Test: Ibanez RG721FM NTF, E-Gitarre

3. März 2016

Fernöstliche Schönheit

In der Mittelklasse von Ibanez ist ordentlich Bewegung drin! Die in Indonesien hergestellte Premium Baureihe hat sich zu einem wahren Verkaufsschlager der Japaner entwickelt und treibt unvermindert weiter ihre Blüten aus. Der Erfolg kommt nicht von ohne, denn neben der gewohnt guten Verarbeitung der Instrumente können auch der Sound und vor allem die famose Bespielbarkeit des legendären „Wizard“ Halses überzeugen. Auch die Vielfalt in Ausstattung und Finish ist fast unüberschaubar geworden. Neben traditionell dunklen Farben für die werte Metalkundschaft sind aber auch Variationen mit hellem Finish erhältlich. Die Ibanez RG721FM NTF ist genau eine davon und wartet bereits darauf, bei uns in die Mangel genommen zu werden.

Front

— Die IBANEZ RG721FM NTF —

Facts & Features

Auf den ersten Blick

Liebhaber von attraktiven Holzdecken werden nach Öffnen des mitgelieferten Softcase sicher sofort Gefallen an der Optik der Ibanez RG721FM NTF finden. Auf einem amerikanischen Lindekorpus wurde eine fast perfekt „bookmatched“ ausgeführte und nahezu naturbelassen gebeizte Riegelahorndecke aufgeleimt. Der Hersteller nennt dieses Finish kurz „NTF“, was für „Natural Flat“ steht.

Ein cremefarbenes Binding am Rand des Korpus sorgt zusammen mit einem schmalen Streifen Perlmutt für einen optisch stimmigen Abschluss der Decke an den vorderen Kanten. Auch die Kopfplatte hat etwas von dem hell gebeizten Riegelahorn abbekommen, wenn auch nur (wie üblich) als Furnier. Sie trägt natürlich auch einen Teil der Cosmo Black Hardware der Gitarre – die Mechaniken.

Matched Headstock

— Matched Headstock —

 

Die Tuner geben keinen Anlass zur Klage und entsprechen den hohen Standards, den Ibanez mittlerweile auch in ihrer Mittelklasse Baureihe bietet. Sie lassen sich präzise bewegen, im Test gab es darüber hinaus auch keine nennenswerten Probleme beim Halten der Stimmung.

Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    roseblood11  

    Sind in Stellung 3 bzw 4 die beiden Pickups bzw die beiden Einzelspulen seriell oder parallel geschaltet?

    Und was macht diese Humbucker so muffig? Einfach zuviel Draht auf der Spule? Wie ist denn der ohmsche Widerstand?

    Wenn man die Pickups austauschen muss, bis das Ding wirklich gut klingt, passt das Preis-Leistungsverhältnis ja nicht mehr so recht. Wenn der Einbau eines simplen Impedanzwandlers für (DIY) unter 5€ aber die Resonanzfrequenz und -überhöhung in einen sinnvollen Bereich bringen könnte, wäre das ja ein sehr gutes Angebot.
    Wobei mir der etwas seifige Look nicht so recht gefällt – und für den Preis kriegt man eine Musician oder Artist aus japanischer Produktion aus den frühen 80ern, aber das ist ein anderes Thema…

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