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Test: Isla Instruments S2400 Drumsampler, Sequencer, Teil 1

27. November 2021

Der E-Mu SP1200 Klon mit dem Plus-Faktor

Vorwort der Redaktion

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Für den Isla Instruments S2400 Grovebox-Sampler haben wir gleich zwei Autoren in die Pflicht genommen, dieses Tool unter die Lupe zu nehmen. Im ersten Teil klärt uns DSL-man ein wenig über die Beteiligten auf, die hinter der Isla-Kreation stecken. Er geht nochmals auf die Features und Verarbeitung des S2400 ein und gibt sein persönliches Urteil zur Bedienung und zum Klang des Gerätes ab.

Im zweiten Teil lädt uns Alexander Semrad-Neversal dazu ein, ihm bei seinen Praxiserfahrungen mit dem Isla S2400 über die Schulter zu schauen. Wie werden Samples erstellt und bearbeitet und wie macht sich die Unit im Zusammenspiel mit allen Komponenten? TEIL 2 FINDET IHR HIER.

Beginnen wir nun also mit Teil 1 von DSL-man:

Die Entstehung des Isla Instruments S2400

Nach rund 3 Jahren Entwicklungszeit begann im Herbst 2020 die Auslieferung des Isla Instruments S2400. Hier nun ein Testbericht und weitere Informationen rund um das Gerät und dessen Entwicklung und Szene.

Die Idee hinter dem Gerät war ein EMU SP-1200 Sampler, eine Sampler-Legende. Hierzu gab es bereits einen Blackbox Artikel bei uns https://www.amazona.de/black-box-e-mu-systems-sp-1200/

Um es vorab zu sagen, es ist kein Clone des SP-1200, jedoch wurden das Bedienkonzept und Teile der Spezifikationen mit in das Gerätekonzept übernommen.

Das amerikanische Unternehmen Isla Instruments kennen manche vielleicht schon, aus dem gleichen Hause kommt der Kordbot „MIDI Controller“. Brad Holland ist der Chef und seine junge Tochter Isla der Namensgeber des Unternehmens.

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Beim Produktentstehungsprozess wurden viele bekannte Entwickler mit ins Boot geholt,

  • Vision/Design: Brad Holland
  • Audio Engine: Vladimir Pantelic  (vpme.de)
  • UI/Sequencer: MickeyDelp
  • PCB & CAD: Supul Sapukotana

Beim Betatesting und Sounddesign findet man sehr viele namhafte Künstler, eigentlich eher unüblich, in Tests darauf einzugehen, jedoch ist im Gesamtkontext des Gerätes und dessen Entstehung ein Dank an alle beteiligten zu richten: Alex Ball, Chaz Emphatic, Corrinne Haskins, Craig Albright, David Noller, Dennis Ferrer, DJ Battlecat, DJ Jazzy Jeff, Doug Terrebonne, E-A-Ski, Easy Mo Bee, Fred Wreck, Jamie Lidell, Just Blaze, Ken Flux Pierce, Kenny Dope, Lisa Vazquez, Questlove, Rory Dow, Scott Wozniak, Ski Beatz, Steve Mac, Sunshine Jones, Todd Terry, Young Guru, Matt Jones, Goldbaby, Grant Nelson, Burning Rainbow sowie an Bill Behrendt, Paul Schreiber, Rob Orr, Dave Rossum, Marco Alpert, Adventure Kid, Erin Parr.

Die Geräteentwicklung startete 2018 und wurde seit ca. 2019 durch eine Art Kampagne durch Käufer vorfinanziert, zu dem Zeitpunkt sah das Gerät noch so aus: Im Kundenkreis befinden sich zwar primär Musiker aus dem HipHop-Bereich, jedoch findet man auch Musiker aus elektronischen Genres, wie es u. a auch im AKAI MPC Sampler Bereich war und ist.

Lieferumfang des Drumsamplers/Sequencers

Geliefert bekommt man das Gerät in doppelter Verpackung samt Kaltgeräteanschlusskabel (leider UK-Version erhalten) sowie einen Aufkleber. Die Verpackung ist stabil und mit geschäumten Formteilen ausgefüllt. Eine Bedienungsanleitung oder Quickguide ist nicht im Lieferumfang enthaltem. Als Anmerkung ist zu erwähnen, dass, sollte man das separat erhältliche S2400 Case bestellt haben, so wird das Gerät darin verschickt. Die Abmessungen des Gerätes betragen 460 x 310 x 130 mm Höhe hinten, 80 mm Höhe vorn, also durchaus als groß zu bezeichnen.

Verarbeitung & Haptik

Hat man den S2400 nun aus dem Karton entnommen, fällt einem zwangsweise sofort das hohe Gewicht von 6 kg auf, im Vergleich wiegt ein MPC2000 6,3 kg. Das Gewicht beim S2400 resultiert aus den sehr massiven 6 mm dicken Aluminium-Seitenteilen sowie dem sehr massiven Metallgehäuse.

Da ich bereits mein S2400 einmal auseinander gebaut habe, kann ich nur so viel sagen, dass man heutzutage selten noch Neugeräte findet, die sehr robust gebaut sind, zu oft wird der betriebswirtschaftliche oder ökologische Nutzen vorangestellt und statt dessen Kunststoff und dünnes Metall verarbeitet.

Slider & Encoder

Kommen wir zu den wichtigen Dingen: zunächst die Slider. Ich war wirklich extrem begeistert, wie gut diese sind, diese laufen extrem weich, vergleichbar mit Pioneer Mixer Channel-Slider oder Crossfader (irgendwo dazwischen), sie wackeln nicht und lassen sich mit den großen Slider-Kappen auch haptisch sehr gut bewegen, aufgrund der Länge/Travel der Slider kann man Werte sehr gut einstellen. Es sind 60 mm Dual Rail Slider.

Der verbaute Encoder ist ein optischer Greyhill Encoder, die 8 verbauten Channel-Potentiometer für das Filter sind Pro-Audio Dualgang-Potentiometer und am Gehäuse verschraubt. Alle Potentiometerkappen bestehen aus Aluminium und fügen sich gut in das Gesamtdesign ein.

OLED-Display

Das OLED (Display) ist mit 128×64 Pixel groß genug, für das was man damit machen soll, es ist aufgrund der Technik gut ablesbar und bei der Gerätenutzung bisher immer ausreichend gewesen. Sicherlich wäre ein größeres Display immer besser, aber was nützt ein großes Display, wenn dementsprechend der Nutzen ausbleibt. wenn die Firmware oder dessen Bedienungskonzept nicht optimal ist. (Sorry Elektron)

Triggerpads

Das wohl Wichtigste sind die 8 Triggerpads, hier zeigen sich ebenfalls die Bemühungen und der lange Entwicklungsaufwand, denn die Pads lassen sich wunderbar benutzen, sie nicht zu weich und nicht zu hart und reagieren einwandfrei, von leichtem Tippen bis zu harten Schlägen ist die Anschlagdynamik stets wie gewünscht abgebildet. Wie man auf den Bildern erkennen kann, sind die Pads wie bei der MPCX schwarz und beleuchtet. In den Menu-Einstellungen kann man zusätzlich Anpassungen für die Triggerpads vornehmen, unter anderem auch „Dynamic“ deaktivieren.

Die Anschlüsse

Vorne rechts am Gerät befindet sich ein 6,3mm Kopfhöreranschluss.

Rückseite

  • MIDI In/Out/Thru (Standard 5-Pin DIN)
  • 2× 1/4” Stereo-Mix-Out Jacks (pseudo balanced)
  • 8× 1/4” Individual audio out jacks (pseudo symmetriert)
  • 4× 1/4” External-Input-Jacks (with adjustable pre-amp modes)
  • 2× Stereo-RCA Line/Phono-Inputs (with dual phono pre-amps)
  • Hi-Speed USB 2.0 Device-Port (USB-Audio/MIDI)
  • USB-Host-Port (connect external USB peripherals, MIDI controllers etc)
  • 3,5 mm Clock/Trigger In- and Out-Jacks (to sync/trigger vintage equipment or modular synths)
  • IEC-Anschluss 100-250 V, AC samt Netzschalter
  • SD-Karten-Slot (bis 1 TB getestet)

Sequencer und weitere Specs

Der Isla Instruments S2400 besitzt 8 Spuren plus 2 MIDI-Spuren. Die unterstützten Sample-File-Formate sind WAV mit 26 kHz, 44,1 kHz, und 48 kHz 
bei 16 Bit, 24 Bit, 32 Bit und 32 Bit float. 32 Samples können insgesamt zur Laufzeit geladen werden, somit 8 Samples verteilt auf 4 Bänke Swing, Quantizer.

  • Fader Modes: Mixer Mode, Level, Pitch, Envelope, and Loop/Slice
  • Pattern Modes: Live Recording, Step Sequence, Piano Roll GUI, TR x0x Style

Es stehen insgesamt 100 Pattern-Speicherplätze pro Project zur Verfügung. Auf den Song-Mode wird hier im Artikel nicht eingegangen, wird jedoch erwähnt, dass einer existiert.

USB-Audio

Im USB-AUDIO-Modus hat man Zugriff auf 10 Ausgänge, aufgeteilt auf die 8 Mixer-Kanäle sowie die 2 Master-Ausgänge.

  • USB-MSC und SD-Card
  • MIDI-Clock
  • Die MIDI-Clock kann von intern kommen oder per MIDI-Eingang, USB, 3,5 mm analog Clock-Eingang (samt Clock-Divider)
  • MIDI-Monitor, MIDI-Control – MMC und NRPN
  • Der S2400 besitzt 8 Spuren
  • Quantizer pro Spur und global

Integrierter Sample-Editor

Der Sample-Editor bietet natürlich Basisfunktionen, die man von einen vollständigen Sampler erwartet: Normalisierung, Reverse, Loop, Cut, Slice.

Dazu gesellen sich pro Spur 2 Hüllkurven, hier kann man auswählen, ob man eine „HIFI“- oder „Classic“-Amplifier-Envelope möchte. Die Classic-Volume-Envelope ist an das Original vom EMU SP-1200 angelehnt inkl. 8 Bit Release-Aliasing, besitzt jedoch nur 2 Stages also AR (Attack/Release), die Hifi-Envelope hingegen kann AHDSHR, mal etwas anderes statt nur ADSR. Mit den HIFI-Hüllkurven kann man Pitch und den Filter-Cutoff modulieren.

Analoge Filter

Im Isla Instruments S2400 werkeln 2 SSI2144 Filter und zusätzlich dynamic Filter für die Einzelausgänge sowie Anti-Aliasing Filter an den 4 Mono-Audioeingängen. Die verbauten ssi2144 Filter-ICs sind technisch nahezu identisch zum SSM2044. Es ist möglich, Samples von der SD-Karte über die Eingangsfilter zu resampeln, um den Anti-Aliasing-Filtereffekt zu erhalten, der ein 13 khz Lowpass ist.

Bedienung

Mit dem Bedienungskonzept kann man sich leicht vertraut machen. Die Benutzung bedarf wenig Einarbeitung und kann als intuitiv bezeichnet werden. Es sollte ohne weiteres jedem Benutzer möglich sein, Kits, Projekte oder einzelne Samples zu laden. Es existieren bisher wenig Tastendoppelbelegungen, dies betrifft primär die oberen Taster, hoffen wir, dass es so bleibt.

Die Dualgang-Potentiometer sind für das Filter, den oberen Teil am Potentiometer kann man unabhängig vom unteren Potentiometerbereich regeln, somit Cutoff und Resonance pro Kanal einstellen, ohne dafür ein extra Potentiometer oder Fader zu haben.

Klangvermögen

Welche Kriterien zieht man heran, um am besten einen Sampler und dessen Klang zu beschreiben? Zunächst ist es der allgemeine Klang aufgrund der Architektur und eingesetzten Filtern.

Die SSI2144 Filter klingen sehr gut, daher werden sie auch in vielen aktuellen Synthesizern verwendet, der Begriff „cremig“ trifft es dabei am besten, es ist sauber und die Resonanz ist verstärkt, somit finet kein massiver Pegelabfall statt.

Egal, ob man harte Kickdrums, schneidige Leadsounds oder saubere Pads lädt, der S2400 hat massiv Druck.

Beim Einsatz von Lofi-Samples oder weichen HipHop/RNB-Beats klingt ebenfalls alles angenehm. Manche Sampler neigen dazu, entweder zu steril oder verrauscht zu sein oder etwas zu stark zu färben. Das S2400 kann jedoch ebenfalls einen eigenen Fingerprint hinterlassen, wenn man es möchte, hierbei unterstützen die Dynamic-Filter.

Zukunft

Es wurden schon seitens ISLA Instruments mehrfach angekündigt, für den S2400 ein Upgrade anzubieten. Zuerst war die Rede von Filtererweiterungen, zuletzt von einem kompletten Tausch einer Leiterplatine. In jedem Fall wird das Ziel verfolgt, die Architektur modular zu halten, um unterschiedliche Filterkarten anbieten zu können.

Weiterhin ist unklar, wie es mit der künftigen Verfügbarkeit bzw. Lieferzeit weitergeht.

Bisher lief der Verkauf in „Batches“ von 500 Stück über eine Vorauszahlung und erst dann wurde in China die Beauftragung für die Produktion eingeleitet, beim letzten Batch wurden jedoch schon vorher mehr Geräte bestellt, um die Wartezeiten zu verkürzen, die momentan bei 2-3Monaten liegt. Der letzte Stand vom Anfang Oktober war sehr ärgerlich, da die Container in den Häfen aufgrund der weltweiten LKW-Fahrer Nichtverfügbarkeit nicht transportiert und umgeladen werden können.

Aktuell wird an weiteren Firmware-Updates entwickelt, damit hält dann zeitnah Timestretching Einzug in den Funktionsumfang.

Support, Service & Tutorials

Der Support beginnt bereits vor dem Kauf mittels Angabe von genauen Produktspezifikation und Bereitstellung von Handbüchern.

Isla Instruments hatte damals beim Kordbot von Kunden viel Kritik geerntet, jedoch hat sich mit dem Launch des S2400 viel getan, Support erhält man offiziell über die Website über ein Ticketsystem. Weiterhin erreicht man ISLA Instruments per Facebook Messenger oder Instagram. In der FB Usergroup sowie im Isla Instruments Forum erhält man auch von anderen Benutzern Unterstützung.

Auf der Website liegen stets aktuelle Handbücher und Downloads bereit. Das wohl Beste sind die YouTube Anleitungen von Isla Instruments, es existieren bisher 10 Teile, die Alex Ball erstellt hat. Sollte man einen Hardware-Fehler feststellen, so gibt es z. B. in Deutschland VPME.de als offiziellen Support-Partner. Ingesamt ist der Update-Zyklus bisher beim S2400 sehr gut. Zusammengefasst ist der Support und Service anhand der Unternehmensgröße als sehr gut einzustufen .

Der Isla S-2400 on YouTube

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Fazit

Fazit von DSL-man

Eigentlich eine leichte Aufgabe, ein Fazit zu dem Isla Instruments S2400 abzugeben. Vorab – es gibt keine wirklichen Kritikpunkte bis auf die Liefersituation. Zum Zeitpunkt des Tests konnte man noch Geräte bestellen und die Lieferzeit wurde auf ca. Oktober 2021 geschätzt.

Insgesamt ist der Isla S2400 ein wirklich sehr gutes Musikgerät, es lädt zum Musikmachen ein, lässt sich gut bedienen und ist extrem hochwertig gefertigt. Klanglich kann man mit 12 Bit bis 16 Bit und analogen Filtern auch mehr als mit Samplern oder Grooveboxen im Wettbewerbsvergleich anstellen. Isla Instruments hat nicht nur ein Gerät entwickelt, sondern auch indirekt eine Community vernetzt, allein die Facebook Gruppe beinhaltet mehr als 3800 Mitglieder.

 

Minus

  • Lieferfähigkeit/Lagerbestände

Preis

  • inklusive Versandkosten, Zoll und Einfuhrumsatzsteuer ca. 1.600,-€
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Forum
  1. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    „die Hifi-Envelope hingegen kann AHDSHR, mal etwas anderes statt nur ADSR.“

    das ist zum abfeuern von percussions auch dringend notwendig.
    niemand will sich die Transienten kaputtmachen weil es am Anfang kein hold gibt ;)

    • Profilbild
      THX1138  

      Na das nenne ich mal eine heftige Fehlinformation. Um perkussive Audiosignale zu erzeugen oder entsprechende Samples abzufeuern, reicht eine ADSR-Kurve vollkommen aus (wie übrigens viele hervorragende Sampler beweisen). Sobald Attack und Decay einen rechten Winkel bilden, wird bei den Transienten überhaupt nichts abgeschnitten (vorausgesetzt die Hüllkurven arbeiten sehr schnell).

      • Profilbild
        AMAZONA Archiv

        is jetzt also eine hold/decay hüllkurve … ;)
        mit attack/decay machtste nur die Transienten kaputt 🥺

        guten tag

      • Profilbild
        Jupiter Six  

        Korrekt. Bei guten Samplern wird gar nichts abgeschnitten wenn man es so macht wie du es beschreibst. Lala redet nur lala.

      • Profilbild
        Larifari  AHU

        @Thx1138 Recht haste. Und das geht natürlich auch mit Synths. Ein sh101 kann ziemlich easy 808 Kicks. Und ich würde sogar noch einen Schritt weitergehen und Lala damit vollkommen in die Krise stürzen : Das alles geht auch schon mit ner zackigen AD Hüllkurve. Siehe DFAM, da reicht das fixe attack plus variables Decay.

    • Profilbild
      DSL-man  RED

      Auf so etwas wird im zweiten Artikel eingegangen.
      Workflow/Handling.
      Aufgrund der Menge an Funktionen konnte nicht alles im ersten Artikel bewertet werden. Zumal allein beim Schreiben des ersten Artikels über fast 3 Monate, mehrere Updates erschienen sind, so schnell konnte man nicht mal die neuen Funktionen und bugfixings testen und sachlich neu bewerten.

      • Profilbild
        lunatic  

        Hey Freudenthaler, nice to meet you again:)
        besitzt du nicht das Gerät?
        Was sagst du zur Bedienung? Gewöhnt man sich schnell an den workflow mit teils unverständlichen Umwegen oder der zu nahen mute/solo Reihe an den pads?

    • Profilbild
      falconi  RED

      Mich auch.;)
      Haben die Geräte eigentlich mittlerweile eine CE-Zertifizierung, oder muss man sich immer noch sorgen, dass sie vom Zoll abgefangen werden?

      • Profilbild
        ubique  AHU

        Die S2400 hat seit der ersten Auslieferung eine CE Zertifizierung (sieht man oben auch ganz gut auf dem Bild der Geräterückseite). Probleme gab es da beim Kordbot, soweit ich mich erinnere.

        • Profilbild
          Larifari  AHU

          ..oh ja..der Kordbot und CE…davon können auch einige Amazona User ein Lied singen..war hier schon öfter Thema.

  2. Profilbild
    gaffer  AHU

    Kostet das Gerät etwas? Wenn ja, wieviel? Beim zweimaligen Durchsuchen habe ich „Vorauszahlung“ gesehen, aber keinen Preis. Bitte schreibt das doch am Ende hin. Es gibt Produkte, da lese ich nach dem Preis nicht mal mehr den Artikel durch.

      • Profilbild
        Kazimoto  

        Dabei hatte lala bei der 808 BD Recht.

        „Bass Drum:
        This sound generator is composed of a multi-feedback, bridged T-network including 1/2 IC12 (pins 1-3) as an active element. The decay time of the resonating waveforms can be controlled by adjusting feedback amount by VR6.“

        Wer macht das mit einem SH-101? Klingt ähnlich, ist es aber nicht. ;)

        • Profilbild
          Larifari  AHU

          Dagegen hat auch niemand widersprochen. Wer das macht ? Da gab es ne Menge erfolgreiche Produzenten die darauf zurückgegriffen haben, eben weil Sie keine 808 hatten. Und spätestens bei „klingt ähnlich“ ist doch alles klar.

          • Profilbild
            Kazimoto  

            Klar geht das mit gefühlt 1000 Synths und Modulen. Beim Sampling ist die technische Entstehung eines Sounds auch egal aber…. Es gab vor einigen Jahren das Circuit-Sampler VST. Da hatte die Hüllkurve einige Samples am Anfang weggelassen und nur wenige Nutzer einer alten Beta-Version bekamen noch den richtigen Klick. Einigen war es egal, anderen nicht. Gut programmiert sollte eine Hüllkurve nichts abschneiden, ist tatsächlich aber nicht immer so. Die Roland Ingenieure haben nicht umsonst eigene Schaltkreise gebastelt. Heute beklagen sich User über lästige Klicks bei Synths (Minilogue), weil die Hüllkurve jede Phase des Oszillators durchlässt, für Percussion kann das aber nützlich sein.

        • Profilbild
          Larifari  AHU

          Damit meinte ich nicht mich. Muss man ja leider hier erwähnen. „Ausgewiesene“ User melden sich hier häufig mal mit ähnlichen Namen und Profilbild wieder an, oder altgediente User werden einfach direkt geklont – siehe psv-ddv, Iggy pop usw.

          • Profilbild
            Kazimoto  

            Was ganz neues….. Nicht das jetzt noch die Sonne abends untergeht. Ich finde man muss ein bischen auf den Umgang miteinander achten und sich gelegentlich auffangen. So wird es netter. ;)

            • Profilbild
              Larifari  AHU

              Meinung und Fakt sind aber unterschiedliche Dinge, und Beleidigungen erst Recht, wenn ich erzähle dass die Sonne grün ist, dann ist das keine Meinung sondern Bullshit….“lala“ war übrigens schon angezählt – siehe Diskussion zur Rossum Sp1200.

              • Profilbild
                Kazimoto  

                Hatte die ganze Sache nicht genau im Blick und der Chat ist nun weg. Wenn lala sich einmal verrannt hatte, dann kann der Kommentarbereich bei Amazona schon recht erbarmungslos sein. Ohne den alten Thread zum Rossum zu kennen, ihr hättet um eurer selbst willen weiser reagieren können.

                • Profilbild
                  Larifari  AHU

                  Komisch…du schreibst die Rossum Diskussion hast du nicht mitbekommen – dabei hast du doch selbst kommentiert und sogar direkt auf lala geantwortet.

                  Und klar….„Das Tal der Ahnungslosen“ , „ Ihr habt alle keine Ahnung“ eca. – wer sowas ablässt kriegt hier auch mal Gegenwind. Der Klügere muss auch nicht immer nachgeben. Zumal es auch viele User gibt die sich über Amazona bilden möchten.

                  Die Kommentare verschwinden auch nicht einfach so, wird der User gelöscht, bleibt der Kommentar als „Amazona Archiv“ erhalten. Löschen kann nach 15 Minuten nur noch die Redaktion, und dann muss es schon drastischer Bullshit sein.

                  • Profilbild
                    Kazimoto  

                    Habe nachgeschaut, stimmt, mich hat aber was anderes interessiert. Ich vergesse sowas schnell und Kämpfe um das goldene Ei interssieren mich nicht mehr. Hier wurden m.M.n. auch ganze Kommentare gelöscht, u.a. auch einer von mir, der den ich nochmal nachgeholt habe mit dem Feedback-Circuit in der 808 BD. Der war sachlich richtig und harmlos. Jetzt ist aber gut. Schönen Sonntag! ;)

                  • Profilbild
                    Tyrell  RED 13

                    Hallo zusammen. Kurze Info: Wir löschen grundsätzlich keine Accounts. So etwas geht immer von den Usern selbst aus. Wir löschen nur Kommentare wenn es sein muss. Und hin und wieder, wenn ein User zu oft über die Strenge schlägt, wird ijm das Recht entzogen Kommentare automatisch zu veröffentlichen. In so einem Fall werden dann die Kommentare vor der Veröffentlichung geprüft und dann freigegeben. Das wiederum quittieren User impulsiv auch mal mit Löschung ihres Accounts.

    • Profilbild
      Freudenthaler  

      Moin,
      Wohl eher nicht… ISLA Instruments ist ’ne Boutique Firma mit Sitz in ’ner Garage in Florida, die zwar ihre Produkte in China vorfertigen lässt aber die Endmontage/Qualitätskontrolle und den (Eigen-)Vertrieb aus der Garage heraus tätigt.
      ISLA fertigen auch in ganz anderen Stückzahlen als z.B. ein Behringer (…denke von der S2400 gibt’s bisher 3000 Stück), da lohnt sich ein Zwischenhändler eher nicht, zumindest nicht zu einen Kurs von um die 1700€…
      Über Thomann wäre es wohl eher um die 2000€ aufwärts (…man nenne hier das Beispiel SOMA Pulsar 23!)
      Zu Thema Direktkauf bei ISLA kann ich nur sagen: Piece of Cake!
      Man muss jetzt nicht mit irgendwelchen Ausdrücken von Internetseiten zum Zoll rennen und den Leutchen dort erklären, was Du da verzollen willst!
      UPS lässt einen wissen wann das Teil ankommt und wieviel Zoll man dann zahlen darf… Fertig!
      Verpackung ist gut nur im optionalen Pelikan Case natürlich wesentlich besser, is klar!

        • Profilbild
          artskuz

          Hört sich ja dann nicht schlecht an! Wenn mir das Teil mal in sHaus kommt, dann auf jedenfall mit dem Case von Pelican. Aber eilen tut es nicht. Muss nochmal meinen S2000 reaktivieren :D

    • Profilbild
      Viertelnote  AHU 1

      Naja, preiswert ist das Gerät sicherlich nicht. 1.600,00 sind schon eine Menge als Anschaffungswert.
      Aber man bekommt viel geboten und kann viel experimentieren.

      mfG

  3. Profilbild
    glain  

    Tolles Gerät. Mit sp1200 Klon hat es zwar immer weniger zu tun, aber ganz ehrlich ich will das auch nicht. 4 x 2.5 alles hochpitchen um es dann runterzupitchen. Der Zwang zwischen Tune und Decay. Das komplexe Organisieren vom abspeichern und laden.

    Ich habe den s2400 zwar noch zum günstigsten Preis gekauft, aber auch den normalen Preis ist er Wert.

    Und da sind einfach die vielen Kleinigkeiten, woran man sieht, dass jmd Lust hatte etwas für sich zu bauen. Vu Meter über mute und solo Buttons. Darstellungen des Envelopes. Kommandozentrale für DAW und co. And so on.

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