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Test: JBL EON 208P, Kompakt-PA Aktivboxen

Nun haben wir also diesen unbrauchbaren Hall und dafür pro Kanal sogar einen eigenen Regler plus Schalter. Dieser wäre besser ein Mitten-EQ geworden oder ein regelbarer AUX-Weg, evtl. auch ein Panorama-Regler. Das hätte in der Praxis dann auch einen Sinn ergeben.

Vier Regler für nichts.....

Vier Regler und vier Schalter für nichts

Was besonders aufgefallen ist

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Im Vergleich zum kleinen Bruder 206P, den ich 2015 getestet habe, ist die JBL EON 208P natürlich um eine ganze Ecke lauter, der Klang ist aber sehr ähnlich. Löblicherweise haben die JBL-Leute bei der 208er den blauen Biersuchscheinwerfer in Form einer viel zu hellen LED weggelassen und durch einen dezenten ersetzt. Zudem gibt es hier eine schöne Leistungsanzeige in Form zweier LED-Ketten.

So ist es schön!

So ist es schön

 

Die Regler sind bei der JBL EON 208P schön groß und auch für Schweinsfingerl gut zum Anfassen. Ein gelungenes Layout, das Ganze. Das Rauschen ist erfreulich niedrig und die Mikrofon-Vorverstärker gut, auch hier hätte ich mir wie schon bei der EON 206P etwas mehr Verstärkung gewünscht, für die meisten Mikros reicht es aber.

Die Bass- und Höhen-EQs machen einen guten Job: Basslastige Signale sind schnell ausgedünnt, ohne aber den Körper komplett zu verlieren und dazugegebene Höhen klingen schön seidig.

Die Anlage ist trotz fehlenden Lüftern im Betrieb nicht sonderlich heiß geworden, das zeugt von einer guten Wärmeabfuhr.

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Die beigelegte Bedienungsanleitung ist gut gemacht, aber nur auf Englisch.

Für wen ist die JBL EON 208P richtig?

Der Sound ist (den Hall ausgenommen) professionell, das Mixerteil aber eindeutig auf eine unkomplizierte Bedienung hin konzipiert. Hier wird sich der Anfänger sehr leicht tun, der Profi muss eben mit dem leben, was geboten wird oder zu einer für seine Bedürfnisse passenderen Anlage greifen. Für Schulen, Kirchen, Bars, für Konferenzen, alle Arten von Präsentationen, den Übungsraum, für all das ist sie gut bis sehr gut geeignet. Auch als Monitoranlage taugt sie gut, da die Lautsprecher auch angewinkelt am Boden betrieben werden können.  Alles in allem also „Plug and play“ im besten Sinne.

Wir können auch Monitor!

Wir können auch Monitor!

Zur Bewertung

Klanglich ist die Anlage spitze und unter diesem Aspekt wäre die volle Punktzahl angebracht. Der völlig praxisfremde Giganto-Mega-Kölner Dom-Hall, der auch noch einige Bedienelemente „frisst“ und die fehlende Möglichkeit, zumindest ein separates Hallgerät vernünftig anzusteuern, kostet JBL einen Stern. Beim kleinen Bruder 206P habe ich das noch geschluckt, hier aber nicht mehr. In diesem Preissegment erwarte ich eine durchgängige Praxistauglichkeit ohne grobe Stolpersteine.

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Klangbeispiele
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