Test: Korg Volca Drum, Drumsynthesizer

22. März 2019

Digitale Percussion

korg volca drum

Korg Volca Drum

Korg Volca Drum ist bereits die achte Mini-Groovebox und das dritte auf Drums spezialisierte Gerät der Serie. Doch während Volca Beats und Volca Kick mit analoger Klangerzeugung arbeiten, ist Volca Drum ein digitaler Percussion-Synthesizer. Drumsynthesizer stehen, generell wie synthetische Hardware, hoch im Kurs wie wohl nie zuvor. Entsprechend groß ist die Auswahl bzw. die Konkurrenz. Mit halbgaren Sachen oder dem x-ten Aufwärmen bekannter Konzepte kann man den Interessenten kaum mehr ein müdes Lächeln abgewinnen, frische oder andersartige Ansätze hingegen bekommen zumindest anfangs wohlwollende Aufmerksamkeit.

Korg Volca Drum erfindet zwar die Drumsynthese nicht neu, aber hat mit der Kombination aus analogem und physikalischem Modeling ein Konzept, das nicht einem Klassiker abgeschaut wurde.

Hardware Korg Volca Drum

Drum ist klein und handlich wie alle Volcas. Er hat das gleiche Gehäuse mit dem integrierten (quäkigen) Lautsprecher und dem Batteriefach für den mobilen Einsatz. Auch anschlussseitig findet sich die gewohnte Ausstattung mit 5-Pin MIDI-Eingang, analogem Sync-In und -Out (für Volcas, Electribes, SQ-1 etc.) und Stereo-Audio-/Kopfhörerausgang. Zur alternativen Stromversorgung kann ein Netzteil angeschlossen werden, das jedoch wie bei allen Volcas nicht zum Lieferumfang gehört.

korg volca drum

 

Der oberer Teil des Gerätes ist für die Einstellung der Sounds mit teils transparenten und durch LEDs illuminierten Poti- (achsen) und den Tasten zur Sequencer-Steuerung vorbehalten. Diese Sektion ist nicht nur übersichtlich aufgebaut, sondern besitzt auch ein Novum in der Volca-Welt: ein richtiges, gut lesbares Grafik-Display – das vom Volca FM zählt nicht.

Im unteren Teil findet man das bekannte Feld mit den 16 Tasten für Lauflichtprogrammierung und diverse Einstellungen.

Korg Volca Drum rear

Die Rückseite mit offenem Batteriefach und Mini-Lautsprecher

Konzept der Korg Volca Drum

Korg Volca Drum hat sechs Parts, es können also sechs verschiedene Drums in einem Pattern gespielt werden. Die digitale Klangerzeugung arbeitet nicht mit PCM-Samples, sondern besteht aus einer DSP-Engine, die mit einer Kombination aus einer sogenannten „Trigger-Wellenform“, Wave Folding und dem sogenannten Waveguide Resonator, einem einfachen Physical Modeling Element, die Sounds erzeugt.
Es gibt keine auf spezifische Sounds zugeschnittenen Kanäle wie Kick, Snare, Hi-Hat usw., denn alle sechs Parts haben die gleichen Synthesemöglichkeiten und man kann sich seine Klänge, die nicht unbedingt Drums sein müssen, nach Belieben zusammenstellen. Die sechs Sounds werden in einem Kit organisiert, wofür nur 16 Speicherplätze zur Verfügung stehen. Diesen begrenzten Speicherplatz kennen wir ja bereits von den anderen Volcas.

Soundgenerator der Korg Volca Drum

Ein Sound besteht bei Volca Drum aus zwei Layern, so dass man zwei unterschiedliche Klangquellen für den Sound kombinieren kann. Beim Oszillator hat man die Wahl aus Sinus, Sägezahn und ein wahlweise Hoch- oder Tiefpass-gefiltertes Rauschen. Die Klangquelle kann mit Bit-Reduktion, Wave Folder und einem Overdrive weiter verformt werden, um eine flexiblere Ausgangsbasis zu haben.

Die Tonhöhe des Oszillators bzw. die Filterfrequenz beim Noise lässt sich mit eine Decay-Hüllkurve, einem Sinus-LFO oder einem Zufallsgenerator modulieren. Die Modulationstiefe ist regelbar, die Geschwindigkeiten auf perkussive Sounds ausgerichtet. Der LFO startet mit jedem Trigger neu.

korg volca drum

Die Länge der Drums wird mit einer AD-Hüllkurve gesteuert. Sie kann linear oder exponentiell verlaufen. Im dritten Modus wird mit Attack die Anzahl von kurzen Peaks geregelt, was sich speziell für Claps anbietet.

Über die beiden Layer lassen sich also typische Kombinationen realisieren, zum Beispiel zwei verschieden gestimmte Töne für Percussion, etwa einer Cowbell oder Ton plus Rauschen für eine klassische Analog-Snare. Die Layer kann man wahlweise einzeln oder zusammen editieren. Jeder Sound kann außerdem im Stereo-Panorama platziert werden.

Ein Manko ist die Anwahl der Funktionen, denn hier sind alle möglichen Kombinationen der 3×3 Parameter hintereinander angeordnet. Möchte man den Oszillator von Sinus zu Noise wechseln, muss man mit dem Select-Regler erst alle Sinus+Mod+EG- und Saw+Mod+EG-Konfigurationen durchscrollen, bis man bei Noise ankommt. Wenigstens ist der Select-Regler gerastet, so dass man hier relativ sicher navigieren kann. Doch optimal ist das nicht. Das Austauschen von zwei Parametern kann schon ein kleines Geduldsspiel werden.

Korg Volca Drum Display

Irgendwann gehen die Batterien zur Neige

Korg Volca Drum – Wie klingt es?

Bass Drums gelingen recht passabel, wenn auch nicht übermächtig. Eher kürzere Sounds mit Pitch-Hüllkurve und etwas Overdrive setzen sich durch. Weichere und längere Bass Drums im 8er-Stil gelingen hingegen nicht ganz so kraftvoll. Vielleicht weil man dem Volca Kick keine Konkurrenz machen will?

Snares können mit den Hochpass-Noise scharf werden, bleiben aber sehr analog-typisch.
Hi-Hats mit Noise lassen sich im zweiten Layer mit einem hochgestimmten Sinus ergänzen, dem mit einem schnellen LFO auch FM-artige Metallklänge entlockt werden können. Das ist dann auch eine gute Ausgangsbasis für die verschiedensten Percussion.

Claps sind dank der speziellen Hüllkurve kein Problem. Mehr Fülle erreicht man hier wiederum mit den beiden Layern, indem man mit Hochpass- und Tiefpass-Noise und variierenden Einstelllungen experimentiert.

korg volca drum

Während der Overdrive Lautstärkengewinn und etwas Sättigung erzeugt, würde ich den Bitcrusher eher sparsam verwenden, da er etwas aufgesetzt klingt.

Korg Volca Drum – Waveguide Resonator

Die Anleitung übersetzt das doch tatsächlich mit „Wellenleiter“. Aber der Resonator ist dann doch nur eine Delay-Sektion, die mittels sehr kurzer Verzögerungen Klänge erzeugen kann. Das Prinzip ist von diversen Physical Modeling Synthesizern bekannt. Es gibt die beiden Algorithmen Tube und Strings. Tube ahmt einen länglichen Hohlkörper nach, während Strings Saiten- bzw. Resonanzschwingungen emuliert. Der Resonator kann mit Höhenbedämpfung, Klangkörper und Tune eingestellt werden. Tune lässt sich so weit herunter regeln, dass der Resonator wie ein normales Delay verwendet werden kann.

Diese Sektion ist jedoch nur einmal und nicht für jedes separat Instrument vorhanden. Es gibt lediglich die Möglichkeit, per Send den Resonator von den einzelnen Drums unterschiedlich anzusteuern. Der klangliche Effekt ist schnell ausgereizt und man erzielt überwiegend ähnliche Effekte damit. Mit den PM-Algorithmen der Elektron Machinedrum beispielsweise ist das ein keiner Weise vergleichbar. Der Waveguide Resonator ist eher als Performance-Effekt zu sehen.

Korg Volca Drum Stecker

Auch bei Vollbesteckung bleibt Korg Volca Drum sicher stehen

Korg Volca Drum – Sequencer mit Mehrwert

Auf den ersten Blick scheint der sechsspurige Sequencer des Volca Drum nicht besonders aufregend zu sein. 16 eintaktige Pattern, die sich über eine Chain-Funktion verbinden lassen, das ist nicht gerade viel. Die Programmierung erfolgt erwartungsgemäß entweder als Step oder Real Time.
Wie von Korg seit den ersten Electribes gewohnt, gibt es auch hier Motion Sequence, mit der alle Regler-gestützten Funktionen in den Pattern als Bewegungen aufgenommen werden können. Beim Volca Drum sind es 69 an der Zahl.

korg volca drum

Mit Active Step lassen sich Steps überspringen, während die Sequenz läuft. Damit können Pattern-Variationen improvisiert oder auch ein polyrhythmischer Versatz erzeugt werden. Ergänzend dazu gibt es Step Jump, womit man zu einem bestimmten Step direkt springen kann. Dieser Step wird dann so lange im 16tel getriggert, wie man die Taste hält.

Neu ist die Funktion Step Slice, die es ermöglicht, auf einem Step mehrere Trigger auszulösen. Also im Grunde das, was anderswo Ratcheting oder Multitrigger heißt. Es können maximal 16 Slices pro Step sein und für jeden Step lässt sich ein anderer Wert eingeben. Sehr nützlich, um kleine Drum-Rolls oder Flams einzubauen.

Mit Choke können Sounds gruppiert werden, um sie gegenseitig im Ausklang abschneiden. Die typischen Anwendungen hierfür sind Open und Closed Hi-Hat oder zwei alternierende Percussion.
Schließlich ist gibt es noch zwei Zufallsfunktionen. Mit der ersten lassen sich Sounds eines gewählten Parts generieren. Die Ergebnisse sind allerdings meist recht schräg oder gar unbrauchbar und man muss in der Regel immer nachjustieren. Mit der zweiten Zufallsfunktion können Pattern, einschließlich Steps, Slices, Active Steps und Accent, eines Parts erzeugt werden. Falls die Inspiration mal fehlt, kommt man hiermit vielleicht auf neue Ideen.

Korg Volca Drum Chain

Pattern-Chaining

Korg Volca Drum in der Praxis

Die Programmierung von Sounds ist etwas umständlicher als bei Volca Beats und Volca Kick. Zwar ist die Klangerzeugung von Volca Drum flexibler, jedoch ist die Bedienung nicht optimal gelöst. Natürlich kommt man mit ein wenig Einarbeitung gut zurecht, doch das Durchscrollen aller möglichen OSC-MOD-EG-Kombinationen und dazu das Umschalten zwischen den beiden Layern kann nervig werden, wenn man gern an Sounds schraubt.

Die eigentliche Programmierung des Sequencers geht flüssig von der Hand. Und Active Step und Jump Step sind sowieso für den On-the-fly-Einsatz gedacht. Die Swing-Funktion ist mit einem eigenen Regler ausgestattet, so dass hier intuitiv gearbeitet werden kann. Aufwendige Arrangements lassen sich zwar im Sequencer nur begrenzt realisieren, aber sehr gut live performen.

Fazit

Korg Volca Drum ersetzt die bisherigen Drumcomputer der Reihe nicht, sondern ergänzt das Sortiment. Zwar kann Volca Drum auch typische Analog-Drums erzeugen, doch seine Stärke liegt eher bei Percussion, die mit den anderen Volcas so nicht zu erzielen sind. Der Physical Modeling Resonator ist jedoch eher eine Dreingabe und nicht das Hauptargument des Gerätes. Der Sequencer lässt sich sehr gut handhaben und lädt zum intuitiven Jammen ein. Bei den Sounds hingegen nimmt man sich lieber etwas Zeit für die Bedienung, doch lassen sich dem Gerät dafür Drums und Percussion entlocken, die in den dedizierten Soundslots des Volca Beats nicht zu erzielen sind. Dem großen Angebot an Drummaschinen, das es derzeit gibt, kann Korg Volca Drums nicht nur einige Features, sondern auch seinen günstigen Preis entgegenhalten.

Plus

  • flexible Klangerzeugung
  • flüssige Sequencer-Bedienung
  • Jam-Funktionen (Active, Jump, Randomize)
  • Sounds im Stereopanorama platzierbar

Minus

  • Soundprogrammierung etwas umständlich
  • kickt nicht so richtig
  • kein Netzteil im Lieferumfang

Preis

  • Ladenpreis: 169,- Euro
Klangbeispiele
Forum
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    Emmbot  AHU

    Meiner kommt in 3-4 Wochen ich bin gespannt. Das mit dem durchscrollen hat ich in den Demovideos schon gesehen und des find ich auch nicht optimal.

    Ich möchte Ihn als Ergänzung zu anderen Drumgeräten. Mal schauen wie er sich dann so schlägt.

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    phil_dr110  

    Ein bißchen erinnerts an den alten ER – 1, aber doch um einige Features erweitert. Ich denke schon, dass mir da einige interessante Sachen einfallen, wenn ich ihn dann habe…

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    tonvibration  

    Vielen Dank für den ausführlichen Bericht. Das Teil wird wohl auch meiner Volca-Sammel-Leidenschaft zum Opfer fallen ;)
    In meinen Augen ist dies allerdings das 4. Gerät der Volcas das Richtung Drum geht. Denn die Sample wird wohl meist auch so eingesetzt (da ein tonales spielen der Samples auch nicht möglich ist). Und die Sample ist echt mein Liebling! Klar, die Sounds sind nicht analog, knallen aber doch ganz gut und mit Motion Sequencing kann man das so herrlich verbiegen im Pattern…

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      lightman  AHU

      Sehe ich auch so, für die dicken Kicks (und Bässe) gibts die Kick, das Klickeradoms kommt dann von der Drum. Paßt!

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    A.Vogel  AHU

    Was ich besonders begrüße, ist der Zufallsgenerator für Sounds. Auch wenn er ggf. nicht optimal skaliert ist, ist das ein wunderbares Werkzeug, eben nicht jedesmal from-the-scratch oder auf Presets aufbauend mit dem Sounddesign zu beginnen.

    Ein leider sehr selten gewordenes Feature; ich wundere mich, dass es offensichtlich nicht so gefragt ist….

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      Coin  AHU

      @ Hallo A.Vogel.
      Vielleicht weil sehr selten das raus kommt,
      was man sich gerade an Sound vorstellt, oder braucht.
      Ich kenne den Zufallsgenerator vom Absynth VST,
      da drückt man dann 10 mal (mutate) vielleicht bis etwas raus kommt,
      was man grad braucht.
      Da ist man mit manuellem einstellen effektiver.
      .
      Diese Drum Volca ist die erste die mir gefällt.

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        A.Vogel  AHU

        Daher hab ich eine sinnvolle Skalierung angeführt. Beim Yamaha SY22 kommt z.B. in den meisten Fällen eine interessante und brauchbare Basis raus.
        Aber ich hab auch schon Softsynths gesehen, wo komplett wahllos sämtliche Paramter über den gesamten Regelbereich gewürfelt werden, und spätestens bei den Hülkurven wird klar, wie schwachsinnig solche Funktionen sind.
        Aber das war es nicht, was ich gemeint habe.
        Ich meine eine skalierte Zufallsfunktion, die nur bestimmte Parameter in definierten Regelbereichen (idealerweise aufeinander abgestimmt) verändert.

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          Coin  AHU

          heheeh, für „bestimmte Parameter“ muss ja das Programm
          erst mal wissen was Du von ihm/ihr willst. ^^
          Da muss man wohl Kompromisse eingehen,
          oder braucht Einstellungsmöglichkeiten.

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            A.Vogel  AHU

            Eine Zufallsfunktion KANN nicht wissen, was du willst oder suchst.
            Was du meinst, ist eine Ähnlichkeitsfunktion o.ä..

            Wenn ich einen Leadsound suche, drücke ich nicht 2000 Mal auf den Zufallsbutton, bis ein Leadsound kommt, sondern schraub mir den Sound einfach zurecht.

            Die Zufallsfunktion soll halt ZUFÄLLIGE Sounds generieren, die man entweder als Ausgangsbasis nimmt, für später speichert oder halt verwirft. Sprich: Eine Sounddesignwerkzeug, keine Unterstützung bei der Arbeit an einem konkreten Stück.

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                A.Vogel  AHU

                Ich hatte den Eindruck, dass ich es sehr wohl erklären muss, denn du hast bereits in deiner ersten Antwort „weil sehr selten das raus kommt, was man sich gerade an Sound vorstellt“ geschrieben.

                Aber sei’s drum: Du nutzt es nicht, wolltest aber dennoch mal was dazu geschrieben haben.
                Hast du gemacht, alles gut.

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                  Maximilian

                  A. Vogel: Also ich habe schon beim ersten Post verstanden was du meinst und würde mir auch wünschen dass man so etwas häufiger vorfindet. Der Microfreak hat ein paar randomizing Features – ich freue mich schon drauf – noch 6 Wochen laut Thomann :-).

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    kiro7  

    „Vollbesteckung“ – super! :-) Hätte ich auch so gesagt! Deutsch ist doch echt schön, kann trotz Präzision und Eindeutigkeit auch auch kurz sein. Im Englischen hätte es für den gleichen Sachverhalt bestimmt 4 Worte gebraucht.
    Schöner Test auch!

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    g.kusche  RED

    Danke für den Bericht, mein Volca Drum ist heute angekommen und ich hatte kurz vorher den Bericht gelesen. Macht Laune das Teil!

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    AMAZONA Archiv

    Bei mir ist der Volca Drum gestern eingetroffen. Ein Instrument, das absolut Spaß macht und zum Experimentieren verleitet. Die Randomize-Funktion haut oft schräge Sounds raus, welche aber für die eine oder andere Stilrichtung top ist.
    Das Durchscrollen aller möglichen OSC-MOD-EG-Kombinationen ist tatsächlich super nervig, durch den Raster des Potis noch einigermassen überschaubar, aber wirklich nicht das gelbe vom Ei. Eigentlich trifft der Name „Drum“ das Ganze nicht ganz auf den Punkt, da die Kiste auch ein kleiner Synth im Gestalten von Sounds ist, abba wen juckt´s :o)
    Für alle, die gerne den Decksaver für die Volca Series (Staubschutz) verwendet haben, kann ich mit auf den Weg geben, dass dieser bei dem Volca Drum NICHT passt! Swing, Tempo und Volumen Regler sind im Weg und die Haube liegt genau auf den Reglern ;o)
    habe heute die MIDI CC´s für den Volca Drum rausgefrickelt, wer sie gerne haben möchte, kann mir gerne einen Wink geben, schicke sie gerne raus.

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    Altered  AHU

    Die Transienten scheinen ja schön knackig zu sein…feines Teil, für freaky glitchi Drums… und von einem ordentlichen Sequencer getriggert macht das kleine Teil schon was her…. zusammen mit der Volca Kick+Bass+FM kriegt man bestimmt die ein oder andere Nacht rum…

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    phil_dr110  

    Sehr cool: Auch der Accent lässt sich in 16 Stufen pro ‚Accent Step‘ einstellen.
    Dies ist zwar die bisher komplexeste Volca, aber nach kurzer Zeit hat man alles herausgefunden und dem Spaß steht nichts mehr im Wege. Klanglich sehr gut.

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    monkfish

    Klingt ja wirklich nett, das Teil, aber ohne Möglichkeit zum Backup ist das für mich nutzlos.

    Ich würde sofort 100 Euro mehr zahlen, wenn das Ding USB hätte, und man damit dann die Patches und Patterns exportieren und sichern könnte. Roland macht das mit seiner Boutique Serie vor, wie das gehen kann: das Gerät verbindet sich als Laufwerk mit dem Computer, die Sounds und Patterns liegen dort als einzelne Textdateien vor, die man auch als totaler n00b ganz einfach und ohne Software sichern, neu kombinieren und sogar verändern kann. Midi I/O geht damit natürlich auch.

    Der Aufwand seitens Korg würde ziemlich sicher unter einem Dollar pro Maschine liegen, Port und Controller kosten ein paar Cent, und das Hardwaredesign und die Software hätte man in allen Volcas nutzen können, dafür hätte man sich gespart, den Firmware-Updater über den Audio-Port zu implementieren. Technisch und kostenmäßig kein Problem, man kann nur spekulieren, warum Korg das nicht gemacht hat, und keines der Argument, die mir einfallen, spricht für Korg.

    Beim Volca Sample kriegt man die Daten immer noch über die Audio-Ports, nicht schön, aber wenigstens etwas.

  11. Profilbild
    Emmbot  AHU

    Ich hab ihn auch, leider ist er nicht mehr so intuitiv wie die anderen. Man muss schon etwas länger üben bis man die gewünschten Sounds rausholen kann. Gerade die 2 layer machen es einen nicht einfach, dass umschalten könnte besser gelöst werden. Da ich oft ein Layer wegdreh dann das andere ändere dann wieder zurück und wieder aufdrehen.

    Da hätte ich gern 2 Levelpotis für die Layer gehabt. Aber trotzdem tolles Teil, dass weit mehr als Drumsounds macht.

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