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Test: Mystic Circuits IDUM, Eurorack-Modul

Raffinierte IDM Instanteffekte

24. März 2023
Mystic Circuits IDUM Titelbild quadratisch

Mystic Circuits IDUM, Eurorack-Modul

Auf der Suche nach einem flexiblen Clock-Teiler für mein Eurorack-Modularsystem bin ich auf ein in dieser Hinsicht sehr raffiniert ausgestattetes Modul gestoßen: das Mystic Circuits IDUM. Mit der extravaganten Optik präsentierte es sich dabei schon einmal von seiner besten Seite und weckte die pure Neugier in mir. Kurze Rede – langer Sinn: Das hübsche Modul landete schließlich in meinem Warenkorb, erwies sich später im System als echter Spaßlieferant und ich dachte mir, das coole Teil muss ich euch hier unbedingt mal vorstellen. Los geht’s! Stellen wir doch erst einmal die wichtigste Frage:

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Was ist das Mystic Circuits IDUM?

Das Mystic Circuits IDUM ist ein flexibel einsetzbarer Clock-, Trigger- und Gate- Manipulator für das beliebte Eurorack-Format.

Es bringt die verschachtelten Rhythmen und Effekte der Intelligent Dance Music, bekannt durch ihre Genregrößen wie Aphex Twin, Autechre, Monolake, Mouse on Mars und Squarepusher, welche sonst über kompliziert verpatchte Module realisiert werden müssten, in einem einfach zu bedienenden Effektmodul für das Eurorack-Modularsystem.

Mystic Circuits IDUM Herstellerbild Front seitlich

Acht verschiedene Modi, sprich Effekte und ein großartiger Loop-Mode, versprechen vielfältige Manipulationsmöglichkeiten für Clock-, Trigger- und Gate-Signale bei einfachster Bedienung.

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Die Clock Ein- und Ausgänge sowie vier Trigger-Ein- und Ausgänge ermöglichen eine umfangreiche und flexibel steuerbare Einbindung in bereits bestehende Eurorack-Setups. Die Effekte können für Live-Sessions manuell am Modul per Drehpotis und Fader bedient werden. Über fünf weitere CV/Gate-Eingänge zur Parameterkontrolle lassen sich die Effekte des Mystic Circuits IDUM aber auch dynamisch per Control-Voltage durch andere Eurorack-Module steuern.

Das Mystic Circuits IDUM ausgepackt!

Aus der hübsch gestalteten Umverpackung holen wir das Mystic Circuits IDUM Eurorack-Modul und die heute im Eurorack-Kosmos üblichen Beigaben, wie das Flachbandkabel zur Stromaufnahme und ein Schraubenset für die Befestigung im Case. Eine Bedienungsanleitung finden wir in der Verpackung nicht, aber die gibt es dann freundlicherweise auf der Hersteller-Website zum Mystic Circuits IDUM als umweltfreundlichen Download.

Mystic Circuits IDUM Userbild Verpackungsinhalt ausgepackt

Das 10 Teileinheiten breite und mit 30 mm Tiefe prima Skiff-taugliche Mystic Circuits IDUM benötigt auf der +12 V Leitung des Eurorack-Powerbusses moderate 50 mA und auf der -12V Leitung noch einmal 50 mA. Die 5 V Leitung wird vom IDUM nicht genutzt.

Userbild Rückseite

Ein kurzer Blick auf die Rückseite des Mystic Circuits IDUM zeigt eine Menge SMD-Bauteile, den Arduino Nano-Chip mit USB-Buchse für Firmware-Updates und den nicht verpolungssicher angelegten Eurorack-Stromanschluss.

Die Haptik des Mystic Circuits IDUM

Wie schon in der Einleitung erwähnt, ist das Mystic Circuits IDUM eine sehr extravagante Erscheinung und dürfte auch in einem prall gefüllten, hübsch blinkenden Eurorack-Case sofort erkannt werden. Die besondere Farbgebung und der fette omnipräsente Regler mit LED-Kranz drumherum sorgen hier schon für einen ordentlichen Blickfang mit Wiedererkennungswert. Das ist jetzt natürlich rein subjektiv, aber ich finde die Optik des IDUM irgendwie auch lecker. Wieso denke ich bei dem Modul eigentlich immer an Schokolade?

Mystic Circuits IDUM Userbild Seitlich Haptik

Das Modul selbst ist sehr wertig verarbeitet. Alle Bedienelemente sind fest mit der schön verzierten und stellenweise filigran ausgearbeiteten Frontplatte verschraubt. Die Eurorack-Buchsen haben einen strammen Halt und machen einen langlebigen Eindruck. Die Fader und Regler laufen butterweich mit einem angenehmen Widerstand im gut aufgelösten Regelweg. Der Schalter und Taster lösen sofort und sauber ihre Funktionen aus.

Welche Bedienelemente bietet das IDUM Modul?

In diesem Abschnitt machen wir unseren mittlerweile schon üblichen Rundgang über die Frontplatte und erkunden dabei die Bedienelemente des Mystic Circuits IDUM. Dabei erkläre ich naheliegenderweise gleich deren Funktion und weise auf eventuelle Besonderheiten hin.

Mystic Circuits IDUM Herstellerbild Frontansicht

Diesmal fangen wir mit unserem Rundgang ganz unten an. Hier finden wir die Eurorack-Ausgangsbuchsen. Von links nach rechts: Clock Out, ganz logisch, hier werden Sequencer angeschlossen und zur vom IDUM modifizierten Clock synchronisiert. Rechts daneben finden wir die vier Ausgänge der Trigger-Kanäle 1 bis 4. An diese Ausgänge patchen wir bevorzugt die Eingänge von Drum-Modulen ein, aber auch jedes andere Modul, was Trigger- oder Gates verarbeiten kann, erweist sich hier als dankbarer Abnehmer. Für die ersten Gehversuche mit dem Mystic Circuits IDUM empfiehlt der Hersteller auf Kanal 1 eine Bassdrum, auf Kanal 2 eine Snare und auf Kanal 3 dann die HiHats anzutriggern. Der Kanal 4 soll die VCA-Hüllkurve eines Klangerzeugers auslösen.

Mystic Circuits IDUM Herstellerbild aus dem Handbuch Erster Patch

Eine Etage höher finden wir dann eine doppelte Eingangssektion mit weiteren Eurorack-Buchsen. In der unteren Reihe finden wir ganz links den Clock-Eingang, mit dem das IDUM zur Masterclock im System synchronisiert wird. Rechts daneben dann die vier Trigger-Eingänge für die Kanäle 1 bis 4. Idealerweise werden hier die Trigger-Ausgänge des Sequencers eingepatcht. Die Trigger, die dann hier reinkommen, werden im IDUM manipuliert und dann an die Ausgänge weitergegeben.

Userbild Eurorackbuchsen Ein und Ausgänge

Über den Trigger-Eingängen finden wir die CV-Eingänge für die dynamische Steuerung der Funktionen des Mystic Circuits IDUM via Control-Voltage durch externe Module. Wenn ein Parameter oder Bedienelement diese dynamische Steuerung anbietet, nenne ich das dann in der jeweiligen Beschreibung. Zum Ende des Abschnitts fasse ich die CV-Eingänge dann noch einmal zusammen.

Als besonderes Bonbon gibt es in diesem Bereich dann auch noch die typische Lichtorgel via LEDs, die hier die Aktivität der Trigger anzeigt. Eingänge leuchten blau, modifizierte Trigger-Ausgänge leuchten rot und wenn der Ausgang unverändert bleibt, erstrahlt die LED in rosa.

Detailbild Eyecatcher großer Regler mit LEDs

Nun widmen wir uns dem tollen Eyecatcher des Mystic Circuits IDUM, dem großen Regler MODE und seinem LED-Kranz. Mit diesem stellt man den gewünschten Effekt ein. Der angewählte Effekt wird durch eine beleuchtete farbige LED dann auch visualisiert. Hier eine kurze Aufstellung der auswählbaren Modi und deren Funktion:

  • HOLD ändert die Länge von eingehenden Triggern
  • BURST erzeugt einen Ratcheting-Effekt in Abhängigkeit von der eingehenden Clock
  • MULTIPLY/DIVIDE erzeugt einen Ratcheting-Effekt in Abhängigkeit von den eingehenden Triggern.
  • BALL ist wohl klar- hier wird der beliebte „Bouncing Ball-Effekt“ erzeugt
  • ROTATE vertauscht die Verbindungen der Ein- und Ausgänge
  • DELAY verzögert eingehende Gates um eine von eingehenden Trigger-Signalen abhängige dynamische Zeitspanne
  • BREAK liefert Fill Ins durch voreingestellte Rhythmen. Hier werden eingehende Trigger in Breakbeats verwandelt.
  • SKIP manipuliert den Clock-Ausgang. Hier wird die Clock-Geschwindigkeit vervielfacht oder man springt damit mehrere Steps vorwärts

Über die Eingangsbuchse für Control Voltage können die MODEs auch dynamisch von externen Modulen angesteuert werden.

Userbild Detail seitlich Fader

Unter dem Regler MODE finden wir noch einen kleineren Regler PARAM, über den ein fest zugewiesener Parameter des eingestellten Modi eingestellt wird. Hier also die Aufstellung, welcher Parameter jedem MODE hier zugewiesen ist:

  • HOLD: Die Einstellungen im linken Bereich des Reglers lassen Trigger aus, im rechten Bereich wird die Länge der Trigger verändert.
  • BURST: Im linken Bereich ist der Regler Divisor, im rechten Multiplikator.
  • MULTIPLY/DIVIDE: Im linken Bereich ist der Regler Divisor, im rechten Multiplikator.
  • BALL: Im linken Bereich kommt der Ball schneller zur Ruhe, im rechten braucht er länger.
  • ROTATE: Im linken Bereich wird wild getauscht, im rechten Bereich nur verschoben, also Kanal 1 auf 2, 2 auf 3, 3 auf 4 und 4 auf 1 und wieder von vorn.
  • DELAY: Die Verzögerungszeit erhöht sich bei beiden Regelbereichen, je mehr sie vom Center weggedreht werden.
  • BREAK: Hat keinen linken und rechten Reglerbereich. Hier werden von links nach rechts 16 Presets für Fill-ins angeboten.
  • SKIP: Auf der linken Seite des Regelweges werden Steps weitergeschaltet, im rechten Bereich wird die Clock manipuliert.

Auch die Werte für PARAM können von externen Modulen via Control-Voltage dynamisch gesteuert werden.

Userbild Detailbild obere Sektion

Links und rechts vom Regler PARAM finden wir dann jeweils einen beleuchteten Fader. Links der Fader CHANCE, sagt es eigentlich auch schon in der Beschriftung, befasst sich mit der Wahrscheinlichkeit einer Auslösung der Trigger-Manipulation eines Steps. Mit dem Fader LENGTH wird dann namensgebend die Länge der Trigger-Modifikation eingestellt. Beide Funktionen können auch dynamisch via Control-Voltage von extern gesteuert werden.

Mystic Circuits IDUM Userbild Gepatcht Detail

Über dem kleinen Regler PARAM finden wir einen weißen Taster mit der Beschriftung LOOP. Hiermit versetzt man das IDUM in den LOOP-Mode. Damit kann man die Effekte in einem aufgezeichneten Loop synchronisiert abfeuern. Auch das funktioniert sogar dynamisch via externer Control-Voltage über die entsprechende Eingangsbuchse. Acht Takte im Loop mit unterschiedlichen MODEs belegt und ihr erkennt garantiert eure Ursprungs-Sequenz nicht mehr wieder, habt aber enormen Spaß – vielleicht aber auch barbarisches Chaos!

Hier, wie versprochen, dann noch einmal alle CV-Eingangsbuchsen und ihre Funktionen zusammengefasst im Schaubild.

Ganz links oben finden wir dann noch den Schalter CYCLE, der sich in Verbindung mit dem LOOP-Mode die Abspielposition des Trigger-Sequencers merkt und zwischen acht und sechzehn mitlaufenden Steps umschaltet.

In der rechten Ecke oben springt uns noch der Taster REMOVE MODE entgegen. Mit diesem kann man gesetzte MODEs anwählen, löschen oder durch längeren Druck darauf in das Setup-Menü des Mystic Circuits IDUM gelangen. SETUP ist auch das richtige Stichwort für einen würdigen Abschluss unseres Rundganges.

Userbild Seitlich Remove Mode Button

Über das Setup-Menü kann man das Mystic Circuits IDUM vielseitig an das bereits vorhandene Setup und seine persönlichen Vorlieben anpassen. Zur Auswahl stehen hier dann Parameter wie Parameterauflösung, Triggerlänge, Clockspeed sowie Einstellungen für Split und Loop. Das Einstellen und Nachjustieren dieser Parameter ist im Einzelfall auch notwendig, da nicht jeder Eurorack-Trigger-Sequencer mit den schnellen Trigger-Signalen des Mystic Circuits IDUM zurechtkommt. Für diese Sektion verweise ich an dieser Stelle einfach mal auf das sehr gut beschreibende Bedienungshandbuch, damit der Test hier nicht ausartet und rate an diesem Punkt auch zur intensiven Recherche vor dem Kauf. Mit dem hauseigenen Sequencer Mystic Circuits Leaves ist natürlich die volle Funktionalität gegeben, aber auch der von mir getestete ROBAUX SWT16+ und mein Mutable Instruments GRIDS hatten hier keine Probleme.

Die Funktionsweise des Mystic Circuits IDUM

Im Prinzip ist die Funktionsweise des Mystic Circuits IDUM dann auch ganz einfach erklärt: Man erstellt seine Sequenzen auf dem Sequencer seiner Wahl und dann wird das Mystic Circuits IDUM quasi wie ein Effektgerät zwischen Sequencer und die Abnehmer gepatcht, wobei dann die zentrale Clock durch den IDUM an den Sequencer weitergegeben wird.

Userbild Detailbild Fokus auf Regler Mode

Um nun die gewünschten Effekte zu erzielen, werden je nach eingestelltem Modus dann vom IDUM entweder die Clock für den angeschlossenen Sequencer oder die vom Sequencer eingehenden Trigger manipuliert. So entstehen dann auf einfache Weise schöne Stottereffekte, cooles Ratcheting oder der beliebte Bouncing Ball-Effekt in allen möglichen und unmöglichen Nuancen ganz einfach per Potidreh und Schieberegler.

Die Bedienung des IDUM von Mystic Circuits

In Sachen Bedienerführung weiß das Mystic Circuits IDUM ordentlich zu punkten. Die Bedienoberfläche ist funktional in unterschiedliche Arbeitsbereiche unterteilt, was ein ergonomisches Arbeiten mit dem Modul erleichtert. Die Signalführung ist für eingefleischte Eurorack-Modularisten eigentlich selbsterklärend, alle Anschlüsse sind in ihrer Funktion als Aus- oder Eingang örtlich wie auch farblich getrennt gekennzeichnet. Die Ein- und Ausgänge wurden praktischerweise alle unten angeordnet, sodass die Bedienung des Moduls nicht durch einen Kabelvorhang erschwert wird. Da hat man mitgedacht, denn im Live-Betrieb wäre das schon sehr hinderlich.

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Für den Anfang sollte das sehr gut und ausführlich geschriebene Bedienungshandbuch in Griffnähe liegen, da die einzelnen Modi des IDUM sich hinter verschiedenen Symbolen verstecken. Aber keine Angst: Schon nach kurzer Zeit gehen diese Symbole und deren Funktionen in Fleisch und Blut über und stehen dann dem kreativen Bespielen des hübschen Manipulators nicht mehr im Wege.

Wozu braucht man nun diesen Instanteffektmaker?

Das Mystic Circuits IDUM wird zwar explizit für IDM beworben, aber mit dieser Bezeichnung kann ich tatsächlich nicht viel anfangen. Intelligent Dance Music als Name hat für meine Begriffe irgendwie einen komischen Beigeschmack, so nach dem Motto: Wer das nicht gut findet oder versteht, ist nicht intelligent. Sehr schwierig bei einem Thema wie Musik, wo es doch eher auf den Geschmack und die Vorlieben, also die reine Subjektivität des einzelnen Individuums ankommt. Deshalb gehe ich darauf jetzt auch nicht ein, sondern sehe das Modul im Eurorack-Kontext als reines Kreativ-Werkzeug.

Mystic Circuits IDUM Userbild gepatcht im System

Wer schreibt denn eigentlich vor, dass man damit nur Drum-Module triggern soll? Mit dem Mystic Circuits IDUM eröffnet sich eine Spielwiese für jede Art von Trigger-Manipulation, sei es der LFO-Reset oder das Auslösen von Hüllkurven oder dem Weiterschalten von Sequencern oder dem Auslösen von anderen Events. Alles, was Trigger-Signale verarbeiten kann, ist hier mit Sicherheit ein dankbarer Abnehmer. Grenze ist dabei nur der heimische Modulpark und danach dann natürlich der eigene kreative Horizont. Die dabei entstehenden Effekte sind auf jeden Fall auch Genreübergreifend gewinnbringend einsetzbar und stellenweise echt spektakulär.

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Tatsächlich kann dieses Modul bereits bestehende Sequenzen, egal ob Drums oder Sound, ordentlich durchmangeln, dabei aufpeppen und tolle Variationen davon bereitstellen, was durch die sehr gute Bedienoberfläche und die griffigen Bedienelemente sogar im Live-Set prima funktioniert. Während unsere Modularisten aus der IDM-Szene das Mystic Circuits IDUM wegen seiner leichten Zugänglichkeit mit Sicherheit feiern werden, dürfte sich das Tool für Remixer zur absoluten Geheimwaffe entwickeln.

Mystic Circuits IDUM Userbild Gepatcht Detail ganz nah

Für die Klangbeispiele habe ich bewusst nur sehr einfache Rhythmen benutzt, damit dann die vom Mystic Circuits IDUM eingebrachten Variationen und Effekte auch richtig hörbar werden. Sicher kann man viele dieser Effekte auch anders erzielen, aber da braucht es einen Haufen Extramodule und eine gehörige Portion Planung, um das dann so für einen einzelnen dieser vielen vom IDUM auf kleinem Raum angebotenen Effekte hinzubekommen, was damit letztendlich auch den Preis des Mystic Circuits IDUM in ein faires Licht rückt. Hier benötigt man tatsächlich nur dieses eine hübsche Modul mit seiner zielführenden Bedienoberfläche und einem sehr hohen Spaßfaktor – unbedingt antesten!

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Fazit

Das Mystic Circuits IDUM war bei mir ein Zufallskauf mit hohem Spaßfaktor! Das hübsche und sehr wertig verarbeitete Eurorack-Modul ist durch sein extravagantes Layout nicht nur ein absoluter Eyecatcher in jedem Modularsystem, sondern bereichert dieses dann auch genreübergreifend um tolle Instanteffekte, die sonst nur über umfangreiches Verpatchen vieler Module zu realisieren wären. Hier bekommt man eine intuitiv erfassbare Bedienoberfläche mit einfacher Bedienung, die nach kurzer Einarbeitungszeit in Fleisch und Blut übergeht. Das Mystic Circuits IDUM ist im Live-Set durch die großen und griffigen Bedienelemente sehr gut nutzbar, aber auch die Studiofrickler und vor allem die Remixer werden es lieben!

Plus

  • coole Instanteffekte für Live-Sessions und Remixes
  • umfangreiche Einbindung in bestehende Eurorack-Setups
  • dynamische Steuerung vieler Parameter
  • sehr wertige Verarbeitung
  • intuitive Bedienoberfläche
  • einfache Bedienung
  • hoher Spaßfaktor

Minus

  • Bitte beachten! Kein Minus für das Mystic Circuits IDUM, aber die Kompatibilität als Hinweis: Nicht jeder Eurorack-Sequencer kommt mit den schnellen Signalen des Mystic Circuits IDUM zurecht. Unbedingt vor dem Kauf recherchieren oder testen!

Preis

  • 338,- Euro
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Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    [P]-HEAD AHU

    Hallo Dirk, Du bist gut! Gerade schraube ich mir das 6 Kanal Chaos Modul von Clank ins Live Rack um alles bißchen auf Zufall zu peppen und dann kommst Du mit diesem Modul um die Ecke. Schlimm genug, das ich davon noch gar nichts gehört habe, aber jetzt sitze ich wieder da und liebäugele. DU bist Schuld! :-)

    • Profilbild
      Ral9005

      @[P]-HEAD Egal ob ich die Youtube Videos oder die Beispiele hier anhöre… Das klingt für mich alles nach überhaupt nix.

      • Profilbild
        Dirk E. aka Xsample RED

        @Ral9005 Nun, es kommt halt eher darauf an, was man damit anstellt, denn klingen tut das Modul ja an sich selbst nicht. Ich wollte in den Soundbeispielen nur die Effekte zeigen, die sich damit erzielen lassen. In einem der kommenden offiziellen Depeche Mode Remixen von Ghosts Again wurde das Modul nach meinem Hörempfinden ausgiebig und auf sehr geile Weise benutzt.

  2. Profilbild
    Robby

    Ich lese einen nicht verpolungssicheren Eurorack Stromanschluss, Ich verstehe es bis heute nicht, das bei Modulen über 300€ an einer sicheren Wannenbuchse gespart wird. Kostet ja um 20 Cent mehr.

    • Profilbild
      Dirk E. aka Xsample RED

      @Robby Solange der Anschluss nach Eurorack-Standard ausgelegt ist, also -12V/rote Ader unten, und das auch sehr gut gekennzeichnet ist, ist das überhaupt kein Problem. Bei waagerechten Steckern oder andersherum gepolten Geschichten sieht das schon problematischer aus, vor allem, wenn man viele Module ein- und ausbaut und dann einen Fehler macht. Bei fehlender Reverse Protection ist in der Regel das Modul futsch. Allerdings hatte ich auch schon Ribbonkabel die falsch herum gepresst waren, da nützt die Wanne gar nichts. Hat also alles Vor- und Nachteile.

        • Profilbild
          Dirk E. aka Xsample RED

          @Bernd-Michael Land Ich denke, wir meinen das Selbe oder? Bei mir waren die Buchsen an den Kabeln falsch herum auf das Ribbonkabel aufgepresst. Damit würde es in der Wanne falsch herum sein, ohne Wanne wäre es egal, weil man sich dann an der roten Ader orientiert, die ja immer unten sein soll.

  3. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Was das Synchronisieren der Loop Funktion betrifft, hatte ich Eli vor einiger Zeit eine mail geschrieben und vielleicht hilft die Antwort anderen usern auch, drum poste ich sie hier mal größtenteils:

    „…I will say that the speed multiplication/ division knob under normal circumstances is able to multiply or divide the speed of your clock by any value between 1 and 8. That means in some settings you are multiplying by 5 or dividing by 7, leading to some wonky polyrhythms. If want to restrict the possible multiplication/ division factors you can go in the secret menu by holding the mode button and then setting the parameter resolution to even or pow2 (powers of 2). This should make any clock or speed manipulation much easier to stay in sync with your clock.

    It’s true that there is no reset input on the looper and something that might not be obvious is that if you have the mode knob not set to its bottom value (aka „hold“ mode) then there will be an offset to the playback of the looper. You might have some luck capturing a loop with the mode knob set to „hold mode“ and then starting playback on the first step of your loop (maybe even with a gate coming from another source into the „looper“ gate input) and then adjusting the mode knob to nudge the beat backwards or forwards as needed….“

  4. Profilbild
    Ashatur AHU

    Hmmm
    Ich glaube das Intelligent im IDM steht dafür das Beats generiert werden welche nicht den herkömmlichen Mustern folgen und immer wieder aus der Harmonie ausbrechen und sich wieder einfügen und das Erstellen dieser Beats und die Manipulation nicht auf herkömmlichen Wege geschieht und nicht das wer diese Musik nicht versteht nicht Intelligent genug dafür ist.
    Aber genau aus diesem Grund bin ich auch kein Freund von Stutter Effekten.

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