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Test: Native Instruments Komplete Kontrol M32, USB-Keyboard

10. April 2019

Mobiler Tasten-Controller fürs Studio

Native Instruments Komplete Kontrol M32

Native Instruments Komplete Kontrol M32

Mit dem Komplete Kontrol M32 setzt Native Instruments die Verkleinerung bzw. Verschlankung der eigenen Controllerkeyboards weiter fort. Nachdem der Hersteller mit der A-Serie bereits abgespeckter Versionen der Komplete S-Keyboard auf den Markt gebracht hat, folgte zur NAMM Show die bis dato kleinste Version namens M32. Wie sich dieses in den DAW-Workflow einbinden lässt und ob die nochmals abgesteckte Version weiter zielführend ist, erfahrt ihr im Test.

Komplete Kontrol M32 Keyboard-Controller – Fakten

Das M im Namen des Komplete Kontrol M32 steht vermutlich für mobil und dafür sind die Ausmaße des Controllerkeyboards definitiv geeignet. Mit 475 x 167 x 50 mm und einem Gewicht von nur 1,45 kg passt das M32 in jeden Rucksack und kann somit überall mit hingenommen werden. Vermutlich sieht Native Instruments die Zielgruppe auch genau da bzw. als günstige Erweiterung für diejenigen, die bereits eins der größeren Komplete S-Keyboard besitzen und auf Reisen, im Hotel oder abends auf der Couch noch weiter arbeiten und produzieren möchten. Oder eben anders herum: günstiger Einstieg in die Native Instruments Welt mit der Option später auf die größeren und deutlich teureren Komplete S-Keyboards zu wechseln.

nein..nein.. das ist nicht gestellt. Das ist wirklich ein vollkommen unerwarteter Schnappschuss gewesen ;-)

Verarbeitungstechnisch steht das M32 den größeren Controllerkeyboards von Native in nichts nach. Es verfügt über das gleiche mattschwarze Gehäuse, was ohne große Schnörkel geradlinig aufgebaut ist. Es verfügt über acht Potis sowie einen etwas größeren Push-Encoder. Über diesem liegen die Buttons Browser, Plugin/MIDI und Track/Instance.

Auf der linken Seite der Bedienoberfläche befinden sich zwei Touch-Strips für Pitchbend und Modulation, Oktavierungstasten sowie die von den anderen Komplete S-Keyboards bekannten Buttons der Transportsektion (Play, Stop, Record) sowie Loop, Metronom und Tempo. Hinzu gesellen sich Undo, Quantize, Ideas, Arp(eggiator), Scale und Shift. Bei gedrückter Shift-Taste werden stets die Zweitfunktionen der Buttons aufgerufen, diese erkennt man der etwas kleineren, dünneren aufgedruckten Schrift.

Native Instruments Komplete Kontrol M32

Zu guter Letzt besitzt das M32 über ein zwei Zeilen Mini-Display sowie die Buttons zur Umschaltung von Presets sowie Solo- und Mute-Funktion.

Im direkten Vergleich mit einem S88 Mk2 fallen die Buttons und der Push-Encoder kleiner aus und beim Drücken der Elemente „ertönt“ ein etwas helleres Klick-Geräusch, was aber durchaus am deutlich kleineren Gehäuse liegen kann. Das tritt bei der A-Serie ebenfalls auf und stört etwas. Die Potis und Buttons fühlen sich aber wertig an und lassen auf eine lange Lebensdauer hoffen. Das M32 macht insgesamt einen sehr guten Eindruck.

ative instruments komplete kontrol m32

Der Vergleich mit einem S88 Mk2

Beim Komplete M32 setzt Native Instruments erstmals auf eine Mini-Tastatur. Selbst die bisher kleinste Version A25 verfügt über normal lange und breite Tasten. Entsprechend sind die weißen Tasten des M32 überschaubare 8,9 cm lang und knapp 2 cm breit. Bleibt die Frage: Kann man darauf überhaupt spielen? Meiner Meinung nach ja. Auch wenn es ein gänzlich anderes Spielgefühl ist und man sich zunächst an die dünnen Tasten gewöhnen muss, ein ordentliches Lead-Solo oder kleine Akkord-Pattern bekommt man damit sehr gut hin. Für alles „Pianistischere“ benötigt man sowieso mehr und größere Tasten. Aftertouch bietet die Tastatur nicht.

NKS Integration mit dem Komplete Kontrol M32

Das M32 Controllerkeyboard ist zunächst einmal für die Arbeit mit NKS-fähigen Software-Instrumenten und Effekt-Plugins konzipiert. NKS ist ein von Native Instruments initiiertes Format das die Parameterzuweisung von Software und Plugins vereinheitlicht und entsprechend gut und einheitlich auf Controllerkeyboards abgestimmt werden kann. Neben Native Instruments gehören u. a. Waves, Softube, Output, u-he, Arturia und Waldorf. Mehr zum NKS-Format findet ihr hier, eine komplette Liste von NKS-Partnern, die mit den Komplete Kontrol Keyboards bzw. dem Production Studio Maschine gesteuert werden kann, findet ihr hier.

ative instruments komplete kontrol m32

Auf die übersichtlichen Displays der Komplete S-Keyboards muss man sowohl beim M32 als auch bei der A-Serie verzichten. Doch der Test des A-Serie hat bereits gezeigt, dass man damit dennoch zielsicher arbeiten kann und die NKS-Integration gut funktioniert. Damit man als Einsteiger auch gleich loslegen kann, liefert Native Instruments das M32 mit einer Auswahl seiner Software-Instrumente und Plugins aus. Komplete Start (17 Instrumente/Effekte mit 2.000 Sounds) sowie weitere Sounds, Maschine Essentials und Ableton Live Lite 10 sind dabei, natürlich auch die für die Integration notwendige Komplete Kontrol- und Maschine-Software. Insgesamt sind es über 6.100 Sounds und 10 GB Content. So groß das Paket, vor allem für Einsteiger, zunächst erscheint, ist es im Vergleich zum kompletten Angebot von Native Instruments überschaubar und soll vorwiegend als „Appetizer“ dienen.  Dennoch sollte man den Preis des M32 nicht aus den Augen verlieren. Für 119,- Euro bekommt man hier ein sehr gutes Controllerkeyboard und die Software dazu oben drauf, das ist schon ein verdammt gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Native Instruments Komplete Kontrol M32

Arbeiten mit dem Native Instruments Komplete M32

Wie auch bereits bei der A-Serie von Native erfordert das Arbeiten mit dem M32 deutlich mehr Bildschirm-Kontakt als bei den größeren S-Keyboards. Kann man hier seine Instrumente sehr komfortabel über die Displays anzeigen, vorhören und auswählen, reicht das 2-Zeilen-OLED-Display des M32 dafür nicht aus. Mehr als zwei Namen plus aktuellen Wert wird hier nicht angezeigt. Mit Blick auf den Computerbildschirm funktioniert das Ganze aber recht gut und man spart sich einige Mausklicks. Schnelleres Arbeiten ist damit definitiv möglich. Wie auch die A-Serie ist das M32 eben eine Budget-orientierte Lösung. Den Drehreglern des Komplete M32 ist jeweils ein Parameter des Software Instruments bzw. Effekts zugewiesen. Dreht man daran, wird dieser samt aktuellem Wert angezeigt.

Schön ist, dass die Zusatzfunktionen wie Arpeggiator-, Chord- und Skalen-Funktion mit an Bord sind, diesbezüglich gibt es also keine Unterschiede zu den größeren Komplete Keyboards. Auf den LED-Light-Guide, also die LEDs, die bei den Komplete S-Keyboards so bunt leuchten, muss man dagegen beim M32 verzichten. Bei solch einem kleinen Tastaturumfang ist das aber zu verschmerzen, denn der Light-Guide zeigt Keyswitches und weitere Zuweisungen an, d. h. wo liegen Tasten über die Töne gespielt werden können, wo lassen sich Pattern umschalten etc. Das ist bei einem 32-Tasten-Keyboard ohnehin so eine Sache, denn die Software-Instrumente sind in der Regel für mindestens 61 Tasten oder mehr ausgelegt, da kann man bei der Hälfte der Tasten ohnehin nur wie verrückt hoch und runter oktavieren, da hilft mir der Light-Guide letzten Endes ohnehin nicht viel wenn die Zuweisungen über mehrere Oktaven verteilt sind.

Native Instruments Komplete Kontrol M32

Das M32 kann, zumindest mit Basis-Funktionen, auch zur Steuerung einiger DAWs genutzt werden. Derzeit ist dies für die DAWs Logic Pro X (ab 10.3), GarageBand (ab 10.3) und Ableton (ab 10.06) möglich. Die Integration in Cubase und Nuendo soll zeitnah folgen. Weitere DAWs werden vom M32 derzeit nicht unterstützt, was schade ist. Auf dieser Website findet ihr ein PDF-Dokument, auf dem die Zuweisungen für die o. g. DAWs aufgelistet sind.

Es hat sich also nicht geändert, die Komplete Keyboards sind klar auf die Integration und Nutzung von NKS-Software abgestimmt. Wer diese besitzt oder damit liebäugelt, bekommt ein sehr gutes Produkt. Wer einen universellen MIDI-Controller sucht, liegt beim M32 falsch.

Daran ändert auch nicht der MIDI-Mode des M32. Über MIDI-Learn lassen sich zwar die acht Potis und zwei Touch-Strips an die eigene DAW anpassen, man hat also 10 Elemente für die Steuerung parat, im Vergleich zu anderen Controllerkeyboards bekommt man für 119,- Euro aber deutlich weiter reichende Keyboards mit mehr Elementen wie Pads, Fader, Drehregler etc. Als reiner MIDI-Controller macht das M32 entsprechend wenig Sinn.

Native Instruments Komplete Kontrol M32

Fazit

Das Komplete Kontrol M32 von Native Instruments ist ein Controllerkeyboard, das auf die Nutzung mit NKS-Software Instrumenten und Effekten abgestimmt ist. Die Arbeit mit dem M32 ist gut und für geübte NI-User intuitiv, der Blick auf den Computerbildschirm ist dabei allerdings unerlässlich. Die Verarbeitung des M32 Keyboards ist gut, etwas störend wirken allerdings die lauten Klickgeräusche der Buttons.

Die Tastatur bietet Mini-Tasten ohne Aftertouch. Diese bietet ein gutes Spielgefühl, allerdings muss einem bewusst sein, dass die Tasten deutlich kleiner als beim nächst größeren Modelle A25 sind.

Im Hinblick auf das Konzept des Komplete M32, also das Spielen und Steuern von NKS-Software, ist das M32 ein sehr guter Controller. Als universell einsetzbarer MIDI-Controller taugt es dagegen nur bedingt.

Plus

  • gute Umsetzung des NKS-Konzepts
  • Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Software-Paket
  • Verarbeitungsqualität

Minus

  • etwas störende Klick-Geräusche
  • derzeit nur wenige unterstützte DAWs (Logic, GarageBand, Ableton)

Preis

  • Ladenpreis: 119,- Euro
Forum
  1. Profilbild
    fitzkarraldo

    Wie schaut’s denn eigentlich mit der iOS Kompatibilität aus? Ich finde den Controller mit seinen Abmessungen und Features dafür nämlich wie geschaffen. Der Apple Lightning auf USB 3 Kamera-Adapter bietet ja immerhin die Möglichkeit der Stromversorgung. Hat das mal jemand getestet?

    • Profilbild
      Felix Thoma  RED

      Offiziell ist das M32 nicht zu iOS kompatibel. Laut Foreneinträgen bei Native funktioniert es aber trotzdem mit aktiven USB Hubs.

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    johnnytravels

    Danke für die Review!

    Was mir noch fehlt: das Keyboard kann trotz Potis nicht zum Steuern des Maschine-Samplers verwendet werden, insbesondere Slicing ist damit nicht möglich (Software ist im Bundle). Das Gerät taugt also nicht als mobile Alternative zu einer stationären Maschine.
    Im ebenfalls gebundelten Ableton wiederum funktionieren Arp und Chord Mode nicht außerhalb des Komplete Kontrol Plugins (gleiches gilt für Logic).
    Man kauft das Gerät also hauptsächlich als Controller, mit dem man dann mehr Geld in Native Instruments Content investieren kann. Außerhalb des NI Universums sind beworbene Funktionen künstlich beschnitten.

    • Profilbild
      ctrotzkowski  

      „Außerhalb des NI Universums sind beworbene Funktionen künstlich beschnitten.“
      Das ruft bei mir unschöne Erinnerungen an den NI Kore Controller hervor, den ich vor Jahren einmal eben aufgrund der beworbenen (und sogar mit Tutorials untermauerten) Universal-Eigenschaften gekauft hatte – nur um dann festzustellen, daß die Import-Funktion für Fremd-Plugins nur auf Multi-Ebene funktionierte – nur welches Plugin bringt spannende vordefinierte Multis….?
      Das Ende vom Lied war dann eben, daß zwar die NI Plugins exzellent, alle anderen (und auch die DAWs) nur unzureichend unterstützt wurden. Und wenn man dann eben für alles andere als NI sowieso immer wieder zu Maus greifen muß, dann ist ein Hw-Controller nur Platzverschwendung, also flog das Ding wieder raus.
      Mein Tip daher: Lieber ein gutes Schweizer Taschenmesser, das für alles praktikabel ist, als nur die eine spezielle Klinge für’s Absynthflaschenöffnen……

  3. Profilbild
    defrigge  

    Obwohl ich eine Menge NI Software benutze, ist mein Interesse an einer weitgehend auf NI zugeschnittenen Controller-Lösung exakt bei Null.

    Ich möchte ausschließlich multifunktionale Controller benutzen, und habe auch mein Maschine Mikro Mk II Interface nur deshalb noch, weil die entsprechende Software einen relativ flexiblen Einsatz über NI-Software hinaus ermöglicht.

    Es fehlt aus meiner Sicht dringend an einem Hersteller-übergreifenden Protokoll, das zumindest einen Großteil verbreiteter Funktionalität abdeckt. Die halbgaren Kleckerlösungen bringen uns auf Dauer nicht weiter.

  4. Profilbild
    dirkfwalther  

    Ich hatte mich ursprünglich auf dieses Midikeyboard gefreut, weil mir das Konzept prinzipiell gefällt und ich genau diese Mischung aus 32 (nicht 25!) Tasten und Drehregler (statt Pads) suche. Sicherlich wird auch die Range an unterstützten DAWs / iOS Kompatibilität noch weiter zunehmen.

    Was mich dann aber doch vom Kauf abgehalten hat: Das Keyboard ist mir dann doch noch ein Ticken zu lang für mein mobiles Setup, für meinen Geschmack hätte auf die Touchstrips verzichtet oder diese über den Tasten platziert werden können, das wäre ne Gewöhnungssache.

    Für Einsteiger mit Softwarepaket sicherlich ein gutes P/L Verhältnis.

  5. Profilbild
    gaffer  AHU

    Du schaust Tennis live an, sagen wir mal Wimbledon. Anfeuerungen während der Ballwechsel sind völlig undenkbar.

    Schaust du Leichtathletik live an, z.B. im Olypiastadion beim Hochsprung, kann es sein, dass der Sportler die 20-50.000 im Stadion antreibt laut zu sein, um ihn zu puschen.

    Ein Keyboard, dessen Tasten lediglich 80% der Breite des Standards haben, wird dafür Kritik und Häme bekommen. Das fängt übrigens schon bei 98% an.

    Kommt ein Gitarrist, Bassist oder Streicher zu einem Instrument, dessen Mensur nur die Hälfte oder ein Drittel der üblichen Länge hat, nimmt er das in die Hand und spielt drauf.

    Ist der Bewegungsablauf beim Tennis so viel komplizierter als beim Hochsprung? Definitiv nicht. Viele Tennisspieler sind schlicht und einfach DramaQueens. Bei einigen Keyboardern sehe ich das ähnlich.

    Die Abstände zwischen den Tönen auf den Saiteninstrumenten für die linke Hand werden mit höheren Tönen kleiner, da stört sich keiner dran. Bei Keyboards bleiben die Abstände übrigens gleich ;)

    Dass einen kleinere Tasturen nerven können, ok, Schwamm drüber. Aber dass es ein Naturgesetz darzustellt, dass man darauf nicht genauso gut spielen kann, das kann ich nicht akzeptieren. Es ist wie immer schlicht und ergreifend Übung angesagt, oder man läßt es bleiben.

    @Felix: war nicht gegen dich, du hast nur darauf hingewiesen ;)

    • Profilbild
      Ted Raven  AHU

      Teil 1

      Sehr treffend geschrieben. Es wird oft so getan, als seien kleinere Tasten DAS Merkmal von Kinderspielzeug. Hätte man sich bei der Erfindung der Tasteninstrumente vor mehreren Hundert Jahren dazu entschieden, die Tasten schmaler zu machen, wäre überhaupt nichts daran auszusetzen. Dann würde man sich über die heutigen Standardgrößen aufregen, weil die ja viel zu viel Platz benötigten. Ich behaupte, wer spielen kann, kann das auch auf schmalen Tasten. Und auf „Einhand-Tastaturen“ (bis 37 Tasten) ist wirklich virtuoses Spiel ohnehin nicht möglich.

      Interessant dabei ist, dass der MicroKorg sich trotz (oder vielleicht sogar wegen) der Minitasten seit mittlerweile siebzehn Jahren erfolgreich am Markt hält. Die MiniNova seit immerhin sieben Jahren. Die Volca-Serie ist mit ihren Micro-Knöpfen sehr beliebt. Der Erfolg des OP-1 scheint trotz seines meiner Meinung nach vollkommen überzogenen Preises ungebrochen zu sein; mit dem OP-Z wurde sogar eine etwas preiswertere Variante mit noch kleineren „Tasten“ veröffentlicht.

    • Profilbild
      Ted Raven  AHU

      Teil 2

      Ich bin selbst ein Freund normalgroßer Tasten, das ist schlicht Gewöhnungssache. Auf meinem Schreibtisch steht ein Roland A-800 Pro – wer es nicht kennt, es handelt sich um einen DAW-Controller mit 61 Full-Size-Tasten. Jedoch gibt es sowohl bei Controllern als auch bei Synthesizern deutlich wichtigere Merkmale als die Tastengröße. Wenn man partout nicht auf kleinen Tasten spielen will, gibt es immer noch MIDI. Meine Synths mit Minitasten spiele ich aber auch. Auf mehrwöchiger Dienstreise hatte ich kürzlich die MiniNova dabei, ein Notebook mit ein paar Softsynths und den Korg nanoKontrol2. Das hat auch geklappt – auch wenn ich mit Softsynths einfach nicht warm werde. Beim nächsten Mal nehme ich statt der MiniNova das Seaboard Block mit, dessen „Tasten“ nur minimal größer sind.

      Bitte, bitte, liebe Amazona-Redakteure, -Admins, Peter „Tyrell“ Grandl: Könnte die maximale Länge für einen Kommentar nicht auf wenigstens zweitausend Zeichen vergrößert werden?

  6. Profilbild
    xhanibalx  

    Grundsätzlich schon interessant, leider kann ich NI Produkte nur bedingt weiter empfehlen. Mir gefällt deren Umgang mit der Community überhaupt nicht.
    Software Updates werden komplett auf „Verkaufsfördernde“ Features beschränkt. Das scheint sich aber erst in den letzten 2 Jahren dazu entwickelt zu haben (seit dem großen Investment)
    Die Maschine Software steht seit 2 Jahren auf dem selbem Stand (trotz großartiger Versprechungen)
    Stattdessen ein Update damit man besser bei Sounds.com Shoppen kann.
    Bei Traktor gab es zwar große updates aber die Hardware ist jetzt auch nicht mehr up to date . Die neuen Controller bieten wenig innovatives.
    Ich hoffe das Maschine jetzt zum 10 Jährigen mal ein Major update bekommt. Aber glauben tue ich nicht daran. Also erstmal finger weg bis sich NI wieder auf seine Kunden orientiert.

  7. Profilbild
    cher  

    Die HW kenne ich nicht, dafür aber die SW. Und die ist KATASTROPHAL SCHLECHT!! Mikroskopische Buchstaben in Minikästchen, man kurbelt und kurbelt… Vor allem bei großen Bibliotheken. Man ist gezwungen mit Komplete-Kontrol zu arbeiten, wenn man Kontakt (…von NI !!) verwendet, verliert man sämtliche Vorteile…

  8. Profilbild
    zeitlos  

    Ich betreue die Jahresarbeit eines 12.Klässlers zum Thema Techno. Im praktischen Teil produziert der Schüler, der diesbezüglich keinerlei Vorerfahrung hatte, einen Technosong. Er arbeitet nun ca ein halbes Jahr mit einer einfachen Abletonversion . Vor knapp einem Monat hat er sich die M32 angeschafft und benutzt nun auch die beigelegte Software.
    Ich kann nur sagen, dass sich das Niveau seiner Aufnahmen seitdem dramatisch verbessert hat. Alles ist viel runder und hat einen schönen Flow.

  9. Profilbild
    0gravity  

    Ich hatte bisher nur ein Kontrol S61 unter den Fingern. Dessen Verarbeitung fand ich sehr wertig.
    Wenn das M32 da auch nur halbwegs mithält, kann man für 119€ nicht viel verkehrt machen.
    Die meisten Softsynths kosten einzeln mehr und hier bekommt man noch ein ganzes Paket dazu.

  10. Profilbild
    LQdb Music

    Für mich hat das Teil ein paar gravierende Nachteile:

    – im Midi-Mode senden nur die Rotaries und Strips (Pitch, Mod) Midi-infos, Rest (Transport etc.) bleibt nicht nutzbar z.B. unter Reaper/S1 etc,

    – damit ist man auf Gedeih und Verderb auf die DAW-Unterstützung von NI angewiesen und das kann dauern (siehe Cubase-Support)

    – ARP etc. nur reine Softwarefunktionen der Kontrol-Software, ohne die läuft nichts (Scale, Chords etc.)

    – wäre alles nicht so schlimm, wenn die Kontrol-Software nicht so ein CPU-Fresser wäre

    – insgesamt mach die Kontrol-Software (2.1.2) auf mich keinen guten Eindruck, VST-Scanning, Window ist z.B. nicht resizeable etc.

    – das Mapping der DAW-Modes ist nicht optimal, einfaches Remapping z.B. auf die Preset up/down-Buttons oder Knob-Turn nicht vorgesehen bzw. änderbar

    – keine DIN-Midi-Outs, hat die Konkurrenz bei dem Preis inkl.

    Fazit:
    – eher was für den Einsteiger
    – weniger geeignet als Multi-DAW-Controller-Einheit

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