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Test: Novation Ultranova VA-Synthesizer

2. März 2011

Kleine Supernova?

Auf dieses Testgerät war ich aus einem persönlichen Grund sehr gespannt, da ich in der Vergangenheit selbst Besitzer von drei Novation Synthesizern war. Und wie das so ist manchmal, merkt man erst hinterher, dass es wohl keine so gute Idee gewesen ist, das Besessene verkauft zu haben. Das Neuerworbene ist zwar ANDERS, aber oft nicht BESSER, und gerade bei Synthesizern stellt man doch immer wieder fest, dass ein jeder so seine eigene Klangfarbe hat, die man nach einem Verkauf dann doch wieder vermisst. So will ich nun also mal dem neuen blauen Kistchen auf den Soundchip fühlen, um zu erkunden, ob ich da eventuell ein Déjà-vu-Erlebnis haben werde.

Ein Blick von außen auf die Novation Ultranova

Mit der Sympathie ist das ja immer so eine Sache, der erste Eindruck entscheidet oft. Und wahrscheinlich ist das auch der Grund dafür, dass jede zweite Ehe mittlerweile scheitert, da anscheinend der erste Eindruck dem zweiten und dritten dann eben doch nicht standhält. Nun muss ich die Ultranova ja gottseidank nicht gleich heiraten und darf mich also hemmungslos dem ersten Eindruck hingeben. Und dieser ist schon einmal durchaus positiv zu nennen.

In einem wirklich schön gestylten stahlblauem Gehäuse ist neben einer dreioktavigen Tastatur mit Bender und Modulationsrad eine ganze Reihe von Tastern und Drehreglern untergebracht. Diese sind löblicherweise sehr satt und griffig ausgefallen. Zudem sind diese gummierten Taster dezent hintergrundbeleuchtet, und als zentrale Informationsstelle dient ein ungewöhnlich breites Display. Insgesamt wirkt die Oberfläche aufgeräumt und macht Lust, damit zu musizieren und zu experimentieren.

Die Anschlüsse der Ultranova

Anschlussseitig gibt es vier Audio Aus- und zwei Eingänge, einen S/PDIF-Digitalausgang, das MIDI-Trio, einen USB-Anschluss sowie Buchsen für Sustain- und Expressionpedal. Auf der Oberseite ist eine XLR-Buchse für das mitgelieferte Mikrofon montiert, mit welchem der Vocoder angesprochen wird. Dieses Schwanenhalsmikro macht mechanisch einen sehr guten Eindruck und reicht klanglich völlig für den gedachten Einsatzzweck aus. Die Stromversorgung der Ultranova geschieht entweder über das externe im Lieferumfang enthaltene Netzteil, kann aber auch aus dem USB-Bus bezogen werden. Dann sollte aber gewährleistet sein, dass an eurem USB-Anschluss nicht bereits schon viele Stromverbraucher sitzen, denn sonst wird da schnell Schluss mit lustig sein. Im Zweifelsfall würde ich einen aktiven USB-Hub mit eigener Stromversorgung vorschalten, dann läuft alles sicher. Das Gebotene ist auf jeden Fall sehr reichhaltig, und die vier Einzelausgänge gefallen mir besonders. Als kleines Extra-Detail gibt es noch eine sog. „Kensington“-Diebstahlsicherung.

Innere Werte der Novation Ultranova

Die Ultranova will ja ein aktueller Ableger der früheren Novation Supernova sowie der Novation Nova, die mittlerweile einen gewissen Kultstatus genießen. Man wollte aber offensichtlich nicht nur den Sound portieren, sondern auch Möglichkeiten schaffen, die damals noch nicht möglich oder vielleicht zwar möglich, aber unbezahlbar waren.

Die Ultravova ist eine Art Hybridsynthesizer, da er einerseits die klassischen Wellenformen wie Sinus, Rechteck und Sägezahn virtuell-analog erzeugt, aber darüber hinaus auch mit 36 sog. Wavetables ausgestattet ist, welche sehr komplexe Schwingungsverläufe darstellen. Dabei handelt es sich um zum Teil sehr üppige und aufwendige Muster, die neben dem üblichen Modulations- und Benderrad über die 9 Drehregler vielfältig in Echtzeit manipuliert werden können. Zusätzlich gibt es als weitere Modulationsquelle auch noch die Aftertouch-Funktion. Das Gerät verfügt über 3 Oszillatoren und ist 20-stimmig, somit geht dem Instrument nicht so schnell die Puste aus. Allerdings ist die Ultranova NICHT multitimbral, sie kann also keine unterschiedlichen Klänge zur gleichen Zeit erzeugen. Das ist aber nicht als Nachteil zu werten, da es sich bei dem Gerät definitiv nicht um eine Workstation handelt, wir haben es hier mit einem sehr komplexen Solo-Instrument zu tun.

Neben den insgesamt 14 Filtertypen steht auch eine programmierbare Effektsektion zur Verfügung, die sehr vielseitig in das Klanggeschehen eingebunden werden kann. Ein umfangreicher Arpeggiator vervollständigt das Angebot und bringt viel Bewegung in die dazu passenden Sounds. Wenn man dies nun noch mit den berührungsempfindlichen Reglern kombiniert, wird das schon sehr interessant.

Die Bedienung der Ultranova

Die Tastatur gefällt mir persönlich gut, sie ist zwar recht leichtgängig, aber nicht schwammig.

Die gummierten Taster reagieren ausgezeichnet, und durch die angenehme Größe vergreift man sich auch nicht. Die berührungsemfindlichen Drehregler reagieren schon bei sanfter Berührung, und man kann auch mehrere gleichzeitig drücken und in verschiedener Kombination wieder loslassen. Sie reagieren auf zwei verschiedene Arten: In der Einstellung „Touch“ wird ein zuvor programmierter Wert abgerufen, während bei „Tweak“ durch Drehen die gewählten Parameterwerte über den kompletten Wertebereich verändert werden können. Diese Regler sind ein mächtiges und gut funktionierendes Werkzeug für Live-Performances.

Die Programmierung der Ultranova geht überaus leicht von der Hand, sofern man mit der Materie „Synthesizer“ schon etwas vertrauter ist. Das breite Display zeigt stets mehrere Parameter an und ist den Drehschaltern eindeutig durch einzelne Sektionen zugeteilt.

Wie klingt die Ultranova?

Beim Sound ist es wie mit Frauen: Jeder steht auf einen anderen Typ. So betrachtet wäre also die Ultranova so RICHTIG mein Typ, denn mir gefällt dieser eher warme, trotz aller möglichen Heftigkeit stets mit dem Benehmen eines Gentlemen behaftete Grundsound. Man stelle sich also im heftigsten Falle James Bond nach 17 Gläser Martini vor: schlagkräftig, aber immer noch die Würde wahrend.

Was besonders auffiel an dem Virtuell Analogen

Die mir zur Verfügung gestellte Ultranova hatte so gut wie kein Grundrauschen, was auf eine saubere Signalführung und gute D/A-Wandler schließen lässt. Ich erwähne dies, da viele Synthies (besonders in dieser Preisklasse) einen gewissen Rauschpegel aufweisen, welcher auch kein Problem darstellt. Aber die neue Novation ist so dermaßen rauscharm, dass ich zuerst dachte, ich hätte meine Studiomonitore versehentlich nicht eingeschaltet.

Das Instrument entwickelt bei manchem Soundschrauben Klänge, die jenseits von gut und böse sind. Man sollte hier im Interesse seiner Boxen erst mal bei gemäßigter Lautstärke experimentieren, bevor einem die Pappen an den Ohren vorbeifliegen.

Die Ultranova stellt auch noch ein 2 In/4 Out-USB-Audiointerface dar – und gar kein übles. Die zuvor aufgenommenen Spuren können am Synth wieder mit seinen eigenen Klängen gemischt werden. Gerade Anfänger im „Synthie-Musikmachen“ werden sich über dieses Feature freuen.

Man hat trotz des komplett aus Kunststoff gefertigten Gerätes nie den Eindruck, es sei irgendetwas billig oder lieblos gemacht. Auch das Bedienmenü ist mit viel Sachverstand gemacht worden, der sog. „Spaßfaktor“ ist bei der Ultranova sehr hoch angesiedelt.

Ein schön gemachter Software-Editor erlaubt das Editieren am PC oder Mac. Dieser Editor kann in der jeweiligen Audiosoftware (DAW) als Plug-in eingebunden werden. Zudem gibt es am Instrument selbst eine „Automap“-Funktion, mit der dann über die Drehregler diverse Plug-ins einer DAW ferngesteuert werden können.

Und, ja: Es liegt eine mehrsprachige Bedienungsanleitung in gedruckter und sauber gebundener Form bei. Und das Beste: sogar auf deutsch.

Was gibt es an dem Synthesizer zu meckern?

Bei wilden Schrauborgien an den berührungsempfindlichen Drehreglern gab es Probleme. Wiederholt schaltete sich die Ultranova komplett ab und mehrmals fror sie im „Touch“-Modus die zuletzt gewählte Einstellung ein. Nur durch ein erneutes Einschalten des Instrumentes ließ sich das beheben. Dieser Bug sollte durch ein Update baldigst behoben werden, sonst sehe ich erhebliche Probleme bei der Live-Performance. Die getestete Ultranova hatte die Betriebssoftware 1.0.04.

Im Gehäuse wäre Platz genug für ein internes Netzteil gewesen. Externe saugen auch bei ausgeschaltetem Gerät Strom, im Zeichen von Klimawandel und hohen Strompreisen kein Punkt zum loben. „Großvater“ Supernova von 1998 war diesbezüglich moderner.

Für wen ist die Ultranova richtig?

Die neue Novation dürfte wohl für jeden, der ein Faible für Synthesizer hat, eine Anschaffung der Freude werden. Der Profi findet sich sehr schnell darauf zurecht und wird viele Features finden, die es in dieser Form bislang noch nicht gegeben hat. Der Anfänger kann erst mal nur die Programme durchsteppen und einfach Spaß haben. Und ich selber überlege auch, ob ich mir diesen schönen Synth nicht kaufen sollte.

Zu den Soundbeispielen

Diese habe ich ohne weitere Klangkorrekturen über mein Studiomischpult TL-Audio M4 auf einen Fostex CR 500-Recorder aufgenommen. Alle Effekte stammen von der Ultranova. SEID MIT DER LAUTSTÄRKE VORSICHTIG! Die Sounds entwickeln stellenweise Boxenkiller-Qualitäten.

Ein Wort zum Schluss

Hatte ich nun mein Anfangs erwähntes Déjà-vu-Erlebnis? Ja, durchaus. Ich höre da schon noch meine K-Stations durch und auch den originalen Supernova-Sound. Aber alles eine hörbare Sound-Spur verfeinert, zudem kann die Ultranova viel knackiger und heftiger werden als ihre Ahnen.

Ein Wunsch zum Schluss

Die Ausführung mit drei Oktaven ist prima zum Mitnehmen und reicht auch für viele Gelegenheiten. Dennoch wäre ein weiteres Modell mit einem größeren Tastaturumfang (49 oder noch besser 61 Tasten) eine feine Sache, denn aufgrund der guten Sounds verspürt man schon öfters den Wunsch, diese über einen größeren Bereich spielen zu können.

Die Novation Ultranova on YouTube

Fazit

Die Ultranova ist ein erstklassiger Synthesizer mit einem enormen Potential an Ausdrucksmöglichkeiten und einem eigenständigen Sound. Durch die vielen und gut gelösten Echtzeiteingriffe sind ungewöhnliche Live-Performances möglich, und der Studiomensch freut sich über den fast komplett rauschfreien Audioweg. Die Verarbeitung ist durchweg gut, der aufgerufene Preis äußerst moderat. Alles in allem gibt es sehr viel Positives über diesen Neuling zu vermerken, aufgrund der momentanen Mucken des Betriebssystems gibt es aber derzeit nur vier Sternchen. Ist das behoben, kann sich der interessierte Leser dann noch einen dazudenken.

Plus

  • erstklassiger Sound
  • überdurchschnittlich ausdrucksstark
  • Tastatur mit Aftertouch
  • sehr gute Anfassqualität der Bedienungselemente
  • vier Einzelausgänge
  • mitgeliefertes Vocoder-Mikrofon mechanisch stabil
  • eingebautes 2 In/4 Out USB-Interface
  • DAW-Rückführung mit Mischmöglichkeit
  • deutsche Bedienungsanleitung

Minus

  • Bug des Betriebssystems
  • externes Netzteil

Preis

  • UVP: 679,- Euro
  • Straßenpreis: 599,- Euro
Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    Trooper  

    Kann dem Autor nur zustimmen, bin nach 3 Monaten immer noch begeistert von dem Gerät. Die Minuspunkte kann ich allerdings nicht bestätigen, bei mir hat sich die UN noch nie aufgehängt oder ähnliches – allerdings benutze ich auch die Touch-Potis nicht als solche (reiner Studiobetrieb)…

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    phre4k3r

    Ach da kommt man doch ins Schwärmen. Ich liebäugele schon seit ein paar Tagen mit den (Super-)Nova Synthesizern, und so ein Ultranova wär da schon geil. Dumm nur, dass man als Schüler nicht mal eben 600 Ocken locker machen kann! Trotzdem ein sehr schöner Testbericht.

  3. Profilbild
    Filterpad  AHU

    Also das mit dem integrieren USB Audio Interface ist ja ne feine Sache, da hätte ich mir zusätzliche 160 € sparen können. Gruß

  4. Profilbild
    J

    Wie wird der Audio Ausgang der Ultranova denn im Sequencer eingebunden über USB ? Taucht er als Asio Input in den Kanaleinstellungen auf ?
    Laut Anleitung (Seite 6) überträgt der USB Port ja auch Audio.
    Und lässt sich das ganze auch übersichtlich vom PC aus bedienen, oder muss man da am Mini Display rumfrickeln ?

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    AMAZONA Archiv

    Ganz früher, da waren Synthesizer für mich eine große, schwere und kostenintensive Welt. Da hatte ich kein Interesse dran, weil das lief auch meiner Lebensplanung entgegen. Also bin ich irgendwann in die VST/AU Welt eingestiegen, die ja schon viel bietet an Möglichkeiten.

    Doch mir wurde immer wieder klar: Eines können selbst ausgefeilte Midicontroller nicht bieten: Die totale haptische Kontrolle über das Instrument OHNE COMPUTER.

    Der UltraNova vereint Hard und Software so, wie es sich als Quasi Standard gehört. Die Designer von Novation haben eine gute Arbeit geleistet, das VST in die Hardware zurüchzuholen.

    Habe das Gerät jetzt auch seit etwa 3 Monaten und es wird eigentlich nur immer besser, weil man mehr Feinheiten schnallt. Aber selbst mit minimalen Kenntnissen / starker Rausch kann man jede Stilrichtung bedienen. 70er Geschwubbel, Psychedelic Trance, Acid, Goa, industrial, Techno, alles geht: Leider nur Monotimbral.

    Ansonsten keine Abstürze, nie. Ein sehr vielseitiger, sehr gut klingender Synth für den Alltag, dank perfekter Softwareanbindung. Das zweite Manko: 37 Tasten habe ich mir durch eine zusätzliche 25er per Midi erweitert. Das UltraNova Userinterface ist sehr durchdacht und logisch gestaltet. Ich habe drei Geräte von Novation am Start und die werden durch die Automap Software 4.3 gut verwaltet.

    Ich erwisch mich dauernd dabei, wie ich auf diesem UltraNova Synthesizer einfach nur Musik mache, Klänge gestalte, durch das Spektrum der Musik und Farben reise. Und dann ist schnell mal eine Stunde vergangen.

    Mein heimlicher Wunsch: Novation MegaUltraNova – 4fach Multitimbral, 61 Tasten, 16 + 2 Drehencoder, Stepsequenzer. Tausend Euro. Geht das?

    • Profilbild
      AMAZONA Archiv

      Haptische Controlle.
      Wenn ich für jeden Parameter einen Regler hätte wäre das ideal. Wenn ich mich aber erst durch etliche Menüseiten kurven muss hat das mit Haptik nicht mehr viel zu tun.

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    ffx  

    Ich glaube, wer den Ultranova kauft, wird letzten Endes betrogen werden und sich fühlen. Der Ultranova bietet Uraltes in neuem Gewand, und dabei sogar weniger.

    Es ist deutlich zu beobachten, dass Novation in den letzten Jahren immer wieder das gleiche rausbringt, aber immer etwas schlechter und abgespeckter. Und seit Focusrite Novation übernommen hat, habe ich die Hoffnung ganz verloren. Eine Übernahme hat meistens rein finanzielle Gesichtspunkte, dahinter stecken keine Liebhaber von Synthesizern, sondern BWL-ler.

    Ich habe vor 2 Wochen einen Novation Nova Desktop Synthesizer erworben, Baujahr 1999, für 280 Euro. Dieser Synthi hat seit Firmware 4.1 16 Voices (also 16*4 Oszillatoren). Er ist 6-fach multitimbral, kann also auf 6 verschiedenen Midi-Kanälen mit unterschiedlichen Instrumenten antworten.

    Der Sound ist wirklich toll. Es gibt vielleicht etwas zu meckern an dem Antialiasing-Algorithmus und die Oszillatoren werden in mono berechnet, bis sie schliesslich mit Panning-Effekten oder Delay/Chorus auf das Stereobild verteilt werden.

    Trotzdem ist dieser Synthi bombastisch, macht Eindruck. So etwas habe ich bisher nur mit Korg erlebt. Unter OSX läuft das Ctrlr-Panel für den Novation Supernova. Der Supernova von Novation hat exakt dieselbe Synthese, reagiert auf dieselben Midi-CCs und NRPNs (und wurde als etwas ganz anderes verkauft).

    Ich glaube, dass Novation 1999-2001 den schöpferischen Höhepunkt hatte, und seitdem an krasser Kreativitätsarmut leidet. Gestartet mit der Bass-Station, die echt armseelig klingt, haben sie sich innerhalb von 6 Jahren zur Novahochgearbeitet. Danach ist irgendetwas passiert. Depression, Trägheit, Überheblichkeit, Tod. Die Liebe für die eigenen Produkte jedenfalls ist nicht mehr da. Meine Meinung.

    • Profilbild
      MacMäc

      Danke für deinen Vergleich! Habe ebenfalls noch eine Novation Nova von 1999. Bedienung einfach, logisch. Sound einzigartig, pulsierend, DepechMode-like. Dann werde ich das 15 Jahre alte Gerät also wieder Mal ausgraben und stolz darauf sein…

  7. Profilbild
    xenophonia

    Dem Testbericht kann ich im Allgemeinen zustimmen,aber mit dem Update der Firmware,
    hängt sich das Gerät selbst beim wildesten hin und herschalten nicht auf.Wenn man sich Zeit nimmt bekommt man auch ganz tolle Minimoogähnliche Sounds Programmiert.
    Auch die Bässe klingen richtig FETT !
    Für diesen Preis ist der Synth ein super Deal.

  8. Profilbild
    Teufelskerl  

    Ich habe die UltraNova jetzt einen Monat und bin hellauf begeistert!
    Diesen Synth habe ich mir zugelegt, weil ich nun komplett von Software-Synths weg wollte.
    Das Arbeiten an Hardware ist halt nochmal ein ganz anderes Erleben, als das Programmieren von Sounds mit der Maus.
    Neben meiner Alesis Fusion mach dieses Instrument eine richtig gute Figur und ersetzt nun auch die letzen Software-Synths, die ich noch im Einsatz hatte.
    Mit der OS Version 2.0.0.0 wurde der Vocoder noch ein gutes Stück aufgewertet und klingt jetzt richtig gut!

    Was ich allerdings bei der UltraNova etwas vermisse, ist die Möglichkeit der FM.
    Das ist aber auch schon der einzige Kritikpunkt den ich hab und der nicht im Testbericht angesprochen wurde.
    Oder war ich nur zu doof, um das im Handbuch zu finden?

  9. Profilbild
    mb-music  

    Es ist schon schade, dass das Gerät monotimbral ist. Für Multitimbralität wäre allerdings auch mehr DSP-Power erforderlich, weil bei komplexeren Sounds die Polyphonie schon z.B. auf insgesamt 5 Noten sinken kann.
    Naja, dann heißt es eben, für „Multitimbralität“ die einzelnen Sounds als Audiospuren aufzunehmen. Dafür ist das Gerät ziemlich günstig.
     
    Hier habe ich z.B. eher „klassische“ Sounds benutzt (außer dem Bass auch selber nacheditiert), und für die Drums den Electribe 2 Sampler eingesetzt:
     
    https://www.youtube.com/watch?v=NuTf298xhrI
     
    Klingt jetzt zwar eher nach Anfang 90er, aber das war halt meine Zeit. ;)
     
    Und hier so quasi ein Rhodes-Sound und Glöckchen von der Ultranova (die Sounds auch hier nacheditiert), und die Drums wieder vom Electribe 2 Sampler:
     
    https://www.youtube.com/watch?v=VcYsHkwzWeI
     
    Einfach zum Vergleich – der Synth kann nicht nur Techno. ;)

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