Test: Sabian AAX Serie

12. Oktober 2014

Explosive Bronze aus Kanada

Eine Firma mit interessanter Geschichte ist Sabian allemal. Zwei Brüder, die sich zerstritten, die weltgrößten Beckenfirmen gründeten und erfolgreich durch die Jahrzehnte manövrierten. Es lohnt sich, die Entstehungsgeschichte genauer unter die Lupe zu nehmen. Deswegen gleich zu Anfang der Verweis zum Sabian Hersteller Report: http://www.amazona.de/hersteller/hersteller-report-sabian/.

Einen ganzen Schwung Becken hat uns die Firma Sabian zur Verfügung gestellt. Die güldenen Scheiben entstammen alle der Sabian AAX Serie, die maschinell gehämmert wurden. Die AAX Serie entwickelte sich aus der etablierten AA Serie. Zusammen mit der HH Serie stellen sie die beiden erfolgreichsten Serien im Hause Sabian dar.

Da lacht das Trommlerauge, bei so viel glänzender Bronze. B20 Bronze, um genau zu sein. Diese allseits beliebte Legierung wird von vielen Beckenschmieden verwendet, um hochwertige Cymbals herzustellen. Die Zahl 20 steht hierbei für 20 Prozent Kupferanteil. Des Weiteren stecken noch 80% Zinn in der Legierung. Auch ein geringer Anteil Silber wird wohl mit eingebracht, was aber deutlich im Bereich unter 1% liegt und daher auch keine Erwähnung im Herstellungsprozess findet.

Die großen Beckenhersteller bieten ja alle eine unglaubliche Vielzahl an unterschiedlichen Cymbals. Sabian hat viele Serien im Programm, alleine die AAX Serie bietet eine mir nicht ganz überschaubare Anzahl an Modellen. Insgesamt bietet Sabian derzeit über 500 verschiedene Beckenmodelle an.

Ich hatte die Möglichkeit, mir zwei Beckensätze zusammenzustellen, so dass wirklich interessante Zusammenstellungen entstanden sind. Nicht zu speziell, eher für ganz alltägliche Band- oder Studiosituationen, aber mit ein paar Besonderheiten gespickt.

Kommen wir gleich zum ersten Beckensatz, bestehend aus einer 14″ X-Plosion Hat, einem 19″ X-Plosion Fast Crash, einem 17″ X-Plosion Crash, einem 22″ Metal Ride und dem gelöcherten 20″ Aero Crash.

---viel glänzende Bronze---

— Viel glänzende Bronze —

Forum
  1. Profilbild
    changeling  AHU

    Und das interessanteste Becken (Memphis Ride) ist am schwierigsten zu bekommen. Der Preis liegt bei um die 309 €. Jedenfalls außerhalb von Thomann, wo man es nur auf Anfrage bekommt, was aber normalerweise ziemlich gut klappt, nur dann halt etwas dauern kann, weil es ja erstmal bestellt werden muss.

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