Test: Soma Laboratory Lyra 8, Drone-Synthesizer

24. Juni 2020

Drones & More!

Vlad Kreimer, Gründer von Soma Laboratory, einer Synthesizer Boutique-Schmiede, bestehend aus einem Konglomerat aus Gleichgesinnten, die in Russland und Polen ansässig sind, ist einer dieser Instrumentenschöpfer, über die man sich als emotionaler Beobachter des „retro“ oder „revival“ getriebenen Synthesizer-Marktes nur freuen kann. Der russische Performance-Artist und Philosoph kreierte seine Instrumente ursprünglich ausschließlich für sein eigenes Studio und sein persönliches Inventar – weswegen ihm die Freiheit gegeben war, Instrumente frei nach seinen eigenen und wahren Intentionen sowie abseits der Konventionen des Marktes zu erschaffen. Die neuronale Verbindung mit dem Instrument, die Unterstützung des nichtlinearen Teils eines jeden Denkapparats und das Spielen und Lernen auf höchst intuitive Weise sind die Parameter, die für Kreimer ganz oben auf der Agenda stehen. Instrumente, die den Nutzer dazu einladen, sich selbst zuzuhören; Balance und Interaktion anstelle von Linearität und Kontrolle; Tiefe Natürlichkeit anstelle von Imitation von bereits Dagewesenem.

Spätestens seit Kreimers Demonstration seiner neuesten Kreation, dem unglaublichen Pulsar 23 Drum Synthesizer auf der Superbooth, sollte der Name Kreimer den Enthusiasten ein Begriff sein. Ins Leben rief er das Unternehmen Soma Laboratory aber bereits 2016 mit der ersten Auflage des hier besprochenen „Organismic Synthesizers“, dem Soma Laboratory Lyra 8. Viele Betrachter bezeichnen das Gerät mit Fug und Recht als Drone-Synthesizer, dass hiermit aber eine regelrechte Vielzahl an einzigartigen Modulations- wie Klangformungsmöglichkeiten realisierbar sind, wird auf den ersten Blick nicht gleich klar. Widmen wir uns somit dem Soma Laboratory Lyra 8 in seiner Gänze und versuchen, etwas Ruhe in das Chaos zu bringen.

Die Basics am Soma Laboratory Lyra 8

Soma Laboratory Lyra 8

Die handliche, hübsche Box schräg von der Seite

Entscheidet man sich für den Kauf des bereits einmalig revisionierten Gerätes (das ursprünglich aus einer Eigenkonstruktion namens Lyra 4 entstand – konnte dasselbe, aber nur halb so viel), so erhält man das Gerät in einer weißen, unscheinbaren Box mit Soma-Sticker. Öffnet man diese, findet man als weitere „weiße Box“ den Synthesizer im Inneren. Erster Eindruck: Das Gerät könnte man wahrscheinlich aus dem dritten Stock auf den Boden fallen lassen und man könnte es danach noch weiter nutzen. Absolut dickwandiges Metallgehäuse, weiß-grauer Pulverlack, effiziente Gehäuselösung durch lediglich zwei Bauteile, die jeweils zwei der Seitenwangen beinhalten – unterseitig verschraubt. Stehen tut die große Lunchbox auf vier halt gebenden Gummifüßchen. Obendrauf: 31 bombenfest sitzende Potentiometer mit drei verschiedenen Potikappen, kein einziges davon gerastert. Dazwischen befindet sich noch eine Armada von Kippschaltern, eine gut ablesbare Parameter-Beschriftung auf dem Gehäuse und – last but not least – die acht Kontakte zum Spielen der acht verbauten Oszillatoren. In einem Video von Nick Batts Sonicstate öffnete dieser einen Lyra 8 und gab somit den Blick auf die Verarbeitung der Internals des Gerätes frei, die laut seiner Aussage einem absoluten Kunstwerk entspricht sowie als absolut perfekt zu bezeichnen sei.

Aufbau des Soma Laboratory Lyra 8

Soma Laboratory Lyra 8

„Connecting the dots“ und es werde Sound, „Klaviatur“ des Soma Laboratory Lyra 8

Ja, richtig gehört – acht Stimmen besitzt der Soma Laboratory Lyra 8, aber keinen Keyboard-Input oder ähnliches. Über die großen Potis an der Unterseite lassen sich die acht Oszillatoren stimmen und stellt man über seine Finger, eine Münze oder andere Gegenstände den Kontakt zwischen den jeweils zwei Kontakten pro Stimme her, fängt die jeweilige Stimme an zu erklingen. Je nachdem wie viel „Hautkontakt“ man zwischen den Kontakten herstellt, wirkt sich das auf das Attack-Verhalten der Stimme aus – je mehr, desto schnellere Attack. Um den Rest der Envelopes des Gerätes zu ergründen, lohnt sich ein Blick auf die Gesamtstruktur des Gerätes: acht Stimmen in Zweiergrüppchen mit zwei Master-Pitch- und Release- (Hold) Sektionen für die jeweils vier rechten und vier linken Stimmen. Für jede der Zweier-Stimmengrüppchen lässt sich die Attack-Envelope per Kippschalter von normal auf „fast“ schalten, wodurch sie dann etwas schneller anklingen – der Attack-Zyklus beträgt hier dann aber immer noch ca. eine halbe Sekunde – beschleunigen lässt sich diese nur effektiv durch ein Befeuchten seiner Finger (auf eigene Gefahr). Dreht man eines der beiden Hold-Potis über zwei Uhr, so beginnen die jeweiligen vier Stimmen von sich aus zu schwingen und die Gates bleiben fortan offen. Dronemode activated! Zwar ist auf den Stimmpotis der Oszis eine Legende aufgebracht, diese sagt allerdings absolut nichts aus. Die Range umfasst locker sechs Oktaven pro Stimme, wobei die linken zwei Stimmen allerdings tiefer als die mittleren vier sind, die rechten zwei sind höher (jeweils ca. zwei Fußlagen).

Soma Laboratory Lyra 8

2x4x8 könnte man die Aufteilung des Soma Laboratory Lyra 8 betiteln

(Cross-) Modulationsmatrix und Klangerzeugung

Beschäftigen wir uns noch einmal mit den Zweier-Oszillatoren-Grüppchen des Soma Laboratory Lyra 8. Pro Gruppe gibt es einen Mod- und einen Sharp-Regler – mit Letzterem kann man stufenlos die Schwingungsform einstellen. Ganz links beginnt man mit einer weichen Dreieckschwingung, über die Mitte verändert sich diese in Richtung Sägezahn, bevor ganz rechts die Rechteckschwingung erreicht wird – so wirkt dieser Regler auch wie eine Art Filter pro Gruppe, die Schwingungsformen nach rechts hin werden deutlich obertonreicher und harscher. Der andere Regler-pro-Zweiergruppe ist da schon deutlich interessanter: Hier werden Quellen für Crossmodulation ausgewählt. Bringt man den dazugehörigen Kippschalter aus der Mittelposition (hier sind die Modulationen ausgeschaltet) in die obere Stellung, so werden die beiden Oszis der Gruppe durch die beiden der Nachbargruppe moduliert – hier entsteht eine Art FM. Bringt man den Schalter in die untere Position, so entstehen drei neue Optionen: Entweder der Dual-LFO, der hintere CV-Eingang oder, hat man den „Total FB“ Schalter umgelegt, das Summensignal, können fortan als Modulationsquelle dienen. Neben erwähntem „Total FB“ Kippschalter befindet sich noch ein per Kippschalter aktivierbares Vibrato, das spannenderweise jede der acht Stimmen mit unterschiedlicher Schnelligkeit leicht verschwinden lässt. Durch die drei unterschiedlichen Poti-Arten teilt sich der Synthesizer automatisch in drei Sektionen auf – die oberste davon ist ganz klar als Effekt- oder Processing-Sektion zu bezeichnen.

Hyper-LFO, Delay und Overdrive am Soma Laboratory Lyra 8

Soma Laboratory Lyra 8

Hier ein Blick auf das Dual-Delay des Soma Laboratory Lyra 8

Oben links befindet sich hier zunächst der Hyper-LFO. Dieser besteht aus zwei unterschiedlich in der Schnelligkeit einstellbaren Rechteckschwingungen, die auf interessante Weise miteinander interagieren: Ist „And“ aktiviert, wird die Schwingungsform von LFO 1 mit der von LFO 2 multipliziert, was zu Glitch-artiger, in der Schnelligkeit stark variierender Modulation führt. Wählt man „Or“, werden die Schwingungsformen addiert, was zu etwas weniger „stressigen“ Modulationen führt und generell etwas vierseitig anmutet. Entscheidet man sich weder für and noch or, werden beide LFOs hintereinander abgespielt. Auch befindet sich hier ein „Sync“-Schalter, der dafür sorgt, dass LFO B den LFO A mit einer Art Soft-FM moduliert, der fortan in perfekter OSC-Sync-Division zu B spielt.

Soma Laboratory Lyra 8

Ein Blick auf den simpel anmutenden, aber komplex klingenden Dual-LFO am Soma Laboratory Lyra 8

Diese wenigen, aber doch stark eingreifenden Optionen machen den LFO vielseitiger, als man sich das auf Anhieb bei einem Dual-LFO mit fixer Rechteckschwingungsform vorstellen mag. Wie bereits erwähnt, lassen sich hiermit fortan die Oszillatoren modulieren, aber auch das verbaute, genial klingende Digital-Delay, das vorgibt, eine Eimerkette zu sein, lässt sich hiermit gut zum Schwitzen bringen. Auch hier bleibt es doppelt wild: Hier gibt es zwei einzelne, dunkel klingende Delay-Lines, die sich einzeln in Zeit und Modulationsgrad einstellen lassen. Interessant hier: Das Delay lässt sich auch durch seinen eigenen Output modulieren – daneben aber natürlich auch mit dem LFO – hier sogar entweder als Rechteck- oder Dreieckschwingung! Einen Feedback-„Master“-Regler für beide Delays findet man hier auch sowie den obligatorischen Dry/Wet. Rechts, in der Output-Sektion, befindet sich der letzte Effekt: Ein parallel anfahrbarer Overdrive, der gehörig nach zischendem Class-A Bauteil klingt und über einen Dry/Wet- und einen Drive-Regler zu zähmen ist.

Die Rückseite und CV-Inputs des Soma Laboratory Lyra 8

Soma Laboratory Lyra 8

Ein Blick auf die Rückseite des Soma Laboratory Lyra 8

Neben dem An/Ausschalter sowie dem Eingang für das Netzteil birgt die Rückseite einige Überraschungen – und zwar doch zwei CV-Inputs, einen Gate-Input sowie einen externen Eingang zum Durchschleifen von externen Audiosignalen durch das Delay und den Overdrive. Wer jetzt denkt, hier ließen sich doch Melodien sequenzieren, wird dennoch gehörig enttäuscht – 1 V/Oct. oder sämtliche anderen Optionen zum „Fixen seiner Range“ greifen hier absolut überhaupt nicht – dennoch lässt sich durch das Anschließen eines Controllers so ein weiterer Modulationsweg der Tonhöhe aller acht Stimmen gemeinsam erzeugen. Der nächste CV-Input ist dasselbe in Grün – hier bekommt man dasselbe für die Modulation der Delay-Zeit geboten, wodurch sich interessante Pitch-Sweeps erreichen lassen! Der Gate-Input wirkt sich auf beide Stimmenpärchen aus – leider wird die Attack-Zeit aber auch durch das Öffnen der Oszis via diesem nicht schneller. Rechts daneben befinden sich noch der Ausgang wie ein weiterer Kopfhörerausgang. Nun aber genug der Nebensächlichkeiten – wie klingt der „weiße Engel“ und wie fühlt er sich an?

Soma Laboratory Lyra 8

External In, Main Out und Kopfhörerausgang am Soma Laboratory Lyra 8

Praxis – Klang und Nutzbarkeit des Soma Laboratory Lyra 8

Kurz gesagt: Klang? IMMER anders. Nutzbarkeit? Er ist das, was du daraus machst. Der Soma Laboratory Lyra 8 beschert dem Nutzer eine Erfahrung, die tatsächlich dem Spielen eines klassischen „lebendigen“ Instruments deutlich näherkommt als dem Spielen eines Synthesizers. Als Kenner beider Welten steht dieser Umstand für mich über allem weiteren – das beinhaltet allerdings auch: Wenn du ihn beherrschen möchtest, ihn kennen möchtest wie deine Westentasche, deine Emotionen auf ihn übertragen können willst – dann musst du ihn erlernen!

Soma Laboratory Lyra 8

Der „weiße Engel“ Soma Laboratory Lyra 8

Klar, ein bisschen cooles Noise oder eine statische Drone nach Durchstimmen der Oszillatoren bekommt man auch nach einer Stunde mit dem Soma Laboratory Lyra 8 hin, aber was damit sonst noch so alles geht, ergründet sich erst nach dem intensiven Studium, das ein richtiges Musikinstrument eben auch voraussetzt. Was für mich nach zwei Wochen der Nutzung des Gerätes hervorsticht, ist ganz abseits von allen anderen einzigartigen Kriterien des Instruments seine klangliche Universalität. Man bekommt hier klare, harmonische Sounds heraus, aber eben auch Class-A-Richard Devine artige komplexe Feedback-Noise-Strukturen sind dem Soma Laboratory Lyra 8 absolut kein Fremdwort. In der Nutzung fiel mir besonders auf, dass das Gerät einige Sweetspots bereithält. Einige Regler reagieren empfindlicher und lassen „das klangliche Optimum“ oder den interessantesten Sound auf einer kurzen Range des Potis zu, der Rest darüber wie darunter ist „Noise“ – wie das eben bei Crossmodulation und feedbackartiger Synthese häufig der Fall ist. Aber ja, dadurch ergibt sich eben dieses Gefühl der Fragilität – das Anfassen des Synths mit Bedacht wie Gefühl ist hier von Nöten, um eine Bindung zum Instrument aufbauen zu können, sprich, es zu erlernen. Trotz der dedizierten Auslegungsart des Instruments hätte ich mir zur besseren generellen Einsetzbarkeit etwas mehr Kontrolle gewünscht – großartig hätte ich es gefunden, hätte wenigstens der Gate-Input auf der Rückseite schnelle Gate auf und zu Befehle umgesetzt, ganz abgesehen vom tonalen CV. Aber so ist und bleibt er eben was er sein möchte – anders als der Rest, auf eine logische wie emotionale Art und Weise. Good Job Vlad, ich bin sicher, von dir werden wir noch einiges hören.

 

Abschließend noch ein Live-Take als Audiobeispiel von meiner Seite. Zuerst spiele ich die Oszillatoren clean, danach kommt das Delay mit Modulationen zum Spielen – daraufhin geht es weiter mit Cross und Feedback.

Fazit

Der Soma Laboratory Lyra 8 ist kein Gerät für jedermann – aber eines, das ich jedem Synthesizer-Nutzer uneingeschränkt ans Herz legen möchte. Hier weht ein frischer Wind, hier gilt es, eine neue Interpretation der Synthese zu erforschen. Sei es im Band-Kontext, im Studio oder „Solo“, hiermit lassen sich viele bereichernde Sounds erzeugen – und man hat eine Menge Spaß dabei!

Plus

  • Verarbeitung
  • Klang
  • interessante Bedienbarkeit

Preis

  • 699,- Euro
Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    phil_dr110  

    Tolle Klangbeispiele. Zwischen himmlisch und abgrundtief düster scheint da Einiges zu gehen. Jetzt muss noch die Band her (am besten Drums, Bass, Guit, Voc) und dann gibts psychedelisch kein Halten mehr :)

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      Vincent  RED

      Lieber Phil, ich bin gerade am überlegen, ob ich mir so ein Teil hole. Falls ja – folgen auch krautrockige Bandsoundschnipsel mit Bass, Gitarre, Schlagzeug und Rhodes! ;)

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        phil_dr110  

        Cool! Das wäre mal was. Ich für meinen Teil habe allerdings erstmal genug Klangerzeuger und zu wenig Platz ;)

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    JensBee

    Sehr spaciges Gerät.
    In der DIY Version werden allerdings digitale PT2399 Delay Chips verbaut, keine BBD Chips.

    Gruß
    Jens

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      Vincent  RED

      Hi Jens,

      ja, hatte erwähnt dass es digital ist. Fand nur, dass der Klang sehr nach BBD anmutet! ;)

      LG Vince

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    TrainGuy

    Die session, der die Beispiele enspringen, hat hörbar Spaß gemacht. Das Resultat bildet ein riesiges klangliches Spektrum ab und ist extrem eindrücklich. Danke für den effort. Scheint ein schönes Produkt zu sein.

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      Vincent  RED

      Lieber Trainguy,

      freut mich dass dich die Beispiele erreichen konnten. Es ist NIE das selbe was da rauskommt, immer wieder eine neue Reise. Ich glaube nicht, dass dieses Teil nach zehn Jahren langweilig wird! ;)

      LG Vince

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    Henrik Fisch  

    Fast völlig OT (Off Topic)
    Es gibt auch ein Spiel »SOMA« von den Leuten die auch »Amnesia: The Dark Descent« gemacht haben. Kann ich jedem empfehlen, der Survival-Horror mag. Kann ich aber niemandem empfehlen, der im Moment sowieso schon in einer Depression steckt. Warum ich das erwähne: Die Klangbeispiele passen perfekt zu dem Spiel. 😀

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      Dave the Butcher  AHU

      Einzig die hüllkurven, da hätt ich gern dass die besser editierbar wären, ein switch von kurz auf lang ist doch recht unbequem. Und loopbar wäre extrem super… naja es gibt immer was :)

  5. Profilbild
    penishead  AHU

    Diese Maschine hat mich schon immer interessiert, aber irgendwie ist mir das doch zu crazy und die Distortion macht mir Angst. Wenn ich mich nicht irre war der Preis nicht mal bei um die 800 EUR?

  6. Profilbild
    Archivicious

    Sehr inspierende Soundbeispiele, bin begeistert! Habe gestern abend mittels doch recht lauter Wiedergabe einige Nachbarn verstört.
    In meiner Classic Rock-Coverband ist für sowas leider überhaupt kein Platz, aber ich fange trotzdem schon mal mit dem Sparen an…

  7. Profilbild
    dflt  

    warum gibt’s die lyra 4 eigentlich nicht (mehr)? spannendes instrument, aber mir persönlich für meine musik und den recht eingegrenzten verwendungs-spielraum doch etwas zu teuer. 4-stimmig zum halben preis und ich würde sofort zuschlagen!

  8. Profilbild
    Marco Korda  AHU

    Mark Stewart & Mafia hätten sich ja den Ast weggefreut, hätten sie dieses Maschinchen gehabt, denn es hätte ihnen monatelange Arbeit erspart. Very noisy, muss ins musikalische Konzept passen. Da stimmt so einiges….

  9. Profilbild
    Bernd-Michael Land  

    Habe die Lyra 8 ziemlich schnell wieder verkauft.
    Finde das Konzept und die Umsetzung insgesamt allerdings wirklich gut, aber der Grundsound der Oszillatoren ist nicht meins, klingt irgendwie billig.

    Ein weiteres Übel ist die mangelnde Stimmstabilität und das fummelige Tunen der Oszis. Hier hätte man für diesen Preis durchaus einen Fine-Tune Regler oder ein Getriebepoti anbringen können.

    Das Ding ist sehr massiv und stabil gebaut, was grundsätzlich ja eine positive Eigenschaft ist, allerdings muss man vor dem Livekonzert immer eine Gehwegplatte auf die Bühne wuchten, was natürlich im Studio keine Rolle spielt.
    Die Lösung mit den Sensortasten ist nicht nur gut, sie ist genial.
    Hat mir Spaß gemacht, damit zu performen, die LFOs und das Delay sind wirklich cool.

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