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Test: Soundcraft Si Impact, Digitalmixer


Kompaktes Arbeitspferd

Soundcraft Si Impact

Soundcraft Si Impact

Das Soundcraft Si Impact ist ein noch kompakter Digitalmixer. Seine Größe von 16 x 75 x 50 cm bei einem Gewicht von 20 kg lässt ihn gerade noch als mittelgroß durchgehen. Gedacht ist er hauptsächlich für den Einsatz im Live-Bereich Musik und Theater, aufgrund seiner Ausstattung aber durchaus auch im Studioeinsatz denkbar. Mit dem Si Impact wollte Soundcraft den britischen Mixsound in eine Digitalkonsole gießen, welche sich so weit wie möglich auf das Paradigma der analogen Bedienung stützt. D.h. kein kompliziertes Gewühle in Untermenüs von Untermenüs, sondern so wenig Verschachtelung wie möglich. Ob das Bedienkonzept aufgeht, wird der Test zeigen. Nach dem Einschalten benötigt der Mixer circa 50 Sekunden, um betriebsbereit zu sein.

 

Der Klang zuerst

Fangen wir einmal mit dem Klang des Mixers an. Soundcraft schreibt sich ja seit jeher den „britischen“ Sound auf die Fahne. Und wenn damit klar und schnörkellos, mit straffen Bässen und einer druckvollen Mittenpräsenz gemeint ist – ja so ist auch der Klang des Si Impact in bester Art und Weise „britisch“. Die Wandler machen ihren Job hervorragend und lösen jedes Signal sehr gut auf. Auch höhenproblematische Instrumente wie Becken oder Trompeten gibt das Pult präzise wieder. Wobei mir persönlich da schon ein wenig zu viel Präsenz herrscht, sodass ich da gerne bei Live-Auftritten die oberen Mitten und die Höhen ein wenig gezähmt habe. Dafür kommen Stimmen meist ohne EQ schon hervorragend zur Geltung. Kommt natürlich auch immer stark auf die vorhandene PA und den Raum an.

Gleich vier Lexicon Effektblöcke gibt es - mit 29 FX-Typen.

Gleich vier Lexicon Effektblöcke gibt es – mit 29 FX-Typen

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Klangbeispiele

  1. Profilbild
    Atarkid AHU

    Hätte ich nicht schon ein Pult, dieses hier würde mich total reizen. Aber kaufen würd ich es dann aus 2 Gründen trotzdem nicht…
    4 Taptaster sind schon wirklich der Hammer, allerdings fehlt mir Midi um Delays direkt mit meinen Sequenzern zu synchronisieren. Das 2te ist dann die Sache mit der Android-App… Behringer hat gezeigt, dass das geht.

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      gaffer AHU

      Ja, irgendwann wird sich das erledigt haben, aber zunächst gilt: Google gibt sich keinerlei Mühe, musikalische Anwendungen bei Android zu unterstützen. Solange wirst du damit leben müssen, dass der eine oder andere Herstelle einfach Android aussen vor lässt. Aber was soll’s, iPäds gibt’s auch gebraucht und sie sind nicht teuer.

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        vssmnn ••••

        Wenn es dann so ruckelt, wie die mackie app, kann man vor älteren ipads nur warnen.
        Haben ipad 2 im einsatz und nach jedem update der app sank die Performance drastisch.

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      TobyB RED

      Hallo Atari,

      da frag ich mich erstmal wie kommunizieren App und Mixer. Der Gag ist das es viele Sachen in Android einfach noch nicht gibt. Und hier kostet das entwickeln Mannstunden und somit Geld. Android kennt Midi erst ab Marshmallow. Und ausser JUCE gibt es derzeit auch noch kein anständiges Crossplattform SDK für RTA/RTM/DSP Google OS. Und Google hält sich da zurück. Desweiteren ist bei Android das Forken der Hardware ein echtes Problem, so lange da keine Struktur rein kommt. Kann eine App auf Modell A laufen auf Modell B stürzt sie ab.

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        Atarkid AHU

        Dass Android in Sachen Audio so nützlich ist wie ein totes Pferd in der Garage, ist klar. Das steuern eines Mixers scheint aber nicht so das Problem zu sein.
        Wie das jetzt technisch realisiert wird, weiß ich natürlich nicht. Aber genau das ist der Punkt. Ich seh es gibt für die Behringer Pulte und Kleinmixer Android-Apps. Mehr will und muss ich als Kunde doch auch gar nicht wissen… Das beeinflusst ganz direkt meine Kaufentscheidungen. Wer würde sich denn beispielsweise einen Synthesizer kaufen bei dem es einen Browser und Internet bräuchte um Presets zu speichern… :) Man stelle sich mal so einen Unsinn vor.

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          TobyB RED

          Hallo Atari,

          der war gut :-) Ich habs nicht so mit Signalverarbeitender Software. Was ich dir aber sagen kann Software Entwicklung für Android ist wie Kreuzschmerzen. Ich weiss das du das aus Käufersicht betrachtest und das dann auch haben möchtest. Aber der Vergleich Behringer und Soundcraft hinkt. Die Music Group hat wenigstens ein dediziertes IT Department, während Harman hier keines hat, ich sehe zumindest keins. Für mich sind Bedienung mit Tablets primär erstmal Goodies. Ich lege wert darauf alle Funktionen am Gerät zu steuern, für mich das Kriterium. Ich habe z.b schon Geräte nicht gekauft weil für Setup und Konfiguration ein Tablet nötig war. Und es etliche Funktionen gab die im Betrieb nur über Tablet zu erreichen sind. Einige Produkte von Motu sind hier vorne dabei.

  2. Profilbild
    AQ AHU

    Interessantes Pult und guter Repport. Was ich nicht verstehe ist, warum man bei einem Digitalpult den Kunden im Bezug auf die Daten des Pultes im Regen stehen lässt. So nach dem Motto „wir bieten Dir ein gutes Pult an – wies funktioniert geht Dich nichts an“. Da sind doch Wandler drin, nur gibt es nirgendwo eine Angabe dazu! Wenn ich das in einer bestehenden 96kHz Umgebung einsetzen möchte – geht den das? Sogar das Usermanual welches ich eben runtergeladen habe gibt keine weiteren Auskünfte.

  3. Profilbild
    DJ Ronny ••

    Da muss ich Atari Kids recht geben. Keine Android App no go. Mir geht es so mit Hk nano 608i. Würde ich gerne kaufen. Nur über I Pad zu steuern.

  4. Profilbild
    Armin Bauer RED

    Ich habe mir den Mixer nur mal ganz kurz angesehen. Aber wenn ich es recht verstanden habe gibt es keine Möglichkeit seine eigenen Kanalpresets zu speichern. Das ist völlig unverständlich und wiegt m.M deutlich schwerer als nicht erhätliche Apps auf einem Betriebssystem.

  5. Profilbild
    tenderboy

    Wird eigentlich das „Display“ halbwegs genutzt für Information?

    Beim Expression treibt es mich zur Weissglut das zb. der Name des selektierten Kanals nicht angezeigt wird im Display….

    Wird bei gelinkten Kanälen der Gain mitgelinkt?

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Soundcraft Si Impact

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