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Test: Studio Electronics SE-3X Analogsynthesizer

12. Januar 2022

Tradition verpflichtet

Studio Electronics begann mit dem Service und mit Modifikationen analoger Synthesizer, bald folgten erste Nachbauten. Das bekannteste Produkt der damals jungen Firma war 1991 der von klassischen Vorbildern  inspirierte SE-1 (damals wurde das hässliche Wort „clone“ noch nicht so strapaziert) , der Sound war durchaus überzeugend und der SE-1 bot Speicherbarkeit und MIDI-Implementation. Nach ca. 10 Jahren Produktion und Vertrieb wurde die Hardware des SE-1 überarbeitet (mehr Speicherplätze, feiner aufgelöste Hüllkurven, LFOs und Potentiometerabfragen) und der Nachfolger SE-1X wurde präsentiert.

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Ein weiteres bekanntes Produkt war der ATC-XI, der ebenfalls ein monophoner Analog-Synthesizer im 19 Zoll Format war und als Besonderheit 4 Filtermodule aufwies. Weiterhin war die Synthesizerengine gegenüber der SE-Serie im Funktionsumfang mit analoger Distortion, erweitertem LFO und programmierbaren S.E.M.-Modes deutlich erweitert. Ein wesentlicher Schwachpunkt war leider Bedienoberfläche – die Programmierung lediglich über Taster mit einem Data-Wheel war doch eine Barriere, per Editor-Software konnte das Instrument dennoch komfortabel editiert werden, dennoch war das ein Abweichen von der bisherigen Bedienphilosophie

Aufsehen erregte zuletzt die Zusammenarbeit mit Roland und dem daraus resultierenden Produkt SE-02, das monophonen Analogsound im Boutique-Formfaktor zu einem für Studio Electronics – Verhältnisse erstaunlich günstigem Preis möglich machte.

Und jetzt steht hier vor mir am Studiotisch das neueste Produkt von Studio Electronics – der SE-3X.

Erster Eindruck

Der erste Eindruck ist erfreulich. Solide Hardware in bester Studio Electronics Tradition. Die Struktur des SE-01(X) wurde übernommen. Links das bekannte 4-zeilige Display mit dem Q-Regler und den Cursor-Tastern, danach die Control- und Modulationssektion, Oszillatoren, Filter und Envelopes. Lediglich der Umschalter für die Filtermodes ist etwas deplatziert in das Layout hineingequetscht, auch die Haptik des Rasterpotis mit dem markanten weißen Pfeil ist für SE-Verhältnisse seltsam hakelig. Alle anderen Potentiometer, Rasterdrehregler und Taster weisen die gewohnt hohe SE-Qualität auf.

Die Rückseite ist extrem aufgeräumt. Monophoner Ein- und Ausgang, MIDI-Trio, Kaltgeräte-Netzteilbuchse, sonst nichts – leider auch kein USB-MIDI, das das Budget-Produkt SE-02 immerhin aufwies.

Viel Aufdruck, wenig Output – die Rückseite des SE-3X

Schauen wir uns zunächst einmal die technischen Daten auf dem Papier an: Der SE-3X ist ein monophoner, 3-fach paraphoner analoger Synthesizer mit 4 diskret aufgebauten Filtern, die klassischen Vorbildern nachempfunden sind. Die Grundstruktur basiert auf  dem SE-1(X), seitens der Hardware erweitert um die zusätzlichen Filter-Module und zwei Fuzz-Modes.

Unser Suchbildrätsel: SE-1X und SE-3X gegenübergestellt. Die Änderungen am Layout sind minimal.

Softwareseitig neu gegenüber dem SE-1X sind die Paraphonie, direkter (Panel-) Zugriff auf das Feintuning von OSC 2 und 3 sowie auf alle Oszillator-Levels, LFO Gate (übernommen vom SE Boomstar und M) und Gate-Hold bei Program-Change, zusätzliche Envelope-Routinen mit besserem Attack- und Decay-Verhalten (übernommen von Omega/Code) zusätzlich zu den originalen linearen und quasi exponentiellen Hüllkurven , exponentielles Glide (übernommen vom Omega), teilweise neue Menüführung und -Struktur sowie der automatische Recall des zuletzt gewählten Patches beim Einschalten des Gerätes. Hervorzuheben ist, dass Studio Electronics die erweiterten Software-Features auch SE-1X Besitzern als EPROM-Update zur Verfügung stellt – so geht Produktpflege.

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Die Oszillatoren

Der SE3-X bietet drei identische analoge Oszillatoren mit den Schwingungsformen Dreieck, Sägezahn und Rechteck. Die Schwingungsformen können jeweils einzeln und in beliebiger Kombination pro Oszillator gewählt werden. Alle drei Oszillatoren lassen sich in Halbtonschritten über 5 Oktaven stimmen, die Oszillatoren 2 und 3 lassen sich feinstimmen und hart synchronisieren. Zusätzlich ist die Pulsbreite der Rechteckschwingung pro Oszillator regelbar.

Trotz der erweiterten Steuermöglichkeiten am Panel sind weiterhin einige Funktionen nur über die Menüstruktur steuerbar, so müssen die Lautstärke des Noisegenerators sowie seine Zuweisung über die Lautstärkehüllkurve und der Anteil der Ringmodulation über Cursor-Tasten und Q-Regler eingestellt werden.

Einige Oszillator-Parameter lassen sich nur über das Menü einstellen, die Oszillator-Levels lassen sich über eine Shift-Funktion jetzt auch über Potentiometer direkt einstellen

Die LFOs

Insgesamt stehen 3 LFOs zur Verfügung. Die Modulationsfrequenz) und die Modulationstiefe können am Panel gewählt werden, die möglichen Schwingungsformen (Dreieck, Rechteck, Sägezahn ansteigend, Sägezahn abfallend, Noise, Sample & Hold), die Modulationsziele und das Triggerverhalten sowie die Synchronisierung müssen dann wieder in den Modulation-Pages eingestellt werden. Eine Neuheit ist die Möglichkeit, über LFO 3 die Gates der Hüllkurven 1 (Filter) und 2 (Amp) zu triggern.

Die Schwingungsformen und die Modulationsziele der LFOs werden per Menü eingestellt

Das Filter

… oder eigentlich die Filter, genau genommen sind beim SE-3X 4 Filtertypen vorhanden, sind das Herzstück des SE-3X. Standardmäßig gewählt ist das S.E.M. 12 dB Filter, das am Voice-Board werkelt. Wird der Mode-Button gedrückt, dann werden wahlweise das Minimoog 24 dB, das ARP 24 dB oder das Roland Juno/Jupiter-Filter mit 24 dB oder 6 dB Flankensteilheit oder Mixed-Mode mit dem Rotary-Poti gewählt. Alle Filter mit Ausnahme des S.E.M. Filters können zur Selbstoszillation gebracht werden. Cutoff, Resonance und Keyboard-Tracking können direkt am Panel eingestellt werden, für das S.E.M Filter können Parameter auf einer eigenen Filter-Page eingestellt werden.

Ein ganz wesentlicher Punkt ist, das die über das Potentiometer gewählten Einstellungen der Hardware-Filter NICHT mit dem Patch mit abgespeichert werden. Dadurch bleiben die Programme mit einem mit aktueller Software ausgestatteten SE-1X kompatibel, optimal ist das aus meiner Sicht  nicht, sind doch die gewählten Filter wesentlich für den Klangcharakter verantwortlich.

Die Envelopes

Der SE-3X bietet stattliche 4 Envelopes zur Parametersteuerung. Die vier sind identisch (ADSR), wobei Hüllkurve 1 fix dem VCF und Hüllkurve 2 fix dem VCA zugewiesen ist. Für den VCA findet sich hier auch ein 3-Wege-Schalter, um die Drive-Schaltung in 2 Stufen zu aktivieren.

Die Hüllkurven 3 und 4 können im Envelope-Edit-Menü ausgewählten Parametern zugewiesen werden

MIDI

Ein großer Pluspunkt zum Erscheinen des SE-1 gegenüber den analogen Vorbildern war natürlich die MIDIfizierung samt der im SE-1X noch erweiterten Möglichkeit, Parameter über Sysex und MIDICC zu steuern und Reglerbewegungen der Hardware im Sequencer aufzuzeichnen und somit Parameter zu automatisieren.

Auch der SE-3X sendet und empfängt MIDI-CC. Eine CC-Chart im Handbuch listet die Parameter auf, diese sind beim SE-1X und beim SE-3X je nach Software-Version teilweise nicht identisch. Zwar wurde mit der Software 1.01 des SE-3X nachgebessert, aber noch sind nicht alle CCs identisch, gerade beim essentiellen Parameter wie Filterfrequenz. Mein Testgerät hatte die seltsame Eigenschaft, z. B. beim Drehen des Filterfrequenz-Potis CC 92 an die DAW zu schicken (der Wert den lt. Tabelle eigentlich der SE1-X senden sollte). Beim Abspielen passierte dann nichts. Die Cutoff-Frequenz änderte sich nicht. Erst als ich in der DAW den Wert auf CC 74 änderte (den Wert für den SE-3X lt. Tabelle), wurde die Cutoff-Frequenz beim Abspielen der Spur in der DAW wie mit dem Regler zuvor aufgezeichnet verändert. Hier gehört dringend nachgebessert.

Der SE-3X im Studio

Gut, dass die MIDI-CC-Implementation noch nicht 100-prozentig arbeitet ist unerfreulich, aber letztlich ist der Klang da das entscheidende Kriterium und da punktet der SE-3X, da stecken 30 Jahre Erfahrung im Bau von analogen Synthesizern drin, das hört man. Der Grundklang der diskret aufgebauten Oszillatoren ist eine mehr als solide Basis, die Hüllkurven sind knackig genug für Bässe und Perkussives, die analogen Hardware-Filter klingen hervorragend – Filterfahrten mit Gänsehautcharakter, abgrundtiefe Bässe, Sequenzen, Leads. Die Preset-Bänke (8 Bänke zu je 99 Speicherplätzen) bieten eine breite Palette an tollen Klängen, die bereits ohne wesentliche Nachbearbeitung sehr gut im Mix sitzen. Die Paraphonie erweitert die Möglichkeiten noch einmal, gerade in Kombination mit dem Roland Filter. Klanglich befinden wir uns hier in der Oberklasse, in einer anderen Liga als der SE-02 aus der Roland Boutique-Serie und der entsprechenden Clones aus dem Hause Behringer und auf Augenhöhe mit den Originalen und den Reissues der Original-Hersteller.

Ein Blick in das Innenleben des SE-3X, da steckt einiges an Handarbeit drin

Das alles hat seinen Preis, 2.669,- Euro werden aktuell aufgerufen. Damit bewegt sich Studio Electronics in den aktuellen Preisregionen von ARP (Korg) und Moog selbst (den Korg ARP 2600 einmal außen vor gelassen) und bietet aber  trotz mittlerweile auch schon 30 Jahre altem Grundkonzept speicherbare Presets und umfangreiche MIDI-Implementation, dafür aber keinen Kultfaktor. Der SE-3X ist ein Studio-Arbeitstier in bester Studio Electronics Tradition. Wenn man sich durchkalkuliert, ein entsprechendes System mit hochwertigen Komponenten modular zusammenzustellen, wird es auch schnell teuer, aber die Speicherbarkeit und Automation bleiben auf der Strecke.

Einiges am SE-3X ist aber auch nicht mehr zeitgemäß. Dass der gewählte Filtertyp nicht mit abgespeichert wird, ist ärgerlich, ebenso die Tatsache, dass der SE-3X mit Ausnahme des externen Inputs (der über den Pfad des Rauschgenerators in das System geführt wird) ein in sich geschlossenes System ist. CV-Ein- und Ausgänge, um ihn in eine modulare Umgebung einzubinden, sucht man leider vergeblich. Auch einen Arpeggiator oder Sequencer mit Parameter-Locks hätte ich mir beim SE-3X gut vorstellen können. In Zusammenarbeit mit Roland hat man beim SE-02 einiges davon umgesetzt, warum nicht auch hier?

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Fazit

Wer sich den SE-3X ins Studio holt, bekommt eine hochwertige diskret aufgebaute Klangerzeugung mit Moog, ARP 2600 und Roland Filtercharakter und damit Klang auf sehr hohem Niveau mit Speicherbarkeit und umfangreicher MIDI-Implementation. Das Gut in der Bewertung bekommt der SE-3X nur wegen der für mich unlogischen MIDI-Implementation. Der Klang bekommt von mir drei Sterne!

Plus

  • Klang
  • hochwertige diskret aufgebaute Hardware
  • 8x 99 Presets
  • Moog, ARP und Roland Filtercharakteristik

Minus

  • MIDI-CC-Implementation verbesserungswürdig
  • Wahl der analogen Filtertype wird nicht mit abgespeichert
  • geschlossenes Sytem – kein CV / Gate In / Out

Preis

  • 2.669,- Euro
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Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    Filterpad  AHU

    Man sieht auf dem Display Prozentanzeigen. Ist das nur eine grobe Orientierungshilfe und unabhängig von der Reglerbewegung, oder sind die Regler bzw. Einstellungen stufiert, etwa ähnlich einem VA-Synthesizer? Abgesehen davon ein sehr schönes und klanglich inspirierendes Gerät. Soundtechnisch eher klassisch angediedelt, aber das ist der Trend der Zeit: Analog, fett, drückend. ;)

    • Profilbild
      chardt  

      Hallo Filterpad,
      die Werte können gespeichert werden, also müssen sie digitalisiert werden. Damit bleibt nur noch die Frage, welche Auflösung verwendet wird, aber jeder Synth mit speicherbaren Sounds (egal ob VA oder nicht) digitalisiert/quantisiert die Werte.

    • Profilbild
      chardt  

      Und eine Frage an die Runde: „das ist der Trend der Zeit: Analog, fett, drückend“ – ist das nach eurem Empfinden so? Ich habe den Eindruck, dass der „moderne“, also derzeit angesagte Sound sich eher dadurch auszeichnet, dass er viele Bässe unten und viel „Filterquietsch“-Höhen oben hat, während die Mitten möglichst schlank sein sollen (schließlich steckt in den Mitten das Leben ;)
      Das ist eher das Gegenteil des klassischen Sounds.

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        digital-synthologie  AHU

        Das Schöne ist bei guten Synths wie diesem und auch z.B. der Microwave:
        Auch bei Filter zu klingt das Verbleibende noch durchsetzungsfähiger. Fett und drückend muss nicht unbedingt Breitband sein.

        Angeblich hört man ja die letzten 5% Unterschied zwischen Analog und Plugin im Mix nicht.
        Meine Erfahrung ist, dass genau die den Unterschied ausmachen.

        • Profilbild
          gaffer  AHU

          @digital-synthologie Ich kann mich nur wiederholen. Ein Grossteil der Profis sieht das nicht so und arbeitet (fast) komplett in the box. Mir kommt es immer mehr so vor, dass die alten Schätzchen vom Rest hochgepriesen werden und in erster Linie das Sammlerbedürfnis befriedigen.

          • Profilbild
            Freudenthaler  

            Moin Gaffer,

            Ich denke, Pro ist hier nicht gleich Pro, ansonsten frage ich mich nämlich warum so viele Pro’s noch so viel Hardware im Studio haben?
            Echt Sammlerbedürfnis samt Steuervorteil?

            Ich denke, den meisten Pro’s, die nur noch ITB arbeiten (Hallo David Guetta), geht es um Zeit sparen… Schnell ’nen Loop hier, schnell ’n Bass-Preset da, zack ’n Riser-Sample vor’m Drop, Tonal Balance Control und fertig, next! Der gemeine Konsument hört ja eh keinen Unterscheid über’n JBL Charge oder auf Drogen im Club!
            Dann gibt’s die Pro’s (Hallo Flood) die ’nen Synth durch z.B. ’nem Pigtronix Disnortion über ’ne Gitarren/Bass-Kombo samt Raumklang mit Kondensator-Mikrofon und Highend-Preamp aufnehmen… Sind das jetzt Masochisten, Klugscheißer oder einfach Überzeugungstäter und weil man sowas von denen erwartet? …ginge ja schließlich auch alles irgendwie ITB?!?
            Kopfkratz

      • Profilbild
        toneup  RED

        Hallo, das ist eine Orientierungshilfe, wobei diese Angaben in den Menüs meistens Modulationstiefen betreffen. Den Mix der Oszillatoren kann man mit Shift-Funktion am Panel einstellen. Beim SE-01 hat man bei genauem Hinhören beim Abspielen von Automationsdaten aus der DAW z.B. beim Cutoff die Rasterung ganz fein gehört, schon der SE-1X hat feiner aufgelöst. Beim Testkandidaten waren sowohl beim Schrauben in Echtzeit als auch bei Aufzeichnung in der DAW keine Parametersprünge wahrnehmbar.

      • Profilbild
        Filterpad  AHU

        Chardt, vermutlich wird das jeder anders beantworten. Aber wenn ich mir die typischen Sounds der 90er anschaue im Vergleich zu heute (20/22), dann ist da definitiv was dran an deiner Aussage.

  2. Profilbild
    Henrik Fisch  AHU

    Bei mir kommt wieder der Nerd hervor, wenn ich den Ziegel ansehe: Ich finde das Ding extrem spannend. Warum die Filter-Konfiguration nicht im Preset gespeichert wird, ist mir allerdings völlig unverständlich. Ich wittere ein rasches Update der Firmware, welches das nachreicht. Der 19“-Formfaktor gefällt dagegen; Gott sei Dank gibt es noch Firmen, die an den Platzbedarf denken.

    Was mich vom Kauf abhält sind allerdings die Sounds bezogen auf das, was ich so mache. Sahnig-wuchtige filtergetränkte Bass-Sounds im Stile eines Moogs sind für mich eher nicht so zielführend. Für Dub-Ambient schon … aber ich habe ja auch einen »Waldorf Pulse (1)«, der mir völlig ausreicht (und seit kurzem ja auch noch einen »DSI Pro2«).

  3. Profilbild
    Freudenthaler  

    Ganz ehrlich… Seine klassische Einfachheit sehe ich als einen Vorteil an, der mich sehr entspannt.
    Auf ’nen Seq/Arp & CV/Gate kann ich beim SE3x (oder in meinem Fall SE1x Angel Dust mit oben genannten EPROM) gut verzichten, für sowas habe ich im Studio genug anderes Gewerk!
    Ich nutze das Teil hauptsächlich für die Aufgaben, wofür ihn wahrscheinlich die meisten Besitzer nutzen: 1A Bässe und Leads (wobei er natürlich auch Fx etc. hervorragend abliefern kann!) und wer schon einmal ’ne Fahrt mit dem Filter gemacht hat, weiß warum die Firma noch nicht Pleite ist.
    2700€ ist allerdings ’ne Hausnummer die sich echt gewaschen hat und ist bestimmt nix für rational denkende Menschen mit knappen Budget (hab meinen 2020 gebraucht für 750€ geschossen, top erhalten was für die Verarbeitung spricht) sondern für Klang-Puristen mit dem nötigen Kleingeld… Wobei diese wohl eher zum MidiMini oder gleich zum Original greifen, allerdings ohne den Vorteil von Speicher und MIDI CC.
    Für mich ist die Firma seit meiner ersten Begegnung Anfang der Neunziger „Kult“!

  4. Profilbild
    Organist007  AHU

    Sicherlich ein sehr schönes gerät.
    Für den halben (?) preis bekommt man allerdings den MFB Dominion, der auch extrem vielseitig ist.

    Vielleicht nicht ganz vergleichbar aber vom preis /leistung ein Hammer.

  5. Profilbild
    DSL-man  RED

    Hat sich mal jemand die Bilder mal genauer angeschaut ?
    Sieht aus wie ein Prototyp oder Null Serie.
    Haufen Kabelbrücken, Löcher in den Pcbs, zusätzliche Bugfixes.
    das für ein 2700Euro Gerät ? oder ist es ein Testgerät für Newspages ?
    Was ist da eigentlich Diskret dort laut Fazit ?

    • Profilbild
      Green Dino  AHU

      Ist mir auch aufgefallen. Auf der Platine scheint auch jemand mit dem Lötkolben abgerutscht zu sein. Links von C47 und C58 da wo das Kabel angelötet ist, das nach oben weggeführt wird.

      Also vielleicht wirklich Vorserie?

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