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Test: Tascam iXR, USB-Audiointerface


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Geliefert wird das Tascam iXR mit Handbuch, USB-Kabel und einer Lizenzkarte für Cubase LE. Das mir vorliegende Trackpack geht deutlich weiter. Hier liegt noch das Batterie gespeiste Kondensatormikrofon TM-60 mit Kunstledertasche, Tischstativ, Mikroklemme, Anschlusskabel und Windschutz bei. Zum Schutz der Aluoberfläche des iXR wird eine knallorange Silikonhülle geliefert.

Das Trackpack

Das Trackpack

Am Computer

An mein MacBook angeschlossen wird das Tascam iXR sofort erkannt und kann angewählt werden. Wichtig ist mir erst einmal die zu erreichende Latenz. Hier zeigt mein Rechner bei praxisnahen 64 Samples Puffergröße 3,5 ms für den Ausgang und 7,2 ms im Roundtrip an. Das ist ein zeitgemäßer Wert, mit dem sich gut arbeiten lässt.

Latenzzeiten

Latenzzeiten

Für das Interface ist auch eine Software unter dem Namen TASCAM iXR Settings Panel vorhanden. Download und Installation von der Tascam Seite gehen flott. Einzustellen gibt es hier nicht all zu viel. Die beiden Eingänge lassen sich unabhängig voneinander ein- oder ausschalten. Direkt abhören lässt sich in Mono oder Stereo. Der Ausgang kann entweder unter „Monitor-Mix“ die Mischung des entsprechenden Reglers am iXR ausgeben oder unter „Computer-Out 1-2“ nur die Signale aus der DAW. Komischerweise wird das Signal in dieser Einstellung wesentlich lauter. Ein letzter Eintrag betrifft die Stromsparfunktion. Ist sie angewählt, schaltet sich das Gerät nach 30 Minuten ohne Eingangssignal auf Standby. Reaktivieren lässt sich das Interface dann nur wieder durch Aus- und Einstecken des USB Kabels.

iXR Settings Panel am Mac

Tascam iXR Settings Panel am Mac

Mein erster Test soll die Ausgänge checken. Line-Out und Kopfhörerausgang führen dasselbe Signal, sind aber getrennt in der Lautstärke regelbar. Der Line-Out liefert ein ordentliches, lautes Signal. Im Vergleich zu meinem UA Apollo Interface sind die Höhen etwas matter und nicht so offen und die Tiefmitten klingen ein wenig komprimiert. Im Hinblick auf den Preis des Interfaces wird aber ein wirklich gutes Ergebnis erzielt.

Positiv ist auch der Headphone-Out, der anständig laut anbietet. Schön wäre hier trotzdem eine 6,3 mm Klinkenbuchse gewesen, aber im Hinblick auf die mobile Ausrichtung des Interfaces ist die kleine 3,5 mm vertretbar.

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  1. Profilbild
    Franz Walsch ••••

    Das Tascam Modell wird ja auch als iPad-Interface beworben, nur ist die USB-Stromversorgung alles andere als ideal, denn so fällt auch schon wieder eine Schnittstelle weg (gerade bei Apple Geräten ein Problem) und ein Hub braucht dann sowieso ein Netzteil.
    Von einem mobilen Interface kann man die Phantomspeisung für Mikrofone erwarten. Leider wird dies nur bei wenigen Modellen wirklich ohne weiteres Netzteil gelöst.
    So gefällt mir die Batteriespeisung der beiden ZOOM-Interfaces U-24 und U-44 als besseren Weg die Mikrofone mit Strom zu versorgen. Leider wird auch bei den Modellen die Phantomspeisung global geschaltet.

    • Profilbild
      Armin Bauer RED

      Globale Phantompower ist in dieser Preisklasse kein abwertender Punkt. Negativ wirkt sich das nur auf das beigelegte Mikro aus, da kann das Interface nix dafür. Batterie- oder Powerbank Betrieb ist nach Aussage von Tascam hier möglich, nur eben nicht direkt im Gerät verbaut.

      Die beiden Zooms hatte ich schon im Test, eigentlich ein guter Ansatz, nur die maximale Verstärkung der MikPres ist mit 43 dB eindeutig zu gering.

    • Profilbild
      gaffer AHU

      @Franz Den Teil: „dann fällt schon wieder eine Schnittstelle weg“ kann ich nicht verstehen. Das Netzteil speist das Interface, damit ist doch am iPad nach wie vor die einzige Schnittstelle frei, die verbinde ich mit dem anderen USB Anschluss des Interfaces.

      Ansonsten guter Test, Armin. Die Zukunft gehört eindeutig den treiberlosen (ClassCompliant) Interfaces, die auch bei einem möglichen 10.18 noch gehen

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