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Test: Teenage Engineering PO-32 tonic, Drum-Synthesizer

3. Mai 2017

NextGen-Tonic

Teenage Engineering PO-32 tonic ist der jüngste Zugang bei den Pocket-Operators. Der Tonic bringt dabei einige Neuerungen mit, beispielsweise in Form eines Mikrofons zum Austauschen von Sounds zwischen zwei PO-32 und der Desktop-Software µTonic von SonicCharge. Ob die goldene Verpackung auf die „goldenen Eier“ hinweist, die Teenage Engineering mit dem PO-32 tonic Limited Edition legen will oder nur mit schönen Schein blendet, lesen Sie im Test.

PO-32

Form, Größe und Funktion sind im digitalen Zeitalter ja nur noch vage miteinander verbunden und ihre Grenzen liegen nur in der Ergonomie der menschlichen Sensorik und Motorik.

Nicht nur in der Erscheinung, sondern auch in der Handhabung sind die Pocket Operators ein minimalistisches Statement, mit dem sich (gerade noch?) musizieren lässt. Ob Instrument oder Spielzeug, liegt dabei im kontroversen Auge des Betrachters. Aber wie Steve Reich schon sagte: „Erzähl mir nicht, Du hast nicht das richtige Equipment – alles was zählt, ist Deine musikalische Vorstellungskraft.‟

Einen Operator für die Pocket


Ein Pappumschlag zum Aufreißen – der selbst Teil der Bedienungsanleitung ist – und ein verstecktes DIN A5 Anleitungsblatt, so sieht der Start mit dem PO-32 aus. Der limitierten Edition des PO-32 liegt ein Kärtchen mit einem Aktivierungscode für die µTonic Software von Sonic Charge bei. Das Bundle kostet aktuell 139 USD und ist ausschließlich über Teenage Engineering zu beziehen, die Hardware einzeln kostet 89 USD bzw. 99,- Euro.

Der Pocket Operator ist selbst auch Teil der Verpackung und hat einen Abbruchhenkel. Also schön aufpassen, damit man mit dem Henkel nicht noch gleich den Pocket wegwirft, was bei dem Gewicht und der Größe leicht passieren kann.

Der Pocket wiegt ungefähr ein Drittel der zwei AAA-Batterien, die zum Betrieb erforderlich sind. Was sehr störend ist, wenn ein Audiokabel daran angeschlossen ist und ein leichter, unbeabsichtigter Zug die Operators tatsächlich durch die Luft katapultiert. Das trifft ganz besonders auf Studiokopfhörer mit Spiralkabel zu. Da heißt es, die Pockets ständig fest im Griff haben, sonst schnalzen sie einem ins Auge. Als Ausgleich dafür kann man aber sicher sein, dass der Handschweiß über kurz oder lang vor allem die Taster und andere elektronische Bauteile angreift.


Die Operators sind zwar nicht komplett „nackt‟, sondern die Platine ist mit einem Schutzlack überzogen, dennoch Vorsicht mit spitzen und feuchten Gegenständen.

Einzige Abhilfe gibt es in Form von einer optional erhältlichen Silikonhülle. Eine eigene Hülle für den PO-32 gibt es bisher nicht. Man nimmt also einen der bisherigen POs für 29,- Euro oder die neue CA-X Universalhülle von TE für 39,- Euro. Von der Funktion her sind alle identlsch.

Wobei man sagen muss, dass die Pockets sauber und professionell verarbeitet sind und die Streuung bei den Bauteilen, besonders den Tastern, scheint auch deutlich besser geworden zu sein seit unserem letzten Test.

CA-X – Universalhülle

Damit die Pockets auch immer spaßbereit sind, haben sie keinen Ausschalter. Allerdings zeigte TE bei der Entwicklung soviel Umweltbewusstsein, dass sich die Geräte nach einer gewissen Zeit von selbst ausschalten. Nur die LCD-Anzeige bleibt in Betrieb und verbraucht minimal Strom. Da die Pockets auch als Uhr und Wecker verwendet werden können, ist das durchaus sinnvoll.

Ein Reset des Systems wird grundsätzlich durch Entnahme der Batterien durchgeführt. Da die Batterien sehr fest arretiert sind, empfiehlt sich dafür ein flacher, langer abgerundeter Gegenstand, um die obere Batterie auszuhebeln. Mit einem Schlitzschraubenzieher läuft man Gefahr, den Schutzlack der Platine anzukratzen.

Bedienung

Der Teenage Engineering PO-32 ist vierstimmig. Mit jeder Betätigung von Sound+Step erhält man hier ein leeres Sequencer-Grid. Der Tonic hat zwar 16 Instrumenten-Slots, aber nur vier können gleichzeitig erklingen. Wobei die vier Stimmen dynamisch vergeben werden und die Priorität von vorderen Instrumten-Slots vorrangig vor den hinteren ist.

Die ersten drei Taster unter dem Display des Tonic sind Sound, Pattern und BPM gewidmet. In der Kombination Pattern mit den Tastern 1 bis 16 rufen diese die jeweiligen Preset-Slots auf, wobei der Pattern-Wechsel immer synchronisiert erfolgt.

Die Pattern-Programmierung erfolgt im Write-Modus für das aktive Pattern, das mit Pattern +1 bis 16 ausgewählt wird. Mit der Kombination  acc + Pattern, lässt sich das aktive Pattern leeren.

Ein Pattern besteht wiederum aus 16 Instrumentenspuren. Über Sound +1-15 wird eine Instrumentenspur im Pattern ausgewählt. Dann aktiviert man die Steps, die man in der Spur haben möchte. Bei gehaltenem Step lässt sich mit dem A-Regler die Tonhöhe einstellen. Der Step-Multiplizierer findet sich ebenfalls wieder. Noten werden nicht angezeigt, sondern nur Werte von 1 bis 100. Mit dem B-Regler wird der Morphing-Parameter eines Sounds eingestellt, was dieser genau regelt, hängt vom Sound ab.

Der Sound kann jederzeit umgeschaltet werden, ohne das Pattern zu beeinflussen, wobei man auch darauf achten muss, dass das Aufnahmesymbol tatsächlich im Display erscheint. Das verhindert, dass man versehentlich die falsche Sequenz verändert.

Die BPM-Anzahl wird durch die Kombination BPM+Regler B festgelegt und im Display angezeigt. Über die Kombo BPM+Step wird die Lautstärke für das Pattern in 16 Stufen festgelegt. Außerdem ist zu beachten, dass jedes Mal beim Einstecken eines Kabels die Lautstärke auf Stufe 5 reduziert wird. Also Vorsicht, dass einem bei Stufe 16 nicht plötzlich die Lautsprecher um die Ohren gehauen werden, die Teile können trotz ihrer Unscheinbarkeit sehr laut werden.

Das aktive Pattern kann mit Write+Ziel Step kopiert werden und auch per Pattern (halten) + Step aneinandergereiht, also „gechained“ werden. Die Chain-Sequenz kann dasselbe Pattern mehrmals beinhalten und bietet Platz für 64 Einträge.

Um das klangliche Geschehen noch etwas spannender zu machen, gibt es 16 Effekte. Diese können live über die Taste FX angewendet werden. Geschieht dies im Write-Modus, wird ein Effekt auch über mehrere Steps für das gesamte Pattern aufgezeichnet (FX+Step). Gelöscht werden die Zuweisungen ebenfalls durch Halten der FX-Taste. Im Write-Modus lassen sich auch zwei Klangparameter des jeweiligen Sounds über die Potis aufzeichnen, auch bekannt als Parameter-Locking.

Syncing

Die Pockets haben basismäßig Stereosound. Sollen zwei Operatoren synchronisiert werden, wird ein Kanal mit einem einfachen Sync-Impuls belegt, den man auch leicht mit einem anderem Gerät simulieren kann. Dabei sollte man es jedoch vermeiden, den Audiokanal durch weitere Pockets zu schleifen. Das ist zwar technisch möglich, hat aber einen extremen Pegelverlust zur Folge hat. Es sollte also besser ein Splitterkabel verwendet werden, um die Audiokanäle direkt auf das Mischpult legen.

Software included – µTonic

Unter der Bezeichnung „Tonic Now‟ ist dem Teenage Engineering PO-32 ein Code für die Vollversion von Microtonic beigelegt. Dieser kann auf der Sonic-Charge-Hompage eingelöst werden. Nachdem dort ein kostenloses Konto eingerichtet wurde, lässt sich die ca. 42 MB kleine Installationsdatei für Mac und Windows herunterladen. Die Software wird als VST, AU und Standalone angeboten.

Microtonic von Sonic Charge gibt es schon seit 2011 und mittlerweile in der Version 3.2. Die Firmengeschichte von Sonic Charge geht sogar zurück bis ins Jahr 2004 und die Firma genießt nicht nur bei Insidern einen hervorragenden Ruf.

Sonic Charge – Microtonic

Die Klangerzeugung des Teenage Engineering PO-32 besteht pro Stimme aus einem Oszillator mit drei Schwingungsformen, Hüllkurve und einem Tonhöhen-LFO. Der Noise-Oszillator wird über drei Filtertypen mit variabler Flankensteilheit gefärbt und bietet ebenfalls eine Hüllkurve. Damit ist die Bandbreite der erzeugbaren Klänge zwar eher begrenzt, aber für virtuell analoge Kicks, Percussions und Zaps allemal ausreichend und auch für Neulinge nach kurzer Zeit beherrschbar. Im Gegensatz zu Rob Papens Punch oder FXpansion Geist 2.

Microtonic wie auch der PO-32 bieten eine Akzentuierung der Lautstärke pro Schritt. Aber natürlich bietet das Plug-in noch feinere Steuermöglichkeiten über die Velocity-Sensitivity-Sektion.

Pattern Editor

Die Oberfläche ist sehr aufgeräumt und unterteilt sich in die Sektionen Mixer, Oszillator, Rauschgenerator und Anschlagsdynamik. Untermenüs gibt es nicht. Nur der Step-Editor ist in einem aufklappbaren Fenster untergebracht, das schnell zugänglich ist. Microtonic ist allein schon das Geld des PO-32 wert und jeder, der auf virtuell analoge Percussions steht, sollte sich die Software unbedingt mal ansehen.

Microtonic ist ein umfassender achtstimmiger Drum-Synthesizer und -Sequencer, der über 12 Pattern mit jeweils 16 Steps programmiert werden kann. Natürlich bietet er auch volle MIDI-Unterstützung und eine Multi-Out-Version, wie es sich für ein professionelles Plug-in gehört. Die Stimmen sind im Übrigen stereophon.

Zum Übertragen der Sounds und Pattern vom Desktop in den Teenage Engineering PO-32 gibt es ein spezielles Menü mit dem TE-Logo. Von dort können nur die Sounds oder Sounds und Pattern überspielt werden. Das Menü erlaubt die Auswahl der Sound-Slots oder die Position zum Anhängen der Pattern im Tonic.

Transfer – Einzelsounds

Zum Empfang muss der Operator mit Acc+Sound bereit geschaltet werden, was er mit einem Sonarsignal akustisch bestätigt. Nun können über ein Audiokabel oder einfach per Halten des Tonic vor die Lautsprecherbox die Daten übermittelt werden. Beim Senden über Lautsprecher muss der Tonic mit der Vorderseite direkt vor den Lautsprecher gehalten werden, sonst funktioniert das nicht. War die Übertragung erfolgreich, signalisiert der Tonic dies mit einem Signalton. Der Modus lässt sich mit Drücken der Play-Taste manuell beenden.

Auf dieselbe Weise können auch Sounds zwischen zwei Tonics ausgetauscht werden.
Allerdings ist die Kabelmethode zu bevorzugen, denn spätestens nach dem dritten Transfer über Mikrofon geht einem das Modemgezirpe tierisch auf den Geist.
Für die Version ohne Microtonic besteht immer noch die Möglichkeit, Sounds und Pattern per archivierter Modemübertragung als Audiodatei auszutauschen oder mit einem anderen PO-32.

Transfer – Sounds, 1-8 / 9-16

Es gibt jedoch einige Einschränkungen beim Überspielen zwischen Microtonic und dem PO-32. Zum Ersten ist der Teenage Engineering PO-32 nur vierstimmig, während der Microtonic achtstimmig ist. Es gibt zwar die Funktion „Optimize for PO-32‟, mit der das Programm versucht, die Pattern so umzuarrangieren, dass sich so wenige Stimmen wie möglich überlappen, doch ob das Ergebnis trotzdem dem entspricht, was sich der Benutzer vorgestellt hat, ist dabei alles andere als sicher.

Das lässt sich zwar durch die Lautstärkeeinstellungen der Steps in Microtonic beeinflussen, aber die einzig sichere Methode ist, die Optimierung manuell zu erledigen. Basismäßig gilt auch das Sounds auf niedrigeren Spuren (1-4) Vorrang vor den Sounds auf den höheren Spuren (5-8) haben.

Transfer – hinter welches Pattern anhängen?

Des Weiteren sind einige Morphing-Parameter, die später auf dem B-Regler liegen, zuviel des Guten für den PO-32 und werden nicht oder nur mit eingeschränktem Wertebereich übertragen. Die Sounds an sich sind davon nicht betroffen und sollten auf beiden Plattformen immer gleich klingen. Aber im Großen und Ganzen kommt der Teenage Engineering PO-32 mit den Daten recht gut klar, wie die Sound-Beispiele belegen.

Das sehr gut geschriebene englische PDF-Handbuch gibt über diese Feinheiten und über die des Microtonic ausführlich Auskunft.

Audiobeispiele

Die Daten der Klangbeispiele wurden von Microtonic zum PO-32 ohne Veränderung übertragen. Die Beispiele vom Microtonic sind etwas leiser, weil die Software einen wesentlich höheren Dynamikumfang hat und ich aus Gründen der Authentizität auf einen Limiter/Kompressor verzichtet habe.

Der PO-32 macht schon von sich aus eine kompaktere Dynamik, hört sich also vordergründig bei gleicher Lautstärke wie die Software lauter an. Das lässt sich auch gut an den Wellenformen festmachen.

Gleiche Pattern & Sounds – links: Microtonic / rechts: PO-32

Fazit

Der Teenage Engineering PO-32 fühlt sich größtenteils wie ein Recycling seiner Vorgänger an. Wer sich also schon mit einem Operator beschäftigt hat, wird auch hier schnell einsteigen, das ist zumindest mal die positive Seite dieses iterativen Konzepts. Die Neuerungen des PO-32 beschränken sich auf ein Mikrofon zum Datenaustausch und die Microtonic-Software, also externe Schnittstellen.

Dass der PO-32 nur vier Stimmen hat, wird einerseits durch die grundsolide, flexible Synthese-Engine mehr als ausgeglichen, zum anderen versumpften die DA-Wandler bzw. die Ausgangsstufe der früheren POs das Klanggeschehen bei mehr als sechs Stimmen eh zu einem einzigen „Kompakt-Sound‟, so dass dies eh nicht weiter auffallen würde. Allerdings klingt der PO-32 wahrscheinlich aufgrund der Synthese-Engine wesentlich sauberer als seine Mit-Pockets.

Als Drum-Computer macht der Tonic die anderen Rhythmusklopfer von TE ziemlich überflüssig, denn der wahre Kaufgrund ist die Microtonic Software, mit der sich einfach und komfortabel sowohl beliebige Sounds als auch Pattern erstellen lassen. Microtonic kostet alleine 99 USD und der PO-32 zusammen mit der Software 139 USD. Wer also schon immer einen Blick auf die Software hatte, bekommt hier noch sehr günstig die Hardware zum Spaß haben für unterwegs mit dazu. Zumal, soweit ich mich erinnern kann, SonicCharge noch niemals einen Sale hatten. Das nenne ich Mehrwert!
Von dem Standpunkt her ist der Tonic der beste Pocket Operator, den es bisher gab und bekommt damit volle drei Sterne. Die normale Edition bekommt immer noch zwei Sterne, weil sie immer noch die Möglichkeit hat, Sounds auszutauschen.
Aber bitte TE, den nächsten Operator mit einem Standard-LCD, offener Arduino-Schnittstelle und einem SDK, denn auch die Pocket-Idee nutzt sich mit der Zeit ab, wie ein Witz, den man zu oft erzählt.

Plus

  • MicroTonic von Sonic Charge im Lieferungumfang enthalten (limitierte Version)
  • Portabilität
  • Sounds austauschbar
  • Klang

Minus

  • Arduino-Interface nicht offen

Preis

  • Ladenpreis: 99,- Euro
Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    lightman  AHU

    Endlich ein Update zum PO-12, den ich sehr mag, das kleine Ding bläst ganz schön raus. Die POs sind haptisch manchmal ’ne Herausforderung und bezüglich ihrer Standfestigkeit muß man mit Antirutschmatten oder div. Bastellösungen nachhelfen, damit sie in der Hitze des Gefechts nicht vom Tisch fallen, Sound und Möglichkeiten sind aber tadellos meiner Meinung nach. Laßt die Leute nur die Nase rümpfen wegen dieser angeblichen Spielzeuge, wer sich darauf einläßt, kriegt viel geilen Klang für wenig Geld. Okay, und nun bitte einmal Tonic mit ohne Eis für mich, danke.

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    Green Dino  AHU

    Interessant, was digital alles möglich ist/macht – Würde mir zwar keinen Pocket Operator kaufen, aber ich find die Dinger schon cool.
    Special Edition mit Microtonic lohnr sich auf jeden Fall.

    Ps: Rob Papen’s Punch und Fxpansion Geist 2 wurden erwähnt – Der Drum Synth von Fxpansion ist Tremor. Geist ist der Sampler/Loop Slicer etc.

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      Markus Schroeder  RED

      PS: Ich habe mich auf Geist und Punch bezogen wegen dem überbordenden Umfang der Programme, nicht wegen der Syntheseart.

      :)

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    Pygman

    Hat ein drücken der 2 Regler beim PO-32 eine Funktion?

    Bei den Soundbeispielen klingen einige Hardware Dateien etwas druckvoller. :-)

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    Markus Schroeder  RED

    Hi Pygman,

    die Potis haben keine Druckfunktion.

    ja, bei den Audiobeispielen klingt der PO-32, wie oben geschrieben (Bild), durch die fehlende Dynamik vordergründig druckvoller.
    Allerdings ist es auch wesentlich schwieriger diesen Kompaktsound nachzubearbeiten, im Gegensatz zum Sounds des microtonic, der wesentlich mehr Feinheiten zu bieten hat mit denen man arbeiten kann.

    Haben beide ihre Vor- und Nachteile.
    :)

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    Atarkid  AHU

    Ich hätte mir gewünscht, die hätten µTonic in „richtiger“ Hardware verbaut. Mit allen Möglichkeiten die auch die Software mitbringt.

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    penishead  AHU

    Man sollte noch ergänzen, das dieses Bundle schon längst abverkauft ist. Dies war nur ein kleines Goodie. Ich hab vor 2-3 Wochen schon Kontakt gehabt und gefragt. Auf der Teenage Seite wird aber suggeriert, das die Software irgendwie dabei sei, weil auch Abbildungen vorhanden sind. Dem ist aber nicht so.
    99 eur der Tonic und 99 eur die Software. Somit sind wir bei 198 Eur. Und das ist definitiv zu viel.
    Kein Frage, ich habe 5 von den Pockets und ich finde die toll, aber bei 200 eur hört der Spaß echt auf. 139.- eur im Bundle wäre fair. Den Tonic alleine zu verkaufen ist so ziemlich eine bescheuerte Idee. Das ist sinnlos. Teenage Engineering macht das aber. Das Bundle werden die wohl dauerhaft machen müssen, da bin ich sicher!

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      Rekardo Rivalo  

      Das finde ich auch sehr unschön, gelinde ausgedrückt! Ich habe sas Teil bei der Superbooth ausprobiert und war recht angetan von dem Teil. Aber 200 EUR geht gar nicht!

      Mal abwarten ob das Bundle nochmal auftaucht für’n fairen Preis ;)

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      lightman  AHU

      Hoppla, das ist nicht so toll, schade. Ich finde auch die Gummigehäuse für die Dinger ziemlich teuer, deswegen sind meine POs noch nackig.

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        penishead  AHU

        Aus vertrieblicher Sicht, würde fast jeder sich so ein Gehäuse zulegen, wenn der Preis bei 15 Eur liegen würde. Am Ende hätte TE mehr umsatz, mehr Geld und zufriedenere Kunden, weil überall die nackten Pockets endlich mal zu dem geworden sind, weswegen sie eigentlich designed wurden. Da die Gehäuse sowieso aus Fernost kommen liegt der Herstellungspreis bei 1-2 Eur, glaubt mir.

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          lightman  AHU

          15 Euro fände ich okay, 30+ sind mir für die Überzieher zuviel. Ehrlich gesagt gefällt mir der rohe technische Look der POs ganz gut, bisher haben sie alle Härten klaglos weggesteckt, vielleicht mal abgesehen von dem albernen Ständer, der gerne mal wegklappt oder sich aus den Ösen löst. Ich denke auch, daß die Hüllen im Einkauf nicht allzu teuer sind, aber wirklich essentiell scheinen sie mir angesichts der offenbar doch recht guten Qualität der POs nicht zu sein und optisch finde ich sie auch nicht sehr ansprechend, insofern kann ich gut ohne sie leben.

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    Son of MooG  AHU

    „Form, Größe und Funktion sind…verbunden und ihre Grenzen liegen nur in der Ergonomie der menschlichen Sensorik und Motorik.“ (Seite 1) –
    Arthur C. Clarke hat das ähnlich 1975 in „Imperial Earth“ zur Beschreibung des „Minisec“ formuliert.
    Die dürftige Polyphonie mit dem Hinweis auf gleichfalls dürftige Wandler zu erklären ist mir nicht nachvollziehbar. Mehr kann ich zu diesem Teil nicht sagen, bin ja auch schon länger kein Teenager mehr …

    • Profilbild
      Markus Schroeder  RED

      „Jede hinreichend fortgeschrittene Technologie ist von Magie nicht mehr zu unterscheiden.“
      hat er auch geschrieben.

      Ich habe es nicht erklärt, sondern darauf hingewiesen, das die Wandler bzw. Endstufe nicht genug Dynamik / Auflösungsvermögen besitzt um eine höere Anzahl von Stimmen differenziert wiederzugeben.
      Was nicht zwangsläufig heißt die TEs wären unmusikalisch.

      :)

  8. Profilbild
    At Strollz

    Klingt gut der neue PO. Was mich allerdings an den kleinen Teilen stört ( besitze 2 ) das da AAA 1,5 Volt Batterien reinkommen und Akkus leider zu schwach sind. Halten zwar ziemlich lange aber, hat mich bisher von der Anschaffung weiterer abgehalten.
    Aber mal schauen gibt ja die Möglichkeit die Teile zu hacken und mit Netzteil zu betreiben. Wobei hacken in dem Fall natürlich übertrieben ist hehe.

  9. Profilbild
    benni bst

    Tolles Gerät :) Die Kritik mit dem Recycling finde ich aber nicht ganz nett. Weil gerade in den Details fühlt es sich für mich gerade im Vergleich zu meinen PO12 noch eine ganze Ecke durchdachter und angenehmer an. Man sieht zB. Wenn man den Sound Button hält direkt, welcher Sound aktiv ist und hinter welchen Sounds schon Steps eingespeichert sind. Man kann jetzt auch einzelne der 4 unterschiedlichen Gruppen Stumm stellen oder einen Sound Solo schalten, das finde ich gerade wenn man live damit spielt echt nützlich. + Endlich die Effekte temporär einspielen oder mit Record aufnehmen.. das vermisse ich dann schon wenn ich die „Alten“ PO’s dann wieder in die Hand nehme. Ich würde es also eher Evolution nennen :)

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