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Test: u-he Zebra 2


u-he Zebra 2

Review

Zebra 2 heißt ein bisher von uns nicht berücksichtigtes digitales Werk von Urs Heckmann in Form eines Software Synthesizers. Und ich muss gestehen, manchmal führen auch von außen herangetragene Unterlassungsrüffel zu einem Review, das ich aber, soviel sei schon verraten, gern gemacht habe. Und der Rüffel kam weder vom Entwickler noch war er mit irgendwelchen Zielvorgaben verbunden, nicht dass hier falsche Vermutungen aufkommen. Auch in Anbetracht der Tatsache, dass mir schon viele Benutzer dieser Software um einiges an Erfahrung voraus sind, denke ich, dass ich als Neueinsteiger in die Zebra-Welt über dieses Portal einiges zu bemerken habe. Alle Anwender, die dann noch etwas vermissen oder gar einen berechtigten Einwurf machen wollen, sind herzlich gebeten, ihren Kommentaren freien Lauf zu lassen. Doch genug des Vorworts, kümmern wir uns einmal um die..

 

… Systemvoraussetzungen

Zebra gibt es für beide Plattformen: PC (Windows 2000/XP oder höher, 1 GHz) sowie Mac (Universal Binary kompatibel, MacOS X 10.3.9 oder höher, 1 GHz CPU).

 

Installation

 

Diese fand auf meiner Pepperbox statt, einem PC mit einem Pentium IV 3,4 GHz Prozessor und Windows XP SP2. Als HOST diente der Steinberg Cubase Sequenzer mit Version 4.0.3. Die Software wird über das Installationsprogramm in einen gewünschten PlugIn-Ordner gestellt, die Registrierung mit Hilfe des vom Hersteller gelieferten Codes findet durch Eingabe des Namens und des Codes statt und ist damit schnell erledigt. In Zeiten von Syncrosoft, iLok und NI Service Center eine leichtgängige Variante. Das war es schon.

 

-- Das Synthesis-Fenster, in der Mitte die Matrix, unten XY Control --

— Das Synthesis-Fenster, in der Mitte die Matrix, unten XY Control —

Die Architektur…


…des recht modularen Synthesizers erschließt sich dem Zebra 2-Neuling wie mir natürlich nicht auf Anhieb, lässt sich aber schnell nachvollziehen, sobald man sich erst einmal ein bisschen „eingeklickt“ hat. Es gibt nur ein großes GUI, das zwischen Perform, Synthesis und Presets umschaltbar ist. Zudem wird im unteren Drittel noch ein weiteres unabhängig umschaltbares Fenster angeboten. In diesem kann der Anwender zwischen Global FX, More Osc 1 – 4, More FMO, Multistage EG, XY Assign, Arp Control und Enjoy! auswählen. Da die Hauptarbeit zur Klangerstellung im Synthesis-Fenster erledigt wird, werde ich mich zuerst auf dieses stürzen. Ich hatte mich natürlich nach der Installation durch einige der reichlich vorhandenen Presets geklickt und schon auf diese Weise war zu sehen und zu hören, dass dieser Synthesizer einige Syntheseformen zu bieten hat. Eine Syntheseform-Schublade ist also für den Zebra 2 nicht zu verwenden.

So bleibt mir erst einmal nichts anderes übrig als die Matrix zu erwähnen, innerhalb der bis zu vier Oszillatoren, vier FM-Module und zwei Rauschgeneratoren verknüpft und durch Filter geschickt werden können. Hier ist noch anzumerken, dass insgesamt 19 Filtertypen zur Auswahl stehen, die natürlich schon für erhebliche Klangfärbung sorgen können.

Die vier Audioausgänge sind entweder auf den Master Out oder auf einen der beiden Effektbusse routbar. An Effekten steht auch einiges zur Verfügung, so dass dem Klang hier auch noch ordentlich was zum Aufpeppen mitgegeben werden kann. Angefangen mit Phaser, Chorus, Delay, Reverb über EQs und Kompressoren bis hin zu Ringmodulator und Waveshaper steht hier einiges im Angebot.

 

-- Die Effektzentrale --

— Die Effektzentrale —

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Klangbeispiele

  1. Avatar
    udap

    Schade, dass Zebra 2 hier nicht die Höchstnote erhält. Ich zumindest kenne kein anderes PlugIn, das derart gut klingt wie dieser Geniestreich von dem Musiker und Entwickler Urs Heckmann. Zebra beherrscht so gut wie alle Disziplinen der Klangformung in einer Audioqualität , die m.E. zur Zeit ungeschlagen ist. Zebra kann klingen wie ein DX 7 (und man hört keine Unterschied) und es kann klingen wie ein dicker fetter Access Virus (und man hört keinen Unterschied) , und es kann kling wie ein dicker Moog (zur Überzeugung: (man höre einmal die nachgebauten Moog Presets von Howard Scarr, unglaublich!) .
    Zebra 2 ersetzt die meisten Synth-PlugIns nicht nur , es befördert deren angestammten Klänge soundtechnisch auf ein neues, höheres Niveau und erzeugt eine zusätzliche Bandbreite an Möglickeiten, die zur Zeit einzigartig ist.

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    wirehead

    Ich kann mich der Kritik von udap nur anschließen und werde auch das Gefühl nicht los, dass der Tester die Möglichkeiten von Zebra2 selbst noch nicht ganz erfasst hat. Leider überhaupt nicht erwähnt wurde z.B. der extrem umfangreiche Noise-Generator oder die Comb-Filter womit auch die typischen Klänge eines Absynth oder Sculptures leicht ermöglicht werden.

    Von mir ganz klar: 4 Sterne ! ;-)

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    Alex

    Der Test klingt sehr überzeugend und ich konnte schonmal den kleineren Bruder des Zebra 2, die Zebralette testen und war vom Klang sehr überzeugt. Nun wird ja auch oft von Haptik usw. gesprochen und wenn ich mir die Gestaltung der GUI anschaue, kommt mir das pure Grausen. Komisch, deswegen werde ich mich wahrscheinlich über den Latz ziehen lassen und doch eher zu einem Softsynth tendieren, der wenigstens gut aussieht.

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    Stephan

    Kann Axel nur zustimmen. Das Teil kann klingen, wie es will. Das GUI ist absolut unterirdisch. Sieht zwar spacig aus, ist aber defacto viel zu fummelig und nicht bedienbar. Zum Klang: jeder halbwegs brauchbare Softsynth klingt nach Moog. Wer da im Arrangement nen Unterschied hört, bekommt den Bob Moog Revival Orden in Platin.

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    Björn

    Hallo,
    endlich mal jemand, der seinen Synth eben nicht mit einer fotorealistischen GUI programmiert, sondern sich richtig Gedanken macht. Ich finde die GUI sogar sehr gelungen, was die Funktionalität und Übersicht angeht. Ist natürlich auch Geschmacksache.
    Gruß Björn

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    Axel Jungkunst

    So, liebe Kritiker des Reviews, ich habe den letzten noch zur Verfügung stehenden Stern auch noch herausgerückt. Man soll sich ja immer ein bisschen Luft nach oben lassen, aber in diesem Fall kann ich das vertreten. Ansonsten weiter so mit den Kommentaren, es interessiert mich schon, wie ein Produkt in den Händen anderer zur Geltung kommt!

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    Tyrell RED

    Hallo zusammen,
    nachdem uns U-he eine weitere NFR-Version zur Verfügung gestellt hat (Danke!!!!!) konnte ich mich auch persönlich von der Qualität dieses Plug-Ins überzeugen. 3 STERNE gibt es nun mal extrem selten und werden wirklich nur für überragende Produkte verteilt. Nach Rücksprache mit Axel haben wir uns nun entschlossen dem U-HE ZEBRA 2 die 3 Sterne zu verleihen. Angesichts der Möglichkeiten, des Klangs und des Preises, können wir den ZEBRA 2 Bestnoten bescheinigen – deshalb nun auch die KAUFEMPFEHLUNG (3 STERNE).
    Viele Grüße,
    Peter Grandl (amazona.de Redaktion)

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    Wolfgang

    Der Zebra 2 bietet sich aus meiner Sicht vor allen Dingen für brizzelige Wavetable-Sounds der Marke Waldorf an, die sich im Mix gut mit Hardware-Sounds kombinieren lassen. Hinsichtlich der Aufteilung/Bedienbarkeit gibt es bei den neueren Synths (z. B. FM8 oder Massive) für mein Befinden bessere Ansätze. Nichtsdestotrotz ist der Zebra 2 (gekauft im Pre-Order) bedienbar, wenn man sich auch die Zeit zur Einarbeitung nimmt. Als einzigen richtigen Kritikpunkt sehe ich weiterhin die relativ dunkle Farbgestaltung. Hier ist die Beigabe "Zebralette" angenehmer für das Auge. Hier wären ggf. austauschbare Hintergründe eine gute Option für die Zukunft.

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    Klanggeist

    Klingt ein bischen dünne.Das Zusatz-Teil, die "Zebralette" find ich interessant, einfache und übersichtliche Bedienung und ein schöner bewegter digitaler Klangteppich. Gefällt mir.

    Jörg

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    Hannes

    Hab den Zebra jetzt ca. 1,5 Jahre mit Virus ti und Nordlead 3 verglichen und muss sagen das spät. nach dem XMF filterupdate der zebra 2 der hardware um nichts nach steht!

    von mir aus 9/10 punkte …die gui sollte variabel sein:)

  11. Avatar
    nasobem

    das zebra auf trab bringen:
    sounds zu kaufen finde ich eigentlich unsportlich. aber das transmission soundset ist sehr zu empfehlen. tolle einzelsounds und systematisch gut aufgemachte ausgangs-sounds für noch mehr zebra. die preis-leistung ist ok.

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    efluon

    Seit dem ich das zebra reite, koennen die anderen gaeule alle getrost im stall bleiben, mit ihrem einen trick.

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    clipnotic

    Hab das Teil jetzt ein paar Wochen und mir dazu auch einige der Soundsets geleistet als Basis sozusagen für weiteres ;-). Also technisch ist das Teil schon ne gute Waffe, Hüllkurven zurecht zeichnen, XY-Pads … Aber vielleicht liegts einfach daran dass ich den noch net so ganz schnalle, aber auch bei den Presets kann ich mich mit dem Klang einfach noch nicht so richtig anfreunden. Das fängt beim nackten Oscillator an und ändert sich auch nicht so viel, wenn Filter, LFO und weiteres draufgepackt wurde. Cool ist aber auf jeden Fall der Support, es soll ja bald ein Tutorial kostenlos geben, dass die Bedienung etwas durchsichtiger wird! Vielleicht erleb auch ich dann den großen Geistesblitz :-) Ich glaub einfach das Teil hat gewaltig viele Möglichkeiten die es aber erst mal zu begreifen gilt. Man soll ja nicht nach den Presets gehen gelle …

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    tompisa

    Es gibt mittlerweile ein 2.5 Update mit zusätzlichen Features , die ihresgleichen suchen. Ein echter modularer Synthesizer als PlugIn, ohne Konkurrent. Klingt so gut -und besser- als alle aktuellen VAs. Kommt zudem sehr nahe an analoge Helden wie Oberheim Pads und Mini Moog Leads. Zudem hat es nunmehr klanglich meinen Nord Modular G2 ersetzt. Zebra ist deutsche (sorry für den Patriotismus, aber das muss sein) Synthesizerkunst. Hier könnten sich besonders die Franzosen mit dem m.E. dünn klingenden ORIGIN einiges abgucken, und lernen wie ein VA klingen kann. Zebra hat zudem kein nach -äffendes!- UI, es hat ein logisches, intelligentes UI. Klang anstatt Grafik-Fake. Offenbar haben das viele Amazona Leser verstanden. Hallo Herr Grandl , wie wäre es einmal mit einem Interview mit Heckmann und Scarr ? Würde sicher extrem interessant sein, besonders auch weil ZEBRA2 ja eine recht große Rolle beim letzten Batman gespielt hat.

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    Tomthekid

    Ich arbeite seit über zwei Jahren nahezu täglich mit Zebra und kann es auf einen Punkt bringen: Der klangliche Rahmen ist gut, aber im Vergleich zu manch anderem Synthesizer (z.B. Gladiator) begrenzt. Wenn ich mir die Demos für die vielen kommerziellen Erweiterungspresets anhöre, erkenne ich den „Zebra-Sound“ recht schnell. Innerhalb dieses soundmäßigen Rahmens gibt es aber extreme Gestaltungsspielräume, die kaum ein anderer Synthesizer bietet.

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    tompisa

    Zitat H. Zimmer auf der aktuelle Mai 2010 Ausgabe des UAD Web Magazins:

    „The only virtual synth I’m really using is a thing called Zebra, by a German guy named Urs Heckmann. It really has „that sound“ with so such flexibility, and such quality.“

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    Rapture

    Mir gefällt Absynth auch besser vom Klang. Zimmer mag Zebra2 ja gut finden, aber es gibt genug andere Filmkomponisten, die auf andere Softsynth und Sample Libraries abfahren, also nicht zu sehr auf Zimmer versteifen ;) Aber bei dem Preis kann man mit dem Zebra trotzdem nichts verkehrt machen.

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    danielwolf

    Ich habe den Zebra 2.5 und bin begeistert…es ist ein instrument…was immer ich programmiere…es klingt musikalisch…es hat eine wunderbare „charakterlosigkeit“ die sich in jedem mix einfügt…Zebra besteht aus sich heraus als instrument und sollte als solches gesehen werden…ein anderes instrument ist ein anderes instrument..

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    oxo

    urs baut zweifellos tolle sachen. was mir nicht gefällt ist folgender aspekt:
    die website, alle infos und aktuelle handbücher sind ausschliesslich in englisch, obwohl es sich um ein deutsches produkt von einem deutschen anbieter handelt. da ich kaum englisch spreche wird mir das informieren über das produkt und seine effiziente nutzung massiv erschwert bzw. unmöglich gemacht.
    wenn ein hersteller keinen wert darauf legt seine produkte in seiner landessprache zu präsentieren und nutzbar zu machen, legt er offensichtlich auch keinen wert auf die kunden aus seinem land. daher kaufe ich grundsätzlich keine produkte mehr von deutschen firmen, die produktinfos, website, handbücher, etc. nicht auch in deutscher version anbieten. warum soll ich wertvolle lebenszeit mit mühseliger übersetzung verschwenden, nur weil der anbieter zu faul ist alles auch in seiner eigenen sprache zu verfassen?

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        oxo

        jep, von 2008 für zebra 2.0. darum hab ich ja auch geschrieben, dass die infos und „aktuellen“ handbücher ausschliesslich in englisch sind.

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    BigT

    Hab das Zebra seit ein paar Jahren und gottlob gibt es auf der Softwareseite die Möglichkeit der Instanzierung. Wäre das Zebra eine Hardware hätte ich wohl die Bude voll. Diese Vielseitigkeit ist einfach einmalig und verleitet bei der Erstellung eines neuen Instruments des Öfteren zum Gedanken „…dann nehmen wir doch mal ein Zebra…“. Klangqualität ist definitiv Oberklasse. Bedienung bietet genug Tiefe und mit etwas Synthese-Basiswissen kommt man nach einer gewissen Einarbeitungszeit auch dort hin. Was mich aber am meisten erstaunt ist die Energie-Effizienz. Habe vor kurzem den NI Razor gekauft, klingt ja auch ganz fein aber da saugt mir schon eine Instanz die ganze CPU-Leistung weg. Und ich hab immerhin ein 17″ MacBook Pro von 2009.

    Der Urs Heckmann macht da einigen ziemlich was vor, muss man klar sagen. Sensationelles Instrument und auch die Zebralette ist ein ganz heisses Teil.

  22. Profilbild
    4damind

    Ich finde den Zebra sehr gut. Bei den Semi-Modularen ist er nicht ohne Grund immer recht weit vorne in der Gunst. Die Bedienung und vielleicht diese Matrix ist allerdings erstmal ungewöhnlich und bedarf eines Blickes in die Hilfe Datei. Auch bei den Filtern wie dem XMF werden einige sicherlich erstmal nachlesen müssen.

    Der Sound ist halt typisch VA. Ich finde er kann ziemlich gut wie ein Sylenth klingen und auch recht gut wie ein Virus. Der Unison vom Zebra ist wirklich sehr gut gelungen.
    Ich würde den Grundklang als „Edel-VA“ bezeichnen ;) Er kann sehr poliert und sauber klingen und setzt sich sehr gut im Mix durch. Als Alternative für den etwas „rauheren“ und brachialeren Klang wird da ja immer gerne der NI Massive gehandelt der ganz nebenbei auch momentan günstiger im Preis ist als der Zebra.

    Die Presets vom Zebra sind halt zum grossen Teil von Howard Scarr. Der Howard kann was, ist aber sicherlich eher nicht bei Trance, Pop, Electro etc. zu Hause. Die Sounds klingen solide, etwas Oldschool aber rein davon sollte man nicht vermuten der Zebra wäre nix für andere Musikrichtungen. Wenn man sich da mal paar Soundlibs von anderen (wie z.B. Adam Szabo) anhört, ist man vielleicht erstaunt was da noch so geht.

    Urs überlegt wohl auch einige Dinge vom Diva (wahrscheinlich die Filter) mit in den Zebra zu nehmen. Da wird also schon auch weiterentwickelt und nachgedacht. Ist ja auch immer wichtig zu wissen ob ein Plug-in auch gepflegt und weiterentwickelt wird.
    Nebenbei ist der Support von Urs ja wirklich sehr löblich. Der Mann ist wirklich immer hinterher und fragt die Leute auch was sie wollen. Zumindest auf KvR ist er sehr aktiv.

    Tja, soviele Alternativen gibt es eigentlich IMO nicht zum Zebra. Native Instruments Massive hatte ich schon erwähnt, der Synth spielt zumindest soundtechnisch auf dem gleichen Level. Andere semi-modulare Synth wie den „Synthmaster“ fand ich nicht sonderlich gelungen (wurde ja auch hier auf Amazona im Test nur mit „gut“ bewertet.
    Das Hans Zimmer Zebra zu 99% in „Interception“ benutzt hat, ist vielleicht auch ein Anhaltspunkt auf welchem Level der Zebra mitspielen kann.

  23. Profilbild
    schammi

    Die klanglichen Möglichkeiten dieses Synthesizers haben mich so beeindruckt das ich beschlossen habe meine vorhandenen Hardware-Controller (MAudio Axiom pro 61 und Novation Rmote Zero SL) um einen Controller mit vier Joysticks und einer handvoll Potis zu erweitern. Dieser Controller nimmt als DIY-Projekt momentan gerade Gestalt an. Bei Interesse werde ich gerne mehr berichten wenn das Ding dann funktioniert :-)
    Der Zebra2 ist neben dem FM8 für mich persönlich das VST-Plugin mit den unglaublichsten Klangmöglichkeiten.

    • Profilbild
      mira

      was du von dir gegeben hast (auch zum FM8), kann ich nur voll unterstreichen. Ich bedaure sehr, dass praktisch keine Einspielkeyboards neben den üblichen Mod-und Pitch-Rädern zusätzlich mit weiteren Joysticks und/oder x/y-Feldern bestückt sind. Und wenn, dann oft minderer Qualität.

      Nicht nur in der Filmmusik auch generell würden solche Hilfen den Ausdruck des Spiels deutlich erweitern. Insofern halte uns bitte mit deinem DIY-Projekt auf dem laufenden.

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Test: u-he Zebra 2

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