Test: U-He Hive 2, Software-Synthesizer-Plug-in

1. Juli 2015

Formschön, spurtreu, sparsam

Vorwort der Redaktion:

Der Artikel wird gerade überarbeitet. Aktuell sehen sie in den Abbildungen HIVE 2, der Test bezieht sich aber noch auf Hive 1. Die Überarbeitung wird bis Ende der Woche beendet sein.

U-He Hive 2 der Alleskönner zum kleinen Preis

U-He Hive ist das neueste Synthesizer-Plug-in aus der Werkstatt von Urs Heckmann, der auch den beliebten Tyrell N6 für Amazona als Freeware bereitgestellt hat. Bekannt sind die Analogemulationen von U-He für ihren exzellenten Klang, aber auch für ihren nicht unbeträchtlichen Leistungshunger.

Hive soll nun das „3-Liter-Auto“ in der Produktpalette werden, mit ebenso gutem Sound bei minimalem Prozessorverbrauch und nebenbei einfacher Bedienbarkeit. Dabei wurde an Sonderausstattung keineswegs gespart, er hat umfangreiche Modulations- und Routingoptionen, eine üppige Effektsektion und einen Stepsequencer nebst Arpeggiator mit auf den Weg bekommen. Kann er damit auf dem gesättigten Markt für VA-Plug-ins auf die Überholspur?

Zunächst der Steckbrief:

  • virtuell-analoges Synthesizer-Plug-in mit 16 Stimmen
  • Formate: VST und AAX, 32/64 Bit, PC und Mac
  • 2 Oszillatoren plus 2 Suboszis
  • 2 Multimodefilter
  • 2 Amplifier
  • 4 Envelopes
  • 3 LFOs
  • 7 gleichzeitig nutzbare Effekte
  • Stepsequencer mit 16 Schritten
  • Arpeggiator

Die Freischaltung der Demoversion auf Vollversion per Lizenzcodeeingabe verläuft einfach und problemfrei.

U-He Hive Interface

Hive kommt ziemlich aufgeräumt daher, rechts und links finden sich identische Synthesestränge mit jeweils Oszillator plus Sub, Filter, Amp und Modulatoren. Per Link-Switch können sie simultan editiert werden. Im mittleren Sechseck sind die Effekte und Schrittmacher platziert, und hinter der Tastatur versteckt liegt die Modulationsmatrix mit 12 Slots.

Mit dem Zahnrad in der rechten oberen Ecke gelangt man in das Einstellungsmenü, hier lässt sich die GUI-Größe in kleinen Schritten von pixelsparenden 70 bis kurzsichttauglichen 200% einstellen, auch die Helligkeit ist anpassbar. Das alternative Honeycomb-Design passt zwar zur Bienenwabe in der Mitte, sieht aber nicht wirklich gut aus. Vielleicht bekommt der Hive ja irgendwann noch eine fetzige Lackierung in Metallic-Giftgrün, die Grafiken liegen jedenfalls öffentlich zugänglich als PNG-Files im VST-Data-Ordner und können leicht bearbeitet werden.

Ein spezielles Feature ist die Normal/Dirty/Clean-Umstellung über dem Sechseck, die dem gesamten Synthesizer drei grundverschiedene Klangcharakteristiken gibt: Filigran, fett oder schmutzig, das ist sehr gelungen! Soundbeispiele weiter unten.

Praktischerweise sind die Einstellungen für jedes Modul speicherbar, Presets für alle werden mitgeliefert, und des Weiteren sorgen Copy/Paste-Funktionen, Undo/Redo und Solo-Schalter für erhöhten Bedienkomfort.

U-He Hive Engine

Die Oszillatoren bieten die üblichen analogen Schwingungsformen plus Rauschen. Die Pulsbreite des Rechtecks wurde nicht vergessen, sondern nur in die Modulationsmatrix verlegt wie auch andere Parameter, die man zunächst vermisst.

Die Startphase ist „reset“ (fixiert), „random“ (zufällig) oder „flow“, Letzteres simuliert annähernd einen analogen Monosynth, bei dem die Oszis kontinuierlich schwingen. Hier wird das Signal bei jedem Tastenanschlag dort fortgesetzt, wo es beim letzten Note Off aufgehört hat. Bei längerem Release oder Legatospiel erreicht man damit ein realistisch analoges Klangverhalten, und auch sonst ist das eine gute Idee. Da die Startphase in Echtzeit modulierbar ist, sind gezielte Phasing-Effekte mit Oszi+Sub oder zwei Oszillatoren möglich. Prima!

Reset und Random sind auch wichtig für Unisono-Sounds, man erhält entweder einen knackigen oder einen weichen Notenbeginn. Das Unisono ist bis zu 16-fach möglich, netterweise auch mit Stereo-Spreizung. Ein bewährtes Feature für die Klangteppichverlegung:

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Die Prozessorlast erhöht sich nur minimal selbst bei maximalem Unisono, das Versprechen der Sparsamkeit hält der Hive mühelos ein.

Weitergehende Features wie FM finden sich leider nicht, was noch zu verschmerzen ist, aber auch keine Oszillatorsynchronisation. Für einen virtuell-analogen Synth dieser Klasse ist das ein erhebliches Manko, das zu dem (wenn auch einzigen) Minus in der Wertung führt. Laut Hersteller wird sie eventuell noch nachgereicht, versprochen wird aber nichts.

Die Suboszillatoren sind fast zu Unrecht mit „Sub“ bezeichnet, da sie frei stimmbar sind, die gleiche Schwingungsformauswahl haben und bezüglich Tune und Level auch separat moduliert werden können. Man darf beim Hive also eigentlich mit vier Oszis rechnen, nur auf Unisono muss man bei den Subs verzichten.

Die Filter mit den Betriebsarten Tief/Hoch/Bandpass- und Sperre sowie Peaking (Allpass) sind wie bei U-He üblich keine spezifischen Emulationen, erinnern aber oft an die alten analogen Roland Synths.

Typische Basslinesounds kann der Hive jedenfalls ganz gut nachahmen, hier mit 12 und 24 dB:

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Sie klingen auch bei hohen Cutoff- plus Resonanzwerten stets sauber und mit Input Gain kann man sie im Normal- und Dirty-Modus unter- oder übersteuern wie bei einem analogen Hardware-Synth, das ist gut umgesetzt und trägt erheblich zur Klangvielfalt des Hive bei. Im Direktvergleich mit dem TyrellN6 erscheinen sie etwas zahmer, aber auch ausgewogener. Hier die 12 dB Bassline noch mal mit maximaler Resonanz, erst clean, dann normal und dirty mit Filter Gain von Min bis Max:

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Das 24 dB klingt fett und eigentlich immer gut, macht unten rum eine gute Figur und ist für Subbässe geeignet:

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Das 12 dB ist kniffliger, man muss ein wenig feintunen. Schön seidig bekommt man es etwas untersteuert im Normal-Modus:

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Natürlich sind die Filter auch zur Eigenresonanz fähig, aber nur, wenn einer der Oszis mit Level Null in der Auswahlbox aktiviert ist. Unlogisch ist das nicht, ein Minimalinput wie Grundrauschen ist zur Anregung auch bei den analogen Vorbildern nötig, und es macht einen großen Unterschied, ob man den Oszi auf Level 0 oder 1 stellt. In der „Clean“-Einstellung tut sich bei 0 konsequenterweise gar nichts.

Alle Oszis können separat in ein beliebiges Filter geleitet werden, und auch serielle Filterschaltung ist machbar. Diese Abteilung ist rundum erstklassig und macht einfach Spaß.

U-He Hive Envelopes

Was wäre ein gutes Filter ohne eine schnelle Hüllkurve? Nur halb so gut. Der Hive hat dankenswerterweise sehr zackige Envelopes mitbekommen, mit denen man mit etwas Feintuning prima Nadelpulse hinbekommt.

Für manche Zwecke ist die Form der Rampen zwar nicht optimal, aber via Matrix kann man z.B. die Decay-Phase mit der Envelope selbst oder einer anderen modulieren und sie so dynamischer oder undynamischer machen (konvex oder konkav). Das funktioniert prima, ist nur ein wenig fummelig. Da wünscht man sich einen zusätzlichen Regler, um das im direkten Zugriff zu haben. Ein Beispiel erst mit Oszi, dann mit Filterresonanz:

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Getriggert werden die Hüllkurven normal (Gate), getriggert (die Hüllkurve läuft auch nach Note Off komplett durch) oder durch einen LFO ausgelöst. Man kann sie also z.B. auch als LFO mit ADSR-Kurvenform zweckentfremden.

U-He Hive LFOs

Nummer 1 und 2 sind vollwertig mit Host-Sync und verschiedenen Triggermodi, sie sind von bi- auf unipolar umschaltbar (schön, dass daran gedacht wurde) und mit den Standard-Schwingungsformen plus Random ausgestattet.

LFO 1 und LFO 2

Leider reicht die Geschwindigkeit nicht bis in den Audiobereich, aber FM ist beim Hive einfach nicht vorgesehen, schließlich erfordern solche Spielereien wieder mehr Prozessorpower. Nummer 3 ist ein Autowheel-LFO mit Rate und Delay, er ist simpel gestaltet und dient als Vibratogenerator.

Modulationsmatrix

Die zweigeteilte Matrix hat insgesamt zwölf Slots mit jeweils einer oder zwei miteinander multiplizierten Quellen auf zwei Ziele, die per Rechtsklick-Menü oder kurzerhand per drag&drop zuweisbar sind.

Die geöffnete Modmatrix lässt sich anstatt der Tastatur anzeigen

Als Quellen stehen die LFOs, Envelopes, diverse MIDI-Controller (auch Poly-Pressure) sowie Constant, Alternate und Random zur Verfügung, als Ziele die Synthesizer-Parameter und zwar auch die der jeweiligen Modulatoren selbst. Wie oben schon angedeutet, ist der Hive zur rekursiven Modulation fähig (ein Modulator moduliert sich selbst, z.B. LFO-Output die LFO-Frequenz). Das kann nicht jedes Plug-in.

Weiterhin kann man auch die Arpeggiator/Stepsequencer-Clock ansteuern und alle Effektparameter (Stolperstein: Nur die aktivierten tauchen im Rechtsklick-Menü auf), was viele Special-FX wie z.B. per Envelope eingefadeter Chorus, Ducking-Delay und dergleichen ermöglicht. Das gibt ein Plus in der Liste.

So einfach lassen sich Modulationsquellen mit Parametern verknüpfen

In Sachen Übersichtlichkeit schwächelt die Matrix, man muss zwischen den Sechsergruppen hin- und herschalten und sucht manchmal länger nach demjenigen, der einem gerade unerwünscht dazwischenfunkt. Dafür hat jeder Slot einen On/Off-Schalter, und die Einstellungen sind für die Matrix 1/2 komplett oder pro Slot separat speicherbar. Das erspart viel mühseliges Gefummel bei der Erstellung von Sounds!

Arpeggiator und Stepsequencer

Die beiden Schrittmacher können einzeln oder kombiniert betrieben werden, zum Host synchronisiert oder mit eigener Clock.

Diese Abteilung hat noch ein paar Ostereier parat, z.B. kann man den Arpeggiator-Output im Sequencer aufnehmen, den Sequencer mit dem Arpeggiator steuern, beide mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten fahren und dergleichen Spielereien. Das sorgt für interessante Zufallsergebnisse, und selbstverständlich sind die Einstellungen hier ebenfalls separat speicherbar.

U-He Hive Effekte

Mit sieben gleichzeitig nutzbaren Effekten in Reihe kann man den Sound weiter aufpeppen. Sie sind zwar fest vorgegeben, aber die Reihenfolge ist frei veränderbar.

Die Effetkpage von Hive 2

Zur Verfügung stehen:

  • Distortion, von Soft Clip bis völlig kaputt
  • Chorus, mit einem klasse Ensemble
  • Reverb, in amtlicher Qualität
  • Delay, stereo und Host-synchronisierbar
  • Equalizer, ein dreibandiger halbparametrischer
  • Compressor, einfach aber wirksam
  • Phaser, stereo und prima im „stoned“-Modus

Mit allen Effekten aktiv erhöht sich die Prozessorlast natürlich doch ganz ordentlich, das bleibt aber alles im Rahmen. Selbst ältere Prozessoren sind bei Vollgas auf allen Oszis und dem Unterarm auf dem Keyboard kaum auf die 30%-Marke zu treiben und Peaks treten auch nicht auf. Super. Zum Vergleich: Der Tyrell N6 erzeugt mit weniger Modulen und ohne Effekte mehr als doppelt soviel Last.

U-He Hive und MIDI

Die Learn-Funktion steckt hinter dem Zahnrad-Button und ist recht anschaulich, alle eingerahmten Parameter sind per Controller steuerbar, belegte werden gefüllt dargestellt. In der Liste sind dann alle im Klartext aufgeführt und können weiterbearbeitet werden, so ist eine Integer- oder Feinsteuerung möglich und im Encoder-Modus eine relative Steuerung ohne Sprünge. Das ist in der Anleitung etwas kurz abgehandelt, es funktionierte jedenfalls gut im Test mit einem Arturia Minilab Controller per Regler auf Relative #1 und beim Hive auf Encoder 64, da muss man ggf. ein wenig nachlesen und herumprobieren. Ein feines Feature, wäre da nicht die Angewohnheit vieler Host-Programme, aufeinanderfolgende identische Controller-Daten aus den MIDI-Tracks herauszufiltern – das lässt sich nicht bei allen abstellen. In diesem Fall muss man alternativ oder zusätzlich herkömmliche Controller verwenden, beides ist machbar, da mehrere CCs einen Parameter ansteuern können (andersherum auch ein CC mehrere Parameter). Das ist mehr als bei den meisten anderen Softsynths.

Fast alle Synthesizer-Parameter können angewählt werden, außerdem die der Effekte und des Arpeggiators und des Sequencers. Mit einem entsprechenden Hardware-Controller kann man oldschoolmäßig an den Sequenzen herumschrauben.

Eine Besonderheit kann der Hive noch bieten: Wird er im Omni-Mode angesteuert (also auf allen 16 Kanälen), schaltet er um auf 16 separate Synths mit je einer Stimme. Spezielle Keyboards wie Eigenharp, Linnstrument und ähnliche werden damit unterstützt.

U-He Hive 2 XY/Vektor-Page

U-He Hive 2 Scope Page

Der U-He Hive 2 on YouTube

die Sounds zu diesem Stück stammen alle aus dem U-He Hive und wurden von Kevin Schröder und Howard Scar produziert. Das Demo stammt von Kevin Schröder.

Fazit

Der Hive ist ein virtuell-analoger Software-Synthesizer für diejenigen, denen ein einfaches VA-Plug-in zu wenig bietet, die sich aber nicht in modularen Strippenziehereien verstricken wollen. Er liefert alle Sorten an Analogsounds von fein bis brachial mit erster Güte bei geringer Prozessorlast, hat viele nützliche Features und die gute Austtattung mit Effekten und Stepsequencer. Lediglich die (noch?) fehlende Oszillatorsynchronisation schlägt negativ zu Buche. Der U-He Hive ist das virtuell-analoge Plug-in, das man in vielen Produktionssituationen als erstes ins virtuelle Rack schrauben kann.

Plus

  • sehr guter virtuell-analoger Klang
  • geringe Prozessorlast
  • modulierbare Effekte
  • rekursive Modulation
  • viele kleine nützliche Features, gute Ausstattung

Minus

  • keine Oszillatorsynchronisation

Preis

  • 162,80 Euro
Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    Triple-U

    Hey, wie wär’s mit noch ein zwei Supersaw-Soundbeispielen? So weit ich weiß war das zumindest am Anfang der Ausgangspunkt für die Entwicklung von Hive. (auch, wenn das Klangspektrum natürlich viel größer ist – aber auch da wären ein paar Klänge mehr vielleicht nicht schlecht ;-) )

    Zu den Envelope-Kurven: die verändern sich laut Benutzerhandbuch abhängig von der gewählten Klangcharakteristik:
    normal: „s-shaped envelope attack, short decay“
    dirty: „exponential envelope stages“
    clean: „linear envelope attack, exponential decay&release“

    • Profilbild
      h.gerdes  AHU

      Das „Unisono“-Soundbeispiel ist mit Supersaw. Ich kann nachträglich nichts mehr am Artikel ändern, aber das Demo kann jeder fix mal ausprobieren. Es ist leider mit ziemlich aufdringlichem Gebritzel geschützt…
      Ja die Envelopes werden mit Normal/Dirty/Clean in einen anderen Modus geschaltet, aber eben auch die anderen Module. Wenn man gezielt nur die Rampenform ändern möchte, muss man wie beschrieben via Matrix die Envelope mit neg. Amount auf z.B. Decay routen. Speziell bei Normal ist mir persönlich für Filtermodulation die Envelope nicht „knallig“ genug, bei einigen Soundbeispielen habe ich da ein wenig nachgeholfen. Es gibt noch andere Tricks, man kann auch 2 Envelopes auf Cutoff routen oder mit der zweiten an Input Gain oder Resonanz herummanipulieren und den Filtersound maßschneidern. Die Bandbreite verschiedener Filtersounds ist auf jeden Fall eine der Stärken des Hive :-)

  2. Profilbild
    Teufelskerl  

    Eine kleine Berichtigung zu dem ansonsten sehr guten Artikel hab ich noch:

    Bei den „Subs“ muss man nicht unbedingt auf das Unsion verzichten.
    Wählt man die Wellenform „like OSC“ wird die Schwingung des Hauptoszillators kopiert.
    Nutzt man dort das Unison-Feature wird die gleiche, ich nenn’s mal Superwave (funktioniert ja nicht nur mit der Sawwave) vom Sub gespielt.
    Jetzt noch leicht gegen den Hauptoszi verstimmen und voila, man hat ne noch dichtere Suzperwave.
    MMn. mit PWM + Unison lassen sich sehr dichte, schöne, Chor ähnliche Pads bauen.

  3. Profilbild
    ReneG  

    Lieber h.gerdes,

    gibt´s eventuell einen kleinen Update Deines (ich darf doch Du sagen?) Reviews? Hive hat sich ja inzwischen weiterentwickelt – es würde mich sehr freuen…

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