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Test: Waldorf Blofeld Keyboard, Sample-RAM, User-Wavetable

26. Mai 2010

Jetzt mit Sample Ram & User-Wavetable

Und wieder einmal steht es an, einen Synthie aus dem Hause Waldorf zu untersuchen. Deswegen ist die Bezeichnung „Test“ auch nicht ganz zutreffend. Qs und microQs, Largos und Blofelde („Blofelds!“, ruft ein kleiner Mann mit großen Füßen aus dem Auditorium) … und Blofelds standen schon in unseren Redaktionsfilialen.

Und gleich vorab: Dieser Test des Waldorf Blofeld baut auf unserem ersten Blofeld-Test auf. Diesen finden Sie HIER.

Und so steht auch heute ein Bilbo Blofeld auf dem Labortisch. Grund ist nicht nur die Keyboard Version, sondern vor allem die neue Firmware 1.15 mit der nun endlich das Sample-Ram nutzbar und User Wavetables eingeführt werden. Zum Beladen des Sample-RAM gibt es die Software mit Namen,… nein nicht Sauron, sondern Spectre. Die Assoziation mit Auge und Böse ist zwar nicht so weit hergeholt, aber die Namenstradition der Waldorf-Familie bleibt bestehen. Einen Wermutstropfen allerdings gleich vorweg: die Wavetable Software „Phantom“* bleibt vorerst ein solches. Aber es gibt Abhilfen für die User Wavetables. Wie und welche und überhaupt, lesen sie hier.

*Der Name wurde lediglich zur Verbildlichung der Situation verwendet. Es ist der Redaktion kein solches Projekt von Waldorf bekannt.

Die schwarze Version des Waldorf Blofeld Keyboards

Der weise Riese

Wir werden auch nicht mehr auf die Details des Blofeld eingehen. Für Infos darüber verweisen wir auf unsere Tests von Blofeld Rack, microQ und Largo. Letzterer beinhaltet auch einen ausführlichen Vergleich der drei Waldorfer. Die Links finden sie am Ende des Tests.
Der erste Unterschied zu den gerade genannten ist zunächst einmal rein physikalisch. Die Keyboard Ausführung des Blofelds gehört mit 8kg Gewicht garantiert nicht zur Leichtgewichtsklasse unter den Digitalen. Das unverwüstliche Stahlblechgehäuse kann zur Not auch zur Verteidigung und als Schutzschild eingesetzt werden. Dabei ist das Gehäuse mit den Maßen 73,5cm x 27cm x 8cm (BxTxH) noch recht kompakt. Die 49 Tasten Klaviatur ist für Synthieanwendungen ausreichend und weiß sofort beim Anspielen zu gefallen. Die Gewichtung ist nicht zu leicht und erlaubt so durchaus feinere Artikulationen. Allerdings sind mir auch schon leisere Tastaturen untergekommen, was die Bediengeräusche angeht. Doch sobald der Blofeld in Betrieb ist, fällt das eh nicht mehr auf.

Mit den neuen Up-/ Down-Tasten kann die Oktavenlage des Keyboards schnell verschoben werden.
 Die schönen, griffigen und ungewohnt, aber angenehm schwergängigen Knöpfe kennt man ja schon vom Blofeld Rack. Auch die rückseitigen Anschlüsse MIDI-DIN I/O, zwei Ausgangskanäle, USB 1.1 Buchse, Kopfhörerausgang und Pedal-Eingang sind schon in der Rack-Version zu finden. Überhaupt sind alle Anschlüsse an der gleichen Stelle. Auch der Netzschalter, obwohl das dazugehörige intern verbaute Netzteil (100V-240V bei 50-60Hz) am anderen Ende des Gehäuses sitzt.
Neu hinzugekommen sind außerdem ein Mod- und ein Pitchwheel. Beide sind aus glattem Plastik, mit einer Zunge um den Fingern besseren Halt zu bieten. Die beiden Räder können mit dem bisherigen vollwertigen Gesamteindruck des Blofeld Keyboards nicht recht mithalten, da sie auch recht schmal gehalten sind. Aluminium, Plexiglas, oder einfach nur Gummiauflage, wären angemessener gewesen. Vielleicht gibt’s ja mal ein Modding-Kit dafür.
 Die USB-Kinderkrankheiten scheinen mit der 1.13 Firmware auch behoben zu sein. Das Aufspielen der 1.15b11 Firmware über einen self-powered 7-fach USB-Hub, an dem Syncrosoft und iLok Dongles und einiges mehr hingen, verlief problemfrei mit der Updater Applikation von Waldorf.
 Nachdem auch das vollbracht ist, können wir mit dem Wesentlichen beginnen.

Sample Ahoy

Um es gleich vorweg zu bemerken: Der Blofeld kann nicht, auf irgendeine Art oder Weise, direkt Klänge aufnehmen und wiedergeben. Das wäre zwar sehr schön, bleibt aber dem Korg microSampler vorbehalten. Um mit dem Blofeld das Sample-RAM nutzen zu können, wird ein Rechner und eine Software benötigt, die von der Waldorf-Homepage kostenlos heruntergeladen werden kann. Die SL-Lizenz zum Freischalten der Sample-Option per kostet aber 99,- EUR extra und ist im Waldorf Online-Shop erhältlich (siehe Link).

Waldorf Spectre Software

Waldorf Spectre Software

Die Spectre Software 0.9b ist für Mac OS X ab 10.4 Tiger z.Z nur auf intel-CPUs lauffähig. PPC-Support soll aber noch kommen. Aber auch für Windows XP/ Vista ist Spectre erhältlich. Eine Windows 7 bzw. 64-Bit-Kompatibilität ist mit Spectre 0.9 nicht zu erwarten. Falls ein Leser diesbezüglich seine Erfahrungen mitteilen will, wäre das echt toll.

 Spectre ist erst einmal ein Frontend für die Zusammenstellung von Sample-Kits. Die Software kann aber auch unabhängig vom Besitz eines Blofelds betrieben und als eigenständiger Standalone Sample-Player genutzt werden. Der Benutzer kann also seine Blofeld-Samples am Rechner aufnehmen bzw. verarbeiten, die Kits zusammenstellen und auch gleich testen und optimieren, bevor er sie in den Blofeld überspielt.

Das ist auch wichtig, denn obwohl der Blofeld über USB 1.1 verfügt, der die 60 MB in ein bis zwei Minuten transferieren könnte, braucht er geschlagene 18 Minuten(!) für den Transfer. Da ist bestimmt noch Raum für Verbesserungen. Abgesehen davon lief Spectre stabil.
Das Erstellen von Sample-Kits geht ganz einfach. Erst einen Programmnamen in der ersten Spalte erstellen und dann einfach die dazugehörigen Samples in die zweite Spalte ziehen. Dabei ist zu beachten, dass Spectre die Samples nicht umkopiert. Deswegen sollten alle benötigten Samples vorweg in das gewünschte Verzeichnis kopiert werden, um das Programm leichter archivieren zu können. Als Sampleformate werden WAV-Dateien in 44kHz bis 96kHz akzeptiert. Da die Samples des Waldor-Factory Kit alle in 44kHz vorliegen, ist anzunehmen, dass auch die Blofeld-interne Sample Engine mit 44kHz arbeitet (Anmerkung: Die Synthese Engine in den Q-Modellen arbeitete mit 48kHz). Enthält das Sample Loop-Informationen, werden diese korrekt beibehalten.

Jede Taste von C0 bis C8 kann mit einem eigenen Sample belegt werden. Dabei gibt es für jedes Sample einen Root-Key zum Einstellen des Original Tones und eine Key-Zone, die festlegt, über wie viele Tasten das Sample gespielt wird. Auch die Lautstärkeanpassung, Tonhöhenfixierung und Normalisierung geschieht auf Sample-Ebene. Ist man sich bei der ursprünglichen Tonhöhe des Samples nicht sicher, kann ein Sägezahn-Ton in Tonhöhe des Root-Keys als Referenz dazugeschaltet werden.
 Es gibt viele kleine Helfer bei Spectre.

So kann z.B. auch auf der Computertastatur (A-L: weiße Tasten, W-P: schwarze Taste) ein Kit getestet werden. Ein Shift-Klick auf die Spectre-Klaviatur verschiebt die Oktavenlage der Computertastatur. Mit gehaltener ALT-Taste wird der High-Key festgelegt, mit CRTL der Root-Key und mit Apple/Windows wird die Taste in den Latch-Modus geschaltet. Das Zuweisen funktioniert auch über ein beliebiges MIDI-Keyboard. Gelöscht wird mit der Backspace-Taste.
 Die Samples können nur vom Root-Key nach oben transponiert werden. Dabei werden die Samples automatisch nach aufsteigender Tonhöhe vom Programm sortiert.

Ist das Kit dann fertig, kann es direkt aus Spectre an den Blofeld übertragen werden. Alternativ kann es auch als MIDI-Datei exportiert werden und von einem beliebigen MIDI-Host aus übertragen werden. Zwar eignet sich das Format gut zur Archivierung, doch es kann nachträglich nicht mehr verändert werden.
 Im Blofed können die Samples dann als Wellenform für Osc1 und 2 ausgewählt und mit der Synthese-Engine ohne weitere Einschränkungen z.B. als Ziele in der Modulations-Matrix und mit den internen Effekten bearbeitet werden. Im 16fachen Multi-Modus lassen sich so ganze Produktionen inkl. bzw. 909 Rhythmusmaschine oder Ethnogesangsphrasen auf Samplebasis fahren.
Sample Ahoy!

WellenTabulaRasa

Mit der neuen 1.15b Firmware wird nun endlich ein Traum wahr und Waldorf führt offiziell die User-Wavetables ein. Leider bleiben sie uns dabei ein entsprechendes offizielles Programm zum Editieren und Hochladen weiterhin schuldig. 
Aber wo ein Wille ist, ist auch ein Weg und zwar mit dem Namen Blofeld Wavetable Creator (siehe Link) von Kotro Laszlo Lehel, aus dem schönen Transylvanien. Der Creator ist nur für Windows mit XP (eine Leser-Rückmeldung bzgl. W7 Kompatibilität wäre sehr freundlich). Doch auch wer einen Mac mit Intel-CPU besitzt, muss nicht in die Röhre schauen, denn das Programm läuft sowohl unter Bootcamp, als auch virtuell z.B. unter Coderweavers Crossover (siehe Link).
 Das Programm erklärt sich quasi von selbst für jeden, der schonmal mit Wavetablesynthese in Berührung kam.

Blofeld Wavetable Creator

Blofeld Wavetable Creator

Der Blofeld stellt die Wavetableplätze 80 bis 118 dem Benutzer zur freien Verfügung.
 Jedes dieser Wavetable-Programme enthält 63 einzelne Wellenformen. In Creator können diese einzeln per Hand gezeichnet, oder über wählbare Abschnitte interpoliert werden. Auch an Sample-Import wurde gedacht. Das Sample muss dabei speziellen Anforderungen genügen: 44.1kHz Samplefrequenz, 32bit unkomprimiertes PCM WAV  mit einer minimalen Dauer von 0,128 Sekunden. Mit Audacity lässt sich dieses Format leicht erstellen.
Das exportierte Wavetable wird dann als SysEx-Datei abgespeichert und kann mit jedem SysEx-fähigen Programm in den Blofeld überspielt werden. Auf dem Mac kam der unverwüstliche SysEx Librarian von Snooze (siehe Link) zum Einsatz und platzierte das Wavetable auf dem angegebenen Speicherplatz. Perfekt.

Die Anschlüsse des Waldorf Blofeld Keyboards

Fazit

Mit Sample-RAM, Sample-Synthese und User-Wavetables hat Waldorf das ohnehin schon weitreichende Klangspektrum der Blofeld-Hardware noch einmal um ein riesiges Gebiet erweitert. Deswegen ist die Bezeichnung des „Mehrwerts“ selten zutreffender als hier. Jetzt muss nur noch die Softwareseite nachziehen, auch wenn Spectre schon erstaunlich stabil läuft, wartet da immer noch ein offizieller Wavetable Editor darauf, programmiert zu werden. Da bleibt nur zu sagen GO! Waldorf! GO!

Die Sample-Option ist in der Waldorf Blofeld Keyboard-Version schon enthalten.
Bei der günstigeren Desktop Version muss sie zusätzlich für 99,- EUR freigeschaltet werden.

Plus

  • Verarbeitung
  • Klang
  • Sample-Einbindung
  • User-Wavetables
  • Preis

Minus

  • Keine Waldorf Wavetable Software

Preis

  • Straßenpreis: 699,- EUR
Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    YC45D  

    na ja,für den Blofeld wären sicher andere musikalische Vorlagen,als „House of Rising Sun“ geeigneterr gewesen.
    Der Blofeld kann doch sich mehr,oder?

  2. Profilbild
    herw  

    Dass dieses Spielgerät eine so positive Bewertung bekommt, kann ich nicht verstehen; die vorgestellten Klangbeispiele erscheinen billig und aus den Anfängen elektronischer Klangerzeugung.
    Die „Clarinette” klingt eher nach einem schrägen Klavier, das „French Horn” ist als solches ebenfalls nicht erkennbar. Die Marimba kann man mit jedem einfachen Reaktor-Esemble nachbauen. Für den Nachbau einer E-Orgel braucht man kein Sample.
    Die Auswahl-Samples zeigen überhaupt nicht s innovatives.
    Ein großer Name macht noch nicht ein großes Gerät.

    Trotzdem Dank an den Autor für den Einblick in die Blofelds.

    • Profilbild
      Markus Schroeder  RED

      hallo herw,

      das ist das Problem beim Sampler testen, weil der Klang eines Samplers bestenfalls ja nicht sein eigener ist, sondern der des Samples.
      Das benutzte Factory-Set versucht das Beste aus den 60MB zu machen.

      Die Demos sind denn auch nur als Proof of Concept zu verstehen, wobei das WICHTIGSTE, was es hier mitzunehmen gilt ist: Die Samples durchlaufen die Synthese-Engine.
      Alles andere ist austauschbar.

      LG,
      Markus

      • Avatar
        AMAZONA Archiv

        Hab sehr viel mit Spectre und Samples abdiepost in den Blofeld gemacht und kann deinen Kommentar generell unterschreiben. Ergänzung: Spectre ist nicht wirklich ultrazuverlässig, besonders bei Transfers oberhalb 20 MB. Und hat sich auch schon aufgehängt. Trick: Funktionen nicht allzu hastig auslösen. Auch der Blofeld streikt gelegentlich und liefert einfach keine Vollzugsmeldung, dann alles nochmal machen. Da Spectre keine Presets verwaltet, abverlangt das dem Musiker eine ordentliche Zuordnungsverwaltung Samples/Presets. Um Missverständnisse zu vermeiden: Blofeld mit Sample-RAM ist genial, eine Horizonterweiterung ohne Gleichen. Waldorf sollte aber unbedingt das Handlingin Richtung Plugnplay nachbessern. Einzelverwaltung geht nicht, das ist das wesentliche Manko. Auch die elend lange Transferzeit ist lästig.

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        Markus Schroeder  RED

        Es ist auch noch anzumerken, das die Samples in den Beispielen mit Effekten der Synthese-Engine bearbeitet sind. Was sich m.u stark klangverändernd auswirkt.

      • Profilbild
        Markus Schroeder  RED

        Es ist auch noch anzumerken, das die Samples in den Beispielen mit Effekten der Synthese-Engine bearbeitet sind. Was sich m.u stark klangverändernd auswirkt.

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    abctronic

    Also verglichen mit den vielen anderen V.A.’s ist der Blofeld ein sehr gut klingender Synthesizer. Ich habe vor einigen Monaten stundenlang in einem Music-Shop verbracht und von Alesis bis hin zu Korg und Co. alles probiert und der Waldorf klingt für mich sehr gut!

    Klar, ist natürlich reine Geschmackssache! Ich reduziere das Gerät mal nicht auf die Sampleoption. Obwohl man mit dieser bestimmt nett experimentieren kann. Ich will von einem Synthesizer sowieso nicht, dass er wie ein Piano, eine Oboe oder sonst irgend ein Naturinstrument klingt. Er soll für mich immer einen neuen klanglichen Horizont eröffnen und das ist mit dieser geballten Ladung an Blofeldpaket bestimmt machbar.

    Das mit der Softwareinstabilität ist scheinbar so ein Waldorfproblem. Ich hoffe natürlich das hier noch nachgebessert wird und die Bugs beseitigt werden. Waldorf strengt Euch mal an!

    Ansonsten klanglich eine Top-Maschine!!! (Auch wenn ich selbst keinen besitze :)

    Gruß an alle Klangbastler

  4. Profilbild
    arnte  

    die sample option im blofeld ist der hammer! da geht wirklich jede menge! allerdings sollte man hier nicht erwarten eine super akurate samplewiedergabe zu hören – dafür ist der blofeld das falsche gerät. vielmehr im zusammenspiel mit der enormen synthese engine erweitert die einbindung der samples in selbige das mögliche klangspektrum ins unendliche.
    das angebotene sampleset ist übrigens nicht so der brüller. hier ist selber hand anlagen gefragt.
    spectre lief leider bei mir auch nicht sonderlich stabil. ein paar anläufe hat es gebraucht bis alles drin war was ich wollte. aber soooo oft ändert man die samples ja auch nicht. einmal arbeit machen und dann lange lange zeit viel spaß haben!

  5. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Ja ich weis, es ist schon ein alter Hut aber trotzdem muss ich bemängeln das die Largo-User weiterhin außen vor stehen was das erstellen von eigenen Wavetables anbelangt.

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    SpotlightKid  

    Ein paar Ergänzungen / Hinweise:

    – Die Anschlüsse der Keyboardversion unterscheiden sich von der Desktopversion darin, dass auch ein herkömmlicher MIDI-Out dabei ist.

    – Gleichzeitig mit V1.15 des OS kam auch ein Update für den Keyboardchip heraus. Leider enthält dies einen gravierenden Bug, der noch nicht gefixt wurde, so dass man dieses Update nicht einspielen sollte.

    – Unter Linux funktioniert das OS-Update auch gut mit dem Kommandozeilenprogramm „aplaymidi“.

    – Der Wavetable Creator funktioniert auch einwandfrei unter Linux mit Wine.

    – Wer keine Wavetables selber basteln will, kann ein exzellentes Set, das auch die genialen Waveforms des Prophet VS enthält, hier herunterladen: http://syn.....loads.html

    – Wem der Blofeld zu wenig Knöpfe hat, sollte sich ein Behringer BCR 2000 als (fast) optimale Ergänzung zulegen. Damit wird das Soundprogrammieren zur reinen Freude.

    Chris

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    Flying Wave

    Hat jemand ne Ahnung was man in Audacity einstellen muß damit der Wavetable Creator die Datei annimmt?

    Bei mir erscheint immer ne Fehlermeldung.

    • Profilbild
      Markus Schroeder  RED

      Hi,

      du gehst auf „Export“, dann kommt eine Tag-Liste, die kannst du mit OK überspringst.
      Dann wählst du „Other uncompressed files“ als Format und dann WAVE (Microsoft) mit der Option „PCM32bit signed“ aus.

      Das sollte eigentlich klappen.

  8. Profilbild
    Flying Wave

    Vielen Dank für die schnelle Hilfe ;).

    Hat bestens gekappt. Hatte die Option „PCM32bit signed“ übersehn.

    Chris

  9. Profilbild
    jak

    Vorweg
    Ich lese für mein Leben gerne die Tests und Kommentare, um immer wieder festzustellen, was es noch für mich zu lernen gibt.
    Ich verwende u.a. Synths von waldorf.

    Was gibts zu berichten
    Aufgrund der vielen Berichte und einem Freitag an dem ich nur Frust hatte, habe ich den blofeld als Desktopversion gekauft.
    Den kleinen solide verarbeiteten Kerl habe ich nun ein halbes Jahr und der Freitag damals endete mit einem breiten Grinsen auf meinem Gesicht.

    Jetzt ist es Zeit kurz ein Resümee zu ziehen:

    – Kauf der SL Lizenz 98EUR für die Samplemöglichkeit
    – Einspielen der Lizenz über Cubase ohne Probleme möglich. Die Anleitung ist für einen Anfänger nicht lesbar und umsetzbar.
    – Es gibt keinen waldorf blofeld Editor, das ist heute Standard!
    (Gut der Spectralis hat auch keinen und ist 5x teurer. Zielt aber auf eine andere Gemeinde)
    – Den Editor von Kotro Laszlo Lehel habe ich im Einsatz. Der ist zumindest soweit ok und es ist schön, daß es ein paar Idealisten gibt, die so etwas bauen und es der Gemeinschaft zur Verfügung stellen.
    – Weshalb schafft es waldorf nicht einen Editor mitzuliefern, oder den von Kotro zu OEM’en und als Dreingabe ohne Garantieanspruch mit zuliefern.
    – jak an waldorf:
    Gebt dem Schnucki einen Auftrag, kleines Geld und ihr habt ein Problem weniger, da macht Outsourcing endlich mal richtig Sinn.
    – Von Beginn an nehme ich für Sicherungen und Rücksicherungen sehr gerne blop, einem weiteren Idealisten
    http://www.bitcycle.de/
    – Upgrade auf Firmware 1.15
    – Mit 1.15 wird beim häufigen Weiterschalten am Auswahlwahlregler auf das nächste Prgramm und gleizeitigem Spielen gerne ein Aufhänger erreicht
    Dann lässt sich nichts mehr weiterschalten, alle Potis und Encoder frieren ein. Da hilft nur noch ein Powercycle.
    – Wie die meisten User vermisse ich MIDI OUT/THRU
    – Die mit dem blofeld gelieferten Programme/Patches sind eine gute Ausgangsbasis zum Verändern. Jedoch höre ich das dem blofeld immer mal die Stimmen ausgehen.

    Fazit
    – Für den Preis ist der Synth absolut in Ordnung.
    – Die Bedienbarkeit ist im grünen Bereich. Den Behringer BCR habe ich noch nicht probiert scheint mir die beste Lösung für uns Schrauber zu sein.

    Das wars und ich freue mich, daß ich meinen alten microwave II wieder zurückkaufen konnte……
    Deshalb: Es gibt kein gut und schlecht bei den Synths‘, sondern: – das Ding passt zu mir, ich komme damit zurecht und es erfüllt meine Vorstellungen oder eben auch nicht.

  10. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Die Samplelänge von 0,128 Sekunden. Muss das Sample exakt so lang sein oder ist das die Länge die es mindestens haben muss?

    • Profilbild
      Markus Schroeder  RED

      0,128 Sek. ist die minimale Länge. Es kann also auch länger sein.

      Aus dem Hilfe Text:
      „The samples for import wavetable must be 44100/128Hz=344.53125Hz and minimum 0.128 sec length“

  11. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Jo. Lang ist es her aber nun klappt das mit der Wavetableerstellung. Mit Audioterm klappt das. Damit kann man sich ein Wavetable bauen und als BWC-File abspeichern. Im Wavetablecreator wird das File dann in ein Sysex umgewandelt und an den Blofeld geschickt.

    http://www.....;start=120

  12. Profilbild
    Br

    Hallo, nach über 5 Jahren habe ich ein Problem, den Blofeld per update zu aktualisieren.

    Sobald ich Spectre installieren will, springt Norton an, und entfernt die .zip Datei, die ich auf der ofiziellen Waldorf Website heruntergeladen habe. Angeblich beinhaltet spectre-installer.exe teile von Troja.Gen. Leider lässt sich der Screenshot hier nicht posten. Kenn jemand dieses Problem??

    • Profilbild
      Green Dino  AHU

      Problem mittlerweile gelöst? Falls nicht:
      Einfach Norton beenden/deaktivieren und dann installieren; Es kommt schon mal vor, das Antivirensoftware fälschlicherweise anspringt, da auch völlig legitime Software vom Programmcode her bzw. Teile des Codes Schadsoftware, Viren etc. ähneln kann – Braucht z.B. eine Software sozusagen Zugriff auf Tastatureingaben, könnte das eine Antivirensoftware fälschlicherweise als „Keylogger“ interpretieren…

      Wenn dich deine Antivirensoftware vor einer Datei warnt, der/dessen Ursprung du 100% vertraust, kannst du das getrost ignorieren bzw. Antivirenschutz vorrübergehend deaktiviren/beenden.

      Gibt ausserdem auch diverse Möglichkeiten Dateien anhand spezifischer Merkmale zu verifizieren, wenn es mit dem 100% vertrauen nicht ganz hinhaut – Lohnt sich meistens auch mal bei Google zu schauen, ob andere User ähnliche Probleme mit der Datei haben…Könntest auch an den Entwickler ( in dem Fall an Walforf) schreiben. So kann man da eigentlich sicher gehen…

      Grüsse

  13. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Eine allgemeine Frage hätte ich da mal: Und zwar liest man ja schon seit Jahren des Öfteren im Netz, dass es einerseits Probleme mit der Firmware des Blofeld geben soll (System hängt sich auf etc,). Und andererseits sollen nach einer gewissen Zeit des Betriebs die Potis ihren Geist aufgeben, weswegen es wohl schon einige Beiträge zur Reparatur in Eigenregie in verschiedenen Foren zu lesen gibt. … Hat da jemand schon selbst Erfahrungen mit dem Blofeld gemacht, positiv wie negativ, und kann dazu etwas sagen?

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