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Test: Waldorf Music Nave, Music APP und VST

Nave-GUI

So was kann einen bei einer Live-Performance bzw. beim Arbeiten in große Verlegenheit bringen und solche Funktionen gehören auf eine Unterseite, aus der man ebenso schnell wieder herauskommt wie man hineingekommen ist oder zumindest nicht mitten auf die Bedienoberfläche – generell. Für diese Unterseite wäre das Waldorf-Logo prädestiniert gewesen. Stattdessen verbirgt sich hinter dem Waldorf-Logo ein sehr praktisches Pop-Up-Oszilloskop, das auf der Oberfläche tausendmal sinnvoller gewesen wäre. Thor, Stroke Machine, Gadget u.a. machen vor, wie es richtig geht. Hier sollte Waldorf noch optimieren.
Ob die winzigen Buttons ein marginales oder ein großes Problem darstellen, muss aber jeder selbst entscheiden. Zumindest bei der Reglerbedienung ist man wieder auf der richtigen Seite.
Davon abgesehen ist Nave ein unglaublich mächtiger Synth mit einem hervorragenden Sound, den wir jedem PPG-Interessierten vorbehaltlos empfehlen können. Wie bei allen Sample-basierten Synths hängt das Ergebnis stark vom Quellenmaterial ab. Man kann vorher nie wissen, was dabei herauskommt und genau das macht Wavetable-Synthese auch so spannend.

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Waldorf Music Nave

Soundverwaltung de Waldorf Music Nave

YT-VIDEO

Und wie immer am Ende eine YT-Empfehlung. Diesmal von Musotalk und Waldorf selbst:

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Fazit

Erstaunlich vielseitiger Synthesizer im Smartphone-Format, der in allen Belangen beweist, dass er mit seinen VST- aber auch Hardware-Kollegen deutlich mithalten kann.

Plus

  • toller Sound
  • umfassende Wavetable-Möglichkeiten
  • sowohl als VST als auch als APP erhältlich

Minus

  • Für 22,- Euro gibt's nichts zu meckern!!!

Preis

  • im APP-Store ca. 22,- Euro
  • VST-Version 156,- Euro
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Forum
  1. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Fantastischer Synth, vor allem für Darkambient und eher Experimentell- Klingendes. Standards kann er auch, aber das ist für mich weniger interessant.
    Ein schöner Begleiter auf der Bühne, egal ob auf dem Touchscreen oder mit angeschlossenem Keyboard gespielt.

  2. Profilbild
    Farbfalter  

    Die APP ist jeden Cent wert. Leider lassen sich die Hüllkurfen nicht als modulations quelle oder ziel setzen. Das ist schade, denn die Hüllkurfen lassen sich sehr einfach multiplizieren, X-fach wiederholen. Etwas das ich schwer vermisse bei Hardware Synthesizer. Auch besteht leider keine Möglichkeit zur FM. Dafür ist der Synth vollgepackt mit hilfreichen tools, welche durchaus sehr nützlich sind.

  3. Profilbild
    division  

    Eure Entscheidung die iOS Apps im „normalen“ Kontext zu präsentieren finde ich sehr gut. Ich bin Android Nutzer seit der ersten Stunde sowohl Telefon als auch Tablett mäßig und war immer neidisch auf die Applefraktion, wegen der tollen Audioapps. Allerdings habe ich auch sehr viele analoge und digitale Hardwaresynthies und bevorzuge intuitive „one knob per function“ Interfaces ohne Menüdiving. Ende Oktober 2017 habe ich mir dann doch mal ein iPad Pro 12,9“ gegönnt und bin hin und weg wie gut das Look&Feel der Oberflächen ist. Ebenso die MIDI-Controller-Anbindung ist oftmals einfach nur genial. Ich werde mein iPad jedenfalls nicht mehr hergeben und kann nur jedem der sich bisher dagegen gewehrt hat dazu raten über seinen Schatten zu springen und sich ein 12,9“ iPad zu besorgen!

    Also, ich freue mich auf weitere iOS App Ankündigungen, Tests und Berichte!

  4. Profilbild
    Son of MooG  AHU

    Da bin ich dem Titel-Foto doch auf den Leim gegangen, dachte ich doch im ersten Moment, das wäre ein Hardware-Synth. Na ja, ich werd‘ ja auch nicht jünger. Das Teil hat mich dann aber ziemlich beeindruckt, nachdem ich mir noch einige YT-Clips angesehen hatte. Als Desktop/Rack-Gerät in Blofeld-Größe für 500,-€ würde ich kaum zögern…

  5. Profilbild
    gaffer  AHU

    Hey Son of Moog, kein Problem: 350 für das neue iPad, 22 für die App und für die 130 mal richtig essen gehn oder 4-10 gute Synth Apps kaufen und die 500 sind weg.

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