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Test: Waldorf Quantum, Wavetable-Synthesizer Teil 1

28. März 2018

Der erste Test des Serienmodells

Diesen ersten Test durften wir Anhand eines Prototypen anfertigen. In diesem ersten Teil finden Sie auch Hintergründe zur Entwickler des Waldorf Quantum. Wer dennoch sofort ins Detail gehen möchte, der kann auch gleich in Teil 2 des Waldorf Quantum Tests springen – und zwar HIER.

Kaum eine andere Synthesizer-Neuvorstellung wird 2018 mit so hohen Erwartungen verknüpft, wie die des Waldorf Quantum. Am 19. März 2018 war es dann endlich soweit. Unser Autor Bernd Kistenmacher wurde von Waldorf nach Frankfurt eingeladen, um das ersehnte Teil erstmals auf Herz und Nieren prüfen zu dürfen. Am selben Tag konnte Bernd für uns auch den Waldorf STVC unter die Lupe nehmen. Diese aufschlussreiche Preview findet ihr übrigens HIER.

Hier sein umfangreicher Report:

Vorwort zum Waldorf Quantum Test

Es ist Montag, der 19. März 2018. Uhrzeit: 5.45 Uhr. Bald sitze ich im ICE Sprinter von Berlin nach Frankfurt/Main. Der Ruf hat mich endlich ereilt, ich möge doch genau an diesem Tage nach Frankfurt fahren, um der Preview des nagelneuen, vieldiskutierten und lang erwarteten neuen Supersynthesizers der Firma Waldorf beizuwohnen. Der Auftrag ist schnell formuliert. „Bringe so viel Informationen mit, wie nur möglich.“ Klar doch. Notebook, Fieldrecorder und eine Kamera sind im Gepäck. Noch vier Stunden. Dann geht es endlich los. Kann der Zug nicht ein bisschen schneller fahren?

In natura, der Waldorf Quantum

Ein Quantum Trost

Eines sei vorweg genommen. Ein Zug kann nicht nur schneller fahren; er kann auch ausfallen. Zusammen mit meinem Kollegen Ulf Kaiser vom KEYS Magazin stehe ich um 6.04 Uhr auf dem Bahnsteig des Berliner Hauptbahnhofs und wir starren gemeinsam auf eine leere Anzeigetafel. Keine Anzeige. Kein Zug. Nichts. Übrigens auch kein geöffnetes Bahnzentrum. Das nur am Rande. Die näheren Umstände dessen, was nun folgt, sind müßig zu erklären, aber wir erreichen schließlich Frankfurt mit 60 Minuten Verspätung. Etwas bedient möchte man meinen. Aber … die Sonne scheint und Waldorf hat uns einen sehr netten Fahrer geschickt und nach einem kurzen Transfer stehen wir endlich im Büro/Labor/Studio von Rolf Wöhrmann und Lukas Schütte. Beide sind neuere Mitarbeiter von Waldorf, die für die Entwicklung des Quantum Synthesizers verantwortlich zeichnen. Und ja, da steht er mitten im Raum. Der Waldorf Quantum Synthesizer. Was für ein elegantes Stück Hardware.

Zu dieser Preview waren mehrere Fachjournalisten eingeladen. Die Firma Bizkom von Markus Erdmann hatte das Treffen organisiert. Nach einer kurzen Begrüßung und ersten Photoshootings ging es dann auch gleich los.

Rolf Wöhrmann

Quantum Mastermind Rolf Wöhrmann

Rolf Wöhrmann hat sich einen Namen mit seiner eigenen Firma Tempo Rubato als Entwickler von Synthesizern für iPads wie z.B. dem NLOG gemacht. Für diese Plattform hat er auch die Wavetable-Synthese entwickelt. Daraus entstand in den vergangenen Jahren eine Zusammenarbeit mit der Firma Waldorf, aus der der bekannte Nave Wavetable Synthesizer hervorgegangen ist. Mittlerweile arbeitet Rolf Wöhrmann seit 4 Jahren bei Waldorf und ist auch mit der Entwicklung von Hardware beschäftigt. So hat er u. a. drei Module für die Waldorf KB37 Eurorack-Serie entwickelt.

Aus diesen Erfahrungen ist letztlich die Idee entstanden, wieder einen großen Synthesizer zu bauen. Joachim Flor, Axel Hartmann und Rolf Wöhrmann haben dann die Köpfe zusammengesteckt und 2016 beschlossen, den Quantum zu bauen. Ursprünglich sollte der Waldorf Quantum schon 2017 zur NAMM gezeigt werden (was bekanntermaßen nicht geklappt hat), aber schon zur Musikmesse 2017 gab es einen vorzeigbaren Prototyp, der für reichlich Unruhe oder besser Interesse bei den Fans gesorgt hat.

Waldorf Quantum

Das für die Veröffentlichung angedachte 4. Quartal 2017 konnte ebenfalls nicht gehalten werden, aber mittlerweile wurde auf der NAMM 2018 das erste Vorproduktionsmodell vorgestellt. Parallel dazu arbeiten seit einiger Zeit bekannte Sounddesigner wie Howard Scarr, Kurt Ader, Reinhold Heil und in Kürze auch Richard Divine mit dem Quantum. Absicht ist es, mit soviel repräsentativen Sounds an den Start zu gehen wie möglich. Aus diesem Grund hat man laut Rolf Wöhrmann bei den Präsentationen noch nicht gezeigt, was der Quantum klanglich wirklich draufhat. Gerade jetzt wird in der Betatest- und Sounddesign-Phase nochmals an der Software gearbeitet, um Ideen der Sounddesigner einfließen zu lassen.

Allerdings wird dieser Prozess wohl auch nach dem Release noch nicht abgeschlossen sein. Selbst bei dieser Preview gab es noch die eine oder andere Idee, die Rolf Wöhrmann in sein Pflichtenheft aufgenommen hat. Aktuell wird gerade am Bereich Granular Synthese gefeilt. Voraussichtlich im Mai wird der Quantum erscheinen, wobei man bis zur letzten Minute auch noch an der Hardware arbeiten will. Das Team weiß, dass die Kundschaft langsam ungeduldig wird, aber (Zitat) „man will, dass es richtig gut wird. Auch, wenn es dadurch etwas länger dauert …“ (Zitat Ende). Meine persönliche Einschätzung ist aber, dass der Quantum spätestens im Mai erhältlich sein wird. Soweit die Infos zum Projektstatus.

Wer hätte so ein Display nicht gerne für den WAVE gehabt?

Im Folgenden spricht Rolf Wöhrmann im Detail über den Quantum. Grundsätzlich ist die Signalkette digitale Oszillatoren, analoge und digitale Filter und digitale Effekte, bevor das Signal dann zu den Ausgängen geleitet wird. Der Synthesizer ist 8-stimmig, wobei es für jede Stimme 2 analoge Filter mit identischen Features, also 24 dB oder 12 dB Lowpass gibt. Dazu später mehr. Insgesamt gibt es 3 identische Oszillatoren, wobei jeder Oszillator einen von vier Algorithmen ausführen kann. Zuerst ist die Wavetable Synthese zu nennen.

Ohne geht es natürlich nicht. Um gleich gegen die Gerüchteküche zu arbeiten: Der Nave wurde nicht komplett übernommen, so dass der Quantum nichts anderes als eine überteuerte iOS-App mit Tasten wäre. Was man übernommen hat, ist der Wavetable Oszillator mit ein paar Erweiterungen. So kann man z.B. spektrale Formanten verschieben oder die Sprachsynthese verwenden. Die Architektur im Quantum ist aber eine komplett andere, die vollständig neu geschrieben worden ist. Dadurch gibt es u.U. klangliche Unterschiede zwischen Sounds, die man mit dem Nave gemacht hat und dann in den Quantum lädt. Laut Rolf Wöhrmann kann es in einzelnen Fällen zu Abweichungen kommen. Im Nave kann man den Export von Patches machen und wenn das iPad am Quantum hängt, liest er die Files sofort.

Einen ganzen Nachmittag: Hands on …

Dann gibt es die klassischen Synthesizerschwingungsformen (virtuell-analoge Synthese), wobei jeder Oszillator im „SuperSaw Style“ eigentlich aus acht verstimmbaren Kopien besteht (Waveform). Damit kann man z.B. auch Akkorde aufbauen, die dann aber nur aus einem Oszillator bestehen. Hard Sync ohne Hinzunahme eines zweiten Oszillators ist ebenfalls möglich. Die Schwingungsformen an sich (zu denen auch Noise gehört) können ebenfalls gemorpht werden.

Aus einer eher banalen Diskussion zwischen Rolf Wöhrmann und Axel Hartmann, wie viel Algorithmen man denn nun verwenden wolle, entstand die Idee, auf alle Fälle die Granular Synthese zu implementieren (Particle). Granular Synthese ist eher aus dem Modular- und Plug-in-Bereich bekannt. Basis ist ein Multisampler, den man auch für ein reines Sampling verwenden kann, ohne dass die Ergebnisse „granuliert“ werden müssen.

Der vierte Algorithmus ist der Resonator. Zentrales Element hier ist eine stimmbare Bandpass-Filterbank. Es ging Rolf Wöhrmann nicht darum, ein weiteres Physical Modeling nachzubauen, sondern darum, eine weitere Syntheseform anzubieten, mit der man eher experimentelle Klänge erzeugen kann, die spektral aufgebaut sind. Darüber hinaus gibt es dann noch die Möglichkeit, Samples durch diese Filterbank zu leiten.

Der Sampler an sich (RAM-basiert) kann 0,5 GB Samples aufnehmen und im Quantum selbst befindet sich ein 2 GB großer Flash-Speicher für die angelegten Sample Librarys. Man kann natürlich eigene Samples reinladen, egal ob in Mono oder Stereo, im WA-V oder AIFF-Format, in 8-, 16-, 24- oder 32-Bit-Fließkomma Audio. Der Kopiervorgang erfolgt über eine SD-Karte, die man auf der Rückseite des Synthesizers einstecken kann. Wer Samples direkt aufnehmen möchte, kann dies entweder über den Stereo-Audio-In oder aber auch intern erledigen. In letzterem Fall kann man das Gespielte aufnehmen, als Sample ablegen und dann weiterverarbeiten. Man kann Multisamples erstellen, Key- und Velocitymapping machen, Loop-, Start- und Endpunkte setzen. Eine Samplemap kann bis zu 128 Einträge haben. Einen externen Editor wird es nicht geben. Man will, dass man bewusst in dem Gerät bleibt und damit arbeitet. Der Quantum soll eine echte Standalone-Lösung sein.

Sehr interessant ist, dass man die Granular Synthese „live“ über die Audioeingänge verwenden kann. Hierfür wurden verschiedene Insert-Punkte angelegt, sodass man das Audiosignal in das Granular Filter, aber auch auf die analogen Filter, die Effekte oder den Masterbus routen kann.

Das, was im Quantum echt analog ist, sind die Filter. Man kann sie sich als analoge Inserts in einem digitalen Signalweg vorstellen. Die Overall Latency liegt bei 5-6 Millisekunden vom Tastendruck bis zu dem Moment, wo das Signal an den Ausgängen ankommt. Insgesamt gibt es je Stimme zwei parallel geschaltete Tiefpass-Filter mit 12 oder 24 dB. Das mag zunächst etwas verwundern, ist klanglich aber durch verschiedene Betriebsmodi, in denen die Filter unterschiedlich auf das Eingangssignal wirken können, sehr interessant. Für alle weiteren Filtermodelle wurde die sog. Digital Former Section hinter die analogen Filter geschaltet. In diesem Filter wurden verschiedene Filtermodelle vom Nave und vom Largo Synthesizer (Tiefpass, Hochpass, Bandpass und Notch), aber auch 12 dB und 24 dB Tiefpassfilter vom PPG Wave 3.V Plug-in sowie Comb (+/-), Bit Crusher und Gain übernommen. Des Weiteren kann das Eingangssignal über die Drive Funktion gesättigt werden. Hierzu wurden verschiedene Modelle simuliert, z.B. PNP (bipolarer Transistor, Tube (asymmetrische Verzerrung), Pickup (elektrostatische Störungen eines Abnehmers), Diode (Diodenverzerrung) und Crunch (FM-ähnlicher Waveshaper Klang). Den Filtern vorgelagert ist ein Routing für die Oszillatoren. So kann man z.B. festlegen, dass OSC 1 auf die analogen Filter, OSC2 auf den Digital Former und OSC3 direkt auf den VCA geht.

Im Zentrum des Quantum steht das 7-Zoll Multitouch-Display, das eine sehr gute Farbwiedergabe hat und lichtstark ist. Objekte können nicht verschoben werden. Allerdings ist die Menüführung extrem flexibel und übersichtlich. Alles ist irgendwie selbsterklärend. Selbst das Editieren von Samples war auf dem Display problemlos und schnell möglich.

Die Regler auf dem Panel haben „im Prinzip“ alle Single-Function. Im Prinzip deshalb, weil sich natürlich die Funktion ändert, wenn man die Oszillatoren umschaltet. Logisch. Gerasterte Encoder gibt es nur an den Stellen, wo eine Rasterung sinnvoll ist, z.B. bei den Semitone-Einstellungen in den Oszillatoren oder bei der Auswahl der Schwingungsformen für die LFOs. Alle anderen Regler sind Potentiometer mit Anschlag, die in zwei Modi gebracht werden können (globale Einstellungen). Entweder kann ein Catch Modus eingestellt werden (man dreht den Regler an den tatsächlichen zum Sound gehörenden Wert und „nimmt“ ihn erst dann mit) oder man stellt die Regler auf den Immediate Modus ein, wodurch der aktuelle Wert sofort übernommen wird.

Der Catch Modus erzeugt dann im Klang natürlich keine Sprünge. Im Display gibt es aber auch eine optische Unterstützung, wo ein bestimmter Parameter wertmäßig tatsächlich steht. Das ist sehr gut gelöst. Natürlich darf nicht unerwähnt bleiben, dass jeder Regler mit Multicolor-LEDs ausgestattet ist. Dadurch ist eine einmalige Darstellung des von der Syntheseform abhängigen Signalverlaufs möglich. Jede Syntheseform hat ihre eigene Grundfarbe und die zum Syntheseweg korrespondieren Regler nehmen automatisch die gleiche Farbe an. Verändert man nun einen Parameter (z.B. Cutoff), bleiben nur noch die Regler an, die in Abhängigkeit zu diesem Parameter stehen. Das können z.B. die LFOs sein. Dadurch wird das Editieren beinahe spielerisch einfach. Dieses Userinterface hat schon alleine einen Preis verdient.

Auch der Rücken kann entzücken

Grundsätzlich ist der Quantum duotimbral, sowohl im Split- als auch im Layer-Modus. Hierfür hat der Quantum auch zwei paar Stereoausgänge bekommen, damit man die unterschiedlichen Timbres separat ausspielen kann. Apropos Anschlüsse. Der Quantum hat eine Buchse zum Anschluss eines Sustain-Pedals und eine weitere Control genannte Buchse, an die man auch Steuerspannungen (0-5V) anlegen kann. Dann hat er natürlich das MIDI-Trio und zwei USB-Anschlüsse (Typ A und B) zur Verbindung mit einer DAW und zum Anschluss von entsprechenden Controllern. USB-Audio hat er nicht. Das Keyboard hat Channel-Aftertouch, aber wenn man den Quantum über USB mit einem entsprechenden Master-Keyboard verbindet, kann man ihn von außerhalb mit polyphonem Aftertouch spielen. MIDI MPE (Polyphonic Expression) hat er noch nicht. Es ist aber nicht unwahrscheinlich, dass er dieses Feature in einem künftigen Update mitgeliefert bekommen wird. Soweit mein erster Eindruck und Überblick.

Nach 4 ½ Stunden inkl. einem sehr entspannten Mittagessen, wo wir uns alle noch ein wenig besser kennenlernen konnten, war das Event auch schon vorbei. Rolf Wöhrmann und Lukas Schütte hatten uns wirklich mit allen Infos versorgt, die wir haben wollten. Mein Dank an sie. „Haben wollen“ ist vielleicht an dieser Stelle das richtige Stichwort, denn der Quantum muss nun unbedingt näher getestet und intensiv gespielt werden. Erfreulicherweise verspricht Waldorf die baldige Auslieferung der ersten Testgeräte…

Wow-Effekt garantiert!

Nachwort

Frankfurt Hauptbahnhof. Es ist 18.14 Uhr. Mein Kollege und ich besteigen ziemlich erschöpft den Zug zurück nach Berlin und versuchen, das Gesehene und das Gehörte zu verarbeiten. Der Quantum hat auf mich einen sehr starken Eindruck hinterlassen. Gerade die Samplemöglichkeiten und die Klänge, die man mit Hilfe der Granular Synthese erzeugen kann, lassen mich dem Quantum spontan das Prädikat „Ambient-Maschine des Jahres 2018“ vergeben. Natürlich nur, wenn man das will, denn der Quantum hat selbstredend noch viel mehr zu bieten als nur tolle Padsounds. Aber für mich persönlich liegt da schon eine deutliche Stärke. Insgesamt klingt der Quantum sehr frisch, modern und auf der Höhe der Zeit. Das ist keine Maschine, mit der man Reminiszenzen an die gute, alte Analog-Zeit erleben will. Mit dem Quantum will und kann man klanglich nach vorne schauen. Ein paar Stunden der Beschäftigung reichen wahrlich nicht aus, um auszuloten, was der Quantum wirklich kann. Viele weitere Möglichkeiten, wie die Modulationsmatrix mit 40 Slots, die 6 LFOs, der Komplex Modulator, der Arpeggiator und der Sequencer lasse ich in dieser Preview nur erwähnt, aber nicht näher betrachtet. Diese Features werden wir uns in Kürze in einem umfangreichen Test vornehmen.

Schlußgedanke

Es ist 20.30 Uhr. Während ich so meine Gedanken sortiere, informiert uns die nette Dame von der Bahn so nebenbei, dass unser Zug wegen eines Schadens am Triebkopf auf eine Nebenstrecke umgeleitet wird, dass man aber in Erfurt auf einen anderen Zug nach Berlin umsteigen könne. Machen wir natürlich. Wir sind ja flexibel. Und wir wollen nach Hause. Spontan wünschte ich der Bahn ein Quantum mehr Glück. Wie komme ich bloß drauf?

Mit Dank an Markus Erdmann, Wanja Janowski, Manuel Kistenmacher

Und jetzt am besten weiterlesen in Teil 2: Alle Funktionen detailliert im Test.

Der Waldorf Quantum im Detail

hier nun die technischen Spezifikationen des Waldorf Quantum

  • digital-analoger polyphoner Synthesizer
  • hochwertige Fatar TP8 Tastatur mit 61 Tasten
  • 8 Stimmen
  • zweifach timbral: split oder layered Modus mit separaten Stereoausgängen
  • 3 stereo digital Oszillatoren mit jeweils vier Syntheseformen
  • Wavetable: Waldorf-Style mit der neusten Nave-Technik inklusive Sprachsynthese und Erzeugung con Wavetables aus externen Audioquellen
  • Waveform: Waveform mit bis zu 8 simultanen Schwingungsformen pro Oszillator im Detuned- oder Chordal-Modus mit Hard-Sync, Warp, PWM sowie pitchable Noise
  • Particle: Granular Sampler mit Multisampling und traditionellem Sampling-Modus
  • Resonator: Exciter mit Multisampling und Filterbank Modellierung
  • Zwei analoge Tiefpass-Filter pro Stimme – beide 24 oder 12 dB schaltbar mit innovativem Linkmodus
  • Digital-Former: Zusätzliche digitale Algorithmen pro Stimme wie Kammfilter, Hoch-, Tief- & Bandpass sowie Notch-Filter (Nave, Largo oder PPG Modelle), Bit-Crusher, Drive und mehr
  • flexibles Routingsystem für die Anordnung der analogen Filter, Digital-Former und der Oszillator Routings
  • 6 LFOs in Poly- und Global-Modus mit umfangreichen Einstellmöglichkeiten
  • 6 loopbare Envelopes
  • Komplex: Multistage LFO/Envelope-Modulator
  • umfangreiche Modulatiosmatrix mit bis zu 40 Einträgen und einfache Controller-Zuordnung
  • intuitive Modulationszuordnung über Bedienelemente und Controll-LEDs
  • Mastereffekte mit jeweils 5 Slots für beide Timbres mit Effekten wie Phaser, Flanger, Chorus, Reverb, Drive, EQ und mehr
  • Kompressor für den Hauptausgang
  • Arpeggiator
  • Stepsequencer mit Steprecorder, Parameterautomation und Skalen-basierter Tonhöhenquantisierung
  • microtonal konfigurierbar mit der Möglichkeit, Skala scl Files zu importieren
  • polyphoner Aftertouch über die MIDI-Eingänge verarbeitbar
  • Akkord- und Haltefunktionen
  • Unison Modus
  • Modul basiertes Preset-System für Effekte, Oszillatoren, Stepsequencer und Komplex-Modulator
  • umfangreiche Potentiometer und Encoder für die intuitive Klangbearbeitung
  • visuelle Soundbearbeitung über das hochauflösende Multitouch-Display
  • Spektrum-Analyzer und Oszilloskop in verschiedenen Bereichen des Signalfluss schaltbar
  • bis zu 10000 Soundpatches, die sich nach Bänken, Attributen, Sound Designer und Patch-Nummer filtern lassen
  • Favoritenliste, um schnell auf häufig genutzte Sounds zugreifen zu können, wie für beispielsweise bei einer Setlist
  • Werkspresets von bekannten Sounddesignern
  • MIDI-Ausgänge für Tastatur und Panel-Bedienelemente (zuweisbar als MIDI-CC)
  • Automation der Klangparameter über die MIDI-Eingänge per MIDI-CC-Lernfuntion
  • aufnehmen von Samples über die Audioeingänge oder des Quantum-Audioausgangs
  • 4 GB*) interner Flash-Speicher für Presets, Samples und Wavetables
  • Mehr als 1 GB vorinstallierter Audio-Samples
  • Export und Import von Presets, Sample und Wavetable über SD-Karte
  • Import von Nave Presets

Waldorf Quantum

Anschlüsse

  • 2 x Stereo-Audioausgänge für beide Timbres separat nutzbar
  • Stereo-Audioeingang für Sample Recording und Echtzeitverarbeitung
  • Hochwertige 24 Bit A/D- und D/A-Wandler
  • Kopfhörerausgang mit eigenem Lautstärkeregler
  • Anschluss für Sustainpedal
  • Control-Pedalanschluss, der auch als CV-Eingang (0-5V Empfindlichkeit) genutzt werden kann
  • USB-Hostanschluss Typ A z.B. für MIDI-Controller
  • USB-Device Typ B Anschluss für die Verbindung zu einem Computer oder anderen MIDI-USB-Hosts wie z.B. iOS Geräte **)
  • SD-Card für Sample/Preset-Austausch und Software-Üpdates
  • DIN MIDI In, Out und Thru
  • eingebautes Netzteil

*)Physikalische Größe des Flash-Speichers für das komplette System, inklusive der vorgeladenen Daten und des Betriebssystems. Nutzbarer Speicherplatz für Audio-Samples bei etwa 2 GB (inkl. der bereits vorinstallierten 1 GB Samples)

**) Ein separater Apple ‚Lightning auf USB Kamerea-Adapter‘ wird benötigt

Zum Abschluss noch ein sehr ausführliches Erklärvideo mit Rolf Wöhrmann:

Forum
  1. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Gut gemacht, Waldorf! Zeigt den Nachäffern, dass billig nicht alles ist. Ich grüße alle, die es schaffen, angesichts der vielen inhaltsleeren Marketingkampagnen ihr Geld beisammen zu halten, um sich von Zeit zu Zeit was Richtiges zu kaufen. (Den Zarenbourg Desktop würde ich gleich noch dazunehmen, falls er noch irgendwann kommt.)

    • Profilbild
      phoges  

      Was ein Bullshit.
      Und so gar nicht verallgemeinernd …. Respekt !
      Genau dieses „elitäre“ Gelaber braucht kein Mensch. Echt nicht.
      Für mich ist die Kiste nichts – dennoch finde ich es toll, daß sowas auf den Markt kommt und einige sicher viel Spass daran und damit haben werden.
      Und nochwas : teuer ist nicht immer gleich gut und günstig muss nicht immer scheisse sein.
      Leben und leben lassen.
      Freu Dich doch einfach über diesen Monstersynth und lasse es dabei.
      Warum immer gleich wieder diese Schwarz/Weiss Rechnung aufmachen….. ?
      Peace…..

    • Profilbild
      fkdiy  

      Wählt Gefährten auf Elitepartner nach Synthesizer-Kaufverhalten aus …

      Konnte ich mir nicht verkneifen, sorry ;)

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      Saxifraga  

      Schönes Gerät und sicher toll zum kreieren von Sounds. Ich warte dennoch auf den Behringer Neutron und UB-Xa.

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      jaxson  

      Andreas..du hast vollkommen recht….lass dir nix von den „Ich will es so günstig wie möglich“ Fraktion erzählen…

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    elektrock  

    Echt geiler Synthi.
    Nave im Hardwareformat, des passt.
    Das Mousing am Plug In hat mich sowieso voll gestört.

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    digital-synthologie  AHU

    Zwei analoge Filter?
    Ich hoffe doch, das ist pro Stimme, nicht insgesamt.
    Auf jeden Fall interessant, wenn es eine Desktopversion mit der gleichen Anzahl an Reglern gibt.

    • Profilbild
      fkdiy  

      Über genau diesen Satz mit den Filtern bin ich auch gestolpert. Wäre für mich einer wichtigsten Faktoren was die Bewertung von dem Gerät angeht.

      Sollte aber so sein, denn sonst verstehe ich die Beschränkung auf 8 Stimmen nicht.

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        L. Lammfromm  

        Die VA-Oscillatoren erlauben eine paraphonische Nutzung – in gewisser Hinsicht hat das gute Teil damit dann mehr als 8 Stimmen, die zugleich angesprochen werden können.
        .
        Ich denke, das gleicht diese Beschränkung auf 8 Stimmen etwas aus. Dazu kommt halt: Wenn die einzelne Stimme entsprechend „viel“ kann – dann braucht man auch nicht mehr so viele Stimmen.
        .
        Ich hätte mich allerdings auch über einen optionalen 16-Stimmen-Modus gefreut, mit je einem Ana-Filter pro Stimme. Die Frage ist dann allerdings, ob die ganze Synthstruktur noch beherrschbar ist, sei es vom Anwender, sei es für den Hersteller. Vielleicht ist die Paraphonie-Möglichkeit am Ende doch eine ganz gute Antwort auf die, quasi, Stimmenknappheit.

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    Sudad G  

    Toller Synth!!! Endlich!!! An Alles gedacht – innovativ und dabei auch kosequent und qualitativ hochwertig umgesetzt. Nach langer Abstinenz hat Waldorf wieder ein echtes Schlachtschiff am Synthesizermarkt! Kompliment!

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    TZTH  

    Perfekt, genau richtig das sich endlich mal jemand an wavetables /granular etc + analoge filter ranwagt – und zwar als Polysyth mit zeitgemässen features. Der Preis ist völlig realistisch. Ist nur die Frage wann der lieferbar sein wird. Denke Waldorf wird auch ein kleines Model (desktop?) bringen, da sich die günstigeren Units einfach deutlich besser verkaufen (siehe blofeld).

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    Synthfreak  AHU

    Schon sehr geil, jetzt bin ich bereits auf den Test gespannt. Mittlerweile bin ich nicht mehr nur auf analoge Synthies fixiert.

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    GEM-D  

    Was für tolle Neuigkeiten! Alleine optisch ist das Ding ja schon ein Sahnestückchen! Hätte mich auch sehr über den Stromberg gefreut! Als alter Waldorf Fan könnte das tatsächlich meine nächste Anschaffung werden…! :-)

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    Son of MooG  AHU

    Tolles Instrument! Statt Wave 2 kommt nun der Quantum, der wohl alles bietet, was ich mir unter einem innovativen Synth vorgestellt hatte. Das Video macht mich jedenfalls schon sehr neugierig auf einen Test…

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    OscSync  

    Oh Mann, das klingt vielversprechend, insbesondere der Resonatorteil.
    Aber die Filterdetails sind mir nicht ganz klar: zwei analoge Filter als Insert klingt nach Filter auf der Summe, richtig?
    Aber dann steht da noch etwas von zwei OTA-basierten Filter pro Stimme. OTA-basiert heisst doch ebenfalls analog, oder nicht? Also zwei analoge Filter pro Stimme + zwei auf der Summe? Das wäre brutal schön……

    Aber bei Waldorf darf man auch gespannt sein, wann das Gerät wirklich käuflich zu erwerben sein wird.

    • Profilbild
      fkdiy  

      Habe es weiter oben schon erwähnt, aber ich denke die Beschränkung auf 8 Stimmen ist ein Hinweis auf 2 Filter pro Stimme. Rein digital oder nur auf Summe könnten die ja einiges mehr auffahren.

  10. Profilbild
    Viertelnote  AHU

    ohne Zweifel ein sehr ansprechender
    Synthesizer. Ob er nun der innovativste Synthesizer 2017 bleibt abzuwarten.
    Ob sich das Gerät am Markt behaupten kann, wird sich herausstellen. Sicherlich keine Anschaffung der breiten Masse.
    der Solaris hat es leider auch nicht so leicht gehabt.

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      AMAZONA Archiv

      Den Solaris zu toppen ist eigentlich unmöglich, nur versteht das keiner. Aber ja guter Versuch von Waldorf. Ich bleibe bei meinem Sledege der ist mir gut genug. Ich mache ja Musik und kein Ingenieur Technik Studium. Ansonsten finde ich es gut und günstig den Nave nativ zu nutzen. 3k muss man investieren. Jaaaa anscheinend reagiert der Markt auf Behringer, während dessen Uli fleißig clont was bisher alle anderen übernommen hatten versucht sich der Rest der Herstellerschaft am Neu erfinden. Auf jeden Fall gute Entwicklungen.

  11. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Pffffffffff…… Ahso! 8 Stimmen, analoge Filter, CV und Wavetable mit digitalen Krimskram von IOS. Da wurde nun endlich alles verwurstet, serviert als bunt leuchtende Quantum-Torte mit Touchscreen für 3000€. Yes, das ist es! Muss es sein. Darf ich fragen was so begeistert?

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      paulilein  

      Wenn Du da nicht dahinter kommst was die Jungs hier so begeistert ( mich eingeschlossen) solltest es mal mit Lego probieren. :-)

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        Synthfreak  AHU

        Ich empfehle das hier: http://www.....zzle1.html
        100% analog, also wen das nicht anzieht ;-)

        Also ich kann den Gedankengang deines Vorredners nachvollziehen, bis vor kurzem dachte ich ähnlich, aber gerade dieses von ihm „verwurste“ genannte finde ich toll, denn meiner Meinung nach kann das zu interessanten Erkebnissen führen, die man mit der „Simplen“ VCO,VCF,Envelope Generator und VCA Kombi nicht erreichen kann.

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          AMAZONA Archiv

          Ich sehe keine Innovation sondern nur Bling-Bling. Die Interessanten Ergebnisse bekomme ich auch, wenn ich nach zwei Weizen in das iPad furze. Meine Unterhose ist dann der doppelte Pop-Schutz gegen feuchte Anteile und die unerwünschten Zischlaute geichermaßen. Sorry, ich kann gerade nicht anders. ;)

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            AMAZONA Archiv

            Diese altmodische Art der Klangerzeugung ist zum musizieren nicht geeignet und höre ich da frustgelaber? Kein Geld in der Kasse? Hehe

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              AMAZONA Archiv

              Ne! :) Ich mag Microwave MK1 und Pulse, für sowas mag ich Waldorf. Den Quantum bekomme ich mit zig Apps und VST’s besser, günstiger und schneller hin.

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                AMAZONA Archiv

                Wahrscheinlich hast du sogar recht, dass man das mit Plugins auch so in etwa hin bekommen würde, nur fehlt da die Erotik eines echten Hardware Teils.

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                  AMAZONA Archiv

                  Erotik? Hier? :) Hey Piotr, mach mal ’nen Strip. I bin goil! ;)

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      fkdiy  

      Na, man muss das digital/analog hybridkonzept an sich schon mögen, dann ist die Begeisterung schnell erklärt.

      Gegenüber rein analogen Synths stark erweiterte Möglichkeiten zur Klangerzeugung, das durch ein analoges Filter gejagt, das halt nicht 100 %ig durch Software ersetzt werden kann, zusammen mit aktueller Technik in Sachen Bedienung, MIDI und Zuverlässigkeit? Ja bitte!

      Außerdem seit dem Microwave das erste Gerät dieser Art von Waldorf, wenn ich mich nicht irre.

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        GEM-D  

        Der Waldorf Q+ hatte ebenfalls digitale Klangerzeugung kombiniert mit analogen Filtern. Allerdings nur Wavetable Oszillatoren… Dann gab es noch den Dave Smith Polyevolver. Voll analog mit zwei digitalen Wavetable Oszillatoren. Beide mit super Soundmöglichkeiten! Wenn man es denn mag :-)

        • Profilbild
          fkdiy  

          Der DSI ist definitiv auf meiner „irgendwann mal“ Liste. ;)

          Danke auch für den Hinweis auf den Q – den hatte ich überhaupt nicht auf dem Schirm.

  12. Profilbild
    Mick  AHU

    Das kann jedes PlugIn ala Serum, Nave, etc.
    So ein teurer Mumpitz, braucht wer?
    Blofeld und Pulse 2 im Direktzugriff, wären der Hit gewesen!…und wehe einer sagt jetzt nimm doch den Sledge:-(
    …Schade Waldorf, auch Ihr habt Behringer das Feld überlassen!

    • Profilbild
      Violator  

      Sorry, aber der Deepmind ist „pillepalle“.
      Hoch angepriesen – dann mit hohen Erwartungen angespielt und ich war zu tiefst enttäuscht. Klanglich nichts besonderes dabei, die Haptik finde ich schlimm und das Konzept, ja welches Konzept??? Billig aber teuer vortäuschen??? Wenn es das ist, dann darf dieses Feld, wie du es beschreibst, Behringer ruhig beherrschen, wobei für mich das Feld eher ein Acker ist.
      Ich bewege mich dann lieber auf einer frischen und höherliegenden Bergwiese!
      Du verstehst sicher was ich damit meine!!!

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            robertprinz  

            Ich möchte moderne, polyphone MONSTER! Aber es scheint sowas von 8 Stimmen als derzeitiger Durchschnittswert in der Szene einzupendeln. Roland System 8 z.B. Da wäre doch noch mehr gegangen. Wieso macht eine Firma sowas im Jahre 2016?

            • Profilbild
              Violator  

              Hm…schwer zu sagen. Aber wenn man ehrlich ist, reichen doch 8 Stimmen. Mit einer genialen Klangerzeugung bekomme ich in der Regel die Sounds, die ich mir wünsche und vorstelle. Anschließend habe ich die Möglichkeit mit einer Mehrfach-, bzw. Mehrspuraufnahme diese Sounds in einen Song mit einzubinden.
              Bei mir funktioniert dieses Prinzip im Studio wunderbar.

              Grenzen sind dir meiner Meinung nach nur dann gesetzt, wenn die Klangerzeugung des Instrumentes nicht mehr hergibt, und du Stimmen layern und schichten mußt. Könnte z.B. im Livebetrieb schon etwas nervig sein, gebe ich zu.

              Trotzdem, die Zeiten eines 128 stimmigen Romplers à la Motif, Triton, XV-xxx, etc… sind bei mir im Studio längst vorbei.

              Live dagegen benutze ich u.a. einen Kronos, weil dieser für meine Zwecke die optimalen Sounds bietet (vor allem die E-Pianos und Orgeln). Ich muß aber zu meiner Schande gestehen, daß ich auf dem Kronos noch keinen einzigen Sound von Grund auf erstellt habe. Ich mag keine Bedienung auf „Futzelfelder“ auf einem Touchscreen Display!!! Es befindet sich aber ebenso ein 6-stimmiger MKS-50 im Liverack für diverse spezielle Sounds, und das hat live bisher auch immer gereicht.

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                robertprinz  

                Mir geht es in erster Linie um Live Einsatz im Wohnzimmer. Jammen ohne PC, einfach experimentieren, Ideen bekommen. Mittels Software bekomme ich am PC eigentlich das was mir ausreicht. Ein analoger Monophoner oder so nur um einen guten Lead zu basteln, ist mir zu ehrlich gesagt zu teuer – so toll ich die vielen Maschinen da draussen finde. Ausserdem erspart man sich mit Software den Kauf eines guten Interfaces. Meine Meinung. E-Pianos konnte Korg schon immer gut: Selbst die Presets in meinem alten Korg M50 sind was E-Pianos angeht immer noch erste Sahne. Das SV-1 ist dahingehend auch wunderbar. Den KingKorg wollte ich eigentlich zum rumspielen, bin aber insgesamt nicht zufrieden, was die Tiefe der Manipulation im Direktzugriff angeht. Habe auch das Physis Pianao H2 für 1111 EURO im Musicstore abgegriffen, weil ich wusste, die E-Pianos sind der Hammer (hatte es mal angetestet, da wurden noch 2500 EURO dafür abgerufen).
                Bleibt also die Suche nach einem schönen Instrument zum Spielen UND Schrauben. Ich liebäugel da mit dem Dave Smith Instruments Prophet REV2-16….

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              robertprinz  

              100% Übereinstimmung. Bei analogen steigt die Anzhal (Prologue [16], DSI Rev-2 [16]) der Stimmen, während sie bei digitalen sinken (z.B. System-8 [8], Digitone [8]). Dabei hatte selbst der Gaia mit 24 Stimmen mehr. Roland enttäuscht somit auf ganzer Linie.

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            Violator  

            Marko – dieses Statement finde ich genial!
            Das trifft den Nagel aber sowas von „fett“ auf dem Kopf!!!

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              Marko Ettlich  AHU

              Na ist doch so. Namen sind reine Marketing Tricks, nicht mehr und nicht weniger. Der DM-12 sollte ja auch der neue Juno sein. ;-) Ich frage mich ernsthaft was daran Juno sein soll?! Weder der Sound nochdie Haptik haben nur im entferntesten etwas mit einem Juno zu tun. Vielleicht dass er Fader hat? :D Ob ein Synthesizer etwas taugt entscheidet sich im Studio, ob er wirklich klingt und ob sich vernünftig mit ihm arbeiten läßt.

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                Viertelnote  AHU

                ich finde aber schon, daß im Sound Ähnlichkeiten zum Juno/JX da sind. So ganz am Ziel schiesst der DM12 doch nicht vorbei.
                Aber wie du schon sagst, es muß sich erst mal alles bewähren.

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                Son of MooG  AHU

                Mit dem DM12 kann ich nicht nur alle meine alten Juno-6-Sounds neu erstellen, sondern auch komplexe Klang-Gebilde und Texturen, die ein ganze Ambient-Alben füllen könnten. Den Juno spielte ich mehr als 25 Jahre und ich betrachte den DM12 als dessen „Rightful Heir“.

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                    AMAZONA Archiv

                    Kommisch das fast alle die…die alten vorbilder haben das bestätigen. Aber mit einer Brille können wir nicht hören bekanntlicherweise..lach

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                  Moogfeld  

                  Sehe ich genau so wie SON OF MOOG:
                  meinen Juno hab ich seit der DM 12 da ist, fast gar nicht mehr am Draht, der DM 12 schafft jetzt das und noch vieles mehr mit Bravour im Alleingang weg. Dass dieses super Gerät hier immer wieder unberechtigt in den Sumpf gedrückt wird, finde ich einfach nur unobjektiv und schlecht.
                  Nun zum Quantum, um den es hier eigentlich geht: ich bin einigermaßen überrascht, dass Waldorf wieder Mut zu etwas ganz Großen hat, denn ich habe mal gelesen, dass der damalige Kollaps von Waldorf mit unter von den großen Projekten, welche viel Entwicklungskosten verschlangen und wenig Stückzahlen hergaben verursacht war (Wave, etc.). Deshalb wollten sich die Jungs nach der Wiederauferstehung gezielt auf gute und bezahlbare Hardware mit breiten Absatzchancen konzentrieren. Aus diesem Blickwinkel wünsche ich den Waldorfern mit dem Quantum jeglichen Erfolg und kein Déjà-vu-Erlebnis.

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                    Marko Ettlich  AHU

                    Jeder hat einen anderen Geschmack und andere Vorlieben was Klang und Haptik betrifft. Das ist auch ok so und hat nichts mit dissen zu tun. Für mich hat der DM -12 absolut gar nichts mit dem Juno zu tun. Der klingt doch völlig anders. Klar gehen mit ihm Juno typische Analogsounds aber…egal. ;)

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                      AMAZONA Archiv

                      Genau stimmt..der d12 klingt besser..

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    Violator  

    Wow, das hört und sieht sich verdammt gut an. Kompliment an Waldorf – das ist seit John Bowens Solaris das Einzige, was mich in den letzten Jahren wieder so richtig überzeugt.
    Sorry an Korg, Yamaha, Roland, Dave Smith und Konsorten, aber mit der x-ten Miniaturversion eines Jupiters oder DXxxxx oder wieder mal ein Prophet-Nachbauversuch, kann ich persönlich nichts anfangen.
    Schön, daß es solche Menschen wie John Bowen und Firmen wie Waldorf gibt. Danke, danke und nochmals danke!!!
    Da wird sich mein Solaris aber freuen, wenn er bald angemessene Gesellschaft bekommt!

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      AMAZONA Archiv

      Endlich einer der das Potential des Solaris erkannt hat. Vielleicht muss seine Zeit erst noch kommen wenn analog vorbei ist und die Menschen zur Vernunft gekommen sind, eben nicht mehr Hauptsache analog.

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        Violator  

        Ach du, ich mag schon auch den Sound von ein paar diversen analogen Synthesizern, also von den Originalen wohlgemerkt. Nur bin ich davon nicht besessen!!!

        Ob die Zeit für einen Solaris kommt – hm, kann man derzeit nicht abschätzen. Ich habe so das Gefühl, daß man es nicht wahr haben möchte, daß John Bowen einen enormen Maßstab für alle anderen Hersteller gesetzt hat. Ein Deepmind 12 kann da nur ein ganz kleines bißchen hinschmecken, ein Prophet 6 (mit „Kollegen“) vielleicht etwas mehr.

        Also „Ohren auf beim Synthie-Kauf“.
        Ich freue mich auf den Quantum!!!

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    paulilein  

    Das ist halt endlich wieder ein Waldorf mit Knöppe. Wer hat denn nicht neidisch auf die Musiker geschielt die noch einen XT oder XTk oder Q oder sogar nen Wave haben. Das ist für viele nicht ganz klar aber das hat was mit Haben wollen und auch back to the roots zutun. Ich freu mich und kratz die Kohle zusammen.

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    Gerd Lange  

    Ich stimme phoges voll zu. Tolles Gerät, aber für mich nicht, ich sage mal, kaufbar, weil zu teuer und zu wenig Polyphonie (besitze einen Blofeld als Desktop-Gerät weil preisattraktiv und genügend Polyphonie).
    Ich möchte auch mal eine Lanze brechen für ROLAND. Ein ähnliches Konzept wie der Quantum stellt der JD-XA dar und für den kleinen Geldbeutel gibt es den JD-Xi.
    Da ich ab und zu hier feststelle, dass über ROLAND gemeckert wird.
    Roland hat aktuell eine recht gute Modellpalette.

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      TobyB  RED

      Hallo Gerd,

      ich habe dem JDXi seiner Zeit mit 3 Sternen bewertet und würde den mittlerweile mit FW 1.50 auf 4 Sterne, Tendenz zum Best Buy setzen. Ich hab damit komplette Tracks gemacht, ca. 30. und nutze ihn intensiv für Backtracks und Teppiche. Mit dem richtigen Editor hat man für kleines Geld großen Sound.

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        Gerd Lange  

        Hallo TobyFB,
        super, dass Du soviel mit dem JD-Xi gemacht hast.
        Ich nutze meinen JD-Xi als zusätzliche Soundquelle zum Korg Krome.
        Ich sehe es auch so, dass man für das Geld beim JD-Xi sehr viel Sound
        bekommt für das Geld. Ein vergleichbares Instrument sehe ich bei den
        anderen Herstellern nicht und wie gesagt, ich wollte mal eine Lanze brechen
        für ROLAND und gebe zu, dass ich ROLAND-Fan bin. Mein erster
        Synthesizer war der ROLAND JX-3P mit Programmer.

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      GEM-D  

      Wenn ich das Konzept vom Roland JD-XA richtig verstanden habe handelt es sich dabei doch eher um sagen wir mal einen Blofeld mit ner Bassstation daneben, als einem Hybridsynth???! Der Analogpart ist doch nur eine eigenständige Stimme?

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        D.Siegmund  

        Bitte nichts durcheinander werfen…so kannst Du meinetwegen den JD-Xi betiteln, welcher nur EINE analoge Stimme besitzt, der JD-XA hat immerhin VIER Stimmen im analogen Part. ;-)

        Aber was bedeutet Hybrid den eigentlich ? Sobald ich mindestens zwei verschiedene Synthesearten in einem Gerät vereine, egal ob analog oder digital konstruiert, kann ich es Hybrid nennen. Selbst wenn ich digitale Oszillatoren (DSP) durch ein analoges Filter schicke, kann ich es Hybrid nennen.
        Hybrid bedeutet doch nix Anderes als die Kombination zweier verschiedener Technologien, ist also weit dehnbar.

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      SeorehCinatas

      Einspruch :: Das hier ist Synthese pur, der Roland bietet einen relativ einfach gestrickten Analogpart und einen Rompler ::

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    justme  

    Meine Naivität stellt mir unendwegt die Frage, ob er PPG-mäßig klingen kann, oder wie der Microwave I . Natürlich ist´s toll , was er klanglich Neues ermöglicht, aber ein wenig der alten Sounds aus der Richtung wäre toll. In den Klangbeispielen tönt doch stark der Nave heraus. In Summe ein Highlight für mich, tolles Konzept, tolle Hardware, wirklich mal wieder etwas Innovatives mit geilem Bedienkonzept…aber bitte ersetzt doch einen der Drehregler durch den Roten des MW I …

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      olduser  

      Optischer Pep von Waldorf erzeugte mit unter Augenschmerzen, nicht alles was peppt poppt ;-) gediegen ist langfristig schön, wenn der Rest stimmt , auf rote Knöpfe kann die Welt schon lange verzichten.

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    costello  RED

    Waldorf bietet ein Quantum Trost für Musiker, die nicht auf die 10. Neuauflage des Minimoogs warten.

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      psv-ddv  AHU

      Die Hoffnung auf ein Tomorrow der nunmehr 60 Jahre alten Synthesizerbranche, Never Dies ;-)

      Spass bei Seite. Alle Achtung Waldorf, ich bin mal gespannt ob das nur ein Deutscher V-Synth ist oder was wirklich Neues…

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    TobyB  RED

    Man hört schon den Nave raus, das ist gut. Aber da das Quantum Waldorf erst am Anfang ist, heisst es warten. Wäre schön wenn sich sich zum gelben Q, Rocket und Fetti noch ein Bösewicht gesellt.

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    Wellenstrom  AHU

    Schon ein gutes Teil. Verleitet aber naturgemäß eher zum endlosen Schrauben als zum Erstellen von pragmatischen „Brot und Butter“ Sounds. Wer viel komplexe Klangstrukturen in seinen Tracks braucht, ist damit wohl gut bedient. Mir wäre das Handling auf den ersten Blick eher zu umständlich und indirekt für den täglichen, praktischen Gebrauch. Als Zweitsynth für gehobene Aufgaben dann vielleicht doch ’nen Tacken zu teuer (soll ja vermutlich nicht unter 3000 € kosten). Irgendwie gefällt mir diesmal das Design von Axel Hartmann nicht so wie sonst. Andere Farbgebung fände ich gut. Geht mir so alles so’n bissken in Richtung sterile, japanische Workstation.
    Ansonsten – Soundbeispiele okay – aber nicht überragend – hätte da gerne mal was Komplexeres gehört.

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    Tyrell  RED 2

    Klingt doch spannend. Technisch haben sie mich definitiv am Haken, aber optisch ist er für meinen Geschmack nicht besonders gelungen (sorry Axel – bin ja sonst ein sehr großer Fan von deinen Sachen – oder warst du am Ende diesmal gar nicht für das Design verantwortlich?)

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      Violator  

      Tja, so gehen die Meinungen auseinander.
      Ich finde das Design schick, elegant und effektiv.
      Und der Designer wird ja auch im Video deutlich erwähnt und vorgestellt!!!

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      Holk  

      Verstehe, Du möchtest das Quantum – Panel a’la Minimoog, Wave oder MatrixBrute bewegen, weil Mister 20′ einen verlockenden Spalt zwischen Tastatur und Bedieneinheit gezeichnet hat :-)
      Die Schrägansicht sollte aber ein Klappe Halten durchgehen lassen; Es ist auch unbeweglich ein schickes Produkt.
      Die kontextsensitive Regler – Bestrahlung erinnert an Komplete Kontrol von Native Instruments für Sound Designer und ein zentrales „iPad“ gibt es auch noch gleich mit dazu.
      Wenn sich jetzt kein PC – Mainboard mit Lüfter im Gehäuse versteckt, ist es doch mal ein wirklich tolles neues Instrument!

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      justme  

      Geht mir auch ein bißchen so. Technisch wie ich finde wirklich großartig, das Design ist auch total o.K. und nichts, was mißfällt. Nur dieser ganze bestimmte optische Pep, den eben Microwave I , Wave und andere hatten fehlt. Aber ist ja auch nur ´n Prototyp, in Wirklichkeit ist die Oberfläche nachher in´nem waldorfpeppigen Blau und der Drehencoder unter´m Display in …na klar : Rot !

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        Holk  

        Der neue Synthesizer erinnert doch schon sehr an einen Wave .. blos ohne Fader aber „in Farbtouchdisplay und viel mehr Reglern“ … Dass man den Q(uantum) jetzt nicht auf/zuklappen kann, ist ja auch dem tollen Reglerbeleuchtungskonzept geschuldet (dieses von der Perspektive unabhängig zu gestalten würde das Produkt in Verbindung mit einem soliden Klappmechnismus für das Panel „unnötig“ teurer werden lassen).
        Im Vergleich zu einem Wave sind 8 Stimmen (16 analoge Filter) auch fair kalkuliert (falls es bei den ca. drei 1/2 tausend bleibt und das Gerät nicht doch noch ein paar hundert Euro teurer wird.)
        Ich bin begeistert und gratuliere Waldorf herzlich zu dieser tollen Ankündigung.

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    Kittieyo  

    3000 ocken? muss herr hartmann den zweit-maserati abbezahlen oder geht die kohle in die eifel – zwecks solidarzuschlag aufgrund der niedrigen milchpreise.

    für die kohle hätte man wenigstens nich an den tasten sparen müssen, oder diese gleich aus elfenbein fertigen können. kuhhörner straight outta eifel gehen auch.
    überteuerter schnickschnack

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      Wellenstrom  AHU

      Überteuert?
      Vielleicht.
      Aber da hast du den Hartmann 20 noch nicht gesehen. Der soll sage und schreibe 20 Mille kosten (auch nur limitiert, das Dingen)…. wirklich tolles Design, gefällt mir optisch schon mehr, dafür aber eher recht gewöhnliche Soundengine, und vom Innenleben quasi Resteverwertung.

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        Kittieyo  

        der h20 ist eher sowas wie gröszenwahn in aluminium gegossen. oder eine penisverlängerung für amazonis.

        habe btw nichts gegen wertige, gute produkte wie die elektron leutz es so vormachen. aber deren preise sind ja noch harmlos für das gebotene…

        btw. der hartmann klaut auch nur bei braun. wie apple auch ;)

  22. Profilbild
    Coin  AHU

    Import von Wavetables möglich ?
    Oder nur über den Stereoeingang wie´s aussieht.
    SD-Kartenslot hatter ja, also wär das nur sinnvoll
    „fertige“ Wavetables/Schnippel benutzen zu können.
    Hab da auch schon ne kleine Library gesammelt.
    Ansonsten schonmal interessant.

  23. Profilbild
    Viertelnote  AHU

    der Waldorf Q wurde ja auch nach „untenhin“
    abgerundet. Ich denke den Quantum kann man bestimmt auch in anderen Hausnummern anbieten, nicht zu sehr „kastrieren“ aber entsprechend abspecken.

  24. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Ich finde es immer wieder spannend, wie schnell ein Synth „bewertet“ werden kann – Insbesondere dann, wenn ihn noch keiner der Lesenden unter den Fingern hatte :D Köstlich! Wo ist mein Popcorn?

    Ich hab zwar derzeit keine 3’000+ Ocken übrig, aber wenn ich mich recht erinnere, kostete der Q+ mit Analogfilterboard auch so um die 3’000 Euronen – Und der konnte viel weniger :) das Konzept gefällt mir jedenfalls sehr gut und es ist toll, dass Waldorf auch mal wieder ein Flagschiff baut. Bleibt nur zu hoffen, dass sich das auch verkauft und nicht die Leute, die ständig nach Innovation schreien, doch wieder einen analogen für unter 1000 Euro kaufen.

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    AMAZONA Archiv

    Diese Musikmesse mitsamt Berichterstattung ist für mich schon eine Enttäuschung. Wenig Neues am Synthesizer Sektor aber auch sonst, zudem fehlen wichtige und große Anbieter gänzlich. 1 sogenannte Fachmesse welche die Branche nicht einmal ansatzweise geschweige zur Gänze abbildet und tatsächlich halt eine Werbeplattform für 1 handvoll teilnehmender Firmen ist. Oder rumpelt es doch so sehr im Eierkarton dass alle lieber abwarten und sich keiner was zeigen traut?
    Die Werbung durch die von Amazona.de bezahlten Schreiberlinge hier im Forum kommt großteils wenig subtil, plump unelegant und unglaubwürdig rüber – brauch ich auch nicht und ja ich weiß eh dass alle total unabhängig und in ihrer persönlicher Meinung frei sind, NICHT!
    So genug gekotzt, gut dass es zumindest ein zwei neue spannende Produkte gibt.
    Und bitte mir meine persönliche Wut nach- und meine Kritik als 1 konstruktive ansehen. Ich wünsche mir und allen Enthusiasten 1 Plattform wo frei und kritisch berichtet und diskutiert werden kann und nicht 1 die von Handels- und Industrieriesen gesteuert wird um uns zu oktroyieren was zu denken und zu kaufen ist. Diese Objektivität wäre die Essenz, die aber fehlt hier immer öfter. Und zweitens wünsche ich mir 1 richtige echte Messe. Danke

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      AMAZONA Archiv

      Du weisst schon dass 1 eigentlich „eins“ bedeutet und das „eins Musikmesse“ etc. ziemlich Banane klingt, oder? Aber ist schon herrlich zu sehen, wie man seinen persönlichen Frust entladen kann. Kung Fu oder Muay Thai wären zwar effektiver, als Kommentare im Web, aber jeder wie er mag :)

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      Son of MooG  AHU

      Vielleicht tröstet es dich ja, dass Tascam wieder ein Tapedeck (incl. USB-Recorder & CD-Player) baut, zum Preis von 300,-€…

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      digital-synthologie  AHU

      1 schöme Meiung hasst du da.
      Aber ich kann schon verstehen, was du sagt.
      Ich bin auch froh, dass ich für die Musikmesse kein Geld ausgegeben habe.
      Die wirkliche Synthiemesse ist sowieso in ein paar Wochen die Superbooth.

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      fkdiy  

      Manche Leute die erst seit 2016 wissen, dass im Netz auch viel Mist gepostet wird, scheinen große Schwierigkeiten damit zu haben vermeintliche „Fake News“ von ihrer eigenen Paranoia zu trennen. Dran bleiben, das legt sich mit der Zeit wieder.

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    robertprinz  

    Schon auf den Bildern zu erkennen: Display spiegelt total.

    8 Stimmen ist für ein Flaggschiff auch recht wenig. Da gibt´s auch einen neuen Dave Smith mit 16 Stimmen analoge Power. Mir scheint, da wurde wieder Jahre lang rumgebastelt – angefanen als die Konkurrenz noch monophon unterwegs war. Und jetzt wurde man überholt.

    Wo bleiben die polyphonen Monster???

    Spielereien wie Stepsequenzer oder Ribbon Controller fehlen auch.

    Warum kann man nicht mal einen mit allem bekommen??

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      janschneider  

      1. weil die eierlegende Wollmilchsau immer noch nicht erfunden wurde.
      2. die polyphonen Monster gibt es doch schon längst: Dabe Smith, John Bowen, Modal Electronics, Schmidt!
      3. Synthesizerbau ist immer auch ein Kompromiss zwischen Features, Bedienbarkeit und Preis. Wenn Du einen Synth haben willst, der alles kann, bezahlst du fünfstellig und bist am Rande der Bedienbarkeit.
      4. Die Software ist doch noch gar nicht fertig. da kann noch was kommen. Das ist ein Prototyp.
      5. schön deutsch: immer erstmal nörgeln… (sorry, kann ich mir nicht verkneifen, geht mir zunehmend auf die Nüsse, die Leute, die anhand eines kurzen Berichtes oder Videos sofort anfangen zu meckern und besserzuwissen, ohne das je selber in der Hand gehabt zu haben. Wartet doch mal ab, bis man sich das Teil selber angucken kann…)

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        robertprinz  

        Von einer Firma die hier so hoch gehandelt wird wie Waldorf, erwarte ich eigentlich mehr. Zumindest sieht die Kiste schon marktreifer aus als der immer versprochene Stromberg. Wieso wurde der eigentlich nie fertig gestellt?

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          Holk  

          Dieser Prototyp diente doch logischerweise nur dazu, potentiellen Investoren ein finanzielles Engagement durch das damit mögliche Synthesizer – Produkt „Stromberg“ schmackhaft zu machen. Da hat sich Waldorf offensichtlich ja voll mit verzockt und musste über die Jahre eben lauter Kleinkram machen an Stelle gleich mal einen richtigen Synthesizer zu verkaufen.
          Vielleicht jedoch schlendert dieses Jahr ein Nobody wie Uli Behringer in Fankfurt am Quantum Stand vorbei und kauft die hoch gehandelte Firma aus Remagen zum Preis eines Volca Boutique Designs von Axel Hartmann damit es zu Weihnachten endlich einen Synthesizer mit Allem für ehrliche 1499,- im RTL Onlineshop für uns gibt. Nebst vollanaloger Hüllkurven auch in- und exklusive kostenloser Multimedia SD Karte, über deren Inhalt Dieter Bohlen auf dem Display erscheint um uns interaktiv Musik und Komposition am Gerät beizubringen. Der MIDI Spezifikation fehlen zwar momentan noch die im Digitalen Zeitalter wichtigen Parameter für’s Social Media Feedback, zumindest theoretisch aber könnten die Highscores anschließend hier im Forum vollautomatisch unter Berücksichtigung der Netto Einkommen verglichen werden.

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            robertprinz  

            Ich denke, es hapert nicht an der Technik wie einem Touchscreen, sondern der Programmierung dahinter. Anders kann ich mir nicht erklären, wie auch so Größen im Geschäft wie Roland oder Kawai immer noch keine Farbdisplays geschweigedenn Touchscreens in diversen Geräten einbauen. Roland geht mit dem RD-2000 sogar wieder einen Schritt zurück – so hatte das RD-800 noch ein Farbdisplay, der Nachfolger nicht mehr.
            Denn letztlich ist klar: wenn ich bei Aldi & Co. schon Handys mit Touchscreen für 69 EUROs bekomme, kann doch der Preis nicht so hoch sein, sowas auch in einem Synth zu verbauen. Kontroller wie der Nektar Panorama machen es doch vor, wie zumindest mal ein Farbdisplay mit ordentlicher Auflösung verbaut werden kann – und zwar zu fairem Preis.
            Bleibt also als einziger Grund die mangelnden Programmierfähigkeiten / Implementierfähigkeiten der Hersteller.

            Das Display des Behringer Deepmind ist letztlich auch nicht mehr zeitgemäß.

            So ein Yamaha Montage mit 40 weiteren Controllern wäre ok. dann halt für 4000 EURO. Wenn man dann auch die nächsten Jahren einen vernünftigen Support in Form von Updates und Treibern bekommt, ist doch alles in Butter.

            Alternativ setzt sich ja durch auf existierende Displays zu setzen: Via Bluetooth und App lassen sich teils einige neue Geräte konfigurieren – was in meinen Augen auch ein guter Weg sein kann.

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              Holk  

              Die Bedienbarkeit des Quantum wird bestimmt nicht durch eine mangelhafte Progammierung des Screens in Mitleidenschaft gezogen. Die Encoder und Buttons drumherum haben übrigens was vom PPG Realizer (von dem der berühmte „Waldorf Knopf“ übernommen wurde) und „faden“ kann man auf einem Touchscreen ohnehin gut. Ich gehe mal davon aus dass Waldorf weiß auf was sie sich dabei einlassen und dass die Inhalte des Screens zur Marktreife dann nicht nur schick aussehen, sondern auch schnell / responsive funktionieren. Ich finde die ungefähre Preisansage übrigens schon bemerkenswert denn Waldorf kann nicht wie „Roland oder Uli“ alle möglichen Bauteile zu Hunderttausenden einkaufen da Aldi gleich mal zwanzigtausend Geräte vorab bezahlt. Sollte der Quantum Ende des Jahres für 3500 zu haben sein, wäre das ein absoluter Knüller.

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                robertprinz  

                3500 wäre schon eine heftige Ansage, und für viele ein Synth für´s Leben. Da kann man schon überlegen, z.B. einen DSI Prophet Rev2 für 2300 zu kaufen und sich noch von Radikal Technologies 2 Module wie Swarm Osci und Efflexx zu holen.

                Was mich aber wundert: den hier gezeigten Quantum hätte ich in der Form eher Access Music als Nachfolger des Virus zugetraut.

                Hat jemand eine Ahnung, wieso es für den Virus schon so lange kein Nachfolger gibt?

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                  Holk  

                  Access? Ist Christoph Kemper nicht schon längst vom Synthesizer – Markt gelangweilt und verkauft jetzt an Stelle des Virus lieber genauso erfolgreich einen Gitarrenverstärker – Simulator? ;-)

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                    robertprinz  

                    Das wäre schon genial – als USB Audiointerface und mit der Möglichkeit auch Audiosignale einschleifen zu können. Noch XLR und digitale outs… wunderbar!

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                      Holk  

                      Wird in diesem Youtube Video (ab Position 11:36) besprochen:

                      youtube.com/watch?v=zTbtbvPxHxM&t=696

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      AMAZONA Archiv

      Gut das du mich nochmal an den Propheten erinnerst. Der Desktop-P8 oder Rev.2 sofern erschienen, soll bald den JP-8080 ablösen. Es gibt halt den klassischen Synth-Sound und sowas wie den Quantum……. Deswegen ist Behringer auf dem richtigen Weg und Waldorf eher riskant unterwegs. Na ja, kleine Stückzahlen, bekannter Technikmix und hoher Preis minimieren das Risiko immens. Ich hätte sowas eher im Teenage OP-1 oder Keystep-Format erwartet. Das wäre zeitgemäßer als so ein Bolide. Hab da eh kein Platz für neben meinen alten Digitalos. :)

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        robertprinz  

        Der Quantum ist für reine Soundschrauber sicher eine nette Offline Alternative. Aber ein integrierter und guter Stepsquenzer sowie Ribboncontroller oder Pad-Controller würden aus meiner Sicht erst einen runden Entertainer für´s Wohnzimmer ausmachen.

        • Profilbild
          ynwa

          Zumindest hat Waldorf seine Schuldigkeit getan und Dauernörglern und Besserwissern neuen Stoff geliefert Einen Prototypen schon dermaßen abzuwerten, spiegelt hier, hat das und jenes nicht….
          Kauf ihn halt nicht und alle sind glücklich.

  27. Profilbild
    llIIllIlIIIlllIIllI  

    Quantum ist ein sehr ambitioniertes Projekt. Ich bin gespannt, ob es das Licht der Welt erblickt oder wie Stromberg fünf Jahre lang als Prototyp auf Messen gezeigt und danach einfach wieder verschwindet. Wenn das wirklich klappt ist das ein spannendes Instrument!

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    lightman  AHU

    Den Ausblick auf einen neuen Synth, der nicht so sehr in der Vergangenheit stehengeblieben ist, finde ich erstmal gut, einige Klangbeispiele im Messevideo sind interessant genug, um mich näher mit dem Quantum zu beschäftigen, obwohl ich ihn mir neu wohl kaum leisten kann, wenn der angepeilte Preis stimmt. Das macht aber erstmal nichts, ich habe derzeit keinerlei Druck für Neuanschaffungen und sehe die Sache daher ganz entspannt.
    .
    Bezüglich der Optik habe ich momentan keine große Meinung, mir ist ein guter Arbeitsfluß auf der Oberfläche und in den Menüs wichtiger, und den kann man ohne Test vor Ort kaum beurteilen. Knöppe hat er jedenfalls genug, da gibts schön viel zu frickeln.

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    kiro7  

    Wenn es hier um echte Innovationen geht, muss ich nach dem Fall Stromberg leider (erstmal) sagen: Lieber den V-Synth GT in der Hand, als ein Quantum Trost auf dem Dach.

    Aber ich wünsche mir, es wird was !

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    kiro7  

    Nach vielen Monden immer noch nichts neues. Die HP von Waldorf ist auch immer noch wenig informativ, keine News, kein Blog, leere Links…

    Es gibt 2-Mann Synth- schmieden die halten die kaufwilligen Interessenten besser up to date.

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    Ashatur  

    wow er sieht ja wirklich chick aus :-) Aber Hallo Herr Hartmann ist ihnen der Rotstift nun zum Opfer gefallen? ^^

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    Kari  

    Waldorf hat nun auf der offiziellen Homepage das Benutzerhandbuch des Quantum hochgeladen. Habe mir mal die interessanten Teile durch gelesen. Der Quantum ist unglaublich vielseitig und flexibel. Bin mir sicher das er ein risen Erfolg wird. Ich versuche mich gerade zu entscheiden zwischen Quantum und eurorack. Keine einfache Entscheidung. Bin gespannt wie sich das ganze auf die Konkurrenz auswirkt.
    Preis ist meiner Meinung nach gerechtfertigt. Alternativen gibt es nicht wirklich. Ich hab mir spasshalber mal überlegt ob man denn Quantum im Eurorack nachbauen könnte. Evt. In Kombination mit Hardware Synthesizer (u.a mit einem GR-1 granular synthesizer). Wahrscheinlich wäre es bedingt machbar, allerdings wäre es min. fünf mal teurer als der Quantum und nicht annähernd so einfach in der Bedienung. Dafür aber viel flexibler.

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    iggy_pop  AHU

    Sampling kann er also? Gut, gut. Hoffentlich nicht wieder die Durch’s-linke-Knie-in-die-rechte-Brust-geschossen Nummer wie beim Blofeld — wenn die Sample Engine bedienbar ist ohne Anschaffung von externem Gerödel wie eiPätt oder dergleichen, dann könnte er mit 500MB Sample-RAM hier das eine oder andere Gerät redundant machen. Wave-Klänge aus Wave Computer 360 und Wave 2 in einem Gerät, direkt spielbar mit eigener Tastatur? Das macht einen schmalen Fuß.
    .
    Der Preis ist ebenfalls ein nicht zu unterschätzender Faktor.

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    psv-ddv  AHU

    Kommentar zum Preview 2018: Wo sind denn die Klangbeispiele???

    Alles was auf Youtube bisher zu hören ist klingt genauso dünn wie das was ich auf der Superbooth 2017 gehört habe. Eben dünn.

    Die Brachialität eines Wavecomputer oder auch irgend eines PPG höre ich da bisher nicht auch nur im Ansatz.

    Taste drücken und endlose Schwurbelsounds einstarten hat schon der D50 bzw. spätestens die Wavestation abgefrühstückt. Ach ja der Absynth konnte das noch besser.
    Wir haben gelernt: Wird schnell langweilig.

    Blitzsaubere Sampler und VA synth-engines hamwa satt im Rechner.

    6ms Latenz bei ’ner Hardware, wie bitte???

    Mensch, Granular mal richtig umgesetzt würde mir ja schon genügen.

    Ich brauche nicht noch 20 andere Syntheseformen.
    20.000 austauschbare Parameter mit schicker Grafik können Plugins auch.

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      psv-ddv  AHU

      Plastiktastatur und 2 Wheels hauen mich nicht vom Hocker.
      Knallnbunte LEDs noch weniger. Das können die AVID Jungs viel besser.

      Ein neuer Versuch von Mr. Hartmann per hochlganz-Touchdisplay dem Zeitgeist, Apple oder irgendwelchen Autobauern nachzueifern interessiert mich als Musiker herzlich wenig.
      Entspann Dich mal Axel. Ein Dieter Rahms wirst Du eh nicht mehr.
      Ok, von der Seite sieht das Teil mal sexy aus. Geschenkt.

      Sorry Leute, ich finde wirklich sympathisch, das Waldorf wieder einen Synthesizer auf die Beine gestellt hat aber der Klang macht doch die Musik. Ich warte…

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      iggy_pop  AHU

      „Die Brachialität eines Wavecomputer oder auch irgend eines PPG höre ich da bisher nicht auch nur im Ansatz.“ — Davon war auch nicht die Rede. Ich würde meine Waves mit dem Quantum absamplen, damit sie daheim stehenbleiben können.
      .
      Den Namen Quantum finde ich allerdings ziemlich doof, wie generell diese ganze James Blond Abteilung… aber, naja, gut, müssen die halt selbst wissen.

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        psv-ddv  AHU

        Bei mir war nicht die Rede von Deinem Kommentar.
        Ich fand den Wavecomputer aber sinnfällig um eine gewisse klangliche Erwartungshaltung zu beschreiben.

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    tantris  

    Glückwunsch an Waldorf. Endlich mal ein physischer Synthesizer, der über das Tonerzeugungs-konzept aus der Steinzeit der elektronischen Musikerzeugung hinausgeht und damit sehr komplexe Sounds ermöglicht. Die Mischung aus digitalen und analogen Elementen tut ein Übriges. Der Quantum lässt jeden analogen Synthesizer auf Basis alt hergebrachter Elemente alt aussehen, auch was den Anschaffungspreis angeht.

    Allerdings kostet der Nave als Pluginvariante des Quantums nur einen Bruchteil dessen. Ich bleibe also beim Plugin. Ausserdem bin ich schon lange nicht mehr bereit, meine Studiowände mit der x-ten Tastatur zuzupflastern.

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    justme  

    Brauchtet Ihr was zum Berichten um aktuell zu sein oder haben die Euch gut bezahlt ?

    Sorry, ich schätze viel von Euch, dieses noch mal wieder Schöngeschreibesel ohne jeden Klangbeweis (für mich ist´s immer noch ´n etwas erweiterter Nave mit analogen Effekt-Inserts als Filter) ! Ach doch, stimmt ja, recherchierend journalistischer Input war auch dabei : 5-6ms Latenz…ah ja…

    Toll, wenn Ihr einen vom Namen her so etablierten und renomierten deutschen Hersteller unterstützt – im Kontext des bisherigen Vorstellungsprozederes dieses Instrumentes mit ewig anmutenden Leiern der so komplexen Features ohne jeden Klangbeweis ist dieser Beitrag eine weitere Enttäuschung obendrauf.

    Ich frage mich gerade, ob ich dieses endlose Marketingwerben oder die seinerzeit nicht enden wollende Behringer DM12-Kampagne schlimmer finde.

    Freue mich schon sehr auf den nächsten DSI, ob man das jeweilige Instrument dann mag oder nicht, aber es läßt sich ab Vorstellung wesentlich angenehmer ergründen…

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      Tyrell  RED 2

      na na.. jetzt haust du aber schon sehr auf die Pauke. Es ist doch toll, dass einer von uns an dem Event teilgenommen hat, um nun für DICH weitere Eindrücke zu schreiben. Ein Test kommt ja noch, aber aktuell war dieses Event ein netter Appetizer. Ich war nicht dabei und habe mich über Bernds Beitrag richtig gefreut (aus Leserperspektive – der ich übrigens auch bin). Oder anders gesagt, wäre Bernd dabei gewesen und hätte nichts darüber geschrieben, wäre ich maßlos enttäuscht gewesen. Ich hatte noch keine Gelegenheit das Teil zu hören, aber langsam bekomme ein Bild davon – vor allem weil sich ein erfahrener Synthesizer-Kenner wie Bernd offensichtlich für den Quantum begeistern konnte.
      Die ewige Leier mit der Bezahlung ist wirklich ausgelutscht – und auch nicht mehr witzig. und was den Klangbeweis angeht, der war halt nicht möglich. Also einfach mal die Zügel ruhig halten und nicht so Gas geben, ok?

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        justme  

        Magst Du hier der Boss sein – ich seh´s anders ! Hier wurde etwas, was seit 15 Monaten fast jeden Klangbeweis schuldig ist, mal wieder extrem schöngeschrieben. Und wenn Ihr schon da seid ( mit Field-Recorder – Wozu ??? ), ist´s nicht möglich, mal kurz tatsächliche Beweise dieser obernuklear spektakulären Klangerzeugung festzuhalten ? Wegen Gerede im Hintergrund (nehmen die Audio-Outs des Quantum das etwa mit auf..) ? Man ist ´nen halben Tag da, kann keine Klinke in die Outs packen und was recorden und nutzt stattdessen ´nen Link zu´nem YouTube-Video von Sonicstate ? Sorry, ich bleibe dabei, Ihr macht sonst wirklich tolle Sachen, dieser Beitrag gehört für mich nicht dazu …

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      SimonChiChi  

      Den nächsten DSI? Also den hunderttausendsten Propheten – mit oder ohne Sequential-Logo. Ob die mal wirklich was Neues bringen, wage ich zu bezweifeln.

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        justme  

        Kann man natürlich sehen wie man will…ich fand den OB 6 nicht sehr gewöhnlich, und schon gar nicht als x-ten Prophet-Abklatsch…

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    Cornel Hecht  

    Ihr schreibt:
    „Rolf Wöhrmann hat sich einen Namen mit seiner eigenen Firma Tempo Rubato als Entwickler von Synthesizern für iPads wie z.B. dem NLOG gemacht. Für diese Plattform hat er auch die Wavetable-Synthese entwickelt“

    Die Wavetablesynthese wurde von Wolfgang Palm entwickelt. Das ist von euch etwas missverständlich geschrieben.

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      temporubato

      Hi

      ja klar, das ist etwas missverständlich: Der Wavetable Osc im Quantum basiert auf dem Algorithmus, den Stefan Stenzel von Waldorf für Nave entwickelt hat, plus ein paar Ergänzungen. Die Wavetable Synthese von Waldorf basiert wiederum auf den Arbeiten von Wolfgang Palm. So hat alles seine Entwicklungsgeschichte. In Bezug auf Wavetables gehört also alle Ehre Wolfgang und Waldorf. Übrigens, nur zur Vollständigkeit, ich bin auch gar kein Mitarbeiter von Waldorf, arbeite aber gerne mit den Kollegen zusammen. Ist aber auch nicht so wichtig.

      Ansonsten noch interssant:

      – Der „Digital Former“ kann nicht nur hinter den analogen Filtern geschaltet werden, sondern auch davor oder parallel.

      – Neben den Poti Modi “Immediate” und “Catch” gibt es noch “Pick-up” bei dem man den Wert quasi “abholen” muss.

      – Bei den Sound Designer ist neben den im Artikel genannten wie Richard Devine noch BT am Start, der grade in Sachen Granular Synthese weiteren Input gegeben hat.

      LG
      Rolf

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    Kari  

    Mein Gott, dann kauft euch doch den x-ten Analog Synthesizer oder benutzt eure Plugins… Normalerweise regen sich alle über mangelnde Innovationen auf. Nun kommt Waldorf und baut denn ultimativen Traum Synthesizer, vollgepackt mit features, verschiedenen Syntheseformen und es wird gemeckert was das Zeug hält.
    Die Diskussion über Plugin vs Hardware würde schon gefühlte tausend mal diskutiert. Wenn ihr Plugins bevorzugt, dann bedenkt das dafür eben auch teure Hardware notwendig is, nämlich der Rechner.
    Mir fällt auch außer Omnisphere 2 kein Plugin ein das wavetable, subtraktive Synthese mit granular kombiniert und auch noch einen Resonator integriert. Ich bin mir sicher das mit dem Rechner ähnliches möglich ist, aber es gibt Menschen die ein Instrument wollen, mit dem sie OHNE pc arbeiten können.
    Für mich ist der Quantum, ein Produkt das die Messlatte enorm nach oben verschiebt. Eine Latenz von 6 ms ist eine Meisterleistung, diejenigen die keine Ahnung von Programmierung und der Funktionsweise eines Rechners haben, sollten sich daher lieber zurückhalten.

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      Kari  

      Bezüglich Klang: Wer von euch hat ihn denn bereits unter normalen Bedingungen testen können? Denn Klang auf Basis von YouTube Videos beurteilen zu wollen, ist einfach nur lächerlich. JEDER der einen Synth zuhause hat und denn Klang mit dem der YT Clips vergleichen kann, bemerkt das dazwischen Welten liegen.
      Die Alternative zum Quantum wäre ein modularsystem, wobei die 16 analogen Filter schon etliche Male mehr kosten als der Quantum. Ich bin der Meinung das das Potential des Quantum gigantisch ist, vergleiche wie „das kann auch der D50 oder Absynth“ kann ich gar nicht mehr ernst nehmen.
      Ich kann’s kaum erwarten einen Patch zu initialisieren und neuartige Klänge zu basteln.

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        Bernd Kistenmacher  RED

        Hallo Kari, uns ist der Quantum natürlich auch akustisch vorgeführt worden und ich habe ein paar Proben mitgeschnitten. Allerdings sind die Bedingungen nicht optimal gewesen. Da sind Stimmen zu hören und vor allen Dingen nahm der Raumton erheblichen Einfluss auf die zu hörenden Sounds. Kurz, das ist nichts, was dem Quantum gerecht wird und deshalb verzichte ich auf meine „Proben“. Wir machen bald einen echten Testen und dann gibt es auch vernünftige Soundbeispiele. Ichkann nur eines sagen: das, was man auf Youtube sehen und hören kann, ist absolut nicht repräsentativ.

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          llIIllIlIIIlllIIllI  

          „Ichkann nur eines sagen: das, was man auf Youtube sehen und hören kann, ist absolut nicht repräsentativ.“

          Ich frage mich dann, warum Waldorf seit Monaten nur Klangbeispiele veröffentlicht, die nicht repräsentativ sind und nicht die klanglichen Möglichkeiten des Synths abbilden. Produktpräsentation und Marketing waren noch nie Waldorfs Stärke, dennoch liegt der Verdacht nahe, dass so viel mehr, als das was man hört, nicht da ist. Am Ende zählt nicht die Featureliste sondern der Klang!

          Die vielen negativen Kommentare hier kann ich nur bedingt nachvollziehen, zumal hier niemand einen fertigen Quantum gespielt hat. Wer aber 4000 Euro für einen Synth aufruft muss auch abliefern. Ich bin weiter gespannt!

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            Bernd Kistenmacher  RED

            Ich bin ganz bei Dir. ich war einer der ersten, die sich über die misslungenen Videos aufgeregt haben und ich habe sie auch als verpasste Chance bezeichnet. Dazu stehe ich auch jetzt noch. Aber: es war eine bewusste Entscheidung. Man will tatsächlich erst mit den „guten Sachen“ an den Start gehen, wenn man sich vollkommen sicher ist, „das es gut wird“. Siehe auch mein Zitat im Artikel. das steht nicht umsonst da. Die feilen noch immer an der Soft- und Hardware und haben aus ihrer Sicht die besten Sounddesigner ins Boot geholt. Das ist eine Entscheidung, die es zu akzeptieren gilt. Mir persönlich wäre beinahe ein „nackter“ Quantum lieber, als ein mit 1000 Sounds vollgepackter. Aber das kann jeder so sehen, wie er will.

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              justme  

              Auch wenn ich sehr kritisch bin würde ich mich wirklich sehr über einen Erfolg dieses Synths freuen. Dies… „Aber: es war eine bewusste Entscheidung. Man will tatsächlich erst mit den „guten Sachen“ an den Start gehen, wenn man sich vollkommen sicher ist, „das es gut wird“. Siehe auch mein Zitat im Artikel. das steht nicht umsonst da. Die feilen noch immer an der Soft- und Hardware und haben aus ihrer Sicht die besten Sounddesigner ins Boot geholt. “ …ist jedoch das in seiner Aussage wohl schlechteste Statement über ein neues Produkt, was ich je gehört habe !

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          Kari  

          Ja das hab ich auch so verstanden, ihr habt ja im Nachwort kurz über denn Klang gesprochen. Finde es gut das ihr die Klangbeispiele nicht benutzt habt, der Quantum verdient einen entsprechenden testbericht, der nicht so unter Zeitdruck steht. Ich bin aufjedenfall sehr gespannt. Mich würde interessieren ob man denn Touchscreen sehr oft benötigt oder ob man einen großen Teil mit den Encoder erledigen kann. Ich bin kein großer Fan von Touch interface an einem Synth, würde es allerdings in Kauf nehmen.

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            Bernd Kistenmacher  RED

            Ja, ich denke, dass Du den Touchscreen oft verwenden wirst. Aber das korrespondiert mit dem User nterface. sobald Du einen Regler drehst, ändert sich auch der Bildschirm und Du bist gleich im richtigen Menü. Das macht viel Spaß, denn du fummelst nicht lange an dem Gerät rum. Du kannst damit ziemlich flott arbeiten ;-) (erster Eindruck natürlich…).

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        psv-ddv  AHU

        Wie bereits geschrieben, habe ich den Quantum auf der Superbooth gespielt und mit Kopfhörern abgehört. Das klang leider nicht so richtig doll. Damit meine ich jetzt weniger die Qualität der Presets als vielmehr die allgemeine Klangqualität des Quantum. Steril und dünn.
        Ich hoffe da hat sich seit dem ordentlich was getan, daher meine Bitte aktuelle Klangbeispiele zu posten.

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          j.rauner  RED

          Mir ging es damals auf der Superbooth genauso wie dir. Ich fand den Quantum auch soundtechnisch total belanglos.
          Aber Waldorf hatte ja jetzt ein Jahr Zeit, um das zu ändern. Damals waren ja auch noch nicht alle Oszillatoren Syntheseformen aktiv. Oder?

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            psv-ddv  AHU

            Ja, stimmt, das war damals alles noch sehr prototypisch.
            Die Granularsynthese war z.B. noch nicht am Start, wenn ich mich richtig erinnere.
            Ich hoffe wirklich, daß da noch am Klang gedreht wurde.
            Nun würde ich hier ja auch nicht so rummosern wenn mir das Teil komplett egal wäre :)

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        psv-ddv  AHU

        Freut mich ja, dass der Quantum schon Fanboys hat.
        Dann hoffen wir mal das es nach der Auslieferung so bleibt.

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            psv-ddv  AHU

            Diese Form der Autosuggestion funktioniert bei mir leider nicht.
            Sonst würde ich nur noch im guten Klang baden.
            Ich bin ziemlich süchtig nach Klanggenuss.

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              Bernd Kistenmacher  RED

              Ja, ich auch, aber für ein Gerät, dass aktuell für mehr Spekulation, als für Fakten sorgt, gibt es mir zuviel Hater. Vielleicht sollten alle noch ein wenig abwarten und sich dann ein Bild machen?

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                j.rauner  RED

                Natürlich hast du damit recht. Mir fällt nur auf, dass mich bisher kein Soundbeispiel des Quantum gefallen hat – damit meine ich Youtube-Videos von der Namm 2018. Es geht gar nicht um die Einschätzung, wie gut der Quantum klingt, sondern darum, dass mich bisher keine Soundbeispiele „angefixt“ haben. Liegt es an mir? Bin ich selbst schon so übersättigt?

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                  Bernd Kistenmacher  RED

                  Da kann ich nicht so viel gescheites zu sagen. Ich finde nur, dass diese Aufgeregtheiten viel zu früh stattfinden. Oder anders gesagt: was hat Waldorf alle denen mit der Ankündigung, mal wieder einen echten, großen und aus meiner Sicht guten Hardware-Synthesizer zu bauen, getan? Niemand wird gezwungen, etwas toll zu finden, dass er nicht toll finden mag. Aber das kann man zum jetzigen Zeitpunkt noch garnicht wissen, oder?

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                    j.rauner  RED

                    Erleben wir das seit ein paar Jahren nicht jedesmal? Wird etwas gerade angekündigt, haut sich schon eine virtuelle Meute auf das Produkt und mosert daran herum.
                    Und da komm ich zu meiner gerade gemachten Frage/Aussage: Hat es damit zu tun, dass wir mit Klängen völlig übersättigt sind? Ich brauche nur meinen Computer anzuschalten und mir lächeln Milliarden von Klangmöglichkeiten an.

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                      j.rauner  RED

                      Ich bin schon so klanglich beduselt, dass ich ständig „mir“ und „mich“ verwechsle.

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                      Bernd Kistenmacher  RED

                      Natürlich kann das sein. Ansonsten würden wir auch nicht immer etwas „neues“ brauchen. Wir sind Junkies. So ist das. Wie oft war ich schon eines Synthesizers überdrüssig, weil ich ihn nicht mehr hören konnte. Und dann – nach ein paar Jahren vielleicht – stellst Du das Ding wieder an und siehe da: Du liebst ihn wieder. Wir sind vollkommen übersättigt :-) Absolut.

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                      psv-ddv  AHU

                      Ja, klar, wir sind komplett überfüttert mit Sinneseindrücken.
                      Alles wird immer größer schneller bunter, oberflächlicher.
                      Was fehlt sind die echten Stories, auch in der Musik oder im Klangschaffen. Die Erfahrungstiefe flacht immer weiter ab, während sich an der Oberfläche milliarden von Inhalten tummeln.

                      Das ist es was mich am Konzept des Quantum etwas abturnt. Warum denn nicht eine Nummer kleiner bei den Syntheseengines und dafür richtig auf den Punkt. Der PPG Wavecomputer z.B. kann fast gar nichts. Aber das was er kann klingt dann unglaublich gut.

                      Es gibt einige Synths von denen ich nie genug bekommen kann. Schon seit Jahrzehnten. Einschalten und abheben. Da setzt einfach keine Übersättigung ein. Ähnlich wie bei einem guten Flügel oder einer grossartigen Akustikgitarre.

                      Unter den Modernen kommt der Nonlinear C15 diesem Ideal bisher am nächsten. Ich hoffe der Quantum hat auch solche Qualitäten unter der bunten Oberfläche.

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                AMAZONA Archiv

                Es ist halt leichter, eine Sache schlecht zu reden und runter zu machen, als sich einzugestehen: „Ja, die Kiste hätte ich gern. Aber leider langt die Kohle dafür gerade nicht.“ Es ist der gleiche Mechanismus, der den Billig-Kram in den Himmel hebt. Eine klassische Form von Selbstbeschiss.

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                  Wellenstrom  AHU

                  Also. m.E. trifft der psy-ddv es schon ganz gut mit seiner Argumentation. Ich würde den Nonlinear C15 da zwar nicht in den Himmel loben wollen, sehe das anders, aber die Beschränkung auf das Wesentliche oder der Mut zur Lücke ist oftmals das Bessere, als sich durch zigtausend klangformende und -färberische Elemente zu kämpfen und den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr zu sehen. Aus kreativer Sicht kann so’n Bolide durchaus auch ein Klotz am Bein sein. Andererseits ist es natürlich auch okay, wenn neue Wege beschritten werden in Sachen Klangsynthese. Man muss halt wissen, was man will und wohin man will. Aber diese Neidkeulenargumentation ist m.E. immer bescheuert. Sehr schwach.

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                    j.rauner  RED

                    @psv-ddv Ja, du triffst es auch aus meiner Sicht vollkommen. So wie es gerade aussieht, werde ich mir den C15 per Mietkauf gönnen. Er wird dann zusammen mit dem Haken Continuum meine neuen musikalischen Werzeuge sein.
                    Was mich am C15 und auch am Continuum fasziniert, dass man durch die Reduktion auf das Wesentliche eine eigene musikalische Sprache finden kann.
                    Beim Quantum werden nicht nur die Parameter, sondern auch die Musiker synchronisert und das turnt mich zur Zeit völlig ab.

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                      psv-ddv  AHU

                      @j.rauner: Das ist ein grossartiges Setup. Ich habe das grosse Continuum seit ca. 3 Jahren und hatte vor kurzem den C15 für längere Zeit im Studio. Beide Geräte stellen für mich derzeit die Speerspitze des elektronischen Instrumentenbaus dar. Insbesondere bezüglich Integration der Klangerzeugung mit der Spieloberfläche/Tastatur/Controllern. Beide haben ihre Schwächen und Stärken aber die Stärken sind absolut konkurrenzlos. Alternativen (mit anderen Schwerpunkten) gibt es nur aus der höchstpreisigen vintage Ecke.
                      Genau wie Du schreibst, das Faszinierende ist, wie stark man vom das Instrumentendesign geleitet wird, durch Spieleingabe eine eigene Klangsprache zu entwickeln.
                      Beide Instrumente haben eine beeindruckende, geradezu physisch wirkende Reaktionsgeschwindigkeit und Auflösung. Die Designer haben genau hier den Schwerpunkt gesetzt und Instrumente für Musiker entwickelt. Nix mit 5-6ms Latenz und 128 Schritten Controllerauflösung. Continuum und C15 sind wirklich auf dem aktuellen Stand der Technik.

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                    funkymothers  

                    @psv-ddv Der Quantum und C15 könnten unterschiedlicher nicht sein. Im Gegensatz zu dir habe ich sie noch nicht gehört, aber der Quantum sieht für mich trotzdem interessant aus. Ich bin kein Spieler, sondern Programmierer – und über Geschmack lässt sich halt nicht streiten.

                    Der C15 ist sicherlich ein tolles Instrument, aber er wird auch eine (wenn auch geringe) Latenz haben. Laut Website läuft die Sound Engine auf einem Embedded System (sprich „Rechner“), da wird auch nicht, wie bei einem analogen Synthesizer, latenzfrei der lang rauskommen.

                    Die relativ hohen, aber sicherlich akzeptablen Werte von 5-6ms beim Quantum rühren mit Sicherheit daher, dass die analogen Filter als Inserts implementiert sind. Da kommen locker mal 2-3ms Round Trip Latency zustande, plus 2-3ms für die Synth Engine.

                    Von 128 Steps bei der Auflösung der Controller habe ich nichts gefunden. 7bit Controller benutzt doch heutzutage keiner mehr, Waldorf ganz bestimmt auch nicht – hast du dafür eine Quelle?

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                      psv-ddv  AHU

                      @Funkymothers: Ja, der Quantum ist auch für mich interessant. Trotz der geäusserten Kritik.
                      Ab ca. 4ms Latenz fängt es für mich an, beim Spielen störend zu werden (auf Kopfhörern). In einer Nearfield Abhörsituation kommt ja noch etwas für die Entfernung zu den Monitoren drauf. Gegebenenfalls noch Wandlerlatenzen von DAW oder Digitalpult. Insofern sind 5-6ms schon kritisch. Alte Digitalsynths die auf TTL Logik basieren (Synergy, TX816, Synclavier, PPG, etc.) liegen meistens 4ms Bereich, oder sogar noch darunter.
                      Ich habe den C15 leider nicht gemessen, hatte aber den Eindruck, dass er schnell genug ist. Das wäre wirklich mal interessant zu messen.
                      Das mit den 128 Steps war auf Midi bezogen. Welches der C15 auch deshalb nicht anbietet. Die Interne Parameter-Auflösung des Quantum würde mich in der Tat interessieren, das wäre ein gutes Thema für einen Test.

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                  psv-ddv  AHU

                  Meine finanzielle Situation gehört hier nicht diskutiert.
                  Auch nicht per irgendwelcher Vermutungen.
                  Das verbietet einfach der Anstand und das verbitte ich mir.

                  Wir kennen uns nicht persönlich.
                  Also entbehrt Deine Vermutung jedweder Grundlage,
                  abgesehen von Deinen argumentativen Zielsetzungen.

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                      AMAZONA Archiv

                      @psv-ddv: Deine Beiträge habe ich gar nicht gelesen. Ich habe auf den Beitrag von Bernd Kistenmacher geantwortet, in dem dieser feststellte, dass dieser Synthesizer dafür, dass noch niemand ihn gespielt hat, eindeutig zu viele Hater hat. Und ich bin sicher, dass meine kleine psychologische Analyse das Phänomen ziemlich treffend erfasst. Und nur bevor Du Dich noch mal persönlich auf den Schlips getreten fühlst: Ich habe Deine Beiträge immer noch nicht gelesen.

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                      psv-ddv  AHU

                      Das ist irrelevant. Deine Behauptung wird hier im Forum als Antwort auf meinen Post dargestellt. Insofern war meine Stellungnahme unabdingbar.

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                justme  

                Und da isser wieder… Klar, wenn man etwas kritisiert ist man natürlich ein „Hater“ … über solche Begrifflichkeiten würde ich mal nachdenken !

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                  psv-ddv  AHU

                  Stimmt, „Hater“ ist ein scherenschnittartiger Internetbegriff. Die Popularität solcher flachen Worthülsen ist vermutlich auch ein Symptom der allgemeinen Reizüberflutung, der einige Menschen aufgrund von Überforderung nur noch mit Extremen begegnen können.

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                    AMAZONA Archiv

                    Ganz egal, wie man es dreht und wendet und auch wenn es nicht finanziell motiviert ist: Ein Gerät herunterzumachen, das noch nicht mal erschienen ist, ist im schöpferischen Sinne ein völlig sinnloser Vorgang, weil so ein Verhalten Potential und Motivation zerstört, negativ beeinflusst, aber keinerlei Nutzen hat. Etwas anderes wäre ein differenziert bewerteter Test von jemandem, der sich ausführlich damit beschäftigt hat. Aber was Ihr hier treibt, hat immer niedere, persönliche Beweggründe irgendeiner persönlichen Art. Es gibt so viele Möglichkeiten – wenn Dir das hier nicht zusagt, warum nicht einfach weitergehen und sich anderem zuwenden? Warum muss es schlecht geredet werden? Was soll das bringen? Damit stelle ich absolut nicht den Sinn einer differenzierten fachmännischen Bewertung in Frage, denn das wäre etwas völlig anderes, als was Ihr hier treibt. Und ich stelle auch nicht die Meinungsfreiheit in Frage. Aber ich frage nach dem Sinn von gedankenloser Zerstörung, auch wenn sie „nur“ mit Worten geschieht und nicht die geringste parktische Grundlage hat. Ich wünsche Dir, das Dir in dem was Du tust, einfach mal das Gleiche geschieht, damit Du aus praktischer Erfahrung weißt, wovon ich rede.

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                      Wellenstrom  AHU

                      @ andreas1303
                      „Aber was Ihr hier treibt, hat immer niedere, persönliche Beweggründe irgendeiner persönlichen Art.“
                      „Aber ich frage nach dem Sinn von gedankenloser Zerstörung“

                      Mensch, du überziehst es hier aber gerade im ganz dramatischen Stil. Es ist doch vollkommen normal, dass es unterschiedliche Perspektiven und Meinungen gibt. Das wertet ein Produkt objektiv weder auf, noch ab.

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                      psv-ddv  AHU

                      „Niedere Beweggründe“ :.-))))))))) Ja, eindeutig, die Weltherrschaft. Mit der Zerstörung von Waldorf fangen wir an. Wat hamse Dir denn innen Kaffee getan?
                      Ich habe den Quantum wie viele, viele Andere ausführlich auf der Superbooth angetestet. Insofern schreibe ich hier nicht über ein imaginäres Produkt. Die Kritik die hier im Forum geäussert wird ist konstruktiv. Es wird auch durchaus berücksichtigt, dass der Quantum 2017 noch nicht ganz fertig war. Waldorf kann von diesen Meinungen nur profitieren und das Produkt, zumindest softwareseitig, verbessern.
                      Lobhudeleien von Leuten, die das Teil noch nie unter den Fingern hatten, sich abends die Featureliste unter’s Kopfkissen Legen und sich ein Quantum Pinup über’s Bett hängen bringen Waldorf und vor allem potentiellen Kunden, die sich über den Synth informieren wollen erstmal garnix. Also halt mal den Ball flach.

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                      AMAZONA Archiv

                      Immer wenn Ihr Euch erwischt fühlt, werdet Ihr unsachlich und beleidigend. Das sagt eigentlich alles über die Qualität Eurer Beiträge. Es geht hier aber um etwas völlig anderes: Ein Gerät wie den Quantum zu entwickeln erfordert ein für viele unvorstellbares Maß an Energie, Leidenschaft, Geduld und Mut zum Risiko. DAS ist, was die Synthesizer-Branche wirklich braucht. Ganz egal, was die Übereinstimmung mit persönlichen Vorlieben angeht, hat eine solche Leistung in erster Linie Respekt verdient. Eine wirklich sachliche, fördernde Kritik würde immer in diesem Kontext stattfinden. Sie will nicht schaden oder abwerten. Und genau das ist aber, was ich aus Euren Beiträgen herauslese. Ihr würdet viel über Euch selbst erfahren, wenn Ihr fähig wärt, Eure Motive dafür zu ergründen.

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                      Wellenstrom  AHU

                      @ andreas1303

                      Also, wenn ich mal wirklich zum Seelenklempner sollte, dann schicke ich Dir ’ne Postkarte. Deine pseudotiefenpsychologischen Analysen solltest Du allersings zuerst mal bei Dir selbst anwenden. Da scheint einiges im Argen zu liegen, ganz ehrlich.
                      Kannst mir ja mal ’nen Link zu deinen musikalischen Erzeugnissen liefern, dann können wir uns weiter über die praktische Verwendung von Instrumenten unterhalten. Bis hierher halte ich Dich nur für ’nen theoretisierenden Fanboy von Gear, der keinerlei realen Bezüge zur Musikproduktion hat.

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    Son of MooG  AHU

    Der Quantum könnte schon alleine als Sampler meinen Mirage ersetzen, wenn es irgendwo eine Möglichkeit gäbe, meine Mirage-Sample-Disks in wav.-files zu konvertieren. Dazu noch die anderen Synthese-Formen und eine anscheinend höchst komfortable Bedienung; ich bin schon neugierig auf einen richtigen Test…

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      k.rausch  RED

      Ist auf der AWave Formatliste drauf. Ich kanns mangels Mirage Disketten nicht ausbprobieren, aber mit der Demoversion des Programmes kannst du es ja selber.

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      funkymothers  

      Oder halt ab-samplen. Ist im Zweifelsfall schneller und klingt vermutlich *noch* besser.

      Ich bin positiv überrascht, dass der Quantum auch samplen kann. Dazu Granlarsynthese, stereo Oszillatoren, und analoge Filter. Da wird klanglich einiges möglich sein. Das Konzept geht doch schon ziemlich weit über DSI hinaus. Freue mich auf einen Test.

      Man sollte nicht vergessen, dass Waldorf bei allem Renommee ein kleiner Nischenhersteller ist. Mal so eben einen High End Synthesizer entwickeln und an den Markt bringen ist kein Kinderspiel. Das Risiko ist gewaltig und die Stückzahlen werden sich vermutlich im dreistelligen (oder kleinen vierstelligen) Bereich bewegen.

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    AMAZONA Archiv

    Super Features. Wenn ich Platz und Geld hätte, dann wäre das mit Sicherheit ein nettes Gerät zum Eintauchen, was mal weg geht von den üblichen Analogsynths, die es mittlerweile in zigfacher Ausführung in Hard- und Software gibt. Schade wegen der 8 Stimmen, aber durch den Analogfilter ging wohl nicht mehr, ohne die Kosten explodieren zu lassen.

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    paulilein  

    An was denkt man wenn man Waldorf hört? Klar. Microwave. Ich wundere mich schon seit der erste Blofeld das Licht der Welt erblickte das Waldorf den Microwave nicht neu auflegt. Die Version 2 war ja mit DSP2″s relisiert und so könnte man doch die MW-Technik in die Blofeld- oder Pulse2 Kiste packen. Ein paar Regler obendrauf und eine Editorsoftware. Fertig. So schlecht war der MW2 gegenüber dem MW1 nun auch nicht. Klar hat es Unterschiede gegeben. Das Analogfilter des MW1 hat schon gehörig gerummst aber klanglich war der MW2 schon ein Hinhörer. Also liebe Waldorfer. Wäre das nichts? Vielleicht für 2019 nen Microwave2 für 799 Krachers? P.S. Alles Gute, viel Erfolg und gute Verkäufe für den Quantum. Is fei scho a Kracher :-)

  42. Profilbild
    Viertelnote  AHU

    klanglich, also das was ich jetzt vernommen habe, hebt er sich frisch von den anderen
    aktuellen ab, hat etwas vom Kawai K3, wie ich finde. Evtl. rundet Waldorf den Quantum
    nach unten ab, etwas abgespeckt, käme auch dem Geldbeutel entgegen. Preis,-Leistung ist auf
    jeden Fall angemessen.

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    robertprinz  

    Nur 8 Stimmen ist in detr heutigen Zeit schon wenig. Ich denke, Waldorf legt da in Zukunft noch mals nach – und wird damit sicherlich die Käufer des Quantum I vor den Kopf stoßen.

    Für Sounddesigner sicher ein tolles Gerät, aber Musiker die gerne multi-timbral und polyphon spielen wollen gucken in die Röhre.

    FAZIT: Verkehrte Welt – wenig Stimmen aber dafür Touchscreen.

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        psv-ddv  AHU

        Dein Vergleich ist vielleicht etwas ungerecht, dem Quantum gegenüber, dafür aber um so lustiger :))))))

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          j.rauner  RED

          Leider kann man unter deinem letzten Post nicht antworten.
          Ist ja witzig, dass du auch ein Continuum besitzt – ich habe meins auch schon ein paar Jahre.
          Kannst du mir sagen, was aus deiner Sicht die Schwächen des C15 sind?

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            psv-ddv  AHU

            Das wäre vermutlich in der Diskussion zu Peter M. Mahr’s schönem C15 Userbericht besser aufgehoben.
            Hier nur kurz soviel:
            – Tastatur Endanschlagpunkt zu weich für lange Sessions (komme vom Piano)
            – Tastatur könnte mehr Oktaven bieten (Varianten mögl?)
            – Jeweils aktueller Status der Soundengine etwas unübersichtlich (Abhilfe per I-Pad Interface ist wohl angedacht)
            – Leichte Überbetonung der Soundengine in den Hochmitten (ist aber korrigierbar, bzw. macht irgendwie auch den Charakter aus.
            – Bessere Schweller-Pedale als die mitgelieferten, die auch mal eine Einstellung halten, wenn man den Fuss runter nimmt (leicht lösbar).
            – Midi fehlt :-))), nee, stört mich letztendlich nicht wirklich, hätte aber auch nix dagegen.
            Ansonsten fehlen noch ein paar kleinere Software Features wie z.B. Last-Note Aftertouch, Velocity Kompensation der schwarzen Tasten, da wird sich aber noch Einiges tun, glaube ich.

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              j.rauner  RED

              Ich komme auch vom Piano her und mir wäre eine 76-Tasten-Variante auch lieber. Ich vermute aber, dass es bei dieser eher kleinen Auflage dies nicht geben wird.
              Bei meinen einmonatigen Test vor einem Jahr habe ich den aktuellen Status per iPad und Computer immer gut überblicken können. Da hat sich doch noch nichts geändert? Oder? Am Hardwaregerät selbst war die Bedienung des C15 herausragend, weil man nach Gehör editiert. Wenn ich mir anschauen wollte, wie andere programmiert haben, habe ich zum iPad gegriffen.
              Das Midi fehlt ist mir völlig egal. Mein Continuum kann ich ja auch nicht über Midi aufnehmen. Oder wie machst du das?
              Man muss ja die Roland Pedale nicht dazu kaufen. Danke für deinen Hinweis!

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              j.rauner  RED

              Ich komme auch vom Piano her und mir wäre eine 76-Tasten-Variante auch lieber. Ich vermute aber, dass es bei dieser eher kleinen Auflage dies nicht geben wird.
              Bei meinen einmonatigen Test vor einem Jahr habe ich den aktuellen Status per iPad und Computer immer gut überblicken können. Da hat sich doch noch nichts geändert? Oder? Am Hardwaregerät selbst war die Bedienung des C15 herausragend, weil man nach Gehör editiert. Wenn ich mir anschauen wollte, wie andere programmiert haben, habe ich zum iPad gegriffen.
              Das Midi fehlt ist mir völlig egal. Mein Continuum kann ich ja auch nicht über Midi aufnehmen. Oder wie machst du das?
              Man muss ja die Roland Pedale nicht dazu kaufen. Danke für deinen Hinweis!

              Kannst du aber mal sagen, warum du ihn wieder zurückgegeben hast?

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      Viertelnote  AHU

      im analogen Bereich sind wohl 2 Sounds gleichzeitig eher das maximale, wenns bezahlbar bleiben
      soll. 8 Stimmen sind nicht viel, gerade bei einem Layer, das stimmt schon. Im VA Bereich geht da wohl etwas mehr. 128 Stimmen ist dann aber schon wieder im Workstation Bereich. Ist nicht immer einfach das genau abzuwägen. Das, was ich für mich brauche, ist bei anderen genau umgekehrt oder wieder ganz anders.

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    Kari  

    Könnte mir vorstellen, das man denn Preis ordentlich senken könnte, wenn nur digitale Filter verbaut werden. Dadurch würden auch ein D/A und ein A/D Wandler entfallen. Dann noch die Fatar Tastatur weglassen und eine Desktop/expander Version anbieten.
    Oder einen Blofeld 2.0 ;)

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    digital-synthologie  AHU

    Ist eine Desktopvariante angedacht?
    Habe genug Tastaturen und zuwenig Platz. Noch einen Synth mit Tastatur werde ich definitiv nicht kaufen, egal wie toll er ist.

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      Kari  

      Leider nicht. Aber wer weiß. Waldorf hat in der Vergangenheit oft Desktop Varianten ihrer Synths angeboten, könnte mir vorstellen das es auch beim Quantum der Fall sein wird.

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    AMAZONA Archiv

    176 Kommentare, das Ding polarisiert auf jeden Fall!

  47. Profilbild
    anttimaatteri  

    Links und rechts Holz, dazwischen ne Tastatur und n VCO. Fertig is das Mondgesicht.

    Wenn ich bloss mal Geld hätte, das Ding wäre schon lang vorbestellt, oder wie Mondgesichter sagen „preordered“ :D.

    Ging mir beim C15 schon so…

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    F_P_aus_K

    Hab ihn kürzlich mal getestet. Digital mit Gänsehautgefühl. Und sehr viel schraubspass :).
    Eine neue Richtung tut gut. Nicht immer nur -wie ich irgendwo unten gelesen habe : Der x-te Moog Nachbau :-).
    Leider hab ich mir die Granularsynthese noch nicht angesehen. Das interresiert mich nämlich sehr. Der Preis ist sicher gerechtfertigt, aber dennoch recht hoch (für mich).

    Ach so, der rote Knopf, diesen Kult scheint Waldorf aufgegeben zu haben.

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