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Test: Waldorf kb37, Keyboard für Eurorack Module


Eurorack Kanguru

40Start Waldorf kb37

Mit dem Waldorf kb37 haben wir ein echtes Highlight der diesjährigen NAMM-Show auf dem Prüfstand. Ein ganz großes Dankeschön an Waldorf, die uns dieses tolle Teil extrem schnell für einen Test zur Verfügung gestellt haben.

Viele waren froh, als die meisten Firmen wieder angefangen hatten, analoge Synthesizer zu bauen. Ganz besonders gefreut haben sich die meisten, als berühmte Namen wieder auf dem Plan erschienen und alte Klassiker neu aufgesetzt wurden.
Doch die Hersteller gehen noch einen Schritt weiter. Der derzeitige Kurs steuert in Richtung Modular. Neben den bewährten Modulen von Doepfer haben jüngst Firmen wie Roland, Moog und Dave Smith (der anscheinend ideenreichste Mann der Industrie) seit Längerem wieder den modularen Sektor betreten. Modulare Synthesizer scheinen Musiker seit jeher zu begeistern. Es gibt sogar Software. Bazille von U-HE oder seit diesem Jahr Softube Modular, die sogar Doepfer Module emuliert. Waldorf schließlich hat seinen Teil mit dem nW1 Wavetable Module dazu beigetragen, über das wir bereits berichtet haben.

Waldorf kb37

Das kb37 mit allen derzeitig verfügbaren Modulen von Waldorf

Die Idee

Waldorf hat mit dem nW1 Wavetable ein Modul im Eurorack-Format herausgebracht und bietet noch weitere Module an. Und die brauchen ein gemeinsames Zuhause. An dieser Stelle möchte ich noch betonen, dass das Waldorf kb37 nicht auf Waldorf Module beschränkt ist. Man kann auch ausschließlich Module anderer Hersteller einbauen. Selbstverständlich sind die Waldorf Module bestens auf das Keyboard optisch und funktionell angepasst.
Im Eurorack-Standard passen alle Module in entsprechende 3 HE Rahmen und haben rückseitig die gleiche Versorgungsspannung mit 12 V, -12 V und optional 5 V. Module der verschiedensten Hersteller können also zusammen betrieben werden.

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Klangbeispiele

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    changeling AHU

    Die Schrauben zu bekommen ist eigentlich kein Problem. Wenn nicht im Baumarkt z.B. bei Reichelt Artikel Nr. SZK M2,5X8-200 mit 200 Stück für 2,25 Euro. Wenn es wirklich M2.5 ist.

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      XCenter

      Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass Baumärkte in der Regel unter 3mm schlecht sortiert sind. Fündig wird man immer, wo es Modellbauzubehör gibt. Ich bediene mich da gerne beim CONRAD-Laden im Ort.
      2,5mm ist nicht unüblich bei 3HE-Baugruppenträgern, die ja gerne als DIY-Modularrahmen verwendet werden. Von „der Stange“ halten sich die Modulhersteller aber in der Tat an Doepfer und legen 3mm-Schrauben bei. Insofern gebe ich Johannes Recht, das Waldorf dann auch bitte passende Schrauben beilegen sollten.
      Davon ganz abgesehen bin ich vom Preis-Leistungs-Verhältnis wirklich beeindruckt. Daumen hoch.

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        jhoewner

        Ist 899 für das Keyboard wirklich gut? Mir ist klar, dass ich mehr kriege als nur ein MIDI-Keyboard, sondern auch Funktionen, für die ich sonst Einzelmodule benötigen würde. Aber wo würde man preislich landen, wenn man sich das einzeln zusammenstellen würde? Ich bin Modular-Newbie, daher würde mich das interessieren.

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    Mick •••

    Sorry, aber ich kann diese Seite langsam nicht mehr ernst nehmen!

    Bitte noch mal die Spezifikation des KB37, genau lesen, und noch einmal allen ernstes behaupten, der Preis wäre gerechtfertigt!
    Nichts anderes wie ein besseres Midikeyboard, mit zusätzlichen ca.70€ Features. Dann wären das an Wert, bei nur 37 Tasten, ca. 250,-€ mehr nicht! Und ihr müsst nicht immer mit einem Modul ablichten, das ist nicht dabei. Im „nackt“-Zustand, versteht wohl jeder was ich meine!

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      janschneider

      Sorry, aber ich kann Leute nicht mehr ernst nehmen, die denken, sie müssten einfach nur den Wert der Bauteile zusammenrechnen, um auf den endgültigen Preis zu kommen ;)
      Ich find 899,- für 37 Tasten erstmal auch recht steil, zumal es für den Preis ja schon komplette Klangerzeugung gibt, aber wenn man jetzt mal Mehrwertsteuer und Vertriebs/Händleranteil abzieht, landen wir bei vielleicht höchstens 500€, die Waldorf einstreichen kann, wovon aber noch Bauteile und die Produktion bezahlt werden müssen und schlussendlich auch die Leute, die bei Waldorf arbeiten und das Ding entwickelt haben, Vertrieb und Marketing machen, die Buchhaltung machen und die Büros putzen (manche Leute vergessen ja gerne, dass andere Menschen komischerweise ungerne für lau arbeiten…).
      Dann kommt noch hinzu, dass modular trotz allem Hype ein Nischenmarkt ist und Waldorf wahrscheinlich froh ist, wenn sie von dem Teil eine vierstellige Anzahl absetzen werden, und dann kann man schon zu dem Ergebnis kommen, das Waldorf wahrscheinlich doch kein multinationaler Mega-Konzern ist, der die Leute mit überhöhten Preisen abzockt (wie zB: Apple)

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    XCenter

    Ja, empfinde ich als preiswert. Der Roland-Rahmen zum System 500 liegt zB bei etwa 350€. Ohne Keyboard, Arp, Controllern, MIDI-Interface, Routing usw. Mit externem Netzteil und lediglich 84HP. Dafür 650€ drauf zu legen ist durchaus angemessen IMHO.

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    dilux AHU

    ist das keyboard eigentlich „monophon“ oder kann ich damit bspw. auch 4 vco’s polyphon ansteuern? und wie funktioniert dann die stimmenzuweisung? ich kenne mich leider mit modularsystemen nicht so aus, daher die vielleicht blöd klingende frage.

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      janboh

      Hey, das Keyboard hat nur einen CV-Pitch ausgang, dementsprechend ist es in Richtung Modularwelt monophon.
      Über Midi ist möglicherweise Polyphonie möglich, habe ich mich nicht tiefer gehend informiert.

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        dilux AHU

        danke, ich dachte, meine frage sei auch dahingehend zu verstehen; ich meine, dass ein midikeyboard polyphone befehle sendet, ist mir auch klar!

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    crispbrown

    Ist absolut Preiswert! Ich verstehe nicht, warum es immer gleich in eine Preisdiskussion ausarten muss. Vor allem ist Modular alles andere als günstig. Aber na gut, steige ich auch ein, ein kleines Rechenbeispiel mit günstigen Billokomponenten:

    200,- Tastatur mit Aftertouch
    200,- Case
    200,- Power inkl. Kabel
    100,- Audio Out/Phones
    250,- Midi
    250,- 2x Joystick Control

    = 1200,- für ein bunt zusammengestelltes unzusammenhängendes System.

    Und wer jetzt noch meckert (Abzocke! Apple!) hat sich als Neider oder ahnungslos enttarnt.

    Zudem hat Waldorf hier etwas wirklich einzigartiges und innovatives geschaffen – ich wüsste derzeit keinen Hersteller, der ein vergleichbares Grundsystem auf die Beisne gestellt hat.

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      bjoern

      Das ist „schöngerechnet“. Tastaturen gibt es für unter 100€, ein Make Noise Skiff mit 104TE inklusive Power kostet 235€, das MIDI/CV-Interface gibt’s von Doepfer für 130€ (allerdings nicht mit so vielen Ausgängen wie hier), Audio Out geht mit einem Modul wie dem Doepfer A-138 für 50€, Joystick sehe ich hier nicht… damit komme ich auf 520€. Ob das dann qualitativ so hochwertig ist wie hier bei Waldorf, ist sicher die Frage, und schön praktisch in einem Gehäuse ist es natürlich auch nicht.
      Aber der Markt für Modularsysteme ist halt miniklein, da sind nicht die gleichen Preisreduktionseffekte erwartbar wie bei Massen-Synths, und Boutique-Produkte mit hoher Qualität werden eben flott teuer. Wenn man nicht bereit ist, deutlich mehr Geld zu investieren als in „normale“ Synthesizer, sollte man die Finger von Modularsystemen lassen.

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        crispbrown

        Zeig mir bitte diese Tastatur von fatar mit aftertouch fuer 100€, und die Joysticks bilden in meiner Berechnung patchbare pitch und mod wheels ab. Ansonsten muss man hier noch ein MIDI Interface zusätzlich einkalkulieren, um bei den Features zu bleiben. Und schon ist man wieder locker drüber. Sustain in hab ich auch noch nicht berechnet. Insofern nix schön gerechnet UND bunt zusammenvewuerfelt ist das billigsystem immer noch! Merkst du was? Preisdiskussion. Dass es fuer weniger Geld auch weniger Features gibt ist natuerlich klar.

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      XCenter

      WMD werden ihren Monolith in Zukunft auch ohne Module anbieten, auch eine Keyboard-Modular-Kombi. Das Teil kann aber von der Ausstattung her mit den Waldi nicht mit halten. Da wird dann die Preisgestaltung interessant.

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    chain AHU

    sexy…
    aber ich bin Waldorf befangen :) Viel Erfolg und das ewig Gejammer, das DIY nix taugt, ohne das jemand wirklich Ahnung von Technik hat. Handwerk wurde auch schon outgesourced aus dem Land der Meckersäcke… Deutschland… weils Billiger ist und nicht Preiswert. kann man darin Mutable-Instruments-Module verbauen? Was wärs ;)

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    chain AHU

    Wer könnte paar „Zusammenstellungen“ posten, was sich lohnen würde, hier zu verbauen, außer Waldorf Sound? Ich wäre sehr dankbar dafür.

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    Atarkid AHU

    ich finde das Teil sehr sexy :)…. Mir ist das im Augenblick auch zu teuer, was aber nicht heißt dass ich’s nicht ausgeben würde für das Teil.
    Modular ist teurer unterm Strich, das stimmt schon. Aber man kann sich Stück für Stück in kleinen Häppchen sein System zusammenbauen. Wenn das kein Vorteil ist? Hab ich mit meinem Doepfer auch so gemacht. Erstmal ein A-100 und dann Modul für Modul ausgetauscht ^^… Die überschüssigen Module dann anderweitig verwurstet. Bräuchte ich jetzt keine neuen Möbel würd ich mir das Teil holen (weil immer noch sexy)

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    gutzufuss

    Sehr schick, sehr praktisch, sehr gut durchdacht und es kostet halt was es kostet. Der Markt entscheidet dann schon, ob der Preis angebracht ist oder nicht. Ich bleibe erstmal bei meinen beiden Doepfer Minicases plus Microbrute.
    Das Gewicht des Waldorf KB37 würde mich dennoch interessieren.

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    Viertelnote AHU

    also ich finde das Keyboard formschön.
    Evtl. wird sich der Preis etwas triefer ansiedeln, einen großen Preisssturz erwarte ich daher aber auch nicht.
    Und ja, das Auge isst ja auch mit. Kostengünstiger geht irgendwie immer, klar.
    Nur ich kann mit Klappertastaturen nicht umgehen, ich brauche schon ein gewisses Spielgefühl.

    mfG

  11. Profilbild
    polyaural ••••

    Ich wollte ja eigentlich was zum Preis sagen. Der ist (IMHO) deutlich im athletisch-sportlichen Bereich. Das haben aber schon viele gesagt. Daher nur noch das hier:
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    Ein gebrauchter Moog Little Phatty kostet akut um die 850 Euro. Er hat eine sehr gute (polyphone) Tastatur, MIDI, ist dramatisch gut verarbeitet, Netzteil, und es ist noch ein wirklich ordentlicher 2-VCO-Synthesizer mit 100 Speicherplätzen dabei.
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    Wenn ich mir ein Modulargehäuse ansehe, dann erkenne ich eine Holzkiste mit gelochten Metallschienen, einem Netzteil, und einer PCB mit Steckanschlüssen drauf. Als Preis steht da etwas von 200 – 600 Euro drauf. Wenn ich so ein stabilisiertes und gut geregeltes Netzteil kaufe kostet das um die 30 Euro. Holzkisten mit gelochten Metallschienen kosten im 19″-Sektor ab 50 Euro. Bleiben mindestens 120 Euro für die Platinen? Hallo? Was (und die Frage ist ernst gemeint) kostet so viel Geld an einer Doepfer-Kiste?
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    Und was den „winzigen“ Eurorack-Modular-Markt angeht: Das ist der einzige Markt für Instrumente, der gerade irre steil geht. Und er hat noch reichlich Potential. Ich habe keine echten Verkaufszahlen. Aber die hat niemand hier. Ich wäre also vorsichtig die (in meinen Augen) vollkommen übertriebenen Kosten für Eurorack-Gehäuse mit und ohne Tastatur auf den Markt zu schieben …

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      Tyrell RED

      1. Ist es unsachlich Neuware mit Gebrauchtware zu vergleichen.
      2. Geht es nicht nur um Materialkosten, sondern auch um Entwicklungskosten, Vertrieb etc.
      3. Es ist eben nicht nur eine Holzkiste, sondern ein ausgesprochenes Stück Design.
      4. Warum denkt hier jeder immer nur an BILLIG. Genau das macht doch diesen Markt kaputt (und viele andere Märkte auch). Der Preiskampf ist so extrem geworden, dass wir am Ende nur noch mit Plastikboxen Musik machen (siehe Bass-Station II). Was also soll das Gemeckere???
      Ich habe für meinen ersten Synth1 Jahr lang in den Ferien an der Kühltecke Fisch eingeräumt. Und HALLO – danach wusste ich den Synth RICHTIG zu schätzen!!!!

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        dilux AHU

        nicht ganz unschuldig an der so oft angeprangerten „geiz ist geil“-mentalität in deutschland dürfte schon auch die regressive lohnentwicklung der letzten 25 jahre sein. eventuell ist dir das auf deinem einkommensniveau ja gar nicht so bewusst, aber selbst gegenüber europa hinkt deutschland ja schon seit jahrzehnten hinterher.
        davon mal abgesehen, finde ich den preis des waldorf kb, bezogen auf das preisniveau in der modularwelt, eigentlich im rahmen, für manchen ist wahrscheinlich trotzdem schwer verständlich, das ein keyboard, dass keinen pieps von sich gibt, so viel kostet.

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        Kosh ••••

        muss dilux da absolut recht geben, in beiderlei hinsicht. ja, die preise sind gerechtfertigt und ja, es soll für alle geldbeutel-größen equipment geben. allerdings machen soziale entwicklungen halt auch vor den märkten nicht halt. empfehlenswert dazu das heute journal von gestern (06.05. um 22:00), die man in der zdf-mediathek nachgucken kann. wenn die mittelschicht schwindet, schwindet damit die potenzielle käuferschaft für geräte, die auf eine „liquidere“ kundschaft abzielen. und damit leiden dann auch die wohlhabenderen kunden, wenn es für die hersteller keinen sinn mehr macht für diese klientel zu produzieren. denn fisch einräumen ist toll für schüler, die bei ihren eltern wohnen, aber als fischeinräumender erwachsener wirst du davon nicht reich ;)

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        Kosh ••••

        p.s.: ich finde den ansatz auch falsch, immer zu denken, dass die menschen kein geld ausgeben WOLLEN. wenn es um das WOLLEN gehen würde, hätte ich die fette synth-burg auf meiner 30-meter-yacht, da mach dir mal keine sorgen ;) und die yacht muss auch ned grad billig sein….

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          Kosh ••••

          uff, ich muss mich entschuldigen. ich habe tatsächlich nur tyrells und dilux‘ kommentar gelesen. mein fehler. polyaurals ansatz finde ich wirklich pfennigfuchserei.

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        polyaural ••••

        Hallo Tyrell!
        Zu 1: Unsachlich? Vielleicht. Aber so ist die Situation. Mit seltenen 900 Euro in der Tasche muss ich weise entscheiden. Und da sieht das Kanguru nun mal unfassbar alt aus. Vor allem, wenn man meine weiteren Punkte auch noch betrachtet.
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        Zu 2: Es geht bei jedem (!) Produkt um die Material-, Entwicklungs- und Vertriebskosten. Und um den Gewinn. Denn darum geht es vorrangig — Das man davon leben kann. Das Kanguru ist also auf diesem Gebiet nix besonderes.
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        Zu 3: Ja, das Kanguru hat sowohl auf der Designseite, als auch auf der Haptikseite die Nase ganz weit vorne.
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        Zu 4: Ich denke nicht „nur billig“. Ich frage mich, warum Gehäuse für Modulare Synthesizer einen hohen Preis haben. Es könnte darauf tatsächlich eine Antwort geben, aber die habe ich noch nicht gehört.
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        Wenn ich auf der Thoman-Seite den Artikel mit der Nummer 378339 suche, dann bekomme ich das Doepfer A-100LC9 PSU3 Low Cost Case gezeigt. Preis: 349 Euro
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        Wenn ich auf der Thoman-Seite den Artikel mit der Nummer 122733 suche, dann bekomme ich das Thon Studio Rack 6HE 38 für 48 Euro gezeigt.

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          polyaural ••••

          Bei beiden Artikeln handelt es sich um Holzgehäuse aus 7 mm Multiplex in ähnlicher Größe, mit Metallschienen an der vorderen Frontseite, zur Aufnahme von Geräten. Es gibt zwei Unterschiede.
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          1. Das Thon Studio-Rack hat rundherum Aluschienen, und geschützte Ecken sowie lackiertes Multiplex. Das Doepfer Gehäuse ist (offensichtlich) unbehandelt, hat dafür aber eine schließende Rückseite.
          2. Das Doepfer Gehäuse hat zusätzlich ein aufwändiges Netzteil und eine Busplatine zur Verteilung von Betriebs- und Steuer-Spannungen.
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          Ist Punkt 2 tatsächlich 301 Euro Mehrpreis wert? Rechnen wir mal. Drei Busplatinen kosten bei Doepfer a‘ 30 Euro, macht 90 Euro. Das PSU-3 kostet 140 Euro. Macht zusammen 230 Euro. Wir haben also satte 70 Euro Preisunterschied zum Thon-Case. Und damit stelle ich noch nicht mal die überraschend hohen Kosten für Netzteil und Busplatine in Frage!
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          Die Preise für Modulargehäuse sind (IMHO) durch die Bank deutlich überhöht. Und das Kanguru macht da keine Ausnahme. Sollte mir jemand den tatsächlichen Grund für die hohen Preise nennen können, wäre ich sehr dankbar …

          • Profilbild
            XCenter

            Augenscheinlichster Unterschied: die Größe des Marktes.
            Der Doepfer-Rahmen in der ggb. Konfiguration kann nur die potentiellen Modularkäufer bedienen, wohingegen das THON-Rack universell einsetzbar ist und daher nicht nur nahezu alle Musikschaffende als mögliche Käufer hat, sondern dazu noch die, die „artfremdes“ 19″-Equipment nutzen. Das THON-Rack ist ein Massenartikel, Modularrahmen keineswegs.

  12. Profilbild
    Ashatur

    Also ich finde dasTeil auch sehr SEXY. Und an die Preißnörgler für ein gescheites Masterkeyboard von Fatar muss man auch was hinlegen und da bekommt man auch kein Pieps raus ^^ Gute Qualität hat ihren Preiß! Klar das ein DAW Kästchensetzer jetzt nicht so den hohen Anspruch gute Keys setzt wie ein Keyboarder aber da muss jeder sein Plätzchen finden.

  13. Profilbild

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Waldorf kb37

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