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Test: Waldorf Music Nave, Music APP und VST

Mit einem Tippen auf den „Edit‟-Schalter wird ein graues Feld auf die aktuelle Wellenform projeziert, welches sich über die seitlichen Schieberegler „Frequency‟ und „Position‟ ausrichten lässt. Die ausgewählten Samples können dann über den „Amount‟-Regler leiser oder lauter gemacht werden. Es stehen daneben noch weitere Skalierungsparameter zu Verfügung. So macht „Expand/Contract‟ bei positiven Reglerwerten laute Samples noch lauter und leise noch leiser, während negative Werte leise Samples lauter machen und laute leiser, wie ein klassischer Expander/Compressor eben.

Mit den verbleibenden Funktionen lassen sich die Samples des ausgewählten Bereich permutieren, rotieren, verschieben und drehen. Damit man dabei die akustische Kontrolle behält, lassen sich mit dem Ribbon-Controller die Samples einzeln durchfahren bzw. die Samples der Wellenform zyklisch vor- und rückwärts mit beliebiger Geschwindigkeit abspielen. Das abgespielte Sample wird dabei rot angezeigt.

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Nave-Wellenformen-Import

Natürlich kann man seine Kreationen auch abspeichern. Nave besitzt auch die Fähigkeit, englische Worte zu synthetisieren. Die Sprachverständlichkeit ist gleich Null, aber zur Kreativitätszündung dafür umso geeigneter. Das war auch schon das Herz der PPG-Engine, komplexe Klangerzeugung auf einfache Weise dargestellt. Wenn auch mit viel zu kleinen Buttons.

Waldorf Music Nave

Filter Page

 

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Die Filter- Hüllkurven- und Sättigungs-Sektion ist Waldorf typisch üppig ausgestattet und bietet auch eine AR- bzw. ADSR-Loop-Funktion. Ansonsten ist diese Seite wohl selbsterklärend, so haben wir das gerne.

Waldorf Music Nave

Modulations Page des Nave

 

Ebenso einleuchtend ist die „Modulations- und Klaviatur“-Seite, welche auch die Waldorf-typische Modulationsmatrix beherbergt. In dieser Ausführung mit 10 Slots. Den Matrix-Slots, den drei XY-Pads und dem Mod-Wheel kann einer der 30 möglichen Parameter zugeordnet werden. Es können also insgesamt 20 beliebige Parameter gleichzeitig moduliert werden.

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Forum
  1. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Fantastischer Synth, vor allem für Darkambient und eher Experimentell- Klingendes. Standards kann er auch, aber das ist für mich weniger interessant.
    Ein schöner Begleiter auf der Bühne, egal ob auf dem Touchscreen oder mit angeschlossenem Keyboard gespielt.

  2. Profilbild
    Farbfalter  

    Die APP ist jeden Cent wert. Leider lassen sich die Hüllkurfen nicht als modulations quelle oder ziel setzen. Das ist schade, denn die Hüllkurfen lassen sich sehr einfach multiplizieren, X-fach wiederholen. Etwas das ich schwer vermisse bei Hardware Synthesizer. Auch besteht leider keine Möglichkeit zur FM. Dafür ist der Synth vollgepackt mit hilfreichen tools, welche durchaus sehr nützlich sind.

  3. Profilbild
    division  

    Eure Entscheidung die iOS Apps im „normalen“ Kontext zu präsentieren finde ich sehr gut. Ich bin Android Nutzer seit der ersten Stunde sowohl Telefon als auch Tablett mäßig und war immer neidisch auf die Applefraktion, wegen der tollen Audioapps. Allerdings habe ich auch sehr viele analoge und digitale Hardwaresynthies und bevorzuge intuitive „one knob per function“ Interfaces ohne Menüdiving. Ende Oktober 2017 habe ich mir dann doch mal ein iPad Pro 12,9“ gegönnt und bin hin und weg wie gut das Look&Feel der Oberflächen ist. Ebenso die MIDI-Controller-Anbindung ist oftmals einfach nur genial. Ich werde mein iPad jedenfalls nicht mehr hergeben und kann nur jedem der sich bisher dagegen gewehrt hat dazu raten über seinen Schatten zu springen und sich ein 12,9“ iPad zu besorgen!

    Also, ich freue mich auf weitere iOS App Ankündigungen, Tests und Berichte!

  4. Profilbild
    Son of MooG  AHU

    Da bin ich dem Titel-Foto doch auf den Leim gegangen, dachte ich doch im ersten Moment, das wäre ein Hardware-Synth. Na ja, ich werd‘ ja auch nicht jünger. Das Teil hat mich dann aber ziemlich beeindruckt, nachdem ich mir noch einige YT-Clips angesehen hatte. Als Desktop/Rack-Gerät in Blofeld-Größe für 500,-€ würde ich kaum zögern…

  5. Profilbild
    gaffer  AHU

    Hey Son of Moog, kein Problem: 350 für das neue iPad, 22 für die App und für die 130 mal richtig essen gehn oder 4-10 gute Synth Apps kaufen und die 500 sind weg.

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