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Test: Waldorf Music Nave, Music APP und VST

Waldorf Music Nave

FX Page des Waldorf Music Nave

 

In der Effektsektion gibt es die fünf Standardeffekte von Waldorf, wobei es entweder Chorus, Flanger oder Phaser gibt, während Delay und Reverb gleichzeitig aktiv sein können, also drei Effekte gleichzeitig. Ein parametrischer 3-Band-Equalizer und ein simpler Compressor runden das Bild ab. Und ein Waldorf wäre keiner, wenn er nicht noch den Pattern-Arpeggiator hätte, der mehr kann als die Konkurrenz. Dieser ist jedoch einfacher als z.B. in der Q- oder Pulse-Serie. Es lassen sich auch keine eigenen Pattern editieren. Somit ist man die 9 Presets angewiesen, was wirklich schade ist.
Schließlich gibt es auf der „Tape & Sys‟-Seite einen 4-Spur Bandrekorder mit Loop- und Solo-Funktion. Die aufgenommenen Clips können direkt in den iTunes File-Exchange-Ordner exportiert, gemailt oder in diverse Pasteboard-Schnittstellen kopiert werden.

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Nave-Recorder

Die Zeitleiste kann durch Doppeltippen zwischen Sekunden und Takten umgeschaltet werden. Ebenso wird die Snap-Funktion hier eingeschaltet. Mit Zwei-Finger-Pinch in der Zeitleiste lässt sich die Ansicht vergrößern und mit einem Finger setzt man den roten Zeit/Edit-Marker, der auch zum Schneiden der Clips dient. Die Editierfunktionen werden durch Doppeltippen auf den Clip aufgerufen.

Nave-Recorder-2

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Das MIDI-Mapping ist ebenfalls Waldorf-üblich fett ausgefallen. Die drei XY-Pads sowie Lautstärke, Panorama und das Modwheel sind schon mal standardmäßig vordefiniert. Das MIDI-Learn funktioniert automatisch, indem man einfach jeden beliebigen Regler oder Taster durch Doppeltippen auswählt und dann eine MIDI-Controller-Nummer sendet.
So lässt sich der Nave fast vollständig von außen steuern.

Nave-MIDI-Map

Neben den winzigen Buttons hat Nave noch einen Designfehler, der ziemlich nervt. Nämlich die Buttons für externe Links, die direkt auf der Oberfläche angebracht sind. Egal ob zur Eigenwerbung mit der Firmen-Homepage oder auch nur zum Online-Manual (nicht In-App Manual) oder zu Information was WIST ist. Diese Buttons beenden das App und öffnen Safari für den Online-Zugriff.

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Forum
  1. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Fantastischer Synth, vor allem für Darkambient und eher Experimentell- Klingendes. Standards kann er auch, aber das ist für mich weniger interessant.
    Ein schöner Begleiter auf der Bühne, egal ob auf dem Touchscreen oder mit angeschlossenem Keyboard gespielt.

  2. Profilbild
    Farbfalter  

    Die APP ist jeden Cent wert. Leider lassen sich die Hüllkurfen nicht als modulations quelle oder ziel setzen. Das ist schade, denn die Hüllkurfen lassen sich sehr einfach multiplizieren, X-fach wiederholen. Etwas das ich schwer vermisse bei Hardware Synthesizer. Auch besteht leider keine Möglichkeit zur FM. Dafür ist der Synth vollgepackt mit hilfreichen tools, welche durchaus sehr nützlich sind.

  3. Profilbild
    division  

    Eure Entscheidung die iOS Apps im „normalen“ Kontext zu präsentieren finde ich sehr gut. Ich bin Android Nutzer seit der ersten Stunde sowohl Telefon als auch Tablett mäßig und war immer neidisch auf die Applefraktion, wegen der tollen Audioapps. Allerdings habe ich auch sehr viele analoge und digitale Hardwaresynthies und bevorzuge intuitive „one knob per function“ Interfaces ohne Menüdiving. Ende Oktober 2017 habe ich mir dann doch mal ein iPad Pro 12,9“ gegönnt und bin hin und weg wie gut das Look&Feel der Oberflächen ist. Ebenso die MIDI-Controller-Anbindung ist oftmals einfach nur genial. Ich werde mein iPad jedenfalls nicht mehr hergeben und kann nur jedem der sich bisher dagegen gewehrt hat dazu raten über seinen Schatten zu springen und sich ein 12,9“ iPad zu besorgen!

    Also, ich freue mich auf weitere iOS App Ankündigungen, Tests und Berichte!

  4. Profilbild
    Son of MooG  AHU

    Da bin ich dem Titel-Foto doch auf den Leim gegangen, dachte ich doch im ersten Moment, das wäre ein Hardware-Synth. Na ja, ich werd‘ ja auch nicht jünger. Das Teil hat mich dann aber ziemlich beeindruckt, nachdem ich mir noch einige YT-Clips angesehen hatte. Als Desktop/Rack-Gerät in Blofeld-Größe für 500,-€ würde ich kaum zögern…

  5. Profilbild
    gaffer  AHU

    Hey Son of Moog, kein Problem: 350 für das neue iPad, 22 für die App und für die 130 mal richtig essen gehn oder 4-10 gute Synth Apps kaufen und die 500 sind weg.

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