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Test: Warm Audio WA-CX12, Röhren-Großmembran-Kondensatormikrofon

Low Budget Vintage-Mikrofon

12. September 2022
warm audio wa cx 12 test

Warm Audio WA-CX12, Röhren-Großmembran-Kondensatormikrofon

Das Warm Audio WA-CX12 ist ein Röhren-Großmembran-Kondensatormikrofon in Anlehnung an das legendäre AKG C12, von dem zwischen 1953 und 1963 lediglich 2500 Stück in Österreich gebaut wurden. Wegen seines ausgewogenen und natürlichen Klangs zählt es international – neben dem Neumann U47 und Telefunken ELA M 250/251 – zu den drei großen deutschen „Magic-Mics“ für Gesang. 

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Mit dem WA-CX12 vergrößert Warm Audio seine stetig wachsende Produktpalette um einen weiteren, beliebten Klassiker aus dem goldenen Zeitalter der Studiotechnik. Seit 2011 bietet das in Texas (USA) ansässige Unternehmen von Bryce Young zahlreiche günstige Repliken an, allein die Auswahl an Vintage-Mikrofonen ist sehr umfangreich. Wer grundsätzlich Interesse an diesen Nachbauten hat, sollte auch unbedingt folgende Testberichte lesen:

Warm Audio WA-CX12

Das WA-CX12 in seiner Holzschatulle

Warm Audio WA-CX12 auf den ersten Blick

Wenn das WA-CX12 hierzulande ankommt, hat es bereits eine sehr lange Reise hinter sich und viel von der Welt gesehen. Eigentlich entwickelte und fertigte Warm Audio bisher fast alle seine Produkte in den USA, das WA-CX12 wird allerdings in China produziert, anschließend nach Amerika zur Qualitätskontrolle geschickt und dann nach Europa verschifft.

Die Auslieferung erfolgt in einem großen Koffer mit viel Zubehör, zusätzlich ist das Mikrofon in einer gepolsterten Holzschatulle sicher verstaut. Beim ersten Betrachten macht das WA-CX12 allein durch seine Größe (Länge: 29,5 cm, Durchmesser: 5 cm) und sein Gewicht (rund 1,1 kg) einen imposanten und auch hochwertig verarbeiteten Eindruck. Das zylindrische Gehäuse ist massiv, der Korb wirkt sehr widerstandsfähig und alle Teile sind sauber miteinander verschraubt.

Warm Audio WA-CX12

Selbstentwickelte Doppelmembrankapsel

Unter dem feinmaschigen Netzgitter des Mikrofonkorbs schlummert das Herzstück des WA-CX12, die eigens entwickelte, ein Zoll große Doppelmembrankapsel. Sie bietet insgesamt neun verschiedene Richtcharakteristiken: Niere, Kugel und Acht sowie jeweils drei Mischformen aus Niere und Kugel oder Niere und Acht.

In dem Zylinder unter der Kapsel befinden sich zwei weitere, wichtige, klangformende Komponenten, eine 12AY7 Röhre, deren Ursprung Warm Audio leider nicht preisgibt und ein Ausgangsübertrager von TAB Funkenwerk. Dieser Hersteller hat zwar nicht direkt etwas mit dem ehemaligen Elektronikfabrikaten Tonographie Apparatebau aus Wuppertal zu tun, fertigt aber unter anderem sehr hochwertige Transformatoren im Stil der alten, deutschen Rundfunktechnik.  

Für die Inbetriebnahme wird das WA-CX12 über ein 5 m langes, 7-poliges XLR-Kabel des renommierten schweizerischen Unternehmens Gotham Audio mit dem externen Netzteil verbunden. Dieses versorgt das Mikrofon nicht nur mit Strom, sondern besitzt auch einen Schaltregler zum Anwählen der Richtcharakteristik. Als Audioausgang hat das Netzteil noch eine normale 3-polige XLR-Buchse, um das Mikrofonsignal an einen Vorverstärker zu leiten.

Warm Audio WA-CX12

Das „Custom Tweed Case“

Das Zubehör des Warm Audio WA-CX12

Für das große „Custom Tweed Case“ verwendet Warm Audio kein echtes Textilgewebe, sondern nur einen Kunststoffbezug im Tweed-Stil. Der ist sicherlich pflegeleichter, kann aber optisch nicht leugnen, dass er nun einmal ein günstiges Imitat ist. Die innere Polsterung macht einen stabilen Eindruck, jedoch sind die Scharniere des Kofferdeckels leicht biegsam und wackelig, dennoch erfüllen sie bei einem vorsichtigen Umgang ihren Zweck. 

Warm Audio WA-CX12

Die Spinne des WA-CX12

Die Spinne aus Leichtmetall erinnert an die preiswerten Universal-Mikrofonhalterungen der großen Musikhäuser. Das Rädchen zum Arretieren des Gelenks besteht aus Kunststoff, während die Aluminiumschellen, in denen das Mikrofon eingespannt wird, recht weich und dünn ausfallen. In der Praxis erweisen sie sich leider als nicht sehr komfortabel, da zum einen die Spannvorrichtungen beim Umlegen stets mit den Gummiaufhängungen kollidieren und zum anderen die Spannkraft nach 2-3 Einsätzen nachlässt. Dadurch fängt das Mikrofon an, in der Halterung zu rutschen. Wenn die Schellen im offenen Zustand vorsichtig ein bisschen zusammengedrückt werden, bieten sie anschließend wieder einen sicheren Halt – trotzdem ist die Qualität nicht wirklich überzeugend.

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Das Netzteil fällt im Gegensatz zu den alten, schweren Originalen deutlich kleiner und leichter aus. Die Verarbeitung ist solide, lediglich der Regler zum Einstellen der Richtcharakteristik ist nicht sauber auf die Skalierung ausgerichtet, damit lässt es sich aber angesichts des Preises durchaus leben.

Warm Audio WA-CX12

Auswahl der Richtcharakteristiken

Technische Details des Warm Audio WA-CX12

Ein Blick in das Innere des WA-CX12 offenbart als erstes einen etwas unschönen Verarbeitungsfehler, da eine der Halterungsstreben leicht verbogen ist (siehe Foto). Dadurch wird allerdings die Funktion und Konstruktion des Mikrofons nicht beeinträchtigt. 

Warm Audio WA-CX12

Leicht verbogene Halterungsstrebe

Neben einem Kondensator des deutschen Traditionsunternehmens WIMA, ist hier auch der bereits genannte Custom-Ausgangsübertrager von TAB Funkenwerk zu sehen. Dessen Firmgründer Oliver Archut – ein Experte für deutsche Rundfunktechnik, der leider schon vor einigen Jahren verstarb – entwickelte den AMI T14 streng nach den Vorgaben des Braunbuchs (das ist die technische „Bibel“ für die alte, deutsche Rundfunktechnik). Dieser Transformator gilt schon seit Längerem in der Studioszene als authentischer Ersatz für den Ausgangsübertrager des AKG C12, C24 und ELA M 250/251.

Warm Audio WA-CX12

AMI T14 Ausgangsübertrager von TAB Funkender

Das Gehäuse der von Warm Audio konstruierten WA-12-B-60V Kapsel besteht gemäß dem Vorbild aus Messing. Für die Membran wird eine NewOldStock Mylar Folie verwendet, auf die per Sputter-Verfahren (Kathodenzerstäubung) 24-karätiges Gold aufgetragen ist.

Laut den technischen Angaben hat das WA-CX12 ein Eigenrauschen von 32 dB(A), während der Grenzschalldruckpegel bei 149 dB (SPL) liegt, somit sollte es sehr hohe Lautstärken verzerrungsfrei wandeln können. Auch die Ausgangsimpedanz von 200 Ohm dürfte mit den meisten Vorverstärkern kompatibel sein.

Das Frequenzspektrum reicht von 30 Hz bis 20 kHz. Die Messdiagramme des Herstellers zeigen, dass alle Richtcharakteristiken bis ungefähr 1-2 kHz vollkommen linear sind, dann erst leicht ansteigen und schließlich eine deutliche Anhebung zwischen 5 und 10 kHz aufweisen. In den Höhen fallen alle drei Einstellungen unterschiedlich ab, bis ein Rolloff bei 19 kHz einsetzt. Leider fehlen an dieser Stelle jedoch jegliche Angaben zu dem angewendeten Messverfahren bzw. dem Abstand zum Mikrofon.

Warm Audio WA-CX12

Der Frequenzgang von Niere, Kugel und Acht

Praxis im Tonstudio

Da für diesen Test leider kein originales AKG C12 zum Vergleich zur Verfügung stand, muss das WA-CX12 für sich selbst sprechen. Grundsätzlich eignet es sich für die Aufnahme von akustischen Instrumenten, Ambient- und Raummikrofonierungen und natürlich vor allem für Gesang. 

Es hat einen weichen und ausgewogenen Klang, mit dem sich sehr schöne und kompakte Ergebnisse erzielen lassen. Besonders in den oberen Mitten erzeugt es eine überaus angenehme Präsenz, die nie zu harsch oder scharf wirkt. Die Höhen haben wiederum einen samtigen und behutsamen Charakter. Dadurch verhalten sich Aufnahmen des WA-CX12 auch bei der Nachbearbeitung mit einem Equalizer sehr umgänglich. Die unteren Mitten und Bässe wirken klar definiert und besitzen eine saubere Kontur. Ihre Ausprägung hängt natürlich massgeblich von dem Abstand zum Mikrofon und der Richtcharakteristik ab.

Im Gegensatz zu alten Originalkapseln von Vintage-Mikrofonen ist sein Ansprechverhalten recht schnell, wobei es Pegelspitzen und Plosivlaute trotzdem auf sehr unscheinbare und runde Weise einbettet. Dennoch treten bei Gesangsaufnahmen gelegentlich einzelne Konsonanten wie Ts und Ps unvermittelt hervor, was angesichts des durchschnittlichen Klangverhaltens etwas irritiert und ein bisschen instabil wirkt.

Dank des Zusammenspiels der Röhre und des Ausgangstransformators entsteht eine deutliche Sättigung, durch die das Quellsignal komprimiert wird, was bei dieser Art von Mikrofon nicht unüblich ist. Damit geht auch eine kräftige und sehr schöne Färbung einher, die durchaus an den Charme des Vorbildes erinnert.

Warm Audio WA-CX12

Ein Kondensator von WIMA

Auch wenn das Eigenrauschen niedriger ausfällt als bei den Klassikern aus den 50er-Jahren, ist es trotzdem bei einer hohen Vorverstärkung deutlich hörbar. Das klingt ein bisschen so, als würde weit im Hintergrund ein Haartrockner in Betrieb sein. Letztendlich lässt sich dieses Problem nur durch eine gemäßigte Verstärkung und eine gesunde Lautstärke der Klangquelle in den Griff zu kriegen, für sehr leise Signale sollte aber besser ein Mikrofon mit niedrigerem Nebengeräuschanteil eingeplant werden. 

Sehr unterschiedlich fällt die Qualität der Richtcharakteristiken aus, was auch gleich anhand der Klangbeispiele zu hören ist. Die Niere hat vor allem in den oberen Mitten eine starke Durchsetzungskraft, wogegen die Kugel offener und luftiger erscheint. Das sind natürlich die typischen Eigenschaften dieser Charakteristiken, dennoch setzt das WA-CX-12 sie sehr schön um.

Etwas unausgewogen klingt dagegen die Acht-Einstellung. Sie hat einen recht nasalen Charakter, der etwas übertont wirkt. Darüber hinaus treten in dieser Einstellung einige Plosivlaute stärker hervor und haben manchmal auch leicht klirrende Artefakte.

Warm Audio WA-CX12

Das externe Netzteil des WA-CX12

Klangbeispiele zum Warm Audio WA-CX12

Alle Aufnahmen sind wahlweise im WAVE-Format (44,1 kHz, 24 Bit) oder als MP3s (320 kBit/s) aufrufbar.

Für diesen Test hat sich wieder einmal Mani Mathia bereit erklärt, einige Beispiele einzusingen. 

Um den Plosivlauten entgegenzuwirken, wird ein Pop-Filter von König und Meyer in einem Abstand von ca. 8 cm vor dem Mikrofon angebracht. Als Preamp kommt ein TAB V376a aus den 70er-Jahren mit OpAmps von NTP zum Einsatz, dessen brillanter und sauberer Ton den Röhrenklang des WA-CX12 ungefärbt und klar verstärkt. Da der V376a ein nicht deaktivierbares Hochpassfilter besitzt, greift dieses in der niedrigsten Einstellung bei 40 Hz, wodurch aber keine nennenswerten Einschränkungen für die Gesangsaufnahmen entstehen. Das Maß der Vorverstärkung beträgt bei allen Beispielen 34 dB, die Aufnahmen wurden nicht weiter bearbeitet, lediglich die Lautstärken der Audiofiles sind aufeinander angepasst. 

Das erste Beispiel zeigt den Nahbesprechungseffekt des WA-CX12 mit angewählter Nierencharakteristik, der Abstand zum Mikrofon beträgt dabei ca. 13 cm. Wie erwartet sind die unteren Mitten stark ausgeprägt, wogegen die Höhen – gerade im Vergleich zu den späteren Beispielen – etwas abfallen:

Als nächstes tritt der Sänger einen kleinen Schritt zurück und verdoppelt so den Abstand zum Mikrofon, der nun ca. 25 cm ausmacht. In dieser Position sollen die drei Hauptrichtcharakteristiken verglichen werden. Mani hat sich viel Mühe gegeben, alle Beispiele möglichst gleichförmig einzusingen. Bereits bei der Nieren-Einstellung ist der Unterschied zu dem Nahbesprechungseffekt deutlich zu hören, da die unteren Mitten dezenter erscheinen und die oberen Frequenzen sich deutlich öffnen:

Noch offener und schöner treten die Höhen bei der Kugelcharakteristik hervor, die unteren Mitten fallen etwas schwacher aus und auch die oberen Mitten verlieren ein bisschen an Druck im Gegensatz zu der Niereneinstellung:

Etwas eigenartig ist schließlich der Klang der Acht-Charakteristik. Der Blick auf das Messdiagramm ließ schon erahnen, dass die Höhen schwächer ausfallen als in den anderen beiden Einstellungen, aber das Ergebnis hat doch einen sehr unausgewogenen nasalen Charakter:

Aufnahme

Sänger: Mani Mathia
Mikrofon: Warm Audio WA-CX12
Preamp: TAB V376a / 34 dB Verstärkung / Hochpassfilter bei 40 Hz
Audiointerface: RME Fireface 800
DAW: Pro Tools

Warm Audio WA-CX12

Warm Audio WA-CX12

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Fazit

Das Warm Audio WA-CX12 ist ein ausgesprochen günstiges Röhren-Großmembran-Kondensatormikrofon, bei dessen Entwicklung das AKG C12 als Vorbild diente. Eigentlich hat es ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, mit dem jedoch ein paar Einschränkungen einhergehen:

Grundsätzlich erzeugt das WA-CX12 einen schönen, weichen und ausgewogenen Klang mit einem kräftigen Sättigungseffekt und einer ausgeprägten Färbung. Die Nieren- und Kugelcharakteristik hat Warm Audio gelungen umgesetzt, während die Acht etwas nasal und unausgewogen klingt, ebenso treten manche Plosivlaute unvermittelt hervor. Es eignet sich besser für lautere Klangquellen, da bei einer hohen Verstärkung der Nebengeräuschanteil deutlich hörbar wird.

Einige der verbauten Komponenten und auch Teile des Zubehörs haben eine sehr hohe Qualität und stammen von renommierten Herstellern, was in Anbetracht des Preises überdurchschnittlich gut ist. An anderen Stellen ist der Rotstift zur Kostenoptimierung deutlich zu spüren, wodurch das Endprodukt etwas halbherzig wirkt. Wenn das WA-CX12 ein paar hundert Euro teurer ausfallen würde, um Produktionsmängel und Details zu optimieren, wäre der Preis für ein solches Mikrofon immer noch unglaublich fair. 

Wer mit den genannten Einschränkungen leben kann, sollte das WA-CX12 einmal ausprobieren, da es momentan in dieser Preisklasse konkurrenzlos ist.

Plus

  • Mikrofon mit klassichem Vintage-Klang
  • stark gesättigter Ton
  • gute Nieren- und Kugel-Charakteristik
  • TAB Funkenwerk Ausgangstransformator

Minus

  • Nebengeräusche
  • nasaler Klang der Acht-Charakteristik
  • zum Teil Verarbeitungsmängel
  • Qualität des Koffers und der Spinne

Preis

  • 1.139,- Euro
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    Mikemix

    Vielen Dank für den Testbericht. Offensichtlich hat der Hersteller bei der Markteinführung versucht, die 1000 $-Grenze einzuhalten und ist dafür Kompromisse eingegangen, die aber nicht die Tonqualität betreffen. Aufschlussreich ist im Testbericht dargestellt, wie diese durch hervorragende Bauteile erreicht wird. An wichtiger Stelle ist der Testbericht leider unzutreffend. Der Autor ist einem Druckfehler des Herstellers aufgesessen, der sich in die Printversionen der ersten Manuals eingeschlichen hatte, was der Autor im Testzeitpunkt sowohl auf der Website des Herstellers als auch im online verfügbaren Manual hätte erkennen müssen. Das Eigenrauschen beträgt nicht 32dBA (was auch ein völlig ungewöhnlicher, exorbitanter Wert für ein aktuelles Mikrofon wäre), sondern: EIN / Self-Noise: 22dBA. Dieser Eigengeräuschpegel entspricht exakt dem des Originals! Und an dieser Stelle offenbart sich die zweite Schwäche des Testberichts: Es hätte nahe gelegen, für ein paar Euro ein AKG C12 auszuleihen, um einen Vergleich durchzuführen – und auch mit einer Frauenstimme. Immerhin findet man im Internet hierzu äußerst eindrucksvolle Beispiele, die aufzeigen, dass der Hersteller nur an der richtigen Stelle gespart hat. Schade, dass der Autor dem nicht nachgegangen ist.

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