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Top News: AVP Synth ADS-7, Analog Drumcomputer

6. Juli 2018

Demovideo online

Alle Spezifikationen und ein Demovideo der Drummaschine ADS-7 wurden nun von AVP Synth veröffentlicht.

Spezifikationen:

Voll analog, diskrete Schaltungen
7 separte Kanäle: BD, Clap, OH/CH (choking on/off ), 3x Generator (GEN) mit BP-/LP-Filter
65 Regler für Klangparameter
analoger 16/32 Step sequencer
kann zu externer Clock synchronisiert werden
bis zu 32 Presets
MIDI In/MIDI Out
3,5 mm Trigger-Eingänge
6,3 mm Stereo- & Einzelausgänge & 1 Trigger -Ausgang
Stahlgehäuse
Maße:  330 x 250 x 140 mm;
Gewicht: 3,5 kg
15 VAC 220v Netzteil (inklusive)

ADS-7 kann zu einem Preis von 770,- Euro (inkl. Versant, zzgl. Steuer/Zoll) bestellt werden. Der Versand erfolgt direkt aus Moskau.

Die bisherige Meldung:
Die Fotos stammen von der ersten Produktionsrunde, die allerdings nur 10 Geräte beträgt. Es wird jedoch weitergehen. Neben kleinen Fehlern in der Gehäusebedruckung, die bei der nächste Serie bereinigt sein werden, wird anscheinend auch die Herstellung noch etwas optimiert.Neben den bisherigen Informationen war nun auch zu erfahren, dass ADS-7 aufgrund des als „too old school“ beschriebenen technischen Aufbaus auf der MIDI-Seite wohl recht minimalistisch ausgestattet sein wird. Weder Velocity noch MIDI-CC-Befehle zur Steuerung der Parameter werden verarbeitet. Nur das Spielen der Sounds sowie die Synchronisiation des Sequencers sind vorgesehen.

 

Leider gibt es zum Preis und der Verfügbarkeit noch immer keine Angaben, auch auf Audiodemos müssen wir noch warten. Aber wir bleiben dran.

Ab hier die ursprüngliche Meldung:

Nach dem kleinen Drumexpander MAD-5 kündigt der Moskauer Hersteller nun den AVP Synth ADS-7 an.

Ankündigen ist vielleicht etwas zuviel gesagt. In der AVP-Facebook-Gruppe wurden jetzt zuerst einmal zwei Bilder gezeigt, die jedoch genügend auf die Features des Drumsynthesizers rückschließen lassen.

Der AVP Synth ADS-7 wird eine analoge Drummaschine mit diskretem Schaltungsaufbau. Sie verfügt über sieben voll editierbaren Sounds und einen Stepsequencer. Bei den Sounds erkennt man eine Bassdrum, die mit sechs Parametern offenbar flexibler als die Kick des MAD-5 ist. Die Clap hingegen könnte den Reglern nach mit dem MAD-5 identisch sein.
Open und Closed Hihat sitzen im gleichen Kanal und werden bis auf Panorama und Level mit den gleichen Parametern eingestellt. Eine Choking-Funktion kann an- bzw. abgeschaltet werden. Regler für einen metallischen Ton und Rauschen legen ähnliche Klangmöglichkeiten wie beim Vermona DRM oder MAM ADX nahe.
Drei weitere, identische Kanäle sind mit Gen bezeichnet, was für Generator steht. Hier haben wir jeweils einen Drumsynth mit Noise und Tone, insgesamt sind es elf Parameter. Das Rauschen lässt mit einem Filter, das zwischen Tief- und Bandpass umgeschaltet werden kann, bearbeiten. Für den Tone gibt es einen Sweep, also eine Pitch-Hüllkurve. Den Reglern nach können mit den Gen-Kanälen Snare, Toms und alle Arten von Percussion erzeugt werden.
Wenn man den Sound des MAD-5 zum Vergleich nimmt, dann wird der ADS-7 in diesem Punkt mindestens genauso überzeugen.

Insgesamt besitzt AVP-Synth ADS-7 über 60 Regler. Alle Sounds lassen sich manuell und über rückseitige Eingänge (3,5 mm) triggern und haben eine feste Zuweisung auf MIDI-Notennummern. Die Kanäle, die neben Volume auch einen Pan-Regler besitzen, können über einen Stereoausgang sowie über Einzelausgänge abgegriffen werden.

Der Sequencer hat 16 Step-Tasten und man kann offenbar zwischen A- (1-16) und B- (17-32) Part umschalten. 32 Speicherplätze sind vorhanden. Bei der Spurenanwahl erkennt man neben den sieben Drumsounds noch eine achte Spur mit dem Kürzel TR, womit eine zusätzliche Trigger-Spur mit eigenem Ausgang programmiert werden kann.

Forum
  1. Profilbild
    Emmbot  

    Hier stellt man sich gegen den Minituarisierungstrend.

    Das Innenleben ist ja interant.
    Voiceboards vertikal.

    Theoretisch wäre ja eine Midi-Update durch den Tausch des Sequenzerboards möglich.

  2. Profilbild
    Son of MooG  AHU

    Der ADS-7 macht einen sehr wuchtigen Eindruck; der sollte einem besser nicht auf den Fuß fallen. Etwas seltsam finde ich die kombinierten Trigger-In/Individual-Out-Buchsen, oder gehört das zu den Fehlern der ersten Produktions-Reihe? Es wäre jedenfalls genug Platz für 8 weitere Anschlüsse…

  3. Profilbild
    gaffer  AHU

    Was für eine hässliche Kiste. Sind da Röhren drin, oder warum ist der so hoch. Dass da auch noch fast kein MIDI drin ist, passt voll. Hey, retro entschuldigt nicht alles!

    • Profilbild
      Green Dino  

      „Fast kein Midi“ der ist gut^^
      Für Midi CC Steuerung hätte man die Parameter digital abtasten müssen, das war hier wohl nicht gewollt oder für den Preis vielleicht nicht drin?
      Ich find das Teil ja interessant…Fast kein Midi reicht vielleicht, wenn der Sound stimmt.

    • Profilbild
      TobyB  RED

      Hallo Gaffer,

      das Innenleben sieht aus wie ein Panzer der Marke T34 in Handfertigung. Wenn die Beats genauso durchlagen, wirds ein Klassiker ;-) Die MIDI Implementierung folgt vermutlich alten russischen Ingenieursschule, alles was zuviel, weglassen, stört eh nur bei der Beatführung.

      • Profilbild
        Green Dino  

        Keine Velocity ist wirklich sehr schade…
        Unten im Sequenzerbereich gibt’s diesen kleinen Sound Selection Taster, mit dem man dann wohl die Voices anwählt – als letztes steht dort „TR“. Was’n das? Weiss das jemand? Vielleicht die Accent Spur?

        Die Taster sehen leider sehr fummelig aus..besonders im Vergleich zum Rest.

        „TR“ gibt wohl eher einen Trigger an der Buchse hinten aus….
        Unter dem Einzelausgang für die Open Hat gibt’s ne Miniklinkenbuchse „TR“.
        Schade.

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