width=

TOP NEWS: Korg baut ARP Odyssey

17. Februar 2014

Bereitet Korg den nächsten Megaknaller vor?

Inzwischen gibt es auch den offiziellen und ausführlichen Test auf AMAZONA.de. Einfach HIER klicken!!!

Hier nun die Meldung vom Mai 2013.

Die US-Website von Korg vermeldet eine Ankündigung aus Tokyo, „KORG baut ARP ODYSSEY“, die auf der japanischen Korg-Website nicht zu finden ist. Ja ist denn schon April?

Laut dieser Meldung hat sich Korg mit dem Ingenieur David Friend (seinerzeit Partner von Alan Robert Pearlman = ARP) auf eine Zusammenarbeit geeinigt. Friend war, neben anderen Produkten, der Chefentwickler von dem wohl bekanntesten ARP-Synthesizer: Odyssey.

David Friend und "sein" Odyssey

David Friend und „sein“ Odyssey

 

Der ARP Odyssey von 1972 wurde fast 10 Jahre lang produziert und ist neben dem Minimoog nach wie vor einer der populärsten Analogsynthesizer. Allerdings war das Konzept des Odyssey fast einen Art Gegenprogramm zum Minimoog. Mit seinen zwei VCOs konnte der Odyssey monofon wie auch zweistimmig (paraphon) gespielt werden. Die Bedienung erfolgt über Schieberegler, Wellenformen wurden am Mixer gewählt, die Modulatoren waren an den Zielen einzustellen.

Korg will offenbar seine Analog-Produktlinie ernsthaft ausbauen. Über Monotron, Volca-Serie, MS-20 mini & Kit entwickelt man sich stetig aufwärts. Die Neuauflage des ARP Odyssey soll angeblich im September dieses Jahres erhältlich sein, zum Preis wurde noch nichts gesagt.

Wir sind gespannt wie ein Flitzebogen.

5_Odyssey_MKII_slider-580x435

Forum
  1. Profilbild
    Lothar Lammfromm

    Der Mini-MS-20, sowie der im Wert gesunkene Yen dürften für einen Preis – tippe ich mal – von roundabout 500,- bis 600,- Euro sprechen. Okay, das Vorhersagen wäre deutlich einfacher, wenn es nicht auf die Zukunft gerichtet wäre..

    Habe aber eine sehr gut funktionierende Glaskugel ;-)

  2. Profilbild
    TZTH  

    Odyssey – wow das wäre fantastisch! Aber dann bitte nicht die paraphonie/duophonie unter den Tisch fallen lassen. Das macht das Teil u.a so charmant.

  3. Profilbild
    anselm  

    …mit einem weinenden Auge lese ich das. Ich hätte gerne etwas mit dem Filter des Korg 700s/800DV, einigen klanglichen Eigenschaften auch des Korg 770, vielleicht auch des Korg PS-3300.
    Sehr cool sind die Ringmodulator-Fähigkeiten des Volca Keys.
    Man wünscht sich eben 2 LFOs, 3 ADSRs und größe Drehregler wie beim KingKorg:
    http://www.....ngKORG.jpg

    • Profilbild
      c.hatvani  AHU

      Ich glaube, Korg konzentriert sich auf große Klassiker: MS-20, ARP Odyssey… die Synths 700S/770/800DV sind heute sicher interessant, waren jedoch alles andere als Klassiker. Der Musiker von damals verehrte ARP und Moog, aber die Korgs waren halt preislich attraktiver.

      Der Hammer wäre, wenn Korg auch den 2600 fabrizieren würde ;-) wäre mir sogar lieber als der Odyssey :-)

      • Profilbild
        TobyB  RED

        Hallo c.hatvani,

        Das wäre wünschenswert, wenn Korg nach dem Arp noch was raushauen würde, es muss nicht gleich der Megaanalogpolyphone sein. Ich mein es war schon clever die Generation Ableton und Co. mit der Monotribe, den Volcas und der MS20, der iMS20 und dem Kontroller dazu anzufixen. Die Leute sind jetzt soweit und der Markt ruft eh nach mehr, mit den geeigneten Schnittstellen und Software ergeben sich Möglichkeiten im No und Low Budget Bereich. Korgs Strategie sich auf sinnige Felder zu begrenzen und die Konsequent zu beackern finde ich gut. Und ich sehe da echtes Potential.

      • Profilbild
        anselm  

        Ich glaube, 700s und 800DV (beide ja im Grunde gleich, bis auf die Anzahl der Stimmen) sind unter Kennern durchaus Klassiker.

        Im heutigen Markt hätten die Geräte eine zweite Chance auf erste Geige, wobei ich grundsätzlich immer an ein neues Gerät mit mehr Fähigkeiten denke, also keine bloße 1:1 Neu-Auflage.
        zB. hat der Volca Bass teilweise das 700s/800DV Filter und der Volca Keys hat coole neue Funktionen (war das Crossmodulation?).

        Wenn man dann ein ganz neues Produkt hat, teilweise mit Bestandteilen von Korg-Klassikern, das wäre schon cool (aus meiner persönlichen Sicht) und ich stelle mir vor, dass es Chancen am Markt hätte.

        Wir werden sehen, was Korg tatsächlich noch macht in der Richtung. Die grundsätzliche Entwicklung ist spannend.

        ps: Jupiter 8 Neu-Auflage von Korg. …wird nicht passieren. Ist aber amüsante Überlegung.

        • Profilbild
          c.hatvani  AHU

          Nun, ein Klassiker ist ein Synth, der gut verkauft wurde, dementsprechend bekannt ist und in vielen Studios anzutreffen ist ;-) z. B. der Yamaha DX7, der Minimoog, MS-20, der ARP Odyssey… auf die genannten Korgs trifft dies kaum zu. Dies ist aber kein Qualitätsurteil, ich schätze diese Geräte auch sehr.

          Und es zeigt sich, daß 1:1 (oder fast 1:1) Kopien, wie MS-20 mini, der Small Stone Phaser, Oberheim SEM Module bisher super angekommen sind.

          Ich persönlich würde mich auf einen analogen „ARP 2600 mini“ jedenfalls viel mehr freuen als auf den xten brandneuen Analogsynthi. Manchmal ist ein guter Les Paul Nachbau einfach besser als eine neumodische Neukonzeption.

  4. Profilbild
    BA6  

    Der ARP Odyssey war immer mein Traumsynthesizer. Wenn der KORG Nachbau erschwinglich ist, gut klingt und die Qualität der Fader ordentlich, dann komme ich um den „habenwollen“-Faktor nicht herum. Gut finde ich auch, dass der Synthi kleiner als das Original ist. Schließlich kann der ja auch nur max. zweistimmig spielen… ;-)

  5. Profilbild
    Son of MooG  AHU

    ich würde mir ein Remake des Mono/Poly wünschen, aber bitte in Original-Größe oder zumindest normal-großer Tastatur, oder ganz konsequent, als 19Zöller. Ich hatte mal einen als längere Leihgabe; als Mono-Synth mit 4 VCOs fand ich ihn den besten Moog, den Korg gebaut hat.

  6. Profilbild
    audiocommand

    Sind der Firma Korg die Ideen ausgegangen oder die Entwickler alle in Fokushima… ich finde das zimmlich peinlich das Korg jetzt auch noch andere Hersteller clont…. die sollen mal lieber neue Innovationen entwickeln und nicht in alten gewässern fischen die nicht mal ihnen gehören….

  7. Profilbild
    bobs world  

    Das ist für Korg an Peinlichkeit kaum zu überbieten.
    Da wird phantasielos ein anderer Hersteller geklont.
    Die Komplexe liegen bei Korg bezüglich Analogsynths tief. Karg ist so ziemlich der einzige große Hersteller, der kein analoges Flaggschiff bauen konnte.

    • Profilbild
      c.hatvani  AHU

      das mag sein, aber Korg’s Ziel war hauptsächlich, kosteneffektive Instrumente für den Normalmusiker bezahlbaren Preisen anzubieten. Darunter so Preisbrecher wie die MS-Serie oder der Polysix.

  8. Profilbild
    Atarkid  AHU

    Ich les grad mit entsetzen, dass das dieses Jahr nix mehr wird. War eigentlich für September 2014 geplant… Dabei bin ich schon sowas von rattig…..

  9. Profilbild
    Klaus Joter  

    Einmal davon abgesehen, dass ich den momentanen Analog-Hype in seiner Dimension nicht ganz nachvollziehen kann, fände ich es schon traurig, wenn sich Korg außerhalb seiner Firmengeschichte bedienen würde. Daneben – ich besaß damals einen Odyssey über 25 Jahre lang und kenne ihn in- und auswendig – halte ich ihn für einen überschätzten und durch sein Alter eher verklärten Synthie.
    Die Oscillatoren und Filter tendierten mE eher in Richtung „steril“. Wer ihn damals als DEN großen Konkurrenten zum Mini ansah, vergisst, dass es zu der Zeit kaum Alternativen auf dem Markt gab. Tonal war er dem Mini vollkommen unterlegen. Aber dafür konnte man mit ihm wunderbar Effektsounds basteln: Noise, Ring Mod und Sample&Hold sei Dank. Aber abgesehen davon war er halt ein ordinärer 2Osc-Synthie mit einer Tendenz zu kratzbürstigen Sounds. Gut – sorry – von daher würde er schon in die Korg MS-Linie passen. Die finde ich klanglich genau so unkulinarisch.

    • Profilbild
      iggy_pop  AHU

      Es kommt immer auf die Version des Odyssey an. Der Mk. 1 klingt so, daß es einem Mini Moog schon Angst und Bange werden kann — dieser weiße Odyssey ist von allen der interessanteste und klanglich ergiebigste. Der schwarz-goldene Mk. 2 klingt ziemlich steril, da die VCOs zu stabil sind und das Filter zu neutral; den eher schneidenden Klang des Mk. 3 muß man mögen (er klingt jedoch besser als der Mk. 2).

      Braucht man sich aber keine Gedanken zu machen — daß Korg den Odyssey baut, halte ich für eine Internet-Ente.

      • Profilbild
        anselm  

        Laut Dave Spiers von G-Force gab es im MK1 und MK2 je noch Seriennummer jeweils unterschiedliche Filter. Das erzählt er in dem Video von Sonic State, wo er den Oddity 2 Softsynth vorstellt.

        • Profilbild
          iggy_pop  AHU

          Mk. 1 hat das 4023-VCF (12dB). Mk. 2 hat diverse 24dB-Filtertypen (4035 und ab Modell 2811 das 4075.), Mk. 3 hat das 4075-VCF (ebenfalls 24dB). Ein Filter funktioniert nur so gut wie das Material ist, das ihm die Oszillatoren zu beißen geben. Die sind bei den späteren Modellen der Schwachpunkt.

          • Profilbild
            anselm  

            Dave Spiers behauptet eben, dass das mit den Filter-Typen nicht so einfach alleine am Gehäuse zu sehen sei.
            Vielleicht weisst Du es ja besser.

Kommentar erstellen

Die AMAZONA.de-Kommentarfunktion ist Ihr Forum um sich persönlich zu den Inhalten der Artikel auszutauschen. Sich daraus ergebende Diskussionen sollten höflich und sachlich geführt werden. Haben Sie eigene Erfahrungen mit einem Produkt gemacht, stellen Sie diese bitte über die Funktion Leser-Story erstellen ein. Für persönliche Nachrichten verwenden Sie bitte die Nachrichtenfunktion im Profil.