Trevor Horn: Synthesizer, Sampler & Drumcomputer der 80s

6. Juli 2019

Der Sound und die Synthesizer von Trevor Horn

Wenn man sich mit Trevor Horn beschäftigt, dann gehört die Technik dazu, denn hier kann man den Pioniergeist von Trevor Horn und dem Team im Hintergrund sehr gut festmachen. Die Bezeichnung Pioniergeist ist hier durchaus berechtigt, denn ZTT als Label war einer der Treiber für die Entwicklung von Popmusik irgendwo zwischen Dance, Pop, Rock. Die Köpfe hinter Horn und ZTT haben neben bei die Remixe und 12 inch Mixe erfunden, etabliert und perfektioniert.

Dabei hat Trevor Horn bewusst immer das Projekt in den Vordergrund gestellt und ganz nebenbei Künstler wie Holly Johnson, Hans Zimmer, Claudia Brücken, YES, Grace Jones, ABC, Art of Noise uvm. Bevor wir uns aber im „Guess who“ verlieren, schnallen wir uns an und landen bei dem, was neben der Idee, der Komposition und der Umsetzung am wichtigsten ist. Der Technik und den Synths von Trevor Horn.

Also begeben wir uns auf eine sentimentale Reise ins Jahr 1979, als sich MTV anschickte, mit Videos den Radiostar zu killen.

Und damit sind wir bei „The Buggles“ mit Plastic Age und Video killed the radio star, über die beiden Songs ist von Trevor Horn verbürgt, dass hier u. a. Moog Minimoog Model D und Korg Minipops 7 zum Einsatz kamen.

Video Killed the Radio Star – Plastic Age

Korg Minipops 7

„It’s been astonishing,“ says Horn. „We’ve been going through multitracks for this show, and ‚Living In The Plastic Age‘ and ‚Video Killed The Radio Star‘ were both played. We played them from one end to the other because there was no way that you could drop in on the machine that we had. It was a 24-track machine that you could drop in on but it was very hard to get out. You had to do the backing track in its entirety, so both songs — ‚Living In The Plastic Age‘ and ‚Video Killed The Radio Star‘ — were started with just piano, bass, drums and a [Korg MP7] Mini Pops Junior rhythm box, which we played to.“ (Quelle)

Korg Minipops 7 – ein frühes Modell

Moog Minimoog Model D

„That sequencer was hooked up to a Minimoog that had CV and Gate on it. And with that rig I thee wed! You know, those CV/Gate things were much tighter than MIDI. They were spot bollock on! Spot on. Much better feel than just your normal MIDI rig these days.“(Quelle)

Was man an beiden Titeln aber auch sehr gut hören kann, dass Trevor Horn ein sehr passabler Bass-Player war und hier sich schon die zukünftige Fusion von Rock/Pop und Dance ankündigt.

Der Moog Minimoog

Was sich dann konzeptionell mit ABC und „The Lexicon of Love“ massiv fortsetzt. Und hier kann man den Bass des Moog Minimoog Model D sehr schön hören und der aufmerksame Hörer wird sicher auch die Roland TR-808 Claps vernehmen.

Wer einen raren US 12 inch Mix von “The Look of Love” besitzt, wird noch etwas bemerken, richtig.

Lexicon of Love

Fairlight CMI

Dieser wurde hier massiv abgefeiert und eingesetzt. Was man hier auch sehr gut hören kann, ist der wilde Stilmix aus Hip Hop, Funk und britischem Northern Soul.

“I actually think that was the best 12-inch I ever did,” he says. “Everything kind of came together on that one. What I’d said to JJ was, ‘I want bits of everything on the Fairlight — bits of the strings, bits of the vocal, just anything.’ I seemed to manage to get a narrative through it, playing these things on the Fairlight keyboard.“(Quelle)

Fairlight Werbung

Nach dem Erfolg mit den Buggles und ABC war 1981 offensichtlich so viel Geld vorhanden, dass Trevor Horn so clever war, es zu investieren, zum einen hat er erkannt, dass er als Produzent und Mastermind mehr erreichen kann. Also wurde Geoffrey Downes ausbezahlt, mit seiner Ehefrau wurde Perfect Publishing Ltd. gegründet, der Grundstein für das kurz darauf gegründete Label ZTT und schließlich wurde 1983 das SARM Studio in West London gekauft.

Welche Bedeutung der Fairlight für ZTT und Trevor Horn hatte, kann man hier sehen.

Welcome to the Pleasuredome

Roland Jupiter-8, LinnDrum

An dieser Stelle kommen Anne Dudley, Paul Morley, J. J. Jeczalik ins Spiel und wiederum der Fairlight CMI, aber erst mal geht’s chronologisch weiter mit einer jungen Band, bestehend aus Lads from Liverpool. And Frankie Only. Und hier an diesem Beispiel „Relax“ können wir den Unterschied von vor und nach der Produktion besonders gut hören.

Dies beantwortet zwei Fragen, konnten die Lads spielen. Sie konnten. Und was hier fehlt, Roland Jupiter-8, LinnDrum. Interessant und  wichtig zu wissen, damit der Groove der LinnDrum funktioniert, hier wurde erst ein Click-Track mit dem finalen Tempo erzeugt und gegen diese wurden dann die LinnDrum und alle anderen Elemente und Instrumente synchronisiert. Das ZTT Team muss der Auftritt bei der BBC „The Tube“ wohl so imponiert haben, dass man sich später für ein Konzept-Album namens „Welcome to the pleasure dome“ entschied. Und soundmäßig stellte man sich eine Mischung aus Prog-Rock, High Energy und Northern Soul vor. Die Klammer im Sound sind der Gesang von Holly Johnson und die Shouts von Paul Rutherford. Während die Lads dann mehr oder minder nur Staffage in einer pansexuellen Szenerie sind.

Wo man den Einsatz des Jupiters-8 sehr gut hört, sind die Eröffnungstitel, The World is My Oyster, Welcome to the Pleasuredome.

Funfact, die LinnDrum kaufte Trevor Horn, for a couple of squids, von David Gilmour, Pink Floyd.

Besitzer eines Jupiter-8 oder zweier Boutique JP-08 sollten sich bei Interesse auf die Suche nach den drei Presets machen, die in „Welcome to the Pleasuredome“ zu hören sind.

YES und Moments in Love

NED Synclavier

Nachdem man sich bei ABC dann mit dem Fairlight CMI warmgespielt hatte, kam man dann bei ZTT auf die Idee zu Art of Noise. Art of Noise sind insofern ikonisch, als dass sie die Idee des Produzenten-Pops auf die Spitze trieben, technisch durch die Kombination von Samples aus Geräuschen, Instrumenten und Orchester-Hits. Das Paradebeispiel hier Moments in Love. Art of Noise inspirierten sich Legionen britischer Kids zum späteren Musikmachen und als die Elektronik auf dem Dancefloor Anfang der Neunziger einzog, waren Art of Noise eine der ersten Synthpop-Bands, denen die junge Generation Raver ein Remix-Album widmeten.

Original Synclavier

Stilistisch – und hier schlagen wir wieder einen Bogen – geht’s zu YES und „Owner of a lonely heart“.
Hier sagt die Legende, dass dies einer der ersten komplett digital produzierten Tracks war, das stimmt teilweise. Trevor Horn und sein Team waren immer sehr daran interessiert, technisch die künstlerischen Grenzen auszuloten und weiter zu schieben. Hat nicht immer geklappt, siehe Spandau Ballet, hier hatte man die Idee, den Drummer durch eine Drummachine zu ersetzen. Was dazu führte, dass Spandau Ballet sich von Trevor Horn verabschiedete.

Im Falle von YES hat das jedoch gut funktioniert. Die Budgets wurden mittlerweile größer und so kam man auf die Idee, für „Owner of a Lonely Heart“ ein Synclavier anzuschaffen. Hier empfehlen wir, dem Meister über die Schulter zu sehen.

Slave to the Rhythm

Wenn man so will, war Frankie zwar der Knaller, der mit die frühen Achtziger bestimmte, aber Grace Jones Comeback war der künstlerische Bang. Nicht nur wegen des Intros und dem Einsatz des Fairlights. Sondern weil hier alles auf den Punkt kommt.

Was fehlt?

Neben diesen Maschinen war einer der Brot und Butter Synths immer ein Roland Juno-106 und der Roland JX-8P. Ebenso fehlen natürlich „Propaganda“ und „A Secret Wish“, zum einen weil nicht genau dokumentiert ist, was und wer hier welchen Einfluss hat und was eingesetzt wurde. Die Geschichte des Labels ZTT ist noch mal eine andere, aber nicht weniger spannend.

Von allen hier vorgestellten Instrumenten dürfte der Fairlight CMI sicher der Hauptpunkt für den Erfolg von ZTT Acts sein. Das Credo war immer „we can do anything with sound“ und um es mit Jill, der Ehefrau zu sagen, „… this will be the sequencer, he will never let us down.“

Last but not least muss man auch sehen, dass Trevor das Verständnis hatte, dass die Kids die Ideen haben und er nur die technischen Mittel, diese zu realisieren.

Wenn es einen Moment gegeben hat, wo der zielgerichtete Einsatz von Technik und das Zusammentreffen von kreativen Köpfen der Popmusik einen Schub gegeben hat, dann hier. Man hätte eine Türklingel sampeln können und es wäre ein Hit geworden. Oder das Bellen eines Hundes und daraus dann eine Snare machen. Es wäre ein Hit geworden.

Trevor Horn Productions on YouTube

Ein interessantes Interview mit JJ Jeczalik und Anne Dudley zur Produktion von ART OF NOISE, bei dem überwiegend der Fairlight eingesetzt wurde.

Der Meister selbst 2019 bei einem Interview mit SOS

Forum
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    funkensteen  

    FGTH /Trevor Horn/Steve Lipson dank dieser Personen habe ich den Linn Drum kennen(lieben) gelernt.

    Und keiner hat Linn Drum so geil programmiert wie sie.

    1. War (Hidden) 12 inch. Holly Johnson hat hier nochmal bewiesen wie gut er Singen kann.

    2. Two Tribes Annihilation 12 inch.

    3.Relax.

    4. Ballad of 32 Long Version.

    Yeeeaaah its Frankie,,,,,only Frankie

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      TobyB  RED

      Frankie say… Bester erster Kommentar ever. Two Tribes Annihilation 12 Inch ist eine der drei Platten die ich mit auf die Insel nehmen würde, Dank War hab ich mich näher mit Soul beschäftigt. Die Linn Drum ist meine Sonntagsdrummie :)

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    psv-ddv  AHU

    Hi Toby,
    auf „Slave to the Rhythm“ kam nun wirklich bekanntermassen und gut hörbar nur das Synclavier zum Einsatz und nicht der Fairlight. Vielleicht magst Du das im Text oben korrigieren.
    Ansonsten der zweite super Bericht von Dir heute, macht Spass zu lesen, danke.

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    TobyB  RED

    Hallo PSV-DDV,

    Stimmt mit dem Synclavier, müssen wir ändern, witzig das man es mit dem Fairlight auch hinbekommt. :-) Ich hab meine Quelle nicht zu Ende gelesen, nachdem da stand das Slave to the rhythm eigentlich für FGTH komponiert wurde, hab ich ausgeblendet. Wäre aber auch ein Hit geworden.

    Der andere Bericht über Trever Horn ist nicht von mir.

    So ich hau mal ein paar Takes in die Kiste :-)

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      TobyB  RED

      Propaganda hab ich absichtlich aussen vor gelassen Doc. Zu diesem ganzen Kuddelmuddel Propaganda, FGTH und ZTT können sich die Zeitzeugen gerne selber äussern. Es ging ja mehr oder minder um Trevors Synth, nicht um die von Micheal Merten u.a.

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        swissdoc  RED

        Nun, ich bin da nicht vom Fach. Nur hatte ich Trevor Horn immer auch mit PPG Wave Sounds verbunden. Ist das nun korrekt oder grottenfalsch?

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          psv-ddv  AHU

          Die hatten definitiv zumindest ein PPG PRK am Start. Das sieht man auch in einigen Fotos und lässt auf ein komplettes PPG System schliessen. Wie intensiv PPGs für welche Produktionen genutzt wurden entzieht sich leider meiner Kenntnis.

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      psv-ddv  AHU

      Spannender Artikel, den Du da verlinkt hast, swissdoc. Die Equipmentliste mit dem 480ger bezeiht sich aber eher auf die angekündigte neue Produktion ohne Trevor Horn. Bei „A secret wish“ (Propaganda/Horn/Lipson) ebenso wie auch auf FGTH und „Slave to the Rhythm“ dürften eher Lexicon 224 (X/XL) als Haupthall am Start gewesen sein, da das 480L ja erst Mitte 1985 erschien. Auf „Power of Love“ z.B. hört man das alte Lexicon 224 sehr deutlich raus.

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        swissdoc  RED

        Oops, da habe ich echt nicht aufgepasst. Geht in der Tat um 1234 von 1990, Produzenten sind Chris Hughes und Ian Stanley. Schöne Hallräume dennoch.
         
        Zurück dann zum Thema: Synths bei/von Trevor Horn

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    8 Bit Fighter  

    Man sollte noch erwähnen, dass Horn und Downes bereits 1979 ein Disco Projekt mit mehreren erfolglosen Singles starteten. Bereits 1981 vor ABC hatte Horn mit dem Gesangsduo Dollar Top Ten Erfolg in UK. Ihre Single Mirror Mirror wurde dort überall hoch und runter gedudelt. PPG Wave und Prophet 5 sollte man unbedingt zu der EquipmentListe hinzufügen. PPG ist auf jedem Propaganda-Track zu hören. Relax soll die letzte analoge Aufnahme von Horn gewesen sein.Danach kamen 2 Stück Sony 24 Track digital Reel to Reel Recorder zum Einsatz.

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      TobyB  RED

      Hallo 8bit,

      angefangen hat Trevor Horn wohl als Tasten und Bass Mann bei Tina Charles, der UK Discoqueen :) mit der Trevor Horn wohl liiert war. Vermutlich dort hat er Geoff Downes getroffen.

      Prophet 5, ich hab gestern noch mal ABC Lexicon of Love aufgelegt und meine das in Together Forever entweder ein P5 dabei ist oder der Fairlight ein Sample vom P5 wiedergibt.

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    AMAZONA Archiv

    Mit dem Sound von Trevor Horn verbinde ich in erster Linie den PPG wave 2.2 inklusive Waveterm. Sehr viel zu hören auf The Secret Wish von Propaganda, The Art of Noise, FGtH sowieso (Welcome to the Pleasuredome, Rage Hard… usw. ), ABC klar.

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      TobyB  RED

      Jein Marko, das PPG Waveterm gehörte wohl zu Michael Mertens, Propaganda. Siehe Link vom Doc. Leider wurde irgendwann mal fast das komplette Equipment von Trevor Horn gestohlen und es blieben nur noch JX8P, Minimoog Model D, Juno 106 über. So das man das nur noch Bruchstückhaft nachvollziehen kann. Vom Hören ist es sehr schwierig, exakt was rauszuhören. Ich habe oben nur das aufgeführt, wo ich 100 % sicher war und Belege hatte.

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      Tyrell  RED 1

      Sehe ich wie du. Ich höre da auch ganz viel PPG raus – nicht so sehr wegen der Samples aus dem Waveterm, vielmehr wegen vieler, kleiner metallischer Sequenzen die da oft im Hintergrund mitzuckeln.. Damals ein Grund, warum ich unbedingt den ersten Microwave haben musste. (Ein PPG war vollkommen außer meiner bezahlbaren Reichweite)

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      psv-ddv  AHU

      So eindeutig ist das definitiv nicht. Es ist recht schwer rauszuhören, was nun PPG, Fairlight, Synclavier ist, wenn nicht mit allen diesen Kisten selbst gearbeitet hat, da es da schon einige Preset-Überschneidungen gibt. Die Libraries enthalten viele gegenseitige Samples und bei TH war es üblich Synthis zu samplen und zu stacken. Man muss also den Grundklang der Systeme sehr genau kennen, und auch dann ist es nicht leicht das rauszuhören. Festhalten kann man folgende Schwerpunkte: PPG System bei Propaganda, (Operator Michael Mertens), Fairlight bei Art of Noise und ABC (Operator J.J.Jezalick), ab 1984 dann zunehmend das Synclavier (Operator Steven Lipson) beginnend mit FGTH und als Hauptinstrument bei Grace Jones Slave to the Rhythm. Das lässt sich hören und anhand von interviews fotos und Cover Nennungen überprüfen.

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    iggy_pop  AHU

    Hat bestimmt schon einer erwähnt, aber ein Minipops Junior hat mit dem MP-7 rein gar nichts zu tun, außer dem Namen. Mini Pops Junior:
    .
    https://www.youtube.com/watch?v=YCtO7zphP0Q
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    Das ABC-Album wurde in nicht unwesentlichem Maße von Anne Dudley arrangiert, die seinerzeit einen der ersten PPG Wave 2 in England hatte (neben Depeche Mode), und dieser Klang prägte das Album immens.
    .
    Wurde Perfect Publishing mit der Frau von Geoff Downes gegründet…? „Geoff Downes wurde ausbezahlt, mit seiner Frau Perfect Publishing gegründet“… ich bin verwirrt.
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    Art Of Noise und Synclavier? Ich kenne die „klassischen“ AON eigentlich immer nur mit mehreren Fairlights, Memory Moog, Mini Moog, Emulator, PPG Wave 2 und Linn LM-1 bewaffnet, aber was weiß ich schon:
    https://www.theguardian.com/music/2018/jul/03/how-we-made-art-of-noise-close-to-the-edit-anne-dudley-paul-morley (runterscrollen) oder hier:
    http://mp3.....5928/4.jpg
    .
    Anne Dudley nannten den Memory Moog ihren „Synthesiser für die einsame Insel“ (aber nur, wenn der Servicetechniker immer in Reichweite sei), und ihr Mini Moog war mit dem Ribbon Controller links neben der Tastatur modifiziert.
    .

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      TobyB  RED

      Morsche Iggy,

      Danke für deine Anmerkungen.

      Perfect Publishing wurde natürlich von Jill Sinclair mitgegründet.

      ABC Lexicon of Love vielleicht hat ein PPG Wave 2 in das Fairlight gespielt. Korg Mini Pops Junior, hab ich vom Meister himself übernommen, siehe hier https://bit.ly/2G01hTD

      JJ hat definitiv mit dem Synclavier gearbeitet.

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        iggy_pop  AHU

        „ABC Lexicon of Love vielleicht hat ein PPG Wave 2 in das Fairlight gespielt.“ — Man kann sich auch durch die linke Brust ins rechte Knie schießen. Das geht bestimmt, aber — warum?
        .
        In der Ausgabe 8/1989 der Keyboards ist ein Interview mit Anne Dudley zu finden, das detailliert Auskunft zum ersten ABC-Album gibt („Ich war eine der ersten in England, die den PPG Wave 2 einsetzten; ich spielte ihn auf dem ersten ABC-Album und verwendete ihn für diese berühmten Trauerglocken“); in einem etwa zeitgleich veröffentlichten Interview in der Keys ging es auch um das Thema (und um den Memory Moog).
        .
        Das JJ Jeczalik Fairlight gespielt hat, stand nicht zur Diskussion, das dürfte hinreichend bekannt sein. Gary Langan, der dritte Mann im AON-Lineup, saß bei „The Lexicon of Love“ hinter’m Pult.
        .
        Ein Minipops Junior ist kein Minipops 7, sondern ein Minipops Junior. Ein Micro Moog ist kein Mini Moog, ein Micro Synthesizer kein Mini Synthesizer, eine LinnDrum keine LM-2. Das bringen auch gerne mal die Leute durcheinander, die selbst damit gearbeitet haben.
        .

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          TobyB  RED

          Mahlzeit Iggy,

          ich hab erst die Keyboard Ausgaben nach 1989 und Trevor Horn selbst sprich nur von Minimoog, TR 808 und Fairlight. Vielleicht hat Trevor Horn das über den massiven Einsatz der Page R vergessen. Ich bin ab und an auch lull und lall, wenn ich die Fairlight CMI App auf dem iPad gequält habe. ;-)

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      psv-ddv  AHU

      Das Synclavier hatte ich bisher eigentlich auch nicht bei Art of Noise verortet. War Jezalick nicht mit dem Fairlight verheiratet?

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        iggy_pop  AHU

        Jeczalik war Fairlight-User, Bilder mit ihm und einem Synclavier sind mir nicht bekannt; das Synclavier kam primär bei Trevor Horns Produktionen zum Einsatz. Irgendwo gibt es da auch ein Bild, wo er lässig vor dem Synclavier rumlümmelt.
        .
        Ich finde, man hört bei AON auch deutlich die frühe Fairlight-Ästhetik raus; im Prinzip schlagen sie in dieselbe Kerbe wie Yello, bei denen der rauhe Fairlight-Klang ein ganz wichtiges, stilprägendes Merkmal war.
        .

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          psv-ddv  AHU

          Stimmt, er wird „Jeczalik“ geschrieben. Sorry.
          Den Fairlight II kann man dank des LoFi Sounds noch ganz gut raushören, beim Series III wird’s schon schwieriger, aber ein Hauch vom frühdigitalen Geröchel ist auf den späteren Yello Produktionen trotz 16 Bit und 50kHz Sampling noch zu hören.

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        TobyB  RED

        Hallo PSV-DDV,

        in obigen Artikel zum Wembley Event 2004, wird kurz angeführt, dass JJ am Synclavier rumschraubte. Muss wohl nicht so doll gewesen sein das Ergebnis. Bei Trevor Horn scheint m.E etwas andere Erinnerungen als seine Kollegen zu haben. Wenn das von Iggy angeführte Interview mit den O Tönen von Mr. Horn vergleicht, variieren einige Punkte ganz schön.

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    zona  

    „Nach dem Erfolg mit den Buggles und ABC war 1981 offensichtlich so viel Geld vorhanden,…“
    Das von Trevor Horn produzierte ABC Hit-Debutalbum „Lexicon Of Love“ wurde erst 1982 veröffentlicht.

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      Son of MooG  AHU

      Was da für ein Geld-Wert auf der Bühne stand – ziemlich beeindruckend. Ich habe nirgendwo sonst eine solche Ansammlung an Fairlights gesehen, nicht mal bei Tangerine Dream…

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        iggy_pop  AHU

        Das dürfte nicht schwerfallen, denn TD hatten — zumindest offiziell — nie einen Fairlight. Er wurde wohl mal ausprobiert und für einen Soundtrack verwendet, fand aber im Gegensatz zu Crumar GDS und Synclavier nie Einzug ins TD-Studio in Spandau.
        .
        Dafür hatten TD gleich mehrere von diesen Friendchip SRC Synchronizern…
        .

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      swissdoc  RED

      Was ist besser als ein Fairlight? Klar, zwei Fairlight. Und was ist besser als zwei Fairlight? Klar, drei Fairlight. Nicht schlecht.
       
      Dazu ein Lexicon 224 (ohne Remote allerdings) und zwei Lexicon 224X oder XL mit 2x LARC. 2x AMS DMX 15S (Delay/Pitchshifter), kein AMS Reverb, wie im Youtube-Kommentar.
       
      Und noch Zeugs und Sachen…

  8. Profilbild
    Son of MooG  AHU

    Mein absoluter Favorit von Art of Noise ist „In No Sense? Nonsense!“. Die Formation trägt ihren Namen zu recht; virtuoses Zusammenspiel von Synthesizer und Sampler sowie meisterhaftes Sound-Design. Die meisten anderen von Horn produzierten Acts waren mir zu poppig und „Owner of a Lonely Heart“ gehört für mich wie der Rest der LP zum schlechtesten Yes-Album.

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    digidisiggi

    Hallo Toby, toller Bericht. Auch die Rekonstruktion des „Slave to the Rhythm“-Intros ist dir sehr gelungen. Es gibt aber tatsächlich ein wesentlicher Synthi-Baustein der dir fehlt, da hat swissdoc recht. Der PPG 2.2. Dort ist es das letzte Wavetable, ich glaube Nr. 23. Es ist ein Piano/Sax Wavetable. Der macht bei den Akkorden den besonderen Attack. Man muss da ein wenig mit dem scanning des Wavetables und mit Pitch EG rumspielen. Wenn du diesen Sound hast, kannst du ein paar Suren in deinem Beispiel muten. Das hat mir übrigens vor zig Jahren Nik Kershaw verraten, der diesen Sound auch auf seiner „The Riddle“ Platte verbraten hatte. Ich konnte es dann tasächlich mit dem alten PPG plugin von Waldorf nachbauen. Falls du das alte Plugin noch hast, kann ich dir gerne das .fxb file zukommen lassen.

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      iggy_pop  AHU

      Wenn es Piano/Saxophon ist, dann ist es kein Wave 2.2, sondern ein 2.3 — der hatte (aus welchem Grunde auch immer) diese fragwürdigen Wellenformen mit an Bord…

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          TobyB  RED

          Hallo PSV-DDV,

          ich höre 5 Sounds raus aus dem Original, Ein Plucksound, ein rauschiger Brass Sound mit kurzem Attack, ein Choir Pad, so ein Choir Pad Hit und ein tiefer Pad Sound.

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      psv-ddv  AHU

      Hi digisigi,
      wo hörst Du denn da einen PPG Wavetable raus? Das klingt alles 1A nach Synclavier PSMT. Die Klangfärbung kenne ich gut. Das Intro ist ein Synclavier Stack. Der Song ist komplett mit dem damals brandneuen NED Polysampling System gemacht. Der Sequencer wurde dafür extra nach den Vorgaben von Lipson und Horn bezüglich tightness optimiert. Daher wohl auch der Titel. Das UVI Beast im Video ist schon korrekt eingesetzt. Nicht auszuschliessen, dass auch ein PPG abgesampled wurde aber ich höre das da nicht. Vielleicht kannst Du ja ein Klangbeispiel verlinken dann verstehe ich was Du meinst.

  10. Profilbild
    digidisiggi

    …so, das hat mir keinen Ruhe gelassen und ich bin nochmal ins Studio…sorry, es war nicht Wavetable 23 sondern 31. Da ich selber nie einen PPG hatte, habe ich mich auf die Aussage von Nik Kershaw verlassen, der sagte es wäre ein 2.2. gewesen. Das veranlasste mich damals den Sound NUR mit dem PPG Plugin von Waldorf nachzubasteln, in Ermangelung der Hardware. Er sagte aber auch, die Chords vom PPG wurden noch mit einem analogen Polysynth gelayered (JP8/Matrix12?). Er selber hat diesen Sound vom PPG in seinem Song Don Quichotte verwendet. Dort habe ich diesen Klang damals wiedererkannt und ich hatte ihn danach gefragt. Das ist bestimmt schon 15 Jahre her.
    So, nun habe ich gerade meinen damals kreierten Sound in Logic eingeladen etwas Reverb dazu getan und die Chords spielen lassen. In meiner Soundversion ist eine Oktave drin, die würde ich heute rausnehmen um dem Original näher zu sein. Ich kann mir durchaus vorstellen das Trevor bzw. Stephen Lipson damals den PPG mit dem Synclavier abgesampelt hat um mehr damit zu machen (stacken etc.). Hier nun der link von den Intro Chords mit meinem „alten“ Waldorf Plugin: https://vimeo.com/346923768/7d27986bbe

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      TobyB  RED

      Moin Siggi,

      Wahnsinn. Ich schätze mal du hast vermutlich nicht lange gebraucht dafür?

      Ich hatte mich ja auch „geirrt“, Und den Sound anders verortet, es führen wohl mehrere Wege zum Ziel. Rein vom Hören nehme ich mindestens 5 Klangerzeuger beim Original von Grace Jones wahr. Ein Plucksound, ein rauschiger Brass Sound mit kurzem Attack, ein Choir Pad, so ein Pad Hit und ein tiefer Pad Sound für das Beef am Knochen. Und dann einfach die Chord Progression gemütlich rauf und runter. Sehr faul und sehr effektiv.

      Klaus P Rausch hatte doch mal einen Artikel über den Fairlight geschrieben.

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        digidisiggi

        hmm, wie lange ich damals gebraucht habe, weiß ich nicht mehr. Aber als ich auf dieses Wavetable gestoßen bin, ging es glaube ich schnell. Ich kann mich nur noch an einen Regler erinnern, der für die Geschwindigkeit des „scannen“ zuständig war und da war da, der „steamige“ Sound. Dann noch der Unisono Modus mit Detune zusammen mit kleinem Pitch EG. Ich müsste mir das Preset nochmal anschauen um es genau zu sagen…

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      psv-ddv  AHU

      Hi digisiggi,
      super, danke Dir für das tolle Klangbeispiel. Ich werde mir das im Vergleich mit dem Original jetzt nochmal ganz in Ruhe reinziehen und analysieren. Melde mich dann.
      Weist Du denn woher Nick Kershaw die Info zu der Grace Jones Produktion hatte?
      Bei Don Quixote hört man das PPG Wave 2.3 Sax Wavetable sehr deutlich raus.
      Kershaw ist im übrigen ein wirklich grossartiger Musiker. Sehr unterschätzt.
      Hast Du zur Produktion von The Riddle noch weitere Infos von ihm, was das Equipment angeht? Täte mich sehr interessieren!

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        digidisiggi

        Von wem er die Info hatte, weiß ich nicht. Aber nachdem „The Riddle“ und „Human Racing“ in Trevor Horn´s Sarm West Studio aufgenommen wurden, bekommt man da sicherlich einiges mit und hat es dann auch zur Verfügung. Nik ist ein totaler Perfektionist und „Technikfreak“ und hat wahnsinnig viel ausprobiert und aufgenommen. Er hat damals neben dem PPG einiges mit dem Fairlight und der DMX Drummachine gemacht. Bei „Wild boy“ und „Wild Horses“ hat er den Roland Guitar Synthesizer benutzt. Seine Demos zu „The Riddle“ hat er mit einem QX1, Prophet 2000, RX11, DX7, OB-Xa gemacht. Bei „Radio Musicola“ (eine „hammermässig“ produzierte Platte, wie ich finde) da weiß ich, kamen der Fairlight, PPG Wave, JX10, OB-Xa, Emulator und einige DX/TX Sachen zum Einsatz.

        Seit der ersten Stunde war und bin ich auch ein großer „Fanboy“ von ihm. Er ist stilistisch mit allen Wassern gewaschen. Wie er seine Melodien harmonisierte, produzierte, wie er sang und auch immer die besten Studiomusiker einsetzte. Bei dem Song „The Riddle“ „marschiert“ er im Mittelteil einmal fast komplett durch den Quintenzirkel oder auch die jazzigen Akkorde bei „Easy“. Wow!

        Viel später erst habe ich erfahren das er sehr von Joni Mitchell und Steely Dan bzw. Donald Fagen geprägt wurde. Für mich passt das im Nachhinein perfekt ins Bild was seine Musik angeht. So, jetzt aber genug gelabert…

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          psv-ddv  AHU

          Kein Gelaber, das sind geniale Infos! Ich bin trotz später Entdeckung auch ein grosser Fan von Mr.Kershaw und seinen Produktionen. Die Arrangements sind rhythmisch und harmonisch erste Sahne. Donald Fagen als Vorbild passt so was von. Auch wenn die Soundauswahl in den 80gern nicht unbedingt zeitlos war, ist sein Umgang mit Synthis und Samplern extrem musikalisch. Ganz toll hier die Insider Infos zu bekommen die mich schon immer interessiert haben. Darüber ist im sonst leider Netz wenig zu finden. Danke nochmal!!
          So, grad die Pult und die grosse Abhöre angeschmissen um mir „Slave to…“ nochmal detailliert anzuhören. Ich liebe Produktions-Archäologie :)

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      psv-ddv  AHU

      @ digidisiggi und Toby,
      aaalso, was ich höre, 1. Akkordsequenz:
      – Ein Vocal Attack Sample a la Art of Noise „Dum“ oder „Da“, vermutlich Grace’s Stimme runtertransponiert.
      – Ein Orchester Intervall Sample das harmonisch parallel verschoben wird. Der Sound ist 1Okt. runtertransponiert und uUst gedoppelt mit einem Digi Synth Sample, das Fläche und Attack unterstützt. Könnte alles mögliche sein. Klingt eigentlich nicht charakteristisch nach PPG, zu viele Schwebungen aber wenn dann hängt er da mit drin, vielleicht mit Chorus und Hall gesampled.
      – Eine Melodieführung im Bass vermutlich ein Oberheim Synth.
      – Ab der ersten Wiederholung der Akkordsequenz kommt ein analoges Poly-Pad dazu, vermutlich ein Matrix12, den hat Lipson viel benutzt.
      -Ab dem dritten Akkord der 1. Wiederholung setzt der E-Bass ein.
      Einen Wave 2.2 höre ich bei der kleinen Umspielung in der Bridge nach „Never stop the Action“ raus.
      Das oben beschriebene Stack-Pad könnte auch eine Kombination aus Synclavier und Fairlight sein.
      Die ultratieftransponierten „Woosch“ Soundeffekte die ganz am Anfang und über den Song verteilt auftauchen, klingen nach PSMT. Ich vermute, daß aus diesem Sample auch das zweite Attack-Layer vom Stack-Pad stammt, nur 1-2 Okt. höher gespielt.
      Ganz schön komplex das Ganze, die haben da ewig dran geschraubt, das hört man.
      OK, kennt jemand hier Steven Lipson persönlich? Ich hätte da ein zwei Fragen…

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        TobyB  RED

        Hallo PSV-DDV,

        ich hab mal über dessen Webseite eine Mail an Lippo abgesetzt, mal sehen ob und wie da Antwort kommt.

        Das was du hörst, da gehe ich bis auf den Matrix 12 mit, da bin ich mir nicht sicher was das ist. Laut Wikipedia UK begann er im Juni 1984 zusammen mit Trevor Horn an Slave to the rhythm. Wenn mich meine Tardis nicht im Stich lässt kam der Matrix 12 erst Ende 1984 in Europa an. Ich kann mich aber auch irren. Schwierig, ohne nähere Infos.

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          psv-ddv  AHU

          Hey Toby,
          super Idee, ich drücke die Daumen. Vielleicht antwortet er ja. Habe mal ein paar Kompressoren aus Herrn Lipson’s Studio gekauft. Hatte aber nur mit seinem Assistenten zu tun. Schaue mal, ob ich den Kontakt noch irgendwo finde, mache mir da aber nicht allzuviel Hoffnung…
          Bezüglich des Matrix12: Slave to the Rhythm wurde wohl über einen Zeitraum von über 1,5 Jahren entwickelt und immer weiter verfeinert („Aufnahme Juni 84“ Gesang? Dann war das nicht der Produktionsstart, Veröffentlichung. Oktober 1985, vergl. enWiki). Ich finde man hört auch teilweise, dass da mehrere Produktionsebenen übereinander liegen. Da Sarm immer das neueste Equipment hatte würde der Matrix 12 da zeitlich reinpassen. Man kann ihn auf Lipson Bildern von 1985 bis heute immer wieder solitär im Hintergrund sehen. Aber die Verwendung auf dem Track ist letztendlich nur eine Annahme meinerseits.

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            psv-ddv  AHU

            Ergänzung: Habe mir grad nochmal Propaganda „A secret wish“ angehört. Eine Lipson(Horn) Produktion aus genau der gleichen Zeit. Die Synthi/Sampler Flächen klingen den STDRythm Pads auffällig ähnlich. Interessant: Auch die Propaganda Tracks wurden ja mehrschichtig produziert. Komposition: PPG System, Michael Mertens. Dann Aufnahme/Produktion/Überarbeitung? in den Sarm Studios (PPG/Fairlight/Synclavier?). Spannend!

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            TobyB  RED

            Hallo psv-ddv,

            den Matrix 12 will ich nicht ausschliessen, ich hab mir die Sequenz wiederholt angehört. Was ich definitiv für den Padsound ausschliesse ist ein Jupiter 8. So dann bin entweder bei Siggi oder beim Stack wie oben diskutiert. Ober was die Cremigkeit des Padsounds angeht, bleibt nicht viel über, Da würde ich auch meinen da steckt ein Oberheim Sample drin.

            Der Doc war ja so nett und hat den Link zu Michael Mertens gepostet. Und da liegst dann richtig. Das war schon on the top was die da gemacht haben. Wobei ich die Performance und den Vortrag von Frau Freytag und Brücken waren immer der Punkt der das Rund gemacht hat. Ich hab danach selten deutsche Sängerinnen gehört die mit so einer Intensität abgeliefert haben. Und auch solche Musiker die solch eine Orchestrale Elektronik dermassen präzise abgeliefert haben.

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    coloman

    Auf music radar gibt es ein Interview mit Horn, in dem er den JX8-P mit Fifths benennt.
    Ich finde, der passt für mit seinem HiFi Sound auch sehr gut als Stackelement des Padsounds am Anfang, vielleicht sogar so JX-10 mäßig gedoppelt eingesetzt. Denke auch, dass die Chefs damals gerne Endmixe mit ihren aktuellsten Geräten noch aufgehübscht haben, so dass 1985 als Erscheinungsjahr des JX8 P kein Problem wäre. Damals war ja jeder neue Synthie eine kleine Sensation, die jeder als Erster oder schnell einsetzen wollte. Aber, wer weiß? Spannende Diskussion, danke!

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