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UDO Audio Super 6 Synthesizer bekommt Firmware-Update

18. November 2021

Massive MIDI-Erweiterung

udo audio super 6 firmare update 0.27

Der UDO Audio Super 6 Synthesizer erhält mit dem Firmware-Update 0.27 eine deutliche Aufwertung im MIDI-Bereich. Und man hat noch immer nicht die 1 vor dem Punkt erreicht.

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Mit dem neuen Firmware-Update gibt es nun endlich USB-MIDI für den Synthesizer, so dass die Ansteuerung von einem Computer aus sich hiermit vereinfacht.
Alle Funktionen, die per Fader, Regler oder Tasten auf der Oberfläche bedient werden, senden und empfangen nun MIDI-CCs bzw. NRPN-Daten. Davon sind nur einige Funktionen wie Patch, Wave und Shift ausgenommen. Die Auflösung und Genauigkeit der Regler und Fader wurde deutlich erhöht und es gibt eine dynamische Glättung bei der Werteänderung.
Start/Stop (und optional SPP) werden ab jetzt erkannt, wodurch sich das Sync-Verhalten deutlich verbessert hat.
Arpeggiator und Sequencer senden MIDI-Noten, das ist jedoch noch im Beta-Status.

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Aber auch andere Bereiche wurden verbesserte bzw. erweitert. Die beiden Hüllkurven erhalten eine zusätzliche Decay-Hold-Phase. Im 12-Voice-Modus gibt es nun eine Pan-Spred-Steuerung und das Hochpassfilter ist jetzt neben dem FIX-Modus auch vollständig frei steuerbar.
Weiterhin gibt es einen neuen Hold-Modus für den Arpeggiator, einen verbesserten Hold-Modus für Poly- und Solo-Voice Mode, der Klang bei Modulationen im Audiobereich (AM, FM) wurde verbesserte und es wurden eine Reihe von Bug Fixes durchgeführt.

Das Firmware-Update 0.27 kann ab sofort von der Website heruntergeladen werden. Es werden noch weitere Updates folgen, mit denen das Potential des UDO Audio Super 6 noch mehr erweitert wird.

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Forum
  1. Profilbild
    bluebell  AHU

    Die Anleitung suggeriert, dass sich der Synth beim Rechner als USB-Massenspeicher meldet, was bedeutet, dass das Update plattformunabhängig funktioniert und nicht bloß mit Windows und Mac.

    Sehr gut konzipiert und gemacht, UDO!

    So manch andere Firma hat es nicht kapiert, dass man es besser EIN Mal richtig macht, statt zwei Mal ein Fummelprogramm zusammenzuschustern und dann trotz mehr Aufwand nur Windows und Mac bedienen zu können.

    • Profilbild
      gaffer  AHU

      Ich kenne natürlich deinen Standpunkt dazu und akzeptiere ihn auch. Außerdem finde ich es gut, wenn es da keine Ausgrenzung gibt. Trotzdem will ich noch mal anmerken, dass Linux allgemein eine Verbreitung von etwa 1 % hat, vielleicht zwei. Ich gebe zu ich kenne die aktuellen Zahlen nicht, aber drastisch vergrößert hat es sich sicher nicht.

      Auch nur eine Vermutung, aber ich gehe davon aus dass unter den Musikern der Prozentsatz der Linuxuser bei den Musikprogrammen noch deutlich niedriger ist. Du gehörst also zu einer kleinen, radikalen Minderheit 😄, die glücklicherweise auch immer mal wieder mit beachtet wird.

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        bluebell  AHU

        Ja, aber dass die Linuxer eine relativ kleine Gruppe sind, macht die Behauptung nicht falscher, es besser EIN Mal richtig und an Standards angelehnt zu machen, als ohne Not plattformabhängige Süppchen zu kochen.

        UDO braucht so nur einen, der das EIGENE Gerät standardkonform programmieren kann, anstatt Programmierer, die Windows- und Mac-Programme schreiben können und den ganzen Versionsabhängigkeiten hinterherhecheln müssen. Gerade Apple ist ja bekannt dafür, immer mal wieder Programmierschnittstellen zu verändern.

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      Emmbot  AHU

      Jop lieber einmal richtig für alle. Beispiel Yamaha DX 200 der ein Editor für Windows 98 hat. Und ne virtuelle Maschine für ein Editor ist auch Quark, bzw funktionieren dann ggf. Schnittstellen nicht etc.

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        bluebell  AHU

        Editor-Software für meine Studiologic SL88 Grand funktioniert in einer Windows-10-VM, aber Focusrite Control behauptet, es müsse die Firmware meines Scarlett 18i20 aktualisieren und tut dann … nichts mehr, egal was man klickt.

        Insofern ist eine Windows-VM nicht immer ein Workaround, zumal man dafür immer noch eine Windows-Lizenz kaufen muss, womit man sich rechtlich angreifbar macht. Jeder Dahergelaufene kann behaupten, die Lizenz sei illegal, und man hat keine Möglichkeit, das Gegenteil zu beweisen.

        Was bleibt? Billiges Windows-Notebook mit vorinstalliertem Windows, da traut sich offenbar noch kein Abmahner trotz des mehr als willigen Hamburger Landgerichts ran. Oder eben nur Hardware kaufen, die direkt am Gerät oder plattformunabhängig bedienbar ist. Das Scarlett 18i20 hab ich mir erst gekauft, als auch der eingebaute Mixer von Linux aus steuerbar war.

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