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Test: Roland FP-E50, Digitalpiano mit Entertainer-Funktion

Kombination aus Piano und Entertainer-Keyboard

20. September 2023
roland fp e50 test

Roland FP-E50, Digitalpiano mit Entertainer-Funktion

Schaut man sich den Produktnamen unseres heutigen Testgerätes genauer an, so erkennt man darin grundsätzlich zwei Produktgruppen des japanischen Hersteller. Zum einen sind da die Stagepianos wie das FP-60X mit dem Kürzel FP vertreten wie auch die früheren Entertainer-Keyboards von Roland mit diversen E-Nummern. Um eine Kombination aus beiden Welten, d. h. Stage- bzw. Digitalpiano und Entertainer-Keyboard handelt es sich entsprechend beim FP-E50. Im folgenden Testbericht verraten wir euch, was das Roland FP-E50 zu bieten hat, wie es klingt und für wen es geeignet ist.

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Überblick zum Roland FP-E50

Der erste Eindruck vom Roland FP-E50 überzeugt! Mit den Maßen 1300 x 322 x 174 mm und einem Gewicht von 17,1 kg gehört es zwar definitiv nicht zu den kompaktesten und leichtesten Pianos/Keyboards dieser Welt, aber wie eingangs bereits erwähnt, bietet das FP-E50 eine Kombination aus Piano und Entertainer-Keyboard, so dass die Länge von 130 cm alleine auf die 88-Tasten-Klaviatur zurückzuführen ist. Wer den vollen Tastaturumfang sein Eigen nennen möchte, kommt darum nicht herum. Hinsichtlich der Optik präsentiert es sich als modernes Piano mit einem vergleichsweise großen Display – blickt man auf die gängigen Digital- und Stagepianos sind schmale und kleine Displays doch eher die Regel, da ist das LC-Display des FP-E50 mit einer Größe von 7,0 x 7,0 cm deutlich luxuriöser.

roland fp e50 blick auf das Piano

Die Bedienoberfläche macht einen aufgeräumten Eindruck. Design-technisch orientiert sich Roland hierbei an den Bedienelementen der FP-Stagepianos mit runden, hintergrundbeleuchteten Buttons sowie Schiebereglern für die Lautstärkeeinstellungen des Pianos. Die Bedienung ist intuitiv gehalten, so dass man die gängigsten Einstellungen und Funktionen ohne Handbuch aufrufen kann. Für weitergehende Funktionen reicht ein Blick ins gut geschriebene Handbuch, das dem Piano ebenso beiliegt wie das zum Betrieb notwendige externe Netzteil, ein Notenständer sowie ein Fußtaster (Roland DP-2).

Roland FP-E50, Digitalpiano mit Entertainer-Funktion

Ganz links auf der Bedienoberfläche des FP-E50 angefangen, bietet die Piano-Keyboard-Kombination jeweils ein Pitchbend- und ein Modulationsrad sowie einem mit „Wheel Mode“ bezeichneten Button. Hierüber lässt sich die Funktion beider Drehräder einstellen, denn diese dienen nicht nur für die gängigen Pitchbend-/Modulationsaufgaben, sondern können auch im Rahmen der Arranger-Funktionen zum Einsatz kommen. Es folgen fünf Lautstärke-Fader, wobei einer für die Gesamtlautstärke des Pianos zuständig ist, die anderen für diverse Untergruppen, d. h. Keyboard-Sound, Begleitautomatik, Songs/Player und Mikrofonsignal.

Lautstärkeregler des Roland Piano

Die Sounds des FP-E50 hat Roland in die fünf Kategorien Piano, E-Piano, Strings, Organ/Pad und Other einsortiert. Über die jeweiligen Kategorietasten gelangt man zu den gewünschten Soundgruppen, danach lassen sich diese einzeln per Cursor durchschalten. Oberhalb dieser Buttons befinden sich die Bedienelemente für den Ambience-Effekt (Reverb), One Touch Piano (per Knopfdruck zurück zum Piano-Hauptsound), Split- und Dual-Funktion sowie zur Transposition. Im nächsten Block der Bedienelemente befinden sich die Buttons für die Begleitautomatik inklusive Chord Sequencer.

Roland FP-E50

Roland FP-E50

Kundenbewertung:
(9)

Die Hauptansicht des Displays ist zweigeteilt aufgebaut. Im oberen Bereich wird der aktuell gewählte Sound angezeigt, im unteren der aktive Style der Begleitautomatik. Optisch getrennt werden die beiden Bereiche von einer schmalen Leiste, in deren Rahmen der gespielte Akkord angezeigt wird. Weitere Informationen wie Scene, Transposition, Tempo und Details zum Player runden das Ganze ab. Durch einen Druck auf den Menü-Button gelangt man dann zu den weitergehenden Einstellungen.

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Wandert man auf der Bedienoberfläche weiter nach rechts, so folgen die Elemente für Metronom, Tempo, Player und die Effekte für den Mikrofoneingang.

Pitch Bend- und Modulationsrad

Über welche Anschlüsse verfügt das Roland FP-E50?

Ausgangsseitig verfügt das FP-E50 über ein Stereopärchen Klinkenbuchsen (6,3 mm) sowie einen Stereoeingang in Form einer 3,5 mm Klinkenbuchse. Ein Mikrofoneingang (Klinke) samt Gain-Regler ist ebenfalls vorhanden. Wie erwähnt, stehen hierfür eigene Effekte bereit. Wahlweise lässt sich am Roland Piano ein einzelnes Sustain-Pedal (Klinkebuchse) oder eine 3-fach-Pedaleinheit (Multipin-Buchse) betreiben.

Die Anschlüsse des Roland FP-E50

Zwei USB-Buchsen ermöglichen die Verbindung zu Speichermedien und Computern, dazu befindet sich rückseitig noch die Buchse für das externe Netzteil. Zu guter Letzt verfügt das Roland FP-E50 auf der Vorderseite noch über zwei Kopfhörerbuchsen, eine in 6,3 mm, die zweite in 3,5 mm Ausführung. Zum absoluten Glück fehlen letztlich nur ein paar MIDI-Buchsen. In Anbetracht des Interessentenkreises sind die allerdings zu verschmerzen, denn erstens lassen sich MIDI-Daten auch über den USB-Port des Pianos übertragen und zweitens werden die meisten das FP-E50 eher weniger in einem größeren MIDI-Setup einsetzen.

Wie lässt sich das Roland FP-E50 spielen?

Wie eingangs bereits erwähnt, bietet das Piano eine 88-Tasten-Klaviatur. Roland setzt hier wie gewohnt auf eine Eigenentwicklung, so dass die bewährte PHA-4 Standard-Tastatur zum Einsatz kommt. Diese verbaut Roland schon länger und findet sich u. a. im FP-10 oder im RD-88 wieder. Die Tastatur ist nicht zu leichtgewichtig und entsprechend erfordert sie mehr Kraftaufwand als bei einem klassischen Entertainer-Keyboard. Insgesamt ist das Spielverhalten der aus Kunststoff gefertigten Tasten sehr gut, schön sind auch die angerauten Oberflächen der Tasten, so dass man einen guten Grip beim Spielen hat. Insgesamt also eine gute Kombination aus ordentlich gewichteten Tasten und geringem Gewicht.

roland fp e50 test

Welche Sounds bietet das FP-E50 Stagepiano?

Neben der altbewährten SuperNatural-Klangerzeugung hat Roland dem FP-E50 auch die Zen Core Engine spendiert. Diese kommt u. a. in den Jupiter- und Fantom-Keyboards zum Einsatz und bietet die Möglichkeit der klanglichen Nachrüstung. Über die Roland Cloud lassen sich kostenpflichtige Sound- und Style-Expansion erwerben und diese in das FP-E50 laden. Werksseitig wird das Piano allerdings bereits mit über 1.000 Sounds (inkl. Drumkits) ausgeliefert, so dass grundsätzlich ausreichend Klangmaterial vorhanden ist.

Blick auf das Roland FP-E50

Mit 27 akustischen Pianos zeigt Roland, wo der Fokus des Pianos liegt. Sehr abwechslungsreich und vielfältig präsentieren sich diese Pianos. Der Hauptsound „Concert Piano“ klingt sehr kraftvoll und wird vom internen Lautsprechersystem des FP-E50 mit einem schönen Bassfundament wiedergegeben, dass man so nicht bei jedem Piano/Keyboard dieser Preisklasse geboten bekommt. Hier zahlt sich vermutlich das etwas größer dimensionierte Gehäuse aus, super. Dazu lässt sich der Concert Piano Sound sehr dynamisch spielen. Ausreichend Alternativen zu diesem eher klassischen Piano-Sound bietet das Roland FP-E50 auch. Neben deutlich obertonreicheren Klang-Presets und betont dunkler, gehaltenen Sounds bietet das Piano auch einige Layer-Sounds. Sollte man im reichhaltigen Fundus des Pianos nicht den Lieblingsklang finden, lässt sich mit Hilfe des Piano Designers an den Sounds schrauben und u. a. charakteristische Geräusche Hammer- und Saitenresonanz, virtuelle Stellung des Flügeldeckels oder Key-off-Samples dem Klang hinzufügen.

Sound- und Style-Sektion des Roland FP-E50

Der positive Eindruck setzt sich bei denen sogar in zwei Untergruppierungen (E-Piano 1 und E-Piano 2) aufgeteilten 35 E-Pianos fort. Auch hier bekommt man viele abwechslungsreiche Sounds geboten, die sich von klassischen Rhodes über Wurlitzer-Sounds bis hin u FM-Pianos erstrecken. Viele der Klang-Presets sind bereits mit passenden Effekten versehen, so dass sich diese ohne weitere Anpassungen einsetzen lassen.

Auch die auf der Zen Core Sound Engine beruhenden Orgel- und Streicher-Sounds klingen durch die Bank weg sehr gut. Auch hier gibt es wieder viel Abwechslung. Besonders hervorheben möchte ich die zahlreichen Synthesizer-Sounds, diese hätte ich – zumindest hinsichtlich ihrer hohen Anzahl – so nicht im FP-E50 erwartet. Egal ob man auf der Suche nach Lead-Sounds, Bass-Synthesizern oder sphärischen Pads ist, das Roland Piano kann in diesen Bereichen wirklich glänzen und bietet in diesem Bereich richtig gute Preset-Klänge.

Die Styles des Pianos

Um sich beim Spielen der vielfältigen Sounds des FP-E50 passend begleiten zu lassen, ist das Piano mit über 100 Styles ausgestattet. Jeder Style umfasst jeweils zwei unterschiedlich dicht arrangierte Variationen sowie jeweils ein Intro/Ending. Ganz so umfangreich, wie es die Mittelklasse-Keyboards der Entertainer-Sparte können, ist das also nicht, aber die Begleitautomatik funktioniert in der Praxis sehr gut und für den heimischen Einsatz, zum Üben zu Hause oder kleinere Auftritte ist das vollkommen ausreichend. Mit dem Interactive Modus bietet das Roland FP-E50 im Style-Bereich eine interessante Extra-Funktion. Je nach Lage und Intensität des Gespielten passt sich die Begleitautomatik an und baut sich nach und nach zum vollen Pattern mit allen Instrumenten auf. Hier einige Beispiele dazu:

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Roland FP-E50

Roland FP-E50

Kundenbewertung:
(9)

Einsatz des Roland FP-E50 mit einem Mikrofon und dem Chord-Sequencer

Auch in den Bereich eines Entertainer-Bereichs hinein, gehen der Mikrofonanschluss sowie die zugehörigen Effekte des Roland FP-E50. Neben der Möglichkeit, einen Vocal-Harmonizer damit zu beauftragen, Zweit- oder Drittstimmen zur eigenen Gesang hinzuzufügen, bietet das FP-E50 die Möglichkeit, wahlweise einen Vocoder oder einen Voice-Transformator in den Signalweg einzuschleifen. Der Vocoder klingt super und auch mit dem Voice Transformator lassen sich allerhand tolle Effekt-Sounds mit der eigenen Stimme erstellen. Im folgenden Video (ab 6:10) seht ihr was das Piano in diesem Bereich zu bieten hat:

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Wie der Name bereits vermuten lässt, lassen sich mit Hilfe des Chord-Sequencers vorab festgelegte Akkordprogressionen aufzeichnen und auf Knopfdruck aufrufen. Neben eigenen Sequenzen bietet das Piano ab Werk auch fertige Patterns, die mit der internen Begleitautomatik abgespielt werden.

Auch das Digitalpiano mit Ständer und Pedaleinheit lässt sich das FP-E50 einsetzen

Bluetooth und Apps

Dank der integrierten Bluetooth-Schnittstelle lassen sich MIDI- und Audiodaten auch drahtlos an Computer, Tablet und Smartphone übertragen. Entweder kann das FP-E50 somit als (drahtloses) Einspielkeyboard mit einer DAW zum Einsatz kommen oder man nutzt ein Tablet/Smartphone sowie diverse Apps. Roland bietet hierfür mit Zenbeats und Zentracker gleich zwei kostenlose Apps an, mit denen zum einen Beats mit Drumsounds und Synthesizer erstellt werden können bzw. man das mobile Endgerät als Mehrspur-Aufnahmegerät nutzen kann.

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Fazit

Mit dem FP-E50 ist Roland eine tolle Kombination aus mobilem Digitalpiano und Entertainer-Keyboard gelungen. Hinsichtlich der Funktionen und der Ausstattung hebt sich das Keyboard klar von vielen anderen E-Pianos ab und bietet mit der bewährten SuperNatural- sowie der vergleichsweise neuen Zen Core Klangerzeugung ausreichend Klangmaterial, das auf Wunsch mit einer Sound- und Style-Expansion erweitert werden kann. Die Bedienung des Roland FP-E50 ist denkbar einfach und das Einsatzgebiet sehr groß. Das Piano klingt dank des integrierten Lautsprechersystems druckvoll und klar und lässt sich sowohl im Tonstudio als auch auf der Live-Bühne gut einsetzen.

Plus

  • vielfältige Sounds
  • Tastatur
  • Mikrofoneingang und Effekte
  • einfache Bedienung
  • Preis-Leistungs-Verhältnis

Minus

  • externes Netzteil

Preis

  • 779,- Euro
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Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    vssmnn AHU

    Da baut man nun solch einen Trümmer von Gehäuse und schafft es nicht, ohne externes Netzteil auszukommen?
    Da drin wäre doch bestimmt jede Menge Platz?
    Echt schade.

    • Profilbild
      chardt

      @vssmnn Das Problem bei den Netzteilen ist die Zertifizierung: Das in Japan verkaufte Gerät muss dort mit japanischem Netzteil drin zertifiziert werden, das in den USA mit US-Netzteil und bei uns mit EU-Netzteil. (Wobei das Thema nicht das Netzteil an sich ist, das kann heutzutage identisch sein, aber die mehrfache Zertifizierung für jedes Gerät durch das 110 / 220 Volt fließen.)
      Ein externes Netzteil muss nur einmal je Region zertifiziert werden und kann dann für beliebig viele Geräte benutzt werden, welche selbst kein Zertifikat brauchen weil nur Niederspannung.
      Ja, ist echt schade.

      • Profilbild
        Nvelope

        @chardt Die heute fast nur noch verwendete Netzteiltechnologie (SMPS = Switching Mode Power Supply … eine Technologie mit einer AC-Eingangsspannung zwischen unter 100 V und mehr als 240 V) kann eben weltweit verwendet werden (Japan hat 100 V Netzspannung – UK hat 240 V … und alle anderen Staaten eben irgendetwas dazwischen).
        D. h. die heutigen Netzteile sind dieselben für den Verkauf heutiger Geräte in der ganzen Welt.
        Somit ist es das kompliziertere Verfahren, welches ‚chardt‘ beschreibt, was uns Usern vielfach die eingebauten PSU’s verhindert, weil sie durch externe Netzadapter ersetzt werden.
        Das Resultat davon ist, dass viel Musiker dann sehr viele unterschiedliche Adapter besitzen – die teilweise sich nur wenig (oder gar nicht) unterscheidende Stecker für die DC-Stromversorgung des Gerätes aufweisen.

        Doch hier ist höchste Vorsicht geboten: Netzteile haben DREI Parameter, in denen sie mit dem angeschlossenen Gerät übereinstimmen müssen – der SPANNUNG (Volt), der POLARITÄT (‚+‘-Pol innen … oder außen) und der maximalen STROMAUFNAHME des angeschlossenen Gerätes, die mit der maximalen Stromlieferung des PSU gleich sein muss oder darunter liegen muss (ein PSU mit 1.000 mA Ausgangsspannung kann natürlich KEIN Gerät versorgen, das bis zu 1.800 mA benötigt!).
        Adapter mit einem Wechselspannungsausgang (z.B. ‚9 V AC‘) sind heute recht teuer und werden eher vermieden.

        • Profilbild
          mdesign AHU

          @Nvelope externe netzteile sind auf der bühne unbequem, das ist klar. im studio sind sie die bessere wahl – netzteile gehen auch mal kaputt, brummen oder pfeifen. da ist ein externes deutlich einfacher ausgetauscht.

          so ein vielseitiges piano für unter eur 800. nicht schlecht. der thomann-link läuft allerdings ins leere: ‚… nicht mehr im sortiment‘.

        • Profilbild
          vssmnn AHU

          @Nvelope Ich kann mich noch an den Stress mit meinem Kurzweil Micropiano erinnern, dessen externes Netzteil hatte 9V 2 A WECHSELSTROM.
          Was für ein Krampf, hatte das Detail mit dem AC erst gemerkt, als es defekt war.

          • Profilbild
            Nvelope

            @vssmnn Nun – es gibt dann meist keine einfache Lösung, wenn man ein Ersatznetzteil mit Wechselspannungsausgang (z.B. ‚9 V AC‘) benötigt, weil sie heute kaum mehr erhältlich sind.

            Diese PSU’s haben NUR einen Transformator in ihrem Inneren – nichts weiter. Und die Herstellung dieser Trafos ist heute teuer, weil sie Eisen und Kupfer erfordern – was beides deutlich teurer wurde
            Zudem sind sie eher groß und eben auch deutlich schwerer als die modernen ‚SMPS‘-Adapter (welche am Ausgang grundsätzlich Gleichspannung abgeben !!).
            In den allermeisten Fällen wird bei solchen AC-Adaptern – im Inneren der angeschlossenen Geräte – nach der Gleichrichtung (meist 4 Dioden oder ein Blockgleichrichter mit 4 Anschlüssen) die resultierende Gleichspannung stabilisiert. Dabei muss eine einige Volt HÖHERE Gleichspannung aus dem Gleichrichter zur Verfügung stehen, die bei Last oder ggf. Spannungsschwankungen die niedrigere Spannung immer noch zuverlässig auf den Sollwert stabilisieren kann (also am Gleichrichter-Ausgang z.B: 16 oder mehr Volt DC, die durch die Stabilisierung auf z.B. 12 V konstant gehalten wird).
            Diese Stabil.-Schaltungen haben also grundsätzlich einen Headroom am Eingang, der im Ausgang auf einen mehrere Volt niedrigeren, last-UNabhängigen Festwert stabilisiert wird.

            Somit kann oft auch ein PSU mit z.B. 12 V AC für einen Eingang mit 9 V AC benutzt werden – die Stabilisierung richtet es!

  2. Profilbild
    Tai AHU

    „Leider ist das Produkt Roland FP-E50 nicht mehr im Sortiment.“ (thomann)

    Wurde bestimmt von Roland gestoppt, weil es zwei Wheels hat 🤣

    Ja AC Netzteile: nimm ein altes DC, alles raus bis auf den Trafo. War auch immer meine Einstellung. VDE zieht die Brauen hoch, oder wie auch immer diese Kontrollinstanz heute heisst, aber naja. Erinnere mich noch mit Grausen an HR16 Netzteile, die kaputt gehen mussten (einmal am angeschlossenen Gerät ziehen) und für den Trafo mit Plastikgehäuse der Musiker 100 DM los wurde. War im letzten Jahrtausend. Da gab es noch massenhaft konventionelle Netzteile und Trafos.

    • Profilbild
      vssmnn AHU

      @Tai „Wurde bestimmt von Roland gestoppt, weil es zwei Wheels hat 🤣“

      Ich vermute mal eher, falsches Pricing, denn für das Gebotene war der ja geradezu unverschämt attraktiv. Da kommt jetzt bestimmt noch eine „1“ davor ;-)

      • Profilbild
        Tai AHU

        @vssmnn Ach so, du meinst bei dem Preis nähme ich auch den Begleitautomaten in Kauf? Hat was, hätte es noch Aftertouch, würde ich dem uneingeschränkt zustimmen.

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