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UVI Mission 6, Plug-in nach Alesis Andromeda A6

Gesampeltes Analog-Flaggschiff

26. Juli 2022

uvi mission 6 synthesizer plugin alesis andromeda a6

UVI Mission 6 ist ein Sample-basiertes Plug-in mit Sounds des Alesis Andromeda A6. Dieser moderne Analog-Klassiker war bereits bei seinem Erscheinen im Jahr 2000 sehr teuer (vor einem ominösen Preisrutsch). Doch im Jahr 2022 ist er inzwischen kaum mehr erschwinglich. Nun gibt es den A6 jedoch als Library-Instrument für die UVI Workstation und den Sampler Falcon.

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Der 16-stimmige Andromeda A6 besaß pro Stimme zwei Oszillatoren mit Ring- und Cross-Modulation, zwei Filter (Moog und SEM), zahlreiche Modulatoren, eine flexible Mod-Matrix und eine digitale Effektsektion. Eine Vintage-Story zum Alesis Andromeda findet ihr unter diesem Link.

Alesis Andromeda A6

Mission 6 basiert wie alle Synthesizer-Plug-ins von UVI auf Samples des Originals, die mit den Möglichkeiten der Workstation bzw. des Samplers Falcon zu einer Vielzahl von Sounds geformt werden. Für Mission 6 wurden über 33.000 Samples aufgenommen, die einen Umfang von 11,95 GB haben (FLAC verlustfreie Komprimierung, entspricht mehr als 24 GB WAV).

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Ein Sound besteht aus einem oder zwei Layern, die auf fünf Pages editiert werden können. Neben den Tune-, Filter- und Modulationsparametern gibt es auch eine FX-Sektion und einen Arpeggiator. Das Plug-in bietet 400 Presets und über 340 Layer in der Kategorien Bass, Keys, Pluck, Strings, Polysynth, Leads, Vocals und mehr.

UVI Mission 6 kann auf der UVI Workstation (ab Version 3.1.5) bzw. der Sampler Falcon (ab Version 2.5.6) in den Formaten Audio Units, AAX, VST, VST3 sowie Standalone unter MacOS und Windows genutzt werden. Das Plug-in gibt es bis zum 8. August 2022 zum EInführungspreis von 49,- Euro, danach kostet es 79,- Euro.

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Preis

  • Einführung 49,- Euro (bis 8. August 2022)
  • regulär: 79,- Euro
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Forum
  1. Profilbild
    Filterpad AHU

    Wunderbar. Selber war man lange Zeit der Ansicht, dass der A6 technisch nicht als Software re-produzierbar ist. Aber diese Kombination aus Softwaresynthesizer mit Samples als Basis macht es eben möglich. Der A6 wäre meiner Ansicht nach schon erschwinglich. Aber diejenigen die einen besitzen, haben nicht den Drang ihn zu verkaufen, bis jemand auf deren ihren Wucher hereinfällt. Diejenigen Verkäufer verstehen nur nicht, dass er nicht zu den „Gefragtesten“ Synthesizern gehört. Aber diesen Anschein erwecken eben diese 2-3 Wucherkandidaten mit ihren Preisen. Aber auf Einsicht wird man trotz Plugin vergebens warten. Das hat den ursprünglich tollen Ruf dieses Gerätes meiner Ansicht nach etwas vermiest. Ist nur meine persönliche Meinung weil ich diesen Synthesizern (sprich die Hardware) schon lange beobachte.

    • Profilbild
      Viertelnote AHU

      @Filterpad ich denke daß ist bei sehr vielen (Analog)-Synthesizern so.
      Die Frage ist doch, was macht den A6 so besonders? Beknopft ist er schon mal
      ordentlich, aber der Klang ist jetzt nichts herausragendes, jedenfalls für mich.
      Manchmal habe ich den Eindruck, es werden Eigenschaften einem Gerät „zugesagt“, die man eben
      hören „muss“, sonst hat man keine Ahnung. Ich drücke mich vielleicht jetzt ungeschickt aus, aber
      wieviele Synthesizer sind mit Feenstaub gezuckert, werden gehypt und so begehrt gemacht.
      Aber bevor ich wieder Glaubensfragen lostrete, bleibe ich bei der Sache.
      Das Abbild hier finde ich gut gemacht.

      netter Gruß🙂

      • Profilbild
        Robby

        @Viertelnote So sehe ich das auch. Ich denke das Ergebnis zählt. Ob das ein A6 oder X99 ist, ist für mich Nebensache. Um EUR 49 klingt es gut,
        VG Robert

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        Flowwater AHU

        @Viertelnote Ich bin da ganz bei Dir. Wenn ich einen »A6« hier hätte, dann wäre er natürlich für alles mögliche im Einsatz. Aber auf meiner Einkaufsliste stand er nie und steht er auch jetzt nicht.

        Die Frage ist bei der echten Hardware natürlich auch immer – also mal ganz abseits vom Klang – wie inspirierend so ein Gerät ist, wenn es dann in seiner Pracht vor einem steht. Ich hatte schon mal den Vergleich mit einem echten »Yamaha CS-80« gezogen. Haben wollen würde ich so ein Gerät nicht. Aber dass das mehr Laune bringt als ein VST, wenn so ein Schlachtschiff da vor einem steht und man einfach mehr Spaß daran hat, an den Reglern herumzuschrauben, das ist unbenommen. So ähnlich wird es auch mit einem »A6« sein. Oder einem »Minimoog«, einem »Moog Modulschrank«, etcpp. Ob eine Emulation dann nun genau so »echt« klingt wie das Original … die Frage bereitet mir keine schlaflosen Nächte.

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