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Video-Interview: Gert Jalass von Moon Modular Synthesizern

4. Juni 2022

Über Moog, Hans Zimmer und die Welt der 5U-Module

Unser zweites Interview während der Superbooth 22 führten wir mit dem wunderbaren Gert Jalass von Moon Modular.

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Mitten im Wald vor dem FEZ, in dem auch dieses Jahr die Superbooth tagte, präsentierte Gert seine Modularsystem Moon Modular den Liebhabern von 5U-Modulen.

Wer mit dem Begriff 5U nichts anfangen kann und bislang nur die kleinen Eurorack-Module kennt, dem sei gesagt, dass 5U ein Format bezeichnet, in dem einst auch die originalen Moog Modular-Module gebaut wurden und heute der zweite Standard für Modularsysteme ist.

Sie sind größer und dadurch übersichtlicher und haptisch leichter zu bedienen. Allerdings kosten 5U-Modularsysteme in der Regel auch deutlich mehr als Eurorack-Modularsysteme. Manche sagen ihnen auch einen besseren Klang nach – aber darüber lässt sich natürlich trefflich streiten, am besten in den Kommentaren.

Bernd Kistenmacher führte übrigens mit Gert Jalass bereits im September 2017 ein aufschlussreiches Interview.

Wir wünschen euch viel Spaß mit den Erzählungen eines Mannes, der immer schon von Moog Modularsystemen träumte.

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Forum
  1. Profilbild
    NDA

    „Eigenleben von Synth’s“ – ich habe den Eindruck, daß Katrin’s Frage aus dem vorhergehenden Gesprächsverlauf von Gerd etwas anders interpretiert und beantwortet wurde.

    Die jüngeren Leser im Forum kennen die alten Synth-Schlachtschiffe wohl nur noch vom Hören, haben sie aber nie selbst gespielt, geschweige denn ihr Innenleben gesehen.
    So ein Synth war damals vor allem eine riesige Ansammlung von elektronischen Bauteilen.
    Stellt Euch jetzt einen großen Chor oder ein Orchester vor. Würdet Ihr da jeden x-beliebigen Menschen einsetzen, oder vielleicht doch eher anhand von Proben herausfinden, wer etwas kann und gut dazu paßt? Bauteile müssen ähnlich selektiert werden.
    Selbst wenn sich dann genug Mitstreiter für den Chor / das Orchester gefunden haben, muß trotzdem immer wieder das harmonische Zusammenspiel geübt und Instrumente gestimmt werden. Die Tagesform hat da ja durchaus Einfluß 😉.
    Hier spielt wie im Gespräch erwähnt bei Synth’s die Temperatur eine Rolle. Hintergrund ist meist die Exponentialfunktion – also genau die, die spätestens seit der CV-19 Pandemie einen größeren Bekanntheitsgrad erlangt hat. Temperaturschwankungen können hier u.U. zu deutlich(er)en Unterschieden von an sich gleichen Bauteilen führen – schon ist die Stimmung dahin. Das ist mit der Grund für das „Eigenleben“ und warum sich solche Geräte auch erstmal „warmlaufen“ müssen.

    • Profilbild
      NDA

      Ergänzung / Fortsetzung

      Das mit der Temperatur kommt nicht von ungefähr. Einerseits heizen sich die Baugruppen im Betrieb in einem gewissen Maße selbst auf. Sehr großen Anteil (auch am Gewicht!) daran hatte früher das sog. Netzteil. Heute recht elegant gelöst (mit Ausnahme, daß wir dadurch immer mehr der externen Netzteile „sammeln“), waren das früher dicke, schwere Brocken, die zudem ordentlich warm bzw. sogar heiß geworden sind.
      Anderer wichtiger Aspekt war die Aufbautechnik selbst, die für Unzuverlässigkeit sorgen konnte. Ohne guten Kontakt läuft in der Elektronik wenig bis nichts, und schlechte Lötstellen waren eine beliebte Ursache für Fehler. Das hat sich vor allem durch voll-automatisierte Massenfertigung (speziell durch Konsumelektronik) deutlich verbessert.

  2. Profilbild
    Ragutini

    Kleiner Tipp zur Aufnahmetechnik: Es gibt so kleine Drahtlossysteme mit Lavaliermikrofonen. Die sind für solche Interviews deutlich praktischer und gar nicht teuer. :-)

    • Profilbild
      MichBeck

      Ich hab es auch mit einem tiefen Durchatmen bewundert, wie man auf dem Weg zum Ziel der Fragenbeantwortung, hunderte Nebenwege gehen kann, bis man schließlich, von allen Beteiligten, als Letzter ankommt.

      Trotzdem toller Typ mit der richtigen Passion im Herzen.

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