Workshop Sampling 5: Formate, Organisation, Synthesizer

5. August 2020

Formate, Organisation & Sample-Synthesizer

Willkommen zur 5. und letzten Folge unserer Sampling-Workshop-Serie

Sample-Formate, Sample-Organisation & Sample-Synthesizer

In dieser Folge unserer Sample-Serie geht es ums Kleingedruckte. Dabei kann es sich um Dinge handeln, die uns bei der Musikproduktion unerwünschte Hürden in den Weg stellen. Problemlösungen sind also gefragt und wir beginnen mit dem Phänomen Sample Format.

Oberheim DPX-1: Vintage Sample-Player, der 1987 schon 4 verschiedene Sample-Formate lesen konnte

Damit ist nicht die Samplespezifikation wie Bitbreite oder Samplingfrequenz gemeint, sondern herstellereigenes Format. Und davon gibt es eine ganze Menge, was uns Musikern das Leben nicht gerade leichter macht. Soll etwa ein Sound aus Sampleplayer des Herstellers A in einen der Firma B geladen werden, dann muss die Importoption herhalten. Zunächst gibt es für diesen Bedarf ganz praktische Gründe, zum Beispiel weil Ihr bevorzugter Sampleplayer eine Art Zentrale darstellt und Sie den dank häufiger Benutzung aus dem Effeff beherrschen. Manche Plugin-Sampleplayer bieten durchaus umfangreiche Importfunktionen, NI Kontakt etwa unterstützte gleich Dutzende Sample Formate, hat aber leider die Menge der Formate deutlich reduziert. Schon das wirft zwei Fragen auf: Wieso gibt es derart viele Formate, und ist mit dem Import der Samples auch der komplette Sound geladen?

Die Antwort auf die zweite Frage zuerst: Nein, nur das Sample bzw. Multisample, der Sound dagegen benötigt in der Regel noch eine Menge Programm-Parameter mit Einstellungen für Hüllkurven, Filter etc. sowie meistens auch Controller Settings für Modulation-Wheel, Pitchbend, Aftertouch usw. Ebenfalls zu berücksichtigen sind spezielle Darreichungsformen wie Velocity Switches für das Dynamikverhalten oder Key-Switches für Klangvarianten, Effekte und ähnliche Zugaben.

Jetzt zur ersten Frage nach all diesen Sample-Formaten. Es gibt sie einfach, und das liegt an den Herstellern. Viele haben sich entschlossen, ihre Sampleplayer exklusiv zu gestalten. Das kann konzeptionelle Gründe haben, etwa weil sich damit bestimmte Vorhaben besser realisieren lassen, die im Pflichtenheft der Instrumenten-Spezifikationen zu finden sind. Würde sich der Hersteller einem universalen Format-Standard unterwerfen, dann ist das nur der kleinste gemeinsame Nenner und schränkt definitiv den Rahmen seiner Möglichkeiten bei der Instrumentenentwicklung ein. Im Umkehrschluss bedeutet das: Ein Sample-Import im Fremdformat ist ein angenehmer Zusatzdienst, der dem Musiker zu einer Zeitersparnis verhilft, das gewünschte Ziel, also den bestimmten Sound komplett ins Ziel-Instrument rüberzuholen, aber nur zum Teil erreichen lässt.

Als Faustregel rechne ich bei solchen Importen mit einem Faktor von vielleicht 30%. Das klingt wenig, ist aber immerhin etwas und macht bei 1 Stunde Arbeit fast 20 Minuten Zeitgewinn aus, was der Kreativität beim Songwriting zugute kommen kann. Je einfacher ein Sound inklusive klangformender Gestaltung, desto „fertiger“ das Importergebnis. Manche Samples sind bereits „der fertige Sound“, dann passt das also. Haben Sie es dagegen mit einem komplexen Klang bzw. Preset zu tun, wo es jede Menge Velocity-Switches oder Parametereinstellungen gibt, dann müssen Sie beim Zielinstrument umso mehr noch selber Hand anlegen. Im ungünstigsten Fall bringt der Import des Fremdformates so gut wie gar nichts und es kann sogar zeitsparender sein, einfach alles von Grund auf neu zu erstellen und die Samples lediglich im Basisformat wie WAV oder AIFF einzuladen und anschließend den Sound komplett neu aufzubauen. Und zwar sowohl das Multisample als auch das zugehörige Preset.

Unterstützt Ihr Sampleplayer gewünschte Importformate nicht, dann greifen Sie einfach zu einer Konvertiersoftware. (z.B. Extreme Sample Converter)

Die Extreme Sample Converter Software für Windows-User

Die Handhabung ist recht einfach gehalten: Das Ursprungsformat wird gewählt, die Samples von Computerfestplatte gezogen, die Konvertierung initiiert und anschließend im gewünschten Ordner auf der Festplatte gespeichert. So ein Programm bietet in der Regel noch Editiermöglichkeiten an. Das erlaubt es, vor dem Abspeichern im Zielformat noch Korrekturen vorzunehmen. Es kann sich dabei um Loop-Daten handeln oder auch das Verwandeln in andere Bit-Formate, Namensänderungen, Stereo/Mono-Handling etc. bis hin zu spezifischer Lautstärke von einzelnen Samples innerhalb eines Multisamples. Typische Software auf dem Markt sind der oben abgebildete Extreme Sample Converter, CDXtract und chickensys Translator.

Sobald Sie mit einem dieser Programme vertraut sind, lassen sich routiniert selbst umfangreichere Sample Librarys im Schnellverfahren in Ihr Lieblingsformat verwandeln. Zwar bleibt es dabei, dass Sie anschließend noch mal ranmüssen und Presets erstellen oder zumindest den Feinschliff besorgen, aber generell arbeiten diese Konvertierprogramme erstaunlich gut. Das ist auch ein guter Griff, wenn Sie es mal mit etwas exotischen Formaten zu tun haben oder welchen aus der Frühzeit der Sampler-Geschichte. AWave etwa berücksichtigt eine lange Liste, darunter Sample Cell, Ensoniq EPS, Casio FZ1 und viele mehr.

So, unter Umständen kommen nach solchen Konvertieraktionen größere Datenmengen auf der Festplatte zusammen. Womit zwangsläufig die Frage nach ordentlichen Sortier- und Organisationsmöglichkeiten im Raum steht.

Sample Library Organisation

Schnell finden, heißt die Devise. Kaum etwas ist nerviger, als mitten in einer Kreativphase bei der Musikproduktion irgendwelche speziellen Sounds suchen zu müssen und nicht zu finden. Dabei gibt es Abhilfe und zwar in Form einer Ordnungsstruktur. Das bietet gleich mehrere Vorteile: Zuerst überlegen Sie sich eine auf Ihren Bedarf hin selber zugeschnittene Systematik mit entsprechenden Klangkategorien. Dann hören Sie sich einfach mal alle Sample Librarys konsequent von A-Z durch, regnerische Tage und ideenlose Momente bieten sich dafür an. Dadurch lernen Sie Ihre Schätzchen besser kennen und entdecken eventuell bislang verborgene Supersounds. Und haben beste Gelegenheit, die Samples in Ihre Organisationsstruktur zu schaffen. Falls Ihr Sampleplayer bereits eine vorgibt und die Ihnen zusagt, dann legen Sie die neuen einfach in die entsprechenden Ordner und vergeben eventuell zusätzliche Tags für Kategorien oder Styles. Liegt Ihnen jedoch an einem ganz individuellen System, etwa weil Sie gleich mehrere Sampleplayer verschiedener Hersteller besitzen und alles unter einen Hut bringen wollen, dann ist eine Neuorganisation von Grund auf erstellt die richtige Lösung. Als Ausgangsbasis biete ich Ihnen hier zwei Optionen an, die sich in der Praxis bewährt haben: Klangkategorien und Musikstile.

Bei Klangkategorien ist eine Orientierung an konventionellen Systemen eine gute Idee, man findet die in einer Enzyklopädie für Musikinstrumente oder in der etwas simplifizierten General MIDI Liste. Hier mein Vorschlag für die Ordnerstruktur, die nach Belieben auch Unterordner beinhalten kann:

  • Pianos
  • Keyboards
  • Chromatic Percussion
  • Accordion, Harmonica
  • Acoustic Guitar
  • Electric Guitar
  • Plucked Instruments
  • Acoustic Bass
  • Electric Bass
  • Synth Bass
  • Strings (Solo, Section)
  • Orchestrals
  • Choir, Vocals
  • Brass (Solo, Section)
  • Reed
  • Pipe
  • Woodwind
  • Synth Lead
  • Synth Pad
  • Synth Percussive
  • Synth Layer
  • Drums, Percussion
  • Loops
  • Special Sound Effects
  • Soundscapes

Als Variante oder Ergänzung zu diesem System bietet sich die Sortierung nach Musikstilen an. Da gibt es eine ganze Menge mehr als bei Instrumentenkategorien, schauen Sie sich daher einfach mal bei dieser Seite auf Wikipedia um – HIER KLICKEN. Davon können Sie sich inspirieren lassen und sich eine eigene Ordnerstruktur ausdenken und anlegen.

Es gibt auch andere Systeme, etwa ein alphabetisches, das stur nach Soundnamen organisiert ist. Das setzt jedoch eine konsequente Namensgebung voraus, am besten untermauert mit einer verwechslungsfreien Konvention. Exemplarisch funktioniert das dann etwa so:

Brass_Trumpet_Section_funky
Minimoog_Bass_Standard_2OSCs_bright
Jazz_Drumkit_small_Clubsound

Selbst eine Excel Tabelle kommt in Frage, da können Sie sich gleich Kommentarfelder einrichten und Hinweise zu Spieltechniken, BPM Angaben, Verwendung in Ihren Songs usw. berücksichtigen. Ich selber benutze darüber hinaus sogar handschriftlich angelegte Kladden im DIN-A-4 oder A-5 Format, zusätzlich PDF-Listen und ebenso sortierte Stapel von Backup-CDs und -DVDs, die allesamt einigermaßen sorgfältig beschriftet sind.

A und O ist natürlich ein gutes Gedächtnis, welcher Sound wie klingt und wo Sie ihn genau abgelegt haben. Und noch eins: Manchmal ist weniger mehr. Bei der Sichtung Ihrer Librarys können Sie ruhig mit dem groben Kamm durchgehen und sehr selektiv die aus Ihrer Sicht brauchbaren Sounds organisatorisch auf Vordermann bringen. Den verbleibenden Rest einfach außer Sichtweite schaffen und für seltene Gelegenheiten aufheben, dazu eignet sich eine externe USB-Festplatte.

Synthesizer auf Basis von Samples

Nach all dieser etwas buchhalterischen Angelegenheit kommen wir wieder zum Klang selber, und diesmal sprechen wir über spezielle Sound- und Sampletypen. Zwei Stichworte dazu: Roland D-50 und Fairlight CMI.

Beide Instrumente sind Stellvertreter für bestimmte Klänge, deren Ästhetik ziemlich bekannt wurde und das auch Gründe hat. Die wollen wir untersuchen und schauen, ob sich das in aktuelle Sampleplayer übertragen lässt. Denn solche Instrumente kommen aus den 80er Jahren und haben Musikproduktionen dieser Zeit geprägt. Wenn Sie diese Art Sounds möchten, dann ist dieses Kapitel die richtige Lektüre.

Bereits der Roland D-50 von 1987 arbeitete mit kurzen Attack-Samples

Zunächst also zum Modellbeispiel Roland D-50. Der kam 1987 auf den Markt und lehrte vorübergehend den damaligen Platzhirsch Yamaha DX7 das Fürchten. Warum? Er bringt einen Sound, der bis zu seinem Erscheinen quasi unbekannt war. Mit der bekannteste Vertreter dieser Klanggattung ist ein Werkspreset namens „Fantasia“. Sie können den in vielen 80er Tracks hören, auch auf YouTube gibt’s Vorführungen. Das Geheimnis hinter diesem Sound ist eine recht simple Methode: Layering. Das ist das Zusammenfügen und damit Stapeln mehrerer Klangbestandteile. Im Falle „Fantasia“ sind das insbesondere zwei Elemente: Ein perkussives Sample plus eine Art hauchig-diffuse Fläche. Abgerundet wird das mit einem Chorus-Effekt und anschließend gibt’s ordentlich Hall drauf. Das klangliche Ergebnis ist eine gewisse Mischung aus gesampelt plus nahezu analog, jedoch insgesamt mit digitalem Touch und etwas weichgespült dank Effekten. Das hatte jedenfalls soviel Durchschlagskraft, dass es auf Musikerseite für Begeisterung sorgte, es bis heute tut und Roland seinerzeit einen hübschen Verkaufserfolg bescherte.

Die Ursache für dieses Klangphänomen war eher das Prinzip „aus der Not eine Tugend machen“. Denn in den 80ern war Sampling neu, Speicherplatz teuer und Marktanteil nicht leicht zu erringen. Also hatten clevere Roland-Entwickler Überlegungen angestellt, wie sie aus wenig viel machen könnten. Den knappen ROM-Speicher für Samples füllten sie mit ganz schön kurz geschnittenem Samplematerial, darunter sogenannte Attack Samples. Diese mischten sie beim Preset Programming mit Wellenformen, die eher an analoge Synthesizer erinnern. Das Layering war erfunden und auch gleich das Grundprinzip, das selbst heutzutage noch als charmant empfunden wird und – die Geschichte hat’s bewiesen – ganz schön vielseitig eingesetzt werden kann. Andere Instrumente folgten, und alle bauten klangmäßig zumindest in der Kategorie „Fantasia“ auf dieser Grundidee auf. Da geht aber noch weitaus mehr: Drums und Percussions mit Flächensamples mischen, ebenso Vokals und Umgebungsgeräusche. Im Ergebnis klingt das dann von himmlisch überirdisch bis ganz schön gruselig. Wenn Sie jedenfalls selber solche Sounds machen wollen, dann lesen sie den BLUE BOX Report zum Roland D-50.

Sample-basierter Synthesizer JD800: Tone A bis D Palette für Layers

Die Möglichkeiten sind extrem vielfältig und werden im Ergebnis zu immer wieder neuen Sounds führen. Heutzutage können Sie bei Sampleplayern mehrschichtige Layers erzeugen, nicht nur welche aus zwei, drei oder vier. Einfach mal probieren, was dabei herauskommt, ich garantiere Ihnen jede Menge Überraschungen. Auch solche, die nicht das zahme „Fantasia“ abbilden, sondern fett, krass oder aggressiv klingen können. Eine besonders vielseitige Verarbeitung von Samples für Synthsounds, erlaubt der Korg Wavestate Synthesizer, der ein direkter Nachfahre der Korg Wavestation ist.

Nachfolger der Korg Wavestation, mit deutlich mehr Features Korg Wavestate

Nun zum anderen Stichwort Fairlight CMI. Also der ist auf dem Gebiet Sampling so ziemlich genau das, was man sagenumwoben nennt. Er kam in seiner ersten Version 1979 auf den Markt, kostete unglaublich viel Geld, und verhalf manchen Musikern zu großen Erfolgen. Damals hatte das in erster Linie mit den für diese Zeit komfortablen Sampling-Möglichkeiten zu tun. Und führte zu einer speziellen und anziehenden Soundästhetik der Musik, die anderen Producern alleine aus Budgetgründen verschlossen blieben. Simpler Wettbewerbsvorteil also.

Einst der Traum aller Musikproduzenten, der Fairlight CMI-IIx

Die Leistungsmerkmale selbst der letzten Generation III Mitte der 80er sind aus heutiger Sicht fast kümmerlich, dennoch hat sich der spezifische Soundcharakter in unsere Zeit herübergerettet. Woran liegt das? An seinen Features, die eine Summe aus Stärken und Schwächen darstellen. Dem D-50 also nicht ganz unähnlich. Peter Vogel ist einer der Mitentwickler des Fairlight und er äußerte sich einmal in einem Web-Forum, dass es insbesondere die Kombination aus Tracking-Filter VCFs, Sampling-Noise (Originalton Vogel: birdy noise) und VCA-Generators ist sowie die Verwendung von Rate-Multiplikatoren, um verschiedene Sample-Rates zu ermöglichen. Klingt ganz schön nach geheimnisvoller Alchemie, nicht wahr? Jedenfalls hat das seiner Ansicht nach Einfluss auf den Grad der Verzerrung und der Subharmonischen, was sich je nach gespielter Tonlage eines Samples ergibt. Und von fanatischen Akustikern als zumindest arg merkwürdig aufgefasst werden könnte.

Da es sich also nicht um ein Feature des Instrumentes, sondern um eine auch zufällige Kumulation mehrerer Faktoren handelt, stehen wir heutzutage ein wenig dumm da, wenn wir versuchen, all das mit einem aktuellen Sampleplayer zu reproduzieren. Denn die puren Samples einfach nur in ein gängiges Format konvertieren genügt offensichtlich nicht. Von der Ausgangslage Originalaufnahme Audio und den ursächlichen Faktoren Mikro-Typ, Aufnahmegerät, Mischpult usw. erst gar nicht zu reden. Doch Rettung ist möglich: Es gibt zwei Auswege, und einer davon ist, die Samples mit einem original Fairlight zu laden, dort abzuspielen und das Ausgangssignal neu abzusampeln. Die meisten Leute werden diese Chance nicht in Betracht ziehen und eine Alternative bevorzugen. Die kann so gehen: Sich die Samples im Audioformat besorgen und dann die oben gelisteten Alchemie-Effekte mit Audio-Editor und den Features des eigenen Sampleplayers nachahmen. Je nachdem, mit welchen Goldohren Sie ausgestattet sind, wird das mehr oder eben weniger gelingen. Ähnliche Voraussetzungen finden wir bei anderen Vintage Samplern wie E-Mu Emulator II, Korg DSS-1, Roland S-550, Casio FZ-1.

Neo-Klassiker aus der Abteilung Sampler: Roland S330 Abbildung im damaligen Prospekt

Einige dieser Instrumente besitzen analoge Filter mit bis zu 24 dB, und alleine deren Einsatz führt zu anderen Klangresultaten als mit den meisten digitalen Filtern der Sampleplayer späterer Generationen. Auch wurde in der Frühzeit der Sampler mangels Speicherplatz mit kleinen Multisamples und One-Shots gearbeitet. Was zur Folge hat, dass es zu Aliasing kommt und das wiederum mit automatischen Filterungen glattgebügelt wird. Zwar spielen diese Faktoren bei der Klangformung akustischer Instrumenten keine besonders große Rolle. Doch wie oben beschrieben, ist es die Summe der Ereignisse. Sie können es durchaus mit verschiedenen Sample-Rates probieren, auch anderen Bit-Breiten. Sogar Sounds erst mit einem Cassette Tape Deck oder einer Bandmaschine aufnehmen und das dann neu sampeln. Oder es mit dem integrierten Equalizer versuchen und etwa die Mitten im Bereich 3 kHz anheben. Mit einem Bass Booster untenrum für Wumms sorgen. Berücksichtigen Sie beim Abhören von Musikproduktionen aus den 80ern, dass es sich um Mixe handelt, bei denen die Einzelspuren teils vehement bearbeitet wurden mit Kompressoren, Klangregelung und Effekten. Dazu alles im Zusammenhang mit dem Song-Arrangement aufzufassen ist. Wenn selbst das nicht hilft, dann besorgt sich der dogmatische Klangpurist halt einen dieser alten Hardware-Sampler.

Der Blick auf diese Sample-Legenden ist auch der Abschluss der Serie. Legen Sie sich von den 5 Folgen einfach Bookmarks an, so können Sie bei Bedarf jederzeit noch mal hinklicken.

Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    wolftarkin  AHU

    Hat sich damals niemand gewundert, warum ausgerechnet Oberheim sowas wie den DPX-1 gemacht hat? Hatten die Sample-Erfahrung, von den Drummies abgesehen?
    Andererseits, wenn man kein eigenes Sampleformat hat, warum nicht einfach alle machen? Die Marktführer hatten es ja nicht nötig, kompatibel zu irgendwas zu sein.

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