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Zeitmaschine: Korg A1, Multieffektgerät (1991)

7. November 2020

Das Top-Modell der Korg A-Serie

Dem großen Bruder und Vorgänger von Korg A2 und A3, den deutlich bekannteren Effektgeräten dieser Generation von 19 Zoll Units der Marke Korg, dürfen wir uns heute in dieser Zeitmaschine widmen. Der erstmals 1991 veröffentlichte Korg A1 konnte sich zur damaligen Zeit kaum gegen Konkurrenzprodukte aus dem Hause Eventide oder Lexicon behaupten und war bei Weitem kein Verkaufsschlager, dies besserte sich bei der Veröffentlichung der halb so hohen – aber auch deutlich im Funktionsumfang abgespeckten Nachfolger A2 und A3. An dieser Stelle sei dem Autor Swissdoc ein herzliches Dankeschön für seinen umfangreichen Appendix zum Korg A1 ausgesprochen – dieser stellt einen beeindruckenden Zusammentrag zu dem ansonsten recht spärlich bemessenen Informationsgehalt zu diesem „Underdog“ dar, der über Schaltkreis-Diagramme, Patch-Listen und vieles mehr verfügt. Auch unserem AMAZONA.de Chefredakteur Peter Grandl ein herzliches Dankeschön für die Leihgabe der Hardware. Immer mal wieder taucht der A1 in den Racks von zeitgenössischen Künstlern wie U2s The Edge oder gar Filmkomponisten wie JunkieXL, wie Produzenten der elektronischen Musik wie Matthew Johnson auf, gehen wir also auf die Besonderheiten des Effektprozessors ein und finden heraus, ob das bisher auf dem Gebrauchtmarkt recht erschwingliche Gerät auch heute noch Aspekte beinhaltet, die sich mit anderer Hardware nicht replizieren lassen.

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Ein Überblick über den Aufbau und die Besonderheiten des Korg A1

Der Korg A1 stellt eines der ersten Multieffektgeräte dar, das die Möglichkeit bot, auf einer gegebenen Speichergröße bis zu sechs unterschiedliche Effekte frei nach Gusto aneinanderzureihen. Für die Korg A-Serie war ebenfalls eine Remote erhältlich – diese ist allerdings, wie viele andere Remotes ebenfalls, extrem rar und kaum noch zu finden. Ist man in dem Genuss, eine solche zu besitzen, so lässt diese via dediziertem MIDI In am Gerät eine bequeme Steuerung aus der Abhörposition zu. Im Gegenzug dazu lässt sich allerdings mit Fug und Recht behaupten, dass das Gerät selbst ohne eine solche gemessen an der Zeit sehr einfach und schnell zu programmieren ist – ein vergleichsweise großes, zweireihiges LC-Display gibt direkten Aufschluss über die Bedienparameter der darunter sitzenden Encoder.

Ebenfalls auf der Höhe der Zeit war der interne Signalweg – hier werkeln zwei DSP-Chips bei 16 Bit und einer Abtastrate von 48 kHz – ebenfalls um amtliche AD/DA-Wege wurde sich gekümmert. Die üppige Anschlusssituation, die auch digitale Schnittstellen beinhaltet, betrachten wir im späteren Verlauf noch gesondert. Mit einer Dynamic-Range von 85 dB kann sich das Gerät von 1991 mit der aktuellen Audiointerface-Reihe vom großen B messen.

Ursprünglich richtete sich das Gerät ganz klar an die Live-Racks und Recording-Setups von Gitarristen und Keyboardern, aufgrund seiner schieren Vielzahl an Effekten wie deren Verschaltungsmöglichkeiten schaffte es der A1 aber auch in so manches Studio. Was erwartet man von so einem Effektgerät, wenn man die anderen Klassiker der Ära à la H3000, DP/4 oder „Lex“ kennt? Einerseits verschiedene Reverb- wie Delay-Algos oder andere Zeitachseneffekte wie Chorus, Flanger, Phaser und Co. – andererseits, dass das hier besprochene Gerät mit den Kandidaten aus den Behausungen Eventide wie Lexicon wahrscheinlich absolut nicht mithalten kann.

Natürlich dürfen der Epoche entsprechend auch die altbekannten Pitch-Effekte und deren kreativen Verschaltungen mit Delays, vocaloiden Phasing-Effekten oder ein guter Doppler nicht fehlen. All diese Dinge findet man im Korg A1 – jedoch gespickt durch einige praktische wie beeindruckende Zusatzfunktionen: So kann für einige Effekte ein Trigger-Threshold festgelegt werden, der bei Überschreitung eines bestimmten Signalpegels den Effekt aktiviert. Wer jetzt denkt „okay, die gated Reverb-Snare ist jetzt mal wirklich der allerälteste Hut“, dem sei gesagt, „hier geht noch mehr“: Neben der Invertierung „Flip“ des Threshold, wodurch der Effekt bei Überschreitung des Effekts ausbleibt, aber ansonsten aktiv bleibt, lässt sich auch ein Zählwert festlegen. Mit diesem lassen sich Parameter festlegen wie etwa „bei jedem vierten Transienten, der den festgelegten Wert übersteigt, wird der Effekt aktiviert“. Die Effektbausteine „Dyna Pan“ und „Tempo Delay“ hören zudem auch auf MIDI-Clock und sind somit ohne viel Einstellen sofort synchronisierbar.

Der pure Umfang des Korg A1 Multieffekts

Irgendwie bei weitem nicht 90er

Der Korg A1 beinhaltet an der Zahl ganze 59 verschiedene Effektalgorithmen, diese beinhalten in sich selbst noch zahlreiche Variationen, sodass man insgesamt auf 103 verschiedene Effekt-Variationen kommt. Auf den insgesamt 50 verschiedenen Effektketten-Kombinationen lassen sich diese in unterschiedlichen Reihenfolgen beliebig anordnen. Hier findet man Delay, Reverb, Kompressoren, Distortion, Exciter, Gates, EQ, Pitcher, Rotary-Speaker und gar 28 verschiedene Reverbs. Die Effektbausteine an sich lassen sich parallel, in Serie, als Returnweg, Dual (für zwei Mono-Eingänge) oder gar mit Sidechain-Input setzen! Der Korg A1 an sich bietet 100 Speicherplätze für Presets, per ROM- oder RAM Karte lassen sich diese auf 200 verdoppeln. Da das Gerät über MIDI In, Out und Thru verfügt, lassen sich Presets auch in Macs und PCs der Neuzeit bequem managen und dann per MIDI dump/Sysex librarian auf das Gerät spielen – von der A1 ROM-Card-Library nicht zu reden – hier findet sich mit Sicherheit bei Zeiten die eine oder andere interessante Karte auf eBay. Ein weiteres Schmankerl der hochfunktionalen MIDI-Anbindung des A1 ist die sogenannte Dynamic Modulation – beispielsweise per Mod-Wheel eines Keyboards lässt sich über eine Schnittstelle zum Beispiel Wahwah, Rotary-Speed oder das Pitchbending des Pitch-Effektes live fahren.

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Ein- und Ausgangssituation und Bedienung

Wie bereits kurz angeschnitten – die pure Menge an Ansteuerungsmöglichkeiten des Korg A1 haucht dem Gerät eine ganze Menge Universalität ein. Angefangen auf der Frontplatte wartet der A1 hier mit zwei unsymmetrischen HiZ-Klinken für Instrumente auf, gefolgt von einem Kopfhörerausgang. Auf der Rückseite befinden sich noch einmal zwei Klinkeneingänge, hier sind diese dann jedoch symmetrisch und auf Line-Pegel beschickbar. Diese Ausgänge, wie auch die der Send- und Return-Wege besitzen PAD-Schalter, mit denen sich das Operations-Level von +4 dBu Studiopegel auf -20 dBu senken lässt. Wieder raus aus dem Gerät geht es wahlweise in unsymmetrischer TRS oder per symmetrischem XLR. Wie gesagt, auch ein vollwertiger Return-Weg in Stereo wurde in das Gerät mit integriert.

Auch im Bezug auf das digitale Interfacing mit anderer Peripherie kann der A1 mit einigen Möglichkeiten aufwarten: Der „ext control“-Output schickt Steuerspannung und kann so beispielsweise an den Channel-Switch-Eingang eines Gitarrenverstärkers angeschlossen werden – womit der A1 dann simultan beim Umschalten eines Presets in der Live-Situation vom Clean- in den Drive-Channel schalten kann. Ebenfalls lassen sich zwei Fußschalter anschließen, mit denen man wählbare Parameter im A1 steuern kann, wie auch einem dedizierten Bypass-Switch – diese Dinge lassen sich in der Live-Situation alle per Fußschalter steuern – oder, ist man sich bei seiner Performance besonders Arrangement-getreu, komplett per MIDI-Sequencer durchautomatisieren. Der Korg A1 hört auf die CC 01 – 95, sowie Aftertouch, Velocity und Pitchbend – was natürlich auch und gerade im Studio der absolute Clou ist. Per S/PDIF lässt sich der A1 digital mit Audio beschicken, auch ein digitaler Ausgang ist vorhanden. Ideal zum Riggen – oder digitalen Einbinden.

Zu guter Letzt noch ein Kommentar die Bedienbarkeit des Gerätes anbetreffend. Das Bedienkonzept ist absolut schlüssig und durchdacht – viel besser hätte man es heutzutage auch nicht lösen können. Die acht unter dem LC-Display befindlichen Multi-Encoder haben einen Druckpunkt, mit dem sich die einzelnen Effektbausteine überbrücken lassen. Drückt man „Edit“, kann man über diese in die Feineinstellungen des jeweiligen Effekts gelangen bzw. Variationen für diese auswählen. Hier lässt sich selbst ein vollparametrischer Dreiband-Equalizer sehr schnell, einfach und intuitiv einstellen. Über eine „Compare“-Funktion lassen sich getroffene Einstellungen mit großer Einfachheit vergleichen und gegenhören. Die große, die Preset-Zahl anzeigende digitale Anzeige ist absolut bühnentauglich und bietet auch etwas von Gerät entfernt und während der Performance genug Lesbarkeit.

Klang und Nutzbarkeit der Korg A1 Effekt-Unit

Was die Beurteilung des generellen Klanges des Gerätes anbelangt, sind die im Vorhinein angerissenen Geräte Lexicon PCM, Eventide H3000 oder Ensoniq DP/4 kurz gesagt wohl kaum als objektive Maßstäbe zu nennen. Wenngleich ähnliche Sounddesign-artige Effektierungen, wie beispielsweise mit dem DP/4 definitiv zu erreichen sind – in etwa ein Delay, gefolgt von einem Oktav-Pitchshifter, gebadet in Reverb, was sich in Granular-artigen, aufsteigend modulierenden Klanglandschaften äußert – so hat man das Gefühl, dass die Effekte deutlich „angestrengter“ klingen und gröber aufgelöst sind als bei den erwähnten Mitstreitern. Etwas „grainy“ und plastizid klingt das Gerät generell gesprochen. Dies beinhaltet allerdings auch, dass sich der Effekt, gerade wenn man ihn als Returnweg nutzt, in vielen Fällen recht klar vom Ausgangsmaterial abgrenzt. Genau durch diesen Umstand überzeugt mich der Klang des Gerätes auch in der modernen Produktionsumgebung und verleiht ihm heutzutage eine wohl größere Relevanz, als es das gemessen am Wettbewerb in den 90ern hatte. Gerade Synthesizer oder elektrische Gitarren lassen sich durch die Hallräume und grainig-glitzernden Plates wunderbar anreichern – setzt man einen Laufzeiteffekt vor den Hall, wie ein kurzes Slapback oder gar einen Chorus, lassen sich aus Synth-Pads wahre Klangwände bauen, die sich im Mix durch interessante wie lebendige Art und Weise durchsetzen können. Gleichzeizig ist aber auch nach der klanglichen Beurteilung ganz klar, warum der A1 die rapiden Preissprünge (selbst ein DP/4 liegt mittlerweile um 1000 Euro) bisher versäumt hat. Ein H3000 ist preislich mittlerweile als Vorstufe zum 480l zu sehen und beides sind Effekte, die sich heutige Plugin-Hersteller zum klanglichen Vorbild nehmen.

Betrachtet man das Gerät aber einmal abseits des „Wettbewerbs“, so muss ich persönlich sagen, dass mir der A1 riesigen Spaß bereitet. Gerade auf dem Material, für das es konzipiert wurde – Gitarren – sorgt der Korg A1 für ein breites Lächeln in meinem Gesicht. Vorne rein – raus kommt ein cooles, bissiges Konstrukt. Hört einmal in die Klangbeispiele – ein kultigerer, der Epoche entsprechenderer Sound geht für mich kaum. Gerade die Akustik über den Pickup und der 6-Saiter-Bass fühlen sich wohl. Der Sound erinnert mich an unzählige Fusion-Platten, E-Bass mit Drive und Octaver oder Gil-Evans-Bigband-Style mit einer Menge Chorus und Delay darauf. Auto-Wah, Funky-Phaser-Gitarre, alles geht – und alles funktioniert und klingt meiner Auffassung nach super – und auch im Kontext super nutzbar – und das mit super wenig Aufwand. Auch abseits der Effektierung hat man das Gefühl, dass AD/DA- und Effektweg das Signal deutlich greifbarer machen und es näher in Richtung „mischbar“ und „einschätzbar“ bringen – was sich auch dadurch äußert, dass das Signal intern anders gerechnet wird als die moderne Aufnahmesession. Ob 16Bit / 48 kHz wohl der Nachfolger des 12 Bit Hype wird? Man weiß es nicht – aber ich könnte es verstehen – die Textur ist großartig für Gitarren! Hört man sich die Beispiele mit dem Fender Rhodes an, so merkt man, wie das Gerät den eigentlich glockenklaren Line-In-Sound des Instrumentes auf teilweise recht unsittliche Art „angreift“ – hier würde ich, wenn überhaupt, extrem verfremdende Effektierungen- oder eben den Effekt im Returnweg anwenden.

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Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    Tyrell  RED 1221

    Tolle Klangbeispiele Vincent. Nun freue ich mich umso mehr, nachdem das Teil wieder zurück ist. (Hatte nämlich nach dem Kauf gar keine Zeit es auszuprobieren). Nochmals danke für den schönen Artikel!!!

    • Profilbild
      Vincent  RED

      Vielen Dank lieber Peter! In den zwei Wochen, in denen ich das Teil behüten durfte hat es es auf zwei Produktionen geschafft. Bin seitdem häufiger mal die Bay am durchforsten. Ich liebe es! Im wahrsten Sinne des Wortes eine Zeitmaschine! GAS! :)

  2. Profilbild
    Er Faust

    Hatte das Glück letztes Jahr einen für ganz kleines Geld mit leerer Speicherbatterie zu bekommen. Den re1 Programmer hatte ich eh schon da. Ich muss sagen, neben meinen auch recht seltenen alesis wedge mein Favorit. Macht einfach nur Spaß die Kiste, vor allem mit meinen neuen Modularsystem ;-)

  3. Profilbild
    iggy_pop  AHU

    „Für die Korg A-Serie war ebenfalls eine Remote erhältlich – diese ist allerdings, wie viele andere Remotes ebenfalls, extrem rar und kaum noch zu finden.“

    Das müßte der RE-1 Remote Editor sein, der auch für die Korg M3R zu haben war — einfach eine M3R für kleines Geld schießen, Editor behalten, fertig.

    Ich durfte in den frühen 2000ern mehreren A1 bei der Arbeit zusehen, hatte dabei aber immer den Eindruck, daß die Dinger viel können, aber nichts so richtig gut. Den Hall z. B. habe ich als ähnlich schlapp und nichtssagend in Erinnerung wie den des Sony HR-MP5, und die obige Beschreibung im Sinne von „angestrengt“, „körnig“ oder „plastikartig“ trifft es schon ganz gut.

    Als Zutat im Gewürzregal für die eine oder andere Färbung sicherlich nützlich, aber ob man dafür zwei HE im Rack opfern möchte? Das doch lieber für einen DP4 oder ein Lexicon 300 oder einen Eventide 3000.

    • Profilbild
      TobyB  RED

      Es ist die RE-1 ich hab zwei davon, das M3R kannst ohne RE-1 ja nicht bedienen. Ich hoffe nicht das es beim A1 ähnlich ist.

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        Vincent  RED

        Na das war ja klar dass Du zwei davon im Regal liegen hast! ;) Den A1 kann man aber prima auch ohne bedienen. Bin absolut bei Dir Iggy, das Teil ist bei weitem keine Allzweckwaffe – aber ab und zu liefert er einem das, worauf man aus ist. Für mich ist das Teil sehr verlockend, vor allen Dingen wenn man mit im weiten Sinne „guten“ Effekten bereits versorgt ist.

        • Profilbild
          TobyB  RED

          Die RE-1 hatte schon ihren Sinn, damit steuerst du ja in der damaligen KORG Welt auch die Wavedrum, und die M3r kannst ohne nicht bedienen, selbst das Laden von Presets oder Speichern ist ohne RE-1 ein böser Spass. Ich denke als Intrumenten Effekt ist A1 sehr gut zu gebrauchen. Und die Kiste ist ja auch so gebaut als das sie ewig halten kann. Klanglich ist das schon anders als Yamahas SPX oder Roland aber trotzdem würd ich ein A1 schon haben wollen.

  4. Profilbild
    smoo  

    Cooler Bericht. Hatte für 10 Minuten GAS. Aber dann ist mir eingefallen wie ich die FX Geräte damals fand. Ich finde den DP4+ echt nicht gut, meistens rauscht es stark. Und die Eventides haben mir auch nicht gefallen (bei mir 3000 und H7600), einfach schrecklich die Warterei auf das Laden des nächste Presets das dann zudem nie passt. Die Bedenung fand ich immer übel. Nur die Pitcheffekte waren cool. Die grossen alten Eventides sind meiner Meinung nach extrem überschätzt. INHO. Für das 7600 fand ich kaum Gebrauch, habe es fast nie aufgenommen.
    Das DPS V77 hab ich noch, ist aber im Schrank.

    Für kreativeffekte mit guter Bedienung empfehle ich ein mikro Eurorack und ein ZDSP mit allen Karten. Der klingt für mich viel besser als alle Hardwaregeräte die ich je hatte (bis auf Hall und das Quantec QRS). ich stehe aber sehr auf Delayeffekte und Modulationseffekte. Pitch ist mir egal. Daher wohl mein fehlender Zugang zu Eventide.

    • Profilbild
      AMAZONA Archiv

      Moment mal. Das DP4+ ist bei ordentlicher Pegelung kein Rauschtreiber. Nur das Netzteil konnte im Rack Brummen aber das war von Gerät zu Gerät unterschiedlich. Die einfache Bedienung des DP4(+) sucht wahrscheinlich heute noch seinesgleichen. Es mag bessere Spezialisten bei Reverb und Delay geben aber bei experimentellen Sachen ist der DP4 weit vorne, auch ohne den legendären Phaser. ;)

  5. Profilbild
    gaffer  AHU

    Ich stelle mir vor, ein Effektgerät mit Technik von heute und den opulenten Anschlüssen des A1. Das wärs.

      • Profilbild
        swissdoc  RED

        Na ja, nicht ganz. Die Geräte aus dieser Zeit sind zum Teil als Zentrale im Rack ausgelegt. Mir fallen da gerade der Hughes & Kettner Access Pre-Amp und das TC 2290 Delay ein. Mit einem aus entsprechenden Modulen im Eurorack zusammen gestelltem kommt man da sicher nicht hin. Speichern geht dort i.d.R. nicht. Digital IO oder auch symmetrische Ausgänge mit XLR auch weniger. Und auf Tour wollte ich damit auch nicht gehen.

  6. Profilbild
    Radio Jahn

    Schöner Test : hatte den A1 inkl remote damals günstig bei einer studio Zwangsversteigerung bekommen (500,-dm💹) zusammen mit dem Atari St war mir leider damals noch nicht bewusst wie hoch die Qualität und möglichkeiten des A1 waren.
    Immerhin hab ihn dann jahre später für 800eur verkaufen können, eventide & lexicon war außer reichweite. Leider nur selten benutzt, da mir das Boss Se-70 besser gefiel. Leider gibt es heute diese Anschluss vielfalt, im bezahlbaren rahmen nicht mehr.
    Gebraucht dürfte die der das A1 wohl bei ca 400€ Liegen, wenn man eins findet.

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