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Interview: Harold Faltermeyer – Teil 1

For Ever "Axel F"? - Teil 1

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Es hat eine Zeit gedauert, bis wir Harold Faltermeyer interviewen konnten. Aber nicht nur sein Terminkalender war ein Problem, sondern auch sein Dialekt. Ursprünglich war geplant, das Interview als Audio-File zu veröffentlichen. Da Harold Faltermeyer, gebürtiger Münchener, sich aber einen urbayerischen Dialekt bewahrt hat, folgt nun doch eine Niederschrift in hochdeutscher Sprache.

 

Harold Faltermeyer beim gemütlichen AMAZONA.de Interview

Harold Faltermeyer beim gemütlichen AMAZONA.de Interview

Geboren wurde Harold Faltermeyer am 5. Oktober 1952 in München und studierte in seiner Heimatstadt Musik. Weltweite Bekanntheit erlange Harold Faltermeyer 1985 durch seinen Titelsong “Axel F” zum US-Spielfilm BEVERLY HILLS COP. Zahlreiche Hollywood Blockbuster folgten, bis es Mitte der Neunziger ruhig wurde um ihn. Mit knapp 60 Jahren hat Harold F aber nun zum fulminanten Comeback auf der Hollywood-Bühne angesetzt. Zwischen Jet-Lag und nächstem US-Termin trafen wir den – trotz allem - gemütlichen Harold Faltermeyer in seiner grünen Stadtoase bei Vaterstetten, Nähe München, in Gärtner-Arbeitskleidung, um über seine bewegte Karriere zu sprechen.

Aufgrund der Länge des Interviews veröffentlichen wir es als Dreiteiler. Teil 2 folgt am kommenden Sonntag, den 7.11. und Teil 3 am Sonntag darauf, den 14.11.

 

AMAZONA.de:
Fangen wir vielleicht ganz vorne an – wie bist du in die Filmbranche reingerutscht?

Harold Faltermeyer:
Tja, wie bin ich da reingerutscht? Ich bin in München im Insider-Kreis als Tontechniker und als Musiker schon relativ bekannt gewesen.  Ich hatte damals im “Arcor-Studio”, dem ehemaligen deutschen Grammophon-Studio, einen Job und habe mit deutschen Künstlern gearbeitet. Ich war eine Art „Zwitterfigur“ zwischen Technik und Musik. Von diesen Typen hat es damals relativ wenige gegeben.

AMAZONA.de:
Wann war das?

Harold Faltermeyer:
Das war Anfang der Siebziger Jahre. 1968 habe ich auf der Musikhochschule in München studiert, und in den Siebziger Jahren hatte ich dann den Job im “Arcor-Studio”. Ich habe dort quasi eigene Aufnahmen am Mischpult gemacht und auch selber gespielt, was damals noch relativ selten und sehr mühsam war. Aber irgendwie musste ich ja anfangen. Da hatte man Bandmaschinen – das waren nicht “Pro Tools” oder “Logic” oder irgend so etwas. Das war wirklich heftig. So hat damals Giorgio Moroder von mir gehört, der mir in seiner Arbeit sehr ähnlich war und ebenfalls ein Technik-Begeisterter. Er war aber schon ein wesentliches Stück bekannter als ich.

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    laubi

    sehr fein, das interview! axel f…. ein schönes Stück 80er-Geschichte. Mein Ohr sagte mir immer – der Bass, so weich und breit – das kann nur ein moog sein… ;)

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    Ich würde Harold gern mal in meiner Landessprache hören. Wie wäre es denn mit einem kurzen Ausschnitt für uns Bayern?

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    ambee

    ach, also ich finde seinen dialekt nicht so schlimm. der klingt viel eher sympatisch und freundschaftlich. für die chatshow auf RTL hats auch gelangt.

    bin auch sehr gespannt auf die weiteren teile!

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