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Blue Box: Korg Sigma KP-30 Analogsynthesizer

12. März 2016

1000 und 1 Nacht mit KORG

Der Korg Sigma kam 1979 auf den Markt. Der voll analog aufgebaute Synthesizer, ist ein ziemlich solides Teil, 11 kg schwer. Hübsches Echtholz, große Kippschalter, 2 Joysticks und eine 37er-Tastatur. Keine Minikeys oder so ein Kokolores. Dazu noch druckempfindlich, also mit Aftertouch. Ein Performance-Synthesizer bzw. Konzertsynthesizer, wie Korg ihn etwas holprig im Handbuch bezeichnet. Wir wissen, was gemeint ist. Ach ja, Korg bewarb den Sigma im Prospekt mit sportlichen 524287 verschiedenartigen Klängen. Das schürt Respekt.

Die Klangerzeugung des Korg Sigma

Vollanalog. Digital ist da nichts. Noch nicht Bluetooth oder USB. Nix. Aber, um mal bei der Kommunikationsbereitschaft des Sigmas zu bleiben, nützliches wie CV/Gate In/Out, VCO FM In, VCF  FCM in und Stereo Out ist an Bord. Echtes Stereo! Wir klatschen in die Hände.

Die Anschlüsse des Korg Sigma

Das ist bei der mehrkanaligen Klangerzeugung naheliegend. Der Korg Sigma realisiert seine verschiedenen Presets (8 und 11) mit zum Teil separaten Filtern und ENVs. Wie viele davon nun letztendlich im Korg Sigma werkeln, kann ich auch nach flüchtigem Studium der Schaltungsunterlagen nicht sagen. Irgendwas zwischen  3 und 19 Stück, so kursiert es im Netz. Vermutlich liegt die Wahrheit irgendwo dazwischen.

Fakt ist, dass man lediglich einen rudimentären Zugriff bei 4 Presets der Instrumentenbank, also beim VCO2, auf das/die Filter hat. Zusätzlich routet einer der beiden Joysticks den Cutoff eines Tiefpass- und Hochpass-Filters auf die Synthesizerbank, also auf den VCO1.

Halten wir fest : zwei VCOs, von denen jeder eine Anzahl von Filtern und ENVs zugewiesen ist und jeder gleichzeitig mehrere Fußlagen darstellen kann.

Sigma VCO1 Synthesizerbank

VCO1 mündet in die Synthesizer Filterbank. 8 Kippschalter routen den VCO bei Bedarf gleichzeitig auf Noise, Sägezahn, Sample/Hold, Puls und Rechteck. Verteilt in den Fußlagen 32,16, 8 und 4. Das ist schon recht vielseitig. Über den Kippschaltern sitzt jeweils ein Poti, das einer bestimmten Funktion zugewiesen ist. Zum Beispiel, Noise kann man hier im Attack/Release Verlauf beeinflussen, während beim Sample/Hold die Geschwindigkeit eingestellt wird.

VCO2 ist der Instrument-Filterbank zugewiesen. 11 Kippschalter routen diesen VCO in verschiedene Schaltungen, die jeweils ein Instrumentenklang simulieren. Sowas wie „Electric Bass“, „Tuba“, „Clavinet“, „String“ und Konsorten. Auch hier gibt es über dem Kippschalter dieses kleine Poti, das eine Variation der anwählten Sounds ermöglicht. Mal ist es die Cutoff Frequenz (z.B. bei „Tuba“ ), mal die Pulsbreite wie beim Clavinet Sound, oder auch die Attackzeit z.B. beim „String“ Preset. Krasse Eingriffe in die Presets sind an der Stelle aber nicht möglich.

SIgma VCO2 Instrumenten-Bank

Für etwas abgefahrenere Synthesizersounds sorgt der Ringmodulator des Korg Sigma, der die beiden VCO Sektionen miteinander verschaltet. Nicht alle Fußlagen und Presets eigenen sich dafür, aber einige metallisch kreischende Sachen sind recht überzeugend.

Performance Features des Korg Sigma

Nun, was den Sigma wirklich stark macht, sind seine Performance Elemente. Eine Menge unterschiedlicher Spielhilfen bietet dieser Synthesizer.

Sigma Joysticks

Am auffälligsten sind wohl die beiden Joysticks. (Freudenstöckchen, au weia!) Korg übersetzt ihn in der Bedienungsanleitung mit „Steuerknüppel“. Auch lustig. Also Steuerknüppel 1 ist fürs Vibrato, Pitchbend und Noise zuständig. Knüppelchen 2 bietet Zugriff auf das Tiefpass- und Hochpassfilter. Korg beschreibt ausführlich und im Detail, wie man den Steuerknüppel, oder nennen wir es doch zeitgemäßer wieder „Joystick“, also wie man den Joystick zu bewegen hat, um eine „realistische“ Gitarre oder Trompete erklingen zu lassen. Ja, dafür waren Synthesizer auch da, damals. Dafür wurden sie geschaffen und gebaut. Das Orchester im kleinen Koffer. Operation missglückt, Patient wohlauf.

Sigma Effektbank Performance Parameter

In der linken Kippschalter-Reihe finden wir am Korg Sigma dann noch den Oktavschalter, Hold, Portamento, Hold, Zuweisung des Joysticks-Vibrato auf den VCO, LFO Geschwindigkeit und Intensität und die Aftertouch Funktion ( „Keyboards Sensor“). Etwas verstreut finden sich weitere Zuweisungsmöglichkeiten links neben des Tastatur.

Rückseitig sind hinter kleinen Gummideckelchen diverse Abgleicher zugänglich. Das Service-Handbuch, das im Netz als Download-Version rumgeistert, beschreibt die Vorgehensweise, wenn der Korg Sigma einer neuen Grundeinstellung bedarf.

Sigma Service Zugänge

Das Korg Sigma-Orchester

Es klingt wie, na wie wohl ? Ja, schon nach Tuba und Flute, irgendwie. Mit viel Bier im Kopf auch nach den anderen Sachen, die dort auf den Kippschaltern stehen. Jedoch bei aller angebrachten Lästerei sind die Sounds näher am Original (man möge Nachsicht haben), als z.B. beim Roland SH1000. Dieser ist ähnlich konzipiert und bot sich hier vor Ort zum Vergleich an. Aber darauf kommt es ja heutzutage nicht mehr an, wie wir alle mittlerweile wissen. Und ob die Tröten aus einem Jupiter-80 in 40 Jahren immer noch als „täuschend echt“ empfunden werden? Eine philosophische Frage, mit der wir uns hier auf Amazona.de im Jahr 2056 beschäftigen werden.

Eine echte Schönheit, der Korg Sigma

Der Klang des Korg Sigma

Im Soundbeispiel Nummer 1 spiele ich die Instrumentenpresets nacheinander an.

Wer den MS20 Sound kennt, weiß was ihm beim Sigma blüht, beziehungsweise erwartet. Kein VCO-Bums à la Oberheim, Sequential oder Moog. Beim Sigma muss extern nachgeholfen werden. So vollkommen nackt will man damit nicht auf die Bühne. Echo, Hall, EQ, Phaser, Flanger, Chorus, am besten alles gleichzeitig. Man kann ja, wenn man will, heutzutage. Kostet ja nichts mehr der Kram.

Korg Familie 1982 (Bitte anklicken zum Vergrößern)

Wobei, ein nicht zu unterschätzender Vorteil hat dieser latent quäkig-pappige Sigma Sound: Er lässt Raum fürs Basement. Er drückt kaum andere Synthesizer im Arrangement weg und klingt irgendwie herrlich nach  „UFO Weltraum Synthesizer 1978“ .

Für manche Soli ist die Quarter Einstellung witzig. Hier werden beim Legatospiel keine Halbtöne, sondern Vierteltöne gezogen. Das erinnert an Döner, schöne Frauen aus Anatolien und den IS. Arabische Musik – wieso wird nicht mehr davon in elektronischer Musik eingebracht? Mit dem Sigma kann man es erforschen.

Seit einigen Jahren versorgt uns Korg wieder mit analogem Spielzeug und bietet so auch dem Sigma ein erweitertes artgerechtes Umfeld an. Durch die zahlreichen Anschlüsse des Sigmas lassen sich der aktuelle, kleine und preiswerte Sequencer SQ1 oder ein „neuer“ MS20mini / M und einiges mehr mit dem alten Herrn verkoppeln.

Der Korg Sigma am Gebrauchtmarkt

Der Korg Sigma ist recht selten anzutreffen. Er war, wie schon erwähnt, teuer. Sein Alleinstellungsmerkmal, sofern überhaupt jemals vorhanden, nur von kurzer Dauer. Der Moog Prodigy bot schon 1981 für knapp 900.00 DM einen „besseren“ Mono-Synthesizer-Sound und für den Klangforscher bot Yamaha 1979 mit den Synthesizern der Modellreihe „CS“ viel mehr.

Das Duo: Sigma & Lambda

Für die Ästheten unter uns sei noch angemerkt, dass dem Sigma ein optisch passendes Keyboard, den KORG Lambda, zur Seite gestellt wurde. Eigentlich weniger zur Seite, als mehr zu Fuße. Der Sigma ist quasi das Topteil des Lambdas. Dieser bot dann polyphone Klänge wie Orgel, Strings und Piano an.

Der Korg Lambda von 1979

Auf AMAZONA.de findet Ihr inzwischen auch einen weiteren interessanten Bericht zum Korg Sigma von unserem Leser phil_dr110. BITTE HIER KLICKEN.

Der Korg Sigma on YouTube

Und hier noch ein aufschlussreiches YT-Video, dass die Möglichkeiten des KORG SIGMA sehr gut demonstriert:

Fazit

Schön sind beim Sigma die vielschichtigen Analogklänge und sein Ringmodulator, seine Anschlüsse und Spielhilfen, die Verarbeitung, der schnelle Zugriff und der Quarter-Modus, aber es ist und bleibt ein Presetsynthesizer

Plus

  • 2 VCOs
  • vielfältige Anschlüsse
  • druckempfindliche Tastatur
  • Ringmodulator, Noise, S/H
  • Viertelton Modus
  • robust
  • übersichtlich

Minus

  • beschränkter Zugriff auf die Filter

Preis

  • Heute (2016) kann man ab und an noch einen Sigma für unter 1.000,- Euro ergattern. Für hübsche Exemplare wird es etwas teurer.
Klangbeispiele
Forum
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    dilux  AHU

    danke für den schönen artikel; die launige schreibe von herrn bechhols weiss zu gefallen, der sigma nur bedingt :)

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    AMAZONA Archiv

    Das ist er ja! ;)
    Tuba und Flöte muss man erstmal analog reproduzieren können. Und ob ein Jupiter-80 in 40 Jahren noch läuft ist mehr als fraglich. Nicht verkaufen! :D

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        Was fragst du mich das? Ich hoffe ich lebe dann noch. :D

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        TobyB  RED

        Hallo NicGrey,

        weil entweder ist der Chip durchgebrannt. Also nicht weg, sondern nur zu heiß geworden, bei der Fertigung wurde der Chip nicht genügend entsäuert, das Gehäuse der ICs ist defekt. Batteriesäure hat ganze Arbeit geleistet. Usw, usf. Non Plus Ultra sind ICs im Weltraum. Voyager 2 lässt grüßen. Allerdings würde der daraus resultierende Synth ziemlich teuer werden. Preislich bei Schmidt ^ 10.

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          NicGrey  

          Danke für die technische Aufklärung. DX7, M1 und D50 sind ja jetzt auch schon 30 Jahre alt und funktionieren in der Regel noch tadellos. Würde mich wundern, wenn die in den nächsten 10 Jahren das Zeitliche segnen werden. Schaun wir mal …

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            TobyB  RED

            Hallo Nic,

            solange du die Kondensatoren austauschen lässt, die Speicherbatterie(n) im Auge hast, werden die das unter normalen Bedingungen tun, meine M1 ist grade 26 Jahre jung geworden. Meine „gebrauchten“ DX7 und den kürzlich gekauften D50 mussten erstmal gründlich gewartet werden, die Vorbesitzer hatten nicht so Glück mit den Technikern. Und wie unten an Marko geschrieben, kann man die Haltbarkeit von sowas errechnen.

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      AQ  AHU

      Man hätte auch Sound-1, -2, etc. drauf schreiben können. Aber das haben Instrumentenbauer auch vor 300 Jahren nicht besser gemacht. Schon der gute alte Johann Sebstian Bach hat auf Orgeln gespielt wo der Orgelbauer Namen wie Flöte, Oboe Trompte draufgeschrieben hat und schon damals haben die Menschen gestaunt „wie echt das klingt…“ ;-)

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        Überleg mal Bach und Co hätten zu der Zeit schon einen Jupiter-80 gehabt. ;)

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          AMAZONA Archiv

          Dann hätten sie nicht so wunderbare Musik erschaffen sondern nur an der Technik rumgespielt wie so viele in der heutigen Zeit. Und keine Zeit mit Noten lernen vergeudet. In den Kirchen würden wir dann eben irgend welche transdenzentrale Soundkollagen hören. Wäre schade drum gewesen. Es ist schon gut dass alles so kam wie es gekommen ist.

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            MidiDino  AHU

            Sorry, ich verstehe kein Wort. Als gäbe es nicht unzählige ausgebildete Musiker, z.B. in der Klassik und im Jazz. Wenn von Bach die Rede ist, dann würde sich auch ein passender Vergleich anbieten. Und was wären bitteschön ‚transzendente Soundcollagen‘? Wären es nicht empirische, sie würden nicht spielbar noch hörbar sein, egal was man möglicheerweise fantasiert.

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              spacelight  

              Darf ich da ein bißchen nachhelfen. amazonaman meint dass mit steigender Technisierung und technischen Möglichkeiten wie Midi und Computer die Kreativität leidet.
              Beispiele gibt es viele , Jarre , Depeche Mode , Vangelis , Kraftwerk , Tangerine Dream , Schulze . Die machten ihre Meisterwerke in einer Zeit als es noch kein Midi und Computer gab und mit 8 Spur Bandmaschinen alles einzeln eingespielt wurde . Polyphonie entstand indem man den Dreiklang 3 mal als Einzelton aufnahm usw.
              Das erforderte Kreativität.
              Wenn wir heute mal die Spätwerke der oben genannten Klassiker uns anhören fällt auf das zwar die Quantität super ist , aber die Qualität nicht die erreicht als die technischen Möglichkeiten noch beschränkt waren und desshalb Kreativität gefragt war , die heute oft auf der Strecke bleibt. Ist meine Meinung , ich hoffe ihr stimmt mir da zu … :-)

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                gaffer  AHU

                @spacelight – Stimmt nicht für Depeche Mode, als die anfingen, gab es bereits Computer und als deren beste Platten aufgenommen wurden, waren sie allgegenwärtig ;)

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                  spacelight  

                  @ gaffer Der Kommentar bezog sich auf die Klangerzeugung mittels analoger Geräte , ausgehend von diesem Bericht über den Korg Sigma. Depeche Modes Speak and Spell und A broken frame sind 81 uns 82 entstanden , voll analog und ohne MIDI. 83 kam Construction time again , ebenfalls ein „Meisterwerk“ , da aber zum größten Teil digital am Sampler entstanden fällt die Platte hier aus dem Thema ….

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        k.rausch  RED

        Bei den Sounds handelt es sich um Nachahmungen, daher ist Sound 1 anstelle von Flute ungünstig. Es geht dabei lediglich um Orientierung. Dass es Leute gibt, die eine Flöte so schlecht kennen, dass ein synthetisch nachgeahmter „als wie in echt“ aufgefasst wird, muss nicht weiter stören :)

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          TobyB  RED

          Gudde Klaus,

          eine Flöte mit der Klaviatur spielen, ist auch schon wieder sehr speziell. Ich krieg das nicht hin und greife dann lieber rum Ribboncontroller der eine entsprechende Scale triggert. klingt dann auch wie in echt :-)

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      TobyB  RED

      Gudde Marko,

      die Haltbarkeit von Elektronik kann man berechnen ;-)
      Wenn die Chips im Jupiter in Keramik sitzen und ordenlich entsäuert sind, sollte da noch was an Lebensdauer drin sein. ;-)

      http://www.....ation.html

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    dwild

    Was für ein erfrischender Bericht! I must say.
    Tatsache hatte ich praktisch genau den selben
    Eindruch…

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    TobyB  RED

    Morsche,

    ich finde ihn wirklich unterschätzt. die Schnittstellenvielfalt ist beachtlich und damit kann man heute immer noch sehr gut arbeiten. Und manchmal ist MIDI einfach zu viel. Die Klangbeispiele sind Klasse.

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      AMAZONA Archiv

      Eben. Mein Reden. MIDI hindert doch nur im kreativem Prozeß. ;)

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        TobyB  RED

        Wobei analoges Umpatchen ja Teil des kreativen Prozesses ist. Bei MIdi würde es zur Panic führen. Aber bei analogen Steuerleitungen geht das schon ;-)

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    monument.mc

    Das war mein erster Synth den ich 87 noch ohne Führerschein mitten im Winter mit der Bahn aus einem verschneiten Dorf abgeholt habe. Da werden erinnerungen wach. Vom Sound ein Monster

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    NicGrey  

    Ich kann mich erinnern, dass anfang der 80er Delta und vor allem Lambda und Sigma echte Ladenhütter waren. Monopoly und Juno 6 waren zu diesem Zeitpunkt deutlich interessanter und sorgten für musikalische Gänsehaut. Und bei der klanglichen Bandbreite dieser beiden Klassiker, konnte das «griechische» Korg-Trio sowieso nicht mithalten.

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    iggy_pop  AHU

    Lustig ist der Ringmodulator, wenn man nur eine der beiden Sektionen gegen die andere in der Tonhöhe verbiegt mittels Aftertouch, sodaß mit einem Schlag ein Ringmodulatorklang eingeblendet wird. Das klingt wie ein Yamaha CS für arme Leute.
    Von allen Preset-Solosynthesizern ist der Sigma wohl der ausgereifteste Vertreter dieser Spezies, was aber nicht viel heißen muß: Groß, schwer, teuer, und u. U. ziemlich anfällig.

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    AMAZONA Archiv

    Es gibt viel abgefahrenes Zeugs und alles kann man sich nicht hinstellen. Ich würde den Korg Sigma mit einen Hohner Adam paaren und mir Helge Schneider als Performer dazu vorstellen wollen. Da käm was bei rum! :)

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    c.hatvani  AHU

    Ich mag den Sigma sehr gerne, ich spiele ihn oft zusammen mit dem Korg KR-55, die beiden sind ein super Team ;-) Der Sigma ist kein Synth, bei dem man zielgerichtet einen Sound programmiert. Man schaltet hier, man dreht da – mit etwas Glück hat man einzigartige Ergebnisse! Meinen geb‘ ich nicht mehr her… sein passender Partner Korg Lambda ist leider noch viel seltener… schöner Bericht!

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    greekotronic  

    „Das erinnert an Döner, schöne Frauen aus Anatolien und den IS.“ Oh Mann wenn das nicht latent xenophob ist, dann weiß ich auch nicht. Der Autor denkt bei den expressiven Möglichkeiten eines Synths an den Orient und assoziiert erstmal „Döner“. So wie die kompetente Polizei und die Springer Presse von „Dönermorden“ sprach als der NSU Menschen tötete. Man hätte auch an den Balkan oder an Fernost denken können. Aber der Autor schafft es nur bis Döner. Ja ja, ich höre schon die Unkenrufe. Ich bin zu sensibel, der Autor hat es nicht so gemeint. Ist mir wurscht, diese kleinen unterschwelligen Alltagsrassimsem gehen mir mehr auf die Oszillatoren als Bernd Höcke.

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