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Blue Box: Oberheim Matrix-1000


Oberheim Matrix-1000

Kleiner Oberheim mit großem Sound

Tom Oberheim dürfte wohl jedem Synthesizer-Begeisterten ein Begriff sein, gehört er doch zusammen mit Bob Moog (MOOG), A. R. Pearlman (ARP) und Dave Smith (Sequential Circuits) zu den wichtigsten Personen amerikanischer Synthesizer-Entwicklungen der ersten Stunde. Seine Karriere begann Oberheim 1970 mit dem Bau von Peripheriegeräten, denn als Verkäufer von ARP-Instrumenten wusste er, was sich Kunden wünschten. Ergebnis: Einer der ersten digitalen Sequenzer, der Oberheim DS-2. Kurz danach entwickelte er den passenden Klangerzeuger dazu, das legendäre Synthesizer-Expander-Modul (SEM), das als Bestandteil der ersten Oberheim Instrumente alias Four-Voice / Two Voice Verwendung fand und sich bei vielen Keyboardgrößen jener Zeit großer Beliebtheit erfreute. Wenige Jahre später folgten die Synthesizer-Schlachtschiffe OB-X, OB-SX, OB-Xa und OB-8. Diese Geräte verhalfen Oberheim endgültig zum Durchbruch und gelten noch heute als Meilensteine der Synthesizer-Entwicklung.

Oberheim Matrix 1000

Oberheim Matrix 1000

Angespornt durch den großen Erfolg entwickelte Oberheim Mitte der 80er Jahre eine neue Synthesizer-Familie: die Matrix-Serie. Hauptmerkmal dieser neuen Instrumente war die fast schon an ein Modularsystem erinnernde flexible Klangarchitektur, die eine Verknüpfung beliebiger Klangparameter erlaubte.

1984/85 war es dann soweit: Der Matrix-12 und sein tastaturloser Kollege Xpander wurden der breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Beide Instrumente ernteten viel Anerkennung. Noch heute gelten Matrix-12 / Xpander zu den begehrtesten Analog-Synthesizern. Die Instrumente hatten natürlich auch einen stolzen Preis, so dass sie vor allem im Profibereich zum Einsatz kamen. Tom Oberheim war klar, dass diese Geräte nicht für die breite Masse erschwinglich waren. Also nahm er die vorhandene Klangerzeugung, reduzierte die teure Hardware bis auf das Notwendigste und erschuf einen kleinere Matrix-Sprösslinge für den „nicht so gut gefüllten“ Geldbeutel. Diese neuen Geräte wurden 1985 erstmals auf der Namm-Show als „Matrix-6“ und „Matrix-6R“ präsentiert.

Die kleinen Matrix-Synthesizer standen ihren großen Brüdern klanglich nicht sehr viel nach, auch wenn hier DCOs statt VCOs Verwendung fanden und einige unwesentliche Klangparameter weggefallen waren. Der Hauptunterschied zu den großen Synthesizern war die Reduzierung der Hardware auf das Nötigste. Die Echtzeit-Regler für den spontanen Zugriff auf die Klangparameter sind dem Rotstift zum Opfer gefallen und wurden durch Folientaster ersetzt. Matrix-6 und Matrix-6R erfreuten sich jedoch auf Grund der ausgezeichneten Klangeigenschaften und des relativ günstigen Preises großer Beliebtheit.

Der Matrix-1000 in der späteren weißen Version

Der Matrix-1000 in der späteren weißen Version

Doch die Zeiten hatten sich schon längst geändert. Seit Beginn der 80er verdrängten Digital-Technik und Sampling die Analog-Gilde zunehmend vom Markt. Analoge (Poly-) Synths waren einfach zu teuer – Musiker wollten handliche Instrumente und „neue“ (& „viele“) Sounds. Einige renommierte Synthesizerschmieden konnten mit der Entwicklung nicht ganz mithalten. Nach und nach verschwanden Firmen wie Moog, ARP und später auch Sequential-Circuits vom Markt. Oberheim reagierte zunächst noch auf den Viele-Sounds-Trend und entwickelte aus dem Matrix-6 einen noch kostengünstigeren Racksynthesizer, der auf das Allernötigste an Hardware reduziert war. Dieser neue Synthesizer ließ sich „am Gerät“ überhaupt nicht mehr editieren, enthielt aber dafür ca. 1000 (!) fertige Sounds für alle möglichen Anwendungen – zum direkten Abfeuern. Die Rede ist vom Matrix-1000.

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Klangbeispiele

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    Dreitagebart

    Ein ganz ausgezeichneter Test von einem Mann, der sich wirklich auskennt, Respekt. Auch die tollen Klangbeispiele und die Links finde ich klasse. Weiter so !

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    filterfunk

    Toller Test! Hatte den Matrix-1000 Mitte der 90er mal für eine Produktion ausgeliehen, und – trotzdem dass ich nicht dran schrauben konnte – er war sofort mein Liebling! Ich liebe den analogen Oberheim Sound. Wieso habe ich mir damals nicht noch einen geholt, u. behalten? Mei, war i bleed….

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    FischerZ

    Da hat sich wieder einer richtig arbeit gemacht. So is Recht. Prima.

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    cruelty

    jetzt verrate mir doch mal bitte jemand wo der matrix 6 / 1000 zu OSC-FM in der lage ist! filter FM geht – klar. aber OSC-FM ist soweit mir bekannt nicht möglich.

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    Marko Ettlich RED

    Upps…da hat sich der Fehlerteufel eingeschlichen. Natürlich läßt sich nur das Filter frequenzmodulieren.

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    urbs

    Oberheim Matrix 1000 ist nach wie vor einer meiner liebsten Synths. Sieht unscheinbar aus – klingt aber Genial ! ein Synth mit Charakter.

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    cykeb

    sagt mal, bitte, ob man bei der matrix doch iwie einen midi multi mode bekommen könnteich weiß, sie hat keinen, aber würde es da irgendwelche tricks geben??felix

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      Marko Ettlich RED

      Leider nein.
      Man kann je nur eine einzelne Stimme des Matrix-1000 im Mono-Mode über einen eigenen MIDI-Kanal ansprechen und man kann nur ein Patch für alle Voices wählen.

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      c.hatvani AHU

      Ein Oberheim Matrix-6(R) ist 2fach multitimbral mit eigenem Ausgang. Im Layer Modus kann jedem der zwei Sounds einen MIDI Kanal zuordnen. Die 6 Stimmen weren dann halt aufgeteilt… für Pads kann es eng werden.

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    Hardo

    ich hab da mal ne blöde Frage, auf Seite fünf spricht der Herr Ettlich von Coltrollerboxen und den ECHTZEIT Zugriff sogar auf die Mod.Matrix, gleich drunter heisst es aber der M-1000 lässt sich nicht per CC Programmieren, da bin ich etwas verwirrt? Ist es möglich einzelnen Parameter (zB.: LFO-amount, Reso. u.s.w.) dazu zu bewegen auf einen Midi-CC meiner Drehbank zu hören? So wie bei Micro-Modular z.B. da kann man ja aus der Editor Software auch festlegen was auf welchen CC reagiert? GrüßeHardo

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      Marko Ettlich RED

      Das geht nur per SysEx-String. Ich weiß aber, dass einige die Drehbank zum remoten des Matrix benutzen. Bei Vintagesynth habe ich dazu mal einen interessanten Thread gelesen. Müßte man mal wieder rauskramen.

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    roy

    Danke für den Bericht. Aber ist der 1. Sound nicht stereo? Hattest du dann 2 Matrixe am Start?

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        kajoter

        Habe da noch eine konkrete Frage: da ich absoluter Ignorant in Bezug auf SysEx bin und sich das Portamento beim Matrix nicht über CC-Meldungen steuern lässt, wie sähe der SysEx String denn aus? Und wo wäre darin Portamento An/Aus und Portam. Intens./Time angegeben? Für eine Antwort wäre ich sehr, sehr dankbar!

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    kajoter

    Wirklich guter Test! Vor allem deshalb positiv, weil auf das eher geringere Image des Matrix 1000 keine Rücksicht genommen wird. Spricht man mit sog. Analog-Fans über diesen Synthie, wird der häufig etwas mitleidig belächelt, was völlig ungerechtfertigt ist.
    Ein für mich großes Manko besteht in dem Mono-Ausgang. Dadurch wirkt der Sound etwas `gepresst´ und irgendwie unschön. Da ich aber mit zwei Matrix arbeite und diese nicht zur Stimmenerweiterung nutze, sondern parallel ansteuere, habe ich quasi einen Stereo-Matrix, und da geht wirklich die analoge Sonne auf. Dieses Paar muss sich wirklich vor keinem analogen Konkurrenten verstecken – und das mit 2HE!
    Der Access Programmer arbeitet sehr gut, kommt aber leider nicht in die Tiefen des Matrix. Trotzdem sind einstellbar: Wellenformen, ADSRs, Oktavlagen, Intervall- und Feinstimmung, Sync und Filter. Damit lässt sich schon eine Menge machen.

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    75631

    Kann mir jemand verraten ob es mit dem Matrix 1000 möglich ist auch neuere und sehr dicke und dreckige Bässe zu erstellen, etwa ähnlich dem Mopho/Tetra? Theoretisch gibt es ja genug Stimmen um sie als SubOscs zu nutzen und leicht zu verstimmen.

    Gibt es irgendwo ein Forum wo Nutzer neuere Sounds austauschen?

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      Marko Ettlich RED

      Auf jeden Fall!
      Der M-1000 ist ein Modulationsmonster und ähnlich wie der große Xpander aufgebaut. Es lassen sich die abgefahrendsten Sounds erstellen, wenn man Lust dazu hat.

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        75631

        Leider kenne ich niemanden der einen Matrix besitzt. Wäre es möglich, z.B. die ersten paar Sekunden des „Knarz-Bass“ aus dem Amazona-Testbericht des MoPhos nachzubauen und im Vergleich zu hören? Ich finde auch nach tagelangem Suchen im Internet „nur“ die gleichen Soundbeispiele zu den guten alten 80er-Klängen.

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    jak

    Hallo Marko,
    super Bericht, über den ich gerade stolpere, weil ich auf der Suche nach einem 1000er bin.

    Eine Ergänzung zum schnöden 8bit Prozessor der Beitragsseite 3:
    Beim Prozessor handelt es sich für die damalige Zeit, um etwas besonderes:
    Der 6809 kann intern mit 16bit arbeiten, da er zwei 8bit Register sequentiell laden und verarbeiten kann. Er eignete sich damals durch den seinem Design eigenen 16bit Multiplikationsbefehlen klasse für Messgeräte und dort wo schnelle Befehlsabfolgen benötigt wurden, also auch sehr gut für die Ansteuerung der CEM3396er.

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    mummstyle

    Hallo Marko!

    Die Soundbeispiele spiegeln gut den Charakter des Matrix 1000!
    Zum Netzteil-Brummen der schwarzen Version: im Rack eingebaut kaum zu hören, aber präsent!

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    andreas1303

    Was den Mono-Ausgang betrifft … Ich habe einen Ibanez EC40 Canary Chorus dahintergehangen, den ich noch im Keller rumfliegen hatte. Nur ganz dezent eingestellt und schon kommen die Sounds richtig breit und in Stereo. Wozu alte Gitarrentreter doch noch gut sein können.

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    F.A.D.

    An dieser Stelle wäre es noch interessant den Cheeta MS-6 zu nennen. Nahezu identisch mit dem Matrix 1000 mit den selben Chips etc. aber am Gerät editierbar (wenn auch umständlich bei einer HE) und 6-fach multimbral.

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    balpirol

    Ein Matrix-1000 mit tausend Sounds ? Klingt gut, ist er es wirklich ? Die Sounds sind sehr abwechslungsreich (Modulationsmatrix) ähnlich wie beim Xpander. Besonders mit dem Pogrammer.
    Sounds wie ein OB-X, SX oder gar 2/4/8-Voice kann er nicht.
    Seine Gitarren-Sounds unter Verwendung des Minimoog-Audio-In sind hervorragend, einer der Gründe, warum ich ihn noch nicht weggegeben habe.
    Seine Netzteil-Brumm-Schwäche ist bekannt, kann aber behoben werden.

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    tux

    Hallo, Sie schreiben „Das eierschalen-farbige Modell wird meist etwas höher gehandelt als die schwarze Version. Der Grund dafür sind sicherlich die etwas verbesserten Rom-Sounds“. Wie kommen Sie darauf das die Rom-Sounds beim weissen Modell verbessert sind?

    Ich habe das Sound-ROM sowohl eines schwarzen Matrix 1000 als auch zweier weisser Matrix 1000 ausgelesen und verglichen (byte diff) und festgestellt das die ROMs identisch sind.

  18. Profilbild
    THEXCEE RED

    was für ein schöner Testbericht, klasse!
    ich hatte lange Zeit beide, schwarz und weiß, den schwarzen Matrix noch heute, der weiße verließ mich wieder weil dieser nie so punchy klang wie der schwarze, beide ROM´s waren da auch identisch, es war definitiv etwas Unterschiedliches im Klang! Eindeutig packt der scharze M1000 kräftiger zu, ob bei Filter als auch Hüllkurven. Das liegt auch nicht am Sound-Edit selbst, unfassbar!
    Also Entscheidung…der schwarze rockt und bleibt bei mir bis uns die Chips trennen.

    Selbst das Netzteil brummt NICHT…OMG…was habe ich mir da nur für ein kleines schwarzes Monsterchen eingehandelt ;)

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      TobyB RED

      Hallo TheEXCEE,

      die Unterschiede, sind dann aber nicht auf die Farben, sondern auf die Kalibrierung und Fertigungstoleranzen zurückzuführen. Ich habe auch einen schwarzen M1000 und könnte mich nicht erinnern das die Vierschalen-Version anders klang. Was du machen kannst um das festzustellen, nimm den Big Matrix Sweep und sieh ihn dir mit dem Oszi (für DAW gibts Plugins) an und betrachte das einschwingen des Sweeps. Das machst du mit beiden Varianten. Wenn du das nur mit schwarzen oder weissen M1000 machst, wirst du sehen das der Sweep immer etwas anders aussieht. Womit wir dann wieder beim Faktor Mensch, Fertigung oder Material sind. Wenn du jetzt die eingestellten Klangparameter abliest siehst du, dass die Abweichung wenn überhaupt nur gering ist. Die Gehäusefarbe korrelliert hier nur zu den Abweichungen.

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        THEXCEE RED

        ja TobyB, die Unterschiede waren nur gering, aber in Folge sehr entscheidend wer geht und bleibt.
        Ganz glücklich kaufte ich mir damals den weißen Matrix nach. Du kannst dir vorstellen, alles besser, Teile, Netzteil, einfach alles neuer..naja und schicker das Ei-Weiß – nach kurzer Zeit dachte ich mir Chris du spinnst, du bildest dir was ein, aber der schwarze Matrix war definitiv knackiger, sowohl in Hüllkurven als auch im Filterklang. Also reingesehen in den weißen Matrix, ran an die Trimmpotis, aber auch ein Nachjustieren brachte nicht den erhofften Erfolg.
        Es muß, wie du sicher richtig vermutest, an der Auswahl der Bauteile liegen!
        Vielleicht ein Zufall. Na ich bin froh, denn
        der schwarze M1000 macht das Rennen, und das bis heute :)
        lg thexcee

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          TobyB RED

          Hallo Chris,

          die Stromversorgung des Matrix ist noch mal ein Sonderfall, würde man heute so nicht mehr bauen. Da ist das Brummen quasi reindesigned ;-) Die anderen Abweichungen kann ich mir wirklich nur über Abweichungen bei Kalibrierung und Streuungen bei den Chips erklären. Oder das Eierschale und Schwarz aus unterschiedlichen Fertigungen kamen. Was man aber bei der Elektronik aus dieser Zeit nicht vergessen sollte, die Qualitätssicherung war bei weitem nicht auf dem Niveau wie heute. Berühmtberüchtigt aus der Zeit EHX, wenn du da mal zwei gleiche Kisten öffnest, hast an einem eine saubere Lötung und die andere Lötstelle wurde „geklebt“. So sehen dann auch die Kalibrierungen aus. Und Synths aus der Zeit sehen teilweise nicht anders aus.

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            THEXCEE RED

            Hy TobyB, genau so war das – ich hörte damals über den Prophet VS folgendes –
            Es waren immer wieder mal Kondensataoren nicht verlötet enteckt worden. Man hatte dann eine der QS-Mitarbeiterinnen streng im Verdacht. Sie soll diese Mängel absichtlich unbeanstandet durchgelassen haben…aus Rache für ihren Liebeskummer zu einem Prozeßingenieur!
            6500DM für einen brandneuen „defekten“ Propheten. ODER 6500 Mark für meinen Prophet-2000. Der funktionierte ohne Störungen…ok.ok.ok der Input-gain-schieberegler fiel ins Gehäuse😅…nicht so weltbewegend.Also zurück zum Service nach SSBonn und da dann gleich mehr RAM und Crossfade Chip…ja mei;)
            Ja das Thema QS wird uns sicher immer begleiten.
            Na, dann mach ich wohl nen sixpack auf meinen M1000 auf😊
            Deiner läuft gsd auch ohne Tadel ja!

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              TobyB RED

              Hallo Chris,

              Ich trinke Weizen aus der Flasche oder Pils und Helles, Halbe und Mass, gerne auch Russn ;-) Ich musst grad herzlich lachen. Ich kann mir das lebhaft vorstellen, dass sowas damals gängig war. Ich hab schon mal aus einer M1 eine tote mumifizierte Maus geholt. Da der Erstbesitzer keine Mäuse hatte, bleibt die Frage, wie die da rein kam. Konnt noch keiner beantworten. Auf Kabel hatte sie jedenfalls keinen Bock, es gab keine Spuren von Knabbereien. Meine M1000 hatte ich relativ günstig gekauft und hab die erstmal selber gecheckt und dann noch mal von PhilSynth checken lassen. Läuft.

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                  TobyB RED

                  Hallo Costello,

                  ich brauch Beides nicht ;-) Ich möchte nicht wissen, wie lange du für die Entfernung des Schaums gebraucht hast. Mit Chemikalien nachhelfen ist ja immer so eine Sache. Aber ich hab aus gebrauchten Synthies von Pitchbendhebeln, Wollflusen, 5 Centstücke, 5 Euroschein, vergessenes Flachbandkabel schon einiges aus den Dingern geholt. Klassiker ist die abgebrochene Batteriehalterung bei M,T Serie von Korg. Dagegen ist ein M1000 freundlich in der Wartung.

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          TobyB RED

          Hallo Chris,

          ich hab mal jemanden gefragt, der sich mit der Matrix1000 recht gut auskennt. Seine Antwort auf meine Frage, woher die Unterschiede kommen.

          „If this still does not help you may have a faulty CEM3396. The “small body” CEM3396’s used in the Matrix1000 are getting rare. The “wide body’s” used in the Matrix6 are still available for about 6$. There are ways fitting a “wide body” into a Matrix1000 (i mean without using a sledgehammer) And no, they were used in both models. So if your device doesnt sound pesky and like a lame duck, everything is fine.“

          Zum anderen gibts seit kurzem auch einen VST Editor(CTRLR Panel) basierend auf dem GiigLi Update v 1.20 , beides zu erhalten über Undergeek http://www.untergeek.de/ er bietet auch fehlerbereinigte OS Updates für Matrix 6 User an. Ich teste das Panel und geb Feedback.

  19. Profilbild
    costello RED

    Habt ihr schon den Superprogrammer von Stereoping für die Matrix-Familie auf dem Schirm? 45 Potis und vier Encoder, OLED-Display und vor allem: „Die Modulationsmatrix ist voll umfänglich und direkt über Encoder/Display editierbar.“
    http://www.....w/?lang=de
    Eine unglaubliche Aufwertung für den Matrix 1000, der klanglich toll ist. Nur an die Modulationsmatrix kam man bisher halt nur mit Computer und Editorsoftware ran.

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