BLUE BOX: Oberheim Matrix 6, 6R, 1000 & Marion Prosynth

14. Mai 2016

Marion Systems MSR-2, der bessere Matrix 6?

Vorwort zu Oberheim Matrix

Kurz nach Gründung von AMAZONA.de Ende 1999 erschien ein Artikel, der die Matrix-Familie von Oberheim mit dem ProSynth von Marion Systems verglich. Um zu verstehen, warum Produkte dieser beiden Firmen miteinander verglichen wurden, müssen wir ein wenig ausholen.

Tom Oberheim, Gründer der legendären amerikanischen Synthesizer-Schmiede OBERHEIM und Erfinder von Produkten wie OBERHEIM SEM, OBERHEIM FOUR VOICE oder OBERHEIM OB-X (um nur einige zu nennen), entwickelte in den 60er Jahren einen Ringmodulator, der 1972 als Maestro Ring Modulator RM-1A kommerziell erhältlich war. Anstoss dazu war ein Zeitungsartikel von Harald Bode aus dem Jahr 1961. 1974 brachte er mit dem SEM-Modul seinen ersten Synthesizer auf den Markt. Von da ab folgte ein rasanter Aufstieg zu einer der bekanntesten Synthesizer-Marken. Doch 1985 war durch den Konkurs der Firma OBERHEIM zunächst einmal Schluss. Neuer Besitzer wurde Tom Oberheims Ex-Anwalt und trug zunächst den Namen ECC/Oberheim. Noch im selben Jahr wurden die Namensrechte der Firma an die GIBSON GUITAR COMPANY übertragen. Tom blieb noch zwei Jahre bei der neu gegründeten Company, führte dann aber einen Rechtsstreit gegen seinen ehemaligen Anwalt wegen „rechtlichem Fehlverhalten“. In Folge des Rechtstreits trat er aus der Firma aus, durfte aber auch den Namen nciht mehr weiterverwenden. Er gründete darauf die Company MARION SYSTEMS, benannt nach seiner Tochter Emily Marion. Während dieser Zeit arbeitete er an Produkten von Roland und Akai mit, so z.B. am AKAI S900 Sampler. Gleichzeitig entwickelte er aber einen neuen Synthesizer, der über Steckplätze verschieden Synthesemöglichkeiten erhalten sollte. Das war die Geburtsstunde des MARIONS MSR-2.

Der MARIONS MSR-2 bot zwei Einschübe für Sound-Devices. Ausgeliefert wurde er mit einem 8-stimmigen Analogsynthesizer. Somit verblieb rein theoretisch ein Einschub für ein zweites Modul. Dieses wurde allerdings nie entwickelt. Etwas später kam dann der MARION PROSNTH auf den Markt, der im Prinzip ebenfalls ein MSR-2 war mit integriertem 6-stimmigen Analogmodul, aber ohne einem zweiten Einschubplatz. Ergo: Bei MSR-2 und PROSYNTH handelt es sich um dieselben Synthesizer.

Marion & ASM

Auszug aus dem MSR-2 Prospektblatt

Der Vergleich zum Oberheim Matrix-1000 ist zumindest naheliegend, wenn auch die beiden Geräte von der Hardware nur wenig gemeinsam haben. Das Matrix-Konzept mit zahlreich zuweisbaren Modulationsquellen zu Modulationszielen wurde beim MARION PROSYNTH sogar noch erweitert.

Klanglich liegen jedoch zwischen den beiden Geräten Welten.

Im folgenden Artikel haben wir im Jahr 2000 trotz allem versucht, diese beiden Synthesizer miteinander zu vergleichen. Heute würden wir das wahrscheinlich eher sein lassen. Sehen Sie uns das einfach als sentimentalen Akt nach und lesen Sie den folgenden Artikel einfach mit einem Schmunzeln im Gesicht.

Zwischenzeitlich gibt es auf AMAZONA.de von Marko Ettlich einen sehr aussagekräftigen und fundierten Artikel zum Matrix-1000 und sobald wir einen Marion ProSynth oder einen Marion MSR-2 ergattern, werden wir auch diese polyphone Rarität in einem eigenen BLUE BOX Report vorstellen (oder wäre das dann schon eine GREEN BOX?  ;-).

Viel Vintage-Spaß,
Ihr  Peter Grandl / Mai 2016

AMAZONA.de-Artikel aus dem Jahr 2000

Is all what we seen or seam just an oberheim within an oberheim …?

So oder so ähnlich dürfte wohl die Frage lauten, die sich einem bei der Betrachtung der Produkte Oberheim MATRIX-6, MATRIX-1000 und PROSYNTH der Firmen MARION SYSTEMS und OBERHEIM stellt.
Um die verworrene Situation der oben genannten Oberheim’schen Produkte endlich einmal klarzustellen, haben wir uns entschlossen, den MATRIX-1000 der Firma OBERHEIM sowie die Tom Oberheim Entwicklung PROSYNTH der Firma MARION SYSTEMS einmal gegenüberzustellen und die Geschichte zu erzählen, die sich hinter diesen Produkten verbirgt.

Rückblick Oberheim, die 1.

Einst stand der Name OBERHEIM für einen der großen Synthesizer-Pioniere Amerikas und gleichzeitig für eine innovative Firma, deren Produkte den Sound vieler internationaler Stars prägten, z.B. TOTO, SAGA u.v.m.

Ähnlich wie bei den US Firma MOOG oder SEQUENTIAL führten wirtschaftliche Zwänge und schließlich die preisgünstige japanische Konkurrenz zum Fall und Verkauf der Firma.
Erst 1994 meldete sich TOM OBERHEIM mit einer neuen Firma namens MARION SYSTEM zurück und präsentierte stolz seinen Main-Frame Synthesizer MSR-2.
In der Grundausstattung ein 8-stimmiger analoger Synthesizer ganz in Oberheim’scher Tradition, sollten später weitere Synthesemodule folgen. Zwei dieser Module konnte der MSR-2 gleichzeitig beherbergen. Der hohe Anschaffungspreis (ca. DM 4.000,–) und das Fehlen der versprochenen Zusatzmodule führten schließlich dazu, dass der MSR-2 heute höchstens noch in Prospekten und Preislisten zu finden ist. Eigentlich schade, denn das Konzept stimmte und der Sound war o.k.

Der analoge PROSYNTH aus gleichem Hause ist quasi ein MSR-2 in der Grundversion, ohne die Möglichkeit die Klangerzeugung durch neue Synthesemodule zu erweitern. Da es diese aber eben nie gab, ist er bis auf den Namen identisch mit dem MSR-2.

Besser Bedienung, mehr Stimmen, der MSR-2

Bessere Bedienung, mehr Stimmen: der MSR-2

RÜCKBLICK Oberheim, die 2.

Neben dem Sampleplayer DPX-1 schuf Tom Oberheim 1988, noch zu Zeiten seiner Regentschaft, den MATRIX-1000. Trotz beachtlicher Verkaufszahlen konnte auch der MATRIX-1000 das drohende Unheil nicht mehr abwenden.

Den neuen Besitzern der Firma OBERHEIM ist es zu verdanken, dass Oberheim weiterhin den Matrix-1000 (in weißem Gehäuse mit verbessertem Netzteil) herstellte und vertrieb, aber auch neue Produkte entwickelt wurden, wie der optisch beeindruckenden Oberheim OB-MX.

Ende der 90er übernahm der italienischen Orgel-Hersteller VISCOUNT die Marke OBERHEIM. Entsprechend änderte sich die Firmenbezeichnung in „Oberheim-Viscount Joint Venture“.

Der jüngste Spross dieser merkwürdigen Vereinigung, war schließlich der virtuell analoge Oberheim OB-12, der bis auf den Namen aber kaum mehr etwas mit den legendären Oberheim-Modellen zu tun hatte.

Rückblick Oberheim, die 3.

Im Mai 1986 erblickte der MATRIX-6 von Oberheim das Licht der Welt; ein Keyboard, das schon ein Jahr später unter der Bezeichnung MATRIX-6R auch als 3 HE Expander-Version erhältlich war.

Um es vorweg zu nehmen: Der MATRIX-1000 ist „fast“ nichts anderes als eine Preset-Kiste des Oberheim MATRIX-6, also am Gerät selbst nicht editierbar. Mit der geeigneten Software erschließen sich aber auch einem MATRIX-1000 Besitzer die Möglichkeiten der eigenen Klangprogrammierung. Da nun, bis auf wenige Ausnahmen, der MATRIX-6 sowie der MATRIX-1000 die gleiche Klangerzeugung besitzen, gilt folgender Teil für beide Geräte – der feine, aber wichtige Unterschied wird im Anschluss erläutert:

Pro Stimme stehen 2 DCOs, also digital gesteuerte Oszillatoren, ein 24 dB resonanzfähiges Tiefpass-Filter, 3 VCA/Hüllkurvengeneratoren sowie echte FM-Modulation zur Verfügung.
Darüber hinaus kann dies wieder durch einen weiteren LFO moduliert werden. Dies alles wird gewürzt durch einen Tracking-Generator, einen Portamento-Generator und zwei Ramp-Generatoren. Betrachtet man jetzt noch die auffällige Modulationsmatrix, die dem Gerät seinen Namen gegeben hat, wird einem bewusst, mit welch leistungsfähigem System wir es hier zu tun haben.

20 verschiedene Quellen können als Modulator dienen, um 32 verschiedene Parameter zu steuern. Die Verknüpfung dabei ist beliebig. Gleichzeitig dürfen bis zu zehn Verknüpfungen pro Sound realisiert werden. Dabei sind auch Mehrfachverknüpfungen in jede Richtung möglich. Ein Beispiel: Vom Modulationsrad bis zum Fußschalter könnte jeder Modulator Zugriff auf die Filterhüllkurve nehmen, oder umgekehrt könnte das Modulationsrad gleichzeitig zehn verschiedene Parameter wie Filter, Lautstärke, LFO-Frequenz in Echtzeit beeinflussen.

Forum
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    AMAZONA Archiv

    Die kleinen Oberheimis – relativ günstig zu bekommen, aber großartig im Klang. Ich bin der Meinung ein Matrix gehört in jeden Haushalt. Die analoge Herkunft läßt sich nicht verleugnen, ein Matrix klingt auch ohne Weichspüleffekte großartig voll und kräftig, während die meisten virtuell-analogen Synths mit abgeschalteten Effekten wie ein billiges Plug-In klingen.

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    AMAZONA Archiv

    Ich fand den MSR-2 richtig schlecht. Gutes Konzept dahinter, aber lausig ausgeführt. Langsame Hüllkurven sind m.E. das absolute Killerargument für einen analogen. Zudem ist MSR-2 ein typischer Kandidat für: man nehme einen Synth eines bekannten Herstellers der nur sieben mal verkauft wurde und lobe diesen in den Himmel. Dito und noch besser: Chroma Polaris, die beschissenste Gurke, die ich je spielte, kommt aber bei einigen Foren immer wieder ganz oben an. Matrix 1000 find ich Klasse, will man Stereo oder Layer, kuft man zwei davon, der knallt und ist jeden Penny wert. Ich hatte mal die Gelegenheit mit Tom ein längeres Gespräch zu führen und bin so gut wie sicher, dass er sagte, der 1000er ist nicht mehr sein Ding gewesen, er war noch in der Firma mehr nicht.

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    AMAZONA Archiv

    Mir standen mal eine geraume Zeit der Prosynth und der OB-X für einen Direktvergleich zur Verfügung. Interessant, dass der Grundsound des modernen Prosynth exakt mit dem des alten Schlachtschiffs OB-X übereinstimmt. Das klingt erstmal positiv. Selbst die Hüllkurvengeschwindigkeiten beider Oberheims stimmen überein, wie immer man das werten mag. Kann der Prosynth also einen OB-X ersetzen? Leider nein, denn jetzt kommt der Haken:

    Der Prosynth bietet pro Stimme zwar einen 12db- u. 24dB-Filter (der OB-X „nur“ einen 12dB-Filter, wobei man hier ein 24dB-Filter nicht wirklich vermisst), doch klingen diese im Vergleich mit dem OB-X-Filter saft- und kraftlos. Ich störe mich außerdem an Synthesizern, deren Lautstärke bei erhöhter Filter-Resonanz hörbar abnimmt, wie es beim Prosynth leider der Fall ist. Das 12dB-Filter im OB-X klingt ungleich edler, bei erhöhter Resonanz wird hier der Klang reicher und nicht ärmer.

    Auch im Vergleich mit anderen Synthesizern, wie z.B. dem Roland Juno 60, machen die Prosynth-Filter keine gute Figur. Keine Ahnung, warum Tom Oberheim es nicht geschafft hat, die Filter-Qualität des OB-X in den Prosynth zu übertragen. Mich würde interessieren, wie die Prosynth-Filter im Vergleich mit anderen Oberheims abschneiden.
    Wer den OB-X Sound will, kommt scheinbar nicht umhin, sich einen OB-X zu kaufen. Den OB-X Sound aus RUSHs „Tom Sawyer“ (nur als Beispiel) bekommt man mit dem Prosynth jedenfalls nicht hin.

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    AMAZONA Archiv

    Nochwas zum Matrix 6 bzw 6R: Es gibt da ein sehr unschönes Problem welches schon manchen Besitzer zur Weißglut getrieben hat: nach einer Weile haben manche Stimmen plötzlich unterschiedliche Timbres. Die Ursache sind die von Oberheim verbauten Billichfassungen für die CEM3396. Die verdrecken regelrecht und die Beine der Pins werden schwarz und haben dann Übergangswiderstände statt Kontakt. Lösung: die Chips vorsichtig aus der Fassung hebeln und die Beinchen ebenso vorsichtig mit einem Radiergummi säubern. Nachdem ich das aber alle 3 Monate machen mußte entschloß ich mich zu einem radikalen Eingriff: Die Billigfassungen aus der Platine ausgelötet und durch Präzisionsfassungen ersetzt – Ruhe war.
    Besitzern von Atari MegaSTs ist dieses Problem (TOS-ROM-Chips) nicht unbekannt und hat da exakt die gleiche Ursache. Da gabs dann aufmal Streifen aufm Schirm und die Kiste fror ein.

    Der Matrix 6R hat an der Frontseite eine Remotebuchse. Dabei handelt es sich wahrscheinlich um einen Anschluß für einen Programmer, der aber nie erschien. Das Ganze ist eine serielle Schnittstelle die über einen der VIAs 6522 (iirc PB6, serieller Port) angeschlossen ist. Ob die Firmware da irgendwas mit anstellt hab ich dann nimmer rausgefunden. Platz im ROM wäre jedenfalls gewesen um da nochwas dazuzubauen, man müßte letztlich ja nur Steuercode und Werte abfragen und diese dann an die interne MIDI-Verarbeitung leiten (Sysex Controlchanges). Wollt ich mal machen, aber dann hatte ich keine Lust mehr und das Ding verkauft:)

    Gruß, Dietmar

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    rez_azel  

    Ich habe mir den ProSynth damals neu gekauft, und bin immer noch sehr zufrieden damit. Die Anleitung ist leider sehr dürftig und die Werksounds zeigen nicht annähernd das Potenzial des Synths auf. Auch die Hüllkürven sind nicht superschnell. Aber das macht alles nix, denn der Synth ist vor allem eines: gnadenlos komfortabel zu editieren (für einen 1HE Synth). Sehr durchdachte Menüstruktur, zwei hochwertige Alpha Dials, Quick-Access Menüstruktur, da macht das Soundbasteln wirklich Spaß.

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      YC45D  

      Ja gut,die Presets zeigen nicht annähernd das des Prosynth,aber bitte wo hört man denn einmal wirklich das Potential des Synth?
      Nirgendwo eigentlich,bei youtube nicht,in den Foren existieren auch keine Beispiele.Vielleicht könntest du ja mal hier im Forum etwas vom Prosynth hören lassen,bin sehr gespannt darauf…

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      division  

      Ich habe meinen ProSynth damals auch neu gekauft und bereue es bis heute in keinster Weise. Bei dem Vergleich mit einem VA mußte ich fast lachen! Der 24db ProSynth Filter ist sowas von fett und schmatzig! Die Hüllkurven sind beim Matrix 1000 genauso lahm, das einzige was den 1000er schneller erscheinen läßt ist, ist der Note-On Klick (Dirac-Impuls), den man hinzuschalten kann. Einen über die Bucht erworbenen Matrix 1K habe ich nach einigen Jahren wieder verkauft. Bei dem kann man ja noch nicht einmal (auch nicht mit Programmer) den Filter Cutoff während des Sustains verändern. Dies ist nur über die Mod-Matrix möglich! Völlig panne…

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    mjon

    Also ich bin der Meinung das der 1000er anders klingt als der 6er hatte mal einen 1000er und hab jetzt einen 6er und bin der Meinung das ein 1000er räumlicher klingt. würde gern mal einen Test machen. den gleichen sound auf verschiedenen matrix synths programmieren und vergleichen.

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    AMAZONA Archiv

    Was mir an den „Matrixen“ sehr gefällt, ist die Tatsache, daß bei zunehmender Cutoff der Klang in den Tiefen nichts an Fülle und Druck verliert.

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    iggy_pop  AHU

    Tom Oberheim arbeitet seit 1961 an Synthesizern? Das würde ihn ja auf dem Zeitstrahl noch vor Donald Buchla und Bob Moog einordnen. Halte ich für ein Gerücht.
    Laut eigenem Bekunden begann Oberheim in den späten 1960ern, Effektpedale für Gitarristenfreunde zu entwickeln, die einen Leslie-Sound haben wollten, ohne jedes Mal einen 147 zum Gig schleppen zu müssen. Angeregt durch ein paar Schaltungen, die er in Elektronikmagazinen fand, baute Oberheim etwas, das irgendwie Leslie-artig klang, aber de facto ein Phase Shifter war — der auch prompt eines der ersten Produkte in Oberheims Sortiment wurde, neben dem Ringmodulator, der ursprünglich für Freunde in der Filmindustrie entwickelt worden war. So verwundert es nicht, daß Oberheims Ringmodulator-Prototyp im Soundtrack zu Planet der Affen zu hören ist. Die Sache mit den Effektpedalen entwickelte sich zum Selbstläufer, Oberheim baute fortan seine Produkte für Maestro/Norlin — bis Norlin in finanzielle Schwierigkeiten geriet und den Stöpsel ziehen mußte.

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      Tyrell  RED 1

      Du hast Recht. Das war unsauber formuliert. Ich habe die Stelle geändert und ergänzt.

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    iggy_pop  AHU

    Aus der Not machte Oberheim eine Tugend, entwickelte ein kleines Zusatzmodul zu Mini Moog und ARP Odyssey, das mit Oberheims eigenen Digitalsequenzer DS-2 angesteuert werden konnte, und fertig war das SEM. Um weiterhin im Norlin-Vertrieb bleiben zu können, kombinierte Oberheim mehrere SEMs mit einer polyphonen Tastatur von Dave Rossum (E-Mu Systems), und fertig waren Two, Four und Eight Voice. Der Rest ist Geschichte.
    Bevor Oberheim selbst Synthesizer baute, war er als ARP-Händler tätig, entwickelte für den 2600 das LFO-Keyboard, wirkte an Konzerten mit als Synthesizerbediener, aber das war deutlich nach 1961.

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    Sodawasser

    @Peter Der fließende Übergang von Dreieck zu Sägezahn (sowie deren Modulation) ist entgegen deiner Behauptung auch im Matrix 6/6R/1000 möglich (Parameter = WAVESHAPE) Viele Grüße

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    AMAZONA Archiv

    zu den langsamen Hüllkurven, es gab eine andere Hauptplatine mit einem 2.0 OS, dort sind die Hüllkurven doppelt so schnell.

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    AMAZONA Archiv

    also genauer war es glaubs
    ASM 1.13 MSR2 1.09
    leider sind das ganz andere boards.. dh. Rom wechseln geht nicht..

  13. Profilbild
    8 Bit Fighter  

    Ich musste auch bei diesem Artikel die ganze Zeit lachen. Drin werden Klischee’s wie Vangelis und Toto – Sounds aus der Schublade geholt.Das Sahne-Häubschen sind natürlich solche Behauptungen wie: “ die fehlenden Höhen sind gerade mal im direkten AB-Vergleich hörbar. In der Mischung vor einem guten Exciter fällt auch dem Profi kein Unterschied mehr auf „.
    “ Insgesamt erinnert sein Klangcharakter eher an einen VA wie z.B. den JP8000 und weniger an einen klassischen“.
    Diesen Artikel kann überhaupt nicht ernst nehmen. Er ist einfach nur ein Witz. Bitte mehr davon ! denn Lachen ist gesund !

  14. Profilbild
    Ashatur  AHU

    Ich hab gerade mal auf E -bay geschaut und da ging ein Prosynth für 790 über den virtuellen Ladentisch…

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