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Alles über Propellerhead, Reason, Rebirth – the Story behind.

Alles über Propellerhead, Reason, Rebirth

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Gründung des Software-Hauses Propellerhead in Schweden

Der schwedische Software-Entwickler Propellerhead wurde 1994 gegründet. Das erste Produkt war die Sample-Editiersoftware ReCycle, die in erster Linie zur Bearbeitung von rhythmischen Loops dient. Mit ReCycle kann das Tempo von Drumloops und Phrasen ohne herkömmliches Timestretching oder Veränderung der Tonhöhe verändert werden. Stattdessen wird der Loop in eine Anzahl Slices unterteilt, die sich auch umarrangieren lassen.
Für die Software wurde dafür das Format REX, später REX2, geschaffen, das sich neben WAV und AIFF als Industriestandard etablieren konnte, der von den allermeisten DAWs, Editoren und Software-Samplern unterstützt wird.

1997, die Zeit von Propellerhead ReBirth

Der große Erfolg, der Propellerhead weltweit bekannt machte, gelang 1997 mit ReBirth RB-338. Diese Stand-alone-Software bot Emulationen von zwei Roland TB-303 Basslines und einer TR-808 Drummaschine sowie Effekten und einem Patternsequenzer. Da die Tr-808 Drummaschine nicht mit VA-Technologie arbeitete, wie es anfangs kolportiert wurde, sondern mit Samples, wurden bald verschiedene modifizierte Varianten mit Sounds und GUIs anderer Drummaschinen ins Netz gestellt, die jedoch wegen Urheberrechtsproblemen wieder entfernt werden mussten.
Mit der Version 2 wurde eine TR-909 in ReBirth mit integriert, da die Software besonders bei Techno-Producern beliebt war. Nachdem die Software eine Zeit lang eingestellt war, erschien später eine iOS-Version, die jedoch inzwischen wieder vom Markt genommen wurde.

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Alles über Propellerhead, Reason, Rebirth

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Mit der Synchronisationssoftware ReWire wurde eine Anbindung von ReBirth an eine DAW-Umgebung ermöglicht. Ursprünglich in Zusammenarbeit mit Steinberg für Cubase entwickelt, wurde ReWire dann auch für Drittanbieter ohne Lizenzgebühren freigegeben.

Mit REASON gelang Propellerhead der Durchbruch

Mit Reason brachte Propellerhead im Jahr 2000 eine Emulation eines kompletten Synthesizer-Studios heraus. Reason beinhaltet mehrere Synthesizer, Drummaschines, Sampler und Effekte. Der User kann sich in einem Rack seine eigene Konfiguration zusammenstellen und beliebig verkabeln. Die Anzahl der verwendeten Komponenten wird nur von der Leistung des verwendeten Rechners begrenzt.
Für Sample-Librarys wurde das Format ReFills eingerichtet, das die Dateien komprimiert und Reason-spezifische Einstellungen enthält. Das Format wird auch von einigen anderen Samplern verarbeitet.
Allerdings bot Reason zunächst keine Möglichkeit Plug-ins anderer Anbieter, etwa im VST-Format, einzubinden. Dies wurde erst durch die eigens entwickelte Format Rack Extension (ab Version 6.5) möglich, wofür die Hersteller ihre Instrumenten- und Effekt-Plug-ins jedoch portieren mussten. In späteren Upgrades wurde Reason zu einer vollwertigen DAW weiterentwickelt und unterstützt seit Version 9.5 auch die VST-Schnittstelle, sodass hierüber beliebig Plug-ins von Drittanbietern installiert werden können.

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