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Test: Reloop RP-7000 & Reloop RP-8000, Turntable

Vorab jedoch noch einmal ein Blick auf die Rückseite der beiden Testgeräte. Für die Anbringung von Halterungen für einen Deckel gibt es hier vorgefertigte Bohrungen. Leider wird man die Haube im Lieferumfang vergeblich suchen, die muss man, sofern benötigt, für einen Preis von 45,- Euro nachkaufen.
Vor allem aber sind rückseitig alle Anschlüsse in Form von Buchsen vorhanden, kein Kabel verlässt das Gerät ohne Schnittstelle. So finden sich Cinch-Ausgangsbuchsen in Stereo-Formation und ein Anschluss für ein Netzwerkkabel.

Die Rückseite des RP-8000. Der Unterschied zum RP-7000: Bei diesem fehlen die USB-Ports.

Die Rückseite des RP-8000. Der Unterschied zum RP-7000: Bei diesem fehlen die USB-Ports.

Wo MIDI-Steuerung möglich ist, muss natürlich auch eine Schnittstelle zu finden sein. So besitzt der Reloop RP-8000 rückseitig einen USB-Port Typ B für den Kontakt zum Computer, darüber hinaus aber auch die klassische USB Typ A Buchse. Diese dient der Vernetzung von bis zu vier RP-8000 Plattenspielern. So können die Geräte gelinkt werden und brauchen somit nur ein Kabel zum Computer. Die Zuordnung von Signalen und Playern geschieht automatisch.

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Bei Modelle verfügen über einen Switch für 230 V und 115 V, also europäische und amerikanische Norm für die Spannung, sowie einen Umschalter für den Ausgangspegel.

So kann hier gewählt werden, ob das Signal den Plattenspieler bereits auf Line-Pegel verlassen soll oder durch einen externen Phono-Vorverstärker verstärkt werden soll, dann kann das Signal auch auf Phono-Pegel ausgegeben werden.
Wer einen guten Phono-Verstärker extern oder in Form eines DJ-Mischpultes besitzt, nimmt sicherlich die letztere Wahl, durch die Möglichkeit aber können beide Modelle auch problemlos an jeder Stereoanlage an einem Line-Eingang angeschlossen werden.

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Sehr positiv zu erwähnen sei hier, dass die Anschlussleiste etwas nach innen versetzt ist. Weiterhin sind alle Kabel angewinkelt. So kann hier der Player lückenlos im Battle-Modus, also um 90° gedreht, an den Mixer heran gestellt werden, ebenso an eine Wand, sollte der Tisch nicht den Spielraum in der Tiefe bieten. Kein Kabel stört hier oder muss geknickt werden.

Mitgeliefert werden die nötigen Kabel: Im Lieferumfang finden sich Netzkabel Cinch-Kabel, USB-Kabel und Link-Kabel. Letztere beiden natürlich nur bei den RP-8000-Modellen.

Vier Kabel für den RP8000, nur zwei für den RP7000.

Vier Kabel für den RP-8000, nur zwei für den RP-7000

Wer beim Blick auf die Anschlüsse ein Kabel vermisst, hat gut mitgedacht: Es fehlt natürlich das Erdungskabel. Dies wird bei beiden Modellen wie auch der gesamten OEM-Serie über das Cinchkabel gelöst, was absolut problemlos funktioniert. Abgerissene oder zu kurze Erdungskabel gehören heutzutage der Vergangenheit an.

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Forum
  1. Profilbild
    changeling  AHU

    Wow, innerhalb einer Woche zwei Plattenspieler-Marken im Test (der Pioneer PLX-1000 Test vom 4.9.).

    Reloop habe ich aber irgendwie als Billigmarke im Kopf. Pioneer scheint ja mit dem PLX-1000 die Technics Serie fortführen zu wollen, ist aber auch wesentlich renommierter würde ich mal behaupten.

  2. Profilbild
    Wellenbauch

    Es ist doch immer wieder das Gleiche. Da kommen neue Dreher auf den Markt und sofort stellen sich die Matsushita-Gurus schützend vor den Tabernakel in dem sich ihr heiliger 1210er befindet. Mit Pest und Teufel werden die verflucht, die sich auch nur wagen dieses Heiligtum in Frage zu stellen. Die Wahrheit aber ist, nicht die technische Qualifikation spielt hier die wichtigste Rolle ( moderne Turntable können alles besser als ein 1210er), sondern die Angst um den Werteverlust ihrer heiligen Kuh. Ja, ein 1210er war mal ein guter Dreher, so vor 20-30 Jahren und er hat seinen Platz im Museum für Technik sicherlich verdient. Die Zukunft jedoch gehört Drehern wie denen von Reloop & Co, nicht Technics. Wer jedoch auf Nostalgie steht, sollte sich mal die alten Produkte von Dual, Thorens oder PE anhören, Qualitativ waren die eh schon immer besser als die Japaner. Ich für meinen Teil bin froh über solche geilen 8000er-Teile, die mir alle Anschlußmöglichkeiten an unsere Medienwelt bieten und das in allerbester Fertigungsqualität.

    • Profilbild
      Johannes Bollmann  RED

      Zum Glück wurde in diesem Test ja ausführlich dargestellt, dass die RP-Serie von Reloop, wie viele andere Modelle anderer Hersteller auch, technich dem 1210MKII überlegen sind. Dies allerdings ist nur eine Fähigkeit, die ein Plattenspieler besitzen muss, zumindest sofern er Club-Ambitionen hat. Die Clubkompatibilität ist und bleibt ein Punkt, den immer noch der 1210er für sich verbuchen kann. Dies ist für viele immer noch eine Hürde und ein Alleinstellungsmerkmal für den Technics – auch wenn es vielen nich gefallen mag. Der Pioneer PLX-1000 ist der erste im Test gewesen, der von der Bauform Einwirkungen des Clublebens trotzen kann – ob er allerdings diese Lebensdauer erreicht, die 1210er haben, ist noch fraglich. Die OEM-Serie ist jedoch hinsichtlich Clubkompatibilität und Durabilität dem Platzhirsch deutlich unterlegen.

      • Profilbild
        Johannes Bollmann  RED

        Kleiner Nachtrag: Verfluchen mit „Pest und Teufel“ ist wohl kaum die richtige Deutung einer Renzension, die dem RP-7000 ein „gut“ und dem RP-8000 ein „sehr gut“ als Testurteil attestiert, oder?

  3. Profilbild
    enarchist

    Hallo,

    warum wird der RP-7000 mit gut bewertet und der Audio Technica LP-1240 USB mit sehr gut. Wenn man beide Tests liest, fühlen sich beide gleichwertig an. Bin am überlegen welchen von beiden ich mir hole…

    LG

    • Profilbild
      Johannes Bollmann  RED

      Hi, es ist ja zugegeben schon ein wenig länger her.
      Aber: Ich habe den LP-1240 USB haptisch ein wenig schöner in Erinnerung, plus er hat ein integriertes Interface und ermöglicht das direkte Aufnehmen von Platten auf den Rechner.

      Am Ende sind beide eine gute Wahl ;)

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