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Test: AKAI MPD 232, USB/MIDI-Controller


Controller im Step-Modus

Der AKAI MPD 232 sieht auf den ersten Blick aus wie ein klassischer USB/MIDI-Controller zum Fernsteuern einer DAW und Spielen von Software-Instrumenten. Dass bei einem solchen AKAI Produkt die typischen MPC Pads nicht fehlen dürfen, versteht sich mittlerweile von selbst. Interessant ist allerdings, dass sich ein Step-Sequencer unter der Haube des Controllers versteckt hat und das ganze Produkt dank des möglichen Standalone-Betriebs ein deutlich größeres Einsatzgebiet ermöglicht als die beiden kleineren Modelle AKAI MPD 226 und MPD 218. Schauen wir mal, wie sich das in der Praxis auswirkt.

AKAI-MPD-232-1

Ausstattung

Im Gegensatz zum nächst kleineren Bruder des AKAI MPD 232, dem MPD 226, ist unser heutiges Testgerät ein wahrlicher Klotz. Immerhin benötigt der Controller mit seinen Maßen 42,5 x 25,0 x 3,5 cm (LxBxH) ordentlich Platz auf dem Arbeitstisch. Das Gewicht ist dank des Kunststoffgehäuses vernachlässigbar, das liegt beim MPD 232 bei rund 1,6 kg. Das Gehäuse steht sicher und fest auf sechs Gummifüßen, da verrutscht und vor allem zerkratzt nichts unterhalb des Controllers.

AKAI-MPD-232-8

Das Gehäuse des MPD 232 macht einen sehr guten Eindruck. Farblich auf der Unterseite in auffälligem Rot gehalten, oben das klassische Schwarz. Ober- und Unterseite sind fest miteinander verschraubt. Die Bedienoberfläche teilt sich in drei große Bereiche. Die obere Reihe bietet neben einem gut ablesbaren und hell strahlendem LC-Display alle Funktionstasten. Hier zu finden sind sowohl eine Transportsektion als auch die Bedienelemente für die Pads (Pad Bank, Note Repeat etc.), die Funktionstasten Preset, Edit und Global sowie eine Cursorsektion samt Push-Encoder zum Navigieren im Menü und Einstellen von Parametern. Rechts folgen drei Bank Taster A-C sowie drei Elemente für den Step-Sequencer.

Der untere Teil des Controllers ist zweigeteilt, links die sechzehn anschlagsdynamischen Pads, recht die Control-Sektion mit jeweils acht 45 mm Fadern, Endlosdrehreglern und zugehörigem beleuchteten Buttons. Unterhalb der Fader schließen sich 17 Step-Taster an, 16 für jedes einzelne Step der siebzehnte zum Umschalten zwischen den Steps 1-16 und 17-32. Die maximale Anzahl liegt also bei 32 Steps.

AKAI-MPD-232-5

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  1. Profilbild
    8-VOICE AHU

    Kann man im Stepsequenzer auch Akkorde eingeben? Oder mit Tie Noten verlängern? Oder sind das schon zuviele Wünsche….

  2. Profilbild
    Atarkid AHU

    Ich hab grad mal ein bißchen im Netz nachgelesen. Stimmt es, dass man mit dem Teil nur eine einzige Sequenz einspeichern kann? Sollte sich das bewahrheiten wär das Gerät als Standalone-Sequenzer absolut unbrauchbar

  3. Profilbild
    miro momo

    Sind die Stepsequenzerbuttons auch ganz gewöhnlich zu mappen?
    Jetzt da Traktor einen Sequenzer hat, könnte ich mir das Ding (für mich) als controller für zwei trackdecks und einem sequenzer-deck vorstellen.

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Bewertung

AKAI MPD 232

Bewertung: 4 Sterne Bewertung des Autors
Leserbewertung: 5
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