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Test: AKAI MPD 232, USB/MIDI-Controller

Transportsektion

Die Transportsektion bietet mit Stop, Play und Record leider nur das Nötigste. Spulen oder Loopen ist damit leider nicht möglich. Verwundert war ich etwas darüber, dass alle Funktionstasten hintergrundbeleuchtet sind, außer der Transportsektion. Wieso man die Beleuchtung bei diesen drei Tasten eingespart hat, erschließt sich mir leider nicht ganz. Für die Praxis wäre es doch deutlich besser gewesen, wenn man beim Blick auf den Controller sofort sieht, ob der Sequencer gerade läuft bzw. aufnimmt, schade.

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Alle haben Licht, außer die drei Elemente der Transportsektion

Alle haben Licht, außer den drei Elementen der Transportsektion

Step-Sequencer

Wie bereits erwähnt verfügt der AKAI MPD 232 über einen internen Step-Sequencer. 32 Steps sind maximal möglich, wobei zwischen den Steps 1-16 und 17-32 hin und her geschaltet wird. Zwei kleine LEDs geben darüber Auskunft, welcher Teil gerade aktiv ist und eine blinkende LED zeigt Aktivität auf dem Sequenzteil an. Jeder Step kann entweder einzeln programmiert werden oder man startet über SEQ REC eine Aufnahme. Nach erfolgter Aufnahme lässt sich jeder Step über SEQ EDIT nachträglich editieren, wobei sich die Bearbeitung auf das Aktivieren/Deaktivieren eines Steps und das Ändern der Anschlagsstärke beschränkt. Mehr ist nicht und damit ist das Einsatzgebiet des internen Step-Sequencers natürlich stark eingeschränkt.

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Editierung des Step Sequencers

Editierung des Step-Sequencers

Über die Time Division Funktion lässt sich alles zwischen 1/4 und 1/32 Triole einstellen, allerdings nur global. Unterschiedliche Division pro Pad/Sample sind somit nicht möglich. Gleiches gilt für die Länge des Sequenz, auch diese ist nur global und für alle Pads/Samples gleichermaßen editierbar, schade.

Mit dem Sequencer lassen sich natürlich auch MIDI-Hardware-Geräte steuern, was ihn gerade für den Live-Einsatz oder das Jammen im Studio sehr interessant macht, wenn man denn mit den gebotenen Einschränkungen leben kann. Durch die Zuweisung unterschiedlicher MIDI-Kanäle kann man auch mit einer Pad-Bank mehrere Geräte gleichzeitig ansteuern ohne umzuschalten. Im Grunde ist der MPD 232 somit ein guter USB/MIDI-Controller, der neben der Arbeit mit DAW und MIDI-Hardware-Geräten (kann ja auch nicht jeder Controller) zusätzlich einen Step-Sequencer beinhaltet. Erkennt man ihn so an, kann man hier wenig meckern. Wer weiterreichende Step-Sequencer Funktionen benötigt, wird mit dem MPD 232 aber sicherlich nicht glücklich.

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Forum
  1. Profilbild
    8-VOICE  AHU

    Kann man im Stepsequenzer auch Akkorde eingeben? Oder mit Tie Noten verlängern? Oder sind das schon zuviele Wünsche….

  2. Profilbild
    Atarkid  AHU

    Ich hab grad mal ein bißchen im Netz nachgelesen. Stimmt es, dass man mit dem Teil nur eine einzige Sequenz einspeichern kann? Sollte sich das bewahrheiten wär das Gerät als Standalone-Sequenzer absolut unbrauchbar

  3. Profilbild
    miro momo

    Sind die Stepsequenzerbuttons auch ganz gewöhnlich zu mappen?
    Jetzt da Traktor einen Sequenzer hat, könnte ich mir das Ding (für mich) als controller für zwei trackdecks und einem sequenzer-deck vorstellen.

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