Test: Analogue Solutions Megacity, analoger Step-Sequencer

64 Steps

Analogue Solutions Megacity

Informationen zu den Klangbeispielen

Klangerzeuger
Split Mode: Doepfer Dark Energy + Control Synthesis Deep Bass Nine
Fill in Mode und MIDI Shuffle: Doepfer Dark Energy
MIDI Velocity: Novation Bass Station
CV Crossmodulation: Doepfer Dark Energy

Es wurden keine manuellen Modulationen an den Klangerzeugern vorgenommen. Alle Modulationen wurden ausschließlich mit dem Megacity Step-Sequencer erzeugt.

Aufnahme
Studer 962
RME HDSP + Multiface
ProTools (die Klangbeispiele wurden nicht weiter bearbeitet)

Fazit

Analogue Solutions Megacity ist ein wirklich komplexer, unkonventioneller, analoger Step-Sequencer. Er überzeugt enorm in puncto Flexibilität. Egal ob es um das Generieren variationsreicher Sequenzen, die Synchronisation oder die Einbindung von analogen oder MIDI-gesteuerten Klangerzeugern geht – er begeistert auf ganzer Linie.

Umso unverständlicher und ärgerlicher ist daher die Verarbeitungsschwäche der einzelnen Steps. In Hinblick auf den hohen Preis muss daher schweren Herzens die Gesamtbewertung um eine Note nach unten rutschen.

 

Plus

  • unkonventionelles Design
  • sehr variationsreiches Step-Sequencing
  • MIDI-Synchronisation via Midi-Noten
  • MIDI-Velocity

Minus

  • Verarbeitung und Haptik der Step-Schalter und Step-Potis

Preis

  • Ladenpreis: 1.089,- Euro
Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    tantris  

    Dass man heutzutage noch mit analogen Synthesizern arbeitet, kann ich gerade noch nachvollziehen. Aber wozu ein analoger Sequenzer? Ein Minicomputer mit einem oder mehreren DAC Outputs, graphische Oberfläche und fertig ist das Ding. Dann natürlich mit beliebig vielen Steps und flexiblen Möglichkeiten eine fertige Sequence zu laden und live zu bearbeiten.

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      adzix

      Manche Leute wollen einfach keinen Computer an ihrem Setup hängen haben.
      Für mich persönlich allein schon preislich keine Option, aber jeder wie er’s braucht.

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        tantris  

        Computer (MAC, PC) ist nicht nötig. Nötige Hardware inklusive der Anschlüsse CV/Gate, Monitor und Keyboard in eine kleine Box stecken. Noch einfacher wäre die Bedienung über Smartphone oder Tablet. Kosten maximal 100 Euro. Weiterer Vorteil : ein DAC kann nicht nur Pulse erzeugen, sondern beliebige Wellenformen, die über die Bedienoberfläche graphisch erstellt werden können. Für die Ansteuerungen von analogen Filtern eine interessante Anwendung.

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      TobyB  RED

      Hallo Tantris,

      weil ein analoger Sequencer doch etwas anderes ist. Das ist bei AS eine Philosophiefrage. Megacity ist ja nur ein Sequenzer, u.a gibt es noch Europa, einen xox like zu bedienenden Sequencer. Diese Kisten sind für Leute die ohne Presets spielen. Und dieser ist der große Bruder vom Oberkorn. Man geht halt in GB gerne eigene Wege. Und das ist okay.

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      ynwa  

      Gibt es dein erwähntes Gerät am Markt?Vielleicht gibt es Leute die weder Zeit und/oder Lust haben sich etwas selber zu stricken und die Sachen out-of-the box habe wollen oder die einfach Spaß mit solchen Geräten haben und bereit sind dafür Geld auszugeben, diese Überlegungen scheinen deine Vorstellungskraft zu überfordern ansonsten kann ich mir deinen Kommentar nicht erklären.
      Viele Wege führen nach Rom, klingt komisch ist aber so.

  2. Profilbild
    TobyB  RED

    Hallo Chris,

    Stichwort PDF Dokumentation. Toms Idee dahinter ist ja, das die Dokumentationen sich verbessern, was ich am Oberkorn sehr gut nachvollziehen kann. Ich hatte während des Test 3 Revisionen zur Hand. Zum anderen muss man Toms Youtube Kanal erwähnen, der die Kisten und ihre Features wirklich nachvollziehbar vorstellt. Methodisch hab ich da noch nicht viel besseres gesehen. Die AS Geräte sind ziemlich einfach und dennoch komplex. Partiell ist da Papier zu geduldig. Des Weiteren ist AS ja nun auch keine Riesenfirma und da geht das für mich in Ordnung.

  3. Profilbild
    iggy_pop  AHU

    Die britischen Sequencer haben etwas unbestreitbar Schrulliges an sich. Ich denke gerade an den LATronic Notron, der irgendwie an einen Toilettensitz erinnerte (nur nicht so intuitiv in der Handhabung war).

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