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Test: Apple MacBook Pro, AirPods Generation 3, Computer und Kopfhörer

22. November 2021

Ungewöhnliche Kombi: MacBook Pro und AirPods 3. Gen

apple m1 mac book pro air pods 3 generation

Apple MacBook Pro, AirPods Generation 3, Computer und Kopfhörer

Das Apple MacBook Pro und die AirPods? Eine seltsame Mischung, oder? Ein Profi Notebook und Consumer Kopfhörer – warum sollte man diese denn in einem Atemzug nennen? Nun, der werte Autor hat sich dazu eine Story überlegt, die tatsächlich schlüssig ist, denn natürlich geht es um unser aller Lieblingsthema: die Musik!

Das MacBook Pro Modell 2021

Dabei gilt mein erster Dank dem Kollegen Schroeder, der zwei Tage nach der Keynote bereits alle technischen Finessen und Details in einem Artikel zusammengefasst hat – klasse. Denn das kann ich mir dann hier auch sparen: Ich glaube wir alle – egal, ob Apple Fan oder nicht – haben verstanden, dass Apple mit den M1 Chips ein neues Prozessorzeitalter eingeläutet hat und diese in Sachen Performance und Stromverbrauch den Mitbewerbern weit voraus sind.

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Apple_MacBook_AirPods_M1Pro

Auch Display, Speicherarchitektur und (jetzt endlich wieder) die Konnektivität sind über jeden Zweifel erhaben. Ich habe das Glück, ein neues MacBook 16“ als Testgerät bei mir zu haben. Hier die Ausstattung:

  • Apple MacBook Pro 16“
  • Apple M1 Pro mit 10 Core CPU, 16 Core GPU und 16 Core Neural Engine
  • 32 GB Arbeitsspeicher
  • 1 TB SSD Speicher

Apple_MacBook_AirPods_mB_Screen

Mit dieser Ausstattung müssen Sie bescheidene 3.439,- Euro an Apple überweisen. Klar, ein M1 Max wäre noch besser gewesen, aber ich darf ihnen jetzt schon sagen: An Leistung mangelt es diesem Gerät überhaupt nicht.

Apple AirPods 3. Generation

Das zweite Testgerät sind die neuen Apple AirPods in der 3ten Generation. Nach den formidablen AirPods Max, den In-Ear Kopfhörern AirPods Pro und den noch verfügbaren AirPods der 2ten Generation sind die neuen AirPods nun das neue Volumenmodell im Lineup der Apple-Kopfhörer. Für mich sehr eindrucksvoll: Die AirPods der 2ten Generation waren (laut Apple) die meistverkauften Bluetooth Kopfhörer am Markt. Immerhin musste man dafür auch schon fast 200,- Euro ausgeben und ich hätte gewettet, dass hier die 29,- Euro Modelle eines chinesischen Herstellers das Ranking anführen, aber falsch geraten: Das Volk liebt offensichtlich den Tragekomfort, den guten Klang und die optimale Einbindung in die Apple Welt.

Apple_MacBook_AirPods_AP01

Die neuen AirPods 3 Gen. wurden komplett überarbeitet. Neues Gehäuse, neue Treiber, Spatial Audio fähig, mehr Batterieleistung und besserer Klang. Letzteres werden wir hier noch nachprüfen – schließlich hatte auch ich lange die 2Gen AirPods.

Apple_MacBook_AirPods_AP-Case

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Das Setup ist – wie immer bei Apple – ein Kinderspiel. Ladecase öffnen, iPhone in die Nähe bringen und schon öffnet sich der Assistent am iPhone und nach ca. 30 Sekunden funktionieren die AirPods problemlos und zuverlässig. Auch wenn man während eines laufenden Telefonats die Pods in die Ohren steckt, wird das Gespräch unterbrechungsfrei über die Kopfhörer weitergeführt.

Die berührungsempfindliche Oberfläche reagiert auf die einfachsten Signale: Ruf annehmen, Siri starten, nächster oder vorheriger Song. Je nachdem, wie lange und wie oft Sie die AirPods berühren, wird die gewünschte Funktion ausgeführt. Die Sprachqualität ist super und trotz der kürzeren „Stiele“ sehr detailliert und plastisch.

Apple_MacBook_AirPods_ear

In Sachen Klangqualität unterstützt – wie beim großen AirPods Max – der Adaptive-EQ und passt so die Musik der individuellen Form der Ohren an. Dabei vergleichen innenliegende Mikrofone den Klang mit dem Originalsignal und korrigieren entsprechend. Darüber hinaus ist nun 3D Audio mit Headtracking Teil der Ausstattung. Der Klang ist bei entsprechenden Quellen um den Hörer herum verteilt und je nach Aufnahme hat man das Gefühl, nicht über Kopfhörer zu hören, sondern in dem Klanggeschehen mittendrin zu sein. Das ist sehr eindrucksvoll – insbesondere, wenn man das zum ersten Mal erleben darf.

Eine volle Batterieladung verspricht nun 6 Stunden Wiedergabe. Eine Stunde länger, als die AirPods der zweiten Generation. Das Ladecase ermöglicht so insgesamt 30 Stunden mobilen Sound. Neu ist auch der Schutz vor Wasser und Schweiß nach der IPX 4 Norm. Ich habe hier zwar bei der 2ten Generation keine Nachteile feststellen können – auch nicht bei Regen – aber gut, wenn nun ein Schutz gemäß einer Industrienorm vorhanden ist.

AirPods: Tragekomfort und Handling

Im Vergleich zur Vor-Generation ist das Ladecase nun etwas breiter. Die Kopfhörer klicken zwar weiterhin magnetisch ein, aber es wirkt im ersten Moment, als ob man sie falsch herum eingelegt hätte. Da man aber bei der zweiten Generation schon ein bisschen fummeln musste, um die Pods aus der Schale heraus zu bekommen, ist dies nun nach ein bisschen Gewöhnung die bessere Lösung.

Apple_MacBook_AirPods_AP02

Die Passform hat sich ebenfalls geändert: Die „Stiele“ sind wie erwähnt kürzer und dafür sind die eigentlichen „Ohrmuscheln“ neu geformt. Ich gebe gern zu, dass die „2er“ mir ein wenig besser gepasst haben, aber insgesamt sitzen auch die „3er“ sehr fest und stabil in den Ohren. Hier gilt es, wie immer bei In-Ear und „Quasi-In-Ear“ auszuprobieren, ob es persönlich passt. Die Verarbeitung ist super und man hat, wie bei Apple eigentlich immer das Gefühl, dass das Produkt seinen Preis wert ist.

AirPods 3.Generation: Wie klingen sie?

Hier hat sich tatsächlich sehr viel getan, und zwar ausschließlich positiv. Bei der zweiten Generation war ich zugegeben etwas enttäuscht, denn der Klang ist praktisch identisch mit den kabelgebundenen AirPods mit Lightning-Adapter. Nicht schlecht, sogar ziemlich gut, aber so richtig begeistert war ich nie. Ein Klang, neutral und ohne Highlights. Die Bässe waren ok, die Mitten, Höhen, Räumlichkeit, alles in Ordnung. Das meine ich auf eine sehr unauffällige Art positiv.

Bei den neuen AirPods wandern die Augenbrauen unwillkürlich hoch: Zunächst fallen die tiefen und gut konturierten Bässe auf: Sicherlich der auffälligste Unterschied zu den älteren Modellen. Aber auch im weiteren Frequenzverlauf erfreuen die AirPods mit toller Auflösung, sehr überzeugender Raumabbildung und sehr feinen Höhen. Gut aufgenommene Tracks sind hier wahrlich hörenswert. Natürlich will ich die Kirche im Dorf lassen: Ein professioneller Studio- oder High-End-Kopfhörer ist das immer noch nicht. Aber betrachtet man das Technikpaket und die Verarbeitung, dann sind die neuen AirPods wirklich ein sehr gutes Angebot.

… und was hat das Ganze mit dem MacBook Pro zu tun?

Apple_MacBook_AirPods_Lil02

Nun, vergessen wir nicht, dass AMAZONA.de ein Musikerportal ist. Deswegen schließt sich die Kette ganz leicht: Auf dem MacBook Pro produzieren, mischen und mastern wir die Musik, die ein großer Teil der Consumer auf den neuen AirPods hören wird. Somit dürfen wir uns zum einen freuen, dass wir mit dem MacBook Pro ein sehr leistungsfähiges Arbeitsmittel zur Hand haben und zum anderen, weil nun die gehörte Qualität bei den Konsumenten durch die AirPods 3 steigt. Denn wir dürfen uns sicher sein, dass diese neue AirPods Generation sehr schnell größte Verbreitung finden wird.

Apple_MacBook_AirPods_Logic_Lil

Aber was bedeutet denn diese Kombination in der Praxis?

MacBook Pro und AirPods Pro in der Studiopraxis

Wo liegen denn die Vorteile des M1 Chips? Dafür habe ich meinen iMac 2019 mit i5 Prozessor (3.7 GHz, 6 Kerne) und 32 GB RAM mit dem oben beschriebenen MacBook Pro verglichen. Wie verhält sich die Prozessorlast beim Hinzufügen von Tracks, gibt es Ruckler, wie sind die Ladezeiten, etc.? Beide Modelle verfügen über einen Mobilprozessor – der Intelchip hat eine dedizierte AMD Grafikkarte (Radeon Pro 580X 8 GB), während der M1 seine Grafikkerne onboard hat. Das MacBook arbeitet beim 16,2“ Bildschirm mit einer Auflösung von 3456 x 2234 Pixwl während die Grafikkarte des iMac 5120 x 2880 Pixel „befeuern“ muss. Dafür schafft das MacBook Spitzen von 1.600 Nits (1.000 Nits durchgehend) und der iMac schafft es nur auf 500 Nits.

Apple_MacBook_AirPods_code

Beide Systeme arbeiten auf der neuesten Version macOS Monterey und haben Logic Pro 10.7. installiert. Die Arbeitspartitionen liegen jeweils auf den internen SSD-Festplatten. Als Audiointerface dient im Test das sehr überzeugende Focusrite Clarett+ 2Pre. Mein Universal Audio fällt hier aus, weil dort ja die internen DSP-Chips unterstützen, wir wollen ja die reine Prozessorlast sehen.

Test 1: Ladezeit komplexer Tracks

Beide Geräte wurden neu gebootet. Dann wurde das PRAM zurückgesetzt – immerhin hat der iMac schon 2,5 Jahre auf dem Buckel und das MacBook ist nagelneu. Nach dem Reboot wird das frisch installierte Logic 10.7. gestartet und dann im Demo-Bereich der 3D-Audio-Track von Rapper LiL Nas X (MONTERO in Spatial Audio) gestartet. Diese Zeiten wurden gemessen. Natürlich hängen beide Computer im selben WLAN-Netz an meinen Ruckus R510 Access Point.

Ergebnis:

iMac: 10,01 Sekunden

MacBook Pro: 4,03 Sekunden

Bei Laden des komplexen 3D-Audio-Tracks liegt das MacBook Pro um fast 250 % vorne. Hier zeigen sich der Speed der neuen SSDs und die kurzen Wege zwischen CPU und Grafikarchitektur. Für die AMD-Karte des iMac muss schließlich noch die Treiber-Software berechnet werden, während auf dem M1 Pro dies nativ auf dem Chip passiert.

Übrigens: Die SSD-Platte des MacBook Pro hat Lesewerte von ca. 5.800 MB/Sekunde, während die SSD in meinem iMac bei knapp 1.800 MB/Sekunde liegt. (Blackmagic Disk Speed Test im Apple Store)

Apple_MacBook_AirPods_SSD_Speed

Test 2: Exportieren in ein 3D-Audio-File

Export des LiL Nas X Tracks in eine 7.1.4 WAV-Datei

Über den Befehl Ablage / Exportieren / Projekt als ADM BWF kann man den Song zu einem 3D-Audio-Musikfile machen. Dies ist das Fileformat für 3D Audio, wie es in der Software Apple Music verwendet wird.

Ergebnis:

iMac: 03:57,31 Minuten

MacBook Pro: 03:31,69 Minuten

Hier merkt man den Fortschritt eher weniger. Knappe 30 Sekunde länger für den iMac? Da habe ich einen größeren Unterschied erwartet. Man sieht zwar, dass die Kerne im M1 Pro Chip effizienter und schneller arbeiten, aber der Intel i5 mit 3,7 GHz gehört mit seiner hohen Single-Core-Taktung auch nicht zu den langsamen Vertretern seiner Art.

Test 3: Prozessorlast / Plug-ins

Nun habe ich zu diversen Stacks/Spuren des Tracks rechnerintensive Plug-ins, wie Kompressoren hinzugefügt und dann diese gedoppelt. Mit aktivierter Logic CPU Aktivitätsanzeige kann man hier sehr gut beobachten, wie der Prozessor mit zunehmender Rechenleistung zu kämpfen hat.

Der Job im Detail: Ich habe beim 3D-Audio-Track von Lil Nas X den Leadvocal, die Background-Vocal-Stacks und die Synth-Bass-Stacks kopiert. Wie gesagt: Ich habe nicht Spuren kopiert, sondern ganze Stacks. So besteht der Background-Vocal-Stack aus 33 Spuren.

Apple_MacBook_AirPods_imac_activity

Bei diesem Kopiervorgang ist dann beim iMac die DAW Logic Pro abgestürzt („…wurde unerwartet beendet“). Ich war gerade erst dabe, die 4. Kopie des Background-Vocal-Stacks zu erstellen.

Bei MacBook Pro habe ich jeden Stack 10x kopiert und die Prozessorlast war nicht höher als 50 %. Auch die Aktivitätsanzeige von macOS zeigte sich ziemlich entspannt. Hier hätte ich noch fröhlich weiter kopieren können. Da ist die Überlegenheit des M1 Prozessors schon sehr eindrucksvoll

Apple_MacBook_AirPods_MB_Activity

Test 4: Scrollen, Arbeitsflow, Wartezeiten

Dieser Test ist überwiegend subjektiv, denn hier möchte ich den Workflow beschrieben. Wie lange dauert es, durch ein Projekt zu scrollen, gibt es Ruckler und wo ist die Reaktion auf den Klick „instant“ und wo wartet man diese kleinen Zehntelsekunden, die sich zusammengenommen zu einer etwas nervigen Angelegenheit auftürmen.

Es ist eine Überraschung, wie klar hier das neue MacBook Pro vorne liegt. Menüs über die rechte Maustaste, Bereiche markieren, das gesamte Feedback der DAW fühlt sich natürlicher an und man benötigt keine zusätzliche Gehirnleistung, um bei 1.000-fach wiederholten Arbeitsschritten sicher zu gehen, ob der Klick „angenommen“ wurde. Das alles unterstützt die Konzentration und hilft beim Workflow ungemein.

Apple_MacBook_AirPods_connect

Was ist beim MacBook Pro sonst aufgefallen? Negatives?

Bei einem Call mit dem amerikanischen Produktmanagement war ich bei einem Faktum besonders begeistert. Egal, welche Peripherie sie an die Thunderbolt- und HDMI-Anschlüsse anstecken: Der Prozessor wird dadurch nicht langsamer. Externe Festplatten, RAID-Systeme, Bildschirme – ganz egal. Die Performance des MacBooks wird dadurch nicht beeinflusst. Das ist meines Wissens bei anderen Betriebssystemen und Notebooks so nicht möglich.

Ganz wichtig zu erwähnen: Bei allen Tests ist der Lüfter des MacBook Pro nicht angesprungen! Das Gerät blieb stets leise und kühl.

Habe ich auch Negatives zum MacBook Pro zu sagen? Nur wenig. Den befürchteten Blooming-Effekt (Leuchten der benachbarten Mini-LEDs am Screen) kann ich nicht wahrnehmen. Hier braucht es wohl ein bestimmtes Kontrast-Setting. Für mich war die Bildschirmqualität auf höchstem Niveau.

 

Apple_MacBook_AirPods_top

Der „Notch“, also die Tatsache, dass die Kamera oben im Display etwas Platz wegnimmt, war bei Logic Pro nicht spürbar, da auch bei Vollbildanzeige oben ein schwarzer Rand eingeblendet ist, so dass die Aussparung nicht zu sehen ist. Auch beim täglichen Arbeiten fiel mir dies nicht weiter auf. Aber ich bin dort auch nicht empfindlich.

Das MacBook Pro mit 16“ Display ist kein Leichtgewicht. 2,1 kg sind jetzt aber auch nicht wirklich viel für so ein Powerhouse, aber rumschleppen will man das auch nicht den ganzen Tag. Dafür hat Apple aber auch andere Modelle im Programm.

Apple_MacBook_AirPods_Tastatur

Rein subjektiv wirkt das Gerät sehr schlicht auf mich. Durch den Wegfall der unseligen Menü-Bar und der (sehr guten!) einfachen schwarzen Tastatur in Verbindung mit dem riesigen Touchbar passiert da optisch nicht viel – was einem aber auch hilft, sich auf die Arbeit zu konzentrieren.

Aber: Es ist jetzt nicht so, dass dadurch das Arbeiten mit dem iMac unmöglich wäre. Ich fühle mich nach einem Tag testen, ausprobieren, aufnehmen etc. mit dem MacBook Pro tatsächlich etwas entspannter. Es lief runder. Der Handwerker sagt: Es geht nichts über gutes Werkzeug, das gilt auch im Tonstudio.

Und die Apple AirPods 3. Gen?

In Sachen AirPods 3 gilt es im Tonstudio (noch) sorgfältiger zu arbeiten. Wenn das „Volk da draußen“ nun mit besseren Kopfhörern hört, dann sind wir im Studio gefragt, dem Rechnung zu tragen. In kurzen Worten heißt das: Etwas weniger bassbetont abmischen, mehr Details in den Mitten und den Transienten mehr Raum geben. Gerade die Arbeit am Kompressor sollte mehr Bedeutung zugemessen werden und auch bei der Mikrofonierung oder der Qualität der Wandler bzw. des Audiointerfaces darf gerne in Qualität investiert werden. Die neuen AirPods sind durchaus in der Lage, hier Unterschiede herauszuarbeiten.

In Sachen 3D-Audio gelten dann noch besondere Regeln. Wie in meinem Bericht zu Apple Logic Pro 10.7. ist hier jedes Quäntchen Prozessorleistung gut investiert und durch 3D-Audio können auch die AirPods der 3ten Generation zeigen, was in ihnen steckt.

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Fazit

Die neue Apple Hardware macht Spaß – gar keine Frage. Das neue MacBook Pro wird Ihnen auf Jahre auch bei anspruchsvollen Aufgaben stets genug Leistung bereitstellen und mit den AirPods der neuen Generation haben die Kalifornier insbesondere beim Klang mächtig nachgelegt. Das hat – wie immer bei Apple – seinen Preis. Unter 2.500,- Euro beim MacBook Pro und 199,- Euro bei den Kopfhörern: Da schaut das Sparschwein schnell traurig. Aber sensible Producer und Toningenieure werden mit den MacBooks eine spürbare Verbesserung des Workflows feststellen, was wiederum zu besseren Ergebnissen führt. Und diese kann man mit den neuen AirPods wahrlich genießen!

Plus

  • MacBook Pro:
  • extrem leistungsfähig
  • tolle Verarbeitung
  • sehr gute Lautsprecher
  • Tastatur, Bildschirm, Konnektivität auf sehr hohem Niveau
  • AirPods Gen. 3:
  • sehr gute Klangqualität
  • sehr gute Verarbeitung
  • lange Batterieausdauer
  • viele interessante und nützliche technische Features

Minus

  • MacBook Pro:
  • teuer
  • nicht sehr leicht

Preis

  • MacBook Pro: ab 2.749,- Euro (16" Basismodell)
  • AirPods 3. Gen: 199,- Euro
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Forum
  1. Profilbild
    TobyB  RED

    Generell sollte man die Airpods 3G mit ins Budget packen, wenn man mit dem MBP/MBA M1 3D und oder immersive Audio machen möchte. Ein halbwegs aktuelles iPhone oder iPad auch. Ebenso würde ich aus eigenen Erfahrungen zu einer Dockingstation mit ausreichend Anschlüssen raten, welche mindestens zwei weitere 2K/4K Monitore ansteuern kann. Der Fallstrick ist hier Power Delivery, sprich das Netzteil muss so dimensioniert sein, dass MBP/MBA und die USB Peripherie gleichzeitig versorgt werden kann. Also mehr als 100W dürfen es dann schon sein. Der Preis für die Basisversion geht in Ordnung. Halbwegs vergleichbare Windowsbretter kosten mehr. Ich hab ein Profi HP Elitebook. Und das ist bei Weitem nicht so energie-effizient. Ich war grade eine Woche in Stuttgart, jeden Abend am MBA gehockt und mit Logic gearbeitet. Nicht geladen. Am Freitag warens es immer noch 42 Prozent Ladezustand. Hab ich mit HP noch nie geschafft.

  2. Profilbild
    Sebmo

    Toller Beitrag! Dank. Überlege mir auch solch ein Setup zuzulegen. Wie ist es eigentlich mit der Latenz bzgl. der neuen AirPods (3 Gen.) ? Kann man damit arbeiten? Ich benutzte schon viel Sample Libraries, spiele Sie in Echtzeit ein.

    • Profilbild
      TobyB  RED

      Man kann damit arbeiten, die Latenz ist nicht größer wie bei einer Low Latency ADDA Wandlung, z.B. mit einem Motu M4 und Kabelkopfhörern. Mit dem installierten Family Treiber von MOTU. Ich benutze hier allerdings ein MBA M1. Man sollte aber vorab gucken ob es die Airpods 3G oder die Airpods Pro werden sollen, in letzteren gibts noch Belüftung für Druckausgleich, ANC und den Tranzparenz Modus. Allerdings mit geringerer Akkulaufzeit.

  3. Profilbild
    Karpo72

    Na ja, wer das ganze teure Apple Zubehör braucht. Abgesehen von 3D kann ich die Huawei Freebuds empfehlen für einen Bruchteil des Apple Preises :) Die waren klanglich sogar besser als die V2 von Apple. Wer Cubase nutzt ist frei von Apple und kann günstiger auf mehr Hardware und Software zugreifen.

  4. Profilbild
    defrigge  AHU

    Welcher Trottel hat denn hier die Bewertung für die mit Abtand beste Recording-Hardware weit und breit heruntergezogen?
    Und warum in aller Welt sind die relativ belanglosen Airpods 3, die den Airpods Pro immer noch deutlich unterlegen sind, in einem Bericht und in einer Bewertung mit der besten Recording Hardware?
    Ich muss offensichtlich nicht alles verstehen…

    • Profilbild
      ctrotzkowski  

      Ich finde „Trottel“ geht dann doch ein wenig zu weit (immer schön höflich bleiben).

      Fans und alle besser verdienenden sollten sich unbedingt alles von Apple kaufen – immer die neuesten MacBooks, Airpods, Tablets, Bettbezüge, Apfelsaft….

      Alle anderen sind halt in ihrer Askese hinterm Fenster glücklich, oder sie züchten liebevoll Pinguine….

      • Profilbild
        Kazimoto  

        Keiner muss heute mehr Großverdiener sein um Apple zu kaufen. Bei den Kleinanzeigen gibt es reichlich Auswahl. Wie die Latenz und Audioqualität von BT plötzlich für die Musikproduktion taugen soll, das scheint mir doch etwas erklärungsbedürftig. Apple nutzt die Integration ihrer Produkte ganz geschickt und Spatial Audio/Atmos ist der neue Schlachtruf. In den 90ern war es Dolby-Surround und nun ist es Atmos/Spatial Audio, was uns auf jeder Kiste beim Saturn angepriesen wird. Für mich reines Marketing. Bis Bluetooth-Audio lossless und mit maximal 5ms Latenz an mein Ohr kommt wird es noch was dauern. Ich bin sicher, ich werde davon hören wenn es soweit ist. :)

        • Profilbild
          TobyB  RED

          Hallo Kazimoto,

          es gibt durchaus Anwendungsfälle in denen man sich die 3D Airpods einstöpseln möchte oder sollte. Ich würde da Musikproduktion nicht allzu eng abstecken. Ob man nun für reines Audio 3D benötigt, sei dahin gestellt. Es hat vermutlich nicht jeder das Geld sich ein Dolby Atmos taugliches Setup hinzustellen und das dann auch noch mit dem Mac zu verbinden und z.B. in Logic zu integrieren. Dazu ist der Anschaffungswiderstand, hier Geld, doch zu groß. Allein die Auswahl der Receiver und Boxen Kombi für ein solches Setup ist abendfüllend. Und wir haben dann noch nicht mal über Einmessung und Integration des Dolby Atmos Receiver ins LAN und MacOS gesprochen.

          • Profilbild
            Kazimoto  

            Hi Toby! Klar, auf dem Hotelzimmer die Dinger einstecken, meine Ohren taugen dazu nicht, ist vollkommen ok. Generell wenn mobil im Vordergrund steht aber es geht auch ohne „Air“. Ich bin jedes Mal überglücklich wenn ich ein schönes, angewinkeltes und flexibles Kabel in den Kopfhörerausgang stecken kann und diese ganzen Probleme mit Qualität und Latenz plötzlich weg sind. Neben dem SOC das vielleicht beste Feature am M1 Mac, der Kopfhörerausgang. Bitte demnächst auch wieder am iPad! :)

            • Profilbild
              TobyB  RED

              Meine Ohren taugen auch nur für den Airpod Pro ;-) Ich betrachte sowas ja immer aus praktischen Erwägungen. Ich hab immer kabelgebundene Kopfhörer mit am Start, ich steh auf Backups. Nur geht mit denen eben kein 3D. Entscheidend ist wie immer, brauche ich das. Die Frage sollte man sich schon stellen ;-)

              • Profilbild
                Kazimoto  

                Ich dachte 3D Audio geht beim Apple-Spatial mit allen Atmos-Kopfhörern. Einzig das Headtracking ist dann nicht verfügbar, was mich persönlich außerhalb von Gaming eher nerven würde. Bin da nicht so der immersive, vor allem wenn es zum Gearporn ausartet. Also laut Netz:

                1. Open the Settings app, on an iOS device running iOS 14.6 or later.
                2. Go to Music settings.
                3. Select ‘Dolby Atmos’.
                4. Change the preference from ‘Automatic’ to ‘Always On’.

                Der Trick mit Apple-Zubehör ist die automatische Erkennung, ansonsten geht jeder Atmos-kompatibler Kopfhörer wie z.B. der Sony WH-1000XM4 für unter 239€, dann auch mit ordentlichem und nicht nur angedeuteten Atmos.
                Quelle: 9TO5Mac

                • Profilbild
                  TobyB  RED

                  Wenn der Kopfhörer kompatibel ist. Der Sony WH-1000XM4 geht auch, habs probiert.

  5. Profilbild
    Franz Walsch  AHU

    Einweg Kopfhörer wie die »Air Pods« würde ich nie kaufen. Zumal es bessere und zum Mixen & Mastering komfortablere kabelgebundene Kopfhörer für weniger Geld gibt.
    Im Studio und auch unterwegs hatte ich nie ein Problem damit. Außerdem muss ich mich nicht mit Ladegeräten und Latenzen auseinandersetzen.

    • Profilbild
      Kazimoto  

      Zeitpunkt jetzt gebe ich dir vollkommen Recht. Allerdings sind Kopfhörer doch etwas aus dem letzten Jahrtausend. Wenn die Energieübertragung auf kurze Distanz gefahrlos gelöst ist, Audiodaten im Strom mitfliessen und ohne Latenz herauscodiert werden können, dann gehe ich zum Hörakustiker und lasse mir meine persönlichen Buds einmessen und ausgiessen. Am besten noch ein Verfahren dazu, wie ich meine erworbenen Hörverluste per Direktinduktion auf den Hörnerv überkompensieren kann, dann machen 384kHz endlich Sinn und ich kann endlich mit Delfinen reden. Zusätzlich bekomme ich Rauminformationen im brandneuen Fledertooth 1.0 Format und höre realitätsidentisch in Dolby-Infinite. Skalierbar von taub bis Marswind.

  6. Profilbild
    Jörg Hoffmann  RED

    Hallo zusammen,
    Vielleicht habe ich nicht deutlich herausgearbeitet: Ich gehe nicht davon aus, dass die AirPods zum Mischen und Mastern verwendet werden sollen. Es geht darum, seine Produktion in Zukunft (auch) FÜR die AirPods 3 zu optimieren, denn ein großer Teil der Hörer werden diese Kopfhörer verwenden. Kein Grund für Bashing irgendeiner Art.
    Gruß, Jörg

    • Profilbild
      Kazimoto  

      Moment, kein Bashing, jedenfalls nicht von mir. :) Du willst doch nicht ernsthaft uns hochspezialisierte Individuen in ein Airpod konformes Mastering zwängen? Das macht wenn dann der iTunes-Server von alleine mit KI oder sonst einem hip klingenden Marketing-Algorithmus. Alle anderen Endgeräte produzieren dann nur noch vogonische Grütze. Ne, man kann auch übertreiben. Gib ruhig zu, du bist auf das Applemarketing abgefahren und wurdest mitgenommen. Ich bin der Trainman und hole dich da raus. Die Airposer Gen-X hänge ich als Trophäe an meine Halskette. Meintest du so ein „Bashing“? Bitte nicht zu ernst nehmen. ;)

      • Profilbild
        Jörg Hoffmann  RED

        Was soll ich nur tun? Nachdem Apple mich nach Bali eingeladen hat und mir diverse Geräte, Autos und Inseln gekauft hat MUSS ich hier doch positiv schreiben!!! Trainman: Bitte rette mich!!!!!

        Nein, alles gut. Ich habe die Vermutung, dass die Message angekommen ist ;-)

        • Profilbild
          Kazimoto  

          Ja klar, jedenfalls bei mir. Ich halte gerade ausschau nach einem günstigen MacCook M1 mit 16Gb und mindestens 1TB von dieser sauschnellen SSD. Bin scharf darauf alle meine Interfaces gleichzeitig stöpseln zu können und auf die lange Arbeitszeit auf Akku. Mein Dell Laptop ist spätestens nach 3 Stunden leer und hat die unverschämtheit zu sagen daß alles „optimal“ ist. Gruß nach Bali, so würde ich eine Kneipe nennen, falls nochmal welche aufmachen dürfen.

  7. Profilbild
    defrigge  AHU

    Ich benutze CubasePro auf einem AMD 5900er Win10Pro System und bin schon froh, wenigstens der mangelnden Recording-Leistungsfähigkeit der letzten Intel-Generationen entkommen zu sein und mit aktuellen Plugins auf genug Spuren bei niedriger Latenz problemlos aufnehmen zu können.

    Aber obwohl ich gar kein Macbook Benutzer bin (nur iphone/-pads), bin ich doch trotzdem wohl in der Lage, nach Tests und Reviews von Kreativen und Musikschaffenden zu verstehen, dass schon der M1 – und nun umso mehr die neue Generation von Macboks mit noch mehr Prozessor- und Grafikpower – für solche Einsatzzwecke an Leistungsfähigkeit alles mit Abstand(!) in den Schatten stellt, was es an herkömmlicher PC-Hardware sonst so auf dem Markt gibt.

    Wenn dann jemand derart smarte Überflieger-Technik, zu m.E. immer noch leistungsgerechten Preisen (das M1 Notebook ist m.E. sogar ein Preis-Leistungs-Schnäppchen) nur mäßig oder gar schlecht bewertet, trotz extrem hohem Praxisnutzen für Musik-Recording und -Produktion oder für Video-Schnitt, und wenn das womöglich gar aus läppischen Anti-Apple-Reflexen heraus geschieht, dann fehlt mir dafür das Verständnis.

    „Trottel“ ist mir rausgerutscht: das war nicht nett und dafür sage ich sorry und nehme es zurück.

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