Test: Cyclone Analogic TT-303 Bass Bot, Analogsynthesizer

26. März 2017

Rückkehr des Acid-Sounds

Die letzten Monate müssen für den französischen Hersteller Cyclone Analogic anstrengend gewesen sein. In kürzester Zeit präsentierten die Franzosen nicht nur die Drum Drone TT-606 und den Beat Bot TT-78, sondern stellten auch ihre zweite Version der Cyclone Analogic TT-303 Bass Bot vor. Zeit für einen Test.

Geschichte

Die Roland TB-303 ist einer der kult- und geschichtsträchtigsten Synthesizer überhaupt. Als kostengünstiger tragbarer Begleitautomat (TB = „Transistor Bass“) für Gitarristen konzipiert, wurde „die 303“ schon bald nach der Markteinführung im Jahr 1982 zum Ladenhüter. Wenig später erfolgte der Ausverkauf zu Spottpreisen von teils weniger als umgerechnet 100,- Euro.

Der niedrige Preis machte sie erschwinglich für aufstrebende Elektronikmusiker, die sie neben ihrem eigentlichen Einsatzzweck der Bassgitarrensimulation auch zur Produktion der abgefahrenen charakteristischen Zwitscher- und Bellgeräusche zweckentfremdeten. Die TB-303 wurde so zum wichtigen Element des frühen Chicago-House und begründete gleich das gesamte Genre des britisch dominierten Acid-House Ende der 80er Jahre.

Die sprunghaft gestiegene Popularität des Geräts trieb nun ähnlich wie bei Rolands Drumcomputern TR-808 und TR-909 auch die Gebrauchtpreise auf ungeahnte Höhen – bis heute wechseln Geräte kaum unter 1.500,- Euro – oftmals auch deutlich mehr – den Besitzer. Während der 90er Jahre war die TB-303 in Techno-, Trance-, Dance-, Goa-, Psytrance- und selbst kommerziellen Mainstream-Dance-Produktionen ständig präsent. Erst mit der nachfolgenden Hinwendung zu Minimal-orientierten Tracks flaute die Begeisterung ab.

Kopien, Klone und 303-inspirierte Geräte kommen seit Mitte der 90er regelmäßig auf den Markt. Die Meinungen über die Authentizität der so generierten Klänge gehen dabei deutlich auseinander. Tatsache ist, dass Roland beim „Billig-Synthesizer“ wenig Bauteilselektion betrieb, so dass bereits jede TB-303 etwas anders klingt. Ausufernde Fachdiskussionen darüber, welche Bauteile, Besonderheiten der Spannungsversorgung usw. für den speziellen Klang der 303 verantwortlich zu machen sind, füllen diverse DIY-Foren im Internet.

Im Jahr 2013 erschien vom bis dahin unbekannten französischen Hersteller Cyclone Analogic der Bassbot TT-303, ein Gerät, das der Original-TB-303 nicht nur zum Verwechseln ähnlich sah, sondern auch recht authentisch klang. Die Rechtsabteilung des japanischen Roland-Konzerns nahm dies offensichtlich nicht klaglos hin – auch wenn Fans nach wie vor vergeblich auf eine analoge Neuauflage warten – so dass der Klon kurz darauf wieder vom Markt verschwand.

Nun präsentiert Cyclone Analogic also den Bassbot TT-303 in der Version V2, optisch in puncto Ähnlichkeit zum Original entschärft, aber weiterhin mit dem Anspruch authentischen Klangs.

Überblick

Der Cyclone Analogic TT-303 V2 wurde dem mitgelieferten Handbuch zufolge von Robotern in China gebaut. Anders als beim Original kommt also die platz- und kostensparende und heute allgemein verbreitete SMD-Technik zum Einsatz.

Der neue Bass Bot weicht bezüglich einer Reihe von Eigenschaften von seinem Vorgänger ab. Unter anderem wurde der Sequencer um  „Mute“- und „Hammer“-Funktionen erweitert und Einstellmöglichkeiten für Gate- und Slide-Zeit sowie Shuffle-Timings hinzugefügt.

Auf Batteriebetrieb wurde diesmal allerdings verzichtet – schade, bei einem so kleinen und handlichen Gerät eigentlich eine sinnvolle Sache.

Der Bass Bot wird mit einer praktischen verstärkten Tragetasche und einer stabilen durchsichtigen Kunststoffabdeckung geliefert. Die gedruckte, gut verständlich geschriebene Anleitung führt vorbildlich kapitelweise durch die auf den ersten Blick nicht gerade einfachen Bedienfunktionen – allerdings ausschließlich auf Englisch.

Im Lieferumfang befindet sich auch ein externes Netzteil mit ausreichend langem Anschlusskabel.

Äußerlichkeiten

Das abgerundete, stromlinienförmige Design mit silbrig-glänzenden Knöpfen und Kunststoff-Außenhaut in Metalloptik vermittelt einen Hauch von Raketenzeitalter-Nostalgie, allerdings etwas getrübt durch die Verwendung schnöder Gummitasten. Die Unterseite ist aus einem hochwertigen rauen Kunststoff und ebenso wie die Rückleiste aus Metall in Schwarz gehalten. Die Verarbeitung wirkt hochwertig, Drehschalter rasten gut ein und klicken angenehm, nichts klappert oder wackelt. Klein, leicht und flach liegt die Cyclone Analogic TT-303 gut in der Hand.

LEDs unter den transparenten Gummitasten leuchten je nach Funktion in unterschiedlichen Farben auf und können so insbesondere auch zur Markierung von Sequenzen verwendet werden.

Rückseite

An der Rückwand befinden sich sämtliche Anschlüsse. Zunächst findet sich hier die Strombuchse für den Netzteilstecker samt Ein-/Ausschalter. Daneben die 6,3 mm Klinkenbuchse des Audioausgangs sowie der Kopfhörerausgang im selben Format.

Als Miniklinken ausgeführt gibt es Ausgänge für Steuersignale, nämlich Run/Stop Out, Clock Out, Accent Out sowie CV Out, zudem einen Filtereingang sowie VCO Out.

Ein Schiebeschalter für die Schwingungsform ist wie beim Original auch auf Rückseite angebracht, daneben finden sich hier noch MIDI THRU/OUT sowie ein MIDI IN.

Über die MIDI-Verbindung lassen sich auch eigene Sequenzen sichern und Updates des internen Betriebssystems durchführen.

Klangerzeugung

Die Klangerzeugung ist klassisch simpel und entspricht in ihrem Aufbau natürlich der TB-303:

Es gibt einen Oszillator, wobei die Wahl zwischen Rechteck- und Sägezahnschwingung besteht. Eine verstellbare Lautstärkenhüllkurve existiert eigentlich gar nicht, allerdings lässt sich die Ausklinggeschwindigkeit beim Bass Bot über den Parameter Gate Time im Sequencer verstellen. Die Tonhöhe des Oszillators kann über den „Tuning“ Drehknopf verstellt werden. Der Cyclone Analogic TT-303 verfügt zudem über eine automatische Stimmung auf Knopfdruck.

Die Filterschaltung ähnelt der bekannten Moog-Kaskade, allerdings kommen statt Transistoren Dioden zum Einsatz. Anders als häufig behauptet – selbst aus dem Hause Roland gab es hierzu Fehlinformationen – handelt es daher auch um ein 4-Pol-Filter, d.h. die Flankensteilheit beträgt tatsächlich nicht 18 sondern 24 dB/Oktave. Das Filter ist für den typischen 303-Klang genauso wichtig wie der Sequencer. Stufenlos über Drehregler einstellbar sind Filtereckfrequenz, Resonanz (bis zum charakteristischen Zwitschern aufgrund der Selbstoszillation), Einfluss der Filterhüllkurve, Abklinggeschwindigkeit selbiger sowie die Ausprägung der Accent-Funktion.

Sequencer

Die Grobstruktur besteht aus „Patterns“, d.h. kurzen Sequenzen, die wiederum zu längeren „Tracks“, d.h. Songs zusammengesetzt werden können.

Wie programmiert man nun mit wenigen verfügbaren Tasten auf engem Raum einen relativ komplexen Sequencer? Beim Bass Bot gibt es hierfür verschiedene Wege und darüber hinaus noch weitere Betriebsmodi.

Klassische Step-Programmierung wie bei der TB-303 erfolgt über den Modus „Pattern Write“. Dabei stellt man Tonhöhe, Oktave und weitere Modifikationen (z.B. Akzent oder Portamento (hier „Slide“ genannt)) ein und wechselt dann zum nächsten oder vorherigen Schritt. Patterns können eine Länge von bis zu 64 Schritten erreichen, d.h. man ist nicht wie bei den Rhythmus-Maschinen TR-808 und TR-909 auf 16 Schritte festgelegt. Hierfür gibt es 108 Speicherplätze.

Der „Loop Edit“ Modus erlaubt die Programmierung bei laufendem Sequencer, d.h. Einstellungen wie Tonhöhe oder Modifikatoren wirken sich immer auf den gerade abgespielten Schritt aus – gut für timingfeste Virtuosen.

Der Cyclone Analogic TT-303 stellt zudem einen Pattern Generator zur Verfügung, der laut Handbuch über einen „intelligenten“ Algorithmus verfügt. Wie dieser Generator vorgeht, lässt sich im Modus „Pattern Lab“ einstellen, d.h. im Wesentlichen welche Tonhöhen und Modifikatoren Verwendung finden sollen. Neun verschiedene Algorithmen (im Handbuch „Persönlichkeiten“ genannt) gibt es, die für verschiedene Einsatzzwecke wie Hauptstimme, Bass, experimentell usw. optimiert sind. Für jede dieser „Persönlichkeiten“ existieren wiederum 9 Speicherplätze im Pattern Lab.

Im „Preset Modus“ können die im Pattern Lab programmierten Vorgaben dann zum schnellen Erstellen von Patterns verwendet werden.

Abspielen lassen sich Patterns am Besten im „Play“-Modus.

Der TT-303 verfügt über einen speziellen Arpeggiator. Die hierfür verwendeten Abspielmuster können vom Benutzer selber als Patterns programmiert und dann über die Tonhöhentasten transponiert werden.

Im „MIDI“-Modus lässt sich der Bass Bot erwartungsgemäß extern über MIDI spielen. Die Modifikatoren werden dabei per MIDI-Velocity angewählt. Natürlich besteht auch die Möglichkeit, den Sequencer zur externen Clock zu synchronisieren und Patterns über MIDI anzuwählen. Ebenso gibt der Sequencer des Bass Bot MIDI-Noten aus und kann somit externe Geräte ansteuern.

Der „Tap-Input“-Modus erlaubt die Veränderung nur des Rhythmus‘ eines Pattern bei gleichzeitiger Beibehaltung aller anderen Daten.

Im „Track“-Modus können aus den Patterns komplette Songs erstellt werden.

Weitere Bearbeitungsfunktionen stehen für die Sequenzen zur Verfügung: So lassen sich etwa ganze Patterns transponieren, Farben zuordnen, Schritte einsetzen und löschen sowie Patterns nach links oder rechts verschieben. Eine Besonderheit ist die Mutate-Funktion, mit deren Hilfe sich Accents, Slides, Tonhöhen und Pausen verschieben lassen.

Als Zeitskala werden in der Standarteinstellung 16tel verwendet, es lassen sich aber auch 32tel, Achtel triolisch sowie 16tel triolisch auswählen.

Dem Komfort zuträglich ist eine Undo-Funktion, mit der sich Einstellungen auch gleich wieder rückgängig machen lassen.

Der Sequencer des Cyclone Analogic TT-303 kennt zudem ein in acht Schritten verstellbares Shuffle. Die Schrittlänge lässt sich über den Parameter „Gate Time“ und die Portamentogeschwindigkeit per „Slide Time“ einstellen. Das Tempo kann neben dem Temp-Knopf im Rahmen der „Tap“-Funktion auch durch mehrmaligen rhythmischen Tastendruck erkannt und eingestellt werden.

Praxis

Mit dem Cyclone Analogic TT-303 jammen macht sehr schnell viel Spaß. Bis man die immensen Möglichkeiten aber vollständig erfasst hat und alles im Schlaf beherrscht, vergeht einige Zeit.

Statt der Gummitasten hätte ich mir lieber solche aus Hartkunststoff mit spürbarem Druckpunkt gewünscht, und die kleinen Potis sind etwas zu kurz geraten, so dass sie beim schnellen Echtzeitzugriff leicht durch die Finger rutschen.

Der Klang ist wie schon beim Vormodell nah dran am Original. Insbesondere kann der Bass Bot auch bei tiefen Tönen noch druckvoll und so richtig schön böse klingen.

Eine echte TB-303 zum Vergleich war leider nicht vorhanden, ich meine aber, dass diese doch noch etwas lebendiger, spritziger und „gummibandmäßig“ klingt.

Fazit

Der Bass Bot Cyclone Analogic TT-303 V2 ist wegen der umfangreichen Programmiermöglichkeiten in Kombination mit recht authentischem 303-Sound ein insgesamt rundes Produkt. Dank geringer Größe und mitgelieferter Tragetasche kann einem mobilen Einsatz nur der fehlende Batteriebetrieb entgegenstehen.

Plus

  • recht authentischer Sound
  • umfangreiche Programmiermöglichkeitn
  • gut geschriebene Anleitung

Minus

  • kein Batteriebetrieb
  • Bedienung wegen kurzer Knöpfe etwas unhandlich
  • Anleitung nicht auf Deutsch

Preis

  • Ladenpreis: 449,- Euro
Klangbeispiele
Forum
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    mdesign  

    das fehlen einer deutschen anleitung sollte heutzutage nicht mehtr als minus gelten. von einem hersteller, der weltweit verkauft, zu verlangen, für jeden sprachraum eigene anleitungen zu übersetzen und auch noch zu drucken, ist doch nicht wirklich nötig.

    eine gute (!) englische anleitung, bebildert, klar und einfach geschrieben, ist da mE sinnvoller. andernfalls findet man da idR doch nur wenig hilfreiche sätze à la ‚mit der shuffle-taste aktivieren sie die shuffle-funktion‘.

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      Celador

      Die meisten Käufer hierzulande würden natürlich mit einer englischen Anleitung auskommen. Allerdings ist für fast alle Produktarten durch EU-Richtlinien geregelt, dass die Anleitung in der jeweiligen Amtssprache beigefügt werden muss. Es ist vom Herstller schon mutig, sich dieser Regelung zu widersetzen, da es immer mehr Kontrollen durch die Marktaufsichtsbehörde gibt und die Strafen immer empfindlicher werden.

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        MichBeck  

        Vielleicht sollte es mal zur EU-Richtlinie gehören, dass Hersteller verpflichtet werden, ihre Bedienungsanleitung als Videotutorials veröffentlichen zu müssen. Finde es immer spannender und einprägsamer, jemanden über die Schulter zu schauen.
        Zur TT-303 muss ich sagen, dass ich nicht mit dem Design der 2ten Edition und den Schwestermodellen TT-606 und TT-78 warm werde. Sieht irgendwie aus, wie meine Bundstift-Blechschachtel im Schubfach. ?

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          sibbhold  

          Finde auch, es hat was von einer Stiftdose. Oder einer Frühstücksdose. Und die könnten auch mal ihr Logo aus dem letzten Jahrtausend in die heutige Zeit bringen. Man sollte ja meinen, wenn der Sound stimmt, passt das schon. Aber irgendwie macht es mich so nicht an. Dann lieber der spartanisch industrielle Look der Acidlab Bassline :)
          Das Auge hört eben doch mit.

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    AMAZONA Archiv

    Diese EU-Richtlinie ist den meisten Herstellern ein Dorn im Auge, da es mit nicht unerheblichen zusätzlichen Kosten und Pflegeaufwand verbunden ist. Um das auszugleichen werden die Bedienungsanleitungen daher möglichst knapp gehalten. Eine umfangreiche englische Fassung ist mir aber lieber als eine möglichst kurz gehaltene deutsche Übersetzung.

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    justme  

    Ein Beweis für die Überbürokratie der EU. Die Anleitung ist sehr gut gemacht (ich habe sie…). Weiter gibt´s heute zu fast allem endlose Youtube-Tutorials und etliche Foren. Möchte nicht wissen, wie teuer es für kleine Hersteller sein muß, Anleitungen in alle Sprachen der EU zu übersetzen und wie es sich auf die Produktpreise auswirken würde. Die Kiste ist´n bißchen ´ne Plastikdose (was echt stört, sind die zu kurzen Drehregler!) , klingt aber gut und der Sequenzer ist klasse, auch/gerade zum Ansteuern (mit Slide in CV…) anderer Klangerzeuger…

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    Shimanski Beats

    Das mit der Anleitung würde ich generell auch nicht als Minuspunkt werten, EU-Richtlinie hin oder her.
    Ich besitze den Vorgänger, dessen Verarbeitungsqualität etwas schwächer war. Mit dem Klang bin ich jedoch sehr zufrieden,und setze den Bassbot sehr gerne in meinen acidlastigen Live-jams ein.

    Das neue Design ist wie immer Geschmackssache, wichtiger ist die Haptik. Schade, wenn da Abstriche gemacht werden müssen.

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    thegreathawk  

    Besitze das „Kästchen“ auch und muss sagen das es echt gut klingt!

    Der Sound ist sehr authentisch und druckvoll!

    Die Sequenzer Möglichkeiten sind echt ein Traum gegenüber der originalen TB-303.
    Leider gibts für mich doch ein paar Mankos :

    – der Power Schalter ist echt zu klein und direkt über den Netzteil Eingang… kaum zu schalten.

    -In der Produktbeschreibung wird angepriessen das man ALLE Parameter über CC Midi Befehle ansteuern kann, dem ist nicht so :

    Zitat : „- All the parameters are controllable via midi control change (Midi CC).“

    Und da kommen wir auch zum Schwachpunkt:
    Der Support!

    Eigentlich nicht vorhanden, leider. Entweder sind die Jungs da total überfordert mit den ganzen Mails oder man hat einfach kein Intresse am Kunden…. schade

    Unzählige Mails an den Support geschrieben aber kam nie was zurück.

    Apropos Settings auf PC/Mac speichern… schon ausprobiert?

    Es gibt bis Dato keine Software für die V2!!!

    Was bleibt ist ein sehr guter 303-Clone mit bitteren Beigeschmack

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      rio  

      Da ich nirgends im Netz ansatzweise ein Manual, geschweige Midi implementation chart zum Bassbot V2 finde … Welche **CCs** existieren denn, bzw. welche nicht?

  6. Profilbild
    Baltan444  

    Hallo,
    Klingt die denn jetzt überhaupt anders als die erste TT303? Bzw. hat sich an den Spezifikationen was geändert?
    Einen deutlich aufgebohrten Sequenzer mit Arpeggiator und diversen Zufallsgeneratoren hatte die erste schon, das macht viel Spaß. Und die Verarbeitung war da auch schon keinesfalls schlechter als beim Original.

  7. Profilbild
    aszent  

    Die neue TT ist wirklich sehr gut verarbeitet und vom Klang her sehr lebendig, ganz im Gegensatz zur Roland TB-03, deren Klang irgendwie steif klingt. Die erste Version der TT (im Orginal 303-Kleid) war sehr instabil was die Bedienelemente betrifft, das Ganze Gehäuse wirkte sehr billig. Die neue fühlt sich wirklich gut an. Schöner Synthesizer!

  8. Profilbild
    Stobbert

    Ich persönlich kann keinen der Minuspunkte nachvollziehen. Der Sound stimmt, der Sequenzer ist klasse, die CV/VCO Outs sind fürs Modularsystem spitze, die Optik bzw. Knöpfe sind Geschmackssache (da stört mich eher die Lage des Tune Potis neben dem Cutoff Regler – seit jeher ein Unding!), Anleitungen/Tutorials gibts bei YouTube (die englische Anleitung finde ich übrigens sehr gelungen) und Batteriebetrieb war für mich noch nie eine Option. Ich würde Sie uneingeschränkt empfehlen!

    Da fällt mir ein: Das mitgelieferte Cover kann man übrigens bei eingestöpselten Midi und Klinkenkabeln nicht vollständig aufsetzen. Scheint also lediglich ein Transportschutz, jedoch kein Staubschutz zu sein (was ich sehr praktisch fände).

  9. Profilbild
    MichBeck  

    …natürlich gibt es genügend Videotutorials auf YouTube, aber eben erst nach ner gut verstrichenen Veröffentlichung des Gerätes und zumeist von Privatleuten. Wer da immer fix beim Kauf (kurz nach dem Release) ist, muss sich durch die trockene Anleitung durchkämpfen oder verfährt nach dem „Ich-schau-mal-was-passiert Prinzip“. So, jetzt aber Schluss mit diesem Thema! ?

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