Test: Elektron Monomachine SFX-6 / SFX-60+ MKII

20. Juni 2012

Kultbox für Kult-Grooves

Auf ganzer Breite anders!

Im Fokus steht diesmal die ELEKTRON Monomachine SFX-60+ MKII, ein Hardware-Sequencer mit integrierter Klangerzeugung, der sich im Gegensatz zu vielen seiner Kollegen aber NICHT auf Drumbeats spezialisiert hat, sondern auf Synth-Lines. Wer aber steckt hinter den Namen ELEKTRON?

Mit der SID-Station machte 1999 die schwedische Firma Elektron auf sich aufmerksam. Kern der Klangerzeugung war der MOS6581 Sound-Chip aus dem Commodore C64, was schon recht außergewöhnlich war und für einen sehr eigenen Retro-Sound sorgte. Die SID-Station wurde zu einem Verkaufsschlager und bildete die Basis für zahlreiche weitere Produkte der Firms ELEKTRON. Nach einigen Modifikationen und steten Preiserhöhungen wurde die Produktion der SID-Station zwischenzeitlich eingestellt, da der Sound-Chip MOS6581 komplett vergriffen war.

2003 folgte erstmals die Monomachine, inzwischen ebenfalls Kult und in der vorliegenden Version als MKII und PLUS erhältlich. In Zeiten, in denen Folgemodelle wie das iPhone schon fast jährlich erneuert werden, steht nun mit der MKII bald das 10-jährige Jubiläum ins Haus. Wir gratulieren mit einem ausführlichen Test – viel Spaß.

Und noch einen Dank an den Fotografen Felix Klostermann sowie boendo.de, die uns die Bilder für diesen Test zur Verfügung gestellt haben!

Äusserlichkeiten SFX-6 / SFX-60

Als wir die Keyboard-Variante SFX-6 erstmals in Händen hielten, war uns bewusst, dass wir hier nicht irgendeinen Synthie auspackten. Das auffällige Design mit Stahl-Elementen, der markante Joystick-Controller und die lang gezogene Form sind so noch nicht da gewesen und ließen auf ein besonderes Innenleben schließen.

Leider ist die Keyboard-Variante heute  nicht mehr lieferbar, ist aber bis auf den fehlenden Joystick und die fehlende Tastatur identisch mit der Desktop-Version SFX-60, die es inzwischen als MKII Version auch in einem wesentlich schmaleren Gehäuse gibt und die uns hier zum Test vorliegt.

6 Audioausgänge und 2 Audioeingänge erlauben die professionelle Vernetzung mit Outboard-Equipment und das Einschleifen von externen Signalen. Dazu kommt das MIDI-Trio, ein Kopfhöreranschluss (leider auf der Rückseite) sowie der Netzanschluss für eine Wandwarze.

Am Gehäuse der Monomachine SFX-60+ MKII fällt sofort auf, dass man es hier mit einer besonders charismatischen Hardware zu tun bekommt. Die Oberfläche besteht aus einer gebürsteten Stahlplatte. Das kantige Design sieht zwar sehr stylisch aus, allerdings sollte man die Verletzungsgefahr aufgrund der scharfen Kanten hier nicht unterschätzen.
Unter der Haube

Und auch da begegnet uns nicht Alltägliches: Gleich 6 monophone Synthesizer, basierend auf 5 verschiedenen Synthese-Arten und ein sehr vielseitiger 6-Track Sequencer warten darauf, von uns unter die Lupe genommen zu werden. Zwei DSPs sind das Herz dieser Maschine, die sechs monophone Synthesizer zum Leben erwecken.

Fünf verschiedene Klangsynthesen stehen zur Auswahl, die von Elektron „Machines“ genannt werden und von denen man maximal sechs gleichzeitig spielen kann. Doch nun zunächst zu den einzelnen Machines:

SuperWave

Hier wird mit den klassischen Synthie-Wellenformen gearbeitet (Sägezahn, Sinus und Puls). Im Ensemble-Mode lassen sich mit verschiedenen Oszillatoren bis zu 4-stimmige Chords nur mit einer Machine bauen.

SID

Hier wird der SID-Soundchip des legendären Commodore C-64 emuliert. Diese Emulation sollte man aber nicht mit dem Sound des Originals verwechseln. Denoch dröhnt es hier gewaltig wie zu Heimcomputer-Zeiten aus den Boxen.

DigiPRO

Digitale Wellenformen sind hier Programm, 32 an der Zahl. Die Waves klingen klirrend scharf und digital, Vergleiche könnte man im weitesten Sinne zum Waldorf Microwave ziehen. Im BBOX-Mode steht ein digitales Drumkit zur Verfügung, wobei die Sounds die Verwandschaft zur Machinedrum aus dem gleichen Hause nicht leugnen können.

FM+

Eine einfache und daher auch gut zu bedienende Variante der Frequenzmodulation, die hier zu abgefahrenen Sounds führt, die sich gut mit den anderen Synthesearten ergänzen. Aber auch hier gilt: Nicht unterschätzen! Gerade die FM-Sounds gehören zu einer de Spezialitäten der Monomchine.

VO

Hier sind wir wieder bei den Besonderheiten der Monomachine: die singende VO-Machine, mit der sich Konsonanten und Vocale erzeugen lassen. So was hat man vorher noch nicht gesehen bzw. gehört: Ganze Worte und Sätze lassen sich aus den Bauteilen konstruieren! Das Ganze basiert auf Formant-Synthese und eignet sich prima, um synthetische Stimmen zu erzeugen.

Und Effekte?

Die Monomachine liefet über drei Stereobusse die Effekte Reverb, Chorus, Kompressor, Phaser, Flanger und Ring-Modulator. Zusätzlich ist pro „Machine“ ein Sample-Delay, ein Bit-Reducer und ein einbandiger EQ verfügbar. Für meinen Geschmack vollkommen ausreichend, um vor allem bei Live-Gigs komplette Performances aus einer Box liefern zu können. Die Qualität der Effekte ist guter Durchschnitt, aber im Studio wird man vor allem den Reverb-Effekt durch einen externen Hall ersetzen.

Die Schweden-Architektur

Um die Architektur der Monomachine voll zu verstehen, möchten wir zur Verdeutlichung folgende Fakten nennen. Zunächst zu den Sounds:

Es gibt 6 „Tracks“, die man als leere Slots interpretieren kann und die für in erster Linie der internen Klangerzeugung zugedacht sind. Über weitere 6 Spuren lassen sich externe Klangerzeuger über MIDI ansteuern. Grundsätzlich spricht aber nichts dagegen alle 12 Spuren für externes MIDI-Equipment einzusetzen, womit die Monomchine auch ein ganz passabler Hardware-MIDI-Sequencer ist.

Die ersten sechs Tracks kann man jeweils entweder mit einer der fünf „Machines“ (SuperWave, SID etc.) oder mit einem Effekt wie z.B. Hall oder Chorus füllen. Sechs Tracks ergeben zusammen ein „Kit“. Von diesen „Sixpacks“ kann man 128 im internen Speicher der Monomachine ablegen. Es lassen sich – verglichen mit einem „normalen“ Synthesizer – also 768 Sounds (6 * 128 Kits) programmieren und abspeichern.

Die sechs Tracks lassen sich übrigens über getrennte MIDI-Kanäle auch von externen Sequencern ansteuern. Im sogenannten „Multi Trig Mode“ ist es möglich, alle sechs Tracks gleichzeitig zu spielen, wodurch sechsfach-gelayerte Monster-Sounds entstehen können! Und statt sechs Sounds im Mono Mode kann man im Poly Mode auch einen Sound sechsstimmig erklingen lassen – sehr fein!

Außerdem bietet die Architektur der Monomachine noch folgende grundsätzliche Features im Bezug auf den internen Sequencer:

  • Die sechs Tracks können vom internen Sequencer getriggert werden, wobei der Sequencer nicht nur Note-On/Off-Befehle und Pitch, sondern alle Parameter des jeweiligen Sounds steuern kann!

Steuerzentrale

Unterhalb des Displays liegt die Steuerzentrale der Monomachine.

Hier befinden sich (von rechts nach links) die Taster zur Auswahl aus einem der sechs Tracks, die „Data Page Selection Keys“ zur Auswahl der gewünschten Editier-Seiten („Pages“) und die neun Encoder-Potis zum Editieren der im Display angezeigten Parameter.

Daneben liegen diverse Schalter für die Soundauswahl, für den Sequencer-„Spielbetrieb“ usw. Viele dieser Taster sind doppelt belegt und erfüllen somit die unterschiedlichsten Funktionen. Weiterhin fällt bei der Steuerzentrale unten die Leiste mit den 16 Schaltern auf. Richtig geraten: Das ist der Sequencer-Bereich mit intergierter Lauflicht-Programmierung.

Wir basteln was!

Nachdem man den Überblick über Innenleben und Bedienelemente gewonnen hat, steht dem Sound-Basteln nichts mehr im Wege. Es gibt im Edit-Menü sieben „Pages“, die zur Klangformung dienen.

Nach Auswahl einer der Pages kann man mit den acht daneben liegenden Potis die Parameter der ausgewählten Page editieren. Mehr als acht Parameter gibt es pro Page nicht, was das Ganze überschaubar macht (insgesamt gibt es also maximal 56 Parameter pro Sound).

Etwas problematisch ist die Tatsache, dass alle Parameter grundsätzlich durch maximal vier Buchstaben abgekürzt sind. Die Kürzel lassen nicht immer den gesuchten Parameter erkennen, so steht z.B. „SRR“ für Sample Rate Reduction. Gut gelöst ist aber, dass durch Drücken eines Potis immer der aktuelle Ist-Wert dieses Parameters angezeigt wird.
Aber nun zurück zum Sound-Design

Als Basis für jeden Sound wählt man zunächst aus einer der fünf „Machines“ aus und weist diese einem der sechs Tracks zu. Danach kann man im Edit-Menü nach Anwahl der Page „Synthesis“ spezifische Parameter für jede Machine editieren. So kann man bspw. bei der DigiPRO-Machine die Wellenform auswählen, bei der SuperWave-Machine die Pulsebreite einstellen usw.

Diese Page ist die einzige der sieben Edit-Pages, die je nach ausgewählter Machine andere Parameter bereitstellt. Alle nachfolgend skizzierten Pages haben die gleichen Parameter – egal welche Machine ausgewählt wurde. Auf der nächste Page namens „Amplification“ lässt sich die Verstärker-Hüllkurve, Distortion, Volume, Pan und Portamento editieren. Eine Stufe weiter finden wir auf der Filter-Page eine etwas ungewöhnliche Parametrisierung.

Mit dem Parameter „Filter Base“ legt man fest, wo die Basis-Frequenz der Filterung liegt. Ist für Filter Base der minimale Wert eingestellt, hat man einen Lowpass-Filter am Start. Mit steigendem Wert werden die Frequenzen von „unten nach oben“ gefiltert, wie bei einem klassischen Lowcut-Filter.

Dann gibt es bei der Monomachine den Filter-Parameter „Width“. Ausgehend von der Filter Base stellt man hier ein, wie „weit“ der Filter „nach rechts“ offen ist. Statt einem „normalen“ Resonanz- oder Q-Parameter bietet die Monomachine gleich zwei Parameter: einen Highpass-Filter-Q und einen Lowpass-Filter-Q, die beide parallel zum Einsatz kommen. Zusätzlich gibt es auf der Filter-Page noch die Parameter für die Filterhüllkurve (Attack und Decay) und ein Offset für die Parameter Filter Base Envelope und Filter Width Envelope, die eine wilde Filterei zulassen.

Auch im Bereich der Filter wird wieder deutlich, dass die Monomachine etwas Besonderes darstellt. Hier werden Möglichkeiten geboten, die man erst nach etwas Rumprobieren entdeckt und die mit einem „normalen“ Filter nicht möglich wären! Die Effects Page bietet acht Parameter für die Features Einband-EQ, Sample Rate Reduction und für das Tape-Style-Delay.

Hier lassen sich herrliche Klangveränderungen umsetzen. Gerade die Sample Rate Reduction und das Tape-Delay machen wirklich Spaß und erwecken die Sounds zum Leben. Drei weitere Pages sorgen sich um die Parameter der drei LFOs und sind identisch aufgebaut. Mit dem LFO-Trio kann man alle Track-Parameter modulieren. Es gibt 11 LFO-Wellenformen und fünf Trigger-Modi. Die LFO-Speed ist immer gelinkt mit dem globalen Tempo.

Um einen LFO als Modulations-Quelle zu verwenden, wählt man einen der maximal 56 Parameter aus, und schon kann es quasi losgehen. Weitere Parameter wie Trigger-Mode, Waveform, Multiplier und Depth erklären sich von selbst. Wirklich komplexe Modulationen lassen sich durch Verknüpfung der LFOs realisieren – so kann ein LFO den nächsten steuern usw.

Der interne Sequencer

Wenn die Art und Umsetzung der Klangerzeugung nicht schon spannend genug wären, setzt der Pattern-basierte Sequencer noch einen drauf – und das ganz gewaltig! Der Monomachine-Sequencer ist mehr als das, was man von anderen Step-Sequencern gewohnt ist, und laut Elektron soll er als Inspiration-Tool dienen.

Um es vorweg zu nehmen: Dieser Aufgabe wird er voll und ganz gerecht! Die maximale Länge einer Sequenz sind 128 Schritte, wobei auch ungerade Zählzeiten wie z.B. 13/16tel möglich sind.

Getriggert werden kann der Sequencer per Start-/Stop-Taste oder per MIDI-Note. Bei letzter Anwendung kann man die Monomachine-Sequenzen auch auszugsweise per MIDI-Sequencer triggern, was sehr interessante Möglichkeiten entstehen lässt.

Die Noten setzt man klassisch nach dem Lauflicht-Prinzip, wie es früher bei Vintage-Drummachines Standard war. Als zweiten Schritt gibt man die Tonhöhe für jeden Step ein (durch gleichzeitiges Drücken der Trigger-Taste und einer Keyboard-Taste). Alleine so können schon interessante neue Sequenzen entstehen. Aber jetzt kommen wir zu einem Feature, das uns nachhaltig beeindruckt hat und was ein weiteres großes Kaufargument für die Monomachine darstellt: Parameter Lock.

Für jeden einzelnen Step einer Sequenz kann man nämlich einen oder mehrere Parameter aus der Auswahl der 56-Sound-Parameter mit einem „Lock“-Wert versehen. Praktisch sieht das so aus, dass man z.B. bestimmten Steps „Ausreißer“-Parameter-Werte zuordnet.

Eine mögliche Anwendung wäre: Der Distortion-Parameter ist grundsätzlich ausgeschaltet und kann jetzt für spezielle Steps der Sequenz auf individuelle Werte gesetzt werden. Und wenn man diese Möglichkeit auf alle 56-Sound-Parameter überträgt, weiß man, was hier neu ist! Man kann natürlich weiterhin an allen Parametern „schrauben“, nur die gelockten Steps bleiben eben gelockt.

Dieses Feature ist echt der Hammer, lässt sich super einfach bedienen und erinnert am ehesten noch an die Accent-Funktion bei einer TB-303. Nur geht hier viel mehr: man kann z.B. für einen Step die Sample-Rate immens reduzieren, die Hüllkurve aufreißen oder ähnliches. Hier ist Sequenz-Modulier-Erfindungs-Reichtum gefragt! ?

Auch diverse weitere Funktionen des Sequencers der Monomachine machen ihn zu einem sehr mächtigen Werkzeug, die Aufzählung aller Features würde aber hier jeden Rahmen sprengen. Uns hat die Sequenz-Bastel-Stunde richtig viel Spaß gemacht, und jedem sei nur zu empfehlen, sich mal mit dieser Waffe in Ruhe zu beschäftigen – das Potential erschließt sich nicht automatisch.

+DRIVE Upgrade

Nein, die Monomachine hat kein wie auch immer geartetes Laufwerk, hinter dem Drive Update (welches in der aktuellen Version bereits zur Grundausstattung gehört) verbirgt sich eine enorme Speichererweiterung. ELEKTRON spricht von einem 128-fachem Boost der bisherigen Speicherkapazität. Tausende von Kits und Patterns sind auf Knopfdruck verfügbar, nur die Verwaltung all dieser Speichermassen wird dann an dem kleinen Display wohl zum Problem werden ;-).

Praxiseinsatz

Die Monomachine „verrät“ dem User nicht alle ihre umwerfenden Möglichkeiten, sondern will erforscht werden und das im wahrsten Sinne des Wortes. Ohne ausführliche Konsultation des Handbuches erschließt sich einem nur ein Teil aller Features, man kommt also um eine gewisse Einarbeitungszeit nicht herum. Das Handbuch liegt übrigens in gedruckter, wenn auch in englischer Version bei, was heute leider kaum mehr üblich ist. Großes Lob.

Aber die Beschäftigung mit dem Handbuch und mit der Monomachine ansich lohnt sich wirklich! Hat man erst einmal die Logik dieses besonderen Synthies verstanden (die sich von den meisten „normalen“ Vertretern dieser Gattung unterscheidet), lernt man erst die großen Vorzüge dieser Machine kennen.

Kritik ist berechtigt

Auch wenn uns der Synthie in vielerlei Hinsicht wirklich begeistert hat, gibt es auch Kritikpunkte:

Die Potis liegen recht eng nebeneinander, was die Bedienung unnötig erschwert. Außerdem sind mehrere Umdrehungen notwendig, um den kompletten Wertebereich eines Parameters zu durchfahren, man kann also nicht schnell mal den Filter aufreißen – zumindest nicht mit den Data Entry Potis.

Gut gelöst dagegen ist, dass man mit dem Joystick für alle Himmelsrichtungen bis zu zwei Parameter fernsteuern kann – und mit dem Joystick lassen sich alle Track-Parameter und Pitch zuweisen, womit sich wiederum die Problematik mit dem Durchfahren der Parameter-Werte relativiert.

Sound

Und wie klingt nun die Monomachine?

Grundsätzlich sind wir der Meinung, dass die Monomachine einen ganz eigenen Klangcharakter und Charme besitzt. Elektronische Brachial-Sounds gehören zu ihren Stärken. Bei der FM+-, der DigiPro- und der SID-Machine erfreut man sich an jedem Bit, welches einem entgegen geflogen kommt. Aber auch warme Sounds gehören zum Repertoire der Monomachine, wozu man den analogen SuperWave-Bereich bemühen muss. Allerdings darf man keine wirklich klassichen „Analogsounds“ erwarten. Ein Ersatz für einen guten VA oder Analogsynthesizer ist die Monomachine nicht, da fehlt einfach der Druck und die Tiefe, vor allem bei Bässen.

Eine Besonderheit sollte man noch herausstellen: die VO-Engine. Hier bekommt man wirklich Neues geboten. Dank der Formantsynthese bekommt man mit der VO-Engine die Monomachine wirklich zum „Sprechen“ – Spielspaß garantiert!

YouTube Live-Session mit der Monomachine

Fazit

Die Monomachine ist anders – und das auf ganzer Linie! Angefangen beim stylischen Design über das Bedienkonzept bis hin zum eigenen Sound geht die schwedische Firma Elektron nicht den üblichen Weg, den die meisten anderen Synthesizer-Hersteller gehen. Alles ist anders und will daher erst erforscht werden. Gerade das zunächst befremdlich erscheinende Bedienkonzept wird mit jedem weiteren Schritt Richtung tieferem Einstieg logischer. Hat man es erstmal begriffen, macht die Arbeit mit der Monomachine richtig Spaß!

Kaufen kann man das Gerät aus Elektron-Tradition online direkt beim Hersteller in Schweden oder direkt im Fachhandel.

Plus

  • eigener besonderer Sound mit diversen, teils ganz neuen Synthese-Arten (VO)
  • interner Sequencer mit sagenhaften Möglichkeiten
  • stylisches Design

Minus

  • relativ lange Einarbeitungszeit notwendig
  • kein Synthie für klassische, warme Analog-Sounds
  • Potis liegen recht nahe beieinander

Preis

  • UVP: 1190,- Euro
  • Straßenpreis: 1139,- Euro
Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    jaxson  

    Schonmal versucht einen Poti zu drücken,während du drehst?Du wirst dich wundern was dann passiert :-)

  2. Profilbild
    mysputnik07  

    Bei der Machinedrum rasen die Potis durch den Wertebereich, wenn man sie beim Drehen gedrückt hält. Das sollte doch bestimmt auch bei der Monomachine funktionieren. Oder nicht?!
    Nur weil der Autor das lange kurbeln kritisiert hat.

  3. Profilbild
    RalfKop

    Eine klare Erklärung des Synthesizers.
    Aber ich verstehe nicht ganz genau, was der Vorteil mit früheren Versionen ist. Ich war oft in der Monomaschine interessiert. Allerdings finde ich die Unterschiede in den Versionen von Instrumenten des Elektrons minimal. (Abgesehen von der UW-Maschinedrum. Doch eine zusätzliche Funktion was ich nicht verwenden würde.)

  4. Profilbild
    Kittieyo  

    hi! würde gerne mal eine einschätzung von euch hören, wie sich die monom. sfx6 preislich entwickeln wird.
    da diese ja auf 500 limitiert ist und das gerät noch recht günstig zu haben ist….
    grüsse

    • Profilbild
      lugosi

      Ich hab gerade mein Poster von der MM SFX-6 mit Tastatur und Joystick wieder gefunden. Ich mag meine SFX-60 aber mit Tastatur und Joystick bietet die Maschine noch mehr coole Performancemöglichkeiten und sieht so imho echt verdammt schick aus.
      Ich würde trotz der vielen sehr guten neuen Maschinen von elektron auf jeden Fall mit einer Wertsteigerung rechnen. Wenn sie nur rumsteht wär es aber schade drum.

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