Test: Empress Effects Reverb, Effektpedal

Speichern? Na klar!

Im Gegensatz zu vielen anderen Boutiquepedalen, die zwar einen edlen Sound liefern, diesen aber nicht immer dauerhaft konservieren können, bietet das Empress Effects Reverb immerhin 35 Speicherplätze an Bord. Sie werden mit dem Scroll Schalter durchgeschaltet, wobei fünf in einer Reihe liegende LEDs in der Mitte des Bedienpanels in ihren verschiedenen Farben über die angewählte Bank informieren. Ausgewählt wird der Effekt dann durch Drücken des Select-Schalters und aktiviert wiederum durch einen Tritt auf den Bypass-Schalter, der mit seiner in unmittelbarer Nähe eingesetzten und strahlend weißen LED die Betriebsbereitschaft der Silberkiste signalisiert.

Das eigentliche Speichern der eigenen Kreationen geschieht mit einem weitaus kleineren Schalter, der gut geschützt gegen Fußtritte im Schatten seiner größeren Kollegen eingesetzt wurde.

 Empress Effects Reverb Schalter Switches

— Auswählen, speichern und aktivieren – die untere Seite der Bedienoberfläche —

Zwischenzeugnis

Bis hierhin erfüllt das Empress Effects Reverb die hohen Erwartungen an ein Boutiquepedal dieser Preisklasse bis auf nur wenige Ausnahmen. Die hochwertige Hardware und die gebotene Effektvielfalt sprechen für sich, dagegen stehen allerdings die komplizierte MIDI-Einbindung des Pedals, die nur mit zusätzlicher Hardware realisiert werden kann sowie die ebenso umständliche Methode, für etwaige Updates der Firmware und der Klangstruktur eine SD-Card zu benutzen. Für die natürlich ein Computer mit einem entsprechenden Slot von Nöten ist. Und eine weitere kleine Rüge gibt es für das fehlende Netzteil und den fehlenden Netzschalter. Nun aber zum Sound!

 Empress Effects Reverb Stirnseite

— Stirnseite des Empress Effects Reverb —

Klangbeispiele
Forum
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    udapp

    Ich habe das Empress seit 2 Wochen. Ich war lange auf der Suche nach einem hervorragenden Hall , über den meine analogen Synths laufen können. Strymons Big Sky hat sich dafür überhaupt nicht geeignet, Eventide Space hat mich von der Bedienung etwas genervt, obgleich die Space Klänge ziemlich gut sind. Das Empress hat aber positiv den Vogel abgeschossen in allen Bereichen, die für mich wichtig waren. Sowohl Bedienung (direkte Poti / oder Encoder Regelung aller wichtigsten Paramter) wie Klangmöglichkeiten sind m.E. hervorragend. Auch die verwendeten Bauteile überzeugen. Kein schlabbriger Billig Encoder, ohne jegliches haptische Feedback wie z.B. beim Strymon Big Sky, sondern durchgängige Wertigkeit. Die Plate und Hall Algortihmen, aber auch das schöne Hall-Delay sind nicht nur FX (das hört man gerade über Studio Monitore) , die können mehr, sind dicht, wohl klingend und auch lange Hallfahnen klingen nie nach Digital Gebrizzel. Das ist ein endlich mal wieder ein rundherum gelungenes Gerät, in dem Passion steckt . Für mich haben die Empress Leute alles richtig gemacht hat (aber ich kann hier nur für den Gebrauch mit analogen Synths reden / z.B. mit GRP und Moog) . Für analoge Synthesizer ist das Empress Reverb über jeden Zweifel erhaben. Endlich Direktzugriff auch alle Klangparameter , ohne auf Software oder 19er Racks starren zu müssen. Für Live ebenso wie fürs Studio. Klasse Test übrigens, wieder mal vom wirklich kompetenten Stephan !

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      pytrel  

      Kannst du mir bitte bisschen mehr information bezüglich was dir am Big Sky nicht gefallen hat geben? Es steht nämlich in meiner „Kandidat“ liste…

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        udapp

        @pytrel: Verabeitung, Güte und Wertigkeit der Potis , und das Empress ist für mich klanglich nicht nur ein Effekt Gerät , sondern schon ein Studio Hall , insb eben im Zusammenspiel mit Synth und Co. MIt dem Big Sky bin ich hpts auch nicht mit dem Klang warm geworden. KLingt für mich immer gleich nach „dicke Hose“ … und dann dieser unsäglich billige Encoder. Kleiner Tip: Editiere und verändere mal „auf die Schnelle“ mit dem Strymon und dann mit dem Empress. Und achte einfach auf den Klang. Ich finde, der Empress spielt in der höheren Liga. Zumindest bei allem , das -wie bei mir- mit Tastenintrumenten zu tun hat. my 2 cents…evtl. Beide bestellen ;-)

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          pytrel  

          Danke. Habe auch bei Tho den bericht gelesen. Ich komme eher aus der „daw“ ecke und werde das Reverb hauptsächlich für Synths aber dann auch für ….alles einsetzen wollen. Ich möchte ein all around reverb von sehr hoher Qualität. Ich möchte langsam mehr in Richtung „hands on“ gehen und weniger Rechner will aber nicht gleich alles Rechner technisches loswerden. Das bedeutet mich würde interessieren auch den reverb als externes Effekt gerät nutzen. Für mich wäre wichtig: Equalizing von höhen Anteil (und tiefen ) des Halls. Realistischer reverb und nicht „dream pop verspielt “ etc…. Hmm beide bestellen wird schwer finanziell. Sagen wir mal das ich einen „Studio Grade Reverb“ gerät suche bloß eben kann nicht viel teuerer als das und mir gefallen auch Pedale zwecks „Evtl irgendwann was Live machen“

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    AMAZONA Archiv

    Diese Tretminen werden immer teurer, ich kann mir nicht helfen, aber so ein Hallkasten finde ich nun wirklich unverschämt teuer. Aber am schlimmsten finde ich das Mädchen Pink

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