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Test: Hypersynth Xenophone, Analogsynthesizer

3. Oktober 2015

Analoge Hardware mit Plug-in

Auf dem Analogsektor geht es seit einiger Zeit ziemlich rund. Eine Neuerscheinung jagt die nächste. Und seit auch die großen Hersteller hier wieder mitmischen, fragt man sich, ob und wie sich Kleinfirmen behaupten können. Der iranische Entwickler Iman JL, bis dahin nur durch VST-Plug-ins in Erscheinung getreten, schickt nun seinen ersten harten Synthesizer, den Hypersynth Xenophone, ins Rennen.

Konzept & Hardware des Hypersynth Xenophone

Hypersynth Xenophone ist ein monophoner Analogsynthesizer mit Stepsequencer und Effektprozessor. Mit seinem kompakten Gehäuse erinnert mich Xenophone ein wenig an den MFB Dominion X. Das stabile Metallgehäuse mit Holzseitenteilen bietet ein mit Reglern, Tasten und vielen LEDs gut bestücktes Bedienpanel samt zweizeiligem Display.
Rückseitig finden sich die Audioanschlüsse Stereoausgang, Kopfhörerausgang und Eingang. Leider ist auch der Lautstärkeregler hier hinten angebracht.

Zur Ansteuerung sind MIDI-Ein- und Ausgang, USB (kein Audio) und eine Stereobuchse für CV und Gate vorhanden. CV/Gate kann Geräte-intern auf Ein- oder Ausgang mit diversen Normen umgeschaltet werden.
Wer den Synthesizer in eine ergonomischere Position bringen will, kann optionale Seitenteile für eine angeschrägte Position erwerben, die zwar praktisch sind, ich aber mit 59,- Euro schlichtweg überteuert finde.
Doch schauen wir uns den Synthesizer im Einzelnen mal genauer an.

Oszillatoren

Die Oszillatorsektion von Xenophone fällt üppig aus: drei Oszillatoren, zwei Suboszillatoren und ein Rauschgenerator liefern das Ausgangsmaterial. Zwei digitale (XOR) und ein analoger Ringmodulator, Feedback-Schleife, Hardsync und FM verstärken das Aufgebot. Und ein externes Signal kann auch eingespeist werden.
Die Oszillatoren 1 und 2 sind die Hauptakteure in dem Ensemble. Sie bieten die klassischen Saw, Square und Triangle sowie zwei kombinierte Waves, die sich mittels Shaping kontinuierlich verändern lassen, und einen sogenannten Stepped Square. Außerdem kann eine XOR-Verbindung zwischen OSC 1 und 2 aktiviert werden. Neben dem obligatorischen Tuning kann auch die Phase justiert werden.

Beiden Oszillatoren ist je ein Suboszillator angegliedert, der eine oder zwei Oktaven unterhalb erklingen oder ebenfalls eine XOR-Modulation aktivieren kann. Da die Subozillatoren stets in einem festen, geradzahligen Verhältnis zum Hauptoszillator stehen, klingt XOR nicht wie die gewohnte Ringmodulation, bewirkt aber einen ordentlichen Kraftschub.
Oszillator 3 hingegen ist als „Klangstütze“ gedacht, er generiert nur Square oder alternativ Rauschen in den Farben Weiß, Rosa, Rot oder C64, sprich ein stimmbares Digital Noise.
Der analoge Ringmodulator verfügt über einen eigenen Regler, mit dem man sein Signal dem Oszillatorenmix hinzufügen kann. Die Feedback-Schleife wird ebenfalls dazugemischt, es sein denn, ein externes Audiosignal liegt an. Dann steuert der Regler dessen Lautstärke.

Xenophone fährt in dieser Sektion schon ordentlich was auf. Wer aber mal einen Blick auf das Bedienpanel riskiert hat, wird sehen, dass nicht alle der beschrieben Funktionen sich dort wiederfinden. Einiges kann man nur über Menüs erreichen. Mehr dazu im Abschnitt „Bedienung“.

Analogfilter

Mit sechs Typen und drei Flankensteilheiten ist das Multimodefilter sicherlich flexibler als so mancher Konkurrent. Doch gibt es hier Einschränkungen, denn die Umschaltung zwischen 12, 18 und 24 dB funktioniert nur bei Hoch- und Tiefpass. Bandpass und Notch sowie die beiden Kombinationsfilter arbeiten mit festgelegter Flankensteilheit. Der Klang von Tief-, Band- und Hochpass sowie Notch ist ziemlich zahm, bei 12 dB und sogar noch bei 18 dB regelrecht zurückhaltend. Nur im 24 dB-Modus wird die Selbstoszillation erreicht, dann aber vernünftig. Aber sonst klingt die Resonanz nicht sehr markant und färbt in vielen Einstellungen nur wenig.
Wer es deftiger mag, wird an den beiden Tief/Hochpass-Kombinationen mehr Gefallen finden. Hier zeigt Xenophone wirklich Eigencharakter. Speziell bei 12LP6HP gibt es deutliche Übersteuerungen, da die Resonanz bei Selbstoszillation einer geclippten Dreiecksschwingung entspricht.

Dem Filter ist eine eigene Hüllkurve zugeordnet und OSC 1 kann für Filter-FM direkt aktiviert werden. Er wird dabei audioseitig aus dem Signalweg genommen. Alle weiterführenden Modulationen des Filters sind dann per Modulationsmatrix vorzunehmen.

Modulation & Matrix

Xenophone besitzt drei DAHDSR-Hüllkurven, von denen zwei VCF und VCA zugeordnet sind. Die dritte nennt sich Mod-Envelope und kann über die Matrix, wie auch die anderen beiden Hüllkurven, anderen Parametern zugewiesen werden. Die Hüllkurven arbeiten schnell genug für Drums und Synth-Percussion, können aber auch ziemlich lange Verläufe von einer halben Minute pro A-, D-, H- und R-Phase haben. Das Highlight ist hier sicherlich die Loop-Funktion, insbesondere wenn man beim Spielen die Phasen variiert. Darüber hinaus lassen das Trigger-Verhalten und die Charakteristik in vier Varianten einstellen.

Da wirken die drei LFOs weniger spektakulär, Tempo-Sync und eine Höchstgeschwindigkeit von 100 Hz sind halt normal. Für die Zuweisung der LFOs sind hier Taster vorhanden, die ein Umadressieren auf sechs vorgegebene Ziele im Handumdrehen ermöglichen. Ansonsten geht es über die Matrix. Die Mod Matrix hat acht Slots, in denen die Modulatoren sowie einige MIDI-Befehle auf alle relevanten Parameter routen lassen.

Arpeggiator / Sequencer

Als Spielhilfe besitzt Xenophone einen Arpeggiator oder alternativ einen Stepsequencer. Der Arpeggiator arbeitet, wie man es kennt: Spielrichtung, rhythmische Auflösung, Gate-Dauer und Latch (Halten) werden eingestellt, dann ein paar Noten am Keyboard gegriffen und los geht’s.
Wählt man den Sequencer aus, hat man vier Spuren zur Verfügung. Spur 1 und 2 sind an Noten und Velocity vergeben, 3 und 4 werden ihren Zielen über die Matrix zugewiesen (geht bei 1 und 2 auch). Die Programmierung der bis zu 16 Steps erfolgt über das Display oder mit Hilfe eines angeschlossenen Keyboards. Doch bei komplexeren Sequenzen geht es nicht gerade zügig vonstatten. Hier ist die Unterstützung des Editors (siehe unten) sicherlich von Vorteil.

Effekte

Nicht nur für Workstations, auch für Analogsynthesizer können interne Effekte sinnvoll sein. Insbesondere wenn man die Kiste mit auf die Bühne oder in den Club mitnehmen will. Bei Xenophone gibt es einen analogen Verzerrer und einen digitalen Hall/Delay-Prozessor. Der Distortion kann nur aktiviert werden, wobei aus vier Modi von „light“ bis „massive“ ausgewählt werden kann. Außerdem hängt der Grad der Verzerrung in einem gewissen Maß von Signalpegel ab. Insgesamt bleibt die Verzerrung aber im Rahmen, definitiv kein Metal-Distortion.
Beim Reverb wählt man aus fünf Algorithmen, das Delay hat derer zwei und es gibt eine Reverb/Delay-Kombination. Neben der Dry/Wet-Reglung gibt es nur zwei Parameter zur Anpassung. Die Klangqualität geht in Ordnung, ist aber nicht grade High End. Für den Live-Gig reicht es allemal, beim Recording ist man aber mit externen Effekten oder Plug-ins in der DAW deutlich besser beraten.

Die Bedienung des Hypersynth Xenophone

Wie oben bereits erwähnt, kann Xenophone nicht alle Parameter auf dem Panel abbilden. Demzufolge sind einige Funktionen in Menüs ausgelagert, die über das zentrale Display und die vier korrespondierenden Encoder bedient werden. Und hier ist die Krux: Das Display zeigt jeden Parameter, den man verändert, im Display an. Aber die Parameter, die einen eigenen Regler haben (Cutoff, Ring Level etc.), können nicht mit den Encodern verändert werden, obwohl der Wert direkt darüber angezeigt wird. Nur die Parameter ohne eigenen Regler können dort bedient werden, obwohl beiden Arten oft nebeneinander angezeigt werden. Während des Tests habe ich immer wieder zum Encoder gegriffen und dann gemerkt, dass nicht passiert, eben weil man in diesem Fall am dedizierten Regler drehen muss. Das fand ich ziemlich (haha Wortspiel) abtörnend.

Prinzipiell lässt sich Xenophone dann gut bedienen, solange man die Funktionen des Panels benutzt. Wenn man an Parameter in den Menüs muss, wird es manchmal unübersichtlich. Ich bin mit diesem Konzept nicht wirklich warm geworden. Vielleicht würde es ja über die Software besser gehen …

Software-Editor

Für Xenophone gibt es den XEditor, der als VST-Plug-in, also im laufenden DAW-Betrieb eingesetzt werden kann. Da zum Testzeitpunkt nur die Windows-Version verfügbar war, konnte ich den XEditor nicht testen. Da von dem Entwickler auch schon Editoren für Akai Miniak und Alesis Ion stammte, glauben wir mal, dass er weiß, was er tut. Eine Mac-Version wurde inzwischen zwar angekündigt, doch ist bislang noch nicht verfügbar.


Generell scheint der XEditor jedoch eine gute Sache zu sein, da hier die Gerätoberfläche nicht 1:1 übernommen, sondern ein erweitertes Interface mit allen Bedienelementen programmiert wurde. So hat man z. B. die drei Hüllkurven mit allen Phasen im direkten Zugriff. Und speziell die Erstellung von Sequenzen dürfte hiermit wesentlich leichter von der Hand gehen.
Vielleicht mag ein Leser einen Erfahrungsbericht hier auf Amazona darüber schreiben?

Der Sound des Hypersynth Xenophone

Viel Detailbeschreibung bis hierher, aber die entscheidende Frage ist doch: Wie klingt der Synthesizer? Den Grundcharakter würde ich als solide (welch schreckliches Wort) bezeichnen. Am besten gefallen mir die Lead- und Sequencer-Sounds aus Xenophone. Er kann mit der üppigen Oszillatorsektion komplexe Signale und mit dem Stepsequencer sowie den Loop-baren Hüllkurven schöne rhythmische Figuren und sogar analoge Drumbeats generieren.
Bei Bässen kann Xenophone zwar nicht ganz mit einem Moog Minitaur mithalten, trotzdem sollte es für die meisten tieffrequenten Anwendungen reichen.
Das Filter von Xenophone ist Geschmackssache. Zwar ist es mit sechs Modi nicht unflexibel, aber mir persönlich gefallen charakterstärkere Filter, wie etwa vom Korg MS-20 oder Murmux Semi-Modular, einfach besser. Die beiden Kombinationsfilter von Xenophone klingen zwar bissiger, fallen jedoch nicht all zu weit aus dem Rahmen. Aber es muss ja nicht immer aggressiv sein. Wer einen runden Klang, der nur gelegendlich anreißt, bevorzugt, wird an Xenophone sicherlich Gefallen finden.

An Speicherplätzen für Sounds wurde übrigens nicht gespart: 7 Bänke mit je 128 Programmen warten darauf gefüllt zu werden, bzw. auf zwei Bänken befinden sich bereits Presets jeglicher Couleur.

Der Hypersynth Xenophone OnYouTube

Fazit

Der Hypersynth Xenophone ist ein sehr gut ausgestatteter, analoger Monosynthesizer. Besonders die Oszillatorsektion, die Loop-baren Hüllkurven und der Stepsequencer zeichnen ihn aus. Hiermit lassen sich komplexe Sounds und animierende Grooves für alle Bereiche von soft bis schräg erzeugen – außer extrem kaputtem Zeug. Doch bei aller Begeisterung für den Funktionsumfang stellt sich mir leise die Frage, ob man nicht zu viel unter die Haube verfrachtet hat? Das Gebotene ist fraglos üppig und natürlich auch willkommen, doch können die Oberfläche und die Bedienung am Gerät da nicht mehr ganz mithalten. Jedenfalls empfinde ich es so, andere mag es weniger stören. Und wer auf einem PC den XEditor laufen lässt, wird darüber kaum mehr nachdenken. Übrigens, nicht unerwähnt soll bleiben, dass der Vertrieb Sonic Sales das Handbuch ins Deutsche übersetzt hat, beileibe keine Selbstverständlichkeit heutzutage.

Plus

  • sehr gute Ausstattung
  • Loop-bare Hüllkurven
  • lange maximale Hüllkurvenphasen
  • 4-Track Stepsequencer & Arpeggiator
  • XEditor als VST-Plug-in (nur Windows)

Minus

  • Bedienung am Gerät suboptimal
  • XEditor noch nicht für MacOS

Preis

  • Hypersynth Xenophone: 999,- Euro
  • Winkelseitenteile: 59,- Euro
Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    GEM-D  

    Ich habe lange auf das Gerät gewartet und habe ihn mir sofort nach Erscheinen geholt.
    Die Beschreibung zum Sound mit „rund“ ist sehr passend.
    In kombination mit meinem Voyager, Bassstation 2 und DSIs und anderen diversen Analogen spielt er sehr gut und passt ins Setup!
    Die Anbindung an den Windows-Rechner ist leider Frickelei!
    Man muß einen Treiber, einen Midi-Loop Adapter, einen virtuellen Midiport und den Editor installieren!
    Nur der Editor wird vom Hersteller geliefert! Den Rest muß man sich leider im Netz zusammensuchen!
    Es gibt zwar Freeware, aber da dann das Beste zu finden und erst noch rumprobieren ist recht nervig.
    Eine schickes Komplettpaket in anbetracht des Preises wäre da was feines gewesen.
    Im großen und ganzen zählt für mich aber der Sound! Und der ist super!!!

  2. Profilbild
    Filterpad  AHU

    So muss das sein! Neue Sounds braucht das Land und nicht die Kopie dutzender Vintage-Synths (wobei die ganz klar auch ihren Reiz haben), Die „analoge Wärme“ ist deutlich herauszuhören. All das bietet dieses Gerät. Ihr wisst nicht zufällig, ob das gerät als Tastensynth geplant ist. Ich kann mit einem Rack/Expander nicht unbedingt etwas anfangen und außerdem finde ich Tastensynths einfach reizvoller. Der Klang überzeugt und die Hardwarequalität macht einen soliden Eindruck. Analog und fast 900 Speicherplätze? Rock it!

  3. Profilbild
    Viertelnote  AHU

    „Nicht noch so ein Basssynthesizer“ hab ich zuerst gedacht, aber gerade das grundsolide
    habe ich bislang etwas vermisst.
    Klanglich spielt er in der oberen Liga.
    Schönes Instrument

    mfG

  4. Profilbild
    paulilein  

    1000 € für einen monophonen Synth der ein bischen zwitschert und blubbert.
    OK. Entscheidet jeder für sich. Für mich nicht nachvollziehbar wo da die Freude aufkommt.

    • Profilbild
      Filterpad  AHU

      Ich weiß genau was du meinst. Aber „analoge-polyphone“ wie z.B. Dave Smith bekommst du fast nicht (von einer vernünftigen Größe ausgehend) unter 2000 €. Trick 17: Mit dem Rechner incl. DAW kannst du ja alle monophonen Spuren einzeln aufnehmen und untereinander schieben. Das Ergebnis ist klanglich dasselbe wie als würdest du „poly“ spielen, nur etwas mehr Arbeitsaufwand.

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        Mick  AHU

        Das wäre aber sehr umständlich!
        z.B. würde ich ein c spielen, hätte ich sagen wir mal drei c untereinander. D.h. ich müsste z.B. für C-Dur, noch die beiden Anderen transponieren.
        Und das Prozedere dann bei jedem Akkordwechsel!
        Warum nicht das eine c -Audiofile, in z.B. NI Kontakt laden !?

      • Profilbild
        AMAZONA Archiv

        Oder mit Automapping in einen Sampler verschiffen und dann noch hunderte Möglichkeiten mehr haben. Über Preise kann man streiten oder einfach kaufen. Es soll Leute geben die nicht 150€ für eine gebrauchte BassStation hinlegen wollen aber ohne mit der Wimper zu zucken sich ein Modularsystem für 5000€ zusammenstellen.

  5. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Der Xenophone ist from Preis so nah an eine wirklich gute Analogsynths das ich eher mir eine gute Macbeth Micromac oder sonst eine 1500€+ Monosynth holen würde. Eine gebrauchte Waldorf Pulse can schon vieles was Xenophone kann und kostet eine gute joke bei der Bier. :)

  6. Profilbild
    Elegtrosmok

    Hi Jim
    ich möchte noch anfügen, dass es über die Mod Matrix schon auch möglich ist, komplett schräge Klänge und Sequenzen zu programmieren. Sicher benötigt die kleine Brotdose etwas Eingewöhnungszeit, aber dafür hat man auch ein echt sehr flexibles Analogteil im Handtaschenformat!

    Abschliessend meine wichtigste Anmerkung: Das Deutsche Handbuch entstammt meiner Feder. War eine rein freundschaftliche Geste meinerseits an die Jungs bei Hypersynth und gleichzeitig mein Dank für die gute Kooperation bei der Umsetzung mancher Verbesserungen am Xeno und der damit einher gegangenen Updates.

    Es folgt noch eine Anleitung für die Durchführung von Updates im gleichen Look & Feel.

    All the best!
    Matt

  7. Profilbild
    der jim  RED

    Hypersynth hat die Firmware 2.0 released, inkl. Duophonic Mode. Download: http://www.....nload.html

    Das sind die Neuerungen:

    – Added Duophonic mode.
    – Now all parameters with dedicated controls (knob/button) respond to soft knobs.
    – Now you can fine-tune Filter Frequecny, Env depth and LFO rates using soft knobs.
    – Now for all buttons, first click displays parameter’s edit-page without changing the value.
    – Now LFO rate LEDs fade up/down according to LFO wave.
    – Redesigned envelope display format.
    – Now envelope page 2 and 3 are merged to show Delay/Hold/Style/Trigger in one page.
    – Now SEQ edit-pages memorize the last edit position.
    – Now you can navigate to all Arp/Seq edit-pages using [select] button.
    – Now external clock does not trigger notes when Arp/Seq set to off.
    – Now [preview] buttons do not trigger Amp envelope when „arp span=off“ (Start/Stop mode).
    – Now OSC3 does not respond to pitch wheel data when keytrk=off.
    – Minor improvements in captions and text location on the screen.

  8. Profilbild
    syntach  

    Für Industrial-, Drone-, usw Fans:
    Unebdingt antesten.

    Man braucht Zeit, um ein Gefühl für das Leveling usw zu bekommen, aber dafür hat man in einer kleinen Kiste extrem viel Potential
    was Sound und Sequencen betrifft.

    Das mit den nicht zu den Reglern passenden Menüs wurde ja behoben, der im Test angesprochene Abtörn bez Workflow kann ich nach einigen Monaten überhaupt nicht bestätigen (und ich bin kein Freund von komplizierten Maschinen),
    im Gegenteil, der Workflow ist super kreativ und wirkt nie verlangsamend.
    (vielleicht sollte man so ein Gerät aber auch wirklich einen Zeit benutzen, bevor man eine Review dazu schreibt, nicht böse gemeint, aber der Xenophon braucht seine Zeit. Dann wären auch eigenständige Soundbespiele entstanden )

    Definitiv kein one trick pony, sondern total eigenständige Kiste mit Suchtfaktor.
    Die Klangbeispiele hier im Test zeigen leider ebensowenig wie die wenigen YT Videos, was wirklich damit gehen kann.

    Tipp: Beim Anspielen im Laden mal ausführlich nur mit einem der beats rumspielen. Eye opening…

    • Profilbild
      djkey

      Ja ich kann dir da echt nur zustimmen. Anfangs war ich auch sehr skeptisch mit der Kiste die Videos waren nicht so wirklich Aussage kräftig ( zu mindestens nicht für mich Persönlich). Nach einer gewissen Einarbeitungszeit hab ich den Xenophone immer mehr lieben gelernt! Gibt den Synth eine Chance er hat es Verdient der Support ist auch 1a! SIe versuchen so schnell wie möglich eine Lösung zu finden!

  9. Profilbild
    djkey

    Neue Firmware 2.1 & Editor für Mac Online

    Firmware v2.1 Additions & Fixes:
    -Optimized system performance.
    -Added option to copy and paste a sequence from one preset to another.
    -Added „De-zipper“ to remove zipper noise of filter freq knob and modulation wheel.
    -Removed: [Freq Enc Ratio] in global menu.
    -Now semitone knob changes the oscillator pitch smoothly without any stepping.
    -Now the OLED display makes less jumps while two knobs are tweaked at the same time.
    -Now „Arp latch“ can be set in Arp menu using soft knob [E4].
    -Increased preciseness of the numbers that are displayed for LFO rates and ENV parameters.
    -Fixed Arp pattern reset issue while changing oscillator’s transpose and cent.
    -Fixed compare button issue that sent out unwanted MIDI messages.
    -Fixed FM level issue that displayed wrong value on the screen after being modulated.
    -Fixed soft knob [E2] problem that did not transmit after touch message when „Panel TX MIDI= ON“.
    -Fixed bug that caused knobs send out of range MIDI messages when „Panel TX MIDI= ON“.
    -Fixed problem in receiving „bank select“ followed by „program change“ message via MIDI.
    -Minor improvements in updating parameters via MIDI.
    -Renamed: SEQ-T1/2/3/4 to „SQ-NOTE“, „SQ-VEL „, „SQ-AUX1“, „SQ-AUX2“ in Mod Matrix source list.

    Homepage:

    http://www.....nload.html

  10. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    ein sehr guter (kleiner) synth mono/duophone mit stereo ausgang und ein leichtgewicht. soundtechnisch hat er alles drauf, von drums/percussion bis abgefahrene effekt sound. ein sehr edeln klang bis hin zu klänge eines c64 commodores. die effekte klingen sehr warm und bieten einige einstellmöglichkeiten.er bietet einen sehr variabeln filter der auch sehr nah an eine tb 303 bzw acid erinnern kann. viele modulationsmöglichkeiten soundtechnischer art. er klingt sehr modern auf seine art. mit dem editor lässt sich alles bedienen sowie speichen übertragen usw. sehr ausgereift. mit dem neuen duophonic mode ist nun einiges mehr möglich ähnlich wie beim sub37. die performance hat sich seit dem update V2 wesentlich verbessert man kommt schnell und direkt an sein ziel. zudem alles speicherbar…zudem hat er einen audioeingang soiwe cv/gate und usb.nur das update auf neue firmware ist etwas umständlich läuft aber einwandfrei . man braucht dazu coolterm aber es ist alles genau beschrieben auf der hypersynth homepage. und soviel ich weiss gibts noch kein 64 bit editor z.b windows 10.befasst man sich ein wenig mit dem teil wird man sehen es lohnt sich wär einen besonderen sound sucht den man nicht so oft hört ,oder andere geräte nicht bieten. die kombination variabler sound/filter, sequencer, effekteinheiten audioeingang ,ergänzen sich prima.thx

  11. Profilbild
    Jauly  

    Ein wunderbar kompaktes Gerät und anscheinend noch immer ein echter Geheimtipp. Die Features von 2.1 können sich mit komplexen VA’s messen, aber Workflow und Interface übertreffen dabei jeden Nord, Waldorf oder Access Synth.

    Obwohl ich üblicherweise kein Fan von Distortion bin, sorgt diejenige im Xenophone tatsächlich für ein angenehmes Anheizen. Eine semianaloge Maschine als Plug-In ist meiner Meinung nach der weitaus schmuckere Ansatz als ein volldigitales Plug-Out Teil.

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