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Test: IK Multimedia iLoud MTM, Nahfeldmonitor

11. Oktober 2019

Referenzmonitore fürs Studio in klein

IK Multimedia iLoud MTM

IK Multimedia iLoud MTM, Nahfeldmonitor

Vor knapp drei Jahren hatte ich an dieser Stelle die iLoud Micro Studiomonitore von IK Multimedia getestet. Damals war ich ohne große Erwartungen an den Test gegangen, nach dem Motto „Na ja, was soll aus den Knirpsen schon groß an Sound rauskommen?“ Am Ende war ich dann schwer überrascht vom erstaunlich druckvollen, fetten Sound der kleinen Kunststoffboxen und konnte guten Gewissens ein „sehr gut“ vergeben. Was werden dann wohl die größeren Nachfolger, die IK Multimedia iLoud MTM, leisten? Komplett DSP-gesteuert, mit einer „vollautomatischen integrierten digitalen Kalibrierung über ein mitgeliefertes Messmikrofon“. Das kann doch nur großartig werden. So zumindest meine Erwartung. Obwohl ich damit ja – nach der Erfahrungen mit den iLoud Micro – besser vorsichtig sein sollte. Aber schauen wir mal.

IK Multimedia iLoud MTM

Die iLoud MTM-Box ist extrem kompakt – wie man sieht

Wie sehen die IK Multimedia iLoud MTM Speaker aus?

Bei einem Monitortest mit Aktivboxen gibt es die Testmuster ja oft paarweise in einem Karton (so auch die iLoud Micros): Einmal eine aktive Masterbox mit dem Netzanschluss und den Bedienelementen, zum anderen eine passive Box, die da im Windschatten mitfährt (im Rennrad-Jargon auch „Lutscher“ genannt).

Anders bei der iLoud MTM: Wer da ein Boxenpaar haben will (was ein durchaus üblicher Wunsch ist), der muss zwei Exemplare der MTM kaufen. Heißt: Die Bestückung der Verpackungen ist da absolut identisch. Sie enthalten – neben der Box selber – das Stromkabel (Kaltgerätestecker), einen Stellfuß samt Schraube für den aufrechten Betrieb, einen weiteren für den waagerechten Betrieb, das ARC-Mikro (das auch einzeln, dann für 77,- Euro zu haben ist) mit einer Klemme für den Stativbetrieb plus das dazugehörige Anschlusskabel, das übliche IK Multimedia Bilder-Manual im Ikea-Stil und Pixie Buch-Format (aber keine Sorge: Ein Manual für Erwachsene gibt’s als PDF auf der Herstellerseite) sowie die Garantiekarte zur Registrierung und den Link zum Download von Apps. Letztere haben aber nicht direkt etwas mit dem iLoud MTM zu tun.

IK Multimedia iLoud MTM

Der Lieferumfang der IK Multimedia iLoud MTM

An der Stelle sogleich ein Kritikpunkt: Kaufe ich eine zweite iLoud MTM, kaufe ich wie gesagt ein zweites ARC-Mikro dazu – das ich nicht brauche, aber mitbezahle. Warum bietet IK Multimedia nicht ein Bundle an mit zwei Boxen und einem Mikro? Und macht das dann 77,- Euro preiswerter? Denn wohl jeder wird sich ein Paar dieser Boxen kaufen. Nein, diese Art von Verkaufspolitik finde ich dann schon recht „merkwürdig“ – um es mal freundlich zu formulieren.

Angeschaut: Viel Technik bei den iLoud MTM

Vom Design her ähneln die iLoud MTM ihren wesentlich kleineren Vorgängern, den iLoud Micro: Das Gehäuse besteht aus mattschwarzem Kunststoff (der Staub und Fingerprints magisch anzieht und für immer verewigt), die Ecken und Kanten sind abgerundet, die Lautsprecher mit schwarzen Gittern versehen.

An den Seiten finden sich zurückgesetzte Flächen, was allein optische Gründe hat, sowie der – ebenfalls schwarze, aber glänzende stylishe iLoud-Schriftzug. Insgesamt ein sehr dezentes, ansprechendes Äußeres, das sich harmonisch und unaufdringlich in jede Studioumgebung einfügt, ohne groß aufzufallen. Mit ihrem Gewicht von 2,5 kg macht die iLoud MTM einen durchaus stabilen und sehr kompakten Eindruck.

IK Multimedia iLoud MTM

Die Rückseite steckt voller Technik

Auf der Frontseite zeugt lediglich eine kleine Multicolor-LED – die gleichzeitig als Power-, als Clipping-Anzeige und als Anzeige für den Kalibrationsprozess dient – vom Vorhandensein jedweder elektrifizierten Technik; die gibt es dafür dann aber auf der Rückseite im Übermaß. Ganz unten der Netzanschluss plus dazugehörigem Schalter – kein Kippschalter, sondern einer, der kräftig hineingedrückt werden muss – ein Betätigen „aus Versehen“ ist damit ausgeschlossen.

Darüber befindet sich eine USB-Buchse; ein integriertes Audiointerface? Nein, darüber wird die IK Multimedia iLoud MTM bei Bedarf mit Firmware-Updates versorgt. Links daneben dann eine Miniklinkenbuchse zum Anschluss des beiliegenden ARC-Messmikrofons. Wie das funktioniert, klären wir gleich im Anschluss.

Es folgt eine XLR-Klinke-Kombibuchse. Die Verbindung per Bluetooth, die sich noch beim Vorgänger (iLoud Micro) fand, wurde bei der iLoud MTM wieder gestrichen. Eigentlich schade, entfällt so doch die Möglichkeit, mal eben das Smartphone mit den MTM zu koppeln. Eine Option, die ich auch im Studio ganz praktisch finde („Hör mal, in die Richtung sollte unser Song gehen …“) Den darüberliegenden, flachen Volume-Regler (Regelbereich -12 dB bis 0 dB) sollte man vor dem ersten Einschalten vielleicht besser erst einmal zurückfahren. Ab Werk steht der nämlich – entgegen den Ratschlägen im Handbuch – auf „volle Pulle“.

Ganz oben dann eine Reihe von kleinen Tastern für die DSP-Funktionen der Box. Dazu gehören ein dreistufiges High-Pass-Filter mit einstellbarer Grenzfrequenz sowie ein HF- (-3 dB/+2 dB) und ein LF-Filter (-2 dB/+2 dB) zur manuellen Anpassung an die räumlichen Gegebenheiten.

Besonders interessant ist der Schalter „CAL/Preset“: Damit lässt sich die iLoud MTM entweder auf einen flachen oder einen für den Schreibtisch optimierten Frequenzgang einstellen – oder auf den Frequenzgang, den man zuvor mit dem integrierten automatischen Messverfahren über das ARC-Micro ermittelt hat, den man ebenfalls über diesen Button startet. Der letzte Button schließlich schaltet zwischen -10 dBV und +4 dBV um. Eine kleine Bassreflexöffnung schließt die Bestückung der Rückseite ab, bei der Micro war der noch auf der Vorderseite zu finden.

IK Multimedia iLoud MTM

Die iLoud MTMs als Zweitabhöre im Studio

Die Sache mit dem Herrn D’Appolito

Anders als der Vorgänger, die iLoud Micro, die mit einem 3-Zoll-Tieftöner und einem ¾ Zoll-Neodym-Hochtöner bestückt war, kommt die iLoud MTM mit drei Lautsprechern: Zwei 3,5-Zoll großen Mitteltönern und einem 1-Zoll-Tweeter. Die Anordnung der Lautsprecher ist besonders im Heimkino-Bereich beliebt: Der Hochtöner wird symmetrisch von den beiden Mitteltönern eingerahmt.

Entwickelt hat diese Anordnung der US-amerikanischen Physikers Joseph D’Appolito, der versucht hatte, den maximalen Schalldruck (also den Wirkungsgrad) des Satellitensystems nach Linkwitz (ein Pionier im Lautsprecherbau) ohne Qualitätseinbußen noch weiter zu erhöhen. Weshalb diese Anordnung dann auch gemeinhin als „D’Appolito-Anordnung“ bezeichnet wird.

Dafür gibt es sogar eine Formel: So darf für eine optimale Wirkung der Abstand der beiden Membranzentren der beiden Mitteltöner nicht größer sein als zwei Drittel der Wellenlänge der Trennfrequenz von Mittel- und Hochtöner. Ob das nun hier der Fall ist, habe ich aber nicht nachgeprüft.

Der Vorteil dabei ist, dass dabei die nach oben und unten abgestrahlten Schallanteile durch Phasenverschiebungen und der damit verbundenen Interferenzeffekte minimiert und Schallreflexionen an Decke und Boden vermindert werden, was zu einer deutlich besseren räumlichen Auflösung führen soll.

Jede iLoud MTM-Box besitzt zwei („High efficiency“) – Class-D-Amps, die zusammen 100 Watt liefern. 70 W RMS gehen an die Mitteltöner, 30 W RMS an den Hochtöner. Den maximalen Schalldruck (SPL) bei einem Meter gibt der Hersteller mit 103 dB an.

IK Multimedia iLoud MTM

Man kann die iLoud MTM auch hinlegen – sieht zumindest gut aus

Aufstellung der iLoud MTM Studiomonitore

Die IK Multimedia iLoud MTM bietet gleich mehrere Möglichkeiten der Befestigung bzw. der Aufstellung. So befindet sich zum einen auf der Gehäuseunterseite eine 3/8 Zoll-Gewindebohrung, um die Box auf ein Stativ zu schrauben. Moment, eine Gewindebohrung, sind da nicht zwei? Richtig, die zweite wird genutzt, um die Box bei vertikaler Aufstellung auf dem mitgelieferten Ständerfuß zu justieren. Der nämlich erlaubt es, die iLoud MTM – je nach Positionierung auf der abgeschrägten Schiene – in einem Winkel zwischen Null und 20 Grad Neigung zu befestigen. Ganz praktisch, so kann man verschiedene Aufstellhöhen bequem so ausgleichen, dass der Abstrahlwinkel der Boxen trotzdem ins Ziel trifft.

Wer dagegen die Boxen horizontal aufstellen möchte – oder besser hinlegen möchte – der nimmt die mitgelieferte perfekt geformte Gummimatte, bei der der hochgezogene Rand die Box zusätzlich gegen Abrutschen sichert und Schwingungen mindert. So kann man die iLoud MTM dann beispielsweise auch noch unter den Monitorrand quetschen (vorausgesetzt, der Monitorfuß ist hoch genug). Sieht auf jeden Fall recht stylish aus.

IK Multimedia iLoud MTM

Zum Einmessen ist ein Stativ für das ARC-Mikro erforderlich

Der Einmessvorgang des ARC-Systems von IK Multimedia

Zum Einmessen der iLoud MTM verwendet man das mitgelieferte ARC-Mikrofon – das mit seinem zerbrechlich wirkenden Kunststoffgehäuse und seinem schmalen Gewicht von 25 Gramm (zum Vergleich: Das Beyerdynamic MM1 bringt es da auf 87 Gramm, das Superlux ECM 888 auf 150) erst mal keinen sonderlich vertrauenerweckenden Eindruck macht. Und auch die Klemme für den Stativbetrieb ist nicht auf Langlebigkeit ausgelegt, wurde doch das sonst übliche metallene Innengewinde weggelassen und durch ein Plastikgewinde ersetzt. Dass es dann auf den ersten Blick eher nach einer E-Zigarette und nicht wie ein Mikrofon aussieht, ist normal – so schauen Messmikrofone nun mal aus.

Zum Einmessvorgang wird das ARC-Mikrofon samt Halterung auf ein – hoffentlich vorhandenes – Stativ geschraubt (ansonsten gibt es die aber auch für 35,- Euro aufwärts beim Händler des Vertrauens), alle anderen Behelfslösungen wie „irgendwo auf einen Stuhl legen“ sind da weniger zu empfehlen. Anschließend wird das Mikro mit dem beiliegenden Kabel (Miniklinke auf Cinch) mit der Box verbunden, worauf eine grüne LED am Mikro die Kontaktaufnahme bezeugt. Wobei aufgrund der Länge des Kabels aber nach zwei Metern Schluss ist; wer mehr Distanz zwischen Box und Mikro braucht, muss halt verlängern.

Das Mikro wird auf der Abhörposition platziert (also da, wo Sie für gewöhnlich Ihren Kopf haben), also möglichst in der gedachten verlängerten Mitte des Boxenpaares, wobei die kleine Öffnung der Mikrofonkapsel zur Decke zeigt. Das Boxenpaar sollte dann selbstverständlich schon in seiner finalen Position geparkt sein. Ebenso selbstverständlich: Der Raum sollte dabei schon in seinem endgültigen Bauzustand sein; das nachträgliche Anbringen von Vorhängen oder die Platzierung größerer Möbel würde einen neuerlichen Einmessvorgang erforderlich machen.

Der Messvorgang geht aber fix und einfach und vor allem automatisiert über die Bühne: Dazu drückt man einfach den CAL/Preset-Knopf für zwei Sekunden, hat dann fünf Sekunden Zeit, sich aus der Schusslinie zu entfernen, um das Ergebnis nicht zu verfälschen und wartet aus sicherer Deckung ab, bis die Box einige (recht heftige) Sinus-Sweeps abgefeuert hat. Nach weniger als einer halben Minute ist man mit der Nummer schon wieder durch; wenn doch alles im Leben so einfach wäre.

IK Multimedia iLoud MTM

Schreibtisch geht auch – die richtigen Einstellungen vorausgesetzt

Wie klingen die iLoud MTM Nahfeldmonitore?

Ich gebe es zu: Man stumpft nach so vielen Tester-Jahren schon ein wenig ab. Sachen, die mich damals noch vor Begeisterung aus dem Sessel getrieben hatten, werden heute mit einem wohlwollenden Nicken bedacht. Die IK Multimedia iLoud MTM aber brachte diese ursprüngliche Begeisterung wieder zurück: Wo holt diese relativ kleine, kompakte Box bitte die Bässe her? Unglaublich.

Zum Abhör-Start hatte ich die „Bass-Arena“ herausgekramt, eine schöne Sammlung von extrem basslastigen Tanznummern aus dem Game „Forza Horizon 3“ mit Songs wie „Killer“ (Adamski) oder „Rinse&Repeat“ (Riton) – so die Richtung. Den Regler am Mixer hatte ich – in weiser Voraussicht – ohnehin kaum aufgezogen: Erst mal langsam starten, so mein Gedanke. Aber schon im Flachwasserbereich legt die iLoud MTM los wie der Teufel: Die Bässe wummern im Mariannengraben der Frequenzen und versetzen meinen Studiotisch in Schwingung. Mal probeweise die Hand über die kleine Bassreflexöffnung gelegt: Pumpt gewaltig. Fast bin ich versucht, die Box aufzuschrauben, um hinter das Geheimnis zu kommen – wie macht die das?

Erstaunlicherweise gehen die fetten Bässe aber nicht zu Lasten des Gesamtklangbildes: Weder vermatschen die Mitten noch zerren die Höhen (wie das ja öfter mal der Fall ist bei bassbetonten Anlagen). Alles ist klar differenziert, das Versprechen des Herstellers von „ultra-flat frequency response“ und „phase-coherent sound“ kann ich unterschreiben. So schwächelt die iLoud MTM dann auch nicht bei weniger basslastigen Nummern, wie ein Test querbeet durch die Welt von Jazz, Pop und Klassik beweist.

Zum direkten Gegenvergleich switche ich am Pult zwischen den IK Multimedia iLoud MTM und meinen Standard-Boxen. Das sind zum einen als ganz ordentliche Zweitabhöre, die gut 10 Jahre alten Samson MediaOne 5a (reichen völlig für YouTube Videos oder für die Beschallung bei der Arbeit) und – für größere Aufgaben – meine guten, altbewährten Fostex RM780, die an einem zwischengeschalteten Yamaha Preamp hängen.

Beim Thema Bass kommen da beide bei Weitem nicht mit, auch trennen beide nicht so deutlich die Höhen, Mitten und Bässe. Dafür punkten die dann bei mir mit einem breiteren, aber etwas diffuserem Stereofeld. Ich muss bei denen dann nicht unbedingt in der vom ARC-Mikro ermittelten idealen Hörposition für das perfekte Hörerlebnis sitzen. Überhaupt ist das Hören mit den alten Boxen weniger „anstrengend“, weil weniger analytisch und gestochen scharf als bei der iLoud MTM im CAL-Modus – vermutlich, weil ich eine derartige Klarheit bisher nicht gewohnt war.

Wer die iLoud MTMs im Nahbereich nutzen will, schaltet einen Gang runter und wählt die Voreinstellung „Desk“, die die Bässe deutlich zurückpfeift. Auch die Einstellung „Flat“ nimmt da etwas die analytische Schärfe aus dem Geschehen, auch sollte man dann unter Umständen noch auf von den +4 dB auf die -10 dB heruntergehen (die der Hersteller für den Anschluss von „Hi-Fi-Komponenten, Smartphones, Tablets, Laptops usw.) empfiehlt.

Fazit

Unglaublich, was diese kompakten Boxen an Power, Schärfe und Tiefe abliefern, da würde der Volume-Regler meines Mixers in den oberen beiden Dritteln bei längerem Einsatz vermutlich bald Staub ansetzen.

Wer ein Haar in seiner selbstgebrauten Soundsuppe sucht, hat mit der IK Multimedia iLoud MTM die perfekte Lupe, die ihm den Klang unverfälscht und gestochen scharf ins Trommelfell bohrt. Dank der variablen Einstellmöglichkeiten macht die iLoud MTM dabei aus jeder Distanz im Nah- und mittleren Entfernungsbereich eine gute Figur.

Nur schade, dass die Bluetooth-Option des kleinen Vorgängers gestrichen wurde – ich hätte das Power-Pärchen ja auch zu gerne mal (zweckentfremdet) an meiner Hausanlage und am TV getestet. Aber die IK Multimedia iLoud MTM fühlt sich dort am wohlsten, wo sie mit geballter DSP-Kraft auf Fehlersuche gehen darf. Dem Hörer Honig in die Ohren zu träufeln, ist ohnehin nicht ihr Job und auch nicht ihr Ding. Eine tolle Box und das zu einem anständigen Preis. Einzig der Zwangskauf eines zweiten ARC-Mikros beim Kauf eines Boxenpaares kreide ich IK Multimedia da als Minuspunkt an.

Plus

  • kompaktes, ansprechendes Design
  • Wahnsinns-Bässe - vor allem bei der Größe
  • sehr präziser Klang ohne Schönfärberei
  • mitgeliefertes automatisches Einmess-System per ARC-Mikro
  • Lautsprecher in D'Appolito-Anordnung
  • kann vertikal, horizontal oder auf einem Stativ aufgestellt werden

Minus

  • etwas merkwürdige Verkaufspolitik

Preis

  • 399,- Euro (Stückpreis)
Forum
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    timbeaux  

    Die stehen schon ne ganze Weile auf meinem Wunschzettel. In der heutigen Zeit sollte das eigentlich Standard sein dass die Monitorboxen mit Mikro eingemessen werden können, also ohne PC. Der Preise ist natürlich nicht von schlechten Eltern, aber zumindest was ich jetzt von meinem Umfeld gehört habe sind die jeden Euro wert. Na Mal schauen wann ich die Note zulege. Muss erstmal bisschen Hardware verkaufen dafür 😀

  2. Profilbild
    JensNieco

    Der Trick mit dem Bass hat mit dem Port zutun, https://www.amazona.de/wp-content/uploads/2030/01/iloud-micro-innenleben-580×435.jpg
    der Link ist sogar von euch.

    Man nimmt die Daten der Treiber, fügt sie in das gewünschte Cabinet, berechnet das Volumen, guckt wo die untere Frequenz ist, fügt einen Bass Port hinzu und dann verlängert man ihn so weit bis die gewünschte Frequenz erreicht ist, die auch noch ins Gehäuse passt.
    Da der Port bei so einer kleinen Box sehr lang sein muss beginnt er unten geht grade ins Gehäuse, biegt sich nach oben und geht wieder nach vorne und dadurch hat man ein sehr langes Rohr das tief runter geht. Der DSP erledigt den rest. lg

  3. Profilbild
    TimeActor  AHU

    Den Hersteller hatte ich in Bezug auf Studiomonitore gar nicht auf dem Radar. Als alter Tannoy (Hifi) Fan warte ich eigentlich auf die Tests der neuen Tannoy Gold Serie. Dank euch werde ich mich auf jedem Fall mit den ILouds intensiv beschäftigen…Danke schon mal dafür.
    Die Stereo Abbildung (Staging, Bühne) soll hier nicht so optimal sein – schränkt dieses Merkmal sehr meine Arbeit beim Abmischrn ein? Sicherlich muss ich sowieso mit einer ordentlichen Hifi Abhöre gegenchecken…wie seht ihr das bei der praktischen Arbeit? Hat da jemand unter euch bereits Praxisefahrung mit den iLouds?

    • Profilbild
      m.steinwachs  RED

      Beim Abhören dürfte das kein Problem sein. Ich hatte im Test den (zugegeben sicher subjektiven) Eindruck, dass man – zumindest wenn man die Boxen mit den Mikros zuvor eingemessen hat – schon sehr genau in der dabei berechneten Position bleiben muss, um das Stereobild optimal zu erfahren, da wird dann „auf den Punkt ausgestrahlt“. Während mir das Stereobild ohne die vorherige Einmessung etwas breiter und weniger penibel erschien. Wie im Test erwähnt hatte ich meine alten Fostex zum Gegencheck; die waren zwar nicht so exakt, dafür aber auch weniger „anstrengend“. Aber das alles müsste man wahrscheinlich schon ein paar Wochen lang ausprobieren, um genaueres sagen zu können.

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        TimeActor  AHU

        Alles klar – super.
        Deiner Einschätzung, Begeisterung folgend werde ich mir die bei nächster Gelegenheit mal zu Gemüte führen. Sehr gelegen kommt mir neben der Einmessgeschichte aber auch die kompakten Abmessungen bei gleichzeitig trotzdem ausreichendem Tiefgang um die Bässe etc. für die späteren Hifi Systeme auf denen ja Schlussendlich Musikfans ihre Musik hören optimal tunen zu können.
        Habe bislang mit Sonarworks gearbeitet.
        Dankeschön!

          • Profilbild
            TimeActor  AHU

            Der Test über die Micro liest sich ebenfalls vielversprechend. Auf meiner Wunschliste steht schon etwas länger das große Surface. Die Micros könnten da der Ideale Spielpartner für die Arbeit außerhalb des Studios sein. Klasse Sache…ein Produkt was ich wie gesagt bei Studio Abhören sicher übersehen hätte. Mein Dank für die Tests sei dir dafür gewiss ;-)
            Wie jeder Lautsprecher haben die iLouds sicher auch eine gewisse Einspieldauer wenn sie neu sind bis sie ihr volles Klangpotential ausspielen. Hast du da ggf. eine Information?

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