Test: John Bowen Solaris 2019 OLED V.1.4.4 Synthesizer

14. August 2019

Zweiter Frühling: John Bowen SOLARIS 2019

Der John Bowen Solaris 2019 mit den neuen Displays

Vorwort zum John Bowen Solaris 2019 OLED

Als ich 2012 das erste Mal einen John Bowen Solaris (ausführlicher Test HIER) anspielen durfte, war ich zunächst skeptisch. All die vielen Displays für einen Digitalsynthesizer. Doch spätestens nach dem ersten Probehören hatte sich meine Skepsis verflüchtigt. Der Solaris gehört meiner Meinung nach zu den ganz großen Synthesizern unsere Zeit. Er verbindet wie kein anderer das Moderne mit dem Zeitalter der Vintage-Klassiker.

Seitdem sind fast genau 7 Jahre vergangen und tatschlich wurden in dieser Zeit auch 7 Auflagen produziert. Die aktuellste, 7. Runde, befindet sich soeben in der Auslieferung und hat nicht nur ein erneutes Software-Update mitbekommen, sondern auch einige bauliche Veränderungen, auf die Christoph Oettinger gleich näher eingehen wird.

Wir waren neugierig und haben John ein wenig über Fakten und Daten zur Solaris-Produktion befragt. (Ein ausführliches Interview mit John gibt es HIER)

Mit Runde z, wie er es nennt, wurden nun 385 Einheiten hergestellt und weltweit ausgeliefert. Ein Großteil davon ging tatsächlich nach Deutschland, wo auch der Solaris final durch die Firma Sonic Core zusammengebaut wird (daher entstehen für Käufer aus der EU zum Beispiel keine Zollgebühren).

Ob es eine achte Runde geben wird, steht aktuell in den Sternen. Schon nach der sechsten Runde wollte John ursprünglich die Produktion einstellen, doch die Nachfrage war so groß, dass es eine weitere Runde gab. Nach eigenen Angaben ist es nun sehr ruhig geworden um neue Anfragen.

Bis auf eine Kleinigkeit wurde tatsächlich in all den Jahren an der Hardware kaum etwas verändert. Den einzigen Hardware-Unterschied gab es zum ersten Mal nach 250 Stück. Bis dahin hatten die Encoder keine Arretierung. Die verbesserten Encoder wurden erst danach eingeführt.

Die größte Hardware-Änderung, die neuen OLED-Displays, betrifft übrigens nur 20 Geräte aus der aktuellen Charge. Somit haben diese Versionen definitiv einen „Limited Charakter“. Zwei dieser Limited-Versionen hat sich nun Christoph Oettinger für uns genauer angesehen.

John Bowen Solaris White 2019

John Bowen Solaris White 2009

The new Generation: Der SOLARIS 2019 OLED

Einer der ambitioniertesten – aber auch exotischsten – Digitalsynthesizer der letzten 10 Jahre ist eigentlich inzwischen ein alter Hase, erlebt aber gerade wohl so etwas wie eine Frischzellenkur – und bringt sich damit wieder ins Gespräch. Ein paar Jahre lang war es leider ziemlich still geworden um den SOLARIS. Das führte letztlich leider auch dazu, dass dem Hersteller im Laufe der Zeit die klassischen Vertriebsstrukturen weggebrochen sind. Inzwischen kann man das Gerät praktisch nur noch online bei John Bowen bestellen und muss dabei vor allem zwei Dinge mitbringen: Zeit (wir reden hier von ein paar Monaten) – und die komplette Kaufsumme im Voraus (!).
Diejenigen jedoch, die hartgesotten genug sind (und es sich leisten können), diese Kröten zu schlucken, werden mit einem Kauferlebnis der besonderen Art belohnt. Denn der SOLARIS wird nicht einfach so verkauft. Er wird in Chargen von kaum mehr als 50 Geräten sozusagen maßkonfektioniert – und man darf sich dann im illustren und exklusiven Kreis einer weltweiten Wartegemeinschaft wähnen, die gemeinsam der Fertigstellung der nächsten Produktionsauflage entgegen fiebert. Mr. Bowen „himself“ hält einen regelmäßig auf dem Laufenden über den Fortgang der Dinge – da kommt fast so etwas wie Crowdfunding-Gefühl auf …

Auch in Schwarz ein schöner Anblick, vor allem durch die neuen dunklen Displays

Produktpflege des Solaris

In der letzten Zeit hatte das Team um John Bowen das Glück, neue Köpfe hinzubekommen zu haben, die sich nun in nahezu liebevoller Kleinarbeit darum kümmern, dem SOLARIS auch nach Jahren noch den verdienten Feinschliff zu geben und ihm vielleicht auch die eine oder andere Schrulle auszutreiben. Man hört durchaus genau auf das Feedback aus der Community und so sind allein im Verlauf der letzten ca. 20 Monate fast doppelt soviele Firmware-Updates herausgekommen wie in den Jahren zuvor. Kürzlich ist nun also Version 1.4.4 erschienen, die sich schwerpunktmäßig um die „straighte“ Bedienbarkeit des Geräts und um Bugfixes kümmert. Einige Feinarbeit ging z. B. in den Bereich MIDI-Kommunikation, wo ein paar kleinere Merkwürdigkeiten des SOLARIS aus der Welt geschaffen wurden.

Bei schrägem Blickwinkel kann das Grafik-Display in der Mitte nicht mit den OLEDs mithalten

Handling des Solaris-Synthesizers

Man macht sich auch immer noch weiter zum Bedienkonzept Gedanken. Zum Beispiel zur Frage, wie der Keyboarder die weit über tausend Programmspeicherplätze unter Kontrolle behalten kann, ohne dabei völlig verloren zu gehen. Nachdem man bereits in den letzten Firmware-Versionen die Möglichkeiten für die Namensvergabe von Patches erheblich erweitert hatte, wurde nun das System der Kategorisierung von Sounds verfeinert. So gibt es ab Werk bereits nicht mehr nur zwei, sondern 18 Instrumenten- und weit über 10 Stilkategorien. Bei der Programmanwahl kann diese Kategorisierung auf verschiedene Weise genutzt werden. Wem die Vorgaben nicht reichen, der kann sich zusätzlich „User Categories“ einrichten. Auf diese Weise würde man sich beispielsweise seine persönlichen Favoriten „verschlagworten“ können und diese dann auch in kürzester Zeit wiederfinden.
Solche Kleinigkeiten mögen nebensächlich klingen, sie tragen aber alle zusammen zum Gefühl bei, die Bedienung des Solaris relativ bald verstanden zu haben. Natürlich ist das trügerisch – aber wenigstens im positiven Sinne. Man bekommt auf spielerische Art und Weise die nötigen Erfolgserlebnisse zum „Dranbleiben“. So was habe ich auch schon ganz anders erlebt …

Auf Wunsch auch mit beleuchteten Plexiglas-Wheels

Der Solaris-Sound

Zu den klanglichen Qualitäten des SOLARIS müssten wir eigentlich gar nicht so viele Worte verlieren. Das Gerät zeigt eindrucksvoll, was man mit cleverer Programmierung aus einem Haufen SHARC-DSPs so alles herausholen kann. Der Sound überzeugt auch nach Jahren noch und die rein technischen Daten sind sowieso über jeden Zweifel erhaben (so was wie Rauschen auf den Ausgängen gibt’s schlicht nicht). Zur Vertiefung in die Strukturen des SOLARIS empfiehlt sich die Lektüre der Artikel von Peter Grandl und Mic Irmer hier bei AMAZONA.de, zuletzt im vergangenen Jahr erschienen.

Man könnte fast den Eindruck gewinnen, das Potential des Instruments käme erst in der letzten Zeit so richtig zum Vorschein. Denn trotz all der Lorbeeren, die man zu Beginn der SOLARIS-Geschichte von Expertenseite über dem Instrument ausgeschüttet hatte, dauerte es einige Jahre, bis auch Wenig-Programmierer wie ich das theoretische klangliche Potential des Geräts wirklich spüren konnten. Es sind nämlich erst im Laufe der Zeit einige Preset-Bänke von echten Assen ihrer Zunft hinzugekommen, die zum Teil sehr überzeugend rüberbringen, „was wirklich geht“. Und so richtig aufdrehen kann das Gerät immer dann, wenn dank der 4 Oszillatoren pro Stimme und der zahlreichen Modulationsfilter subtil schwebende Sounds erzeugt werden, die dann der Keyboarder mittels Spielhilfen wie Vektor-Stick oder Ribbon gezielt in Szene zu setzen vermag. Dabei mag man manchmal kaum glauben, dass das Ausgangsmaterial im Grunde nur einfache Schwingungsformen waren.

Beim Antesten war für mich immer wieder eindrucksvoll, wie gut das Ding auch dann noch klingen kann, wenn man (mittels Schnelltaste) alle Effekte „trockenlegt“. Was ich – sozusagen aus reiner Boshaftigkeit – oft und gern getan habe, um dem Sound auf den Zahn zu fühlen. So mancher Mitbewerber klingt nämlich mausetot, wenn man das macht. Der Solaris hält sich dagegen ziemlich wacker und einige Presets gewinnen sogar an Klarheit und Struktur. Wie das geht? Hübsch dekadent mit „mehr Oszillatoren“, die ähnlich aber nicht gleich programmiert und dynamisch im Stereopanorama verteilt werden. Das geht mit dem SOLARIS leicht von der Hand – und es klingt wunderbar „teuer“. Wohlgemerkt – dann das Ganze noch 10-stimmig polyphon! Ich rate mal, dass selbst neuesten analogen Schlachtschiffen bei dem Herangehen die Puste ausgehen könnte.

Hardware-Update 1.4.4 – er war niemals besser

Die vielleicht größte sofort sichtbare Veränderung jedoch ist ein echter Hit:
Wie wir wissen, gibt es den SOLARIS bereits seit längerer Zeit in den beiden Gehäusefarben Schwarz und Weiß. Bisher war aber die sonstige Ausführung gleich – von auf Wunsch gegen Aufpreis bestellbaren beleuchteten Modulationsrädern mal abgesehen.

Jedoch hat das Team um John Bowen sich nicht ausgeruht und im Verlaufe der letzten Monate zusätzlich mit alternativen Display-Lösungen experimentiert. Herausgekommen ist eine neue Variante mit kompletter Display-Darstellung in Weiß auf Schwarz – und dabei konnte man für die 5 (!) zweizeiligen Displays rund um das Hauptdisplay auf OLED-Technologie umsteigen. Die Kontrastwerte für OLED-Displays sind natürlich atemberaubend, was – abgesehen von ästhetischen Aspekten – in ergonomischer Hinsicht ein Segen ist (beim Blick aus ungünstigen Winkeln z. B.). Aber auch das Zentraldisplay (240 x 64 Dotmatrix) ist hier in Weiß auf Schwarz ausgeführt und gehört zu den besseren seiner Art. Wir hatten ein Exemplar im weißen Gehäuse mit diesen neuen Displays zum Test – es ist eine wahre Freude, damit zu arbeiten! Die schwarze Gehäusevariante könnte vom Look der invertierten Displaydarstellung womöglich noch mehr gewinnen – wir sind gespannt!

Die neuen Software Features der Version 1.4.4 im Detail

  • Added additional labels plus User 1 through User 10 to category filter choices.
  • The preset names and categories for all banks are now cached in memory, not just the current bank.
  • While browsing presets, the name and categories of the browsed-to preset are now shown on the status line for all three pages.
  • Fixed a bug in which the preset page 1 and 2 sometimes may not show the correct preset name when the category filter is on.
  • Fixed a bug in which the data wheel would change the program number but not the preset name when the category filter is on.
  • Fixed a bug in which incoming MIDI messages for program change, note on, note off, and aftertouch were echoed back out to MIDI. This could cause problems with MIDI loops.

  • When a bank/program change message is received over MIDI that is the same number as the current preset, the Solaris no longer reloads the preset.
  • Fixed a bug in which incoming MIDI aftertouch was not correctly passed on to the slave unit when polychain is on.
  • When first booted the Solaris would sometimes output a volume change or aftertouch message over MIDI. This is fixed.
  • A Bank Select message received over MIDI (by itself) no longer interferes with the bank currently browsed to.
  • When the category filter is on, preset names for the current bank are loaded and cached in the background at 10 per second until all 128 are loaded. (This is slower than the maximum speed possible to allow the UI to be responsive.) Once loaded they stay in memory until the Solaris is turned off. When the category filter is off, the preset names are not loaded in the background but they are loaded and cached one at a time as needed while browsing.

Der John Bowen Solaris on YouTube

Fazit

Vom Aspekt der rein technischen Umsetzung her mag der SOLARIS inzwischen ein wenig aus der Zeit gefallen zu sein. Da zeigt ein Waldorf Quantum, wo der Hammer hängt. Vielleicht hat der SOLARIS aber etwas voraus: eine gewisse „klangliche Reife“. Wer beide Geräte probiert hat, versteht mich vielleicht. Und natürlich: eine gewisse „Exklusivität“. Angesichts dessen klingt der Preis von derzeit etwa 4.500,- USD vielleicht gar nicht mehr so krass. So mancher unter uns mit akutem G.A.S. wird sich vermutlich beide holen …

Plus

  • Sound
  • enorme Flexibilität
  • lädt zum spontanen Experimentieren ein
  • Verarbeitung

Minus

  • Beschaffung erfordert echtes Durchhaltevermögen

Preis

  • Ohne OLED 3.999,- USD
  • OLED Variante 4.499,- USD
Forum
    • Profilbild
      BÄM  

      Leg noch ein wenig drauf: „Future production for the Solaris will include the OLED option as standard. This also means the price will be increasing to $4499. „

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          Christoph Oettinger  RED

          Ach – interessant!
          Dass JB jetzt komplett auf OLED umschwenken will, ist auch mir völlig neu (der Artikel ist schon ein paar Tage fertig) .
          Was es – zumindest ein wenig – relativiert, sind der Dollarkurs und vielleicht sein „$250 refund“, das er bei „Sofortzahlung“ anbietet. Damit könnte man sich´s dann auf 3,8k€ schön rechnen…

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    Emmbot  AHU

    Stolzer Preis, wenn das Produkt aber so lange gepflegt wird, ist das auch gerechtfertigt. Vor allen Dingen nach Jahren noch hardware Revisionen raushauen ist schon recht beeindruckend. Respekt

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      Marco Korda  

      Natürlich ist das viel Geld, aber wir reden ja nicht von einem Behringer Neutron. Alles hat seinen Preis und den hört man hier natürlich auch. Das ist kein Dissen anderer Synths sondern die Lobpreisung, dass jemand so viel Energien, Zeit und Überarbeitung in solch ein Produkt legt. Die Soundbeispiele sind fantastisch und deuten wohl nur an, was da alles geht. Ein Must-Have, wenn das Bankkonto es hergibt.

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    dAS hEIKO  

    …und mit OLEDs in vernünftig großer Darstellung – scheinbar geht das ja doch. Und auch gut! Bravo.

    #nomidgetdisplaysanymore :-)

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    fritz808  

    jetzt ist es echt ein traumsynth geworden. aber wie lange dauert es, bis die nächste lieferung produziert wird. gibt es da angaben – und wo wird eigentlich produziert? kommen die dinger aus china?

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      Christoph Oettinger  RED

      …ganz und gar nicht. ;-)

      Der Solaris ist sogar nichts weniger als „Hand Made in Germany“!
      Daher kommt ja auch eingangs erwähnte Vorteil für deutsche Kunden, die weder Zoll noch hohe Frachtkosten zahlen müssen. Die Geräte werden nämlich sogar „ab Werk“ geliefert.

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    Dirk Walter

    Irgendwo auf dieser Seite glaube ich gelesen zu haben das die John Bowen Synths wie auch das Waldorf Flaggschiff direkt bei Access gebaut werden. Das könnte evtl. im Interview mit Axel Hartman erwähnt worden sein.

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      Christoph Oettinger  RED

      Ja, da ist was dran – wobei auch Access die eigentliche Produktion einer darauf spezialisierten Firma hier in Deutschland überlassen hat. Und aus dem, was ich so von der Geschwindigkeit bei der Abarbeitung der Auftragslisten ableite, schafft man dort vielleicht so 4-5 Solaris – pro Woche. Da darf man also durchaus von „hand crafted“ sprechen. :-)

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    Thomas Columbo  

    Alles schön und gut. Aber sind die SHARC-DSP auch noch aus dem Jahre 2009 ??? Im PC Bereich waren wir anno dazumal bei 2 cores, nun bei min. 12! Das ist die crux bei solchen Synths, wenn die Hardware nicht zeitgemäß aufgerüstet wird. Viel Geld für eine „alte“ Hardware. 10stimmige Polyfonie ist heutzutage für analog STANDARD, digital aber für sehr sehr wenig Geld zu realisieren.

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      Tyrell  RED 31

      Ich bin leider kein Experte in Sachen Sharks, ich kann nur Klang und Bedienung beurteilen. Beides ist beim SOLARIS auch heute noch vorbildlich gelöst. Ich glaube auch nicht, dass eine Umrüstung auf aktuelle Halbleiter das Gerät günstiger gemacht hätte. Man darf nie vergessen in welch kleinen Stückzahlen (in Anbetracht des langen Zeitraums) vom Solaris produziert wurden.
      Ich hatte während des letzten Produktionszyklus oft mit John zu tun, der seine Käufer auch mit sehr persönlichen, regelmäßigen Produktions-Update-Mails informiert. Dadurch bekam man einen Eindruck davon, wie selbst nach knapp 10 Jahren, die Produktion des Solaris ein echtes Abenteuer ist, mit vielen Höhen und Tiefen, Verzögerungen, Lieferschwierigkeiten von Bauteilen und und und.. Plötzlich die Idee mit den neuen OLEDS.. wieder Hoffnung.. wieder Rückschläge und neue Verzögerungen.
      Was ich damit sagen will. Der Solaris ist John Bowen. Ohne sein tägliches Engagement würde es ihn gar nicht geben – daher ist er auch nicht vergleichbar mit großen Synthesizern aus anderen Häusern, die von einem Team gestemmt werden.

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        Obie69  

        Die Diskussion um die DSP dürfte im Ergebnis zweitranging sein. Wie wir alle wissen, ist es die Summe aller Teile, die den Klang ausmachen und allein das Ergebnis, was hinten raus kommt, ist entscheidend. Das ist m. E. weiterhin auf allerhöchstem Niveau. Wir wissen auch, dass selbst alte digitale Synthesizer trotz schwacher Daten, was Wandler, DSP Chips etc., angeht, grandiosen Klang bieten können. Beste Beispiele sind Roland JV-80 vs Nachfolgermodelle oder Kurzweil K Serie vs PC Serie. Vieles mag auch persönlichen Vorlieben geschuldet sein, jedoch habe ich oft die Überraschung erlebt, dass neue Technik nicht immer die besseren Ergebnisse liefert. Bei VSTs mag das anders sein, was ich aber nicht beurteilen kann, weil ich keine VST nutze.

        Was ich beim Solaris vermisse, ist eine so moderne Nutzeroberfläche wie etwa im Quantum. Da sieht man doch recht alte Technik, die zum Glück mit den OLEDS nun stark aufgewertet wurde.

        Der Solaris dürfte heute auf seinem Höchststand sein. Er wurde durch zahlreiche Updates immer weiter gepflegt und ist nun sehr gereift. Mir sind solche Synths lieber, wie häufige Produktwechsel, bei denen die Masse, der Hype und schnelle Abverkauf im Vordergrund stehen. JMR war übrigens bei der letzten Runde auch mit dabei, was ja nicht unbedingt gegen den Solaris spricht.

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      GioGio  AHU

      Das mit den Share Prozessoren stach mir auch ins Auge, weil ich diesbezüglich mal etwas „negatives“ gelesen hatte. Also, dass die im vergleich zu neuen echt wenig Power haben und somit der Sound auch beschränkt sein kann. Die Stark-Prozessoren wurden auch im Arturia Origin verbaut…
      Ich hätte gerne mehr zur Grundklang Qualität im jähr 2019 erfahren. Jetzt, wo doch einige Hersteller hervorragende neue Engines zu bieten haben. Ein Vergleich wäre toll gewesen.

      So einen Solaris wollte ich früher immer unbedingt haben. Doch dann wurde es der Origin (Solaris für arme). Und dieser ist zum Glück auch wieder gegangen. Leisten kann ich ihn mir immer noch nicht. Zur Zeit bin ich aber wunschlos glücklich mit dem was ich habe :)

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        t.goldschmitz  RED

        Da muss ich mich mal einschalten. Zu sagen SCHARC-Porzessoren (Super Harvard Architecture Single-Chip Computer) hätten zu wenig Power ist in etwa so, als wenn man generell sagen würde Intel-Prozessoren haben zu wenig Power. SHARC ist die Bezeichnung einer Produktreihe und nicht die eines einzigen Chips.
         
        https://www.analog.com/en/parametricsearch/11131
         
        https://www.analog.com/en/products/adsp-21479.html#product-overview
         
        Ein kleine Suche ergibt, dass es nach wie vor aktuelle Prozessoren gibt. Beim betrachten der Specs muss man beachten, dass es Fliesskomma-Spezialisten sind, d.H. sie brauchen Aufgrund ihrer Architektur viel weniger Taktzyklen zum berechnen. So sind sie bis zu 5 bis 10 mal schneller bei gleicher Taktfrequenz im berechnen von Fließkommazahlen. Zu dem auch noch optimiert auf FIR-Berechnungen und dergleichen. Hat ein SHARC also 266Mhz, so kann er einen 2,6Ghz Prozessor-Kern durchaus ausstechen – und ein SCHARC kommt selten allein. SCHARCnado sozusagen.
         
        Und zur Reparatur: Natürlich kann man das nicht mehr selber löten – dafür gibt es eben Service-Unternehmen, die sich auf Synths spezialisiert haben. Denn auch ein Solaris ist kein Vodoo.
         
        just my 2 cents

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          GioGio  AHU

          Dann war, was immer ich las, nicht ganz korrekt…oder ich habe es falsch abgespeichert. Danke für die ausführlich fachliche Belehrung :)

          Zur Reparatur: Das mit dem Löten ist ja logisch. Aber ich meinte damit, dass man, wenn etwas kaputt geht, manchmal auf den Austausch von Platinen angewiesen ist und wenn das Unternehmen die Herstellung einstellt, bleibt zu fragen wie das mit dem technischen Support ist und wie lange der gesichert ist. Bei mir ging gerade ein ehemals teurer AD/DA Wandler kaputt. Die Firma stellt das nicht mehr her und repariert das nun auch nicht. Andere werden das aufgrund fehlender Schaltpläne wohl auch nicht reparieren. Es hieß, das wäre zu umfangreich und letztlich auch zu teuer. Das sollte man halt bedenken wenn man bei kleineren Unternehmen kauft, oder Geräte mit kleiner Stückzahl. Falls Du einen Ratschlag hast wer sich an den Wandler heran wagt, sag bescheid, denn ich bin nicht fündig geworden und jeder der ablehnte konnte mir nix empfehlen.

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            t.goldschmitz  RED

            Moin GioGio,
             
            hinterlass mir doch eine private Nachricht mit Details. Welches Gerät, Baujahr, Bilder etc. vlt. lässt sich da ja was machen?

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      Christoph Oettinger  RED

      …aber nein – die (ursprünglichen) SHARC´s sind nicht von 2009.
      Sie sind von 1999! Also „noch schlimmer“. ;-)

      Der Vergleich mit einem PC ist ja goldig. Ich frag´s mal salopp,
      Was soll denn Dein Solaris in 10 Jahren MEHR können als heute? Bitcoins rechnen?

      Oder anders herum:
      Wenn das ganze System in sich funktioniert und seine Aufgaben erfüllt, würde mehr Rechenleistung vielleicht dem Hersteller nützen – weil er dasselbe dann mit weniger Chips und damit vielleicht billiger produzieren kann.

      Und bei der Sache mit der „10-Stimmigkeit“ müssen wohl besonders die „alten Recken“, die noch Synthies aus den 90ern kennen, aufpassen, dass sie da nichts verwechseln.
      Während meine T3 zwar „16 Stimmen“ hat, bestehen dort bereits die meisten „Programs“ – also Einzel-Presets- aus ZWEI „Voices“, was die Anzahl gleichzeitig spielbarer Tasten bereits auf 8 reduziert. Von „Combinations“ (Mix aus Presets) dann gar nicht zu reden…
      Auf dem Solaris kann man aber ALLES mit 10 Tasten gleichzeitig spielen – d.h. es ist völlig wurscht, ob ein Sound nur aus einem einzelnen Sinuston oder aus den abgedrehtesten Kombinationen auf nur EINEM seiner 4 „Osc Channels“ besteht. Nach „klassischer“ Lesart könnte das Marketing daher genauso gut behaupten, er wäre 50-stimmig. Ich rechne allerdings JB hoch an, dass er nicht dieser Versuchung erlegen ist.

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        Obie69  

        Guter Punkt. Ich habe es selbst ausprobiert. Selbst wenn man alle vier Parts mit jeweils vier Oszillatoren einschaltet, kann man noch flüssig beidhändig fette Flächen ohne Abrisse spielen. So gesehen könnte man meinen, dass er 160-stimmig oder bei einer Stimme für 4 Oszillatoren 40-stimmig ist.

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        Thomas Columbo  

        Nun ja, BITCOIN rechnen geht auch mit aktuellen PC´s, auch mit High End Grafikchips schon lange nicht mehr, da mußt Du Dir einen Container voll mit Special CPU Modulen anschaffen und dich zudem noch an einem Mining Pool anschließen.

        Aber ich hätte schon ein ungutes Gefühl einen VA Synth mit der Hardwarepower von 1999 für nicht wenig Geld zu kaufen, schließlich gibt es (?) PC/Standalone Alternativen mit zeitgemäßer Hardware, oder wird es geben. Und da wird schon einiges mehr musikalisch zu rechnen möglich sein. Aber klar, JB´s Engine ist halt ein Alleinstellungsmerkmal, da ich aber insoweit kein Fan bin – hab den Solaris gleichwohl mehrfach ausgiebig getestet – fröne ich nicht diesem Mythos/Kult, aber vielleicht bin ich auch nicht geschickt genug. Und alles ist sowieso rein subjektiv.

        BTW, 1999er SHARC´s Gen. ist ja fast NOAH Niveau, der war ja aber auch sehr gut aber auch sehr teuer.

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    Doc  

    Hallo,

    auf Theo Bloderers greatsynthesizers Seite gibt es einen Testbericht mit Soundbeispielen und Herstellerangaben.

    Aeusserst interessant.

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    Obie69  

    Zunächst einmal mein Kompliment zu dem wirklich sehr schönen Bericht.

    Ich habe selbst eine der neuen Version vor drei Wochen bekommen. Der Solaris kommt nicht aus China. Er wird von einem ehemaligen Mitarbeiter der Firma Rüffel aus Koblenz zusammengebaut. Sonic Core wird erwähnt, weil von dort die Wellenformen des Waldorf Wave und wohl auch ein Teil der Programmierung herkommen.

    Bei der 6. Charge kamen die Geräte noch direkt von Rüffel. Ich war anfangs etwas skeptisch, als ich das von John gelesen habe. Der Mann ist schon ein wenig älter und wirklich sehr erfahren. Ich hatte mit ihm ein wenig kommuniziert und er hat auch ein wenig geplaudert über den Herstellungsprozess und die Beschaffung der Teile. Das ist wirklich interessant, mit wie viel Hingabe und Energie das Team im John Bowen bemüht ist, diese Instrumente zusammenzubauen. Man muss hier einfach bedenken, dass es heutzutage kaum Zulieferer gibt, die überhaupt bereit sind für 50 Instrumente das Licht anzumachen.
    Insofern bin ich davon überzeugt, dass für alle Beteiligten an diesem Projekt kaum etwas wirtschaftlich hängen bleibt. Das ist Idealismus pur und Enthusiasmus für das gemeinsame Projekt.

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      Tyrell  RED 31

      Das kann ich alles nur unterstreichen. Habe das exakt genau so empfunden und bin heilfroh diesen Schritt getan zu haben. Der „Weiße“ aus den Bildern oben, steht nun auf einem Ehrenplatz in meinem Studio. Für welche Bestückung und Farbe hast du dich entschieden Obie69?

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        Obie69  

        Für die weiße mit Oleds und schwarzem LCD Center, wie hier auf den Bildern. Preis waren auch ca 3850€ in der Ausstattung, wie du gerechnet hast.

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    GioGio  AHU

    Wenn der John Bowen den Betrieb einstellt, dann wird ja mitunter das Gerät wohl nicht mehr supported, oder? Die Frage sollte man zumindest vor einem kauf klären. Wenn dann auf einmal eine neue Platine her muß und diese nicht mehr hergestellt werden, kann man das Teil nach einem Defekt eventuell auf den Müll werfen. Selbst löten dürfte da schwer werden :D

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      Christoph Oettinger  RED

      Ich weiß von einem Solaris- Kunden in Neuseeland. Der war in dieser Hinsicht dann wohl mutiger als Du… ;-)
      Scherz beiseite: Wir in Deutschland hätten angesichts des Produktionsorts wohl mit Abstand die geringsten Sorgen. Und bei weitem nicht alle Teile, aus denen der SOLARIS besteht, sind extra fürs Gerät „aus den Stück gefeilt“. Klassische Verschleißteile wie die Tastatur oder auch mal ein Netzteil dürften sogar problemlos austauschbar sein. Dazu braucht´s oft nicht mal einen Spezialisten, weil der innere Aufbau erstaunlich „straight“ ist. KEIN Vergleich zu irgendeinem Analogsynth bis Mitte der Achtziger.
      Zur Not kann man ja seinen Waldorf Quantum fleddern.. ;-).

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    ArvinG  

    Wie der Vorposter schon schreibt, das würde mich auch mal interessieren. Beim Eintreten eines Service-Falls dürfte sich das doch auch nicht gerade umkompliziert ausnehmen, oder liege ich da falsch ? Also mal vorsorglich die (riesige) OVP aufheben, und dann retour an Absender ? Gut, könnte mit einem Quantum auch passieren, aber den könnte ich dann hier in Köln zur MS-Werkstatt bringen.

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      Obie69  

      Da der Zusammenbau und die ganze technische Abwicklung in Deutschland abläuft, dürfte das das geringste Problem sein. Das Problem könnte eher die Ersatzteilbeschaffung werden. Soweit mir bekannt, und auch in Foren zu lesen, wird da nicht gross was auf Lager gelegt, Warst du schlimmstenfalls zu einem monatelangen Warterei führen kann.

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        GioGio  AHU

        Oder wie in meinem falle, dass ein gerät gar nicht mehr repariert wird, sich niemand anderes heran wagt weil ebenso die Firmen in der Regel nicht die Schaltpläne herausgeben, oder es gar schlicht zu teuer werden würde. Dann muss man plötzlich teuer neu kaufen, obwohl es sich mal um ein Profigerät handelte und dies theoretisch zu reparieren sein müsste. Und mein AD/DA Wandler wurde auch in Deutschland hergestellt. Aber wenn die Firma die Produktion einstellt, dann häufig auch die Reparatur.

        Daher: Vorher anfragen wie lange der technische Support (Ersatzteile) gesichert ist.

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            GioGio  AHU

            Drei Jahre vom Hersteller sind echt gut :)
            Ich wollte das Thema auch nicht so aufbauschen. War nur ein Gedanke, als ich las, dass der John Bowen sich eventuell zurückziehen will.

            Ansonsten toller Beitrag von Dir. Den Solaris wollte ich damals immer haben. Wenn er nicht mehr hergestellt werden sollte, wird das in diesem Leben wohl nichts mehr. Aber im Moment bin ich ohnehin zufrieden mit dem was ich hab.

            Edit: jetzt erst gesehen was Du über die Verschleißteile und so antwortetest. Gut zu wissen, tolle Info. Problem sind wahrscheinlich immer die kleineren Bauteile auf den Platinen. Aber manche Geräte halten ja ewig. Ich habe da halt schon oft Pech gehabt. Spezialfall :D

  10. Profilbild
    Thomas Columbo  

    Nun ja, BITCOIN rechnen geht auch mit aktuellen PC´s, selbst mit High End Grafikchips schon lange nicht mehr, da mußt Du Dir einen Container voll mit Special CPU Modulen anschaffen und dich zudem noch an einem Mining Pool anschließen.

    Aber ich hätte schon ein ungutes Gefühl für einen VA Synth mit der Hardwarepower von 1999 für nicht wenig Geld (4000 + Importkosten?) zu kaufen, schließlich gibt es (?) PC/Standalone Alternativen mit zeitgemäßer Hardware, oder wird es geben. Und da wird schon einiges mehr musikalisch zu rechnen möglich zu sein. Aber klar, JB´s Engine ist halt ein Alleinstellungsmerkmal, da ich aber insoweit kein Fan bin – hab aber den Solaris gleichwohl mehrfach ausgiebig getestet -fröne ich nicht diesem Mythos/Kult, aber vielleicht bin ich auch nicht geschickt genug genug im Sounddesign.

    BTW, 1999er SHARC´s Gen. ist ja fast NOAH Niveau, der war ja aber auch sehr gut aber auch sehr teuer.

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      Christoph Oettinger  RED

      Wer sagt denn was von „Hardware-Power von 1999“? Mr. Goldschmitz hat´s weiter oben schon erklärt: SHARC-DSPs sind eine inzwischen über Jahrzehnte gepflegte Familie von Signalprozessoren. Als Hersteller hast Du wahrscheinlich alles richtig gemacht, wenn du auf derart langfristig und konsequent weiterentwickelte Hardware gesetzt hast.

      Der Vergleich mit dem Noah scheint mir jedoch interessant – aber vielleicht anders als Du denkst. Deine Bedenken illustrieren nämlich genau das Problem, das der NOAH hatte. Im Unterschied zum „geschlossenen System“ Solaris, wo ja von vorn herein bekannt ist, wieviel Rechenleistung jemals maximal benötigt wird, war NOAH praktisch als „offnenes“ System gedacht – und damit hatte man eigentlich nie „genug“ Rechenleistung, weil man immer noch mehr Dinge gleichzeitig reinladen wollte. „Das Prinzip Noah“ scheint übrigens immer noch nicht ganz ausgeträumt zu sein. Man schaue hier:
      https://www.makeproaudio.com

      …und übrigens, nochmal: Solltest Du in Deutschland wohnen, würdest Du beim Kauf keinen Zoll zahlen, denn der Solaris ist „made in germany“. ;-)

  11. Profilbild
    T.W.G

    Tolles Gerät!

    Nur sind die OLEDs aufgrund ihrer Haltbarkeit doch ein Problem… u.U. ist der Synthesizer dann schon in 10 Jahren unbrauchbar weil die Displays eingebrannt oder komplett hinüber sind (da reicht ein Blick in z.B. Handyforen; gibt ja diverse (auch ältere) Geräte mit OLED-Technik (Smartwatches, tragbare Audiogeräte usw.). Habe auch ein paar Geräte die zu Elektroschrott geworden sind weil die OLED-Displays gestorben sind. Erst immer dunkler und dann war Feierabend. Kein Einzelfall, da ich von einem Gerät 3 Exemplare hatte. Alles andere funktionierte noch wunderbar, nur das OLED war tot und auch nicht mehr als Ersatzteil erhältlich.

    Das Einbrennen oder den schleichenden Tot hat man bei den LCDs nicht und auch da geht die Technik weiter (Kontrast, Ablesbarkeit, Farbdarstellung…).
    Gibt ja für ein paar alte Geräte mittlerweile sehr konstraststarke Nachrüst-LCDs um den alten Schätzchen wieder auf die Sprünge zu helfen. Hoffentlich gibt’s das später dann auch für solche tollen Geräte oder z.B. die neue Akai MPC X usw.

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      Christoph Oettinger  RED

      Ganz so dramatisch wird´s vermutlich nicht, aber dass OLEDs leider noch nicht unbegrenzt haltbar sind, da ist leider was dran. Aber ich kenne den Solaris auch in der älteren Version mit LCDs. Ich bin jetzt mal kühn und behaupte: Angesichts der soviel besseren Abbildungsleistung der OLEDs ist mir das mit dem Altern wurscht. Und dann kommt nochwas hinzu: Die OLEDs sind nicht etwa speziell für den Solaris gefertigt worden, sondern sie kommen aus dem Industrieregal. Angesichts der Preisentwicklung bei den Displays und der Tatsache, dass heute (nach 30 Jahren!) noch Ersatzteile für alte Standard-LCDs aus den Achtzigern lieferbar sind, wird mir da nicht bange.
      Zu dem Thema „Displays“ und deren Ersatzmöglichkeiten bei Altgeräten wollen wir demnächst übrigens nochmal einen eigenen Artikel bringen, denn es gibt ne Menge Leute wie Dich (und mich!), die sich Gedanken darüber machen, wie sie ihre alten Schätzchen über die Jahre bringen…

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        Obie69  

        Das mit der Haltbarkeit der Oled-Display ist ein hartnäckiger Mythos. In den letzten Jahren ist die Technik deutlich verbessert worden, und die Haltbarkeit liegt zum Teil gleichauf mit LCD Displays. Welche Oleds in dem Solaris verbaut sind, entzieht sich meiner Kenntnis.

        Auch die pauschale Frist von zehn Jahren ist mit äußerster Vorsicht zu genießen. Man stellt nicht auf die Jahre ab sondern auf Betriebsstunden. Es macht schon einen Unterschied, ob das Gerät täglich von morgens bis abends eingeschaltet bleibt oder nur für wenige Stunden in der Woche in Betrieb genommen wird.

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    Gammalicht  

    Es geht weiter …

    „Solaris Pre-Order information
    UPDATED August 20, 2019:

    Because of the recent review on Amazona.de, I’ve had a tremendous surge of interest in the Solaris, with many asking about when I expect the next production to start. With that in mind, I would like to state that we ARE now talking orders for a Production Round #8! “

    … und dieser Bericht hat massiv dazu beigetragen!!

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