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Test: Kiwi Technics Patch Editor


Kiwi Technics

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Patch Editor

Während das Design der original Editoren von Roland immer dem aktuellen Zeitgeist entsprach, orientiert sich der Patch Editor an der schwarz/blauen Gestaltung der MKS-Reihe. Das einfach konstruierte Gehäuse ist schwarz lackiert und mit einem Siebdruck und der typischen Roland-Schrift (TR909 Font) bedruckt. Die Bedienelemente stammen hingegen „von der Stange“ und versprühen von der Form her leider keinen Roland-Charme. Dafür ist jedes Bedienelement ein- oder zweifarbig beleuchtet. Auf der Unterseite verfügt der Patch Editor über zwei großflächige magnetische Gummis, so dass er (wie auch die PG-Reihe) gut auf dem zu steuernden JX haften kann ohne herunterzufallen.
Hervorzuheben ist, dass die Potis mit dem Gehäuse verschraubt sind und so einen wirklich stabilen Eindruck machen.

Systembedingt ist der Patch Editor mit einer definierten Anzahl von Bedienelementen ausgestattet, was zur Folge hat, dass nicht für jedes Modell das komplette Parameterset zur Verfügung steht. Kiwi Technics hat sich zu einer guten Schnittmenge vieler Synthesizer entschlossen, so dass ungefähr 90% der Parameter abgedeckt sind. Einen JX-3P kann man vollständig editieren, beim JX-8P muss man jedoch leider Abstriche bei der Velocity-Zuordnung machen. Die Paramerterbelegung ist in der Bedienungsanleitung gut beschrieben, so dass man nicht die berühmte Katze im Sack erwirbt.

Je nachdem welchen Synthesizer man steuern möchte, sind mehr oder weniger Bedienelemente aktiv. Hier kommt nun auch die Beleuchtung ins Spiel: Nur leuchtende Parameter haben eine Funktion. Die Taster leuchten zum Beispiel grün, wenn sie belegt sind und rot, wenn sie einen Schaltzustand erreicht haben.

Der Patch Editor hat MIDI-Anschlüsse (5-pol, 180°) und nicht die von Roland bekannten mehrpoligen DIN-Varianten. Er ist aber durchaus in der Lage, diese Ports mit entsprechenden Adapterkabeln anzusprechen. Die Kabel müssen jedoch vom Anwender selber gelötet werden. Die Pinbelegung ist in der Bedienungsanleitung abgebildet.
Auch das Netzteil (9V-12V, DC) ist optional zu erwerben, da Kiwi Technis direkt in alle Welt versendet.

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  1. Profilbild
    Max Vio

    Schließt der MKS-50 hier die komplette Alpha-Juno-Reihe mit ein?
    Dann würde ich mir das Ding sofort kaufen, das Alpha-Dial ist echt beschissen, um intuitiv Sounds zu schrauben^^

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      YC45D

      Teure Angelegenheit für so ein paar Parameter.Probiere es doch erst mal mit einem Freeware
      Editor wie z.Bsp. PG300 Emulator.Das hast Du den orignalen Programmer virtuell vor Dir.
      Mit den Juno alpha Keyboards geht es noch bequemer,denn da sind ja die meist gebrauchten Parameter in „Tone Modify“ zusammengefasst.Eigentlich wunderbar gemacht!

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    polyaural ••••

    Hallo. Das Teil scheint wirklich fähig zu sein. Und mein JX8P ist mit der Folientastatur nur sehr schlecht zu programmieren. Aus diesem Grunde habe ich mal ein Döpfer Pocket Control gekauft, aber ich finde keine Infos dazu, welchen Befehl ich senden muss um ein Parameter zu verändern. Hat jemand der Anwesenden eine Idee, wo ich die Info her bekommen könnte? Wäre wirklich toll, danke.

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      t.walter AHU

      Der 8P kann nur über Sysex programmiert werden. Wie die Strings genau lauten kann man herausfinden, indem man einen Freeware JX-8P Editor zum Beispiel per MIDI-OX „abhört“.

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    DietmarB ••

    Schöner Bericht! genau so ein Dings hat lange gefehlt.
    Die Programmer-Buchse der Roland-Geräte hat den Vorteil, eine Stromversorgung zu bieten, daher spart man sich bei entsprechedem Löten auch das Netzteil.

    Besagte Firmware für den JX-3P ist bereits zu haben, allerdings geht dann nur noch der Patch Editor und kein Original-PG200 mehr, ist also nur für Besitzer des Patch Editor interessant.

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    actionjaxon

    Sowas brauche ich. Allerdings bin ich noch nicht sicher, ob es ein Behringer BCR2000 für meinen Alpha Juno nicht auch tut…

    Ist es denn eigentlich möglich parallel zum angeschlossenen Controller den Synth noch vom Sequencer antriggern zu lassen oder muss man dann ständig umstöpseln?

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    TROjAX

    Hab ich das jetzt richtig verstanden, einen JX-3P kann man nicht über den MIDI Port programmieren ? Dafür bräuchte ich ein extra Kabel ?

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