Test: MFB Dominion 1 Analogsynthesizer

11. Oktober 2014

Charakter Darsteller unter den Analogsynthesizern

Mit dem MFB Dominion 1 präsentiert Manfred Fricke seinen bislang größten und anspruchsvollsten Synthesizer. Dieser stellt nicht nur einfach eine Keyboardversion der Desktop-Version Dominion X dar, sondern kann mit zusätzlichen Features aufwarten. Wir hatten das Vorserien-Modell, konnten uns aber zwischenzeitlich auch die finale Version ansehen und die ursprüngliche Preview dahingehend überarbeiten.

Test: MFB Dominion 1 Analogsynthesizer

Test: MFB Dominion 1 Analogsynthesizer

Unser erstes Vorserien-Modell entsprach weitestgehend der finalen Version die wir nun auf dem Tisch haben. Bis auf ein paar Kleinigkeiten an Hardware, wie Änderungen bei Modulationszuweisungen und schickere Schrauben für die Seitenteile sowie kleinere Software-Bugs ist alles beim Alten geblieben.

Hardware des MFB Dominion 1

Die Abmessungen des MFB Dominion 1 sind recht üppig ausgefallen. Das liegt zum einen an den großzügigen Abständen zwischen den Reglern, was dem Bedienkomfort natürlich sehr entgegenkommt. Zum anderen sitzt über den Reglern noch das Patchfeld, über das CV/Gate-Verbindungen zu anderen Analogsynthesizern und Modularsystemen hergestellt werden können. Der Platz ist sinnvoll gewählt, kann man so doch den MFB Dominion 1 vor ein Modulrack stellen und einfach die Patchkabel hochziehen. Doch verglichen mit einer Novation Bass Station 2 ist das Gerät ziemlich wuchtig, hat eher Ausmaße wie ein Analogue Solutions Leipzig-SK. Wer viel mit seinem Synthesizer unterwegs ist, wird hierfür ein extra Gigbag brauchen.

Test: MFB Dominion 1 Analogsynthesizer

Über die Patchbuchsen lassen sich (halb)-modulare Synthesizer einbinden

Die Verarbeitung macht einen überwiegend guten Eindruck. Das Metallgehäuse und die Holzseitenteile lassen den MFB Dominion 1 robust wirken. Die Potis sitzen gut und lassen sich angenehm drehen. Die Potikappen der verschiedenen Funktionsgruppen sind farblich abgesetzt, glücklicherweise nicht knallig, sondern mit dezenten Farben.

Das Display hätte etwas größer ausfallen dürfen, einige Anzeigen sind etwas kryptisch ausgefallen und Untermenüs werden nur durch Punkte angezeigt. Hier muss man ein paar Sachen auswendig lernen.

Die Fader für die Hüllkurven hingegen sitzen recht wackelig. Anstelle von Pitch- und Mod-Wheel gibt zwei Ribbon-Controller. Mir persönlich liegen diese nicht so sehr, ich ziehe herkömmliche Handräder vor. Speziell bei Pitch ist die Umstellung beim Spielen gewöhnungsbedürftig. Doch das ist eher eine Geschmacksfrage.

Die 37er Tastatur lässt sich gut spielen, erzeugt Velocity und Aftertouch, was auch als Modulationsquellen für die Tonerzeugung direkt eingebunden werden kann. Über MIDI kann das Keyboard externe Klangerzeuger auch polyphon ansteuern.

Oszillatoren

Die VCO-Sektion hat alles, was man von klassischen Oszillatoren erwarten kann. Drei gleichwertige VCOs bieten jeweils Sägezahn, Rechteck und Dreieck, die sich alle in der Symmetrie modulieren lassen, sowie Hardsync, FM und Ringmodulation. VCO1 besitzt sogar einen analogen Ringmodulator, während VCO 2 und 3 über eine digitale XOR-Schaltung verfügen. Somit hat man zwei unterschiedlich klingende RM-Soundvarianten parat. Ein besonders kraftvoller Klang lässt sich erzeugen, wenn man XOR an VCO 2 und 3 bei gleichem Tuning aktiviert. Jeder VCO lässt sich separat modulieren und kann über sechs Oktaven plus Tune gestimmt werden.

Damit entspricht diese Sektion weitestgehend der Desktopversion Dominion X und klingt vergleichbar gut. Im Mixer lässt sich noch weißes Rauschen oder eine externe Klangquelle hinzumischen.

Test: MFB Dominion 1 Analogsynthesizer

Drei VCOs sorgen für den richtigen Sound

Bis vor ungefähr einem Jahr war der Begriff „Paraphonie“ kaum in Gebrauch. Doch nachdem der Analogue Solutions Polymath angekündigt wurde, hat sich das schlagartig geändert. Jeder neu vorgestellt analoge Monosynth muss anscheinend Paraphonie in der Featureliste führen. So auch Dominion 1. Paraphonie bedeutet, dass ein monophoner Synthesizer mit mehreren Oszillatoren ebendiese auf mehrere Stimmen verteilen kann, wodurch Akkordspiel möglich wird. Da jedoch alle Stimmen das selbe Filter und VCA durchlaufen, handelt es sich nicht um echte Polyphonie.

Der MFB Dominion 1 kann mit seinen drei VCOs dementsprechend dreistimmig gespielt werden. Ist dieser Modus aktiviert, erklingen bei einer gespielten Note erst alle drei Stimmen aka VCOs unisono. Kommen eine zweite und dritte Note hinzu, werden diese vom Unisonoklang abgezogen. Das ist einfach zu handhaben und praktisch, um mal schnell simple Chords zu generieren.

Filter

Hier hat der MFB Dominion 1 mächtig zugelegt. 12 verschiedene Varianten von Tief-, Band- und Hochpass sowie Notch (Bandsperre) bietet das Multimodefilter. Allein vier Tiefpässe lassen einem die Wahl zwischen leichter Konturierung oder herzhaftem Zupacken.

Test: MFB Dominion 1 Analogsynthesizer

Das Filter bietet 12 verschiedene Modi

Eine andere Besonderheit ist die Möglichkeit, das Filter in einem Systemmenü zu kalibrieren. Zuerst war mir das Resonanzverhalten zu zahm, doch mit schnell ausgeführter Anpassung pfiff das Filter derart, dass ich die Kalibrierung gleich wieder etwas runter gefahren habe. Man kann das Filter also nach eigenem Gusto auf sanft oder heftig trimmen.

Die Cutoff wird von einer ADSR-Hüllkurve, die sich invertieren lässt, und einem LFO und/oder einem VCO moduliert. Auch die Resonanz kann per LFO oder AD-Hüllkurve moduliert werden, was oft aber wenig spektakulär klingt.

Modulatoren

Mit drei Hüllkurven und drei LFOs sind genügend Modulationsquellen vorhanden. Der dritte LFO arbeitet dabei in Abhängigkeit zum Mod-Ribbon. Während LFO 3 immer nur im Dreieck schwingt, besitzen die LFOs 1 und 2 Sinus, Dreieck, Sägezahn, Rampe, Rechteck und Zufall. Außerdem verfügen sie über Retrigger und One Shot und können mittels Key Follow in der Geschwindigkeit proportional zur Tonhöhe beeinflusst werden. Eine Synchronisation hingegen fehlt, hier hilft nur der Umweg über Retrigger bei manuell angeglichenem Tempo.

Test: MFB Dominion 1 Analogsynthesizer

Fader für die drei Hüllkurven

Alle Hüllkurven und LFOs können einzeln in ihrem Geschwindigkeitsbereich auf vierfache Verlangsamung umgeschaltet werden. Das finde ich speziell bei den Hüllkurven angenehm, da zum Beispiel Decay im normalen Modus über die Hälfte des Fader-Weges nur wenig hörbare Veränderung zeigt. Diese feine Auflösung brauche ich jedoch eher selten.

Arpeggiator/Sequencer

Hier beginnt das wahre Dominion-Neuland. Arpeggiator und Sequencer können alternativ eingesetzt werden. Der Arpeggiator beherrscht zunächst einmal natürlich die Grundfunktionen wie Aufwärts, Abwärts, Pendel, Zufall und gespielte Reihenfolge. Für die Spielrichtungen gibt es dann noch drei Varianten mehr, bei denen jede Note, zwei-, drei- oder viermal hintereinander getriggert wird. Per Drehregler lassen sich außerdem Notenlänge und Shuffle dosieren. Ist Hold aktiviert, kann mit Unlatch das aktuelle Arpeggio immer wieder mit einem neuen Akkord abgelöst werden. Sehr praktisch.

Im Sequencer-Modus werden die Noten schrittweise eingegeben, maximal 128 Steps sind möglich. Gehaltene Noten, Pausen und (paraphonische) Akkorde lassen sich ebenso programmieren, wie ein paar ausgewählte Steuerfunktionen: Aftertouch, Velocity und Pitch/Mod-Ribbon können jeweils pro Step eingesetzt werden. Jedoch lassen sich die Klangfunktionen, sprich Cutoff, PWM, Decay etc., nicht direkt per Sequencer ansprechen. Dafür muss vor allem die Velocity als Umweg genutzt werden, die sich auf alle wichtigen Klangparameter routen lässt.

Test: MFB Dominion 1 Analogsynthesizer

ARP/SEQ: sieht unscheinbar aus, ist aber ein flexibles Werkzeug

Sonstiges

Der MFB Dominion 1 besitzt 128 Speicherplätze für Patches, die per MIDI-Dump ausgelagert werden können. Die eigentliche MIDI-Implementation ist allerdings recht spartanisch ausgelegt, die Klangregler können MIDI-Controller weder senden noch empfangen. Wie beim internen Sequencer ist hier der Umweg über Velocity und Mod-Ribbon erforderlich.

Klang des MFB Dominion 1

Der Dominion ist nicht nur in der Ausstattung das Top-Modell seiner Marke, sondern auch im Klang. MFB hat hier offensichtlich bei allen Komponenten hochwertige Bauteile verarbeitet bei offensichtliche minimalen Toleranzen.

Die alten Phrasen von drückenden Bässen und schneidenden Leads erfüllt er allemal. Aber der Dominion 1 hat mehr zu bieten als das. Er hat Charakter. Vergleiche mit Moog und Co. möchte ich hier bewusst nicht ziehen, denn der Dominion 1 ist besitzt eben seinen ganz eigenen, vollkommen überzeugenden analogen Klang.

Wettbewerb:

Wer hätte das vor 10 Jahren gedacht? Es gibt ihn wieder, den Markt für analoge Synthesizer – und es gibt SIE wieder, die Wahl der Qual.

Im direkten Wettbewerb sehe ich den DAVE SMITH PRO 2 und den MOOG SUB37
. Am vielseitigsten davon ist sicher der Pro 2. Der Sequenzer des Pro 2 ist einmalig, die Midi-Implimentierung extrem umfangreich und der Sound sehr vielseitig. ABER: Wer den REIN analogen Klang sucht, wird da wohl eher zu Moog oder MFB greifen. Auch kostet der PRO 2 derzeit immerhin 1.749 €, während MOOG SUB37 und MFB DOMINION 1 nur knapp 1.400 € kosten. Vergleicht man nur Sub37 und Dominion 1, so hat der Moog in Sachen Features ebenfalls die Nase vorne, aber Moog ist eben Moog – und das meine ich in diesem Zusammenhang gerne auch mal kritisch – im Sinn von nicht „einzigartig“.

Einen Dominion 1 Sound wird man „da draußen“ ganz sicher nicht so oft hören wie den typischen Moog-Klang (und all seiner Clones).

Also meine Meinung: Wer mal nicht zum hundertsten Mal den klassischen Moog-Sound sucht, sondern einen vollen Analogklang mit ganz eigenem Charakter, der kommt mit dem MFB Dominion 1 voll auf seine Kosten!

Fazit

Der erste Eindruck des MFB Dominion 1 hat sich bestätigt. Kraftvoller Sound, gute Bedienbarkeit und der flexible Arpeggiator/Sequencer (wobei mir der Arpeggiator eigentlich besser gefällt) machen den Dominion 1 zu einem Synthesizer der Oberklasse.

Der Dave Smith Instruments Pro 2 sowie der Mov Sub37 sind wohl die härtesten Wettbewerber. Neben hochwertigen Klang und Haptik überzeugt der MFB Dominion 1 aber vor allem auch durch eigenen ganz eigenständigen Charakter.

Der MFB Dominion 1 braucht sich beileibe nicht zu verstecken. Wer sich an der fehlenden MIDI-CC-Steuerung nicht stört, bekommt für weniger als 1.400 Euro etwas geboten, wovon man lange Zeit nur träumen konnte.

Plus

  • kraftvolle Oszillator-Sektion
  • 12-faches Multimode-Filter
  • 3-stimmig parafon
  • flexibler Arpggiator/Sequencer mit Shuffle
  • großzügige Bedienoberfläche

Minus

  • Regler senden/empfangen keine MIDI-Controller
  • Display ist etwas zu klein, teils kryptische Anzeigen
  • recht groß für einen Mono-Synth (stört aber u.U. nur beim Transport)

Preis

  • Straßenpreis: 1.380,- Euro
Klangbeispiele
Forum
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    bugler  

    Auf der Musikmesse hatte der Dominion eine gewisse Anziehungskraft. Auch die weiteren Hersteller vom alex4-Stand und von einer gewissen amerikanischen Firma, die mit „M“ beginnt und mit „oog“ aufhört vom Stand schräg gegenüber, waren vom Sound des Dominion 1 absolut überwältigt. Herr Fricke war am letzten Messetag vom Lob euphorisiert, was er nach dieser langen Entwicklungsphase mit dem Hammerprodukt auch redlich verdient hat.

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    AMAZONA Archiv

    Ein sehr ausführliches Preview! Der Synth gefällt mir jetzt schon :)

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    Filterpad  AHU

    OMG sieht das Teil gut aus und alle Features die man sich wünscht: Speicherung, mehrere VCOs, Arpeggiator und Sequenzer! Rundum-Paket für um die 1000 € – was will man mehr!

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      Filterpad  AHU

      Und das absolute Highlight des MFB Dominion 1: Zwei Ribbon-Controller! Also wer schon mal einen RB in den Fingern hatte, der weiß was das bedeutet! Und nicht zu vergessen trotz der vielen digitalen Spielereien wie MIDI oder RB: „Voll analog“, zumindest die Klangquelle! Also wenn dieser Synth keine echte Konkurrenz zu den billig-analogen ist, dann weis ich auch nicht mehr. Auch für die Moogs (Little P., Sub P.) wird es auf einmal eng, denn die kosten auch immerhin um die 1000 €. Auf den ersten Augenblick bietet der MFB D1 mehr Features als die Moogs und schick sieht er auch noch aus (Holzseitenteile, viele Drehregler). Warten wir es ab!

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    AMAZONA Archiv

    Das Design ist ja schon ziemlich SIEL-artig, bzw. wie andere Billig-Synths der 80er. So ein gewissen Ostblock-Chique. :)
    Aber das ist ja bekanntlich Geschmackssache.
    Die Ribbons find ich prinzipiell auch erst einmal interessant. Für die Modulation auf jeden Fall, beim Pitchbending ist die Umstellung jedoch schon deutlich schwieriger, da ich einfach keinen klassischen Nullpunkt habe, von dem ich ausgehe. Da sind ungeplante Sprünge ja schon vorprogrammiert, wenn ich nicht direkt die Mitte treffe. Außer, das ist technisch irgendwie abgefangen….
    Was den Sound betrifft: Das vielfältig wirkende Filter scheint einiges an Potential zu haben; da freue ich mich schon aufs eigene Antesten.
    Der Sound aus den Klangbeispielen reisst mich aber so gar nicht vom Hocker; das kriegt an mit fast jedem monophonen so hin….
    Aber letztendlich sind viele Regler dran, und ich bin ein absoluter Fan von Schieberegler für die Hüllkurven (DAS sollte wirklich jeder Synth haben!), und die Anschlussmöglichkeiten nach extern sind ja auch nicht übel.
    Der Preis ist aber nicht ohne, mal schauen, ob sich das Gerät damit am Markt etablieren kann.

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      AMAZONA Archiv

      @ Jim: Kannst du denn etwas zum Verhalten des Pitchbend-Ribbons sagen?
      Ist die Nullstellung mittig, oder ist diese variabel genau dort, wo der Finger aufsetzt?
      Oder gibt es noch eine dritte Variante, die es in meiner Vorstellungswelt bisher noch nicht gab….?

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        der jim  RED

        Der „Startpunkt“ des Pitch-Ribbon ist mittig (bzw. bei dem Vorseriengerät lag er etwas oberhalb der Markierung). Wenn man nicht genau trifft gibt es einen kleinen Tonhöhensprung. Eine andere Einstellung ist nicht vorgesehen, man kann nur das Rückstellverhalten (Geschwindigkeit) anpassen.

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          AMAZONA Archiv

          Andersrum betrachtet, kann man damit aber dann auch Sachen machen, die mit einem ’normalem‘ Pitch-Wheel nicht gehen. Abrupte Tonhöhensprünge, in dem man den Finger nicht gleiten lässt, sondern woanders neu aufsetzt. Ich glaub ein Theremin hat auch keine ‚Nullstellung‘ aber ein paar Leute, machen hervorragende Performances damit :)

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            AMAZONA Archiv

            Nicht alles was hinkt ist ein Vergleich…. :)

            Wenn ich abrupte Tonhöhensprünge haben will, drück ich einfach ’ne andere Taste. Dafür brauch ich kein Pseudo-Pitchbend-Ribbon.
            Schade, dass hier scheinbar ein broken-by-design vorliegt; das hätte man sicherlich eleganter lösen können, ggf. eben durch einen zweiten Modus mit der automatischen Nullstellung wie von mir eingangs spekuliert.
            Die Laufwege der Hüllkurvenfader können ja offensichtlich auch unterschiedlich „gerastert“ werden, vielleicht wirds hier ja auch eine Software-Nachbesserung geben können.

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              AMAZONA Archiv

              Eine neu gedrückte Taste löst aber die Hüllkurve neu aus, das Pitchbend jedoch nicht ;) Wenn man einen Klang mit kurzem Attack hat, und langem Sustain, könnte man den Ton ‚wandern‘ lassen, ohne das eigentliche ‚Ausklingen‘ zu ändern. Klar, geht auch mit LFO, ist aber dann Statisch ;) mit dem Bender könnte man das aber von Taste zu Taste variieren!

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          AMAZONA Archiv

          Merci für die Rückmeldung.
          Eigentlich schade, aber ich will das Ding nicht wegen eines quasi dysfunktionalen Pitchbenders schlechtreden.
          Wenn der Rest stimmt, kann man damit irgendwie leben.

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    protonica

    wow was für ne Ausstattung für diesen Preis! Ein wirklich heißer Kanditat. Was ich im Jahr 2014 nun leider nicht mehr nachvollziehen kann: Warum hat das Teil keine MIDI CC/NRPN Steuerung (In/Out)? Da es so viele Regler hat, könnte es zusätzlich wunderbar als Controller für andere Synths fungieren. Auch ein Plugin zum Automatisieren, Speichern, Modulieren etc. fällt somit flach. :( Analog hin oder her, aber DAW Integration sollte nun langsam mal ein Standard sein.

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      Atarkid  AHU

      Das Teil hat einfach ne ganz andere Zielgruppe. Mir persönlich sind die Möglichkeiten, das Teil in mein Modularsystem einzubinden, wichtiger.

      Gibt doch genug andere Geräte die DAW-Integration mitbringen

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    c.hatvani  AHU

    der Minuspunkt „recht groß für einen Monosynth“ ist wirklich fraglich… dieser Synth ist nicht größer als ein ARP Odyssey, als ein MS-20, ein Minimoog… warum muß heute alles nur mini mit Minitastatur sein? Oder gar keine Tastatur? Es ist doch schön, wenn ein Synth mit klassischem Sound auch „klassisch“ zu spielen und anzufassen ist…

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    gutzufuss  

    Als begeisteter Dominion X SED Besitzer bin schon ziemlich angetan von dem Gerät. Klanglich noch mehr Möglichkeiten durch zusätzliche Filteroptionen. Und das Patchfeld mit den vielen Ins und Outs birgt ein Riesenpotential bereits ohne die Anbindung weiterer modularer Gerätschaften. Der Arp bietet umfassende Funktionen für den Liveeinsatz, und ein 128-Step-Sequenzer ist natürlich klasse. Auch die Entscheidung für eine wertige Verarbeitung und einer 3-Oktaven-Tastatur, ohne auf jeden Euro zu achten, halte ich für richtig. Ich denke, MFB hat alles richtig gemacht. Die Dominion-Reihe ist für mich auf Augenhöhe mit heute kaum noch bezahlbaren Klassikern wie dem Arp2600.

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    Organist007  

    Ich habe lange überlegt, wollte mir noch einen analogen monophonen zulegen. In frage kam noch der moog sub 37. (Mein erster synth im jahr 1979 war ein moog prodigy.)
    Dieser mfb synth ist ein MONSTER, der beste analoge monophone, der mir je unter die finger gekommen ist.
    Der arp von korg gefiel mir auch recht gut, aber dieser synth schlaegt mit seiner Vielseitigkeit alles. Ein Instrument fuers Leben wie ein Klavier oder ein Rhodes oder eine B3. Leute, kauft das Ding !

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    Klaus Joter  

    Schade – nur eine 3 Oktaven-Tastatur. Das ist mindestens die Hälfte dessen, was ich für Live-Anwendungen akzeptabel finde. Aber auf einen Expander wird man wohl vergeblich warten müssen.

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