ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Test: MFB Urzwerg, Stepsequencer

Rundlauf

Der MFB Urzwerg verfügt über vier unabhängige Sequenzreihen mit je acht Schritten und individuellen Gate- und CV-Outputs, die sich alternativ zu zwei sechzehnschrittigen Sequenzen verketten lassen. Wie die anderen Mitglieder von Manfred Frickes Zwergensippe ist auch der Urzwerg mit Steuerein- und -ausgängen im Miniklinkenformat ausgerüstet, die ihm den direkten Kontakt mit allerlei analogem Equipment ermöglichen. Die CV-Ausgänge sind Eurorack-kompatibel und geben Spannungen zwischen 1 und 10 Volt aus, die Gate-Spannung beträgt wahlweise 5 oder 10 Volt. Trotz rückseitigem MIDI-Trio ist der Urzwerg ein reiner CV/Gate-Sequenzer: Der MIDI Out spuckt lediglich Start/Stop- und Tempo-Informationen aus, keine Noten.

ANZEIGE
Alles im Griff: 43 Potis, 32 Druckschalter, 10 Kippschalter, 8 Dip-Schalter, 3 Taster

Alles im Griff: 43 Potis, 32 Druckschalter, 10 Kippschalter, 8 Dip-Schalter, 3 Taster

Das schwarze Bedienfeld auf dem MFB-typischen Standard-Gehäuse wird dominiert von den 32 Step-Potis der vier Sequenzer-Reihen. Dazu kommen ein stufenloser Temporegler sowie jeweils Potis für Glide, Regelbereich und Gate-Dauer der Reihen 1+2 und 3+4. Die Schrittzahl wird für jede Reihe individuell zwischen 1 und 8 mit einem nicht gerasterten Poti eingestellt. Jedem einzelnen Sequenzer-Schritt ist ein Skip-Druckschalter zugeordnet, der die Ausgabe des entsprechenden Gate-Signals an- oder ausschaltet. Die Abspielrichtung jeder Reihe – rückwärts, vorwärts, pendeln – wird über solide kleine Kippschalter festgelegt. Der genaue Ablauf des Pendelns kann global definiert werden: Ein weiterer Kippschalter legt fest, ob der erste und der letzte Schritt bei der Umkehr der Laufrichtung wiederholt werden oder nicht, oder ob die Laufrichtung zufällig gewählt wird. Eine zufällige Abfolge der Schritte gibt es leider nicht.

ANZEIGE
Den Start/Stop-Taster könnte man leicht übersehen

Den Start/Stop-Taster könnte man leicht übersehen

Ganz unten links ist der sehr unscheinbare graue Start/Stop-Taster platziert, rechts daneben zwei Taster gleicher Bauart, die die Reihen 1+2 und 3+4 im laufenden Betrieb auf den ersten Schritt zurücksetzen beziehungsweise bei gestopptem Sequenzer die einzelnen Schritte nacheinander manuell triggern. Komplettiert wird das Bedienfeld durch Kippschalter für Sync Mode, Kopplung der Reihen 1+2 und 3+4, Quantize und Shuffle.

ANZEIGE
Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    sehr guter Ansatz, aber leider mit ein paar gravierenden Mankos. Als der Urzwerg angekündigt wurde dachte ich, dass ist es jetzt. Endlich ein kleiner, kompromißloser Stepper, der meinen Step64 ersetzen kann. Leider sind die fehlenden LED`s pro Step, die nicht vorhandene Random-Betriebsart ein No Go für mich. Die zusätzliche, am Besten parallele, Ausgabe über Midi wäre auch sehr sinnvoll gewesen. Schade!

    • Avatar
      AMAZONA Archiv

      Kleiner Tipp stellt man den Urzwerg vor oder Hinter ein Gerät mit Lauflicht hat man seine LEDs pro Step

  2. Profilbild
    Chromengel   1

    Ich hatte ja auf eine erweiterte Version des Step64 gehofft, also einen „aufgebohrten“, bei dem die Funktionen auf der Oberfläche liegen.
    Vielleicht nimmt sich der Sache ja mal irgendwann jemand an.
    Ansonsten, bis auf die schon von m.ettlich erwähnten Mängel, ein schönes Konzept, leider ohne Midi-Notenausgabe – Schade, kann ich so nicht gebrauchen…

Kommentar erstellen

Die AMAZONA.de-Kommentarfunktion ist Ihr Forum, um sich persönlich zu den Inhalten der Artikel auszutauschen. Sich daraus ergebende Diskussionen sollten höflich und sachlich geführt werden. Politische Inhalte und Statements werden durch die Redaktion gelöscht.

Haben Sie eigene Erfahrungen mit einem Produkt gemacht, stellen Sie diese bitte über die Funktion Leser-Story erstellen ein. Für persönliche Nachrichten verwenden Sie bitte die Nachrichtenfunktion im Profil.

ANZEIGE